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Anders 

 

 

 Bild1

                                                    Angelika Wohlfarth

 

 

Anders  1

 mich bereichern - oder außen werten?

 

Ich erlebe, das ist so faszinierend, ein ständiges Wechselbad der Gefühle.
Ist es Freude, dann habe ich damit keine Probleme.
Sind es dagegen ungute Gefühle (z.B. Wut, Ärger, Enttäuschung, nicht erfüllte
Erwartungen, insbesondere "über" den Partner, das Gegenüber usw.),
dann wird es ganz schön anstrengen:

z.B. 
Ich habe unlängst, wie jedes Jahr, ein Zen-Wochen-Seminar bei der Volkshochschule gemacht.
Der bisherige Leiter, den ich schon viele Jahre kenne und als Mensch und in seiner Art sehr schätze und mag, war krank geworden. Ein neuer Kursleiter war eingesprungen. Und nun baute sich dieser innerhalb der Gruppe eine Möglichkeit, etwas höher als alle anderen zu sitzen. Er betonte andere Schwerpunkte, war steifer, verkopfter und weniger herzlich als der bisherige Leiter. - So "empfand ich" das! - Und darüber regte ich mich auf. - Um ehrlich zu sein, andere Kursteilnehmer erlebten das wieder ganz anders. Für mich war das aber weder Trost, noch Hilfe, denn mir lag der neue Leiter eben in so vielem quer vor der Nase.
"Über ihn" war  ich  zunächst mal ziemlich verärgert.
Um die Situation zu klären und insgesamt das Bestmögliche daraus zu machen, versuchte ich in der Folge, meinen inneren Besserwisser- und Rechthaber-Anteilen auf die Spur zu kommen und sie auszusortieren. Immer wieder stellte ich mir selbst deshalb die Frage: "Was will und brauche ich jetzt für mich an Veränderungen und Verbesserungen, damit  ich  mich  hier  wieder wohler fühlen kann?"
Drei Wünsche habe ich schließlich gefunden. Die habe ich dem neuen Kursleiter dann auch in einem persönlichen Gespräch vorgetragen.
"Ich bin in Not!", habe ich ihm gesagt. - "Ich spüre immer wieder meine Schwierigkeiten mit verschiedenen Inhalten. Mir würde es besser gehen, wenn es möglich wäre, auf  < drei mir wichtige Wünsche >  einzugehen." Dann erzählte ich kurz  meine  Bedürfnisse.
Der neue Kursleiter hat sich das ruhig angehört, ein paar Worte dazu gesagt, warum er Verschiedenes so macht - und damit war die Sache zunächst erledigt.
Im weiteren Verlauf des Kurses habe ich bemerkt, dass er auf zwei meiner Wünsche eingegangen ist, mein dritter Wunsch blieb unberücksichtigt.
Immerhin! - Es bewegte sich etwas in der Beziehung zwischen ihm und mir.
Im weiteren Verlauf dieser Woche habe ich noch viel innerlich mit mir lamentiert. Immer wieder hat es mir dann weitergeholfen, Antworten auf die Frage  "Was will / brauche ich jetzt gerade für mich?"  zu suchen, denn dann konnte ich in  eigener  Zuständigkeit und  für mich  etwas verändern, wenn es mir das wert war.
Der eigentliche Kursinhalt mit dem Hauptanliegen "meditieren + schweigen" hat mir gut gefallen und auch gut getan. Diesem so "anderen" Kursleiter zu begegnen und mich "auf ihn" einzulassen, war anstrengend und gar nicht so einfach für mich. Gerade deshalb wohl habe  ich  für mich  eine ganze Menge dazu-gelernt.

Wochen später wurde mir nach und nach klar:

Jeder ist einmalig.
In seiner Art  - zu denken, zu handeln und zu fühlen -
mit dem was er will und was er braucht - und
mit dem, wonach er strebt  - und was ihm ein Anliegen ist.

Auch ICH bin in meiner Art und mit meinen Inhalten einmalig.

Wenn nun andere  meine Inhalte ganz oder teilweise übernehmen, dann verändern sie sich (die Inhalte und die anderen). Die Veränderungen sind dann vielleicht durch mich angestoßen. Doch das Neue, auch wenn es viel von mir enthält, ist nicht mehr Meines. Auch die Art, es zu verwenden und wiederum mit anderem zu verknüpfen ist anders.       **
Genau so ist es, wenn  ich  von einem anderen etwas übernehme und damit mein Eigenes anreichernd verändere.
Und das ist gut so.

Ich begegne einem Menschen (z.B. auch einem Lehrer), finde ihn gut, und schaue mir etwas von ihm ab.
Dann begegne ich einem anderen Menschen, gewinne den Eindruck, dass der schlecht ist und nichts versteht, oder dass er (!) mich gar bedrängt und ärgert  - und kann doch auch von dem sehr viel für mich und über mich dazu-lernen. - Welch ein Gewinn.

Schließlich erkenne ich, dass es "gut" und "schlecht" als objektive Kriterien überhaupt nicht gibt, sondern nur "anders".
Die eigenen Gefühle: < gut > oder < weniger gut >   (z.B. "Das tut  mir  gut!" oder "Das ärgert / schreckt  mich,  ist  mir  un-angenehm!" usw.) sind völlig in Ordnung und wichtig.
Sie sagen nichts "über" den anderen, sondern signalisieren "mir", wie  ich  mich  in der Beziehung zu dem anderen aufgrund  meiner inneren Einstellungen  und  Interpretationen  gerade fühle.

Für das Gestalten eines besseren Miteinanders ist es ein großer Gewinn, das verstanden zu haben. Dann muss ich das Du in meinem Denken und Erleben nicht mehr (ab-) werten und qualifizieren, sondern kann  meine  Gefühle und Bedürfnisse beachten und offen und neugierig fragen:
 

Wer bist  du ?
Wie bist  du ?
Wie machst  du  es ?
Was brauchst  du ?

Was ist gerade mit mir   und  bei mir  los ?
Was brauche  ich ?

Was darf und kann  ich  gerade  für mich  dazu-lernen ?

Was will  ich  jetzt  für dich  tun ?
und / oder
Was will  ich  jetzt  für mich  tun ?

 

 

  " A n d e r s !"
bietet die Chance und die Herausforderung,
die bisherige Beziehung zueinander
a n d e r s
weiter zu entwickeln.

Zum Nutzen  a l l e r  Beteiligten.

*   Mich zu "bereichern" und damit meine Chancen zu nutzen, ist unendlich wichtig für ein
     erfülltes eigenes  Leben. Selbstverständliche Grenzen sind: "Mein Vorteil oder Gewinn - 
     niemals auf deine Kosten oder zu deinen Lasten!"

**  Gemeint ist hier nicht Zitieren oder Kopieren!  Darin ist nichts Persönliches enthalten. 

 

 

Anders  2

"Nur" anders !

 

Das ist ja ein Ding !?!
    
verkehrt & besser
    
falsch & richtiger
    
unlogisch & logischer
     ängstlich & mutiger
     unpraktisch & praktischer
     zappelig & ruhiger
     widerlich & liebenswerter
     abweisend & anziehender
     unmöglich & vorbildlich
     beschränkt & klüger
     unbeweglich & beweglicher
     interesselos & interessierter
     nachlässig & zuverlässiger  usw.

 
verkehrt & besser
    
Du denkst jetzt  nicht  verkehrt,            sondern     nur "anders"!  - eben in  deiner  Art!
     Ich denke jetzt  nicht  besser,              sondern     nur "anders"!  - eben in  meiner  Art!
     Ich denke jetzt  nicht  verkehrt,            sondern     nur "anders"!  - eben in  meiner  Art!
     Du denkst jetzt  nicht  besser,              sondern     nur "anders"!  - eben in  deiner  Art!
 

falsch & richtiger
    
Du handelst  nicht  falsch,                   sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich handle  nicht  richtiger,                  sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich handle  nicht  falsch,                     sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du handelst  nicht  richtiger,                sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

unlogisch & logischer
    
Du bist  nicht  unlogisch,                    sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  logischer,                     sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich bin  nicht  unlogisch,                    sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  logischer,                     sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

ängstlich & mutiger
    
Du bist  nicht   ängstlich,                    sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  mutiger,                       sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich bin  nicht  ängstlich,                     sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  mutiger,                       sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

unpraktisch & praktischer
    
Du machst es  nicht  unpraktisch,       sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  praktischer,                  sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich mache es  nicht  unpraktisch,        sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  praktischer,                  sondern     nur "anders"!  - eben in deiner  Art!
 

zappelig & ruhiger
    
Du bist  nicht  zappelig,                      sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  ruhiger,                        sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich bin  nicht  zappelig,                      sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  ruhiger,                        sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

widerlich & liebenswerter
    
Du bist  nicht  widerlich,                     sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  liebenswerter,               sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich bin  nicht  widerlich,                      sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  liebenswerter,               sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

abweisend & anziehender
    
Du verhältst dich  nicht  abweisend,     sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich verhalte mich  nicht  anziehender,  sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich verhalte mich  nicht  abweisend,     sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du verhältst dich  nicht  anziehender,   sondern      nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

unmöglich & vorbildlich
    
Du bist  nicht  unmöglich,                   sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  vorbildlich,                    sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich bin  nicht  unmöglich,                    sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  vorbildlich,                    sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

beschränkt & klüger
    
Du denkst  nicht  beschränkt,             sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  klüger,                         sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich denke  nicht  beschränkt,              sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  klüger,                         sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

unbeweglich & beweglicher
    
Du bist  nicht  starr und unbeweglich  sondern      nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  beweglicher,                sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich bin  nicht  starr und unbeweglich   sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  beweglicher,                 sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

interesselos & interessierter
    
Du bist  nicht  interesselos,                sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  interessierter,               sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich bin  nicht  interesselos,                 sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  interessierter,               sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

nachlässig & zuverlässiger
    
Du bist  nicht  nachlässig,                   sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
     Ich bin  nicht  zuverlässiger,               sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Ich bin  nicht  nachlässig,                   sondern     nur "anders"!  - eben in meiner Art!
     Du bist  nicht  zuverlässiger,               sondern     nur "anders"!  - eben in deiner Art!
 

     usw.                                                                   usw. 

 

Nur einfach "anders"!    -    eben in  deiner  Art!

Nur einfach "anders"!    -    eben in  meiner  Art!

 

        Was will ich - jetzt ?                          Was willst du - jetzt ?

        Wie brauche ich es - jetzt ?              Wie brauchst du es - jetzt ?

 

        Wollen wir Brücken zueinander bauen ? 

        Wollen wir Möglichkeiten suchen, mit denen wir  " uns beide "   wohl fühlen (win + win) ?

        Unsere neue "  gemeinsame  "  Wirklichkeit finden / gestalten?   Jetzt ? 

 

 

Anders 3

 sogar Natur und Umgebung - immer!

 
Die Natur malt jeden Tag neu und wiederholt sich nie. Sie entwirft an jedem Morgen von der Welt ein anderes und neues Bild. Das Blau des Himmels ist immer ein anderes Blau. Es ziehen nie dieselben Wolken über uns hinweg. Es herrschen nie die gleichen Temperaturen und es wehen nie die gleichen Winde. Die Sonne wirft nie die gleichen Strahlen auf die Erde, und verschwindet an jedem Abend immer mit einem anderen Licht. Jeder Tag bringt uns ein anderes Gemälde von der Welt. Die Natur schmückt nicht nur die Tage mit immer neuen Bildern aus, sondern auch die Nächte. In jeder Nacht funkeln die Sterne anders, ja sogar die Dunkelheit ist immer eine andere. Kein Morgen, kein Mittag und kein Abend war schon einmal da. Es ist erstaunlich, wie viele und wie verschiedene Farben, wie viele Töne oder Düfte die Natur in ihrer Vorratskammer hat. Erstaunlicher ist jedoch, dass so viele Menschen nicht wahrnehmen, mit welchem Reichtum an Phantasie die Natur nicht nur die Tage und Nächte, sondern auch die Stunden ausschmückt. Wir Menschen scheinen nicht zu merken, dass sie ständig ihr Kleid wechselt, weil sie nicht mehr aussehen möchte, wie sie noch vor einer Stunde ausgesehen hat. Die meisten sehen die Tage immer gleich grau und die Nächte immer gleich schwarz. Kein Künstler und kein Bildschirm kann solche Bilder malen. Keine Gemäldegalerie verfügt über diese reiche Bildauswahl. Und keine Gemäldegalerie zeigt sie uns, ohne einen Eintrittspreis zu erheben.
                                                                  
                                                                      Walter Rupp SJ / unveröffentlichter Text (Ged.z.Tag  v. 30.06.16,BR2)

 

 

 Bild2   (sich gegenseitig gut tun)

 

                                                                      Unbekannt

von Anders,Bild2  auch an > Botschaften/Signale > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Liebe  > Partnerschaft(6) > Schmerzen > Tun(Verhalten/veretzen)     (01.17)  
Einfügung: Anders - gegenseitig 'gut tun'!

 

 

 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Ärgerlich oder gestört fühlen?

Wie oft passiert es im Alltag, dass wir laut oder meistens nur innerlich und leise kommentieren:
“Das stimmt so nicht! Ich weiß es besser, habe die besseren Lösungsansätze!” – Soll das so bleiben?

           
Ärgerlich,           
ungeduldig,           
unduldsam,           
verständnislos?          

Behindert oder           
gestört fühlen?          

Ich möchte am liebsten AUF DICH losgehen, DICH beschimpfen und belehren etc: 
Ich versuche, mich zu beherrschen und stelle mir selbst Fragen:
Was genau sehe ich (mit MEINEN Augen)?
Was genau höre ich (mit MEINEN Ohren)?
Das ist also DEINE (von meiner verschiedene) momentane Wirklichkeit!
Bin ICH bereit, diese respektvoll zu lassen und so anzunehmen? (Du bist ein "anderer" Mensch!)

*

Weitere wichtige Fragen: Fühle ICH MICH in MEINEN Vorhaben dadurch behindert oder gestört?
Bin ICH bereit, SELBST für Verbesserungen (FÜR MICH) zu sorgen? (z.B. Bitte zu sagen?)
Denn, was DU tust oder nicht tust, entscheidest immer NUR DU FÜR DICH!

von Ärger,Zt2/2  auch an Anders > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Fragen >  Kennenlernen > Respekt > Spüren(fühlen) > Verbessern > Verschieden > Verstehen (08.16) 
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung; Fehler od. andere Sichtweisen?

           
Fehler kritisieren           
oder eher das Schöne           
suchen und anerkennen?           


Positiv Denken!           

”Fehler” sind dann wertvoll,
wenn ich selbst daraus lernen will,
nicht jedoch dann, wenn andere sie
zu instrumentalisieren versuchen.

Mit 'Fehler' behaupte ich auf der Beziehungsebene,
dass bei dir etwas fehlt. Wieso eigentlich?
Du siehst / machst es so.
Ich nehme dazu Stellung: "Vieles von dir habe ich auch, sehe ich auch so,
doch bei mir gibt es auch ein paar Abweichungen, nämlich …."
Plötzlich stehen zwei verschiedene Sichtweisen gleichberechtigt nebeneinander. - 
Zwei verschieden denkende, erlebende, handelnde Menschen.
So macht es Spaß.

Indem einer 'beim' anderen Fehler oder Defizite sucht, wertet er den anderen insofern ab,
geht hinüber zum du, dringt in sein höchst-persönliches Hoheitsgebiet ein
und behauptet (vielleicht auch nur innerlich, also ohne es auszusprechen):
"So, wie du gerade bist, bist du verkehrt!"

Das ist eine Grenzverletzung, Respektlosigkeit, Rechthaberei und Besserwisserei.
Dem anderen soll damit 'Zwang' (Gewalt) angetan, er soll bevormundet werden.
 Das fördert Unfrieden und Streit.

Wie wäre es, bevorzugt das immer auch vorhandene Schöne zu beachten und anzuerkennen?

von Fehler,Zt2  auch an  > Anders > Gewalt > Gleichberechtigt > Grenzen > Ich will > Kritik > Lernen > Loben und anerkennen > Mensch > Partnerschaft(7-Besserwisser, Rechthaber) > Respekt > Sichtweisen > Streit > Verschieden  (12.16)  
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Fragen helfen immer!

          

Fragen          
helfen immer!
          

An das           
Gegenüber           
oder auch an           
SICH SELBST!           

"Das habe ich nicht verstanden!"  (Für MICH war das geringfügig!)
"Ich verstehe dich da nicht!" (ICH würde es ganz anders machen.)

Klar, weil wir alle "verschieden" sind - verschieden denken, verschieden handeln,
verschieden reagieren und verschieden richtig sind (jeder eben in seiner Art).

Fragen helfen da, besseres Verstehen und mehr Klarheit zu finden!
Es geht primär nicht um das Denken, Folgern, Interpretieren oder Beurteilen
des Zuhörenden, sondern um das, was der Absender auszudrücken versucht.
Da gilt es aufmerksam und offen zuzuhören - und im Zweifel zu fragen.
z.B. Wie hast du das gemeint?  oder  Wie ist das für dich?  oder
       Wie sind da die Zusammenhänge bei dir? oder Wie ist das bei dir passiert?   usw. - usw.

   Bearbeitungsvermerk/e:  von Fragen3,Zt10 auch an  > Anders  > Gespräch  > Klarheit  > Kommunikation  > Missverständnisse  >  O.k. > Verschieden > Verstehen  > Zuhören (08.16) 
   

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Schmerzen warnen und fordern!

Immer wieder haben wir Schmerzen, klagen über über körperliche Ausfallerscheinungen, Krankheiten, ärgerliches Verhalten von Partner, Kollegen und Freunden oder ganz allgemein ungute Gefühle. - Und schnell kommen die Fantasien: "Wenn die Situation, wenn die anderen anders wären, als sie sind, dann hätte ich keine Schmerzen oder sie wären kleiner."  -  Doch das STIMMT NICHT!  -  MEINE Schmerzen erinnern MICH, dass ICH MICH zu wenig (auch) um MICH und MEINE Bedürfnisse kümmere, dass ICH MICH verändern und MEINE Möglichkeiten erweitern muss, wenn ich will, dass ICH MICH wieder besser, wohler und wieder mit mehr Freude in mir fühle. - Nur ICH entscheide über MEINE Art zu denken und zu handeln. Nur ICH bin also FÜR MICH verantwortlich und nur ICH kann SELBST und NUR BEI MIR etwas verändern bzw. verbessern / erweitern. Andere kann ich nicht verändern. - Und der Schmerz kommt wieder, so lange und so oft, bis ich bereit bin, MICH endlich SELBST weiter zu entwickeln, die Verantwortung FÜR MICH zu übernehmen und das eigene Schicksal endlich in die EIGENEN Hände zu nehmen (und nicht nur auf andere zu warten oder über die Verhältnisse zu klagen).
Der Schmerz will mich also aufrütteln / aufwecken / aufmerksam machen!    
     ***Du bist heute, was du gestern gedacht hast. Das, was du heute denkst, wirst du morgen sein.    (Buddha)*** 

von Schmerzen2,NL137  auch an > Anders > Bedürfnisse > Botschaften/Signale > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Entwickeln > Freude (nicht:nur fun/Unterhaltung!) Gefühle(auch 'ungute') > Körper > Krankheit > Lernen > Möglichkeiten > Selbst > Spüren > Verändern/verbessern  (02/17) 
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Verschieden = für dich und für mich!  Skizze

  Wir nehmen nur das wahr, was wir wahrnehmen wollen. Wer glaubt, es gäbe nur die eine Wahrheit, liegt falsch. Die Kunst liegt darin, aus seiner eigenen Welt aussteigen und die Welt des anderen verstehen zu können. Wenn wir das schaffen, werden wir glücklichere Beziehungen führen. Im Privat- und Geschäftsleben.
Dieses großartige Bild illustriert das perfekt!
                                         
von    Thimon von Berlepsch

Zusatz des Autors: Das fordert heraus  zum eigenen Erzählen (“So ist es FÜR MICH!”) und zum Fragen (“Und wie ist es FÜR DICH?”), zum Zuhören (“Aha!”) und zum So-annehmen (ggf. auch zum Vertreten der je eigenen Bedürfnisse, zum Verhandeln und zum Einigen > win+win).

   SO IST ES FÜR MICH!                         und                    SO IST ES FÜR DICH!               Das sind VERSCHIEDENE Sicht- und Erlebensweisen. Das gilt es zu bedenken!
                          Und das hat nichts mit 'richtig' oder 'falsch' zu tun (richtig FÜR MICH oder falsch FÜR MICH / richtig FÜR DICH oder falsch FÜR DICH).

von Wahrheit,Zt4  auch an  > Anders > Annehmen > Bedürfnisse > Einigen > Erlebnisse  > Erzählen > Gespräche  >Ich > Respekt > Richtig > Sichtweisen > Verhandeln
> Verschieden > Verstehen  (02.17)      

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

anders machen                        - siehe auch:Fragen3,Zt10

Anders                                    - siehe auch. Schmerzen2,NL137

                                                    Fragen3,Zt10

Anderen (die)                           - siehe auch:  Kosmetik(2)

andere (auch verzaubern)          - siehe auch:  unten -  Zauber,Zt2

>  Bis hierher S.1  <                  >  Bis hierher S.1  <

 

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
A&L erl.

______________________________________________________________________________________________________________________

März 08(1+2), Dez.16(Bild1), Dez.18(3), Aug.20(Bild2)
 

 

siehe auch:

Authentisch     Bewusster(mit Übungsmögl.)     Entscheiden(4)     Fragen3      Gefühle(ungute/auch:Zt2/1)    Gewaltfreie Kommunikation         Kennen-lernen (3)     Kinder4    Partnerschaft (2)-o.k.     Partnerschaft(6)     Roter Faden4(1-9)    Spiegel-Kabinett     Urteilen     Verschieden(jeder vom anderen)     Wer / Wie bin ich? (auch NL136:Ich bin schon recht - UND...)     Wertschätzung     Wiederkäuen

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Anders (V-Fugru)     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung     Partnersch.7 (Zwei Wege,zwei Wirklichkeiten)     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Anders / Vielleicht ginge auch so Miteinander,Partnerschaft      Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Vielleicht / Begegnungen,Bild19     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden künftig und nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

AA    BB    C-D    EE    FF    GG    H-I-J    KK    LL    MM    N-O-P    Q-R 

Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
 

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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