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Angst 

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                                                                     Angelika Wohlfarth

 

 

Zt0

***.Nicht .Angst vor, sondern .Freude auf! - .Einverstanden?***

> Freude(3)                                                                                   [(>)=. erl 05.17]            

 

 

Angst  1 

 Stimmt es, dass Angst mein FREUND sein will?

 
Briefwechsel (Was tun?): 

Situation:  N. bevorzugt es, sich theoretisch 'über' Bücher, Meinungen anderer usw. zu unterhalten und da sich auszutauschen. Er beobachtet gleichzeitig, dass er es lieber so macht, als 'von sich', seinen Sichtweisen, eigenen Erfahrungen und auch von seinen spürbaren Ängsten, Gefühlen und Bedürfnissen zu erzählen. Auch in seinen Briefen.

Ich biete ihm meine Sichtweise an.
Wie soll er sich selbst gut einschätzen, ohne verschiedene, ehrliche Sichtweisen auch anderer über bzw. zu ihm zu kennen?  Nicht umsonst wird immer wieder davon gesprochen, dass man den "Wald vor lauter Bäumen" nicht mehr sieht, also zumindest teilweise "betriebsblind" geworden ist.
Außerdem bietet ein Austausch von Persönlichem immer wieder neue Anregungen.

N. sagt JA und ist bereit, mir aufmerksam zuzuhören:
 

Antwort:   
                  Also gut. MEINE Meinung ist folgende:

  1. Du kannst deine Motive brillant darstellen / begründen / verteidigen. Das ändert für mich jedoch nichts am Ergebnis. Mich ermüdet das Theoretisieren - und ich werde hellwach, wenn Persönliches ausgedrückt wird, wo ich mitbekomme, was der einzelne Mensch denkt  und fühlt, wie er sich verhält und wie es ihm bei alledem geht (überwiegen Gefühle von Wohlfühlen, Freude und Leichtigkeit???).
     
  2. In deinem Erzählen hat mich immer wieder deine "Angst" angesprungen.
     
    Angst ist FÜR MICH ein ungutes Gefühl und gleichzeitig ein wertvoller Signalgeber.
     
    Sie ruft mir eindringlich zu: 
    "ACHTUNG - schau genau hin - und entscheide dann bewusst! 
     (so ähnlich, wie wenn eine Signalampel an der Kreuzung auf gelb springt)"
     
    Sie will mich im automatischen und weitgehend unbewussten Abspulen meines Lebensalltags bremsen
    und
     
    - mich schützen - dass ich z.B. auf der Straße nicht vor ein herannahendes Auto laufe
      (sie ist mir FREUND und will mir wohl),

    - mich aufmerksam machen  -  "Wenn du in diese Richtung, in der du jetzt Angst
      verspürst, weitergehst, betrittst du Neuland. Du darfst Neues dazulernen und 
      deine bisherigen Erfahrungen erweitern.
      Neue Wahl-Möglichkeiten machen dich beweglicher und tun dir gut.. 
      Deine bisherigen Erfahrungen helfen entweder nicht oder sie taugen weniger 
      gut, wirken also für dich eher nachteilig. - Trau dich also!"  
      Auch hier ist die Angst ein FREUND und will, so komisch das klingt, ermutigen.

    - Die Angst will mich aber NICHT erschrecken oder gar lähmen oder mich zu Versteck- oder
      Ausweichmanövern animieren.
      Entscheide ICH MICH aber trotzdem dafür, vor der Angst davon zu laufen (sie einfach
      nicht zu beachten, sie zu verdrängen oder sie schrecklich zu finden etc.), sind die Auswirkungen
      für mich nachteilig / lebensfeindlich. Freude und Wohlfühlen werden dann weniger, Schmerz,
      Verspannungen und Belastungen nehmen zu.
     
      Die Angst kommt auch hier als FREUND, doch indem ich mich gegen sie entscheide
      (aus Angst vor der Angst), benütze ICH die Angst, um mir selbst zu schaden. ICH!!!
       
      Ich bedenke dann nicht, dass:
      "Der Entscheider FÜR MICH bin immer ICH!" 
       Die Angst will mir nur einen deutlichen Hinweis geben!
     
  3. Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass die Angst mir ein wertvoller und wichtiger Freund sein will und dass es an MIR liegt, wie ich mich aus der Angst heraus neu entscheide. Wann immer es mir gelungen ist, in Richtung meiner Angst weiter und durch meine Angst hindurch zu gehen, hat es mich immer weitergebracht. Wenn ich sie spüre, höre ich sie auch heute noch sagen "Trau dich - geh weiter - jetzt!"

Puhhh, immer habe ich mich auch nicht getraut, aber ich trau mich immer öfter. Und es macht immer mehr Spaß!

Viel geholfen haben mir immer wieder - auf der einen Seite Zen-Meditation und Visionen (Ziel-Sätze) - und auf der anderen Seite Meditatives Gehen bzw. Meditatives Laufen. Wohl auch deswegen, weil Achtsamkeit, Präsenz, Haltung und Ziele in den ganz normalen Alltag mitgenommen werden können und ihn dann unweigerlich bereichern.
Ganz natürlich entsteht so eigenes Weiterentwickeln in der gewünschten Richtung.

Dir rufe ich an dieser Stelle zu: 
Spürbare Ängste wollen dir FREUNDE sein und helfen! Es ist gut, das auch mal zu bedenken und zu probieren.

"Trau dich zu DEINEM - JETZT!

 

 

Zt1         

Angst
hat oft Angst vor der eigenen Verantwortung,
scheut das Risiko und die Veränderung.

 

 

Angst  2

 alleine gelassen zu werden

 

       Angst       Folgen       Entwicklungsweg      Wirkungen      Möglichkeiten

 

Die Angst, alleine gelassen zu werden 
sagt, tut, handelt, strebt nach z.B.:

Ich möchte, dass DU mich gut findest!

Ich sorge mich darum, dass DU mich gut findest!

Ich will, dass DU mich magst!

Was kann ich alles tun oder auch unterlassen, damit DU mich auch 
     wirklich gut findest?

Ich schaue ständig zu DIR und nach DEINEN bewertenden Reaktionen,
     um zu sehen und bestätigt zu bekommen, ob ich auch wirklich gut bin.

DU sagst mir, ob ich gut bin.

Ich brauche DICH, weil ich von DIR abhängig bin (ich bin sonst total 
     verunsichert, weil ich dann ja niemanden habe, der mir sagt, wie ich bin, 
     ob gut oder schlecht).

Ich tue alles, damit DU auch von mir abhängig wirst (weil ich DICH brauche).

Ich halte DICH fest, so gut ich nur irgend kann, egal, ob ich DIR was abnehme,
     was DU dann selbst nicht mehr machen musst oder dann auch nicht mehr
     machen kannst, wo DU mich also dann unbedingt brauchst (abhängig bist) - 
     oder indem ich an DEIN Gewissen appelliere und DIR zeige, wie hilflos ich 
     doch jetzt gerade bin  ("ich kann das nicht!", "ich bin da auf dich 
     angewiesen!", "ich weine!" usw.).

Ich klammere.

Ich bin eifersüchtig und sehr schnell gekränkt.

Ich ziehe mich sehr schnell in mein Schneckenhaus zurück.

Und auch das ist eine Möglichkeit:
     Ich flüchte mich in die Isolation - und tue so: "Ich brauche DICH nicht - 
     und eigentlich brauche ich sonst überhaupt niemanden. - Ich kann alles 
     alleine. - Ich bin ganz alleine (auch, wenn das eigentlich zum Heulen ist)." 

 

Folgen:

Angst und Unselbständigkeit werden immer größer.

Streben nach Perfektionismus. Korrekt, genau, eng.

Besserwisserisch. Hörig. Fanatisch.

Unterwürfig. Arsch-Lecker, Arsch-Kriecher.

Angepasstes Verhalten (so, wie man es eben erwartet).

Abhängig (von anderen, von bestimmten Inhalten und von Suchtmitteln).

Kontaktarm.

Einseitig, eng und oberflächlich - informiert und orientiert.

Die 'Angst, alleine gelassen zu werden' schaut bevorzugt nach Außen und
     sieht, hört, versteht, beurteilt, richtet sich im wesentlichen nur 
     nach dem 'Außen'.

Sie wirkt 'lebens-zerstörend'.

 

Entwicklungsweg: Mehr ins Gleichgewicht finden

Um mehr in ein Gleichgewicht, eine lebendige Balance zu kommen, braucht es eine
Veränderung der Blickrichtungen: Nicht nur nach Außen, sondern 'auch' nach Innen.
Beides ist wichtig und braucht eine Beteiligung am eigenen Leben, in guter Verbindung!

'Auch' nach Innen heißt:

Ich möchte (in erster Linie!), dass ICH MICH gut finde und gut fühle!

Ich sorge mich darum, dass ICH MICH gut finde / fühle, 
     dafür tue ich was, dafür handle ich, gestalte ich, engagiere ich mich - 
     und das spüre ich auch: Meine Freude in mir!

Ich mag mich, so wie ich bin!

Was kann ich für MICH alles tun -
     zum Vorhandenen dazu-fügen,
     vom Vorhandenen weglassen,
     am Vorhandenen verändern ?

Ich spüre von Innen - und nehme auch die Rückmeldungen 
     und Reaktionen von Außen wahr.

ICH ENTSCHEIDE FÜR MICH!
     Ob ich gut bin, wann ich gut bin, wie ich gut bin usw..

Ich spüre meine Selbständigkeit.

Ich genieße auch meine Eigen-Verantwortlichkeit.

Ich brauche auch meine Freiheit (SELBST-bestimmt zu sein - und 
     mich nicht von anderen bestimmen und dirigieren zu lassen, die mir 
     nur weis machen wollen, dass 'sie' wüssten, was richtig ist - und 
     vor allen Dingen, was für MICH richtig ist).
     Dabei bedenke ich, dass eine andere Meinung genauso wertvoll ist, 
     wie meine, nur eben anders. 

Ich brauche meine Freiheit auch und gerade in der Partnerschaft!
     Jetzt kann ich sagen und spüren: Ich brauche DICH, weil es 'schöner,
     angenehmer, freudvoller, lustvoller, unterhaltsamer, wärmer, 
     kuscheliger usw.' mit dir zusammen ist. 
     Weil ich meine SELBST-bestimmte Freiheit brauche, lasse ich 
     auch dir deine SELBST-bestimmte Freiheit. So können wir 
     gemeinsam herausfinden und gestalten, wie es ZUSAMMEN besser geht, 
     die Freude für uns beide zu erhalten und zu steigern.

Ich lasse dich!

Ich lasse mich auf dich ein, stütze mich auch auf dich, ohne mich von dir 
     abhängig zu machen - und ohne dich an mich zu ketten (das gilt auch 
     und besonders, wenn wir miteinander verheiratet sind - weil das ja nur 
     eine gesellschaftlich-gesetzliche Form der Gemeinschaft ist, wo bestimmte 
     Regeln und Vereinbarungen für 'alle' als Grundlage gelten).

Ich entscheide mich für dich, weil 'ich' es will - und weil es 'mir' gut tut!

Ich bin offen und neugierig allem gegenüber!

Ich bin bewusst und aufmerksam!

Ich lasse mich auf vieles Neues ein, probiere und experimentiere, 
     alleine und auch gemeinsam.

Ich spüre mein Gewicht, das 'sichere Stehen und Gehen' auf 'meinen' Füßen!

Der Boden trägt mich!

Ich darf mich verändern!

Alle Gefühle sind willkommen!

 

Wirkungen:

Wohl-fühlen,

Sicher-fühlen,

Zufrieden- und Ausgeglichen-fühlen,

Ruhe und Gelassenheit spüren,

ausgefüllt sein mit Auftrieb und Zuversicht,

aus diesem 'Selbst'-Kontakt heraus das Leben für sich selbst und 
     andere hell und erfolgreich (mit-) gestalten und genießen.

Das eigene Leben also 'leben'. In ganzer Fülle!

Alleine - und wenn 'ich' will, auch mit dem Partner und mit anderen zusammen.

 

Möglichkeiten:

Tue ich genug für meine Balance (Gleichgewicht / Ausgleich)?
     Was könnte ich dafür noch tun?

Wie ist es mit meinem Bewusst-sein und meiner Aufmerksamkeit 
     (Konzentration)?  Was könnte ich dafür noch tun?

Wie ist es mit meiner Freude?
     Sorge ich gut für meine Freude?
     Wie sind die Wirkungen meiner Bemühungen?
     Für mich und meine Beziehungen zu andern?
     Was könnte ich dafür noch tun?  
         
(z.B. mich in 
Freude für dich ff. anregen lassen, meine 
          momentanen Standorte klären und neue, attraktive Ziele festlegen - und 
          diese 'Schritt für Schritt' in die Tat umsetzen)
     usw. - usw.

 

 

 Angst  3 

 oder andere belastende Gefühle 

 

Ja "Angst" - immer wieder hindert sie mich, das wirklich zu tun, was ich eigentlich gerade tun möchte - oder sie überschwemmt mich, dass ich schier gar nichts mehr anderes denken kann - oder sie macht mich konfus - - - - .
Ich bin dann in mir selbst unklar. Ich kümmere mich dann nicht um meine anderen Gefühle und Bedürfnisse und ich weiß dann auch nicht, was ICH JETZT WILL - ich denke nicht daran.
Außerdem fühle ich mich dann oft verspannt, kraftlos, unfähig, eingeengt, Schmerzen viel stärker spürend, krank, klein und hässlich - und möchte mich am liebsten verkriechen. - - -

Ich finde dich prima - und toll, wie du bist. Und ich mag dich auch, so wie du bist. Mit all der VIELFALT die du hast und die du bist. Und da gehört ganz selbstverständlich auch deine Angst mit dazu.

In mir ist ein inneres Bild da. - Darf ich es dir erzählen?

Gerne! - Ich bin ganz neugierig darauf!
Ich sehe dich im Moment - "DICH" - umgeben von einer Schar Kinder. - Jedes Kind in diesem Bild ist ein TEIL von DIR - und "ZU DIR GEHÖREND". - Jedes einzelne ist wichtig - und du wärest nicht ganz, du wärst nicht "DU", wenn eines der Kinder fehlen würde.
Da sind das Lachen, die Freude, die Leichtigkeit, die Beweglichkeit, die Kreativität, das Weinen, die Durchsetzungsfähigkeit, die Weiblichkeit, die Männlichkeit, die Lust, die Sexualität, die Zärtlichkeit, die Sehnsucht, die nachsichtige Geduld, die Neugierde, die Traurigkeit, das Tanzen, das Neues-entdecken-wollen, die Ausdauer, das Dazu-lernen-wollen, das Nichts-tun, die bewusste Aufmerksamkeit, das Schreiben, das Ordnen, das Anteil-nehmen -  und  -  und  -  und  -  und natürlich auch die Angst.

Die Kinder sind recht verschieden!
Manche sind ein bisschen stiller und zurückhaltender, brauchen immer wieder Zuspruch und Ermutigung, dass sie kommen - und sich melden - und gleichberechtigt in der tobenden Schar ihren Platz einnehmen - manche sind ganz schön frech und vorlaut - so auch die Angst - und drängeln sich ständig vor, wollen immer möglichst die erste Geige spielen - und müssen immer wieder zurecht-gewiesen und auch zurück-geschoben werden - sanft und mitunter auch nachdrücklich, brauchen auch immer wieder Ermahnung und Erklärung - z.B."Du bist jetzt nicht dran! - Jetzt wollen die anderen auch mal! - Du bist schon recht - und du bist mir lieb und wichtig - doch auch du bist 'eines' meiner vielen Kinder! - Die anderen sind mir genauso lieb und wichtig - und die brauchen 'auch' mein Mich-um-sie-kümmern, meine Nähe, meinen Zuspruch, ja einfach das Wichtig-genommen-werden und Dafür-da-sein, wie du!
Sie brauchen MICH genauso - und ICH BRAUCHE SIE und das Zusammensein auch mit ihnen genauso - und ICH WILL ES AUCH.

Also: " Du (Angst-Gefühl) darfst da sein - und du gehörst selbstverständlich, wie alle anderen, mit dazu - bist WICHTIG - und du darfst dann auch später wieder mal kommen, wenn du meinst, es zu müssen. - JETZT GEH BITTE ZURÜCK - in die 4., 5., 6. Reihe und gib damit den Platz frei für die anderen, die jetzt auch nach vorne, in meine Nähe oder ganz zu mir herkommen wollen!" -?-

Und es kann sein, dass die Angst kreischt und schreit - und sich auch einkrallt, weil sie vorne "Erste und Wichtigste" bleiben  und weiter die erste Geige spielen will. -

Na ja - das ist weiter auch nicht so schlimm - es sind halt "KINDER"! - Und sie sind - Gott sei Dank - alle recht verschieden.
Es ist schön, dass "DU" in der Mitte stehst und DAFÜR SORGST, dass "JEDES" (Gefühle-Kind) zu seinem Recht kommt - und keines benachteiligt oder von einem anderen, auch wenn das vielleicht schon ein bisschen größer und stärker ist, an die Wand gedrückt wird.
Es ist auch schön, DICH inmitten DEINER (Gefühle-)Kinder zu sehen. Du hast viele - und schöne Kinder Was Wunder? - Bei dieser Mutter / bei diesem Vater. 

Pahhhh! - Da bleibt mir schier die Luft weg vor lauter Glücklich-fühlen! - - - -
Es ist toll, wie du das gesagt - und was du gesagt hast:
Ja - "SO KANN ICH ES NUN AUCH SEHEN" - das ist mir jetzt klar geworden.

Und "so" kommen viele neue Möglichkeiten in das Durcheinander. Glücklich-fühlen über so viele schöne Kinder. Und für ALLE gut sorgen. Und ALLE wichtig nehmen. Und ALLE gehören dazu, mal mehr im Vordergrund, mal mehr im Hintergrund.

Ich sorge dafür,
dass es allen gut geht,
mir mit allen meinen Gefühlen - und
allen meinen Gefühlen mit mir.
Gleich-berechtigt.
Gleich-wichtig.

Ich merke, dass sich alleine dadurch, dass ich meine Angst gedanklich neu bewerte als ein wichtiges Gefühl, das auch dazu gehört und mir wohl will, sich alles positiv verändert und ich wieder klarer denken kann. Das tut gut. Denn jetzt kann ich das jetzt Notwendige wirklich in Angriff nehmen. Ich bin wieder handlungsfähig.

 

 

X X X X X

Einfügung: Heilen braucht "auch" SELBST handeln (tun)!

Wenn wir von 'heilen' sprechen, meinen wir, dass Unwohl-Gefühle (Schmerzen, Krankheiten, Angst, (>)Antriebslosigkeit, (>)Sprachlosigkeit usw.) verschwinden und ein Gut- und Rund-Fühlen wieder kommen mögen. Ein momentanes (>)Defizit, ein momentaner (>)Mangel, soll also behoben werden. Das geht aber nicht nur mit Tabletten, Massagen, (>)Operationen oder (>)Gesundbeten (noch schlimmer: es (>)muss gehen). - Jetzt ist eigenständiges und veränderndes Handeln gefordert - und zwar, es sich selbst wieder besser gehen zu lassen. - Wie geht das denn? Und ist da überhaupt Zeit dafür da? Und tut man das denn - was sagen da die anderen? - Und angeblich soll es sogar leicht sein und wirklich Spaß machen? 
         
*** Wir (>)singen nicht, um zu singen, sondern um nicht zu (>)weinen. (Wahlspruch einer kubanischen Band)***

von Heilen,NL146 (dort auch noch Textfortsetzung!)  auch an  > Angst > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Fragen > Freude (nicht:nur fun / Unterh.) > Krankheit > Schmerzen > Selbst > Tun(Handeln) > Zeit  (03.17)    

X X X X X

Einfügung: IMMER zwei Fragen bedenken!

           
IMMER           
zwei Fragen           
bedenken!          

Grundsatz: Alles mit so wenig eigenem Energieaufwand, wie gerade notwendig
(einfach, praktisch, effektiv) und GLEICHZEITIG
mit so viel Entspannung (Loslassen), wie gerade möglich!

1) Macht es MIR so Freude?
Fördert es also meine Zufriedenheit, mein Wohlfühlen, meine Leichtigkeit und Entspannung?
Macht es mich reicher an Erfahrungen und Bewusster-werden?
Bedient es mein Bedürfnis nach Vielfalt und meine Neugierde nach Dazulernen von Neuem?
2) Tut es MIR so auch gut?
Unterstützt es also meine Lebens-Qualität (Ausgleich + Gleichgewicht)?
Oder bin ich eher auf dem Weg der Einseitigkeit, des Un-Gleichgewichts
und damit letztlich des Starrwerdens (vom Gleichen mehr = krankmachend)?

Denn wenn ich keine Freude spüre bzw. mir etwas so nicht gut tut,
z.B. Angst, Druck, Hektik, nur Leistung, nur Action, nur auf Erwartungen/Forderungen eingehen usw.,
dann schädigt es MICH und bringt MIR letztlich Nachteile.

Nur ICH entscheide FÜR MICH, wie's weitergehen soll!
Folgen und Wirkungen (positive und negative)  treffen immer auch MICH SELBST!

von Freude,Zt3/10  auch an  > Angst  > Bedürfnisse  > Bewusster  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Energie  > Entscheiden  >  (Ent-)Spannung  > Fragen  > Gleich-gewicht  >  KörperLassen > Leben  > Leichtigkeit  > Lernen  > Schmerzen  > Selbst  >  Spüren  > Vielfalt  >  Wer / Wie bin ich?  >  Wirkungen  > Wohlfühlen    (09.16)

  

X X X X X

 Einfügung: NEIN zu Muss, Druck, Angst u. Zwang! (positive eigene Entscheidung) + Kurzfassung NEIN>JA

        

.NEIN !         

als .positive          
.eigene          
.Entscheidung!          

.Kein eigenes .Muss,         
kein eigener
.Druck,         
keine eigene
.Angst,         
kein eigener
.Zwang!         
 

Mehr .Freude +        
.Entspannung + .Wohlfühlen        
+
.Lachen + .Leichtigkeit!        
 

.JETZT !        

Ein Bekannter erzählte mir unlängst, dass er sich so wohl und .frei fühle.
"Andere müssen am
.Wochenende in die .Berge fahren, auf .Demonstrationen, .Veranstaltungen
oder auf den
.Fußballplatz gehen," sagte er, "weil das eben so sein MUSS.
Ich dagegen gebe mir selbst die
.Erlaubnis zu sagen:
NEIN kein 'Muss', keinen Druck, keine Angst und kein Zwang,
kein
.Bevormunden anderer, kein .Besserwissen und kein .Recht-haben-wollen mehr.

NEIN - ICH .setze mich nur noch für das ein, was ICH wirklich .will!
Dazu höre ich auf meinen
.Inneren Einsager (.Innere Stimme,  Gewissen, .Gefühl) und .prüfe jeweils,
ob das, was ICH dann
.vorhabe, MICH .lockt und .verspricht, mir spürbar Freude zu machen,
auch wie die Folgen und
.Wirkungen wohl sein werden, ob mir das also dann wirklich .gut tun wird.

Seit ICH mein MUSS .verabschiedet habe, bin ich ein .befreiter .Mensch:
Ich tue also das, wonach mir ist, bin mit einem Minimum
.zufrieden,
spüre mehr Freude und
.lache und .scherze viel! - Was will ich mehr?

Das .Leben ist leicht und schön, wenn ICH es in MEINEM Herzen .zulasse!"

Ja! - Dieses NEIN bereitet also den .Weg zu guten eigenen Entscheidungen, zu mehr .Kreativität
und im eigenen
.Körper .spürbarer .Lebensfreude. - Ein positives NEIN. - .Empfehlenswert!

NEIN und das .JA        
dahinter?        

.
Kurzfassung         

Weil hinter jedem NEIN ein JA zu etwas anderem steht:
”NEIN, kein 'Muss' , Druck, Angst, Zwang etc. mehr - und
JA - ICH setze mich nur noch für das ein, was ICH wirklich will (spüre) und
was dann ‘auch’ MIR Freude macht und gut tut!”
.Frage zum JA: "Wie kann ich "bewusster werden" .lernen, .üben, .verbessern?"

 von Nein,Zt1  auch an:  > Angst > Bedürfnisse > Bewusster > Dagegen > Entscheiden > Fragen > Freude > Gefühle > Ich > Ich will > Jetzt > Körper > Lassen > Lernen > Meditat.Gehen u. Laufen > Mensch > Muss > Nicht > Spüren > Tun > Verändern/verbessern > Vielfalt(Neues) > Wege > Wirkungen > Wohlfühlen   (03.17) 
 

X X X X X

Einfügung: Neue Erfahrungen sammeln!

Die Angst hindert dich, schreibst du, größere Strecken zu fahren. Dein Streben nach Perfektionismus lässt dich nach Sicherheit und Regeln suchen. Du sorgst bevorzugt für andere, z.B. für deine Tochter, nicht aber FÜR DICH.
Ich meine, dass es höchst wichtig wäre, dich SELBST zu verändern - im Sinne von 'deine Möglichkeiten zu vermehren und zu erweitern'. Das braucht neues Dazulernen durch neue Erfahrungen. Wenn du DICH veränderst und deine Möglichkeiten erweiterst, wird sich auch dein Umfeld (Tochter, Partner, Bekannte usw.) entsprechend positiv verändern.
Ich habe eine sehr naturnahe NLP-Ausbildung gemacht und damit meinen Schatz an positiven Möglichkeiten / Erfahrungen gewaltig aufgestockt. Ich meine, dass diese Ausbildung mir den Erfolg von mindestens 5 Jahren intensiver Therapie gebracht hat. Das ist zwar nun schon mehr als 20 Jahre her, aber ich zehre immer noch davon und habe das Gefühl, dass die verschiedenen Möglichkeiten (Vielfalt!) nicht ab-, sondern ständig zunehmen.
Dich möchte ich ermutigen, vorrangig "auch" für DICH und DEINE Möglichkeiten besser zu sorgen. Das lohnt sich FÜR ALLE!!!!
Übrigens sind auch Ziel-Sätze nicht nur interessant, sondern sehr wirkungsvoll! - Alles, was einigermaßen möglich ist, probieren!

- von Möglichkeiten(3)  auch an  >  Angst  >  Lernen  >  Probieren  > Selbst  > Verändern/Verbessern  > Vielfalt  (09.16) 
 

X X X X X

 Einfügung: Zauber im Alltag!

          

 Verzaubern           
 

zusätzliche  Freude,          
 Überraschungen,          
 Höhepunkte,          
 Lichtpunkte          

im  Alltag!          
(NL101)            

 
Verzaubern im Sinne von
 
sich selbst
 UND  dem anderen
zusätzliche Freude /
 Überraschungen bereiten, ist etwas  Wunderbares.
So entstehen kleine Höhepunkte (Lichtpunkte) im Alltag.
Doch auch
 ungute Gefühle wie  Ärger,  Angst,  Wut,  Frust,  Schmerzen usw. lassen sich verzaubern,
wenn man sich die
 Mühe macht,
die dahinter
 versteckten eigenen  Wünsche /  Bedürfnisse   herauszufinden und zu  kommunizieren.

***Jede  Entscheidung ist besser, als  keine Entscheidung.   (unbekannt)***   
  

 von Zauber(2)+NL101  auch an > Ärger > Angst > Bedürfnisse > Botschaften/Signale > Entscheiden > Freude (nicht nur fun / Unterh.) > Gefühle(auch 'ungute') > Geschenke > Gespräche > KommunikationKrisen > Schmerzen > Zuversicht       (05.17)
 

X X X X X

 

 

 

- siehe auch:  Nein,Zt1

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zt1)
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  [(>)=. erl]   
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

______________________________________________________________________________________________________________________

März 09(1,2), Febr.10(3), Dez.16/Apr.17(1-Wdh+Üarb.), Dez.17(Bild), Dez.19(4), Dez.20(Zt0)
 

 

siehe auch:

Ärger   Ärger2   Austauschen (teilen/Dialog)     Automatisch    Beschwerden    Eigen-Kompetenz/-Verantwortung    Entwickeln6     Freude(nicht:nur fun!-auch:3)       Freundschaft     Gefühle    Gewalt   Glauben     Hinterfragen     Kinder3     Klarheit     Körper        Krankheit    Liebe(Zt2/8)    Loslassen1     Richtung     RoterFaden4(1-9)    Schmerzen4       Therapie     Vielfalt(auch:3>Angst)    Was tun1 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung      Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Freude für dich ff     Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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