Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
[ Inhalt ]         
Zurück ] Home ] Weiter ]          [ Autor ]

 

  
    

Ausbrennen 

     Burn out 
 

    Erschöpfung

 

 

 Bild1

  ;-)

                                                                                 Unbekannt

 

 

 Ausbrennen  1 

 Aufgaben - nur Aufgaben ..  

oder

Burn out 

 Zeitkrankheit?

 
Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  U. klagt: "Ich soll arbeiten, Geld verdienen, einkaufen, waschen, putzen, kochen, mich meinem Kind widmen - und - und - und -. Ich weiß überhaupt nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Zeit für mich selbst kenne ich schon lange nicht mehr. Ich habe den Eindruck, dass in mir der Berg von Unerledigtem (ich muss, ich sollte, ich müsste usw.) immer höher wird. Hilfe! - Was sagst du dazu?"
 

Antwort:   Du schreibst, dass in dir der Berg deines Unerledigten wächst.
 
Das wirkt nieder-drückend. So viel Last, so viel Sorgen, so viel Ich-sollte-eigentlich. Und ich stelle mir einen Aufschrei vor: "Ja wann denn - auch bei mir hat der Tag nur 24 Stunden - und 10 davon sollte ich schlafen. Wo bleibt da die spürbare Freude, die das Leben leicht und beschwingt macht?"

In einer ähnlichen Situation ging es mir mal gesundheitlich so schlecht, dass ich meinen Urlaub hernahm und in Kur fuhr. Ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen. Im Arztgespräch schaute mich der schon leicht angegraute Doktor nachdenklich an, betrachtete meine Werte und dann wieder mich. Schließlich sagte er: "Wenn Sie so weitermachen, haben sie in zwei Monaten einen Herzinfarkt. - Pause - Aber machen Sie ruhig weiter so, denn Sie wollen es ja nicht anders!" - Damit war das Arztgespräch zu Ende.

Ich war unendlich wütend und fand, dass diese Arztaussage eine Unverschämtheit sei.

Erst nach und nach habe ich begriffen, wie wichtig und segensreich dieser, mir brutal erscheinende Arztkommentar für mich war. Wieder zu Hause, habe ich erstmals darüber nachgedacht, meine Arbeitsbelastung zu reduzieren. - Und nach einiger Zeit habe ich damit dann auch tatsächlich begonnen.

Jetzt fand ich auch mehr Zeit zum Durchatmen und für mich. Da stellte ich mir dann die Frage: "Was könnte mir eigentlich noch (außer dem bisher Üblichen) Freude machen?" Und ich fand nur die erschreckende Antwort: "Das weiß ich nicht!"
Damit begann meine Suche und die Wende setzte sich fort!
Natürlich in kleinsten Schritten, so wie es gerade gepasst hat - aber ständig.
Angefangen habe ich mit "tanzen", weil ich mir dachte, das könnte mir noch am ehesten Freude machen. Nach und nach folgte die Vielfalt.

Begleitet haben mich eigentlich immer die Zuversicht und das innere Wissen: "Ich bin geführt! - Und ich darf vertrauen (meiner Intuition, meinem Inneren Einsager) und meinen Möglichkeiten nachgehen, mehr spürbare Freude in meinem Leben zu verwirklichen."
Das ging und geht natürlich nur, indem ich bewusster, achtsamer und aufmerksamer "auch" für meine eigenen Bedürfnisse wurde. "Auch" sie beachtete und "auch" dafür dann gut sorgte.
Die Devise war nun: Weniger "Es geht schon!" oder "Das muss jetzt so gehen!", sondern mehr: "Wie geht es besser - so, dass es dann auch für mich stimmt?"
Probieren - spüren - verändern - verbessern - probieren - spüren. 
Das EIGENE Spüren sagte zuverlässig, ob die eingeschlagene Richtung stimmte (gut, wohl, leicht, fröhlich, entspannt und im Gleichgewicht - oder eben nicht?).

Ich möchte dir Mut und Vertrauen zusprechen, in kleinen Schritten das anzupacken, was dir wichtig ist und mehr spürbare Freude in dein Leben bringt. Es geht nicht ohne Veränderungen (Erweiterungen) und damit verbunden auch zusätzlich neues Tun. Aber es reichen kleine und machbare Schritte.  Ein klein wenig anstrengender als am bequemsten, sage ich immer beim Meditativen Gehen/Laufen - was ich übrigens auch sehr empfehlen kann.
 

Zu diesem Thema (burn out) lief am 06.10.13 um 20,15 Uhr im ZDF ein Film. Er steht (stand?) in der Mediathek des ZDF zur Verfügung unter:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/1997578/"Einmal-Leben-bitte"

 

 

 Bild2

   Burn out?  ;-) 

                                                                    Unbekannt

 

 

 

 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 EINFÜGUNG: Verhandeln >  weil versch. Bedürfnisse (Vorstellungen) > Suche nach gemeinsamer Lösung - bei win+win 

           

Verhandeln       


weil verschiedene           
Bedürfnisse           
(Vorstellungen)           
vorhanden sind.           

Dazu erwünscht:                 

'gemeinsamer' Weg           
und           
'gemeinsames' Ziel,           

win + win           
für jeden Beteiligten!            

Prozentualer Anteil??            

 Wenn 'verschiedene' Bedürfnisse von Beteiligten (z.B. Partnern) erkennbar werden, jedoch ein 'gemeinsamer' Weg auf ein 'gemeinsames' Ziel zu erwünscht ist, dann gilt es zu VERHANDELN.
Jeder 'muss' dann von der jeweils eigenen Ideal-Position abrücken und auf den anderen zugehen,
so weit und so lange es für ihn eben spürbar noch stimmt. *)
Ergebnis der Verhandlungen sollte sein, dass sich jeder mit den jeweils eigenen Interessen
 in der gefundenen 'gemeinsamen' Lösung in ausreichendem Maß wiederfinden kann.

Voraussetzungen für das Gelingen von Verhandlungen sind z.B.:                     

          - Vertrauen und gegenseitiges Verständnis,
          - die Fähigkeit eines jeden, SEINE Interessen gut verständlich zu machen, also zu erklären,
               und danach auch zu vertreten,
          - das Anerkennen der Tatsache, dass sich jeder der Beteiligten mit SEINEM in ausreichendem
               Umfang im gemeinsamen Ergebnis wiederfinden können muss (win + win).
          - Jeder der Beteiligten muss zum beschlossenen neuen 'gemeinsamen' Ergebnis
               ein gutes Gefühl haben. Dann kann es für ihn stimmen.

*) Ein Beginn könnte z.B. sein, dass sich jeder die eigenen Bedürfnisse (in diesem Zusammenhang) aufschreibt und sich klar macht,
dass er nur 50%, also 1/2 des gemeinsamen Ganzen, ist! "Theoretisch" erfüllbarer Bedürfnisanteil also?

     Bearbeitungsvermerk/e   von  Verhandeln,Zt2    auch an (+Hinweise)  > Bedürfnisse > Burn out > Gespräche > MussVerschieden > Vertrauen > Vorstellungen (Sichtweisen) > Wege > Ziele 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  [ (>)=. erl ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

______________________________________________________________________________________________________________________

Okt.12(1), Apr.13(erg.), Nov.13(Film-Hinweis), Dez.17(Bild1), Aug.21(Bild2)
 

 

siehe auch:

Außen     Botschaften(Signale,Hinweise)    Eltern     Entwickeln6(meine 3 Säulen)     Freude5(meinWeg)    Heilen2(Link)     Ich     Kinder     Krankheit      Mobbing(Zt1)   Probleme(auchZt3)     Programme(auch:Zt3-GEGEN sich selbst handeln)    Roter Faden4(1-9)     Schmerzen2      Schule     Tanzen    Vielfalt   Wie geht's?(auch:2/Arzt)     Was tun1   

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit      Augustinus (z.B.Tanzen)      Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung      Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse: siehe "Hinweise"  unter "Buchstaben"

    
  
  

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Counter