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Bestmöglich2

  Bestmöglich1

 

 

 Bild2/1

 

                                                           Angelika Wohlfarth

 

 

 Rohtext: (vonS1)

 Bestmöglich 3

 Eigene Bedürfnisse, Klarheit und ggf. eine Bitte! (0)
(Wer kennt das nicht - so oder ähnlich?)

 

D. erzählt und ist dabei traurig und bedrückt. Manchmal stehen ihr sogar Tränen in den Augen. 1)

Meine Schwiegermutter ist leider recht komisch.
Wie oft schon hätten wir – mit zwei kleinen Kindern – ihre Hilfe gebraucht.
Doch was kam: 'Sie hatte keine Zeit.' 

Hast du ihr denn erzählt, was bei dir los ist? Dass du Hilfe bräuchtest? Hast du sie um Hilfe gebeten?

Das hat sie ja gesehen.
Und was kam? Nichts! Sie musste ins Konzert oder sonst wohin.

Wenn du daran  denkst, macht dich das immer wieder traurig?

Ja sehr. Denn ICH handle eben und helfe immer aus dem Herzen heraus.
Ich kann gar nicht anders. Anders würde ich mich nicht wohl fühlen.

Das verstehe ich. Aber das bist DU!
Du machst es so gut, wie DU es eben kannst.
Doch auch deine Schwiegermutter macht es so gut, wie sie es gerade kann!

Zwei kleine Kinder. Das hat sie doch immer wieder gesehen.
Wir hatten niemand, konnten nie weggehen und mussten uns immer wieder so behelfen.

Jeder macht es in jedem Augenblick so gut, wie er es gerade kann! Für sich selbst also "bestmöglich"!
Auch deine Schwiegermutter machte und macht es immer so gut, wie sie es eben gerade kann.
Es ist sinnlos, da klagend (und fordernd)  nach dem 'Warum?' zu fragen.
Es ist so, wie es JETZT eben ist! 2)

Es ist schlimm!
Auch meine Kinder leiden, auch heute.
Es ist kein gutes Verhältnis zwischen meiner Schwiegermutter und meiner Familie.

Möchtest du denn, dass sich das Verhältnis zu deiner Schwiegermutter verbessert?

Aber selbstverständlich! Aber dann hat sie wieder keine Zeit – oder muss wieder ins Konzert.. .

Bitte denke daran:
Deine Schwiegermutter macht es immer so gut, wie sie es eben gerade kann.
Du übrigens auch!

Natürlich – wer macht keine Fehler?

Wenn du etwas verbessern möchtest, kannst nur DU SELBST es angehen.

Wie denn, wenn sie nie Zeit hat?

Drei Schritte kann ich dir empfehlen.

Was denn? – Alles ist so traurig.

Schritt1: Erwarte oder fordere nichts von einem anderen – auch nichts von deiner Schwiegermutter.
              (Das wäre sonst eine versuchte Manipulation / Bevormundung / Fremdbestimmung
              eines anderen. - Nur DICH kannst DU SELBST bestimmen, niemanden sonst.
              Weil ausnahmslos jeder entscheidet NUR für sich selbst.)

Sie hat doch sowieso nie Zeit!?

Schritt2: Drehe dich bitte um und versuche, statt nach hinten zu schauen und ständig
               über die Vergangenheit zu klagen,
               nun nach vorne zu schauen, in die Zukunft, und dich dabei zu fragen:
               "Was genau wünsche ICH MIR? Wie soll es also immer mehr werden?
               Was  will ICH SELBST dazu beitragen (z.B. erklären, 'bitte' sagen usw.),
               damit es nach und nach immer mehr so wird, wie ICH MIR das vorstelle?
3)
 
Schritt3: Sprich bitte ab sofort VON DIR (ICH habe.., brauche.., überlege mir ..  usw.),
               was du (ich ..) erlebt hast, wie du (ich..) dich fühlst …, was du (ich..) dir wünschst,
               was du (ich..) bräuchtest und sage es laut, klar und verständlich, wenn du Hilfe brauchst,
               z.B. mit "Ich bitte dich, weil … !"

Hm!

Und bitte denk daran, dass Rom nicht an einem Tag erbaut wurde.
Es braucht also viel Zeit und Geduld, und immer wieder deine Bitte zu wiederholen und zu erinnern,
bis es nach und nach immer mehr so wird, wie du es dir wünschst.

JA! Du hast mich überzeugt!
Ich werde es versuchen.

Viel Zeit + viel Geduld + viel Zuversicht!

JA! Ich probiere es – AB SOFORT!

 

0) Das gilt für äußere Beziehungen, wie z.B. zwischen dir und deiner Schwiegermutter, aber auch
    für innere Beziehungen zwischen dir-außen und dir-innen. Also auch DU mit DIR SELBST bist gemeint!

1)  Sie erzählt von "Vergangenem". - Das ist aber unwiderruflich vorbei – und bewirkt nichts Positives!
     Klagen über Vergangenes zehren eigene Energie und tragen nur zu schlechter und gedrückter Stimmung bei.

2)  'Erwarten' ist ein innerliches vom anderen fordern, der Versuch, ihn zu bevormunden und fremd zu bestimmen.

3)  Mache es bitte nicht nur innerlich und mit deiner Einstellung, sondern versuche es auch mal körperlich,
     z.B. vor einem Spiegel – und sei aufmerksam, wie du dich  jeweils fühlst (spüren!).

siehe auch:  Erwarten,Zt2/1

 

 

 

 

 

 

 

Zt           

 

 

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  Bearbeitungsvermerk/e:  [ (>)=. erl ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

_______________________________________________________________________________________________________________________

Apr.19(3), Apr.22(Bild2/1)
   

 

siehe auch:

 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
 
LABYRINTH:
 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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