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Dagegen

Einfügung: Erfolgreich verhandeln und einigen (win+win)!
Einfügung: NEIN zu Muss, Druck, Angst u. Zwang! (positive eigene Entscheidung) + Kurzfassung NEIN>JA
Einfügung:  Wege? (Reden u. sonst nichts tun?)
  

Widerstand

 

 

 

 Bild1

                                                                      Unbekannt

 

 


 
 
Dagegen

oder:
"Das gefällt mir nicht!" - "Das will ich nicht!" - 
"Da wehre ich mich dagegen!" 

 

Rita war wieder mal zu Besuch. 
Wir erzählen uns bei solchen Gelegenheiten meist auch, was jedem in der Zwischenzeit - vom letzten Treffen bis heute - an Besonderem widerfahren ist. Äußeres Erleben, wie Urlaub, neue Bekanntschaften, Sehenswürdigkeiten usw. - und auch innere Erfahrungen und Erkenntnisse. Damit pflegen wir nicht nur einen sehr persönlichen Kontakt, sondern wir regen uns auch gegenseitig an. 

"Unlängst habe ich  an mir selbst  etwas sehr Interessantes beobachtet", erzählt Rita.
"Dass ich nämlich häufig bei Freunden oder auch bei anderen Menschen, die mir beim Spazierengehen, in der Arbeit oder sonst wo begegnen, natürlich auch bei meinem Partner, als erstes das registriere (und dann auch darauf re-agiere), was mir  nicht  gefällt. Was ich also an der Kleidung oder am Verhalten oder an der Ausdrucksweise oder sonst wie  auszusetzen  habe oder was mich an der Situation oder den Gegebenheiten  stört.

Häufig sage ich dann hörbar oder auch nur innerlich zu mir selbst:

Das ... gefällt mir nicht!
So ....  ist es aber nicht gut.
Das ... mag ich (so) überhaupt nicht ! - usw.

Das steigert sich leicht und schnell in:

Der ist un-sympathisch.
Die ist dumm, weil sie's nicht besser machst 
     (z.B. so wie ich das mache und kann!).
Mit dem mag ich nichts (mehr) zu tun haben. - usw.

Und speziell bei meinem Partner oder bei Menschen, die mir nahe stehenden oder besonders wichtig sind, gibt es dann noch weitere Steigerungen mit Vorwürfen und Abwertungen wie:

Du bist gemein.
Du schaust nicht gut aus.
Wieso machst du das denn wieder, wo du genau weißt, 
    dass ich das nicht mag?
Warum ziehst du dich so scheußlich an?
Wieso hast du an so einem Blödsinn Freude? - usw. 

In der WIRKUNG fördere ich durch mein Nörgeln und Kritisieren, das merke ich schon auch, den Abstand zu meinem Partner und zu den anderen - und damit mein Mich-weniger-gut-fühlen, mein Mich-schlechter-fühlen. Obwohl ich mir genau das Gegenteil wünsche, nämlich mehr Miteinander und Nähe. 

Es ist schon vertrackt! Und ich machte es bisher - wie  automatisch  - immer wieder. 

Erst im Nachhinein fällt mir auf, 
dass ich mich sehr oft und sehr häufig aufgeregt und geärgert haben muss über so vieles, 

was  mir           nicht gefällt,
was  ich            missbillige,
was  mich         stört,
was  ich            nicht mag,
wo    ich           dagegen bin,  usw.

Dann ist mir 'bewusst' geworden, dass das, was mir da auffällt, ja durchaus  auch  so gesehen werden kann. Da ist dann  für mich  sicherlich etwas dran.  -  Doch - jeder Mensch und jede Situation hat nicht nur Schatten, sondern  immer auch  helle und gute Seiten, also Nachteile  und  Vorteile, Ärgerliches  und  Erfreuliches, Störendes  und  Liebenswertes, also beide Seiten gleichzeitig.

Wenn ich mir als erstes die Schatten-Seiten betrachte, also das, was mir  nicht  gefällt oder mich ärgert, bleibt es dabei. 

Denn bei so viel Schatten und sogar Abstoßendem (nach  meiner  inneren Bewertung) habe ich dann meist keine Lust und Bereitschaft mehr, weiter zu suchen, ob es da auch noch Schönes und Erfreuliches gibt. Zu was auch? - Es ist sowieso alles schlecht, meine  ich  dann.

Wenn ich ins Negative rutsche, spüre ich also in der Folge meist nur noch Abwehr und Ablehnung und - je nachdem, wie wichtig mir der andere oder die Situation ist - auch noch Ärger und Wut dazu.
 

Das ging so, bis ich erkannte, dass ich mich durch diese Art  meines  Denkens und Hinschauens selbst in die Wüste schicke und zu einseitigem Urteilen, Fühlen und Handeln verführe.
Ich beachte nämlich überhaupt nicht das Schöne, das Erfreuliche oder auch das Angenehme, das ja immer auch dabei ist - weniger - und oft, das merke ich neuerdings, sogar auch mehr.

Seit kurzem bin ich nun dabei, meine Wahrnehmung zu verbreitern, indem ich übe, möglichst ständig die erfreulichen Seiten  auch  zu beachten. - Das ist ganz schön schwer. Immer wieder rutsche ich in meine alten Gewohnheiten - aber, es gelingt mir jetzt schon öfter besser.

Neben meiner bisherigen Frage, "Was gefällt mir nicht ?"
stelle ich jetzt - und zwar  als erstes  - die zusätzliche Frage: 

"Was gefällt / tut  mir jetzt gut - oder gar besonders gut - 
an / mit  dir oder dieser Situation ?"

Plötzlich spüre ich nicht mehr nur Ablehnung und Widerstand, sondern nun auch das Erfreuliche und für mich Angenehme. Auch die Ergebnisse meiner dann persönlich entstehenden Einstellung zu diesem Menschen oder zu dieser Situation verändern sich. - Verschiedenes gefällt mir nach wie vor nicht. Doch das Weniger-schöne (was mich stört, ärgert oder belastet) wiegt nun nicht mehr so schwer.
 

'Gut' oder 'weniger gut' - wo liegt der Fokus?


Es ist wie eine innerlich pendelnde Waage.
Auf der einen Schale liegt nun das, was mir gefällt und mich anzieht - und auf der anderen Schale das, was mir weniger gefällt und mich eher abstößt. Je nachdem, wie sich die zwei Seiten zueinander einpendeln, dementsprechend entsteht das aktuelle Gefühl. Das wiederum ist wesentlich daran beteiligt, wie fröhlich - oder freundlich - oder aufgeschlossen - oder auch zurückhaltend usw. ich dem Du / der Situation begegnen will und kann.

Interessant ist, und das fällt mir jetzt gerade auf, wenn ich das von mir gezeichnete Bild betrachte, dass gerade dann, wenn der Anteil des Guten und Schönen besonders schwer wiegt und damit diese Schale nach unten zieht, die Schale des Unangenehmen und Störenden höher steigt. Wenn man diese Zusammenhänge außer acht lässt, fällt man leicht darauf herein zu glauben, dass das was oben so deutlich sichtbar und spürbar wird, wichtiger sei und mehr beachtet werden müsse, als alles andere. - Welch ein Trugschluss!

Also: Ich lerne dazu - und gewinne! 

Wenn ich das so offen erzähle, ist mir das natürlich schon auch ein bisschen peinlich. Gebe ich doch damit zu, dass ich immer noch entwicklungsfähig und damit noch nicht vollkommen bin (augen-zwinkernd und mit einem spöttischen Unterton): - Ob ich jetzt wohl in deiner Achtung gewaltig abrutsche?"
 

Nein - sie stieg in meiner Achtung! - Weil Rita nämlich achtsam sucht und sich selbst und ihr Leben damit ständig verbessert und weiter-entwickelt. So immer 'bewusster' (wacher) wird! - Besonders beeindruckt mich, dass sie freimütig auch zu ihren Schwächen steht. - Das macht sie für mich 'menschlich' - und damit besonders anziehend und sympathisch.  Ich mag sie sehr gerne!

Das gefällt mir!
Das ist schön!
Das machst du prima!
Das mag ich gerne!
Ich 'anerkenne' dich und bin fasziniert!

(Natürlich nur, wenn es so für mich wirklich stimmt, wenn ich das auch spüren kann!)

 

 

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Einfügung: Erfolgreich verhandeln und einigen (win+win)!


            Erfolgreich            
verhandeln            
und einigen            
(win + win)           
 

    (Klarheit und            
keine Gewalt!)           

 Wer sich erfolgreich mit einem anderen (oder auch mit sich selbst) "einigen" will,
"muss" immer die Bedürfnisse und Interessen BEIDER Seiten berücksichtigen.
Nur dann ist ein gleichberechtigtes Ergebnis auf Augenhöhe (win + win) zu erzielen.
BEIDE müssen das Ergebnis mit Überzeugung gut heißen bzw.
sich mit den JE EIGENEN Anliegen darin wieder finden
(z.B. JA + JA, Du + Ich  - oder auch -  Ich/außen + Ich/innen).

Nur Streit, nur Dagegen, nur Gegeneinander, nur Nein, Nur-Du oder Nur-Ich,
nur Schweigen, nur Krieg - oder auch nur Rückzug und Verweigerung - sind Gewalt
gegen andere und auch gegen sich selbst - mit meist schlimmen eigenen Folgen und Wirkungen.

von Einigen,Zt1  auch an  > Dagegen  > Eigen  > Gewalt  > Gleichberechtigt  > Klarheit  > Nein  > Nicht  > Muss  > Selbst  > Streit  > Verhandeln  (11.16)
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: NEIN zu Muss, Druck, Angst u. Zwang! (positive eigene Entscheidung) + Kurzfassung NEIN>JA

        

.NEIN !         

als .positive          
.eigene          
.Entscheidung!          

.Kein eigenes .Muss,         
kein eigener
.Druck,         
keine eigene
.Angst,         
kein eigener
.Zwang!         
 

Mehr .Freude +        
.Entspannung + .Wohlfühlen        
+
.Lachen + .Leichtigkeit!        
 

.JETZT !        

Ein Bekannter erzählte mir unlängst, dass er sich so wohl und .frei fühle.
"Andere müssen am
.Wochenende in die .Berge fahren, auf .Demonstrationen, .Veranstaltungen
oder auf den
.Fußballplatz gehen," sagte er, "weil das eben so sein MUSS.
Ich dagegen gebe mir selbst die
.Erlaubnis zu sagen:
NEIN kein 'Muss', keinen Druck, keine Angst und kein Zwang,
kein
.Bevormunden anderer, kein .Besserwissen und kein .Recht-haben-wollen mehr.

NEIN - ICH .setze mich nur noch für das ein, was ICH wirklich .will!
Dazu höre ich auf meinen
.Inneren Einsager (.Innere Stimme,  Gewissen, .Gefühl) und .prüfe jeweils,
ob das, was ICH dann
.vorhabe, MICH .lockt und .verspricht, mir spürbar Freude zu machen,
auch wie die Folgen und
.Wirkungen wohl sein werden, ob mir das also dann wirklich .gut tun wird.

Seit ICH mein MUSS .verabschiedet habe, bin ich ein .befreiter .Mensch:
Ich tue also das, wonach mir ist, bin mit einem Minimum
.zufrieden,
spüre mehr Freude und
.lache und .scherze viel! - Was will ich mehr?

Das .Leben ist leicht und schön, wenn ICH es in MEINEM Herzen .zulasse!"

Ja! - Dieses NEIN bereitet also den .Weg zu guten eigenen Entscheidungen, zu mehr .Kreativität
und im eigenen
.Körper .spürbarer .Lebensfreude. - Ein positives NEIN. - .Empfehlenswert!

NEIN und das .JA        
dahinter?        

.
Kurzfassung         

Weil hinter jedem NEIN ein JA zu etwas anderem steht:
”NEIN, kein 'Muss' , Druck, Angst, Zwang etc. mehr - und
JA - ICH setze mich nur noch für das ein, was ICH wirklich will (spüre) und
was dann ‘auch’ MIR Freude macht und gut tut!”
.Frage zum JA: "Wie kann ich "bewusster werden" .lernen, .üben, .verbessern?"

 von Nein,Zt1  auch an:  > Angst > Bedürfnisse > Bewusster > Dagegen > Entscheiden > Fragen > Freude > Gefühle > Ich > Ich will > Jetzt > Körper > Lassen > Lernen > Meditat.Gehen u. Laufen > Mensch > Muss > Nicht > Spüren > Tun > Verändern/verbessern > Vielfalt(Neues) > Wege > Wirkungen > Wohlfühlen   (03.17) 
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung:  Wege? (Reden u. sonst nichts tun?)

           

Reden           
-gewandt und scheinbar klug-         
und sonst FÜR SICH möglichst          
nichts SELBER tun / verbessern?         

 
Nichts auf der Welt ist dem Menschen
mehr zuwider,
 als den Weg zu gehen, der ihn zu sich selber führt. 
                        
Hermann Hesse

 Bearbeitungsvermerk/e: von Weg2,Zt2/1 auch an  > Dagegen(Widerst.) > Eigen > Gespräche > Mitein.Reden > Möglichk. > Nicht > Selbst > Tun > Verändern/Verbess. > Wer/Wie bin ich?  (11.16+erl/erg.07.17)  
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

 

 

Für mich, nicht gegen dich  -  - siehe auch:  Erzählen(7)  

       nicht, gegen

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
A&L erl.

______________________________________________________________________________________________________________________

Febr.06, Nov.13(Wdh), Apr.21(Bild1)
 

 

siehe auch:

Ärger(Widerstand/dagegen)      Eltern(2/Höflichkeiten-lehren u.lernen)     Entscheiden(Zt3)    Entscheiden4     Erzählen(auch:7-ICH-Sätze)     Erziehen2     Kinder5     Miteinander4+5     Nicht     Richtung(1) u. Richtungswechsel/Zt1)     Roter Faden9(1-9)     Vielfalt(auch:3>Angst)     Warum     Zuversicht

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Dafür-dagegen-jein     Erweitern     Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Nicht     Noch mehr 'dagegen'     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')     
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
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  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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