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Einigen 

   Lösungen

 

 

Bild1 (Haus der Einigung - Du+Ich)


 

siehe auch: Ich will(6)
von Einigen,Bild1  auch an  > Entscheiden > Gleichberechtigt > Spüren > Wege   (01.17)   Einfügung: Einigen - jeder entscheidet für sich!

 

 

 Einigen  1

 beim Autofahren 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage: G. schildert seine Schwierigkeiten mit Beifahrern beim Autofahren. Er fährt sehr gerne schnell. Wenn er gezwungen ist, unter 190 km/h zu fahren, dann ist das für ihn anstrengend und ermüdend. Er fühlt sich damit dann nicht wohl. Kann er dagegen in 'seinem' Wunschtempo fahren, dann fühlt es sich leicht und beschwingt. Es geht ihm dann in der Regel richtig gut. Mit Beifahrern gibt es immer wieder Probleme, weil vielen höhere Fahrgeschwindigkeiten unangenehm sind. Seine Frage: Wie lässt sich dieser Konflikt der verschiedenen Bedürfnisse lösen?

Antwort:  Lieber G., danke für die Präzisierung deiner "Vorstellung" (Kopf!), dass unter 190 km/h das Fahren für dich fad sei.

Worum geht es?  DU möchtest dich zusammen mit einer ZWEITEN PERSON des Autos bedienen. Wem das Auto gehört und wer fährt ist m.E. letztlich unwichtig, denn es geht ja um BEIDE, also um zwei Personen, die miteinander in Beziehung sind.

Mit Blick auf das benutzte Auto haben BEIDE das gleiche Recht (und damit auch den Anspruch, dass gegenseitig aufeinander eingegangen und Rücksicht genommen wird).

Das gilt für das Radioanschalten ebenso, wie für Fahrpausen, wie für das Tempo usw.
Das Auto ist hier kein ICH-Auto mehr, in dem du alleine fährst, sondern ein WIR-Auto, in dem alle Insassen gleichberechtigt teilnehmen.

Es geht also dort, wo alle betroffen sind, um ein einvernehmliches Sich-einigen (Konsens).
Jeder, auch der Fahrer, braucht die Grundeinsicht, dass es um die Belange aller geht, nicht nur um diejenigen von einem.  (Das ist ja z.B. in einer Partnerschaft genau so!) 

Nun die Frage, wie eine Einigung zu finden ist?
Es geht nicht anders, als dass jeder von seiner Wunsch-Idealposition zunächst mal bereit ist abzurücken und auch einen weniger "persönlich  idealen" Zustand in Kauf zu nehmen, um den Gewinn des Miteinanders willen.
Jeder bewegt sich also "in seinen Grenzen und nach seinen Möglichkeiten" auf den anderen zu, z.B. bei der Vereinbarung einer Höchstgeschwindigkeit. Wenn beide Glück haben, dann treffen sie sich und können das ausgehandelte Maß ausprobieren. Flexibilität und Kreativität sind gefragt.

Kommt es so zu keiner Einigung, wären wohl weitere Möglichkeiten zu prüfen.
Zunächst mal, ganz wichtig, die Frage: 
"Wollen wir uns überhaupt einigen? Ist da jeder der Beteiligten wirklich innerlich dabei?"
Wenn nein, z.B. weil du glaubst, von deinen Tempobedürfnissen nicht abgehen zu können (was ich übrigens nicht bewerte!!), dann würde ICH z.B. sagen: "Jeder für sich und auf seine Weise, das ist dann offensichtlich im Moment wichtiger als Gemeinsamkeit." (jeder wird dann hoffentlich auch bedacht haben, wie sich das auf das Miteinander auswirken kann)
Wenn ja
, wie wäre es z.B. mit einem Fahrerwechsel oder statt Autofahren ganz etwas anderes ins Auge fassen, oder statt Auto mal zur Abwechslung Bus oder Bahn?

Hier geht es immer um die Bedürfnisse ALLER Beteiligten, die da unter einen Hut gebracht werden wollen. Gleichzeitig! Gleichberechtigt!
Wenn du alleine fährst gelten andere Kriterien (nur Straßenverkehr usw.).

So sehe ICH es FÜR MICH!!

Und noch etwas, aus meiner Sicht: Als Beifahrer habe ich persönlich, auch wenn der/die Fahrer/in noch so gut und sicher fährt, ein Limit von ca. 150 km/h. Darüber wird es für mich unangenehm und  angsterzeugend.
Kann dieses Limit zum gemeinsamen gemacht werden, vielleicht auch noch äußerstenfalls 160 km/h, dann ist es gut, andernfalls fahre ich mit dieser Person nicht mehr mit. Lieber fahre ich dann - in Ruhe und ohne Stress - mit meinem eigenen Auto. 
Allerdings, das "wirkt" auf die gemeinsame Beziehung in vielen Fällen "trennend" (belastend / sicherlich keine Pluspunkte auf dem Beziehungskonto).
Es kann aber auch befreiend wirken, wenn du nämlich eigentlich mit dieser Person gar nicht zusammen sein willst. ;-)
Es ist ein spannendes WIR-Thema, dessen Abhandlung zeigt, wie flexibel doch die jeweiligen eigenen Bedürfnisse sein können - denn Glücklich-fühlen und Freude-spüren werden aus einer Vielzahl von inneren Quellen gespeist - vor allem aus der eigenen Einstellung (eigene Gedanken und eigene Bewertungen / Sichtweisen).

 

 

Zt1            Erfolgreich            
verhandeln            
und einigen            
(win + win)           
 

    (Klarheit und            
keine Gewalt!)           

 Wer sich erfolgreich mit einem anderen (oder auch mit sich selbst) "einigen" will,
"muss" immer die Bedürfnisse und Interessen BEIDER Seiten berücksichtigen.
Nur dann ist ein gleichberechtigtes Ergebnis auf Augenhöhe (win + win) zu erzielen.
BEIDE müssen das Ergebnis mit Überzeugung gut heißen bzw.
sich mit den JE EIGENEN Anliegen darin wieder finden
(z.B. JA + JA, Du + Ich  - oder auch -  Ich/außen + Ich/innen).

Nur Streit, nur Dagegen, nur Gegeneinander, nur Nein, Nur-Du oder Nur-Ich,
nur Schweigen, nur Krieg - oder auch nur Rückzug und Verweigerung - sind Gewalt
gegen andere und auch gegen sich selbst - mit meist schlimmen eigenen Folgen und Wirkungen.

von Einigen,Zt1  auch an  > Dagegen  > Eigen  > Gewalt  > Gleichberechtigt  > Klarheit  > Nein  > Nicht  > Muss  > Selbst  > Streit  > Verhandeln  (11.16)
Einfügung: Erfolgreich verhandeln und einigen!

 

 

Einigen  2 

 Urlaub: Meine Frau plant - und ich halte mich raus.


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  T. erzählt:  "Seit Jahren werden die Urlaubsplanungen für unsere Familie praktisch ausschließlich von meiner Frau gemacht. Darüber ist sie sehr unzufrieden und bedrängt mich, mich auch angemessen zu beteiligen - sowohl an der Auswahl der Ziele, als auch an den Vorbereitungsarbeiten im Einzelnen. Heuer möchte meine Frau in die Südsee.
Und auch heuer beteilige ich mich nicht, weil ich Angst habe, dass es zu weit ist, mich zu sehr belastet, auch zu viel kostet. Ich habe einfach ein schlechtes Gefühl, auch wenn ich es schon auch reizvoll finde. Sie will dorthin, dann soll sie sich auch um das Drum und Dran kümmern. Ich muss nicht unbedingt im Urlaub wegfahren, im Gegenteil, ich könnte auch gerne einen gemütlichen Urlaub zu Hause verbringen. - Was meinst jetzt du zu dieser Sache?"

Antwort:    Ich lese deine Zeilen so, dass du die Urlaubsplanungen deiner Frau innerlich etwa so kommentierst: "Eigentlich habe ich auf Urlaub in der Südsee keinen Bock. Mich ängstigt das. Ich könnte gerne auch zu Hause bleiben. Und wenn dann was Unangenehmes passiert, dann will ich zumindest mit der Planung und Vorbereitung nichts zu tun gehabt haben."

Puhhh! Du bist zwar mit deiner Partnerin zusammen, ihr habt auch gemeinsame Kinder, aber du willst mit "ihrer(?)" Urlaubsplanung nichts zu tun haben - aber schon mitfahren. Da hast du dann die innere Ausrede, dass du ja eigentlich gar nicht willst, aber eben musst, weil ja die ganze Familie fährt.

Mir würde es an deiner Stelle und auch an der Stelle deiner Frau in diesem Zusammenhang ausgesprochen schlecht gehen.

Meine Vorstellung ist: Alles, was in einer Partnerschaft / Ehe zu regeln oder auch zu erledigen ist, ist eine "gemeinsame" Aufgabe. Dafür tragen "beide" gleich-berechtigt und gleich-verpflichtet die Verantwortung. Sie müssen also miteinander reden, miteinander verhandeln und miteinander Lösungen suchen und vereinbaren, mit denen es dann BEIDEN gut geht.

In deinem Fall meine ich, dass, wenn sich das Thema 'Urlaub' einstellt, ein gemeinsames (Familien-)-Gespräch notwendig wäre.

Da gilt es dann klar und nacheinander zu klären:

- Wollen wir heuer gemeinsam (?) Urlaub machen?
   (Vorstellungen / Bedürfnisse deiner Frau und Vorstellungen / Bedürfnisse von dir)

- Wie viel Geld können wir dafür ausgeben?

- In welcher Zeit und wie lange?

- Und wenn die Vorstellungen deiner Freu und deine voneinander abweichen,
   so wie bei dir gegeben, dann sollte jeder dem anderen seine Träume in allen 
   Einzelheiten erzählen und erklären, um verstanden zu werden.
   Danach ginge es dann darum, dieses oder jenes Ziel - oder ein ganz anderes -
   zu vereinbaren. 

Wie gesagt: Worauf immer ihr euch dann auch einigt, wichtig ist, dass beide jeweils dazu JA sagen, also 2 x JA und dass sich BEIDE freuen und mit der Lösung / den Lösungen *) sich gut fühlen.

Partnerschaft / Ehe heißt für mich:  
          gleich-berechtigt, gleich-verpflichtet, gleich-zuständig, gleich-verantwortlich 

Gewinn (und Herausforderung) für beide:        
          Nicht alleine, sondern mit dir, WIR 'zusammen'.

Noch ein Hinweis am Rande: Der Konflikt mit deiner Frau bereitet "dir" ungute Gefühle. Deine unguten Gefühle fordern "dich" auf, dich zu bewegen. Ich meine, dass eigenes Dazu-lernen (eigenes Weiter-entwickeln im "Tun", nicht nur davon und darüber reden) angesagt wäre. Und zwar in Richtung Vielfalt. 
Denn für dich bist 'nur' du selbst verantwortlich - nicht der Arzt, nicht der Lehrer, nicht der Seelsorger, nicht der Vorgesetzte oder wer sonst. Nur du selbst!
Was könnte dir (euch) "noch" spürbar Freude machen und so auch gut tun - und dich (euch) vielleicht sogar weiterbringen? - Brainstorming?    ;-) 

*) Lösungen können natürlich auch sein: JA zu verschiedenen Wegen, z.B. Du bleibst zu Hause und deine Frau mit Kindern fährt in die Südsee. Oder du fährst in die Berge und die restliche Familie wo anders hin.
Alles ist möglich, was euch BEIDEN gut tut.
Entzieht sich einer den 'gemeinsamen' Aufgaben, so tut er dies auf Kosten bzw. zu Lasten des anderen.
Wenn auch nur einer nicht zufrieden ist, trägt das zu einer Beschädigung der Beziehung bei. Das zu bedenken ist wichtig, denn steter Tropfen höhlt den Stein.
von Einigen(2)*  auch an > Beziehung > Gleichberechtigt > Eigen > Möglichkeiten > Partnerschaft(6) > Verhandeln > Wege > Wirkungen   + Zitate/Volksmund  (11.16)  
Einfügung: Ergebnisse / Lösungen (win + win)

 

 

X X X X X

  Einfügung: Automatisch ist unbewusst und nicht bestmöglich!

             
Automatisch              
ist "un-bewusst"!              

Wenn mir etwas nicht             
"bewusst" ist, ich dazu             
also keine             
Wahrnehmung habe,            
kann ich für mich            
auch nichts verbessern!            

Es bleibt also weiter so!                  

Für mich sind Automatismen Handlungs- und Denkabläufe,
deren ich mir nicht bewusst bin.
Ich entscheide also nicht jetzt - und damit bewusst,
weil es so "aktuell" die bestmögliche Lösung für mich ist,
sondern gewohnheitsmäßig, wie irgendwann mal gelernt
(aber nicht aktuell / JETZT überprüft).
Z.B. habe ich als kleiner Mensch was gelernt, was damals vielleicht gut bzw. notwendig war -
und wende es als großer Mensch "automatisch" (ohne aktuelle Überprüfung und
bewusste Entscheidung) immer noch so an, obwohl es mir jetzt vielleicht sogar schadet.
Oder: Eine Lösung von vor 2 Tagen ist heute nicht automatisch auch das Bestmögliche.
 

von Automatisch,Zt1  auch an  > Bestmöglich > Bewusster > Entscheiden > Gewohnheiten > Jetzt > Lernen > Lösungen(Einigen) > Meditat.Gehen u. Laufen > Spüren > Verändern/verbessern  (02.17) 
  

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 Einfügung:  Chancen:> "Du darfst!" > Mehr Freude, trotz Druck u. Erwartungen - Liebe deinen Nächsten ... !

           
Chancen (2)           

"Du darfst!"           
jetzt vorrangig            
 AUCH            
an DICH denken!"
           

Zusammenfassung           
des Anliegens:          

 

(Liebe           
deinen Nächsten           
wie dich selbst!")           

 

 - zum einen auszudrücken “So kann man es ‘auch’ sehen bzw. machen!” und
 - zum anderen anzuregen, “Forderungen und Erwartungen anderer (von außen) und auch die eigenen,
   inneren Forderungen und Erwartungen (irgendwann mal geglaubt und verinnerlicht), die oft
   Druckgefühle und ein schlechtes Gewissen machen, beiseite zu schieben und
   JETZT SELBST und immer bewusster
     . den eigenen Körper zu spüren,
     . den Inneren Einsager (Intuition, Gefühl, Bedürfnis) zu beachten,
     . den ‘auch’ wichtig zu nehmen,
     . ihm zu vertrauen und
     . nun ‘auch’ für sich SELBST ausgewogen zu sorgen bzw. neu und aktuell zu entscheiden
      
(Lernmöglichkeiten: z.B. MOSAIK / Bewegungstraining
        
> http://mosaik.homepage.t-online.de/koerp.htm + http://mosaik.homepage.t-online.de/medgl.htm).
Wenn sich also z.B. der innere Impuls bemerkbar macht ‘Das würde ich jetzt gerne machen, das würde mir jetzt Freude bereiten, da hätte ich jetzt richtig Lust dazu!’, das dann ‘auch’ sorgfältig zu prüfen, zu berück- sichtigen und sich das dann, wenn irgend möglich und vertretbar (Mitmenschen und Umfeld?), auch zu
erlauben und zu gönnen, es also zu tun.
Ggf. Erzählen, Gespräch, Verhandeln und Sich-einigen mit dem Ziel win + win / jeder muss immer auch etwas davon haben.” - Bestmöglich! - So ist die eigene Freude (positives Gefühl) immer 'auch' dabei!

Das eine tun UND das andere AUCH!

    Bearbeitungsvermerk/e:   von Chancen(2/letzter Absatz) auch an   > Bedürfnisse > Bestmöglich > Bewusster > Bewegungstraining > Einigen > Entscheiden > Erwartungen > Freude (nicht:nur fun!) > Gefühle(auch 'ungute') > Gespräche > Gewalt (Druck) > Glauben > Ich > Inhalte > Körper > Machen > Selbst > Spüren > Ziele > Zuversicht    (12/16/07.17+erl)     

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

  Einfügung: Deines+Meines - Erleben, Bedürfnisse, Sichtweisen - Verhandeln+einigen? (win+win)

       
DEINES + MEINES         
Erleben, Bedürfnisse,          
Sichtweisen           

VERHANDELN           
mit dem Ziel           
win+win-Ergebnisse?         

Was du auch erzählst: So ist es FÜR DICH. Das ist also derzeit DEINE Sichtweise.
Wenn du interessiert und bereit bist MIR zuzuhören, dann erzähle ich dir dazu auch MEIN Erleben.

Wenn WIR dann GEMEINSAME Lösungen "wollen", können wir verhandeln.
Jeder vertritt dabei die je
.eigenen Interessen, geht aber auch auf den anderen ein und auf ihn zu,
um neue Wege zu finden, die dann für "jeden" von uns gut und ein Gewinn sind.
WIN + WIN
Jeder muss etwas von neuen, "gemeinsamen" Lösungen haben,
sonst bleibt einer auf der Strecke - und es wird letztlich schwerer für alle.

 von Streit,Zt1/3  auch an > Bedürfnisse  > .Einigen > Erlebnisse > Erzählen > Gleichberechtigt etc. > Gleichgewicht > Konflikte > Leichtigkeit > Lösungen > Möglichkeiten > Sichtweisen > Spüren > Verhandeln > vereinbaren > Wege > Wirkungen  > Ziele      (05/17)          
   

X X X X X

 Einfügung: Erwartungen und Bewertungen

Erwartungen, vor allem Du-Erwartungen und Du-Bewertungen, wirken zerstörend. Sagen sie doch: "Ich weiß, wie du denken und dich verhalten sollst! - Ich will dich bevormunden und von außen fremdbestimmten! - Mein Vorteil zu deinen Lasten!" - Ein fruchtbarer Lösungsweg ist, bei mir zu bleiben und dem Nachzuspüren, was ich für mich gerade möchte und brauche - und mich dann genau dafür einzusetzen, indem ich z.B. mein Anliegen beschreibe und mein Gegenüber um Unterstützung / Hilfe bitte.
Jetzt wird es menschlich: Ich entscheide für mich, was ich brauche und was ich dafür selbst tun will (ich erzähle und bitte)
und das Gegenüber hört zu, versteht und entscheidet dann seinerseits, ob es der Bitte entsprechen kann und will. - So begegnen sich zwei selbständige und eigenverantwortliche Menschen respektvoll. 
 

    ***Du kannst die Welt nicht heilen,... Das weißt du selbst. Man kann sich immer nur um einzelne kümmern. Aber auch das zeitigt Wirkung. Nur die Größenwahnsinnigen, ...., glauben, dass sie das Leben aller Menschen lenken können. Du gehörst zu den Gesunden,..., und damit zu denen, die nur begrenzten Einfluss besitzen.    (Sara Paretsky  / aus: Blood Shot)***

von Erwartungen1 &NL107)  auch an > Bedürfnisse (auch:5/Erwartungen)   > Begegnen > Bewertungen(urteilen) > Bitte > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Erzählen > Heilen > Ich will > Lösungen(Einigen) > Mensch > Respekt > Selbst > Wege > Wirkungen   (12.16)  
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Miteinander braucht BEIDE und WIN+WIN!

          

Miteinander           

braucht BEIDE          
und möglichst          
WIN + WIN!          

  

Miteinander braucht, wenn es denn entstehen soll, immer BEIDE,
je bereit, neugierig, interessiert und aufmerksam aufeinander einzugehen und mit zu gestalten.
= erzählen + zuhören + verstehen + ggf. ergänzende Fragen zum Inhalt (Verständnis-Fragen) +
annehmen / so lassen / so wertschätzen.
Danach Frage: Wollen wir gemeinsam oder jeder für sich und alleine?
Wenn ein gemeinsamer Weg gefunden werden soll: + verhandeln + einigen + Ziel: WIN+WIN.
Jeder Beteiligte sollte bei gemeinsamen Lösungen einen Zugewinn haben,
sonst bleibt einer auf der Strecke (wird also vielleicht benachteiligt).

 von Miteinander,Zt2  auch an > Annehmen > Aufmerksam > Einigen > Erzählen > Familie > Fragen > Gespräch > Konsens > Lassen > Lösungen(einigen)

 > Partnerschaft  > Verhandeln > Verstehen > Weg > Wertschätzen > Ziel  (06.17+) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung:  Regeln vereinbart oder Bla - bla?

              
Wirkungsvolle, gemeinsam              beschlossene (Familien-) Regeln -              
oder nur Bla-bla?             


Familien-Grundgesetz?             

 Regeln  -  sollten gemeinsam besprochen,
klar und eindeutig formuliert  und beschlossen,
aufge-(unter-?)schrieben und - besonders im Familienverband -
mit auch gemeinsam beschlossenen Konsequenzen bewehrt werden
(z.B. für Kinder und Jugendliche: Fernsehverbot, Handyverbot, kein Pudding,
keine Zimmerreinigung etc. - für Erwachsene:  ??).
Vereinbarungen wollen dann auch durchgesetzt werden, sonst
bleiben sie Bla-bla und wirkungslos (Wer Rechte hat - hat auch Pflichten!).

von Regeln,Zt3  auch an  Bedürfnisse  > Einigen  >  Familie  > Gespräche  > Kinderr  > Klarheit   > Partnerschaft(7)  > Verhandeln  > Wirkungen  (09.16) 
 

 X X X X X

Einfügung:  Respekt, Entscheiden, Gleichberechtigung

           
Respekt,           
eigene Entscheidungen           
         und           
Gleichberechtigung           

 “Respekt”, also aufmerksam und zugewendet zuhören, fragen, kennenlernen, verstehen,
so annehmen, achten und wertschätzen von sich selbst und von anderen, ist ein zentraler Wert.
Ein Entwicklungsweg, der nur Schritt für Schritt möglich ist.
Jede eigene Veränderung / Entwicklung hat immer Einfluss auf die nähere und weitere Umgebung.
Entsprechend verändert sich auch die Welt.

Die Entwicklungsschritte hat jeder - soweit sie ihn betreffen - SELBST in der Hand,
weil NUR er für sich zuständig ist und SELBST entscheidet, niemand sonst.
Alles andere kann er nur mit-bestimmen oder mit-gestalten.

Da verstecken sich dann auch gefährliche Versuchungen, sich einmischen,
andere fremd-bestimmen und es besser wissen, bevormunden und recht haben zu wollen.

Auch das andere bestimmen-wollende Erwarten und Fordern.

Tödlich für jede aufrichtige und gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe.

Jeder ist (FÜR SICH) so o.k., wie er gerade ist - eben in der jeweils eigenen Art.
Da gibt es keine Ausnahmen (auch wenn die angebotenen Inhalte nicht immer gefallen).
Jeder macht es außerdem immer so gut, wie er es gerade kann
z.B. man selbst, der Partner, Eltern, Kinder, Freunde, Kollegen usw.!
Gleichberechtigung verlangt eigenes Bewusster-werden und ist anstrengender als Nichts-tun
(z.B. Bedürfnisse erzählen, verhandeln und einigen / win + win). Aber der Einsatz lohnt sich!

von Respekt,Zt2/1  auch an > Achten > Annehmen > Aufmerksam  > Bedürfnis > Bewusster > Beziehung > Eigen > Einigen > Entwickeln > Erwarten > Erzählen > Fragen  > Gleichberechtigung > Kennenlernen > O.k. > Partnerschaft(6) > Selbst > Spüren > Verändern/Verbessern > Verhandeln > Verstehen > Weg > Wertschätzen > Wirkungen > Zuversicht  (11.16)
 

 

X X X X X

Einfügung: Verschieden = für dich und für mich!  Skizze

  Wir nehmen nur das wahr, was wir wahrnehmen wollen. Wer glaubt, es gäbe nur die eine Wahrheit, liegt falsch. Die Kunst liegt darin, aus seiner eigenen Welt aussteigen und die Welt des anderen verstehen zu können. Wenn wir das schaffen, werden wir glücklichere Beziehungen führen. Im Privat- und Geschäftsleben.
Dieses großartige Bild illustriert das perfekt!
                                         
von    Thimon von Berlepsch

Zusatz des Autors: Das fordert heraus  zum eigenen Erzählen (“So ist es FÜR MICH!”) und zum Fragen (“Und wie ist es FÜR DICH?”), zum Zuhören (“Aha!”) und zum So-annehmen (ggf. auch zum Vertreten der je eigenen Bedürfnisse, zum Verhandeln und zum Einigen > win+win).

   SO IST ES FÜR MICH!                         und                    SO IST ES FÜR DICH!               Das sind VERSCHIEDENE Sicht- und Erlebensweisen. Das gilt es zu bedenken!
                          Und das hat nichts mit 'richtig' oder 'falsch' zu tun (richtig FÜR MICH oder falsch FÜR MICH / richtig FÜR DICH oder falsch FÜR DICH).

von Wahrheit,Zt4  auch an  > Anders > Annehmen > Bedürfnisse > Einigen > Erlebnisse  > Erzählen > Gespräche  >Ich > Respekt > Richtig > Sichtweisen > Verhandeln
> Verschieden > Verstehen  (02.17)      

X X X X X

 

 

 

    Auszüge   und wenn die Bedürfnisse nicht zusammengehen?
Und wenn die Bedürfnisse nicht zusammengehen, aber eine gemeinsame Lösung gefunden werden soll, dann gilt es zu verhandeln, von der eigenen Ideal-Position also wegzugehen, so lange und so weit es eben noch stimmt - und zu versuchen, sich auf Gemeinsames zu einigen, das dann BEIDEN Freude macht (win + win). Jeder muss etwas davon haben!
Wenn das zwar gewünscht ist, aber nicht gelingt, was bleibt mir am Schluss?
Das wofür nur ich alleine zuständig bin, nämlich MEIN Verhältnis von "Abstand und Nähe" zu überdenken und ggf. neu zu regeln. Das mag schmerzhafte Konsequenzen herausfordern, aber das bestätigt auch Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung - und die Tatsache, dass eigene  bisherige Fehleinschätzungen (Erwartungen?) nicht dazu da sind, unter den Teppich gekehrt zu werden, sondern daraus zu lernen und nun dem eigenen Leben wieder SELBST - und zwar schnell - eine erfreulichere Richtung zu geben.
 
  Bearbeitungsvermerk/e  von Erwarten (9) auch an > Bedürfnisse(Wünsche) > Sehnsucht > Bitte  >  Verhandeln  >  Einigen(gemeinsame Lösung)

 

 

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
 
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.=   Bearbeitungsvermerk/e: 
[(>)  =erl  ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

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Febr.10(1), Okt.11(2), Apr.19(Zt1), Aug.19(Bild1)
  

 

siehe auch:

Anfang      Autonomie     Bedürfnisse2     Bedürfnisse3      Beziehung  Bitte2   Brainstorming   Eigen-Kompetenz/-Verantwortung(Zt5)     Entscheiden3    Entwickeln     Erwartungen4      Erzählen3    Familie(4-Einigen)    Familienkonferenz(nach.Soziokratie)     Gefühle(ungute)      Gleich...     Gewalt      Gewaltfreie Kommunikation      Haltung,Zt3(Gute Lös.f.Probl)   Ich     Ich will     Ich will2     Kennen-lernen5     Kinder(5)      Kinder(7-eig.Bed.erkl.+vertr.)     Kinder4   Klarheit     Kommunikation     Konflikt      Leichtigkeit     Meinung    Miteinander4+5   Miteinander6   Möglichkeiten      Partnerschaft     Partnerschaft2(auch:6+Zt2/3+Zt2/4)     Repekt(2)     Roter Faden6,7(1-9)     Schwarz und Weiß     Schuld3     Sexualität     Sichtweisen(Krieg)     Streit(5/Respekt+Klären)     Verändern3     Verändern(auch:8)     Verhandeln     Vorsätze     Wachsen(Vielfalt)     Wahrheit      Wer / Wie bin ich?     Wertschätzung     Wirkungen     Win+win     Zwei Seiten   Was tun1

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Aufmerksamkeit     Autor(Vielfalt)     Bewerten      Einigen     Gedanken     Gewinn     Haltung     Klären1 / Klarheit (Drei Positionen)     Sichtweisen (Weltbild)     Spiegel(Krisen-)    Stehen     Wie bin ich? / Ich-Wie bin ich? ..(P-Fugru)     Worte  
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)       
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Ärger und Transformation ../ Bereinigendes Gespräch     Gespräch u. Missverständnisse       Helfer (27)         Joker      "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Visionen / Tägl. Visionen (auch Krafttiere) 

 

 

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NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden künftig und nach und nach abgeschaltet
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Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
 

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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