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Eltern 

 

 

 Bild1

 

                                                                       Angelika Wohlfarth

 

 

Eltern  1 

 und ihre Versäumnisse (??)

(z.B. mehr Liebe, Anerkennung, Zeit usw.) 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  Z. beschreibt: "Ich möchte von meinen Eltern endlich als erwachsener und auch erfolgreicher Mensch gesehen und respektiert werden. Immer meinen sie, mir sagen zu müssen, was ich und wie ich etwas zu tun oder zu lassen habe. Sie bedenken offensichtlich nicht, dass ich längst erwachsen, eigenständig und bereits 45 Jahre alt bin. - Trotzdem ich mich ärgere, trotzdem es mich aufregt, ich versuche immer wieder - mehr oder minder automatisch - es ihnen recht zu machen, auch wenn mir das dann keine Freude macht, ja mich oft sogar zusätzlich belastet. - Ein Dilemma! - Als Kind haben mir Aufmerksamkeit und Zuwendung gefehlt - und jetzt verfolgen mich meine Eltern scheinbar damit. Was sagst denn du zu solchen Situationen? Magst du dich dazu äußern?"

Antwort:  Ich lese, dass du Sehnsucht hast, von deinen Eltern (oder einem Elternteil) gesehen, anerkannt und angenommen / respektiert zu werden.
 
Ich bin der Überzeugung, dass diese Not der erwachsen gewordenen Kinder 
   "Ich bräuchte von meinen Eltern..."  "Sie sollen mich sehen und anerkennen 
    und auch mal ein gutes Wort für mich übrig haben."
oder 
   "Wenn mir meine Eltern ... gegeben hätten, dann wäre alles 
     (mein Schicksal / Leben) ganz anders verlaufen." 
fast zwangsläufig entstehen muss, weil Eltern auch nur Menschen, mit Fehlern behaftet und in ihren Möglichkeiten beschränkt sind.
   "Sie machen es im jeweiligen Moment immer so gut, wie sie es gerade können!"
 
Als mir das klar geworden ist, vor allem, weil ich gesehen habe, wie viele Fehler und Defizite meinen eigenen Kindern gegenüber entstanden sind, konnte ich mir selbst verzeihen und mit Wohlwollen begegnen - und vor allem, ich konnte auch meinen Eltern verzeihen und jetzt das Positive und Schöne erkennen und anerkennen, das sie mir mitgegeben und wie sie für mich gesorgt haben.
Plötzlich hat sich ein Großteil der Spannung und Not in Wohlgefallen aufgelöst und ich habe sie nicht mehr für mein Heute verantwortlich gemacht, sondern habe anerkannt, dass ich dafür selbst zuständig bin und auch selbst die Verantwortung trage, was ich tue oder nicht tue, wie erfolgreich die Wirkungen sind und wie ich mich bei alledem fühle.  
 
Jeder sieht die Situation mit einer bestimmten Sicht oder Brille. Ich habe heute meist die Respekt-, Eigenverantwortungs-, Eigenkompetenz- und Freude-spüren-brille auf.
 
Es kann schwierig sein, wenn die Eltern, so wie auch bei dir, noch leben und aktuelle Differenzen da sind.
Eine Freundin von mir hat die Situation so gelöst, dass sie die Liebe ihren Eltern gegenüber ausgesprochen hat und gleichzeitig die Fürsorge und den Kontakt (in ihrem Fall waren es Besuche) davon abhängig gemacht hat: "Auch mir muss es Freude machen und so dann auch gut tun!" Ihr Weg war dann, dass sie die Eltern frohen Herzens einmal in der Woche besucht hat. Und  alle waren guten Mutes und zufrieden damit.
Die Eltern fanden das zwar zunächst nicht so gut, waren aber, nachdem sie die Belastungssituation erklärt bekamen und verstanden hatten, einverstanden und dann auch zufrieden.
Sie hat also die eigenen Grenzen den Eltern gegenüber neu sortiert und dann auch "selbst" vertreten (so auch für sich selbst gut gesorgt!).
 
Anmerken möchte ich noch, dass mir die folgenden Sätze immer wieder geholfen habe: 
   "Ich nehme dich so an, wie du bist - und sortiere unser Nähe-/Abstandsverhältnis 
    so, dass es auch mir gut tut - und dann letztlich für uns alle passt. 
und 
    Ich versuche anderen (auch) das zu geben, was ich gerade selbst gerne von 
    ihnen hätte." 
Meine Erfahrung ist, dass das geht!  (Grenzen)   :-)

Mich erinnert das auch immer wieder daran, dass das Annehmen von mir selbst oder auch des Gegenübers als Begleiter das Loslassen von Erwartungen / Vorstellungen oder auch von vermeintlichen Bedürfnissen, wenn damit Forderungen gemeint sind, dass ein Anderer so sein oder sich so verhalten soll, wie ich mir das gerade wünsche (= z.B. die 'Erwartungen', von den Eltern als  eigenständig gesehen und mit Respekt behandelt zu werden).

 

 

Eltern 2  

 > Kinder > Höflichkeiten lehren und lernen!

in Vorbereitung - Rohtext 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:     H. erzählt:  "Mir wurden von meinen Eltern die üblichen Höflichkeitsformeln wie z.B. bitte und danke, entschuldige bitte und das tut mir leid, Blumen zum Muttertag usw. usw. beigebracht. Heute nütze ich sie, vielfach gewohnheitsmäßig, und es geht mir meist gut damit. Aber Zweifel kommen bei mir auf, wenn es nun um die Weitergabe an meine Kinder geht. Ist es Gewalt, wenn ich es auch von ihnen verlange oder soll ich sie ihr eigenes Ding machen lassen? Ich bin sehr verunsichert.  -  Was meinst du?"
 

Antwort:    ICH meine, dass es Aufgabe der Eltern ist, durch Vorbild und / oder Aufmerksam-machen das zu lehren und das Einüben zu ermöglichen, worüber die Kinder dann später "bewusst" frei entscheiden können und sollen.
 
Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung sind ungemein wichtig, aber sie brauchen das Vertraut-gemacht- und behutsam Hinein-geführt-werden.
Auch immer die Mit-Verantwortung für die Qualität ihrer Beziehungen (Folgen und Wirkungen).
 
Wenn z.B. eine Zeit für ein gemeinsames Treffen ausgemacht wird, dann verzichtet jeder insoweit auf andere Beschäftigungen. Pünktlichkeit ist dann also Ehrensache, sonst schädige ich den anderen (und auch mich selbst / mein Vorteil niemals auf deine Kosten oder zu deinen Lasten).

Wenn die Großeltern z.B. 20 € schenken, verzichten sie insoweit auf eigenen Konsum. Dadurch erweitern sich die Handlungsmöglichkeiten der beschenkten Kinder. Das ist, meine ich, wirklich ein “Danke!” wert.

Hilfreich ist da sicherlich, in der eigenen Vorstellung in die Position des Gegenübers zu gehen
und zu fragen:

       Wie ginge es mir da und welche Art der Beziehung würde ich mir (als Gegenüber)
       wohl wünschen?

Auch andere Fragen sind wichtig:

        Was verändert sich für mich (ich werde reicher und beweglicher)?

        Was verändert sich für den anderen (er verzichtet insoweit auf mögliche eigene Vorteile)?

        Verdient das mein ‘Danke!’? (das ist dann eine "eigene" Entscheidung!!)

Wertvoll ist

         das Beachten des eigenen Spürens (lernen und ständig verfeinern) und auch

         das Vertrauen in die Botschaften des eigenen Inneren Einsagers.

Allerdings:
         Was nicht verständlich gemacht, gelernt und eingeübt wird,
         kann auch nicht (freudig) entschieden und angewendet werden.
 

Vorbilder
         sind zwar wohl die besten Lehrmeister.
         Ihre Mankos sind die fehlenden Zusammenhänge, Wirkungen und Folgen. Möglich und
         sogar wahrscheinlich sind dann z.B.  Unverständnis und fantasierte Muss-, Gewalt- und
         Zwangs-Zusammenhänge = Widerstand / Dagegen-sein / Sich-gegängelt-fühlen.

 

 

Eltern 3

Muss - und Eigen-Kompetenz/-Verantwortung von Kindern?

in Vorbereitung

 

 

X X X X X

Einfügung:Bedürfnisse

Eigene Bedürfnisse:

Die Regeln oder auch die Wünsche der anderen zeigen deinem Sohn die Bedürfnisse im Außen, der Großeltern oder Freunde, der Eltern der Freunde, der Schule usw.. - Wichtig ist, dass er diese Wünsche und Bedürfnisse hört und bedenkt - und nun auch bei sich selbst nachspürt, was gerade “seine” Bedürfnisse wären. - Fragen an sich selbst helfen da: z.B. Was bräuchte ich JETZT und in dieser Situation - für mich (mehr)? Was würde ich mir wünschen? Was bräuchte ich, damit es 'für mich' besser wäre? Was würde mir also helfen? - Und wie ist das dann für die anderen Beteiligten? Was will ICH also nun SELBST tun? - Gewaltfrei?
Im Eigeninteresse sollte er prüfen,
              - will ich mein Bedürfnis erklären und dann darum bitten, also SELBST etwas "dafür"
                 tun, dass es immer mehr so wird, wie ICH es MIR wünsche?
              - will ich verhandeln und auch auf die Bedürfnisse der anderen eingehen
                 (dann muss ich von meiner Idealposition, was ich genau will, ein wenig abrücken und
                 mich auf einen Kompromiss einlassen) oder
              - will ich die Wünsche der anderen unverändert auch für mich akzeptieren?
Immer sollte er die Folgen und Wirkungen jeweils für sich selbst und die anderen Beteiligten bedenken.
Eigene Bedürfnisse sind zu spüren. - Und jeder sollte und müsste möglichst gut "auch" dafür sorgen, damit er sich dann wieder wohl und fröhlich fühlen kann. Das geht mit "Bitte sagen" und "Verhandeln", möglichst nicht mit Schreien, Schmollen (erwarten?) oder Nichts-sagen. Denn auch die anderen haben gleichzeitig ihre (anderen) Bedürfnisse. Und gehen tut es darum, sich nicht auf ideale, sondern auf eine für alle gute Lösung zu einigen, mit der dann jeder zufrieden ist (Gefühl: So stimmt es "auch" für mich!).
Jeder muss etwas davon haben!  Win + win!

   Bearbeitungsvermerk/e:   von Kinder (7-Bedürfnisse)  auch an  > Bedürfnisse  > Eltern  > Fragen  > Regeln  > Schule  > Selbst  > Spüren  > Verschieden    (09.16) 
   

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Erwarten - oder mit Respekt bitten?

         
Erwarten und           
fordern - oder           
lieber 'Bitte!' sagen           
und begründen?           

 Erwarte oder fordere nichts,
auch nicht von deinem Partner, Kindern, Eltern, Freunden, Kollegen, dem Chef oder anderen.
Sonst wäre das eine versuchte Manipulation / Bevormundung / Fremdbestimmung,
vielleicht auch ein Besser-wissen- oder ein Recht-haben-wollen.
Bist du der Hilfe bedürftig, darfst du das verständlich machen und immer wieder darum bitten.
Denn nur DU kannst FÜR DICH SELBST bestimmen, niemanden sonst.
Jeder entscheidet ausnahmslos NUR für sich selbst.
Kinder allerdings bis zur Volljährigkeit in der Verantwortung der Eltern.

von Erwartungen,Zt2/1  auch an  > Bedürfnisse(bedürftig) > Bitte > Eltern > Entscheiden > Kinder > Nicht > Partnerschaft(6) > Partnerschaft(7-Besserwissen+Recht-haben-wollen) > Respekt > Selbst  (12.16)    siehe auch:  Bestmöglich(3),Schritt1           
  

X X X X X

Einfügung: Sich selbst so annehmen?

           
Sich selbst            
so annehmen?          

 Nimmst du dich eigentlich selbst so an (O.k.?), so wie du bist?
Du musst ja nicht so bleiben, darfst dich weiterentwickeln, wenn du es FÜR DICH willst
und wie du es FÜR DICH willst.
Wichtig ist allerdings, dass es DIR spürbar Freude macht UND so auch gut tut!
Nur DU entscheidest FÜR DICH! (Als Eltern [ = zwei! ] natürlich bis zur Volljährigkeit letztlich
auch für deine Kinder (gemeinsam beschlossene Familien-Regeln = Grundgesetz der Familie?)

von Annehmen,Zt2  auch an  > Eltern  > Entwickeln  > Familie  > Freude (nicht:nur fun!)  > Kinder  > O.k.  > Regeln  > Spüren  > Verändern/Verbessern  > Vielfalt  (09.16)
 

X X X X X

 

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
A&L erl.

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April 12(1), Aug.18(2), Dez.18(3), Apr.19(Bild1)
     

 

siehe auch:

Aufmerksamkeit     Ausbrennen     Authentisch     Belohnung     Beziehung     Botschaften/Signale     Brainstorming     Eigen-Kompetenz/-Verantwortung(Zt6)     Entscheiden(4)   Entscheiden(5-für sich selbst-loben u. anerkennen)     Entwickeln     Erziehen2     Erwartungen4     Erzählen3    Familie   Familie(4)     Fragen     Gewalt    GfK(2/1)   Geschenke4(Geld)  Gesundheit  Gewalt(2)  Grenzen2     Haltung(Zt3-lösungsorient. Gespr.)      Kinder     Kinder(4-Scheid/Trennung>Groß-,Schwiegerelt, Verwandtsch.)     Kinder(7)    Kleidung     Kritik5     Lernen/lehren     Loben    Miteinander3     Muss    Repekt(2)   Roter Faden5(1-9)     Spüren(3)     Tun(anwenden)   Vielfalt     Warum(auch:3-verzaubert)     Wahrheit     Widerstand(dagegen)     Wirkungen      Wie geht's    Zukunft     Was tun1  

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sinn (praktizierender 'Mensch')

Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
  
LABYRINTH:
Wilde Blumen (Ver-Spannungen) 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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