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Entscheiden3 

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  •   Entscheiden (5)  -  Was ist FÜR MICH
                                        brauchbar und richtig?  (Was tun?)

  •   Entscheiden (6)  -  Eine "attraktive" Entscheidung nach innerem
                                        Hin und Her, innerlich noch unentschieden?

 

 

 Bild3/1

 

                                                                               Angelika Wohlfarth

 

 

 Entscheiden 5

 Was ist FÜR MICH brauchbar und richtig?


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  M. erzählt: "Mit 'loben und anerkennen' habe ich so meine Schwierigkeiten, auch bei meinen Kindern. Da habe ich bisher gesagt, wenn sie eine gute Note nach Hause gebracht haben, dass ich mich freue, aber ich habe die Kinder dafür nicht gelobt. Sie haben ja gute Leistungen gebracht – und die will ich eigentlich nicht loben. Ich will diese Seite nicht überbetonen. Ach, es ist ein ganz schönes Durcheinander und ich bin ziemlich unsicher, weil ich es ja 'richtig' machen will. Wie siehst du denn da die Zusammenhänge?"

Antwort:  Dir geht es also besonders ums Loben und Anerkennen:
 
ICH lerne, übe und praktiziere es möglichst so, dass ich mich nicht in erster Linie mit dem befasse, was mir am anderen nicht gefällt, sondern ich richte den Focus auf das, was mir positiv auffällt – egal, ob Kind oder Erwachsener – und das spreche ich dann auch aus (einfach, verständlich und direkt) - z.B. "Du hast einen hübschen Schal, deine neue Frisur gefällt mir, das hast du prima gemacht, ich bin beeindruckt usw."
 
Ich spüre Freude über das Schöne, das ich wahrnehme – und die teile ich mit dem Gegenüber.
Das tut jedem gut!
Und wer mag es nicht gerne hören, wenn Eigenes anerkannt wird?
Die Wirkungen sind also rund rum positiv!
Lob beflügelt und ermutigt, mehr in diese Richtung zu gehen.
 
Jeder hat auch Inhalte und Verhalten, das mir gerade nicht gefällt. Das muss ich nicht unbedingt bereden, breittreten oder kritisieren – ich kann es auch schweigend so lassen und annehmen. Es kommt auf den Einzelfall an! Die Konzentration liegt jedenfalls auf dem Positiven.
 
Das ist MEINE Sichtweise – und so ist es im Moment FÜR MICH richtig.

Zu dem Erziehungsberater:
Wenn er etwas sagt, beschreibt oder empfiehlt, dann ist das SEINE Sichtweise. So ist es also momentan richtig FÜR IHN!

Was davon (oder überhaupt) ist FÜR DICH brauchbar und richtig?
Das kannst nur DU SELBST FÜR DICH herausfinden und entscheiden.
Jeden Augenblick neu. Denn die Entscheidung von vorher war vorher deine bestmögliche. Jetzt ist nicht mehr vorher – und braucht deshalb eine aktuelle und achtsame neue Entscheidung – sonst wäre es nicht deine bestmögliche.
 
Dabei hast du einen wichtigen Helfer und Unterstützer, der nur BEACHTET werden möchte – dein SPÜREN.
Es gilt dir also selbst innerlich immer wieder zuzuschauen (wie mache ich’s denn gerade) und zu spüren > zu verbessern > wieder zu spüren > zu genießen usw.
Was immer du tust, du machst es FÜR DICH und du solltest dich dabei rund und wohl, leicht und zufrieden fühlen, das Gefühl haben “So stimmt es FÜR MICH – und so tut es nicht nur anderen (z.B. den Kindern) gut, sondern AUCH MIR!” Dann ist es gut. Dann erhältst und mehrst du dein Freude-Lebenskonto. Und diese authentische eigene Freude kommt auch wohltuend bei anderen an.
 
Spürst du dagegen ein ungutes Gefühl (auch Unsicherheit oder Angst, es richtig zu machen), dann tust oder denkst du gerade etwas, was dir und auch deinen Beziehungen zu anderen eher schadet – gleich oder auch später.
Die Frage ist dann nur, ob du das so lassen oder FÜR DICH SELBST etwas verbessern möchtest (z.B. High heels).

 ***Sorge für dein eigenes Glücklichsein, dann kannst du auch für das Glück anderer gut mit-sorgen. frei nach Unbekannt***

 

 

Entscheiden 6

 Eine "attraktive" Entscheidung nach innerem
Hin und Her, innerlich noch unentschieden?

 

Gestern traf ich Johann im Café und er erzählte mir von seiner "attraktiven" Entscheidung am vergangenen Samstag:

Am Samstagmorgen gehe ich normalerweise in die Sauna. Das ist so eine eingefahrene Gewohnheit bei mir. Du kannst auch Ritual dazu sagen. Das Bad öffnet um 8 Uhr 30 und dann kann man zu einem besonders günstigen Preis 1 ½ Stunden lang sowohl das Schwimmbad, als auch die Sauna benützen. Ich beginne mit dem Whirlpool, gehe dann ins beheizt Außenbecken und mache anschließen 2 Saunagänge. Einfach super.

Auch letzten Samstag wollte ich diese Übung beibehalten. Ich bin also um 5 Uhr 30 aufgestanden und habe zunächst meine hungrige Katze versorgt. Nach und nach hat sich in mir der Hinweis gemeldet, dass es jetzt auch recht schön wäre, mir noch 2 Stunden im Bett zu gönnen. Dann könnte ich danach auch noch andere Sachen erledigen, die bisher liegen geblieben sind.

Es war ein inneres Hin und Her, denn ich mag gerne in die Sauna gehen. Ich wollte aber auch ganz gerne mir noch eine Zeit im Bett gönnen.

Da habe ich mich gefragt, was für mich jetzt die attraktivste (lohnendste, angenehmste, mir am meisten guttuende) Lösung wäre. Dazu habe ich mir auch den weiteren Ablauf für die beiden Möglichkeiten vorgestellt und nachgespürt, wie mir das wohl tun würde.
Und dann war sie schon da, meine "attraktive" Entscheidung: Ich habe mir noch rd. zwei Stunden im Bett gegönnt und hatte jetzt ein ausgesprochen zufriedenes Gefühl.
Denn anschließend habe ich mir vorgenommen, Wäsche zu waschen, das Bad zu putzen, Wichtiges  aufzuschreiben und auch zu kochen. Ein Programm, das ich bei einem Saunabesuch mit Sicherheit nicht geschafft hätte.
Gekommen ist mir bei dieser Gelegenheit, dass eine "attraktive" Entscheidung, gerade bei solchem inneren, fast gleichwertigem  Hin und Her, nicht einfach ist.
Geholfen hat mir die innere Vorschau der zu erwartenden Folgen und Wirkungen und letztlich das "bessere Gefühl" vor meiner Entscheidung. Und das "gute Gefühl" ist danach auch geblieben.
Es füllt mich auch jetzt noch aus. Es war und ist "Freude pur!"


Er hat dann noch viel von dem gemacht, was er sich vorgenommen hat. Nicht alles. Aber auch so war er sehr zufrieden. Und das hat er auch im Café noch ausgestrahlt.

Ich überlege:
Meine Entscheidungen sollten für mich eigentlich immer "attraktiv" sein. Darauf werde ich künftig mehr achten!

 

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F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (***)entscheiden4
A&L erl.

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Dez.15(5), Apr.16(6), Dez.17(Bild3/1)
  

siehe auch:    alle Hinweise von:    <<Seite1  +  <<Seite2   +  >>Seite4
  

 

siehe auch:

Bestmöglich    Eltern    Familie   Gespräch   Glück  High heels (Schuhe m.Absatz)     kennenlernen   Kinder   Leistung   Loben und anerkennen    RotderFaden4,8(1-9)     Schule    Was tun1

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Aufpassen (Konflikte u.Spannungen, Lobe und Anerkennen, Miteinander reden)     Glück      Leistung     Loben   Sichtweisen (Weltbild)     Stehen      Zuhören     
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)    
 
LABYRINTH.
Freude-Quellen

 

 

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