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Entschuldigung 

 

 

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                                                                                   Unbekannt

 

 

Entschuldigung 1 

 Hat das was mit Schuld zu tun?


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  C. überlegt:  "Das Wort 'Entschuldigung!' gehört ja zum Alltag, weil es ohne böse Absicht doch immer wieder vorkommt, dass ich einen anderen anremple oder mit Worten verletze, die mir vielleicht rausgerutscht sind oder die er ganz anders versteht (interpretiert), als sie von mir gemeint wurden. Und dann begegnet uns gerade in Religionen doch das Wort 'Schuld' sehr heftig und nachdrücklich. Ich meine, dass die Alltagsverletzungen, die 'Entschuldigung' auslösen, mit Schuld im religiösen Sinn nichts zu tun haben. Da lade ich keine 'Schuld' auf mich. Ich bin so, wie ich bin, schon in Ordnung. Die Beteiligung am Leid des anderen ist mir eben passiert. - Was meinst jetzt du dazu?"

Antwort:   Ich lese, dass dich der Gebrauch des Wortes "Entschuldigung!" umtreibt.
 
Auch für mich gibt es da keinen Zusammenhang mit der Schuld im religiösen Sinn.  Übrigens: Welche 'Schuld' könnte da gemeint sein? Und woher soll die kommen? - Doch darauf möchte ich hier nicht eingehen. Das sind nur Fragen, die sich einfach aufdrängen.
 
Für mich ist "Entschuldigung!" eine Formel, hinter der in etwa folgende Botschaft steckt:
     "Das wollte ich nicht! 
      Ich war unaufmerksam. 
      Dass ich dir weh getan habe, bedauere ich."
 
Alleine "Es tut mir leid!"  oder  "Sorry!"  sagen Gleiches in etwas schwächerer Form.
 
Das gilt, wenn ich mich bei anderen entschuldige.
 
Wenn ich mich allerdings bei mir selbst entschuldige, weil ich wieder mal nachlässig oder unaufmerksam war oder gegen meine eigenen Bedürfnisse und Interessen, also zu meinem Nachteil, gedacht oder gehandelt habe (Inhalte, die mir kaum Freude machen und so auch nicht besonders gut tun - im Gegenteil, mir eher schaden), dann bemühe ich mich um die Ergänzungsinformation: "Und was will ich verändern und einüben, damit mir Gleiches in der Zukunft nicht wieder passiert? - Wann fange ich an? - Mit was genau?"
 
Wenn ich es bis zu diesen Fragen schaffe, was ja nicht sicher ist, zumindest nicht immer, dann wird es interessant. Weil ich dann oft erst merke, wie nachlässig und unaufmerksam ich teilweise mit mir selbst umgehe bzw. anders herum, dass in jeder Situation Achtsamkeit (für mich, für dich und die Situation) angesagt wäre.
 
Sehr hilfreich sind da für mich das 
Meditatives Gehen/Laufen,  eine gesunde Schule von Bewusster-werden und Achtsamkeit an frischer Luft und  Ziel-Sätze,  um auch die inneren Ausrichtung wieder mehr ins Lot (so, wie ich das für mich mehr möchte) zu bringen.
 
Der Gebrauch der Formel "Entschuldigung!" ist also, meine ich, ein Gebot der Höflichkeit. Damit bringe ich zum Ausdruck, dass ich dem anderen nicht weh tun wollte und mir ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander am Herzen liegt. 
Sich nicht zu entschuldigen wäre ein Beitrag zu Spannungen, Streit, Zwietracht und Gewalt.

 

 

 

 

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 Einfügung:  Versöhnung- beginnt bei MIR!

            Versöhnung           
beginnt bei MIR!          

 
Ich vergebe und    ich bitte um Vergebung.
         (frei nach Unbekannt)

    Bearbeitungsvermerk/e   vonVersöhnung/Zt1/1    auch an (+Hinweise)  >    Entschuldigung > Miteinander > Verändern/verbessern    12/18
   

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A&L erl.

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Okt.12(1), Aug.18(Bild)
 

 

siehe auch:

Mobbing(Zt1)     RoterFaden7(1-9)     Schuld     Was tun1 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Botschaften (Signale)       Haltung      Mensch-werden (A-Fugru)      Mensch-sein (C-Fugru)       Sichtweisen (Weltbild)        Sinn (praktizierender 'Mensch')       Stehen     Zauberbogen (Grund-Entspannung?) - Der     
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)  
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Joker     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)

 

 

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