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Entwickeln 3 

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 Bild3  (beschissene Kindheit ... )

 

                                                                    Unbekannt
      Zusatz des Autors: 
      Jeder macht es immer für sich bestmöglich, so gut, wie er es also gerade kann und
      jeder darf sich auch weiterentwickeln, wann und wie er das für sich entscheidet.
      Ein beschissener Erwachsener ist wohl beruhigen-sollende, wenn auch meist
      schmerzliche Ausrede fürs angebliche eigene Nichts-tun-können (-wollen?).

 

 

Zt2     

Alles, was ich mache oder auch nicht mache,
mache ich letztlich immer für mich oder gegen mich.
Damit ich mich wohl(er) fühle -
alleine oder auch mit anderen zusammen.

 

 

 Entwickeln  5 

 im Tanz der Gefühle
und
im schwingenden Gleichgewicht der Polaritäten

Markante Teststellen:

Schulabschlussfest (Beginn aller Überlegungen)
Entwickeln ist
Entwickeln hat zwei Achsen
Skizze1 (Gefühle und Polaritäten)
Entwickeln heißt auch
Die Skizze hat Besonderheiten
Sorgfalt
Zurück zur Skizze1 (Angst)

Entwickeln ist also auch
Skizze2 (der Herzschlag)
Gleichgewicht
Tipps und Tricks
Skizze3 (Liste)
Entwickeln will immer wieder

*) Wer bin ich? Wie bin ich?

 

 

Schulabschlussfest: 
Ein buntes und fröhliches Treiben im Schulhaus, in den einzelnen Klassenzimmern und im Pausenhof. Dort tänzelt gerade ein vielleicht 9-jähriges Mädchen mit der Balance-Stange in den Händen über ein etwa 1 1/2 Meter über dem Boden gespanntes Drahtseil. Ich bewundere Leichtigkeit und spielerische Grazie, mit der sie aufrecht und sicher geht, nur, indem sie durch Verändern der Balance-Stange ständig für Gleichgewicht sorgt. -
Mein Nachbar stößt mich an und flüstert mir ins Ohr, indem er auf das Mädchen zeigt: "Die Kinder zeigen uns wie wichtig - und verhältnismäßig einfach Gleichgewicht ist - und wie viel Freude und Spaß das dann mach
en kann."
Ich schaue ihn verwundert an: "Na ja - und? - Ist doch klar: Ein Schulfest, eben mit Vorführungen. Jeder hat sich mit irgendetwas beteiligt, dies Mädchen eben mit einer Drahtseilvorführung.  - Was ist daran so besonders?"
Mein Nachbar nickt begütigend und sagt nur noch: "Weil jeder von uns, Kind und Erwachsener, den Kontakt und die Verbindung zum eigenen Gleichgewicht so nötig hat - und tatsächlich meist so wenig achtet. - Leben ist 'in Beziehung sein' und für das jeweils bestmögliche Gleichgewicht im Schwingen zwischen den Polaritäten sorgen. Das braucht entwickeln, ständig gebrauchen und unentwegt mehren."
Dann schweigt er - mein Nachbar.

Ich überlege:
"Beziehung": Ja, ja z.B. zu Körper, Gefühlen, Bedürfnissen, Träumen, Innerer Stimme, den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, also den mitgebrachten Talenten (so, wie es dieses Mädchen jetzt macht), dem Verstand, der Eigen-Kompetenz, dem Bewusst-Sein, dem Partner und den Mit-Menschen, den Kollegen und dem Chef, dem effektiven Energie-Einsatz und der Um-Welt. - Ja - ja - stimmt schon, das alles ist "in Beziehung sein", eben in jeweils verschiedener Qualität.
Und "Polarität"? - Mein Nachbar ist ganz schön anstrengend - und das mitten im festlichen Kindergetümmel auf dem Schulhof. - Sei's drum. - Also "Polarität"? - Nun: Bewegung - Ruhe
/ schreien - leise sein / erzählen - zuhören / Abstand - Nähe / aktiv - passiv / Frau - Mann / alleine-sein - miteinander-sein / Spannung - Entspannung / festhalten - loslassen / rechts - links / denken (Kopf) - fühlen (Bauch) / Tag - Nacht / Sommer - Winter / Hitze - Kälte / usw.
Zweifellos interessant - doch was hat das mit Entwickeln und dem Seiltanz dieses Mädchens zu tun?

 

Ich erkenne - und lerne dazu:

ENTWICKELN ist,
mit Aufmerksamkeit und Bewusst-Sein auch auf den Dreiklang des EIGENEN Lebens achten -
  - sorgen für immer mehr Freude, Lachen, Leichtigkeit, Entspannung und
       Wohlfühlen und diese immer mehr spüren,
  - beide Polaritäten gleichzeitig beteiligen, die bisherigen Grenzen 
       in beide Richtungen erweitern und die Vielfalt mehren - und
  - in schwingender Verbindung jeweils für das
       bestmögliche Gleichgewicht sorgen.

 

ENTWICKELN hat zwei Achsen (Skizze1):

Eine senkrechte Achse der Gefühle (Anteile der Freude), der Empfindungen, der Art und Qualität des eigenen Erlebens (persönliches Verhältnis von Licht und Schatten). 
Diese Achse der Gefühle wird geschnitten von einer waagerechten Achse der Polaritäten. Am Schnittpunkt beider Achsen
bedeutet das auf der Gefühle-Achse dass: Der Freude-Anteil (50%) im Geschehen und Erleben ist genau so groß oder auch genau so klein, wie der Nicht-Freude-Anteil (50%). Es ist nichts überwiegend zu spüren - weder Freude (Gutes), noch eher Belastendes (Schlechtes).

Auf der Gefühle-Achse nimmt "nach oben" der Freude-Anteil am Gesamt-Erleben immer mehr zu, um im obersten Bereich in jauchzendem Glück und Momenten überwältigender Freude aufzuglühen.
Schaut man nach oben, der Freude entgegen, dann kann man sie als Helligkeit erkennen, als Zuversicht spüren - und "auf sie zugehen". 

"Nach unten" nimmt der Freude-Anteil immer mehr ab, der Nicht-Freude-Anteil (das Belastende) überwiegt immer stärker. Trotzdem ist auch hier immer und überall Freude da, auch wenn vielleicht nur noch 30% oder 20% oder gar nur noch 10%, auch in scheinbar dunkelsten Situation.
 

Skizze1

Meine Gefühle (dargestellt auf der Senkrechten) machen mich spüren,
wie gut ich in meinem Leben Regie führe,
wie gut ich auch in der Waagerechten für volles Entfalten und Beteiligen
beider Polaritäten im jeweils bestmöglichen Gleichgewicht sorge.
Meine Gefühle fordern MICH auf und heraus.

 

ENTWICKELN heißt auch:

Neugierig und offen nehme ich es so,
wie es jetzt gerade ist
und gestalte hin
zu schwingender Freude,
so intensiv, wie nur irgend möglich.

 
Die Skizze ist ein Modell, das die aufgezeigten Zusammenhänge in etwas anderer, als sonst üblicher Weise zu erfassen und zu erklären versucht.
Es mag Verwunderung auslösen, wenn auch bei "unguten Gefühlen" das Auch-vorhanden-sein von Freude behauptet wird. Der eine oder andere spürt in solcher Situation keine Freude - und mag versucht sein, zu behaupten: "Wenn ich die Freude nicht spüre, dann ist sie auch nicht da!" - Doch das ist ein Irrtum.

Ich spüre die Freude (und andere, ebenfalls anwesende, jedoch noch schwächere Teil-Gefühle) nicht, weil ICH sie nicht beachte, mich "nur" auf das ungute Gefühl konzentriere - und DAS damit im eigenen Erleben eher "noch größer" und "noch belastender" mache, als es tatsächlich ist.

Da kommen mehrere Kinder auf mich zugelaufen. Das eine schreit und gebärdet sich ganz verrückt. Schließlich bleiben sie vor mir stehen. Der Krawallmacher steht direkt vor mir  - und "hinter" ihm die anderen Kinder. Ich sehe und beachte "nur" den Schreihals. - Das will er ja auch.
Trotzdem sind die anderen Kinder auch da - und wollen auch beachtet werden.
Es liegt an MIR, zu lernen, auch angesichts solcher Schreihälse
, Ruhe und Überblick zu bewahren und NICHT kopflos (ohne Beteiligung des Verstandes) zu werden. Also ALLE Kinder und auch die Gesamtsituation zu beachten und dann zu schauen, was jeder der Anwesenden MIR sagen will.
 

Die Skizze hat zwei weiter Besonderheiten:
Sie definiert das Gefühl insgesamt als "Freude" und seine 1000 möglichen Schwankungen und Veränderungen als spürbare Ausdrucksformen davon, entsprechend eben der momentanen Realität. Diese Ausdrucksformen können verschiedene Namen haben, z.B. fröhliche Zufriedenheit, Wut oder Ärger oder - - -). 
Und - sie betont die Sorgfalt.

Wieso nun dieses?
Frei von den alltäglichen Sorgen, Gedanken und Überlegungen, wohlig und wunderbar durchflutet von Perlen und Prickeln auf der Haut, Jauchzen, Wärme, Gefühlen der Geborgenheit und der Freiheit, Gefühlen des Schwingens und Schwebens, entspannt und innerlich gelöst - usw. usw. spürt jeder ungemein dicht, intensiv und beglückend seine FREUDE. - Gleichzeitig spürt er SICH SELBST viel mehr, ist SICH SELBST dabei viel näher. - Jeder kennt sicherlich solche Momente tiefempfundener Freude.

Freude und glückliches Lachen entspringen dem eigenen Ur-Grund. Sie sind es, die jeden von uns ausmachen. - ICH BIN Lachen und Freude - in meinem Kern, in meinem Tief-Innersten. Schwingende Energie.
Genau diese meine Lebens-Energie will immer mehr teilnehmen dürfen, will immer mehr gespürt werden und dann auch nach Außen und damit "in" die Welt kommen.

Und sie ist es auch, die immer wieder lockt und jeden von uns "antreibt". - Zuversicht, Hoffnung und Streben - sie alle kennen nur ein Ziel: "Es soll BESSER werden!"
Das misst sich dann an: "Ich will mich wohler fühlen und wieder mehr Freude spüren!"

Die "Freude" will also mehr beachtet werden, will, dass "dafür" etwas getan wird. Das tut dann auch spürbar gut.

Das Klagen über den Mangel (z.B. Ärger), also die "teilweise Abwesenheit" von Freude - oder dann gar noch das Bekämpfen dieses Gefühls - führt zwar zu einer gewichtig erscheinenden Beschäftigung. Ob das aber die EIGENE FREUDE fördert, ist eine andere Frage.



Nun noch etwas zur "Sorgfalt".
Entwickeln und wachsen verlangt Sorgfalt, vor allen Dingen sich selbst gegenüber. Also auch umsichtiges Wahrnehmen und Bewußt-Sein. Sowohl dessen, was ich spüre und der Situation, als auch der Art und Weise, wie ich es ausdrücke - mit Worten
Nur-negativ, nur-positiv, also einseitig gefärbt - oder zutreffend?

Es geht mir nicht schlecht!   - gemeint:
    
Ich fühle mich überwiegend recht wohl.

Es muss nicht erwartet werden, dass größere Pannen passieren   - gemeint :
    
Die Vorzeichen sind gut.
     Vorsorge für schwierige Situationen ist getroffen. - Es wird schon klappen.

usw. - usw.

Diese Art, Situationen und eigene Wirklichkeit überwiegend oder ausschließlich vom Negativen her zu beschreiben und es auf das Negative (das Gegenteil dessen, was gewollt und gewünscht ist) zu beziehen und dann auch nur noch den Krawallmacher (das Negative), zu spüren, ist erschreckend verbreitet.
Es verlangt Aufmerksamkeit  und macht Mühe, SICH SELBST aus dieser schädigenden Gewohnheit auszuklinken und für jede Situation treffendere Beschreibungsmöglichkeiten des eigenen Erlebens und der eigenen Sichtweisen, die Licht- "und" Schatten-Seiten erfassen, zu (er-) finden.
Dann lässt sich auch wieder leichter ein klares und besonnenes Handeln finden.


Zurück zu der Skizze1 (Angst):
Da gibt es also auf der Senkrechten auch den Punkt "Angst". Er zeigt an, dass ich "Angst" spüre. Das ist ein Gefühl, in dem die Freude am Gesamt-Erleben hier nur noch mit einem Anteil von vielleicht 25 % beteiligt ist.  Das braucht ändern.
Mancher kämpft in solcher Situation, wendet sich also "gegen" die Angst und damit weiter in die Richtung nach unten (Folge: noch mehr Angst, dann + Schmerzen, dann ++ .. usw.).
Besser ist es da schon, sich "umzudrehen" und die Blick-, Denk- und Ziel-Richtung zu verändern. - Jetzt kann dieses Gefühl plötzlich als das begriffen werden, was es wirklich sein will: Chance und Weg-Weiser für "mehr Freude".

Unsere Seiltänzerin spürt in vergleichbaren Augenblicken der Angst ihr Schwanken und ihre Unsicherheit. Sie ist nicht mehr im Gleichgewicht. Macht sie dann trotzdem so weiter, verliert sie schließlich völlig das Gleichgewicht und fällt vom Seil. -
Sie muss sich und ihre Haltung also korrigieren. Das geht um so leichter und eleganter, je besser die Balance-Stange auf Körpergröße und individuelle Eigenheiten abgestimmt ist und je geübter und sicherer sie gehandhabt werden kann..

 
Für den Menschen, der ein ungutes Gefühl, hier z.B. die Angst spürt, heißt das also:
1. Ich gestalte zur Zeit mein Leben so,
     dass ich weniger Freude "spüre".
     Zu diesem Gefühl sage ICH Angst.
2. Dieses Gefühl zeigt an, dass ICH im Un-Gleichgewicht bin.
     Es gilt nun, im Spannungsbogen MEINER Polaritäten zu forschen
     zu verändern und zu ergänzen.

Z.B. kann es gut sein, dass ich überwiegend arbeite - und viel zu wenig Muse- und Ruhezeiten einlege;  dass ich mich kaum an frischer Luft körperlich bewege - sondern überwiegend nur von einem Stuhl zum anderen;  dass ich überwiegend nur spüre - und dabei kaum denke;  dass ich überwiegend denke - und dabei kaum spüre;  dass ich mich überwiegend gemächlich bewege - mich dabei aber nicht auch fordere und anstrenge;  dass ich überwiegend nehme und haben will - und dabei kaum selbst und von mir gebe und verschenke;  dass ich überwiegend nur gebe und verschenke - und dabei kaum für mich auch das Meinige mir wünsche und dafür sorge;  - usw.  - usw.


Überall wollen also im EIGENEN Leben BEIDE Seiten beteiligt und im Gleichgewicht miteinbezogen sein. - Gleichgewicht entsteht aus dem jetzt gerade richtigen Maß und der rechten Mischung (Zusammenstellung).
Dafür zu sorgen verlangt Achtsamkeit, meist auch Überwinden von Bequemlichkeit, Trägheit und Ausreden, bewirkt jedoch unweigerlich MEHR Freude und Lachen im EIGENEN Leben. Es lohnt sich also.


ENTWICKELN ist also auch:
- Immer mehr SPÜREN und "bewusstes"
   BEACHTEN der EIGENEN Gefühle und Bedürfnisse,
- immer mehr MIT dem EIGENEN leben, statt
   sich gegen SICH SELBST zu stemmen,
- immer feinfühliger auch schon schwache Signale
   aufnehmen und durch entsprechendes Handeln
   für mehr Gleichgewicht und damit mehr Freude sorgen,
- dazu-lernend und übend bei SICH SELBST auf
   "beiden" Seiten für etwa gleiche Größe, Vielfalt, Möglichkeiten und Intensität sorgen,
- die schwingende Beweglichkeit und Verbindung zwischen den Polen
   ausbauen und so immer mehr Fülle in das eigene Leben mit-einbeziehen.


Auch das eigene Herz schlägt in den Polaritäten zusammenziehen (oben) und loslassen (unten) - schnell (kurze Intervalle) und langsam (weitere Intervalle) - ständig wechselnd, je nach Situation, beweglich.

 

Skizze2

Gleichgewicht braucht gleichzeitig immer beide Pole - in beweglicher, spielender Verbindung.

Selbstverständlich kann ich mich "dagegen"  und auch gegen die damit zusammenhängende ganz natürliche Anstrengung wehren. Ich kann mich auch verweigern - weil ich keine Zeit, keine Lust oder was auch immer habe. - Den Preis bezahle ICH "körperlich und spürbar". Vielleicht nicht gleich, doch die Rechnung bleibt nicht aus.

Ich kann aber auch MEIN Leben annehmen und es immer bewusster und aufmerksamer entfalten (erweitern). Dann wird es immer leichter, spielerischer und fröhlicher. Es macht zunehmend immer mehr Freude "von Innen heraus".


Tipps und Tricks,
um das Gleichgewicht - außen und innen - zu fördern:

Um Inhalte aufzuspüren, die im EIGENEN Leben mehr beachtet (gelernt, geübt, einbezogen) werden sollten, kann es eine Hilfe sein, all das, was im Augenblick zum EIGENEN Leben gehört, wirklich ALLES, aufzuschreiben - und dann zu bewerten, wie viel eigene Lebenszeit dafür eingesetzt wird, wie intensiv und engagiert der Einsatz ist und wie viel Freude dabei zu spüren ist.
Einfach nacheinander - so wie es eben kommt - sammeln (kann auch Tage und Wochen in Anspruch nehmen).
Dann diese Liste dadurch ergänzen, dass auf der anderen Seite die zugehörigen Polaritäten und erkennbare Defizite (Wichtiges und Erwünschtes, was fehlt) gesucht und eingetragen werden.

Beispiel:
Die Polarität von Arbeit ist nicht Freizeit. Es geht um verschiedene Arten und Qualitäten von Tun oder Nicht-Tun. Arbeit kann z.B. stressiges Tun mit dem Kopf sein, dann wäre die Polarität dazu stressfreies (= spielerisches, entspanntes) Tun mit dem Körper. Ist die eine Seite ruhelos und hektisch, wäre die andere Seite vielleicht Ruhe, Muse, Loslassen, Besinnung, Urlaub, Ent-Spannung - usw.

Es ist wichtig, zu EIGENEN, momentanen Lebensinhalten auch die EIGENEN Polaritäten zu finden, ergänzend auch momentane EIGENE Defizite.
Das Aufschreiben in Listenform kann helfen, eigene Entwicklungs-Ziele zu erkennen um dann nächste Handlungs-Schritte zu planen und zu machen.
Dabei auf Ehrlichkeit vor sich selbst - und auch auf die eigenen Gefühle achten!

Skizze3

Gegenwärtige
LebensINHALTE
im Einzelnen
dafür Lebenszeit
(sehr) viel -
mittel -
(sehr) wenig
Intensität / Einsatz
Engagement /
Belastung
hoch-mittel-gering
dabei spürbar
Freude / Lachen/
Leichtigkeit 
viel-mittel-wenig
dazu gehörige
andere Seite
(POLARITÄT)
DEFIZITE
wichtig /
erwünscht
fehlt z.Zt. völlig
           

Natürlich kann nicht alles auf einmal gemacht werden - doch:
Steter Tropfen höhlt den Stein! 
Und viel Probieren erweitert die eigenen Erfahrungen.
Das Spüren hilft dann bei der Beantwortung  der Frage: "Mag ich so weitermachen, will ich das in meinen Alltag einbauen, ihn damit bereichern - oder wende ich mich nun auch wieder anderen / neuen Inhalten zu?"

Klare Entscheidungen helfen, die eigene Energie bestmöglich einzusetzen.
Die GEFÜHLE geben dann die sichere Antwort, ob die Auswahl gut und die Richtung in Ordnung ist.

Auch ein besseres Gespür für "Gleichgewicht" ist wertvoll.
Hilfreich für besseres und bewussteres Wahrnehmen des Körpers und seiner Signale (Gefühle) ist z.B. das Gehen im Gleichgewicht auf "beiden" Füßen. - Das ist eigentlich immer und überall möglich  (Beschreibung: Meditatives Gehen).

Also:  WENIGER das Schädigende bekämpfen (jedoch, es im aktuell notwendigen Umfang begrenzen) - und MEHR das Gute und Erwünschte fördern, ausbauen und ausweiten. Das ist ein hoffnungsvoller Ansatz.

 

Negativ formuliert:

Wer SICH SELBST nicht die Zeit nimmt,
sein Lachen von Herzen
zu spüren und zu fördern,
stolpert nicht nur
von einem Desaster zum nächsten,
sondern der Ernst stiehlt ihm
so auch immer mehr von SEINEM Leben.

Positiv formuliert:

SICH SELBST Zeit zu nehmen und
das Lachen und die fröhliche Zufriedenheit
von Innen heraus immer mehr zu spüren,
MEHRT die EIGENE Freude und
VERSCHENKT Helligkeit und Zuversicht
auch an Mit-Menschen und Um-Welt!


Interessanterweise sagen BEIDE Formulierungen, sowohl diejenige mit den möglichen negativen Wirkungen, als auch diejenige mit den positiv-orientierenden Zielen WICHTIGES. Jede Seite beschreibt "einseitig" gefärbt aus eben "ihrem" Blick-Winkel.
BEIDE "ZUSAMMEN" dagegen sind MEHR und KLARER, ergeben ein GANZES.
Schon wieder POLARITÄTEN, die sich brauchen und gegenseitig ergänzen wollen.


ENTWICKELN will immer wieder
   - Aufmerksamkeit (Achtsamkeit, Bewusstheit),
   - Offensein (wach, zugewendet),
   - Neugierde (Interesse)  und
   - Fragen + Fragen + Fragen  (an sich selbst - und andere)  und 
   - weitere, auch tiefer gehende Fragen
*).
 
Dazu die Bereitschaft
   - zuzuhören (auch sich selbst),
   - hinzuschauen (auch bei sich selbst),
   - zu spüren,
   - zu bedenken,
   - herauszufinden:
       Was will ICH  JETZT und  FÜR MICH ?
       (z.B. spüren, genießen, mich freuen und ermutigt fühlen, so weiter zu machen oder
       Kummer, Ärger etc. spüren und MICH fragen, was ICH [mehr] bräuchte,
       um mich besser / gut zu fühlen / mehr Freude im Leben zu haben und
       was ICH bereit bin, jetzt dafür SELBST zu tun)
   - selbst zu entscheiden und dann
   - bestmöglich - so gut es im Moment eben schon möglich ist - 
     zu handeln / zu probieren (eigenes und eigen-verantwortliches Tun).

 

 

*) z.B.  Wer bin ich?  Wie bin ich?  Welche Anlagen, Talente und Fähigkeiten wurden MIR mitgegeben und wollen durch mich in die Welt kommen?  Will ich so weitermachen, wie bisher?  Wo möchte ich immer mehr hin - ICH FÜR MICH?  Welches ist MEIN Geschenk (als Dankeschön) an die Welt?  Wie ist das gerade für mich?  Wie ist das gerade für dich?  Wie ist das gerade für diese Situation?  Mit welchen Folgen und Wirkungen ist zu rechnen - für mich, für dich, für unsere Beziehung? Will ich es so?  Was will ICH (bei mir) verändern / verbessern / probieren?  Wann und mit was fange ICH an?  usw. usw.  
von Entwickeln3 *  auch an  Wer/wie bin ich?(01)    Nt: 08.16

 

 

Zt3              
Was lässt dich              
lebendig werden?            

 

Frage dich nicht, was die Welt braucht.
Frage dich, was dich lebendig werden lässt und dann geh los und tu das.
Was die Welt nämlich braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind.
                  
(Harold Whitman)

von  Entwickeln3,Zt3  auch an  > Bedürfnisse > Lebendig > Mensch > RoterFaden9,NL160 > Tun   (11.16)   Einfügung: Was lässt dich lebendig werden?

 

>> weiter     

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung
A&L erl.

______________________________________________________________________________________________________________________

Juni 12(5), März 13(Zt2, Zt3); Dez.16(Bild3)  
Entwickeln(auch:5 usw.)

ALLTAG / Thema der Woche von 10.08.-10.09.12   Als Kurzbeschreibung hier nur ein Zitat, das eigentlich alles sagt:

Frage dich nicht, was die Welt braucht. - Frage dich, was dich lebendig werden lässt und dann geh los und tu das. - Was die Welt nämlich braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind.              (Harold Whitman)  
vgl. oben, Zt3

siehe auch:   alle Hinweise von   << Seite 1   und   << Seite 2   und   >> Seite 4 
 

 

siehe auch:

Bestmöglich      Beschwerden    Beziehung6(Herausford.)   Eltern     Eigen-Kompetenz/-Verantwortung     Entwickeln   Erwartungen5    Fragen     Freude     Freude(6)     Gefühle/Ungute Gefühle     Heilen3   Kinder    Leben     Liebe5      Probieren       Roter Faden2(1-9)     Schmerzen4       Tun     Wer/wie bin ich?

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Haltung       Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sinn (praktizierender Mensch)     Start (Realität und Zukunft / Licht und Schatten)     Wer/wie bin ich?     
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)    

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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