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Erwartungen 1 

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  Forderungen

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                                                                          Angelika Wohlfarth 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

Erwartungen sind versteckte eigene Bedürfnisse, die als Mangel zu spüren sind (Unwohl-Gefühl). - Der betroffene Mensch braucht also etwas bestimmtes, um sich besser zu fühlen. Vielfach weiß er gar nicht, was genau er braucht, sondern er macht für das spürbare Unwohl-Gefühl sein Gegenüber verantwortlich und sagt, denkt oder erwartet:
       "Sorge du dafür, dass ich mich wieder gut fühle, 
            indem du dich so und so verhältst!"

Dabei übersieht er, dass es um sein eigenes Bedürfnis geht und für dessen Befriedigung kann zunächst nur er selbst sorgen, indem er sich das bewusst macht, herausfindet, was genau er gerade möchte und dann überlegt, was er in eigener Zuständigkeit selbst für seine Bedürfnis- Befriedigung tun will.

   - Will er überhaupt etwas dafür tun?
   - Wird er im Rahmen seiner Möglichkeiten nun selbst aktiv?
   - Oder geht er nach Außen und damit auf Andere (z.B. auch 
      den Partner) zu, erklärt seine Motive und wirbt / bittet um
      Unterstützung, Hilfe, Rat, Mittun usw.?

Erwartungen wirken lähmend und zerstörend.

 

 

Erwartungen  1 

lähmen und zerstören    

 

Erwartungen:
Sie machen blind, taub und gefühl-los. - Un-beweglich!
Sie gehen "nach Außen" und stützen sich "auf Außen".
Die lebendigen Verbindungen zum  eigenen  Innen werden, selbst wenn
momentanen  spürbar, nicht ausgedrückt und bleiben damit un-verständlich.

In Gesprächen erzählte mir eine Freundin, die ich sehr schätze, immer wieder von daneben gegangen Kontakten. Wie sie da anderen "was" gesagt hat:

"Du  kannst doch ...!
Du  musst halt auch ... !
Das  gehört sich  so!
Das macht  man  so!
Wieso machst  du  es eigentlich nicht so .... ?
Was in solcher Situation zu tun ist (innerlich: was ich mir da gerade wünsche, was mir da gut tut und was ich mir auch wünsche),  musst du  selbst wissen!
Soll ich es dir vielleicht extra sagen, was ich gerade von dir brauche?
Oder gar noch darum 'bitten'?
Das  ist  so, wenn  man  eine Familie (ein Paar) ist und zusammen gehört!  - usw. - usw.
Ich werde doch noch erwarten dürfen, dass du .......!"

du - man - so - alle - immer - nie - einfach - richtig - falsch - muss
usw. - usw. 

 

Mich hätte das wütend und traurig gemacht.

Sie redet dann nämlich viel, sagt aber das "nicht", worauf es  ihr  gerade ankommt:

Was  sie  konkret will.
Was   sie selbst und  "für sich"   sich jetzt wünscht.
Und welche Bedeutung und Wichtigkeit das  für sie  hat.


So sind es immer wieder Versuche, den Gesprächspartner zu  ihren  Vorstellungen zu nötigen (und damit fremd zu bestimmen / zu bevormunden).
So etwas stößt ab.
Wenn ich in solche Gesprächs-Situationen gerate, gibt es entweder Streit - oder ich gehe auf Abstand. 

Manchmal gelingt es mir aber auch, mich daran zu erinnern, dass der andere immer etwas  "von sich selbst" sagt, auch wenn er mich mit Erwartungen (du sollst / kannst / hast nicht usw.) anspricht. Gelingt es mir, nicht gleich sauer zu reagieren, dann frage ich nach: 


"Was willst / brauchst  'du'  jetzt gerade für dich selbst 
von mir oder überhaupt?" 


Da ergeben sich dann immer wieder ganz erstaunliche (und meist erfreuliche) Veränderungen für alle.

Denn hinter jedem  "du musst .., du sollst ..., du darfst nicht ... usw."  steht ein höchst-persönliches 
 

" Ich will  (ich brauche, ich wünsche mir)  -  jetzt  -  für mich  (von dir) ! "


Es geht nur darum, "das" herauszufinden und das dann auch zu sagen / zu erklären. - Ehrlich und achtsam. 
Traurig, wenn ich traurig bin, werbend, spielerisch, mit einer Bitte usw., wenn das möglich ist. - Ich bin es, der etwas will! - Je mehr es mir gelingt, mein Anliegen "verbindlich" auszudrücken und so mit meinem (Gesprächs-) Partner eine gute "Verbindung" herzustellen, desto leichter und erfolgreicher wird alles weitere für uns beide sein.
Eigentlich sind es ja nur Kleinigkeiten - nur ein paar Worte - etwas andere (bewusstere und klarere) Formulierungen. - Und doch hängt es genau "davon" ab, ob sie aufbauen und die Beziehung fördern oder letztlich auf das Miteinander zerstörend wirken.

 

 
Wieso gibt es eigentlich Erwartung? 
Über diese Frage haben wir lange gesprochen und sind schließlich auf folgende Möglichkeiten gestoßen:

Als kleines Kind ist jeder von uns hilflos und auf die Fürsorge und vor allem auch die Ernährung durch die Eltern angewiesen. Schreien, Gesten und Mimik machen eigene Bedürfnisse deutlich. Verantwortlich für deren Erfüllung sind die Eltern.
Das Kind erwartet also - mit Recht - die eigene Bedürfnisbefriedigung von Außen.
Es geht, ganz natürlich, davon aus, dass die Anderen (Mutter, Vater, Pflegepersonen) dafür Sorge tragen müssen, dass es satt wird und sich wohl fühlt.

Erwachsene handeln eigenständig und sorgen für sich eigen-verantwortlich. Im Gegensatz zu kleinen Kindern sind sie nun für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse  selbst  zuständig und für die Folgen und Wirkungen ihres Handelns auch  selbst  verantwortlich sind.

Jetzt kann es nicht mehr darum gehen: "Mach du mir gute Gefühle und sorge du dafür, dass ich mich wohl fühle (Forderungen / Erwartungen)!", sondern sich selbst zu fragen:

 


Was will / was brauche ich jetzt gerade für mich?


 Und:  Was kann ich selbst dafür tun, das oder möglichst viel in dieser Richtung nun auch tatsächlich zu bekommen?

 
Jetzt entsteht eine Vielzahl von Möglichkeiten, die wohltuend, spielerisch und leicht eingesetzt werden können, z.B. bitten, fragen, einladen, werben, locken, verführen, versuchen zu überzeugen, verhandeln usw. 
Sind sie frei von Erwartungen / Forderungen, dann fördern sie menschliches Miteinander und jede Beziehung.
Jeder handelt dann aus dem Bewusstsein heraus, dass er für das Befriedigen der eigenen Bedürfnisse in erster Linie  selbst  zuständig und verantwortlich ist.

Der Volksmund hält einen treffenden Spruch bereit, der an dieser Stelle, da so wichtig und passend, vermerkt sei:

"Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es wieder!"

 

 

              Kleinigkeiten und Alltag:

Das Leben besteht aus "allen" Tagen!
Wir sagen "Alltag" dazu.
Und "alle" Tage bestehen aus
vielen Kleinigkeiten!

 

 

Erwartungen  2

 Der goldene Schuss !

(Du-Erwartungen und Du-Wertungen im Miteinander)

 

"Der Goldene Schuss" ? - Drogen ? - Tod ?

Ja! - - - Ich merke, wie mich die Brutalität und Grausamkeit der Wirkung immer wieder erschüttert!

Aber wieso denn? - Es geht doch um MITEINANDER, um PARTNERSCHAFT - oder? - Meinst du Drogen, also Rauschmittel und deren Wirkung im MITEINANDER bzw. auf das MITEINANDER?

Ja! - Du denkst jetzt vermutlich an Haschisch und Heroin usw.! -
Die meine ich zwar nicht. - Aber 'die' Drogen, an die ich jetzt denke, wirken ähnlich! - Und es sind zuverlässige "Killer"!

Jetzt red' schon!
Ich spüre  Gänsehaut,  angehaltenen Atem  und  Neugierde bei mir. -

Ich spreche von DU-ERWARTUNGEN und DU-WERTUNGEN im MITEINANDER!

Peng! - Die Spannung ist raus! - Und ich verstehe nur noch 'Bahnhof' - also überhaupt nichts!
"Erwartungen" und "Wertungen" in der Sprache - im Miteinander-umgehen -
sind doch völlig normal!    Ich "erwarte" am Ende des Monats mein Gehalt auf dem Konto und ich "werte" es als eine Frechheit, wenn du mir auf die Füße steigst.
Das ist doch das Schärfste! -  Wo ist da der Killer - bitte?

Du hast ja völlig Recht! - Diese Erwartungen und Wertungen, von denen du gesprochen hast, die meine ich jetzt auch nicht.
Es ist - wie mit dem "Messer":
Ich kann damit Brot aufschneiden, dann ist es wichtig und nützlich (natürlich auch gefährlich - es will mit der notwendigen Sorgfalt benützt werden). -
Oder ich kann es benützen und damit einen Menschen umbringen - und, egal ob absichtlich oder unabsichtlich, jetzt wird es zur Mordwaffe, zum Killer-Instrument.

Also - sind Erwartungen und Wertungen, das schließe ich aus deinen Worten, im MITEINANDER, in der PARTNERSCHAFT höchst gefährlich und können schnell und zuverlässig tödlich wirken. - Ist es so?

Ja - und zwar:
DU-ERWARTUNGEN      also an den Partner    an das DU         und
DU-BEWERTUNGEN      auch des Partners      des DU    (nur die meine ich jetzt!).

Was sind eigentlich ERWARTUNGEN ?

ERWARTUNGEN an den Partner sind als ZIELE verkleidete ILLUSIONEN.

Hm - ein bisschen schwierig! - Und was sind ZIELE?

Die ZIELE mache ich mir selbst für die einzelnen Lebensbereiche.
Es sind die Inhalte, denen ich zustrebe, die mich glücklicher machen. Von denen ich träume!
Ein Ziel kann z.B. sein: "Ich lebe mit meinem Partner zusammen - mit Freude, miteinander und aneinander!"
Ein gutes ZIEL   -  muss erstrebenswert sein! (Frage: Was habe ich davon?)
Und das ZIEL sagt, wo ich hin will, was ich erreichen will, was mein Traum ist.
Ein gutes und kraftvolles Ziel
     - hat einen klaren und lohnenden Inhalt,
     - ist positiv und in der Gegenwart formuliert,
     - ist in eigener Kontrolle erreichbar,
     - hat ein Bild, das ich mir innerlich dazu vorstelle und ausmale,
     - zeigt mir: "Wie bin ich, wie fühle ich mich, wenn ich mein Ziel erreicht habe?"

Und ERWARTUNGEN?

ERWARTUNGEN wirken wie ein Fernglas, das ich auf-, jedoch nicht mehr absetze.    -     Ich setze es auf - ich sehe weiter und genauer - größer. - Und zwar "weniger". - Nur einen winzigen Ausschnitt. - Und der füllt mich jetzt aus.
Ich stehe z.B. mitten auf einem Dorfplatz - mit Geschäften und Buden, eilenden Menschen, einem Straßen-Cafe mit Musik und Tanz, Autoverkehr usw. usw.
Und nun habe ich mein Fernglas vor den Augen, sehe einen Baum und auf einem unteren Ast einen Vogel sitzen.  -  Und ich schaue - und schaue - und beginne darauf zuzugehen - und werde vom Auto überfahren. - - - 

Mit dem Fernglas vor Augen auf das eigene Ziel zuzugehen ist ja auch - gelinde gesagt - sehr unrealistisch - und so eben nicht machbar! - Es fehlt jeder Bezug zur Wirklichkeit (Umgebung).

Interessant wird die Sache jetzt, wenn - mit dem Fernglas vor Augen - der Partner ins Visier genommen wird: "Ich erwarte von ihm . ." und "wie er sich verhalten soll . ." und "wie er meine Wünsche genau so, wie's ich jetzt gerade brauche, erfüllen soll" und "wie er jetzt reagieren soll" und "Er soll mich einfach glücklich machen! - Er!"

Na - das kann man doch "ERWARTEN"! - Oder?  (schmunzelnd) -
Zu was brauche ich denn sonst eine Partnerschaft, ein MITEINANDER?

Ausgezeichnet! -      (ebenfalls schmunzelnd)
In der Partnerschaft werden nämlich Spezial-Ferngläser eingesetzt. Die haben vorne auch noch eine Halterung, da kann man seine "eigenen" Bilder (Vorstellungen) hineinschieben, die man sich vom Partner gemacht hat - mit all den wunderschönen und bunten DU-ERWARTUNGEN an ihn. Und jetzt wird das Fernglas dazu benützt, diese vorne eingesteckten, eigenen Bilder und Vorstellungen (Du-Erwartungen) vielfach zu vergrößern und immer wieder anzuschauen. - Ich sehe nichts anderes mehr!
Und dann nehme ich für Augenblicke das Fernglas ab, nehme den Partner in der Wirklichkeit wahr und - bin entsetzt -
stöhne - ärgere mich - und klage:
     ...das bist du nicht!         und     da will ich, dass du so bist..   und
     ...so bist du nicht!           und     da will ich, dass du dich so    verhältst..       und
     ...das machst du nicht     und     da musst du so…sein        und
     ...das . .nicht                  und     das ist wieder nicht so..       und
     ...das . .nicht                  und     da sollst du so..               und
     ...das . .nicht!                 und     da bist du "so" verkehrt!

Ein hervorragendes, gekonntes Scheiß-Spiel!

Der Partner wird also  verglichen  mit und  bewertet  nach einer eigenen Bild-Vorstellung (inneres Fantasie-Produkt), die im Kopf des Fernglasträgers entstanden ist und die dieser als Wirklichkeit behauptet.
     - Ich kann doch erwarten, dass ….
     - Es ist doch selbstverständlich, dass ….
     - Du liebst mich nicht, wenn ….
     - Mir geht's nicht gut, wenn ….
     - Du bist verantwortlich dafür, dass es mir gut geht!
     - So, wie du das machst, stimmt es nicht, du musst es so .machen!
     - Ich weiß, wie's richtig ist, mach's gefälligst so!
     - usw. usw. usw.

Dass es dem Partner dabei nicht gut gehen kann, ist klar.
"Er" wird ja nicht gesehen - nicht gehört - nicht wahrgenommen - nicht als Mensch, der
"er" ist wichtig genommen und angenommen.
Wenn
"er" so ist, so reagiert, wie der andere es sich denkt (erwartet) - dann ist es gut, wenn nicht, gibt's Vorwürfe, Krach, Auseinandersetzungen.

Ergebnis: Irgendwann kracht es im Gebälk - der Goldene Schuss hat seine Wirkung getan - und das Kartenhaus aus Bildern, DU-Erwartungen und DU-Bewertungen stürzt zusammen.

Dass das Ganze so nicht geht - und eine Katastrophe ist, ist mir schon klar.- Doch - wo genau liegt da jetzt der Fehler? 

Die  "Du-Partner-Erwartung" ist ein amputiertes (eigenes) Ziel.
Mag zwar sehr schön sein - jedoch es fehlt "IN EIGENER KONTROLLE erreichbar".
Und so geht's nicht! - Ich kann nicht vom anderen verlangen (erwarten), dass er  z.B. meine Arbeit macht - da muss ich mich schon selbst darum kümmern.
Das wäre übrigens auch der Versuch, meinen Vorteil zu deinen Lasten zu bekommen.

Also: Die DU-ERWARTUNG sagt:
"Kümmere <du> dich gefälligst darum, dass es so ist, wie "ich" es gerade möchte (erwarte)!"     "du kannst.."   "du sollst.."   "du musst.."   "du bist.." usw.
Und das ist eine als ZIEL maskierte ILLUSION.
Ich kann es glauben - und wollen - darauf zurennen:   Ich werde es so nicht kriegen!
So geht's nicht!  -   Aber wie könnte es gehen?

Ich kann die Illusion in die Wirklichkeit zurückholen - und unter die eigene Kontrolle - und die Frage stellen:
"WAS KANN  < ICH >  TUN, DAMIT ES MEHR SO WIRD, WIE ICH ES HABEN MÖCHTE?"
Und jetzt kann die tödliche DU-ERWARTUNG zu einem fruchtbaren und kraftvollen eigenen Ziel werden.   -   
Vielleicht kann sogar, wenn beide es wollen, ein  gemeinsames Ziel  der  Partnerschaft  entstehen. - Das braucht dann "zwei" Einverständnis-Erklärungen - je von Herzen - dann stimmt es.

Und mit den DU-BEWERTUNGEN (richtig/falsch, gut/schlecht, Schuld/nicht Schuld usw.) ist es genau so?

Die "eigenen" Bewertungs- und Erfahrungs-Maßstäbe werden "an" den Partner angelegt - und das geht nicht. - Und wird es trotzdem gemacht, dann kommen wieder Illusionen dabei raus. - Letztlich der Goldene Schuss.
Ich kann ja auch nicht vom Partner verlangen, dass er 'meine' Kleidung und Wäsche anzieht. - - -  Passt einfach nicht.

Und wie könnte das positiv verändert werden?

Wenn ich bewerte, frage ich nicht mein Gegenüber, sondern ich behaupte sofort in mir: "So und so bist du!" oder "So und so denkst du!"
Das geht schnell.
Um aus diesem inneren Automatismus herauszukommen braucht es aufmerksames Zuhören, z.B. "Aha, so ist es für dich! (völlig unabhängig von der eigenen Meinung)" und interessiertes Nachfragen, z.B. "Was bedeutet das für dich?   Wie wichtig ist dir das?   Welche Inhalte sind das für dich?   usw.   usw."
Und dabei werde ich reicher.  -  Ich kenne meinen Bewertungs-Maßstab - und lerne so zusätzlich auch den Bewertungs-Maßstab des Partners kennen. z.B. Ich mag Rock-Konzerte   -   mein Partner mag Klassische Musik. - Mit anderen Worten:  Ich habe mehr Spaß mit Rock-Musik, mein Partner hat mehr Spaß mit Klassischer Musik.
Jetzt können wir auch gegenseitig dafür sorgen, dass keiner mit dem behämmert wird, was er nicht mag - und damit die gute Stimmung kaputt geht - im Gegenteil: mit Fantasie und Einfallsreichtum jedem das Seine! - Das lässt sich einrichten.
So, wie es für mich gut ist - muss es noch lange nicht auch für den Partner genau so gut sein!.
Oder auch:    Was Neues, Gemeinsames kreieren! - Toll!
So kann auch der eine den anderen ganz bewusst zu seiner Musik einladen, vielleicht zu einem gemeinsamen, festlichen Abend, vielleicht auch mit interessanten Geschichten zu dieser Musikrichtung, Erklärungen und Erläuterungen. So wird das Hören einer anderen Musikrichtung (oder auch von anderen, bisher fremden Inhalten) plötzlich spannend und bekommt neue, interessante Facetten.
Gegenseitiger RESPEKT, bewusstes Wahrnehmen, zugewendete Aufmerksamkeit und spielerisch und freundlich eingesetzte Fantasie sind wichtig.

Verstanden!
Doch mit VERSTEHEN alleine, lassen sich diese Gefahrenstellen des MITEINANDER, der PARTNERSCHAFT auch nicht ohne weiteres beheben.
Wie könnte es besser gehen - besser werden?

Durch Dazu-lernen und Ständig-üben von
mehr BEWUSSTHEIT und  mehr AUFMERKSAMKEIT, z.B. über Entspannung, Meditation, Atem, bewusste Bewegung, natürlichen Tanz, meditatives Laufen, meditatives Gehen, zentriertes Stehen, langsamer werden, sich auf weniger konzentrieren und da genauer wahrnehmen usw. usw. - entspannt und gleichzeitig  hellwach + aufmerksam.

Und ERWARTUNGEN und BEWERTUNGEN scharf beobachten. - Oder?

Unbedingt! - Sind es jetzt MEINE Erwartungen (Wünsche, Bedürfnisse) oder Bewertungen für "mich"? Sind es also meine Ziele und meine Wertmaßstäbe? - Dann ergibt sich daraus "für mich" ein Verhalten, ein Handeln usw., für das ich selbst zuständig bin und die Verantwortung (die Urheberschaft) übernehme.

Oder sind es DU-ERWARTUNGEN oder DU-BEWERTUNGEN gegenüber dem Partner?
Oder ist es vielleicht auch eine Mischung?   -   Ich habe einen Raster - und schaue, ob der Partner da hineinpasst - und messe und werte daran den Partner.
Und folgere: - Passt er hinein   - gut,
passt er nicht hinein, dann ist der Partner so nicht in Ordnung
(Gefühl: Ich muss mich über ihn ärgern, ihn fordern  usw.). - Richtig?

Richtig!
Dann gibt es nur eines: Ich bemühe mich, mein bisheriges Verhalten der Du-Erwartungen und Du-Bewertungen zu verändern, diese Erwartungen und Bewertungen an das DU also zurückzunehmen.

Der Goldene Schuss ist also vermeidbar?

Ja, viel besser ist ein neues Ziel:
Ich gestalte die Partnerschaft (mit dir) lebendig, liebevoll und respektvoll, gleich-wichtig, gleich-verantwortlich und gleich-berechtigt mit!

Vielleicht ein neues  GEMEINSAMES ZIEL?

 

 

Zt1/3
*) Wenn du etwas "erwartest", hast du deine eigene, bereits vorgefasste Meinung, dazu auch deine Bilder und meist auch die Überzeugung, dass der andere jetzt das, was du gerade brauchst, bereits wissen und natürlich deinen Wunsch erfüllten müsse. Da das in der Regel NICHT der Fall sein kann, weil der andere deine Gedanken nicht zu lesen vermag, lösen Erwartungen (und Forderungen, die den anderen in eine bestimmte Richtung zwingen wollen) sehr schnell Streitereien aus. 
Lösungsansatz: Was kann ich selbst und in eigener Zuständigkeit dafür tun, dass ich das mehr bekomme, was ich mir gerade wünsche, was ich gerade bräuchte? Ich kann z.B. beschreiben, was mir jetzt so wichtig wäre und darum bitten.   (
von Bedürfisse1)

 

 

Erwartungen  3

verstellen den Blick, den Bezug und den Kontakt zur Wirklichkeit 

 

Beispiel: 

Ich bin unterwegs, habe mein Ziel vor Augen (das ist ungemein wichtig!).
Ich möchte also auf diesen Berggipfel hinauf. Ich sehe ihn vor mir - die Spitze mit Schnee bedeckt - auch das Gipfelkreuz ist zu erahnen - in warmes Licht getaucht von der aufgehenden Sonne - verziert von ein paar Wolkenfetzen.
Ja - da will ich hinauf!
Ich weiß, es sind rund eintausend Höhenmeter zu überwinden - in Windungen und Kehren, leichter und dann auch wieder steiniger, an Abgründen vorbei, immer wieder im Wechsel von rauf und dann zwischendurch auch wieder runter. - Anstrengend - schweißtreibend - und beglückend, Schritt für Schritt dem Ziel näher zu kommen. - Dabei zu spüren, in Abständen immer wieder bis an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit gefordert zu sein - mich zu fordern.
Mit Vertrauen und Zuversicht - Wachheit und Umsicht (Aufmerksamkeit für das Notwendige und Mögliche).

ICH WILL ES! - und - ICH SCHAFFE ES! 

Mit Geduld und Ausdauer. - Immer wieder mit Pausen der Ruhe und Erholung.
In "meinem" Tempo!
Rekorde? - Zu was? - Mit solchen Versuchen würde ich nur meine Kräfte vorzeitig verausgaben und damit langfristig mein eigentliches Ziel, "diesen Gipfel", gefährden.
Ja - und so gehe ich - ausdauernd und zuversichtlich. Und ich bin sicher, dass ich mein Ziel erreichen werden - in etwa der Zeit, die ich mir vorgenommen habe - und die für "mich" realistisch und wünschenswert ist.

Um meinem Ziel näher zu kommen, behalte ich es möglichst im Auge, benütze die Karte, beachte die Wegweiser, frage und erkundige mich bei anderen Wanderern, beachte die Gegebenheiten und lasse mich auch von schwierigen und gefährlichen Wegstücken nicht entmutigen oder abschrecken, bitte - wenn nötig - um Hilfe und Unterstützung.
Ein kurzes Stück am Seil gesichert und geführt ist viel besser, als in den Abgrund gestürzt.
 

Erwartungen 
und davon wollten wir in diesem Zusammenhang ja auch sprechen, verstellen den Blick, die Aufmerksamkeit und die Achtsamkeit für die Wirklichkeit, für die Realität.
Diese "Erwartungen" können z.B. lauten
     - Ich will in ganz kurzer Zeit auf den Berggipfel. - oder/und
     - Ich will auf direktem Weg. - oder/und
     - Ich will nur aufwärts gehen. Ich bin nicht bereit (eigentlich notwendige) Umwege und
       zwischendurch auch das Absteigen und Durchwandern von Senken, Tälern und
       Einschnitten zu akzeptieren (anzunehmen).
     - Ich mache das ganz alleine. - oder/und
     - Ich will mich nicht anstrengen müssen. - oder/und
     - Ich will mich nicht um die notwendigen Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Umsicht,
       Kartenlesen, Seilhandhabung, Proviant, Ausrüstung, Kleidung usw.) kümmern 
       und sie dazulernend weiterentwickeln, sondern ich sage mir einfach: 
       Es wird schon auch so gehen. - oder/und
     - Ich will mit dem Kopf durch die Wand.
 

Wann hatte ich eigentlich meine letzte, schwierige Situation zu bewältigen? 
War ich mit dem Ergebnis für mich zufrieden? 
Und wie habe ich es (im Vergleich) im einzelnen gemacht?

 

 

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Einfügung: Austauschen > So könnte es gehen!

Untertext(NL127):   Sind zwei an einem Gespräch beteiligt, dann kann ein Meinungsaustausch gelingen, wenn beide interessiert sind und achtsam einander zuhören. Sind aber mehr als zwei Personen beteiligt, dann gleitet solche Runde gerne ab in ein Hin und Her mit Rechthabereien und Besserwissereien, mit Bevormunden-wollen, Erwarten und Fordern. Hilfreich ist es, wenn man das als Beteiligter dann z.B. als unterhaltsames, fröhliches Miteinander nehmen kann, in dem der Inhalt des Gesprächs nicht unbedingt vorrangig ist. Doch Überlegungen, wie es gehen könnte und sollte, sind schon auch wichtig.

von Meinung(Skizze+UntertextNL127)  auch an: > Austauschen  >  Erzählen  > Gespräch   Ergänzt: > Annehmen  > Bewusster  > Erwarten > Lassen  > Neugierde  > Sichtweisen  > Staunen  > Zuversicht  (11.16)     
 

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 Einfügung:  Chancen:> "Du darfst!" > Mehr Freude, trotz Druck u. Erwartungen - Liebe deinen Nächsten ... !

           
Chancen (2)           

"Du darfst!"           
jetzt vorrangig            
 AUCH            
an DICH denken!"
           

Zusammenfassung           
des Anliegens:          

 

(Liebe           
deinen Nächsten           
wie dich selbst!")           

 

 - zum einen auszudrücken “So kann man es ‘auch’ sehen bzw. machen!” und
 - zum anderen anzuregen, “Forderungen und Erwartungen anderer (von außen) und auch die eigenen,
   inneren Forderungen und Erwartungen (irgendwann mal geglaubt und verinnerlicht), die oft
   Druckgefühle und ein schlechtes Gewissen machen, beiseite zu schieben und
   JETZT SELBST und immer bewusster
     . den eigenen Körper zu spüren,
     . den Inneren Einsager (Intuition, Gefühl, Bedürfnis) zu beachten,
     . den ‘auch’ wichtig zu nehmen,
     . ihm zu vertrauen und
     . nun ‘auch’ für sich SELBST ausgewogen zu sorgen bzw. neu und aktuell zu entscheiden
      
(Lernmöglichkeiten: z.B. MOSAIK / Bewegungstraining
        
> http://mosaik.homepage.t-online.de/koerp.htm + http://mosaik.homepage.t-online.de/medgl.htm).
Wenn sich also z.B. der innere Impuls bemerkbar macht ‘Das würde ich jetzt gerne machen, das würde mir jetzt Freude bereiten, da hätte ich jetzt richtig Lust dazu!’, das dann ‘auch’ sorgfältig zu prüfen, zu berück- sichtigen und sich das dann, wenn irgend möglich und vertretbar (Mitmenschen und Umfeld?), auch zu
erlauben und zu gönnen, es also zu tun.
Ggf. Erzählen, Gespräch, Verhandeln und Sich-einigen mit dem Ziel win + win / jeder muss immer auch etwas davon haben.” - Bestmöglich! - So ist die eigene Freude (positives Gefühl) immer 'auch' dabei!

Das eine tun UND das andere AUCH!

    Bearbeitungsvermerk/e:   von Chancen(2/letzter Absatz) auch an   > Bedürfnisse > Bestmöglich > Bewusster > Bewegungstraining > Einigen > Entscheiden > Erwartungen > Freude (nicht:nur fun!) > Gefühle(auch 'ungute') > Gespräche > Gewalt (Druck) > Glauben > Ich > Inhalte > Körper > Machen > Selbst > Spüren > Ziele > Zuversicht    (12/16/07.17+erl)     

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Genießen (Vielfalt)

          

Genießen ist auch           
Hingabe und Zulassen           

Loslassen von Erwartungen          
und Illusionen!          

 Genießen ist

für mich auch

Hingabe und

Wohlgefühl spüren.

Sehen und Spüren,

Hören und Spüren,

Schmecken und Spüren

und dass es zum Genuss wird,

ist immer wieder

auch ein Geschenk.

Ich öffne mich

und lasse es zu -

und wenn mir die Gnade zugedacht ist,

spüre ich,

es geschieht.

Und weiter verbessern,
soweit gerade sinnvoll und notwendig.

 von Genießen,Zt2  auch an  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Erwarten  > (Los-)Lassen  >  Spannung(Ent-)  > Spüren  > Verändern/verbessern  > Vielfalt  (09.16)
 

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Einfügung: Gleichwertiges Begegnen!

            
Gleichwertiges             
Begegnen!            

 Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen;
dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten;
dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen;
zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen;
dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen;
dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen;
von dir Abschied nehmen, ohne Wesentliches versäumt zu haben;
dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich für sie verantwortlich zu machen;
dich informieren, ohne dich zu belehren; dir helfen, ohne dich zu beleidigen;
mich um dich kümmern, ohne dich ändern zu wollen;
mich an dir freuen, so wie du bist.
Wenn ich von dir das Gleiche bekommen kann,
dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern.
 
Wandspruch in einem englischen Souvenirladen
Übersetzung: Mathias Güldenstein - Quelle unbekannt

von Begegnen,Zt4 auch an  > Besserwisser(Partersch.7)  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Erwartungen1  > Freude (nicht:nur fun!)e > Gefühle(auch 'ungute')  > Geschenke1  > Gleich.. > Glück  > Liebe  > O.k.  > Spüren  > Urteilen    (10.16)      
 

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 Einfügung: Glück auf Rezept?

           
Glück           

auf Rezept?           

Erwartungen           

und andere           
sollen für mich tun           
oder mich wieder           
gesund machen???          

Besserwisser?          

Recht-haben-woller?          

 

Und nun?          

 Wenn ich das das erstmal hören würde,
würde ich mir auch denken, das ginge nicht und kein Mensch würde sich das wünschen.
Aber - ist es wirklich so? - Gehen wir nicht zum Arzt und erwarten von ihm die Heilung?
Wollen wir nicht vom Partner geliebt, von den Kollegen und Mitmenschen geachtet werden?
Wollen wir nicht viel Geld verdienen und teure Objekte
unserer Begierde (Auto, Haus, gesellschaftliche / berufliche Stellung usw.)?
Wollen wir nicht, dass das DU so ist und sich so verhältst, wie ICH das gerade möchte?
Alles von außen. - Andere sollen, müssen....! Weil ich das FÜR MICH so will!
Indem wir von anderen bekommen oder andere für uns machen lassen oder von außen erwarten,
stellen wir uns im Kopf vor, dass wir dann glücklich und zufrieden sind. (?)
 
Aber ist das Glück, sind das Momente des Glücks, spürbare?
Von innen? Erreicht durch SELBST denken und SELBST tun?
Was macht eigentlich der Kopf, wenn wir Momente des Glücks spüren?
 
Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser,
sich das letzte Mal richtig glücklich gefühlt (sich gespürt)??

 von Glück,NL81  auch an  > Erwartungen  > Gefühle(auch 'ungute')  > Mobbing  > Spüren   (10.16)  > Bedürfnisse > Gesundheit > Heilen > Ich will > Selbst > Tun   (06.17)

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 Einfügung: ICH-Botschaften m. verständl. + freund. Worten!

           
Im Gespräch           
möglichst immer           
ICH-Botschaften          

 Rede so, wie dir der Schnabel gewachsen ist und
möglichst nur mit ICH-Botschaften (nicht: man, du oder andere).
Erzähle also in einfachen und verständlichen Worten von dir,
deinen Erlebnissen, deinen Sichtweisen, deinen Träumen, deiner Not und auch dem,
was dir sonst noch wichtig ist, auch von dem, was dir helfen könnte und deine Bedürfnisse.
Formuliere ggf. eine vorsichtige und freundliche Bitte - keine Forderungen oder Erwartungen!

 von Botschaften,Zt1  auch an  > Bedürfnisse > Bitte > Erlebnisse > Erwartungen > Erzählen > Gespräche > Ich > Sichtweisen > Traum > Verstehen > Worte   (02.17) 
 

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 Einfügung: Kennenlernen>"besseres" + Verständnis-Fragen, statt Besserwisserei, Rechthaberei usw

          
Kennenlernen           

"besseres!"                

 

und Verständnis-Fragen,            

statt                        
kritisieren, argumentieren,           
besserwissen-, rechthaben-         
bevormunden- oder               
fremdbestimmen-wollen!           

 

 “Kritisieren und argumentieren”
haben im Hintergrund immer die Überzeugung:
“Ich weiß besser, was für dich gerade gut und richtig ist
und erwarte / fordere von dir ... !”
(Gedanken des anderen lesen = unmöglich!)

Da fehlen in der Regel
das ehrliche Bemühen, den anderen JETZT "so anzunehmen", wie er gerade ist
(Frage: Wie ist er denn?
z.B. Tun, Anliegen, Wünsche, Bedürfnisse, Erleben, Sehnsüchte, Träume, Ziele usw.)
und “der Respekt vor der anderen, von mir verschiedenen Gesamt-Persönlichkeit”.

Das bräuchte immer besseres Kennenlernen und Einlassen auf die wirkliche Wirklichkeit
des anderen - auch in Form von (Verständnis-) Fragen
und keine Besserwisserei oder Rechthaberei oder Bevormunden- oder Fremdbestimmen-wollen.

Noch mal:  Interessierte Fragen und dann So-lassen und So-annehmen!. > RESPEKT!
Und nicht nur vermuten, interpretieren, behaupten etc. und beim anderen hineinregieren wollen.*)
 *) Minderjährige Kinder entscheiden und handeln! nur eigenständig in der Verantwortung der Eltern!

   Bearbeitungsvermerk/e:   von Kennenlernen,Zt2/2  auch an: > Annehmen > Argumentieren > Bedürfnisse > Besserwisser(Partnersch.2) > Eltern > Ein-lassen > Erlebnisse und Ereignisse >

   Erwartungen+ fordern) > Fragen //> Gewaltfreie Kommunikation   >   Jetzt > Kinder > Kritik  > Lassen > Partnerschaft(6)  > Recht haben wollen=Partnerschaft (7) > Respekt  > Sehnsucht > Sichtweisen >
   Träume   > Tun > Verstehen > Wahrheit > Zauber   > Ziele     (09.17) 

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 Einfügung: Probleme, Sex und/oder Fragen an mich!

          

Probleme              

z.B. Sex?              

Zuständig?             

Möglichkeiten?             

Folgen und Wirkungen?            

Was will ICH?           

 

Erwartungen          

 

und          

 

Fragen!           
Hinterfragen!           

 

AN MICH SELBST!           

Sex ist schön und wichtig. Sex löst aber keine Probleme.

Es ist eine lustvolle Begegnung, die Probleme eher beschwichtigt
und versucht, sie unter den Teppich zu kehren, sie also nicht zu sehen,
nicht zu hören, nicht zu spüren, nicht zu beachten und natürlich auch nicht zu lösen.

Zuständig für MEINE Probleme

sind niemals der Partner, die anderen oder die Situation.

Zuständig für MEINE Probleme

bin immer ICH SELBST:

Erforderlich sind Fragen, innerlich und an mich selbst:

      a)  Was bräuchte ICH JETZT (mehr), damit es mit gut geht
              und ich mich wohl und zufrieden fühlen kann?
      b)  Was bin ICH bereit, SELBST "dafür" zu tun, damit es
              immer mehr so wird, wie ICH MIR das wünsche?
      c)  Macht mir das dann (voraussichtlich) auch spürbar Freude
              und tut mir das dann so auch gut?
      d)  Bin ICH bereit und in der Lage, das Notwendige
              nun auch SELBST zu tun?  (z.B. eine Bitte aussprechen,
              verhandeln, selbst dazulernen, oder ... / Alternativen?)

Was will ICH?
      a)  Mich verbessern - mein Leben also aktiv positiv gestalten?
      b)  Oder Bequemlichkeit / Angst / 1000 andere Gründe vorschieben
           und alles einfach so weiterlaufen lassen?

Folgen und Wirkungen (Verantwortung)
      stellen sich früher oder später ein - und sie treffen immer (auch) MICH!

 von Probleme,Zt3  auch an > Erwartungen > Fragen > Hinterfragen > Selbst > Sex > Wirkungen > Zuversicht  (06.17)  
 

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Einfügung:  Respekt, Entscheiden, Gleichberechtigung

           
Respekt,           
eigene Entscheidungen           
         und           
Gleichberechtigung           

 “Respekt”, also aufmerksam und zugewendet zuhören, fragen, kennenlernen, verstehen,
so annehmen, achten und wertschätzen von sich selbst und von anderen, ist ein zentraler Wert.
Ein Entwicklungsweg, der nur Schritt für Schritt möglich ist.
Jede eigene Veränderung / Entwicklung hat immer Einfluss auf die nähere und weitere Umgebung.
Entsprechend verändert sich auch die Welt.

Die Entwicklungsschritte hat jeder - soweit sie ihn betreffen - SELBST in der Hand,
weil NUR er für sich zuständig ist und SELBST entscheidet, niemand sonst.
Alles andere kann er nur mit-bestimmen oder mit-gestalten.

Da verstecken sich dann auch gefährliche Versuchungen, sich einmischen,
andere fremd-bestimmen und es besser wissen, bevormunden und recht haben zu wollen.

Auch das andere bestimmen-wollende Erwarten und Fordern.

Tödlich für jede aufrichtige und gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe.

Jeder ist (FÜR SICH) so o.k., wie er gerade ist - eben in der jeweils eigenen Art.
Da gibt es keine Ausnahmen (auch wenn die angebotenen Inhalte nicht immer gefallen).
Jeder macht es außerdem immer so gut, wie er es gerade kann
z.B. man selbst, der Partner, Eltern, Kinder, Freunde, Kollegen usw.!
Gleichberechtigung verlangt eigenes Bewusster-werden und ist anstrengender als Nichts-tun
(z.B. Bedürfnisse erzählen, verhandeln und einigen / win + win). Aber der Einsatz lohnt sich!

von Respekt,Zt2/1  auch an > Achten > Annehmen > Aufmerksam  > Bedürfnis > Bewusster > Beziehung > Eigen > Einigen > Entwickeln > Erwarten > Erzählen > Fragen  > Gleichberechtigung > Kennenlernen > O.k. > Partnerschaft(6) > Selbst > Spüren > Verändern/Verbessern > Verhandeln > Verstehen > Weg > Wertschätzen > Wirkungen > Zuversicht  (11.16)
 

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Einfügung: Schuld oder SELBST handeln?  -  Selbstfürsorge / Eigen-Kompetenz / Eigen-Verantwortung

           
 

Schmerzen            
und andere            
Beeinträchtigungen            
            

Schuld /
beschuldigen              
  (eigene / sich selbst / von anderen)              
oder           
SELBST handeln? 
          

(Um die spürbare           
Freude zu mehren!)           

 

Mobbing,Teil1

Immer geht es nur um DICH!
Die anderen kannst DU nicht verändern, das können sie sich nur selbst.
Auch die Situation / die Verhältnisse / die Welt kannst du nicht umkrempeln,
sondern nur in DEINER ART mitwirken und sie mitgestalten, so dass sie
möglichst ein bisschen mehr so werden, wie DU DIR das wünschst.
Aber FÜR DICH SELBST bist DU Chef / Chefin.
Nur DU! - Niemand sonst!

Dafür trägst aber auch NUR DU die Verantwortung.
Also: Nimm dein Schicksal in DEINE EIGENEN Hände
und tue SELBST das Nötige und dir Mögliche - JETZT.
Lerne und übe zu deinem Vergnügen (VHS, Kurse, Seminare usw.)
und verlasse dich nicht nur auf Ärzte, Professoren und andere Fachleute!
(Verlange, erwarte und fordere von anderen nichts,
erbitte nur das Nötigste, tue SELBST und lerne viel Neues dazu! +
Liebe deinen Nächsten wie DICH SELBST, fange bei DIR an und bleibe SELBST dran!)
 

Bearbeitungsvermerk:  von Mobbing,Text,Teil1  auch an  > Bitte  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Entscheiden > Erwartungen  > Freude (nicht:nur fun!)  >  Lernen  > Liebe  > Schuld  > Selbst  > Spüren  > Tun  > Verändern/Verbessen(Zt4/1)  > Vielfalt  > Wer / Wie bin ich?  > Wirkungen  > Ziele(2)  > Zuversicht      (10.16)
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

- siehe auch:Erwartungen(9)

siehe auch:  Bedürfnisse3   Sinn(3)
 Bedürfnisse(5)   Glück,NL81  Probleme,Zt3
    Mobbing,T.1,    Chancen(2/letzter Absatz)

    Kennenlernen,Zt2/2

- siehe auch:Meinung,Zt2   Achtsamkeit(4)
   Bis hierher >Seite1>Erwartungen

 

 

weiter >>          

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung
A&L erl.

______________________________________________________________________________________________________________________

Nov.08(1), Okt.09(2,3), Nov.13(Bild), Aug.18(NL105), Apr.21(* Zt1/3)

Erwartungen 2 > ALLTAG / Newsletter Nr. 107 vom 21.09.09    Erwartungen, vor allem Du-Erwartungen und Du-Bewertungen, wirken zerstörend. Sagen sie doch: "Ich weiß, wie du denken und dich verhalten sollst! - Ich will dich bevormunden und von außen fremdbestimmen! - Mein Vorteil zu deinen Lasten!" - Ein fruchtbarer Lösungsweg ist, bei mir zu bleiben und dem Nachzuspüren, was ich für mich gerade möchte und brauche - und mich dann genau dafür einzusetzen, indem ich z.B. mein Anliegen beschreibe und mein Gegenüber um Unterstützung / Hilfe bitte.
Jetzt wird es menschlich: Ich entscheide für mich, was ich brauche und was ich dafür selbst tun will (ich erzähle und bitte)
und das Gegenüber hört zu, versteht und entscheidet dann seinerseits, ob es der Bitte entsprechen kann und will. - So begegnen sich zwei selbständige und eigenverantwortliche Menschen respektvoll. 
 

    ***Du kannst die Welt nicht heilen,... Das weißt du selbst. Man kann sich immer nur um einzelne kümmern.          Aber auch das zeitigt Wirkung. Nur die Größenwahnsinnigen, ...., glauben, dass sie das Leben aller Menschen lenken können. Du gehörst zu den Gesunden,..., und damit zu denen, die nur begrenzten Einfluss besitzen.       (Sara Paretsky  / aus: Blood Shot)***

von Erwartungen1 &NL107)  auch an > Bedürfnisse (auch:5/Erwartungen)   > Begegnen > Bewertungen(urteilen) > Bitte > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Erzählen > Heilen > Ich will > Lösungen(Eiigen) > Mensch > Respekt > Selbst > Wege > Wirkungen   (12.16)       Einfügung: Erwartungen und Bewertungen

 
siehe auch:    alle Hinweise von  >> Seite2>> Seite 3  und  >>Seite4
 

 

siehe auch:

Achtsamkeit2     Ärgern(auch:Zt2/1-selbst machen)     Annehmen    Außen     Bedürfnisse (auch:* !)    Bedürfnisse(auch:(5)-Grundsätzliches)     Bestmöglich     Bewusster(mit Übungsmögl.)     Bitte2     Chancen(auch:2-Du darfst)     Empathie    Eigen-Kompetenz/-Verantwortung      Gefühle(ungute/auch:Zt2/1)      Genießen     Gespräch(auch:(9)/vorbereiten)     Gewaltfreie Kommunikation (Bedürfnisse)     Gewaltfreie Kommunikation (auch:2/2)     Haltung     Ich2     Kinder(7)   Klarheit      Kleinigkeiten      Kummer-Kasten     Liebe5     Loslassen (Nicht erwarten..)      Möglichkeiten     Partnerschaft6(Erwartungen/Nr.4)      RoterFaden9(1-9)    RoterFaden9(Unterseite/Knack-Fragen,Zusammenfassung)     Sehnsucht2     Streit(Zt1/2)      Unterwegs    Vorsätze    Wahrheit     Wertschätzung    Was tun1

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Erwarten-nein danke   (Krieg)     Erwarten / A-Fugru (Zit.11 - Selbst tun - nicht erwarten ...)   

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden künftig und nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

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Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
 

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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