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Erwartungen4

  Erwartungen1

  Erwartungen2

  Erwartungen3

 

 

 Bild4/1

 

                                                              Angelika Wohlfarth

 

 

 Erwartungen 9  

und Sehnsucht? (Wünsche, Bedürfnisse)


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:   U. fragt: "Ich möchte, dass mein Gegenüber (Partner) auch das macht, was ich vorschlage. Ich 'erwarte' das also von ihm. Was soll ich denn sonst tun? - Wie ist da deine Meinung?"
  

Antwort:     Dazu hier also meine Erfahrungen:
Ich habe eine NLP-Ausbildung gemacht und dann ganz allgemein und bei entsprechenden Situationen davon und von meinen Eindrücken erzählt. Meine Begeisterung wirkte offensichtlich mehrmals ansteckend. Und das war mir nur recht! Direkt vorschlagen oder missionieren wollte ich nicht. 

Ich meine, dass die Freude an und über die eigenen neuen Erkenntnisse und auch das freudevolle Probieren und Experimentieren locken, während Erwartungen und Gemuffle wohl eher abstoßen.
Eines muss ich noch betonen: Ich habe zwar die Möglichkeiten von gemeinsamer Weiter-Entwicklung gesehen und auch begrüßt,
Erwartungen gab es aber von mir keine.

Nun die Unterschiede zwischen erwarten’ und ‘bitten, wie sie sich für mich darstellen.
Zwei ganz verschiedene (konträre) Paar Stiefel:
 
Wenn A von B erwartet, dass der z.B. einfühlsamer sein oder die Regeln der Straßenverkehrsordnung einhalten oder die Benimm-Regeln anwenden soll – oder – oder – oder – dann ist er der Überzeugung, dass er (A) es richtig sieht und B es verkehrt macht. Er sagt, laut oder leise (innerlich): “Du musst..., du sollst...., .... !”
A wertet dabei B ab.
Also: “
Ich bin o.k., du bist (für mich, A) nicht o.k.”

          “Ich A weiß, wie du B, dich in dieser Situation zu verhalten hast.”

Und A versucht dann B entsprechend zu bevormunden und zu argumentieren.
 
Besser-wissen-woller und Recht-haben-woller sind eng mit dem Erwarter verwandt.
 
Keine Rede von Respekt, B so wahrzunehmen (wie er gerade ist), zu verstehen zu versuchen (Verständnisfragen), so anzunehmen und die andere Person und ihre Inhalte so  stehen zu lassen (anzunehmen).
Das würde dann nämlich bedeuten:
“Du bist schon recht (für dich), so wie du bist! – Wie bist du denn? – Wie ist das im einzelnen und genau für dich?”
 
Also: “Ich bin o.k. für mich – und du bist o.k. für dich!”
Das wäre gleich-berechtigt, gleich-zuständig, gleich-verantwortlich, gleich-wichtig, gleich-wertig, auf gleicher Augenhöhe.
Auch das Anerkennen: “Jeder darf und kann sich – in der eigenen Art – verändern und weiter-entwickeln, wann ‘er’ es will und wie ‘er’ es will!”
Ich weiß nämlich nicht, welchen Schritt der andere (für sich) wann machen kann und will (auch wenn ich mir das einbilde). 

Krass ausgedrückt würde ‘Erwarten’ also bedeuten: “Du und all das, was in dir lebendig ist, interessierst mich nicht wirklich, weil ‘ich’ weiß was du wann und wie zu tun hast (damit ‘ich’ mit dir zufrieden bin).

Deshalb sind Erwartungen Gift für jede Beziehung.
Es fehlen gegenseitige Achtung, Anerkennung und gelebte Gleichwertigkeit.
Jeder darf sich in einer Beziehung wohl fühlen – win + win – und immer selbst entsprechend dazu beitragen / einladen.

Wenn A jedoch B um etwas bittet, dann beweist er Respekt und Demut, denn jetzt entscheidet nicht A, sondern B selbst, was für ihn gerade richtig ist, also JA, NEIN oder ANDERS. 

 > Und wenn die Bedürfnisse nicht zusammengehen, aber eine gemeinsame Lösung gefunden werden soll, dann gilt es zu verhandeln, von der eigenen Ideal-Position also wegzugehen, so lange und so weit es eben noch stimmt - und zu versuchen, sich auf Gemeinsames zu einigen, das dann BEIDEN Freude macht (win + win). Jeder muss etwas davon haben!

Wenn das zwar gewünscht ist, aber nicht gelingt, was bleibt mir am Schluss?
Das wofür nur ich alleine zuständig bin, nämlich MEIN Verhältnis von "Abstand und Nähe" zu überdenken und ggf. neu zu regeln. Das mag schmerzhafte Konsequenzen herausfordern, aber das bestätigt auch Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung - und die Tatsache, dass eigene  bisherige Fehleinschätzungen (Erwartungen?) nicht dazu da sind, unter den Teppich gekehrt zu werden, sondern daraus zu lernen und nun dem eigenen Leben wieder SELBST - und zwar schnell - eine erfreulichere Richtung zu geben. <

 > < Auszüge

  Einfügung: :Einigen - Auszüge von Erwarten(9) > Wenn die Bedürfnisse nicht zusammengehen?

          

Einigen           

Auszüge (
von  Erwarten9)    


Wenn die           

Bedürfnisse           

nicht zusammengehen? 


VERHANDELN!       

Wenn die Bedürfnisse nicht zusammengehen, aber eine gemeinsame Lösung gefunden werden soll,
dann gilt es zu
verhandeln, von der eigenen Ideal-Position also wegzugehen, so lange und so weit
es eben noch stimmt - und zu versuchen, sich auf Gemeinsames zu einigen, das dann
BEIDEN Freude macht (win + win) und so auch gut tut. Jeder muss also etwas davon haben!

Wenn das zwar gewünscht ist, aber nicht gelingt, was bleibt mir am Schluss?
Das wofür nur ich alleine zuständig bin, nämlich MEIN Verhältnis von "Abstand und Nähe"
zu überdenken und ggf. neu zu regeln. Das mag schmerzhafte Konsequenzen herausfordern,
aber das bestätigt auch Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung - und die Tatsache, dass eigene  bisherige Fehleinschätzungen (Erwartungen?) nicht dazu da sind, unter den Teppich gekehrt zu werden,
 sondern daraus zu lernen und nun dem eigenen Leben wieder SELBST - und zwar schnell -
eine erfreulichere Richtung zu geben (mehr Freude UND Gut-tun!).

    Bearbeitungsvermerk/e   von EinigenZt1/3    auch an (+Hinweise)  ALT >    Erwarten (9) > Bedürfnisse(Wünsche) // > Sehnsucht > Bitte  >  Verhandeln 

 

 

 

 

 

 

 

Zt4/1           

Erwartungen           

für Erwachsene           

NEIN !           

SELBST TUN           
bzw.          
SELBST gut sorgen          
AUCH für die eigenen          
Bedürfnisse.         

 Kleine Kinder "erwarten",
weil Eltern, Großeltern und Umgebung ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen.
 
Als Erwachsene sollten wir uns das abgewöhnen, sonst verlieren wir uns in Illusionen und Untätigkeit,
streiten mitunter sogar die Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung ab.

 
Stattdessen alles, was persönlich sinnvoll und möglich ist, SELBST machen oder
 SELBST AUCH gut dafür sorgen, dass es sich immer mehr so entwickelt, wie persönlich gewünscht.

    
Erwartungen unter Erwachsenen sind Gift für jede Beziehung!

  Bearbeitungsvermerk/e:    von Erwartungen,Zt4/1  auch an  > Bedürfnisse(auch:Wünsche) > Beziehung > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entwickeln > Kinder > Machen > Nein > Rituale > Selbst  //  
   Einfügung: Erwartungen - für Erwachsene NEIN > SELBST! (+erl08.17) 
   [Erwachsene+Illusionen+Untätigkeit (eigene)+Eltern+Großeltern+Umgebung+ abgewöhnen+ sinnvoll+sorgen für+Gift+Wünsche  (>)=. erl 08.17]

 

 

    fürZt1/3  Bearbeitungsvermerk/e   von EinigenZt1/3    auch an (+Hinweise)  ALT >    Erwarten (9) > Bedürfnisse(Wünsche) // > Sehnsucht > Bitte  >  Verhandeln 
      Einfügung: :Einigenen / Auszüge von Erwarten(9) > Wenn die Bedürfnisse nicht zusammengehen?

     Bearbeitungsvermerk/e:  [sehnsucht+wuensche+vorschlagen+erfahrung+erzählen+begeisterung+anstecken+missionieren+freude+erkenntnis+probieren+experimentieren+locken+abstossen+gemeinsam
     + weiterentwickeln+unterschied+erwarten+bitte+verschieden+richtig+verkehrt+ueberzeugung+abwerten+okay+verhalten+bevormunden+besserwissen+rechthaben+respekt+wahrnehmen+annehmen
     +so lassen+gleich//+ augenhoehe+entwickeln+schritt+givt+beziehung+achtung+anerkennung+gleichwertigkeit+demut+entscheiden+idealposition+verhandeln+gemeinsames+einigen
     +win win+abstand+naehe+konsequenzen +fehleinschaetzung+unter den Teppich kehren+lernen+richtung  (>)=. erl =ALT

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  Bearbeitungsvermerk/e: 
(>)=. erl ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

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Aug.19(9), Aug.21(Zt4/1), Dez.21(Bild4/1)
  

siehe auch:   alle Hinweise von:  << Seite 1 , << Seite 2  und  <<Seite3
 

 

siehe auch:

Annehmen     Argumentieren      Bedürfnisse(auch:Wünsche)    Beziehung     Bitte    Eigen-Kompetenz/-Verantwortung      Einigen    Eltern     Entscheiden    Entwickeln   Freude (nicht nur fun / Unterh.)     Gleichberechtigt etc.    Kinder     Lassen     Leben    Machen     Muss      O.k.     Respekt      Rituale   Roter Faden4(1-9)     Schritte (kleine)     Sehnsucht     Selbst      Verstehen     Verhandeln    Vorbilder     Was tun1

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung      Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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