Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
[ Inhalt ]         
Zurück ] Home ] Weiter ]          [ Autor ]

 

   

    

Erzählen1

   >> Erzählen2 

 

 

Bild

                               Unbekannt

 

 Erzählen  1

Was ich von dir weiß / mir vorstelle!
- spielerisches Erzählen -

 

Menschen, die sich nahe stehen, glauben meist, viel über den Partner bzw. das Gegenüber zu wissen. Das ist ein großer Irrtum.
Das Wissen des Einzelnen über sich selbst ist schon beschränkt. Das Wissen und Verstehen eines anderen Menschen ist noch viel geringer und geht vielfach über Grundgewohnheiten und Grundvorlieben nicht wesentlich hinaus.
Gerade bei Menschen, die sich nahe stehen, sollte dieser Bereich zum Wohle des Miteinanders weiter-entwickelt werden.

Ein Beispiel aus der Praxis:
In einem Paar-Seminar mit acht Paaren wurde die Aufgabe gestellt, die Vorlieben des Partners aufzuschreiben und dann auszutauschen. Es gab kein Paar, wo es nicht erheblich Irrtümer bzw. Wissenslücken gegeben hätte. Riesig überrascht zeigte sich ein Paar, das bereits 25 Jahre verheiratet war. Die Frau entdeckte, dass etwas, wovon sie glaubte, dass ihr Mann es besonders gerne möge, von diesem alles andere als erfreulich empfunden wurde. - Hier erlebten alle Teilnehmer den 'offen Mund' des Staunens.
Für alle - und besonders diese beiden - war es eine echte Überraschungsreise in die eigenen Vorstellungen über den Partner und danach in die Begegnung mit dessen tatsächlicher Wirklichkeit.
Nebenbei bemerkt: In diesem Seminar waren sowohl (Ehe-) Paare, die erst kurze Zeit, als auch solche, die schon viele Jahre zusammen waren. Zwei Paare waren bereits 25 Jahre lang verheiratet. Allen und besonders den Letzteren ein besonderes 'Bravo!', dass sie sich auch nach so lange Zeit noch ständig und gemeinsam um die lebendige Fortentwicklung ihrer Beziehung bemüht haben. 

Natürlich sind solche Seminar- und Gruppenerfahrungen ungemein hilfreich und anregend. Preisgünstige Anbieter sind vielfach die Volkshochschulen.

Das spielerische Erzählen:
Doch ähnliche Erfahrungen können auch, unabhängig von Seminaren und Gruppen, in der spielerischen Erzähl-Begegnung von Du und Ich gemacht werden - und zwar indem einer dem anderen erzählt, was er von ihm zu wissen glaubt, welche Eindrücke er über den anderen hat, was der andere besonders schön und erfreulich findet und auch was ihm (dem anderen) besonders zu schaffen macht.
Danach kann der andere die Inhalte ergänzen und berichtigen.

Beide lernen so viel über sich selbst und die Einschätzungen des Du. Falsche und unvollständige Vorstellungen des Du können berichtigt werden und es ergeben sich Anregungen zum Dazulernen, um eigene Innenwahrnehmung und fremde Außenwirkung zusammenzuführen und damit authentischer zu werden. 
Beide lernen sich so mehr kennen, lernen und trainieren, sich treffender auszudrücken, genauer hinzuschauen, hinzuhören und vielleicht auch öfters zurückzufragen. Die Beziehung wird so nicht nur intensiver, sondern auch (wieder) inniger und verständnisvoller.

Das spielerische Erzählen kann mit verschiedenen Schwerpunkten probiert werden. z.B. insgesamt - oder wenn das zu viel ist oder auf mehr Details eingegangen werden soll, zu Themenschwerpunkten wie Gefühle, innere Haltung und Einstellungen, Ausdrucksweise (Stimme, Sprache, Worte, Mimik, Gesten, Lautstärke, positiv formuliert, Negatives betonend, treffend oder eher verschwommen usw.), Berufliches, Gesundheit, Freizeitgestaltung, gemeinsame Freuden, Gleichgewicht des Engagements für die gemeinsame Beziehung, die Rolle der Erotik und alles was dazu gehört, die Sexualität und ihre Gestaltungsmöglichkeiten, die Rolle der Zärtlichkeiten, die Rolle von Lob und Anerkennung usw.

 

Vereinbarung:
Zwei aneinander interessierte Menschen sagen sich, dass sie dieses 'spielerische Erzählen' probieren wollen und legen einen Zeitpunkt, etwa vier Wochen später, fest. Z.B. Samstag in vier Wochen, also am ... , nachmittags, etwa 15 Uhr.
Diese Zeit gehört dann ungestört nur diesen Beiden und diesem Erzähl-Spiel.

 

Vorbereitungs- und Beobachtungszeit:

Jeder hat nun während dieser vier Wochen die Möglichkeit, die Eindrücke über den anderen, wie er ihn sieht, erlebt, was er von ihm glaubt, was er meint, dass dieser mag bzw. nicht mag , was ihn freut, was ihn nervt oder ärgert usw. usw. bewusst zu sammeln, möglichst genau aufzuschreiben, zum Ende die gewonnenen Eindrücke zu ordnen und so vorbereitet in das Erzählen zu gehen. (Nicht ablesen, sondern wirklich frei erzählen und beschreiben!)

 

Das Erzählen von E:

Ganz wichtig ist es, während dieser gemeinsamen Erzählzeit immer für eine gute und entspannte Wohlfühl-Stimmung zu sorgen.


 

Beide setzen sich gemütlich zusammen. 

Thema: 
"Ich (Erzähler = E) möchte dir jetzt erzählen, was ich glaube, von dir und über dich zu wissen, welche Gewohnheiten und Vorlieben du hast, welchen Dingen du aus dem Weg gehst, welche Stärken ich sehe, welche Schwächen ich mir denke, was dir gut tut und was du nicht besonders schön findest, also: Wer du in meinen Augen bist und wie ich dich erlebe."

 


Das Gegenüber (Z) hört nur zu, ohne zu unterbrechen, macht sich aber Notizen, um wesentliche Eindrücke von E, richtige und auch falsche, gute und auch belastende, beim späteren eigenen Erzählen als Gedanken- und gleichermaßen eigenes Erzählgerüst wieder zur Verfügung zu haben.

Ist E fertig, können, soweit vorhanden, noch Verständnisfragen gestellt werden.
Achtung: Nicht verzetteln!
 

Die Erzählzeit für E sollte, eventuell auch mit Pausen, so lange sein dürfen, wie sie E eben braucht.

Danach bedankt sich E für das Zuhören, Z bedankt sich für Vertrauen und Offenheit.

Das, was E (Erzähler) in dieser Zeit Z (Zuhörer) erzählt, E erzählt ja Z, wie er ihn findet und erlebt, wird sowohl Erfreuliches, Absurdes, Richtiges, Falsches und auch Unerfreuliches enthalten. Es sind ja die von E eingesammelten und innerlich gespeicherten Eindrücke.

Ziel ist es, dass Z einen Einblick in diese bunte Sammlung von Eindrücken (des E) bekommt.

 

Nun eine Wohlfühlpause einlegen, vielleicht auch einem Spaziergang an frischer Luft. 

 

Das Erzählen von Z - Wie ist seine Wirklichkeit wirklich?


Nach der Erholungspause erzählt der bisherige Zuhörer (Z) dem bisherigen Erzähler ( E), wie nun tatsächlich die eigene Wirklichkeit ist und auch mehr an Einzelheiten, an Erlebnissen, an eigenen Vorstellungen, Wünschen und Hoffnungen dazu.
Nun heißt also das Thema für Z: 
"Und so ist es wirklich für mich!  Ich erzähle dir das, weil  ich möchte, dass du mehr von mir und über mich weißt und mich damit auch besser verstehen kannst. Damit das auch mithilft, dass unser Miteinander so schön bleibt bzw. noch schöner und intensiver wird."
 


E hört aufmerksam zu, ohne zu unterbrechen.

Ist Z fertig, können, soweit vorhanden, noch Verständnisfragen gestellt werden.
Achtung: Dabei nicht verzetteln!

Danach bedankt sich Z bei E für das Zuhören - und E bedankt sich bei Z für das Vertrauen und die Offenheit.

Damit ist diese Runde abgeschlossen.


Rückrunde: 
Für die Rückrunde, in der dann die Rollen getauscht werden, ist es gut, wenn beide vorher ihr Gefühl befragen: "Ist es gut, die Rückrunde gleich anschließend - oder noch heute, aber dann später (wann genau?) - oder an einem der nächsten Tage (wann genau?) zu machen?" 


Schlussfragen:

Was hat uns dieses 'spielerische Erzählen' gebracht?
War es ein Gewinn?
Was war 'besonders' wichtig und wertvoll?
Wollen wir das wieder machen?


Ausblick:
Dieses 'spielerische Erzählen' kann, wenn es schon mehrmals erfolgreich gemacht worden ist und 'beide' das wirklich wollen, auch für Krisen- und Schattenseiten der Beziehung probiert werden, um auch diese Bereiche wieder mehr ins Licht zu holen und mit Leben zu füllen. 
Hier die eigenen Eindrücke klar und gleichzeitig besonders behutsam formulieren, damit keine (neuen) Verletzungen passieren! Auf gute und entspannte Stimmung achten. 
Wenn 'beide' verbessern wollen und zusammenhelfen, kann es gelingen!

 

 

Erzählen  2 

drei Ebenen   
- spielerisch -   

 

Wie schön ist es doch, jemanden zu haben, der einem interessiert zuhört.
Ich möchte dir erzählen - vom Urlaub, von einem Erlebnis, von einem Zeitabschnitt aus meinem Leben, von einem Tagesereignis, von einem Ereignis, das kann 1 Minute oder Jahre gedauert haben.

Ich erzähle es, weil es mich berührt hat - es hat mich getroffen - da habe ich intensiv meine Gefühle gespürt (egal ob Freude oder Schmerzen) - da habe ich MICH gespürt!

Und weil ich da häufig ein Erlebnis- und Erinnerungs-Durcheinander in mir habe - und das nun rausbringen, verständlich machen, mit dem Partner teilen will, kommt es oft kunterbunt, schwer nach zu vollziehen und bleibt dann oft an einem Detail hängen, das eigentlich gar nicht 'so' wichtig war.
Anderes, viel wichtigeres, bleibt nicht erzählt, nicht ausgesprochen.
Es ist aber in mir da. 

Und es auszusprechen ist wichtig

für mich -
weil da etwas aus dem  inneren Durcheinander  herausgehoben - und damit
auch mir selbst klarer  wird. - Mein  inneren Durcheinander  wird kleiner -
Klarheit  und  Überblick  nehmen zu.

für den Partner -
weil er innerlich mitschwingen, sich da ein-fühlen, es im Erzählen miterleben
kann. - Er kann es besser verstehen.

Das zu üben und besser zu erreichen, gibt es das  Drei-Ebenen-Spiel  - und es ist ein Spiel, eingebettet in die Wirklichkeit.

 

Das heißt, wer etwas erzählen möchte, probiert es mal, oder öfters oder immer,
je nach Gefallen, mit den drei Ebenen :

1.  Das Allerwichtigste in 3 Sätzen.

2.  Das Wichtigste im Überblick.

3.  Der Reihe nach im Einzelnen (egal, ob nach Wichtigkeit oder chronologisch
     geordnet oder nach Schwerpunkten, die mir gerade einfallen oder ...)

 

Dabei auch die eigenen Gefühle mit einbeziehen, z.B. : 

Was hat es in mir bewegt? 

Was hat es in mir ausgelöst? 

Zu was hat es mich angeregt? 

Wie wirkt das auf meine Ideen, Hoffnungen, Träume? 

Habe ich für mich neue Möglichkeiten entdeckt? 

Habe ich Hilfen und Anregungen entdeckt, mich in die Richtung weiter zu entwickeln, wo ich mehr hin will? 

Ist mir klarer geworden, wo ich hin will? 

Hat sich da was verändert? 

Und - und - und -? 

Was bewegt mich in diesem Zusammenhang?

 

Erzählen heißt:

Ich werde mir klar, was ich alles in mir habe, was mich alles bewegt - und ich lass dich daran teilhaben, weil du mir wichtig bist.
Erzählen ist also immer eine  Entdeckungsreise für beide.

 

Deshalb braucht ERZÄHLEN auch Zeit.

Zeit zum Reden - Zeit zum Schweigen - Zeit zum Inneren Verweilen und Betrachten und nochmals in das Erleben hineintauchen, bevor ich darüber sprechen kann.

Zeit, die eigenen Gefühle zu spüren - Zeit, mir klar zu werden, wie ich sie sichtbar und verständlich machen kann, Zeit und Aufmerksamkeit zum Zuhören und Anteilnehmen. 

 

Drei,  die sich brauchen:
                                     Erzählen  +  Zeit  +  Interesse, Zuhören und Verstehen.

Und die  drei Ebenen  spielerisch mit einzubeziehen, kann hilfreich sein:

                                     1. Das Allerwichtigste in 3 Sätzen, dann

                                     2. das Wichtigste im Überblick und dann

                                     3. im Einzelnen und der Reihe nach.

 

 

Erzählen 3 

 Ich besser mit dir - wir besser miteinander!

 

Ich erzähle dir von mir und über mich

was ich erlebe,
was ich denke,
was ich fühle,
was ich dazu sage,
was ich mir wünsche,
was ich mir träume,
worum ich dich bitte,
auch was ich gerne von dir hätte oder
wozu ich deine Unterstützung bräuchte,
wofür ich mich bei dir bedanke,
was mir besonders gut an dir gefällt. usw. 

Ich sage dir aber nicht, 

was du tun,
denken,
veranlassen und
wie du es machen sollst, 

weil ich nicht weiß, was für dich 

gerade gut,
richtig und
möglich ist - und 

weil ich dich nicht bevormunden und 

 mich bei dir auch nicht einmischen will.

Von dir wüsche ich mir, dass du in gleicher Weise mit mir umgehst.
 
Wenn wir das schaffen, werden wir sicherlich nach und nach lernen,
ein gutes und intensives Miteinander zu gestalten, in dem sich jeder - alleine und auch miteinander -

wohl und zufrieden,
angenommen und anerkannt fühlt

und in dem jeder den anderen

offen, interessiert und aufmerksam wahrnimmt (zuhört / hinschaut) und
das Gehörte bzw. Verstandene (Gesehene) zusammengefasst zurückmeldet,
so dass jeder erkennen kann,
wie und mit welchen Inhalten er gerade beim Gegenüber angekommen ist.

Das ermöglicht es uns dann auch, wenn wir das wollen,
miteinander zu verhandeln und uns auf "gemeinsame" Lösungen zu einigen,
mit denen wir uns dann auch beide wohl und zufrieden fühlen.

 

 

Zt1          

Fragemöglichkeiten als Zuhörer,
                    wenn der Erzähler über Probleme und Schwierigkeiten klagt:

a)   Wie möchtest du es für dich mehr?
(Wie wären dann wohl für dich die Folgen und Wirkungen?
 Was wäre da dein Gewinn / Vorteil, was dein Nachteil?)

b)     Wenn vom Erzählenden auf Anfrage gewünscht:
Was ist meine Sichtweise dazu (Ich-Meinung)?  und

c)     Wenn vom Erzählenden auf Anfrage gewünscht:
Wie würde ich an deiner Stelle es wohl anpacken
(> wenn ich mir also vorstelle, in deinem Leben und an deiner Stelle
zu sein und nun herausgefordert wäre, zu überlegen und zu planen,
was ich da tun würde  >  Ich-Vorstellung)?

Wichtig:
            Keine Du-Kritik, keine Du-Bewertung, keine Du-Abwertung –
            wenn, dann Ich-Ermutigung (= ich ermutige dich) zum Lernen /
            Ausprobieren neuer Möglichkeiten (Vielfalt!) durch
das Du.

 

 

X X X X X

Einfügung: Austauschen > So könnte es gehen!

Untertext(NL127):   Sind zwei an einem Gespräch beteiligt, dann kann ein Meinungsaustausch gelingen, wenn beide interessiert sind und achtsam einander zuhören. Sind aber mehr als zwei Personen beteiligt, dann gleitet solche Runde gerne ab in ein Hin und Her mit Rechthabereien und Besserwissereien, mit Bevormunden-wollen, Erwarten und Fordern. Hilfreich ist es, wenn man das als Beteiligter dann z.B. als unterhaltsames, fröhliches Miteinander nehmen kann, in dem der Inhalt des Gesprächs nicht unbedingt vorrangig ist. Doch Überlegungen, wie es gehen könnte und sollte, sind schon auch wichtig.

von Meinung(Skizze+UntertextNL127)  auch an: > Austauschen  >  Erzählen  > Gespräch   Ergänzt: > Annehmen  > Bewusster  > Erwarten > Lassen  > Neugierde  > Sichtweisen  > Staunen  > Zuversicht  (11.16)     
 

 X X X X X

  Einfügung: Deines+Meines - Erleben, Bedürfnisse, Sichtweisen - Verhandeln+einigen? (win+win)

       
DEINES + MEINES         
Erleben, Bedürfnisse,          
Sichtweisen           

VERHANDELN           
mit dem Ziel           
win+win-Ergebnisse?         

Was du auch erzählst: So ist es FÜR DICH. Das ist also derzeit DEINE Sichtweise.
Wenn du interessiert und bereit bist MIR zuzuhören, dann erzähle ich dir dazu auch MEIN Erleben.

Wenn WIR dann GEMEINSAME Lösungen "wollen", können wir verhandeln.
Jeder vertritt dabei die je
.eigenen Interessen, geht aber auch auf den anderen ein und auf ihn zu,
um neue Wege zu finden, die dann für "jeden" von uns gut und ein Gewinn sind.
WIN + WIN
Jeder muss etwas von neuen, "gemeinsamen" Lösungen haben,
sonst bleibt einer auf der Strecke - und es wird letztlich schwerer für alle.

 von Streit,Zt1/3  auch an > Bedürfnisse  > .Einigen > Erlebnisse > Erzählen > Gleichberechtigt etc. > Gleichgewicht > Konflikte > Leichtigkeit > Lösungen > Möglichkeiten > Sichtweisen > Spüren > Verhandeln > vereinbaren > Wege > Wirkungen  > Ziele      (05/17)          
   

X X X X X

 Einfügung: Erwartungen und Bewertungen

Erwartungen, vor allem Du-Erwartungen und Du-Bewertungen, wirken zerstörend. Sagen sie doch: "Ich weiß, wie du denken und dich verhalten sollst! - Ich will dich bevormunden und von außen fremdbestimmten! - Mein Vorteil zu deinen Lasten!" - Ein fruchtbarer Lösungsweg ist, bei mir zu bleiben und dem Nachzuspüren, was ich für mich gerade möchte und brauche - und mich dann genau dafür einzusetzen, indem ich z.B. mein Anliegen beschreibe und mein Gegenüber um Unterstützung / Hilfe bitte.
Jetzt wird es menschlich: Ich entscheide für mich, was ich brauche und was ich dafür selbst tun will (ich erzähle und bitte)
und das Gegenüber hört zu, versteht und entscheidet dann seinerseits, ob es der Bitte entsprechen kann und will. - So begegnen sich zwei selbständige und eigenverantwortliche Menschen respektvoll. 
 

    ***Du kannst die Welt nicht heilen,... Das weißt du selbst. Man kann sich immer nur um einzelne kümmern. Aber auch das zeitigt Wirkung. Nur die Größenwahnsinnigen, ...., glauben, dass sie das Leben aller Menschen lenken können. Du gehörst zu den Gesunden,..., und damit zu denen, die nur begrenzten Einfluss besitzen.    (Sara Paretsky  / aus: Blood Shot)***

von Erwartungen1 &NL107)  auch an > Bedürfnisse (auch:5/Erwartungen)   > Begegnen > Bewertungen(urteilen) > Bitte > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Erzählen > Heilen > Ich will > Lösungen(Einigen) > Mensch > Respekt > Selbst > Wege > Wirkungen   (12.16)  
 

X X X X X

 Einfügung: ICH-Botschaften m. verständl. + freund. Worten!

           
Im Gespräch           
möglichst immer           
ICH-Botschaften          

 Rede so, wie dir der Schnabel gewachsen ist und
möglichst nur mit ICH-Botschaften (nicht: man, du oder andere).
Erzähle also in einfachen und verständlichen Worten von dir,
deinen Erlebnissen, deinen Sichtweisen, deinen Träumen, deiner Not und auch dem,
was dir sonst noch wichtig ist, auch von dem, was dir helfen könnte und deine Bedürfnisse.
Formuliere ggf. eine vorsichtige und freundliche Bitte - keine Forderungen oder Erwartungen!

 von Botschaften,Zt1  auch an  > Bedürfnisse > Bitte > Erlebnisse > Erwartungen > Erzählen > Gespräche > Ich > Sichtweisen > Traum > Verstehen > Worte   (02.17) 
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Miteinander braucht BEIDE und WIN+WIN!

          

Miteinander           

braucht BEIDE          
und möglichst          
WIN + WIN!          

  

Miteinander braucht, wenn es denn entstehen soll, immer BEIDE,
je bereit, neugierig, interessiert und aufmerksam aufeinander einzugehen und mit zu gestalten.
= erzählen + zuhören + verstehen + ggf. ergänzende Fragen zum Inhalt (Verständnis-Fragen) +
annehmen / so lassen / so wertschätzen.
Danach Frage: Wollen wir gemeinsam oder jeder für sich und alleine?
Wenn ein gemeinsamer Weg gefunden werden soll: + verhandeln + einigen + Ziel: WIN+WIN.
Jeder Beteiligte sollte bei gemeinsamen Lösungen einen Zugewinn haben,
sonst bleibt einer auf der Strecke (wird also vielleicht benachteiligt).

 von Miteinander,Zt2  auch an > Annehmen > Aufmerksam > Einigen > Erzählen > Familie > Fragen > Gespräch > Konsens > Lassen > Lösungen(einigen)

 > Partnerschaft  > Verhandeln > Verstehen > Weg > Wertschätzen > Ziel  (06.17+) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung:  Respekt, Entscheiden, Gleichberechtigung

           
Respekt,           
eigene Entscheidungen           
         und           
Gleichberechtigung           

 “Respekt”, also aufmerksam und zugewendet zuhören, fragen, kennenlernen, verstehen,
so annehmen, achten und wertschätzen von sich selbst und von anderen, ist ein zentraler Wert.
Ein Entwicklungsweg, der nur Schritt für Schritt möglich ist.
Jede eigene Veränderung / Entwicklung hat immer Einfluss auf die nähere und weitere Umgebung.
Entsprechend verändert sich auch die Welt.

Die Entwicklungsschritte hat jeder - soweit sie ihn betreffen - SELBST in der Hand,
weil NUR er für sich zuständig ist und SELBST entscheidet, niemand sonst.
Alles andere kann er nur mit-bestimmen oder mit-gestalten.

Da verstecken sich dann auch gefährliche Versuchungen, sich einmischen,
andere fremd-bestimmen und es besser wissen, bevormunden und recht haben zu wollen.

Auch das andere bestimmen-wollende Erwarten und Fordern.

Tödlich für jede aufrichtige und gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe.

Jeder ist (FÜR SICH) so o.k., wie er gerade ist - eben in der jeweils eigenen Art.
Da gibt es keine Ausnahmen (auch wenn die angebotenen Inhalte nicht immer gefallen).
Jeder macht es außerdem immer so gut, wie er es gerade kann
z.B. man selbst, der Partner, Eltern, Kinder, Freunde, Kollegen usw.!
Gleichberechtigung verlangt eigenes Bewusster-werden und ist anstrengender als Nichts-tun
(z.B. Bedürfnisse erzählen, verhandeln und einigen / win + win). Aber der Einsatz lohnt sich!

von Respekt,Zt2/1  auch an > Achten > Annehmen > Aufmerksam  > Bedürfnis > Bewusster > Beziehung > Eigen > Einigen > Entwickeln > Erwarten > Erzählen > Fragen  > Gleichberechtigung > Kennenlernen > O.k. > Partnerschaft(6) > Selbst > Spüren > Verändern/Verbessern > Verhandeln > Verstehen > Weg > Wertschätzen > Wirkungen > Zuversicht  (11.16)
 

 X X X X X

Einfügung: Dein "richtig" kannst du spüren!

     
Dein "richtig"        
kannst du "spüren"!        

Nur du entscheidest         FÜR DICH!                

 Niemand kann DIR sagen, was FÜR DICH richtig ist.
Jeder erzählt ausnahmslos nur die eigene Wahrheit oder zitiert andere
(z.B. Schule, Wissenschaft, Religion, Professoren, Doktoren oder andere, scheinbar kluge Leute).
Von anderen kommen also nur deren Meinungen oder Empfehlungen, vielleicht auch Bitten.

DEIN Denken und Handeln entscheidest immer nur DU FÜR DICH.
Dafür treffen dich auch die Folgen und Wirkungen.
Du kannst es "spüren", ob DU DIR gut tust (Freude, Wohlfühlen, Leichtigkeit, Zufriedenheit) -
oder ob DEIN eigenes Verhalten DIR eher schadet (ungute Gefühle, Druck, schlechtes Gewissen usw.).

von Richtig,Zt2  auch > Bitte > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Erzählen > Freude (nicht:nur fun!) > Gefühle(auch 'ungute') > Gesundheit > Handeln > Heilen > Inhalte > Machen > O.k. > Selbst > Spüren > Wahrheit > Wer / Wie bin ich? > Wirkungen   (10.16)
 

X X X X X

Einfügung: Verschieden = für dich und für mich!  Skizze

  Wir nehmen nur das wahr, was wir wahrnehmen wollen. Wer glaubt, es gäbe nur die eine Wahrheit, liegt falsch. Die Kunst liegt darin, aus seiner eigenen Welt aussteigen und die Welt des anderen verstehen zu können. Wenn wir das schaffen, werden wir glücklichere Beziehungen führen. Im Privat- und Geschäftsleben.
Dieses großartige Bild illustriert das perfekt!
                                         
von    Thimon von Berlepsch

Zusatz des Autors: Das fordert heraus  zum eigenen Erzählen (“So ist es FÜR MICH!”) und zum Fragen (“Und wie ist es FÜR DICH?”), zum Zuhören (“Aha!”) und zum So-annehmen (ggf. auch zum Vertreten der je eigenen Bedürfnisse, zum Verhandeln und zum Einigen > win+win).

   SO IST ES FÜR MICH!                         und                    SO IST ES FÜR DICH!               Das sind VERSCHIEDENE Sicht- und Erlebensweisen. Das gilt es zu bedenken!
                          Und das hat nichts mit 'richtig' oder 'falsch' zu tun (richtig FÜR MICH oder falsch FÜR MICH / richtig FÜR DICH oder falsch FÜR DICH).

von Wahrheit,Zt4  auch an  > Anders > Annehmen > Bedürfnisse > Einigen > Erlebnisse  > Erzählen > Gespräche  >Ich > Respekt > Richtig > Sichtweisen > Verhandeln
> Verschieden > Verstehen  (02.17)      

X X X X X

 

>> weiter           

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zt1)
A&L erl.

______________________________________________________________________________________________________________________

Juli 06 (1), August 07 (2), Sept.13(3), Aug.15(Bild), Dez.15(Zt1)    
 

siehe auch:  alle Hinweise von  >>Seite2
 

 

siehe auch:

Austauschen(teilen)   Bitte    Fragen    Gespräch   Gespräch6    Ich    Kennen-lernen(Zt3)    Krisen    Lernen     Liebe(Zt6)     Eltern      Einigen    Kinder(7)     Meinung    Miteinander     Miteinander reden      Partnerschaft      Probleme    Programme     Respekt(m.Beisp.)   Roter Faden7,1,6(1-8)     RoterFaden9(1-9)     Spiele     Streit(5/Respekt+Klären)     Verletzungen(1)    Verstehen   Verstehen2     Vielfalt    Wahrheit(Zt4)     Wiederkäuen      Wie geht's?      Zuversicht(Rühren&Spüren)

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Assoziationen     Botschaften (Signale)     Erzählen       Haltung      Mensch-werden (A-Fugru)      Mensch-sein (C-Fugru)       Sichtweisen (Weltbild)        Sinn (praktizierender 'Mensch')       Stehen     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)     
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)  
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Joker     Schweige-Spiel     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)
 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden künftig und nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

AA    BB    C-D    EE    FF    GG    H-I-J    KK    LL    MM    N-O-P    Q-R 

Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
 

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Counter