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Faulheit 

 

 

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                                                                           Angelika Wohlfarth

 

 

Faulheit 1 

Positive Faulheit 

Zitat:

Positiv Faule leben in friedlicher Koexistenz mit dem Chaos. 

Sie versuchen erst gar nicht, es zu bändigen, sondern konzentrieren sich auf das Wesentliche, wohingegen die Verfechter der Disziplin unter Anspannung aller Kräfte auf eine rechteckige, langweilige Welt abzielen. 
 
Die Natur selbst ist nicht diszipliniert. Sie spielt mit Formen und Möglichkeiten. 
Deshalb ist die Erziehung zur Disziplin widernatürlich. Sie treibt den Menschen das Spielerische aus. Die Leichtigkeit des Seins, die von den Ordnungsfanatikern allgemein als unerträglich wahrgenommen wird, wird von ihnen durch bleierne Schwere ersetzt. Der Möglichkeitssinn muss einem fragwürdigen Realitätssinn weichen. 
 
Vielen Erwachsenen fällt es deshalb mit der Zeit immer schwerer, in Alternativen und Lösungen zu denken. Stattdessen heißt es: Wir haben das immer so gemacht. Das geht nicht anders. Wo kämen wir da hin? 
 
Positive Faulheit, das ist Improvisation. 
 
Während die Disziplinierten jedes Detail planen und rigide die einmal beschlossenen Vorhaben durchzuziehen versuchen, erlauben die Faulen der Wirklichkeit, unregelmäßig zu sein. Sie stellen sich flexibel auf das Unvorhersehbare ein. (...) Die Faulen warten gerne ab, was sich ergibt. Sie hassen die Norm (...), lieben den Zufall (...) und nehmen die Dinge so, wie sie kommen. Gewissheit gibt es ohnehin nicht. 
 
Morgen ist auch noch ein Tag. 

                                aus: Thomas Hohensee "Lob der Faulheit. Warum Disziplin und Arbeitseifer 
                                                                             uns nur schaden", Gütersloher Verlagshaus

 

 

 

 

A&L erl.

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Sept.13(1). Dez.13(Bild)  
 

 

siehe auch:

Ich(Bild6)     Leistung    Roter Faden7(1-9) 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

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Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)  
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Joker     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)

 

 

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