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Fesseln 

 

 

 Bild1

 

                                                             Unbekannt

 

 

 

Zt1/1           

.Fesseln .wollen         

fesseln (.einschränken)!        

 Fesseln wünschen sich immer ein programmgemäßes Funktionieren und
NICHT
ein bewusstes, aktuelles und eigenständiges Entscheiden mit Nachspüren, 
ob das Freude macht und so auch gut tut.

 von Fesseln,Zt1/1  auch an > Bewusst > Entscheiden > Freude > Gewohnheiten > Programme > Spüren  (06.17)  Einfügung: Fesseln wollen fesseln (einschränken)!

  [Ü+programmgemäß+Funktionieren+nicht+aktuell+eigenständig+gut tun+einschränken (>)=. erl 06.17]          

 

 

Fesseln  1 

abstreifen und das eigene Leben erweitern 

Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  R. beschreibt, dass er sich eingespannt fühlt in übliche Abläufe. 
Er arbeitet, treibt Sport, verbringt Freizeit mit seiner Familie, verfolgt sein Hobby, macht noch verschiedene Kleinigkeiten. Tagaus, tagein immer wieder dasselbe. So geht es ihm auch mit den Konflikten, ob nun in der Familie, in der Arbeit oder auch mit Bekannten. Irgendwie sind es Wiederholungen, wenn auch in jeweils anderen Erscheinungsformen. 
R. fühlt sich voll ausgelastet und auch stolz, dass er das alles schafft, es macht ihm, wie er beschreibt, Freude - einerseits. Andererseits treibt es ihn um und er empfindet viele Wiederholungen als Fesseln, die er gerne sprengen möchte, um sein Leben bewusster und intensiver gestalten / spüren zu können. Er fragt: "Ich möchte nicht einfach alles hinwerfen und verschwinden. Nein, ich möchte mit meiner Familie zusammen bleiben und auch meine Arbeit weitermachen - und trotzdem bzw. gleichzeitig mein Leben - oder ist es meine Einstellung / mein Denken vielleicht zu Einzelheiten oder Kleinigkeiten(?) - verändern, erweitern. Doch wie kann ich das? Wie mache ich das? Wo kann ich anfangen? 
Ich weiß, dass du nicht meine Probleme lösen kannst, aber vielleicht kannst du mir doch ein paar Tipps an die Hand geben, die mir weiterhelfen?"

Antwort:   .. Ich lese deine Zeilen und meine, dass es beachtlich ist, was du alles schaffst. Unwillkürlich denke ich an das Bild des "Gefesselten Menschen" (Ziele(2)).

Mich von meinen unbewussten Fesseln zu befreien, diesen Weg bin ich auch gegangen, gehe ihn immer noch. Mein Leben ist dadurch leichter, fröhlicher, intensiver und glücklicher - ich bin aufmerksamer und achtsamer / bewusster geworden. Vor allem habe ich gelernt, mich selbst mehr zu spüren und mir auch meine Bedürfnisse bewusst zu machen, daneben auch diejenigen des Du und der jeweiligen Situation zu berücksichtigen. Mich mit mir selbst und der Welt (und ihren, von mir verschiedenen Menschen), in der ich lebe, besser zu verbinden. Stimmig - authentisch!

Gerne erzähle ich dir, was mir geholfen hat bzw. wie ich es mache. Vielleicht ist das eine oder andere dabei, was dich anregt. Denn du suchst ja "deinen" Weg - und je mehr du ihn findest, desto wohler, zufriedener und dankbarer wirst du dich spüren.
Das verlangt Neues zu lernen, zu probieren, anzuwenden und damit das eigene Leben anzureichern und zu erweitern.

Folgende wesentliche Aktionen helfen mir bzw. haben mir sehr geholfen:

  1. Für mehr Freude und Leichtigkeit sorgen

    a) bereits bekannte Freudequellen (z.B. Wanderungen, Sport, Highlights) 
        überprüfen und wenn noch interessant, bewusst nutzen.

    b) neue Freudequellen erschließen. 
        Frage: "Was könnte mir auch noch Freude machen und mir gleichzeitig gut tun
        (und mich weiterbringen)?"
        Die Auswahl geht nur mit Ausprobieren und Spüren. 
     

  2. Für mehr körperliche Beweglichkeit, Achtsamkeit und Entspannung sorgen

    a) sehr bewährt haben sich bei mir Meditatives Gehen und Meditatives Laufen.
        Sie sind in 'Alltag als Chance' ausführlich erklärt. 
        Ich praktiziere sie auch heute noch täglich.

    b) entsprechende Kurse der Volkshochschule oder Angebote der Sportvereine.
        Wenn ich den Katalog der VHS unter Psychologie / Gesundheit durchgeschaut
        habe, dann haben mich eine Vielzahl von Angeboten angesprungen, die mich
        interessiert hätten. Nur einige wenige konnte ich dann pro Halbjahr wirklich
        auswählen und nutzen. 
        Doch steter Tropfen höhlt den Stein, sagt schon der Volksmund und so habe 
        ich es auch gemacht. Was über das bisherige Leben, also bereits über eine
        lange Zeit, sich an Gewohnheiten festgefahren hat, lässt sich nur langsam, 
        langsam umsteuern. Die neue "eigene" Richtung will ja auch erst erkundet
        werden. Neues tun und dabei Zeit nehmen und Zeit lassen, ist also wichtig.
        In dieser Zeit hat sich bei mir meine Neigung fürs Tanzen in allen Varianten
        entwickelt. Das praktiziere ich auch heute noch (Kreis-, Gruppen-, Meditative -,
        und Tänze der verschiedensten Völker, Standard und Latein usw.). Wichtig
        sind mir dabei nicht Leistung, sondern das bunte Programm, die Bewegungs-
        vielfalt und die beim Tun spürbare Freude.
     

  3. Für mehr seelisch / geistige Beweglichkeit und viele Wahlmöglichkeiten sorgen

    a) Ich bin entsprechendem äußeren Hören und einem inneren Impuls gefolgt
        und habe mich zu einer NLP-Ausbildung
    *) angemeldet. Ich wusste zu diesem
        Zeitpunkt nicht, was genau das ist, aber ich habe mich darauf gefreut.
        Damit habe ich "für mich" ungemein viel dazugelernt. Diese Ausbildung war
        ein Hauptgewinn für mein Leben. Sie hat mir 1000 neue Türen gezeigt, die
        ich vorher nicht gesehen habe. Reichtum und Fülle pur!
        Vieles von dem, was ich da für mich gelernt habe, bereichert seitdem mein Leben.
        Nicht nur das, es entstehen auch immer wieder (kreativ) neue Varianten.

    b) Nachdem ich nach und nach viele Möglichkeiten der Meditation erkundet hatte,
        stieß ich über die Volkshochschule zur Zen-Meditation. Eine Quelle von Ruhe
        und Fülle. Auch sie praktiziere ich heute noch täglich.
     

  4. Für bessere Kommunikation und Klarheit mit mir selbst und anderen sorgen

    a) Kommunikation und Klarheit brauchen den achtsamen Gebrauch der Sprache
        und das Bewusstsein der "eigenen" Bedeutungen und Tiefe (Worte).
        Nach meiner Erfahrung hilft das Aufschreiben beim Klarwerden. In Form 
        eines Tagebuches oder auch, wie ich es mache, in Form meiner Texte in
        Alltag als Chance, Labyrinth und Mosaik.

    b) NLP
    *) hat mir sehr geholfen. Darüber hinaus habe ich Informationen und 
        neues Lernen in verschiedensten Kursen gesucht. Besonders interessant
        finde ich die Gewaltfreie Kommunikation.

Der Weg geht in Richtung mehr Bewusstheit und Achtsamkeit, Eigenständigkeit und Eigenverantwortung, mehr Freude, Leichtigkeit und Intensität spüren / erfahren, mehr Fröhlichkeit, Zufriedenheit, Dankbarkeit und Lachen von Herzen.
Mehr Lebensqualität also - alleine und mit anderen zusammen!

Es ist ein Weg. Er beginnt mit dem ersten, kleinen und machbaren Schritt. Und dann geht es in kleinen, eben machbaren Schritten weiter. Und jeder Erfolg, auch der kleinste, ist ein guter Grund, ihn zu beachten und zu feiern.

Ich möchte dich ermutigen, dich zu "deinem" nächsten (ersten) Schritt zu trauen und dabei auch deinem Inneren Einsager (Intuition, Unbewusstes, Träume, Ereignisse usw.) zu vertrauen / dich führen zu lassen. 
 
"Mehr Freude spüren" passt eigentlich immer. Auch damit könntest du z.B. anfangen, dir also mit etwas (für dich!) Neuem eine zusätzliche Freude machen.  Das wäre dann ein dreifacher Gewinn: zum einen eine spürbare Freude, zum zweiten eine Erweiterung deines Bisherigen und zum dritten "dein erster Schritt".  Und dieser Erfolg möchte dann natürlich auch gebührend gefeiert werden.

Mit Freude meine ich hier die "körperlich spürbare" Freude (warmes und entspanntes Wohlfühlen + Leichtigkeit in der Stimmung und im Herzen) und nicht nur die Freude im Kopf (über Besitz, Erfolg, Anerkennung im Beruf, gesellschaftliche Stellung usw.).
Je mehr "bewusst" spürbare Freude verwirklicht wird, desto mehr füllt diese auch den inneren Raum - und verdrängt dadurch vorhandene, aber unbewusste Prägungen / Fesseln / gewohnheitsmäßige Einengungen und Zwänge, die damit entmachtet werden. 

Was immer du tust oder auch nicht tust, du machst es für DICH (mehr Freude, intensivere Lebensqualität - alleine und mit anderen zusammen) oder gegen DICH (gleich oder auch später immer schmerzliche / beeinträchtigende Wirkungen).

*) bei Gundl Kutschera

 

 

 

Zt1/2           

Fesseln  und           

.Sonderbare Gefühle?   

.Einhalten und fragen       

NL120+TdW ab 20.10.10        

 Da ergibt sich in der Routine des Alltags ein Moment des Einhaltens und plötzlich wird
ein sonderbares Gefühl spürbar - innere Fragen melden sich: 
"Wie lange soll es unverändert so weitergehen?
Noch 1 Jahr, 5 Jahre, 10 Jahre? Und - war es das dann?"

      ***Der Fluss fließt stetig, doch sein Wasser ist nie dasselbe.   (von Bernhard Jaumann    aus: Duftfallen)*** 

 von Fesseln,Zt1/2,NL120 auch an > Gefühle(auch 'ungute') > Meditation > Selbst > Tun > Verändern/Verbessern (12.16)   > Botschaften/Signale > Fragen > Spüren  (01.17)    
Einfügung: Fesseln und Sonderbare Gefühle?   erl.06.17+      [Ü+Routine+Gewohnheiten+Momente+wie lange+Fluß fließt+Jaumann Bernhard (>)=. erl 06.17]

 

 

Fesseln  2 

Sprengt die Fesseln des Unbewussten 

Zitat: 

Wenn wir gehen, müssen wir unseren linken Fuß nicht auffordern, einen Schritt zu machen, und wir müssen auch unserem rechten Fuß nicht befehlen, einen Schritt zu machen. So funktioniert das nicht. Wir gehen einfach, ganz natürlich und spontan, und wenn unsere Achtsamkeit hinzukommt, folgt sie dem Geschehen immer ein bisschen nach. 

Das führt zu der Frage: Ist unser Geistbewusstsein nur eine Marionette des Speicherbewusstseins? Wenn unser Geistbewusstsein nur eine Marionette wäre, bedeutete dies, dass Entscheidungen auf der Ebene des Speicherbewusstseins getroffen wurden, auf der fortwährend Verarbeitung und Lernen stattfindet. 

Haben wir einen freien Willen oder nicht? 

Freier Wille ist dann möglich, wenn wir Achtsamkeit praktizieren. 
Wir nutzen Achtsamkeit und Konzentration, um Einsicht zu erlangen. Und aufgrund dieser Einsicht können wir Entscheidungen treffen, die in der wahren Natur der Dinge gründen. Wir sind nicht nur eine Marionette des Speicherbewusstseins. Wir besitzen Souveränität, doch wir müssen sie nutzen, um die positiven Samen in unserem Speicherbewusstsein zu wässern.

                                                                Thich Nhat Hanh  in "Körper und Geist in Harmonie"

 

 

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung ..(sonderb.Gef. + Der Fluss..,NL120)
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .   [ (>)=. erl ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

_____________________________________________________________________________________________________________________

Nov.10(1+2+Zt1), Aug.17(Zt1/2=NL120), Aug.21(Bild1)
  

 

siehe auch:

Achtsamkeit    Entscheiden   Freude    Freude5(mein Weg)    Gefühle   Ich will    Lernen     Regeln     RoterFaden4(1-9)     Schmerzen       Verändern       Ziele2 (gefesselt..)      Was tun1     

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung     Ich..     Weg-e-weiser      Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
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  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
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