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Freude 2 

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Bild

 

                                Angelika Wohlfarth

 

 

Freude  4 

die gut tut!  Und wenn nicht?? 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  B. schreibt:  "Unlängst habe ich eine Überraschung erlebt und mich da sooo gefreut, dass ich die Welt hätte umarmen können. Mein Körper war warm und prickelnd, ich habe mich richtig wohl gefühlt und habe gelacht. Auch meine Augen haben gestrahlt, so habe ich es zumindest empfunden. - Einfach toll!
Und dann, kurze Zeit später, bin ich wieder hineingerutscht in den üblichen Alltagstrott, mit keineswegs nur freudigen Gefühlen. Ich habe zwar versucht, wieder ein paar der vorherigen, so überwältigenden Gefühle zu reaktivieren, das ist mir aber nicht gelungen.
Ich meine ja, dass 'überwiegende Freude' im eigenen Leben überwiegen sollte, aber wie schaffe ich das besser und nachhaltiger? Was meinst jetzt du dazu?"

Antwort:  Ich lese, dass du aus einer intensiv spürbaren Hochstimmung, in der du dich richtig glücklich gefühlt hast, in eine eher angespannte Alltagsstimmung abgerutscht bist, die dich dann festgehalten hat.

Solche Rutschpartien kenne ich auch. Ich glaube auch, dass sie zum Leben gehören. Denn wer erlebt nicht ab und zu Niederlagen oder Ausrutscher, wer ist ab und zu nicht angespannt, ängstlich oder traurig?
Ich bin der Überzeugung, dass wichtig ist, nicht in diesen eher unguten und belastenden Gefühlen stecken zu bleiben, sondern möglichst rasch wieder in ein fröhliches, entspanntes und freudiges Grund-Lebensgefühl zu wechseln und damit dann den Alltag leichter und beschwingter zu bewältigen - mit mehr Freude.

Das ist natürlich leicht so dahingesagt. Doch wie geht das? Wie ist das zu schaffen?

Nach meiner Erfahrung helfen viele verschiedene Lebensinhalte - die jeder für sich - Freude machen.

Ein weiterer besonders wichtiger Punkt ist die eigene Einstellung / Haltung zum Leben. In welche Richtung schaue ich bevorzugt? - Wovon rede ich viel? - Worüber denke ich viel nach?  Sind es Inhalte, die mir viel Freude bringen, mache ich sie gerne und mit Begeisterung - oder sind es eher Inhalte, wo ich das Gefühl habe, sie machen zu müssen, die mich eher belasten und müde machen, bei denen mir wenig nach Lachen zu Mute ist?

Vor einiger Zeit hat eine Frau im Fernsehen von ihrer Krebserkrankung erzählt und davon, wie sie es geschafft hat, zu einem fröhlichen und zufriedenen - und vor allem gesunden - Menschen zu werden.
Sie hat sich operieren lassen und dann, wie sie erzählte, ihr Leben total verändert. Weil der Mensch nicht nur einen (kranken) Körper, sondern Geist, Körper und Seele hat. Und alles gehört zusammen. Und ein kranker Körper weist nachdrücklich auf Defizite hin.

Sie hat gelernt und sich nach und nach drei Leitsätze zueigen gemacht:

Ich liebe mein Tun!

Ich liebe wo und mit wem ich bin!

Und ich liebe mich in meiner ganzen Lebendigkeit!


Ihre Krankheit liegt, so sagte sie, bereits viele Jahre zurück. Seitdem lebt sie fröhlich, zufrieden - und vor allem gesund. Allerdings geht sie auch bewusst und achtsam vor allem mit sich selbst um.
Und wenn sie merkt, dass sie mit ihren drei Leitinhalten nicht übereinstimmt, dann sucht und probiert und verändert sie das eigene Denken, Tun und Verhalten so oft und so lange, bis sich wieder das runde Lebensgefühl  "Ja, so stimmt es für mich - so passt es!"  einstellt.

Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, berührt und beeindruckt.
Seitdem habe ich die drei Leitsätze dieser Frau für mich auch übernommen.
Sie helfen mir, für immer mehr Freude in meinem Leben zu sorgen, in Niederlagen oder Löchern weniger tief einzutauchen und auch wieder schneller herauszukommen.

Denn das Leben ist schön - und meist ist es für mich eine spürbare Freude.
Es geht!  -  Und die drei Leitsätze helfen.

 

 

Zt5     

Es ist spannend
mich immer wieder bewusst zu erinnern und zu fragen:  
"Ich mache es ja (letztlich) immer für mich! 
Tut es mir so 'jetzt' auch gut? 
Fühle ich mich damit wohl? 
Macht es mein Leben (und meine Beziehungen) reicher, bunter, erfüllter, 
freundlicher und fröhlicher?"

 

 

Freude  5 

und dunkle, unbewusste Mechanismen? 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  G. schreibt: "Mir begegnen bei mir und auch bei anderen immer wieder dunkle, belastende Reaktionen und Aufwallungen (z.B. Wut, Ärger, aggressive Reaktionen), die auf noch ungelöste innere Konflikte in Kindheit und Gegenwart schließen lassen. Ich fühle mich dann ausgeliefert und hilflos, weiß nicht, was ich selbst tun kann, wie ich auch andere unterstützen kann, um Wiederholungen vorzubeugen. Das bedrückt mich. Hast du da Ideen?"

Antwort:  Du fragst, wie du mit aus der Vergangenheit resultierenden, negativen und belastenden Mechanismen (Gedanken, Gefühlen, Reaktionen) besser umgehen könntest.
Ich weiß nicht, was du jetzt gerade bräuchtest und was dir genau gut tun würde, aber ich teile gerne meine eigenen Erfahrungen mit dir. Vielleicht findest du da einige für dich brauchbare Anregungen.
 
ICH bin davon ausgegangen, dass ich sooo viel in meinem Unbewussten gespeichert habe, was heute als Handlungsanweisung in die falsche (nachteilige) Richtung wirkt, dass es, wenn überhaupt, sehr langwierig wäre, dem "Was und Warum" nachzugehen.
 
Also habe ich die Frage in die andere Richtung gestellt: "Was ist der Sinn und das Anliegen des Lebens?" Meine Antwort für mich: "Freude, Lachen, Leichtigkeit, Wohlfühlen, ein kraftvoller, wacher (bewusster) und entspannter Gesamtzustand und gute und warme Verbindungen nach Innen (zu mir selbst) und Außen (zu anderen und der jeweiligen Situation).
Ganz wichtig ist dabei, nicht in eher unguten und belastenden Gefühlen stecken zu bleiben, sondern möglichst rasch wieder in ein fröhliches, entspanntes und freudiges Grund-Lebensgefühl zu wechseln und damit den Alltag dann leichter, beschwingter und erfolgreicher (für alle) zu bewältigen - mit mehr Freude.

Und wie komme ich dem nun näher?
 
Mir haben neben vielen anderen Komponenten drei Wege besonders geholfen: Eine sehr naturnahe NLP-Ausbildung + Zen-Meditation (inhalts-leer) + das Meditative Gehen und das Meditative Laufen (vgl. unten).
 
Gerade beim Meditativen Gehen und Laufen habe ich gelernt, mich selbst zu beachten und zu spüren - und vor allem darauf dann auch einzugehen, indem ich selbst mein Tun so lange verbessere, also so lange neue Varianten probiere, bis ich das Mich-besser- und -wohler-fühlen und damit mehr Innere Zufriedenheit spüre.
Es ist spannend - und ich habe mein Spielzeug (meinen Körper und meine Spüren) immer und überall dabei, kann also immer und überall etwas für mein Mich-besser-fühlen tun - spürbar. So macht es Spass und so tut es mir auch gut!
 
Beispiel: Es ist kaum möglich, in einer aufgerichteten und zentrierten, bewussten
Haltung belastende und bedrückende Gefühle festzuhalten und weiterhin in diesem Zustand zu bleiben. (Das Ausprobieren lohnt sich!)
Je entspannter, fröhlicher, leichter und beschwingter ich mich fühle, desto mehr Energie steht mir zur Verfügung, die ich "bewusst" dafür einsetzen kann, mich zu fragen: "Und was könnte mir nun (noch) Freude machen, mich bereichern und weiterbringen?" Und dann habe ich auch den Schwung, entsprechend zu denken und zu handeln.

Je mehr ich mein Leben mit (zusätzlichen und bisher noch nicht üblichen) Freudequellen anreichere, desto mehr Raum nimmt dieses Erleben auch innerlich ein - und desto weniger Platz bleibt für dunkle Fesseln der Vergangenheit.

I
ch hatte in der Vergangenheit leider niemanden, der mich an der Hand genommen oder mir einen Stups oder Tipp gegeben hätte. Dafür hatte ich aber meinen Körper, der mir zunehmend Schmerzen gemacht hat.
Und ich war guut. Ich habe sie lange ertragen und die Zähne zusammengebissen. ;-)
 
Doch schließlich habe ich den Widerstand aufgegeben und das getan, was ich bis dahin nie bereit war zu tun, ich habe mit dem Laufen angefangen. So sind Meditatives Laufen und Gehen entstanden.

Ab dem Zeitpunkt, wo ich den Widerstand "gegen" meine Beschwerden und "gegen" mein So-sein aufgegeben und begonnen habe, mich selbst so anzunehmen und auch für mich selbst besser zu sorgen, sind die positiv wirkenden Veränderungen in meinem Leben gepurzelt.
 
Ich war, wie ich meine, ein schwieriger Fall, denn es hat lange gedauert, bis ich vom Kopf auf die Beine gekommen bin und schließlich Kopf und Bauch zu guten Verbündeten gemacht habe. Doch es ist, wenn auch spät, gelungen. Heute bin ich längst schmerzfrei und es geht mir ausgezeichnet.
 
Schmunzelnd kann ich bestätigen: "Weil wenn ich nicht selbst und bei mir etwas verändere, dann verändert sich bei mir auch nichts."
Stimmt, auch wenn es sehr unbequem ist, nicht mehr die anderen, die Verhältnisse, den Körper, die Eltern, die Kindheit, die Erziehung, den Partner, die Medizin, die Psychologie oder wen auch immer beschuldigen und verantwortlich machen zu können und damit dann keine Ausrede mehr zu haben. Selbst also was tun zu müssen, wenn man nicht weiterhin im Schlamassel hängen bleiben will.
So wird die Welt klarer und ehrlicher bzw. mein Sehen, Hören, Denken, Tun und Spüren wird es. So macht es immer wieder und immer mehr Freude!! - Spürbar!! - Und worum geht es sonst?    :-)
 
Nach und nach habe ich also gelernt, überwiegend nach Vorne zu schauen und eigene Ziele ins Auge zu fassen und nach für mich gangbaren Wegen zu suchen, um genau darauf zuzugehen, jetzt und selbst (mehr Freude, weniger Schmerzen, Mich-wohler-fühlen, neue Inhalte, Beweglichkeit, Entspannung, Ausgleich, frische Luft usw.).
Bezogen auf die Vergangenheit (oder auch Kindheit) hat mich das "Warum" in der Regel nur dann interessiert, wenn ich daraus Neues lernen konnte, um für die Zukunft andere und bessere Möglichkeiten zu kreieren. 
Ich bin kein Anhänger einer bestimmten Richtung oder Lehre, aber ich habe durch vielfältige Ausbildungen, Kurse und Seminare für mich ungemein viel Positives (Neues) gelernt und in mein Leben bereichernd integriert - in meiner Art. Mich und mein Leben hat das reicher und bunter gemacht. Spannender!
 
Ich wünsche dir, dass du für dich deinen nächsten Schritt bald findest und ihn dann auch mit Zuversicht, Geduld und Ausdauer gehen kannst. 

 

 

Zt6      

Je mehr du das Verschiedene berührst und
dich von dem Verschiedenen berühren lässt,
desto mehr wird in DIR SELBST die Vielfalt erblühen.
 

 

 

Zt7      

Die Freude zu leben - ist unsere Kraft.
                          (unbekannt)

 

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F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung
A&L erl.

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Jan.12(4), Juli 12(5+Zt5), Aug./Sept.12(Zt6), Juni 13(Zt7+Bild) 

siehe auch:    Alle Hinweise unter:    <<  Freude1  +  >> Freude3
 

 

siehe auch:

Ausbrennen      Beziehung     Entwickeln      Fesseln2      Gewinn(Alltag1)     Haltung    Ich     Krankheit       Krisen      Leben     Muss     Probieren    Roter Faden4(1-9)     Schmerzen       ungute Gefühle     Verschieden(jeder vom anderen)    Vielfalt     Wege     Was tun1 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Kirchen (K-Fugru / Anhänger)     Start (Realität und Zukunft / Licht und Schatten)     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

 
LABYRINTH:
Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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