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Freude 3

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Bild3

 

                                                            (Angelika Wohlfarth)

 

 

Zt3/8          

Freude - auch im Falle eines Misserfolges:

Wenn ich eine Situation schon in die Scheiße reinreite, sollte ich mich
an dem Ergebnis trotzdem erfreuen und noch "herzlich" lachen können.
(z.B. wie Alexis Sorbas - Zusammenbruch der neuen Seilbahn  :-) )

 

 

 Freude 6

 Defizite machen sich schmerzlich bemerkbar! -Ungute Gefühle?-


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  G. erzählt davon, dass sie "bei anderen" immer wieder Ärger-Gefühle beobachtet und meint, dass diese Menschen von ihren lebendigen Gefühlen und Bedürfnissen abgeschnitten seien. Sie ist auch neugierig auf meine Sichtweise.

Antwort:  Schön, dass du deine Einschätzung so klar formulierst.
 
Dazu gerne auch MEINE Sicht:
 
Für mich sind z.B. Ärger, Wut, Zorn, Schmerzen, Krankheiten etc. UNGUTE GEFÜHLE, die mir körperlich spürbar anzeigen, dass mir etwas fehlt, dass ich also etwas 'mehr' bräuchte, was ich im Moment nicht habe (oder wofür ich momentan zu wenig sorge). Meist ist es schwierig, die genauen Defizit-Bedürfnisse herauszufinden, konkret zu benennen und dann besser genau dafür zu sorgen.
 
Da ist es hilfreich, ganz allgemein mehr die 'andere Seite' im eigenen Lebensalltag zu suchen (spüren!), also
UNGUTE GEFÜHLE  >  andere Seite = GUTE GEFÜHLE = Freude, Wohlfühlen, Entspannung, Gut-gehen usw.
 
Es geht also immer in die richtige Richtung, mich wieder wohler zu fühlen, wenn ich intensiver für mehr Freude und damit für mehr angenehme Gefühle sorge,

  • indem ich z.B. bereits vorhandene und bekannte Freude-Quellen (z.B. Tanzen, Kinobesuche, Fußball spielen etc.) wieder aufsuche und vermehrt aktiviere,
     

  • indem ich mich verstärkt um neue Freude-Quellen kümmere, die ich bisher noch nicht ausprobiert habe, von denen ich aber sagen kann, dass sie mich zumindest locken oder mir gut tun würden (z.B. Kurs auf afrikanischen Trommeln, Meditationskurs, Entspannungstechniken, alternative Aus- und Fortbildungen usw.)
    Erst nach dem Ausprobieren werde ich sagen können, ob sie mir wirklich Freude machen, mein Leben bereichern und darin einen längeren Platz bekommen sollen.
    Jedes Ausprobieren von Neuem bringt aber immer auch neue und wertvolle Erfahrungen, ganz gleich, ob nur kurz- oder längerfristig angewendet.
     

  • Fragen:  “Was könnte mir noch Freude machen / mich interessieren / mich bereichern / mich in meiner Entwicklung vielleicht weiterbringen? - Was sollte ich gerade dazulernen, um mein Leben besser gestalten zu können?”

Ungute Gefühle sprechen mich also, oft schmerzlich spürbar, an:

“Sorge du bitte ab sofort 'besser' AUCH für deine Freude, für Ausgleich und Wohlfühlen!”

Sie wollen beachtet werden. Sonst melden sie sich meist stärker, wenn auch in anderen Erscheinungsformen und unabhängig von Symptombehandlungen durch Ärzte wieder. 

    Bearb.Hinw. > unten!   
 
     für(6)    Bearbeitungsvermerk/e   vonFreude(6)    nur  Hinweise:.    gefuehle, ungute gefühle, deftizite, zu wenig, sorgen fuer, schmerzlich, aerger, wut, zorn, schmerzen, krankheiten, botschaften, signale,
           anzeigen, klar, sichtweise, beduerfnis, richtung, quellen, probieren, neues, fragen, ansprechen, arzt, symtom, brauchen      erl.  `??                            Datei:      ??

            geringf.geä. 19.02.18   

- siehe auch: Freude(6)

 

 

Zt3/9           

Freude - sollte immer überwiegen
 > Freude nährt!
 > Nur oder überwiegend immer mehr, bessere, schnellere Leistung usw. zehrt!
 > Beides ist wichtig!
      Aber die spürbare Freude sollte immer überwiegen!

 

 

Gedanken-Sammlung:

Freude 7

 und Ärger - ein Überblick

 
Wir brauchen auch den GROSSEN ÜBERBLICK zu unserer Beziehung.
Da können wir uns ruhig mit Klein- und Einzelproblemen auseinandersetzen, dürfen uns darin aber nicht verlieren. Der Volksmund sagt dazu: "Den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen." oder
"Den Stein im Garten sehen - und sich über ihn ärgern -
und dabei die üppige Vielfalt der vorhandenen Vegetation - und damit Quelle von Freude, Genuß und Entzücken - übersehen."

GROSSER ÜBERBLICK! - Ich denke, das hilft viel!

Gespräch - max.1 Stunde
Machen wir einen GROSSEN ÜBERBLICK?
WIE? (Was ärgert mich? - Was freut mich?)
GLEICH?
SO, DASS WIR IHN STÄNDIG VOR AUGEN HABEN?
-----
An Dir - und mit Dir zusammen

FREUDE, tut gut Ärger, gefällt weniger
(viel - mittel - weniger) (viel - mittel - weniger)

Was gefällt mir "an Dir" Was gefällt mir "an Dir"
besonders gut? weniger gut?
Was gefällt mir "von Dir" Was gefällt mir "von Dir"
besonders gut? weniger gut?
Was gefällt mir "mit Dir" Was gefällt mir "mit Dir"
besonders gut? weniger gut?

Was ärgert mich?
Was missfällt mir?

Weil Du da bist,
weil ich mit Dir zusammen sein
kann,
weil wir miteinander reden
können,
WAS TUT MIR DA BESONDERS GUT?

Was ist mir besonders wichtig, was wünsche ich mir von MIR / von DIR
30.04.14


An Mir - und mit Mir selbst zusammen

FREUDE, tut gut Ärger, gefällt weniger
(viel - mittel - weniger) (viel - mittel - weniger)

Was gefällt mir "an Mir" Was gefällt mir "an Mir"
besonders gut? weniger gut?
Was gefällt mir "von Mir" Was gefällt mir "von Mir"
besonders gut? weniger gut?
Was gefällt mir "mit Mir" Was gefällt mir "mit Mir"
besonders gut? weniger gut?

Was ärgert mich an Mir?
Was missfällt mir an Mir?

FREUDE vermehren Ärger verringern
Was tun wir im Moment Was tun wir/ich im Moment
bereits dafür? bereits dafür?

FREUDE vermehren Ärger verringern
Was können wir noch tun? Was können wir/ich tun?
Wie und in welchen Schritten? Wie und in welchen Schritten?
Wann fangen wir an? Wann fangen wir/ich an?
Mit was? Mit was?

Was kommt neu dazu ?
Wie wichtig ist mir das (sehr / mittel / wenig)?

Was wiederholt sich?
Wie oft hatten wir das schon so - oder ähnlich?
Haben wir eine Lösung schon angepackt - oder noch nicht?

Was haben wir erfolgreich verändert?
Rückblickend -
War es sehr schwierig - anstrengend - oder eher leicht?
Warum das?

Erläuterungen
1) z.B. An Dir gefällt mir besonders gut Deine zärtliche Aufmerksamkeit:
Wie am letzt Sonntag, als Du mir ....

Ergänzungen:
Was geht schon?
Was geht schon besser?
 

 

  

Zt3/10           


Freude      


und
         

Gut-tun        
und        
effektiv?       


Und             
IMMER           
zwei Fragen          
bedenken! >>>    

Außerdem:            
Nur ICH entscheide 

FÜR MICH !    

Für niemanden    
sonst !!        

Grundsatz: Alles mit so wenig eigenem Energieaufwand, wie gerade notwendig (einfach, praktisch,
effektiv)  und GLEICHZEITIG  mit so viel Entspannung (Loslassen), wie gerade möglich!
Unbedingt fortlaufend und spürbar verbessern und immer wieder FRAGEN:

1) Macht es MIR so Freude?  Verbessert es mein Bisher?
Fördert es also meine Zufriedenheit, mein Wohlfühlen, meine Leichtigkeit und Entspannung?
Macht es  mich reicher an Erfahrungen und Bewusster-werden?
Bedient es mein Bedürfnis nach Vielfalt und meine Neugierde nach Dazulernen von Neuem?

2) Tut es MIR so auch gut?   Und verbessert es mein Bisher?
Unterstützt es also meine Lebens-Qualität (Ausgleich + Gleichgewicht)? Oder bin ich eher auf dem Weg
 der Einseitigkeit, des Un-Gleichgewichts und damit letztlich des Starr-werdens
(immer das Gleiche oder mehr vom Gleichen = krankmachend)?

Denn wenn ich keine Freude spüre bzw. mir etwas so nicht gut tut, z.B. Angst, Druck, Hektik, nur Leistung,
nur Einseitigkeit, nur Aktion, nur auf Erwartungen/Forderungen eingehen (eigene und die von anderen) usw.,
dann schädigt MICH das und bringt MIR eher Nachteile.

Aber:  Nur ICH entscheide FÜR MICH, wie's weitergehen soll!
Folgen und Wirkungen (positive und negative)  treffen jedoch immer auch MICH SELBST!

     Bearb.Hinw. > unten!   

   

 fürZt3/10    Bearbeitungsvermerk/e:   von Freude,Zt3/10  auch an (+Hinweise)  > Angst  > Bedürfnisse  > Bewusster  //> Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Energie  > Entscheiden  >  (Ent-)Spannung  > Fragen 
         > Gleich-gewicht  >  Inhalte  > KörperLassen > Leben  > Leichtigkeit  >
Lernen  > Schmerzen  > Selbst  >  Spüren  > Vielfalt  >  Wer / Wie bin ich?  >  Wirkungen  > Wohlfühlen    (09.16)  
         Einfügung: IMMER zwei Fragen bedenken! ALT;     NF  (02.18)  Einfügung: Freude - und Gut-tun und effektiv? Immer ZWEI Fragen! Eigen-Kompetenz?     Erg.  + Gut tun + Verändern/verbessern 
         Ergänzungen erl.13.02.18    Beitr.erl(NF)) 17.02.18          + diese Hinw.erl.                            Hinweise(allg. ,ggf.+K)     ??
         + Nachtgedanken15.02.18

  - siehe auch:FreudeZt3/10   bis //


     für    Bearbeitungsvermerk/e   von    auch an (+Hinweise)  >   
             Einfügung:                 Beitr.erl          + diese Hinw.erl.             
             Hinweise(allg. ,ggf.+K)
    

 

 

 Freude 8

 und Spaß / Unterhaltung ??

 

Ich weiß gar nicht, ob das Wort überhaupt im Duden auftaucht, das ich vor kurzer Zeit zum ersten Mal gehört habe, als eine Mutter zur anderen sagte: "Ich muss mir noch etwas zum Kindergeburtstag einfallen lassen, um die Kinder zu bespaßen".

Der sogenannte Spaß scheint auch der wichtigste Faktor in der Fernsehunterhaltung zu sein, wo dieser aber immer mehr zur Schadenfreude degeneriert, wenn z.B. eine Sendung nur davon lebt, dass man Situationen zeigt, in denen jemandem ein Missgeschick passiert ist.
Sollte der Spruch richtig sein, wonach Schadenfreude die reinste Freude ist?

Ich glaube, dass zwischen Spaß und Freude ein gewaltiger Unterschied besteht und man das Wort Schillers, dass Freude die große Feder in der Weltenuhr ist, arg verfälschen würde, wenn man statt Freude Spaß sagt. So wichtig und gesund Lachen sein kann, der Ausdruck der Freude ist wohl eher ein Lächeln, das bekanntlich die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen herstellt.
Jemandem eine Freude zu bereiten ist sicher mehr als ihn zu bespaßen.
Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, dass es heißt "Ich freue mich". Von "sich selber bespaßen" habe ich eigentlich noch nie etwas gehört. Und so bleibt wohl auch in Schillers Ode die Freude weiterhin der schöne Götterfunken und nicht der Spaß eines Comedians.
                                                                                                                                     nach    Helmut Zöpfl / unveröffentlichter Text,  12.2018  (Gedanken zu Tag)         

 

 

 

 Bild4

 

                                                                                   Angelika Wohlfarth

 [Mohnblumen+Blumen (>)=. erl 06.17]

 

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
(>)A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!              
     Bearb.Hinw. > unten!   
     für    Bearbeitungsvermerk/e   von    auch an (+Hinweise)  >   
             Einfügung:                 Beitr.erl          + diese Hinw.erl.             
             Hinweise:.
                                                  Datei:

______________________________________________________________________________________________________________________

Sept.13(Zt8), Okt.13(Bild), Nov.13(Zt9), Dez.15(6), Dez.18(6NF/Wdh), Aug.20(7), Apr.21(8), Aug21(Bild4), Dez.22(Zt3/10NF)
 

siehe auch:   alle Hinweise unter:  << Freude1  +  << Freude2 
 

 

siehe auch:

Bedürfnisse(was fehlt?)   Botschaften(Signale,Hinweise)     Gefühle(ungute)   Gewaltfreie Kommunikation2     Eigen-Kompetenz/-Verantwortung   Krankheiten   Leistung   Polaritäten(Entwickeln)     Probieren     RoterFaden8(1-9)   Schmerzen    Spüren      Staunen (Zt2-Lichtpunkte)     Wohlfühlen   Zuversicht   Zwei Seiten     Was tun1

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sichtweisen (Weltbild)      Sinn (praktizierender 'Mensch')
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH.
Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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