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Freundschaft 

  Freunde

  •       Bild1  > 196

  •  Freundschaft (1)  -  und ehrliche 
                                   Meinungsäußerung?   (Was tun?)  

            
     
Einfügung: Vorbilder - Abschauen, nachmachen und Eigen-Verantwortung?
             

 

 

 Bild1

                                                                                 Angelika Wohlfarth

 

 

Freundschaft  1 

und ehrliche Meinungsäußerungen - positive UND negative? 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  Z schreibt: "Meine beste Freundin ist, so wie ich das beobachte, sowohl in ihrer Arbeit, als auch ihrem Partner gegenüber ein Ekel, das nur Ansprüche stellt. Irgendwie meine ich, dass ich ihr das sagen sollte, weil sie selbst es offensichtlich nicht merkt. Doch ich zögere, weil ich mir denke, dass das auch wieder Besserwissereien sind. Kann ich wissen, wie es für meine Freundin gerade gut und richtig ist? - Verrätst du mir dazu deine Meinung?"

Antwort:   Du stellst am Schluss deines Textes genau die entscheidende Gretchenfrage, ob du wissen kannst, was für deine Freundin gerade gut und richtig ist.
Ich meine: Nein!
Deine Freundin macht es auf dem Hintergrund ihrer Lebensgeschichte und ihrer Erfahrungen so gut, wie sie es gerade kann. - Ich bin auch überzeugt, dass sie andere nicht vor den Kopf stoßen oder gar verletzen will. - Und - sie weiß sicherlich nicht, wie sie mit ihrer Art auf andere wirkt bzw. wie sie die eigene Art verbessern könnte, ohne dadurch das eigene Ansehen (vermeintlich) zu gefährden.
 
Ich sehe es schon so, dass es zu einer Freundschaft oder näheren Beziehung gehört, das Gegenüber nicht nur mit den Dingen anzuerkennen die als schön und wohltuend auffallen, sondern ihm auch zu unangenehmen Verhaltensweisen und Erscheinungen eine ehrliche Rückmeldung anzubieten.

Lob und Anerkennung werden immer gerne gehört und beflügeln.

Doch unangenehme Rückmeldungen - wie lassen sich diese so anbringen, dass das Gegenüber überhaupt offen zuhört und sich dann auch nicht gekränkt, kritisiert oder beschimpft fühlt?
 

Ich würde

mir als erstes überlegen, was ich an Positivem und Negativem wahrnehme.
Welche Verhaltensweisen der Freundin ihrem Partner oder auch Kollegen gegenüber, werden von mir als belastend empfunden (z.B. dominant, laut, rechthaberisch, immer das letzte Wort haben müssen, wenig verhandlungs-, nicht kompromissbereit usw.).
 

Ich würde

mir dann überlegen, welcher Punkt herausragend und deshalb besonders belastend ist - und mir genau dazu eine echt erlebte Situation aus der jüngsten Vergangenheit merken.
 

Dann

eine gute Gelegenheit - z.B. gemeinsamen Kaffeeklatsch - abwarten und da zwischenrein (nicht als Hauptsache) erwähnen, dass die Freundin ja viele positive Eigenschaften hat, die angenehm auffallen, z.B. Hilfsbereitschaft, Klarheit, Überblick usw." Doch, wenn ich mir vorstelle, dein Partner oder auch ein Kollege zu sein, dann würde ich sicherlich auch verschiedenes, was du tust und wie du es tust, als belastend empfinden. - Wärst du dafür offen, von mir, als dir nahe stehende und dich mögende Freundin, wenn mir was auffällt, im Einzelfall auch ein Feedback entgegen zu nehmen?"
 

Wenn JA 

"Darf ich dir gleich einen kleinen Vorfall erzählen, der mir aufgefallen ist"
 

Wenn JA 

Beispiel erzählen (Beobachtungen - KEINE Bewertungen!).
"Als dein Gegenüber hätte ich mich …. (z.B. klein gemacht) gefühlt.
Mir hätte es gut getan, als …. (z.B. gleichwertig) behandelt / beteiligt zu werden."
 

Ende

"Das ist keine Kritik und ich weiß auch nicht, ob du es so oder anders gemeint hast. Ich weiß auch nicht, ob und wie du es hättest besser / verbindlicher machen wollen. - Ich möchte dir nur als Außenstehende spiegeln, wie die Wirkung auf mich gewesen wäre.
Und wenn du damit einverstanden bist, würde ich jetzt gerne aus diesem Thema wieder aussteigen und zu unserem allgemeinen Plausch zurückkehren."
(Bitte NICHT argumentieren, denn jeder sieht es anders.)
 

Wenn NEIN

dann ist das sofortige Aussteigen aus diesem Thema angesagt, denn es ist die Entscheidung deiner Freundin, ob sie ein Feedback zu ihrem Verhalten von dir bekommen mag und gerade dafür offen ist oder nicht. Vielleicht ist dann zu einem anderen Zeitpunkt eine erneute Nachfrage willkommen. (?) 


Das sind also ein paar Ideen von mir zu deiner Situation.
Ich meine, dass es nur wichtig ist, dass deine Freundin "bewusst" mitkriegt, wie sie auf ihre Umgebung wirkt. Ob sie dann in ihrem Denken / Verhalten / Handeln etwas verbessern will, das kann nur sie selbst herausfinden und entscheiden.

Nach meiner Erfahrung ist der Weg zu mehr spürbarer Freude und bewussterem Handeln, wie er z.B. durch das Meditative Gehen/Laufen wächst, immer gut und trägt zu einem lebendigeren und intensiveren eigenen Leben bei. Doch das nur am Rande und nebenbei.

Nacht.-Gedanken  18.02,18

 Zsfsng noch erstellen!

 

 

 

 

 

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 Einfügung: Vorbilder - Abschauen, nachmachen und Eigen-Verantwortung?

          


Vorbilder        

Abschauen,         
nachmachen und        
Eigen-Verantwortung?   
 

Kinder und           
Jugendliche?         

Eltern!! ??         

 Wir lernen täglich von Vorbildern, besonders den eigenen Eltern, Freunden, Bekannten
 und den Medien durch abschauen und (hoffentlich ergänzt durch eigene Kreativität) nachmachen.

Dann geht es - und das wird leider meist übersehen - ums Ausprobieren, Überprüfen und wenn
das Neue so auch persönlich brauchbar ist, ums bewusste Integrieren und Einpassen,
 in den eigenen Lebensalltag, in der jeweils EIGENEN Art.

Weil:  Wir sind alle verschieden und haben immer verschiedene Bedürfnisse!

Dann muss spürbar sein, dass es so "mehr" Freude macht, als bisher und so auch persönlich
wirklich gut tut, vielleicht sogar weiterführt! Was sind wohl die voraussichtlichen Folgen u. Wirkungen?

Da hinzuführen, und Überprüfungen anzuregen und zu begleiten, sind besonders Eltern herausgefordert

Stimmt es so nicht, macht also "spürbar" ein eher ungutes Gefühl, dann darf
verbessert oder das Neue auch (persönlich) verworfen werden!

Zuschrift dazu:  Kinder orientieren sich überwiegend an den Eltern – im Positiven wie im Negativen. Und können evtl. noch gar nicht abschätzen, ob es ihnen
gut tut oder nicht (z.B. rauchen, zu viel essen, schnell fahren, nicht rechtzeitig ins Bett gehen usw.)   Das sollten Eltern immer bedenken.

       Bearbeitungsvermerk/e   vonVorbilder,Zt2    auch an (+Hinweise)  > Abschauen > Bedürfnisse > Bewusst > Eigen/es > Eltern > Freude (nicht nur fun / Unterh.) > Freundschaft > Gefühle(auch 'ungute')
          > Gut tun > LebenLeistung
Lernen  > Medien > Neues > Probieren > Spüren > Verändern/verbessern > Verschieden > Wirkungen   (01.18)     

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

 

Freundschaftlicher-Hinweis  - siehe auch: RoFa9, Basis für ...

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
(>)A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!              
     Bearb.Hinw. > unten!   
     für    Bearbeitungsvermerk/e   von    auch an (+Hinweise)  >   
             Einfügung:                 Beitr.erl          + diese Hinw.erl.             
             Hinweise:.
    

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Okt.11(1),  Aug.18(Bild1) 
  

 

siehe auch:

Angst(1)     Beziehung    Gefühle (unangenehme-Ärger)      Gefühle(3/ungute)     Kleidung    Lob     Meinung     Möglichkeiten     Roter Faden4(1-9)     Schönheit     Verändern3      Was tun1 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung      Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

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