Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
[ Inhalt ]         
Zurück ] Home ] Weiter ]          [ Autor ]

 

   

    

Gefühle1

     >>Gefühle2  
 

 ungute Gefühle

   Ärger
   Wut
   Hass
   Druck
   Verspannungen
   Schmerzen
   Krankheiten
 
   Unachtsamkeit /
   Nachlässigkeit
   sich selbst gegenüber
  
   usw.

 

 

 Bild1

 

                                                                    Unbekannt

 

 

 

Zt1     

Zu Schmerzen und überhaupt unguten Gefühlen 
habe ich heute deshalb eine recht positive Beziehung, weil sie für mich Signalgeber und Botschafter sind, dass ich in meinem Leben gerade etwas mache, was mir schadet, dass eigene, wichtige Bedürfnisse unerfüllt und damit hungrig bleiben. Veränderung / Weiterentwicklung ist dann angesagt.
Das ist dann zwar vielfach unbequem und eigentlich oft auch unerwünscht, aber es hilft, solchen inneren Antreibern ausgesetzt zu sein. Sonst würde ich in der Tatenlosigkeit erstarren.

 

 

Gefühle  1

klären und erklären -
mit Fragen an sich selbst und das Du

 

Gefühle - sie sind immer und überall dabei, entweder eher gute Gefühle (z.B. Liebe, Freude, Zuneigung, etwas ist gut gelungen, die warme Sonne auf der Haut, der gute Geschmack des Essens usw.) oder eher ungute Gefühle (z.B. Schmerzen, Ärger, Frust, beschimpft, beschuldigt, bedrängt oder abgewertet werden usw.).

Oft werden die vorhandenen Gefühle erst richtig wahrgenommen und beachtet, wenn sie so stark auftreten, dass sie nicht mehr übersehen und beiseite geschoben werden können. Sind es gute Gefühle, dann ist das ja wunderbar und ein Genuss, sind es aber ungute Gefühle, dann tragen diese leicht zu schlechter Laune, ärgerlichen Reaktionen und letztlich auch Streit und Auseinandersetzungen bei.

In einer Gesprächsrunde erzählten Hanno und Reike, ein Paar, das schon mehr als fünf Jahre zusammen ist, ihre Erfahrungen mit Streit, Konflikten, Missverständnissen und den erstaunlichen Möglichkeiten, durch Fragen zu starken Gefühlen in einem vertrauensvollen und offenen Gespräch immer wieder Neues über sich selbst und das Du kennen und verstehen zu lernen.


Hanno:
Wir haben in der Vergangenheit viele Möglichkeiten probiert, kleine und größere Verstimmungen und Streitereien, möglichst schnell zu beenden und danach gute, gemeinsame Lösungen zu finden, sowohl für die aktuelle Situation, als auch natürlich für die Zukunft, damit Gleiches sich möglichst nicht wiederholt.

Reike:
Es war immer wieder schwierig - und schmerzhaft - aber wir waren auch immer wieder erfolgreich im Herausfinden neuer Möglichkeiten, die uns weiterhelfen könnten.

Denn wir wollten uns ja nicht ankeifen, sondern gut und in Frieden miteinander unser Leben gestalten.

Ja, ja, immer wieder beflügeln uns hehre Vorsätze, solange, bis die Wirklichkeit uns dann wieder überrollt. Ein falsches Wort - und schon ….. !

Aber, das ist ja auch völlig normal, dass es zwischen Menschen, noch dazu, wenn sie so nahe zusammen leben, immer wieder mal kracht.

Selbstverständlich, das ist auch in Ordnung. Meistens sind es sowieso nur Missverständnisse. Aber entscheidend ist halt, dass wenn es weh tut, man - auch ganz natürlich 'Au!' schreit. Und das mitunter ganz schön heftig.

Das wird dann, trotz der vielfach damit verbundenen Schmerzen, entweder zur Bewährungsprobe für Streit- und Konfliktlösungsmöglichkeiten, die wir schon kennen und die sich bewährt haben - oder manchmal auch zur Geburtsstunde ganz neuer Ideen.

So, wie unlängst. Das wollten wir euch gerne erzählen. Denn das ist für uns wirklich eine Beziehungsbereicherung

Genau! Reike hat mir den Inhalt eines Buches erzählt, das sie gerade las. Ich habe die Zusammenhänge aber anders verstanden, als sie sie gemeint hat - und habe dazu meine Meinung entwickelt. Ganz schnell verschwand Reike aus dem Gespräch. Sie war schon noch körperlich da, aber ich hatte das Gefühl, mit dem, was ich gerade sagte, bei ihr nicht mehr anzukommen.

Ich habe dir aufmerksam zugehört!

Kann ja sein, aber 'zuhören' und 'zuhören und verständnisvoll innerlich mitgehen' sind zwei Paar Stiefel.

Schon klar. Ich gebe ja zu, dass ich dein Reden eigentlich ziemlich schnell als 'langatmig' empfand - und du hast das offensichtlich mitgekriegt.

So war es. Und ich habe ziemlich verärgert reagiert.

Als ich merkte, dass es zu einem Aufeinander-losgehen wird, habe ich unsere alte Zauberformel bemüht "Bitte unterbrechen wir hier - und Auszeit!"

Das ist eine Grundvereinbarung zwischen uns beiden. Wenn es heftig wird oder zu werden droht, dann bewirkt diese Formel "Bitte unterbrechen wir hier - und Auszeit!", dass ab diesem Moment Schweigen einsetzt. Wir behalten beide unsere Plätze. Jeder kann aber nun nach Innen gehen und sich den Ablauf nochmals anschauen, den eigenen Inhalt am Gespräch und denjenigen des Du, das eigene Verhalten und dasjenige des Du, die eigenen Gefühle und die vermutlichen Gefühle des Du - und sich dann auch fragen: "Was will ich jetzt für mich und für uns? Und was will ich beitragen?"

Und wenn wir beide uns dann anschauen und beide mit dem Kopf nicken, dann setzen wir das Gespräch fort - und zwar lösungsorientiert.

Die Frage lautet dann: "Was ist passiert - bei mir - bei dir - dass es so heftig geworden ist - dass es zum Streit gekommen ist?"

In diesem Fall ist uns aufgefallen, dass auf beiden Seiten sofort ganz schön heftige Gefühle mit im Spiel waren.
Es ist schon klar, dass mir Hanno meine Gefühle nicht macht, sondern er löst sie nur aus. Das ist
in etwa so, wie wenn ich im 1. Stock zum Fensterputzen an einem Seil einen Putzkübel beim Fenster rausgehängt und das Seil an der gegenüberliegenden Türklinke gesichert habe. Alles bestens. Da kommt plötzlich Hanno, der von alledem nichts weiß, in den Raum. Durch das Öffnen der Türe, löst sich das Seil und der Kübel stürzt ab. Fast wäre ich auch mit abgestürzt.
Eine fürchterliche Wut auf Hanno flammt auf. Usw.

So muss es nicht immer sein, aber es kann so ablaufen. In diesem Fall wurde ich also unabsichtlich der Auslöser von Reikes Wut.

Und da haben wir uns vorgenommen, doch mal die Gefühle anzuschauen, die da besonders stark zu spüren sind.

In unserem Beispiel hatten wir zur Auswahl mein Gefühl "Ich komme mit meinen Worten bei dir nicht an, ich fühle mich nicht beachtet, ignoriert und abgewertet!" und Reikes Gefühl "Ich finde dein Reden langatmig, langweilig und uninteressant!".
Wir haben uns für Reikes 'langatmig' entschieden und sind dann nach folgendem Schema vorgegangen:

 

Gefühle durch Fragen klären und erklären

1.

Vereinbaren wer mit welchem Gefühl auf innere und äußere Erkundungsreise geht.
Hier Reike mit 'langatmig'.

2.

'Gemeinsam' Fragen suchen und sammeln

a)

Fragen, die Reike sich selbst stellt

b)

Fragen, die Reike - in diesem Zusammenhang - an Hanno stellt

3.

Fragen in eine persönlich gute Reihenfolge bringen

4.

Fragen beantworten

a)

Fragen von Reike an sich selbst
Reike sucht die eigenen Antworten und erzählt, was bei ihr dazu da ist und was ihr dazu einfällt. Hanno darf nur zuhören, nicht unterbrechen. 
Verständnisfragen aufschreiben.

b)

Frage von Reike an Hanno - "Gibt es noch Verständnisfragen?"
Wenn JA, beantwortet sie Reike.

c)

Reike an Hanno - eigene Innenwahrnehmung ./. Außenwahrnehmung anderer
"Ich habe meine Innenwahrnehmung zu den einzelnen Fragen erzählt. 
Hast du zu einzelnen Punkten abweichende Außenwahrnehmungen?"
Wenn JA, erzählt nun Hanno, so wie er es erlebt. Reike hört nur zu.
Das ist eine wichtige Ergänzung für Reike, weil sie jetzt nicht nur die Zusammenhänge im eigenen Inneren besser verstehen, sondern auch die Außenwirkungen auf Hanno kennen lernen kann.

d)

Fragen von Reike an Hanno
Hanno sucht die eigenen Antworten.

e)

Frage von Hanno an Reike: Verständnisfragen?
Wenn JA werden sie nun von Hanno beantwortet.

f)

Hanno an Reike - eigene Innenwahrnehmung ./. Außenwahrnehmung anderer
"Gibt es eine abweichende Außenwahrnehmung?"
Wenn JA beschreibt Reike diese.

5.

Lösung suchen und vereinbaren, wie Gespräche künftig verbessert werden können, um das Gefühl 'langatmig', 'langweilig' oder 'uninteressant' möglichst erst gar nicht aufkommen zu lassen.

6.

Gegenseitig bedanken.

 

Beispiele:

Fragen von Reike an sich selbst
   (Suche gemeinsam von Reike und Hanno)

Was bedeutet für mich (Reike) dieses Gefühl 'langatmig'?
Verabschieden sich da meine Neugierde, meine Offenheit, mein Interesse? 
Sage ich da innerlich vielleicht "Das habe ich längst verstanden und 
   ich weiß längst, was du jetzt noch (künftig) sagen und erklären willst!"? 
Höre ich da dann wirklich noch aufmerksam zu und gehe innerlich auch 
   noch mit - oder lasse ich es mehr oder minder durchrauschen?

Mache ich das öfters, etwas als langatmig / langweilig / uninteressant zu empfinden?

Stimmt das wirklich, dass ich das, was da noch kommen würde, auch an 
   Feinheiten, alles im Vorhinein längst weiß?

Welche Vorteile hat diese Einstellung? 
Welche Nachteile muss ich in Kauf nehmen (was entgeht mir)?

Wie teile ich mein Desinteresse mit? 
Was mache ich da genau, dass der andere merkt, dass ich mich langweile
   (obwohl ich das ja eigentlich gar nicht mitteilen möchte)?

Will ich es so lassen?

 

Fragen von Reike an Hanno 
   (Suche gemeinsam von Hanno und Reike)

Ich empfand dein Reden als zu langatmig. Das war meine Wirklichkeit!
Wie war dein Reden für dich? 
Was hat dich dazu veranlasst, so viel zu reden und so ausführlich zu werden? 
Was wolltest du damit bewirken?

Wie hast du das gemerkt, dass ich nicht mehr richtig dabei bin?

Du hast viel geredet, dir ging's aber nicht gut, weil du das Gefühl hattest, 
   nicht gehört zu werden (bei mir nicht anzukommen).
Was hätte aus deiner Sicht bewirken können, dass das Gespräch sich nur 
   auf den wesentlichen Inhalt (Buchempfehlung - und deine Meinung dazu) 
   hätte beschränken können - und damit viel kürzer geworden wäre - 
   und trotzdem wäre es dir damit rund und gut gegangen?


Die Wirkungen dieses "Bei sich selbst und beim anderen nachfragen!" ist ganz faszinierend.
Der Erzähler (hier Reike) findet viele neue Zusammenhänge, die vorher nicht bewusst waren. Durch das laute Erzählen bekomme ich (Hanno) sie mit und kann plötzlich Reike ganz anders verstehen. - So auch Reike mich.
Es löst sich nicht nur das ungute Gefühl auf, sondern es entstehen hier zusätzliche Gefühle von Vertraut-sein, Nähe und Liebe. 

Ja, das ist wirklich wunderschön. Die Reiberei führt so zu mehr Verständnis und einer Stärkung unserer Beziehung und besonders des Zusammengehörigkeitsgefühls. Es stärkt auch ganz nebenbei die Gefühle von Nachsicht, Wohlwollen, Geduld und Ausdauer. Weil: Es lohnt sich! Und ich liebe ihn ja - und weiß auch, dass er mich liebt! Wir wollen und können so besser miteinander - mehr und inniger, als bisher.

Natürlich kann das kein Patentrezept sein, aber vielleicht eine Anregung, es auch mal so zu probieren und dann in freier Variation den Weg zu finden, der dann persönlich am besten passt und hilft.


Ja, das waren also Reike und Hanno.
Ich finde es eine schöne Möglichkeit. Ausgelöst durch Reibereien wachsen so gegenseitig Verständnis und Intensität. Ungute Gefühle werden transformiert zu fruchtbarem Humus der Beziehung. 
Es ist schon erstaunlich, was alles möglich wird, wenn beide durchdrungen sind von: 
"Wir wollen das miteinander!"

 

 

Zt2     

Deine un-guten Gefühle (auch anlässlich von Krisen, Krankheiten und Schmerzen) fordern "dich" auf, dich zu bewegen. Eigenes Dazu-lernen (eigenes Weiter-entwickeln im "Tun", nicht nur davon und darüber reden) wäre dann wohl angesagt. Und zwar in Richtung Vielfalt. 
Denn für dich bist "nur" du selbst verantwortlich - nicht der Arzt, nicht der Lehrer, nicht der Seelsorger, nicht der Vorgesetzte oder wer sonst. Nur du selbst!
Was könnte dir z.B. "noch" spürbar Freude machen und so auch gut tun - und dich vielleicht sogar weiterbringen? - Brainstorming?    ;-) 

 

 

Gefühle  2

Mit Schleichwegen auf ihrer Spur

 

In einer offenen Runde beschäftigten wir uns unlängst wieder mal mit dem Thema "Gefühle" - gute und beglückende Gefühle (Freude) - ungute und belastende Gefühle (Schmerzliches) - was sie in uns auslösen und auch wo sie ihren Ursprung haben.

Denn, die Gefühle, die ich empfinde, werden mir weder von einem oder mehreren anderen, noch von Situationen oder der Umwelt 'gemacht'. Ich mache mir meine Gefühle immer selbst. Auch wenn ich momentan meine, dass die Gefühle entstanden sind, weil mir z.B. erfreuliches Lob (das Herz hüpft) oder auch belastende Kritik (Ärger wird spürbar) ausgesprochen wurden.

Das, was auf mich zukommt, was ich sehe, höre, rieche, schmecke, spüre, nehme ich zunächst wahr und bewerte es dann 'selbst'. Ist das eher gut oder ist das eher ungut, erinnert es mich an schöne und erfreuliche Erlebnisse oder lässt es Bilder wieder lebendig werden, die schwer, belastend, vielleicht auch schmerzlich und leidvoll sind?
Schwierig wird es, wenn ungute Gefühle entstehen, weil im Unterbewusstsein Vorerfahrungen, vielfach aus der Kindheit, erinnert werden. Das geht blitzschnell. Die inneren Bilder (Erinnerungen) entstehen und bringen die zu ihnen gehörenden unguten Gefühle mit. Die inneren Bilder bleiben in den meisten Fällen unbewusst, die unguten Gefühle (Ärger, Zorn, Empörung, Wut usw.) dagegen werden körperlich spürbar.
 

So entsteht der Trugschluss: 
Ich erlebe außen, z.B. im Gespräch mit dem Partner,

>

>

>

>

 

>

eine unbefriedigende Situation,

erinnere 'unbewusst' ähnliche Vorerfahrungen,

spüre meinen Zorn,

denke im Bewusstsein, dass mein Gegenüber für meinen Ärger verantwortlich ist, mir diesen Ärger gerade zufügt -

und gehe jetzt auf dieses los.
Häufige Folge: Streit und Auseinandersetzungen.

Tatsächlich hat mein Gegenüber durch sein Verhalten, durch ein Wort oder eine Geste, ohne das zu wollen oder zu wissen, bei mir diese alte Erinnerung 'ausgelöst'. 
Meine Gefühlsreaktion hat also ihre Wurzeln in 'meiner' Vorgeschichte. Und solange ich diese alten Wurzeln nicht aufgespürt und bewusst gemacht habe, solange werden mich ähnlich ungute Gefühle in vergleichbaren Situationen immer wieder einholen.
 

Wie gibt es das, dass blitzschnell Erinnerungen, besonders an Situationen der Kindheit auftauchen, ohne dass ich das bewusst mitbekomme - ich spüre nur die dazu gehörigen unguten Gefühle, die mich schier überfluten? 
Dazu ein Beispiel aus der Praxis: 
In der Vergangenheit wurden versuchsweise in Kinofilmen Werbebilder für ein Markeneis aufgenommen, das in der Pause zum Verkauf angeboten wurde. Die Bildfolgen waren so schnell und so kurz, dass sie 'bewusst' nicht gesehen werden konnten (ca. 16 Bilder pro Sekunde). Mit diesen Versuchen sollte herausgefunden werden, ob die Werbebotschaften, auch wenn sie bewusst nicht gesehen werden konnten, 'unbewusst' aufgenommen werden - und welche Wirkungen entstehen.
In Filmen ohne Werbeeinblendungen war das übliche, mäßige Kaufverhalten der Kinobesucher zu beobachten. In Filmen mit 'verdeckten', also nicht bewusst sichtbaren Werbebotschaften, setzte in der Pause ein 'Ansturm' auf das unsichtbar beworbene Markeneis ein. Die verdeckte Werbung war also unbewusst aufgenommen worden, ohne dass die Eiskäufer das bewusst bemerkt hätten. 

Die Folge dieses Versuchs war, dass 'unsichtbare' Webeeinblendungen verboten wurden. Im Gegensatz zu sichtbarer Werbung, weil hier der Einzelne selbst frei entscheiden kann, ob er sich diesen mächtigen, unbewussten Wirkungen aussetzen will.
 

Was zeigt dieses Beispiel im Zusammenhang mit der Arbeitsweise des Unbewussten?
Durch verdeckte Werbebilder wurden entsprechende Lust- bzw. Bedürfnisgefühle ausgelöst und die beteiligten Menschen glaubten, den Eiskauf frei und aus eigener Entscheidung zu wollen. Gewaltiger Irrtum!
Es gibt kaum Situationen, an denen das Unterbewusstsein mit all seinen Erinnerungen und gespeicherten Inhalten nicht beteiligt ist. 
 

Also: 
Ich sehe oder erlebe außen gerade etwas - die entstehenden Gefühle können damit zusammenhängen, sie können aber auch unbewusst entstanden sein und müssen mit dem unmittelbaren Erleben nichts zu tun haben. 

Wie komme ich dem besser auf die Spur, was bei MIR gerade los ist?
Denn aus dem Unterbewusstsein heraus entstehende ungute Gefühle lösen oft Reaktionen aus, die ungeheuer viel Schaden anrichten (Streit, Verletzungen, Angriffe, Gewalt usw.).

Ziel sollte es sein, 
die Verantwortung für die eigenen Gefühle selbst zu übernehmen und so auch Konflikte, die immer wieder mal entstehen, besser bearbeiten und bereinigen zu können.


Zu einer friedlichen Konfliktbearbeitung hat die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) *)
als Basis das Modell der VIER SCHRITTE entwickelt:

Dieses Modell geht von der Grundüberzeugung aus, dass, wenn ich gute Gefühle spüre, z.B. Freude, Wohlfühlen, Glück, Zärtlichkeit, etwas ist mir gut gelungen usw., dann habe ich das, was ich JETZT GERADE brauche. Die Folge ist, ich fühle mich im Augenblick rund und wohl. 
Wenn ich ungute Gefühle spüre, Ärger, Kummer, Leid, Schmerzen, Sehnsucht, Eifersucht usw., dann fehlt mir etwas, was ich JETZT GERADE bräuchte. Hinter dem unguten Gefühl verbirgt sich also ein 'eigens' unerfülltes oder zu kurz gekommenes Bedürfnis. 
In der Regel weiß ich nicht, welches 'eigene' Bedürfnis bei mir gerade da ist. Vielmehr sehe ich mein Gegenüber bzw. die Situation und tappe dann meist in die Fall, da die Ursache z.B. für meinen Ärger zu glauben.

Um nun das Gegenüber wegen eigener unguter Gefühl nicht (irrtümlich) angreifen und verletzen zu müssen, bieten die VIER SCHRITTE der Gewaltfreien Kommunikation einen friedlichen Weg zu mehr eigener Klarheit und bewussterem Handeln.

 

Da macht sich bei mir ein ungutes Gefühl bemerkbar.
Zentrale Frage:
Was ist JETZT gerade los, in diesem Moment? *)

1. Schritt:  Was ist genau passiert - und zwar JETZT? 
                  Ich beschreibe meine Beobachtung.
Wichtig ist, nur die eigene Beobachtung zu beschreiben, keine Bewertung
Nur das, was gerade geschieht bzw. geschehen ist, was ich also sehe, höre, rieche, schmecke oder spüre.

Beispiel: 

Beobachtung =  Ich sehe, dass du deine Hand hebst und dich dabei etwas nach vorne beugst - 
ich höre dich sagen...  usw. (das ist für das Gegenüber nicht verletzend, sondern nur eine klare Information, was ICH wahrnehme)

BewertungIch finde das ärgerlich, dass... - 
ich empfinde das als Angriff, wenn... - 
du bist recht erregt - 
du bist laut - 
so, wie du das machst, ist das ... usw. (das könnte für das Gegenüber verletzend, abwertend, fordernd - und möglicherweise sofort wieder Streit auslösend sein - DU-Beschuldigungen)

 

2. Schritt:  Was fühle ich - und zwar JETZT?
  Ich beschreibe meine Gefühle, die jetzt da sind bzw. entstehen.
 

Beispiel:  

Ich spüre Angst in mir aufkommen, fühle mich bedroht, angegriffen und merke auch, dass ich wütend werde.

 

3. Schritt:  Wenn ich das fühle, was brauche ich dann wohl - und zwar JETZT?
                  Was ist mein Bedürfnis?
 

Beispiel:  

Um mich wieder wohl zu fühlen, bräuchte ich ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, dass ich so angenommen bin, wie ich gerade bin, damit ich entspannt und aufmerksam an dem Zusammensein teilnehmen kann.

 

4. Schritt:  Was könnte ich oder jemand anders tun, damit ich bekomme, 
                  was ich brauche - und zwar JETZT?
                  Ich könnte mich bitten, ....   oder   Ich könnte dich bitten, ....
 

Beispiele:  

Meine Bitte an mich:  Mehr Geduld, Nachsicht und Wohlwollen einzuüben und mir bewusst zu sein, dass, wenn wir zusammen sprechen, du mir wohl und nichts Böses willst. (Das hilft mir aber nicht jetzt, sondern erst in der Zukunft, wenn ich es mehr und mehr so sehen kann.)
oder 
Meine Bitte an dich:
  Mir ruhig und gelassen zu antworten und dabei nicht so heftig zu gestikulieren, mir auch jetzt nur zuzuhören, damit ich Meines mit dir teilen kann. Ohne Rückfragen, ohne Meinungsäußerung, ohne Lösungsvorschläge.
oder - oder - 
 


Das ist schon sehr hilfreich, weil es Klarheit nach Innen und Verständnis nach Außen fördert - und zwar ohne dass einer wegen aufkommender unguter Gefühle den anderen angreifen und verletzen muss.
 

Was in diesem Modell fehlt, 
ist der Versuch, dem Hintergrund der eigenen Gefühlsreaktion im eigenen Unbewussten nachzuspüren und damit die eigene Reaktion nicht nur selbst besser zu verstehen, sondern sie durch Erzählen auch dem Gegenüber verständlicher zu machen.

Wir haben deshalb einen fünften Schritt (Aha!) angefügt:

5. Schritt:  Aha! 
  Ich wende mich nochmals meinem Ausgangsgefühl (Nr.2) und meinem Ausgangs-Bedürfnis (Nr.3) zu und frage:
"Gibt es vergleichbare Gefühle bzw. Bedürfnisse in meiner Vergangenheit? 
  Kenne ich solche oder ähnliche Situationen (welche)? 
  Kenne ich solche oder ähnliche eigenen Reaktion (in welchen 
  Zusammenhängen)?
Und dann erzähle ich das, was mir dazu einfällt.

Jetzt kann es sein, dass der vorher ausgedrückte Wunsch sich verändert. 

In jedem Fall ist das eigene Verständnis für die vorhandenen eigene Gefühle und Bedürfnisse jetzt viel größer - und auch das Verständnis des Gegenübers.
 
 

Beispiel:   

Ich spüre Angst in mir aufkommen, fühle mich bedroht, angegriffen und merke auch, dass ich wütend werde. 
Kenne ich dieses Gefühl / ähnliche Situationen / ist mir ähnliches schon irgendwann in der Vergangenheit begegnet? 
Ich lasse mir Zeit und lasse mich von diesem Gefühl in die Vergangenheit führen. Mir wird bewusst, dass mein Vater, wenn er mich als Kind ausgeschimpft hat, solche Drohgebärden machte, und öfters hat er mich dann auch geschlagen. Angst und ohnmächtige Wut sind da in mir entstanden. Aber ich war ja viel zu klein und konnte mich nicht wehren. - Sehr schmerzlich.
Mein Bedürfnis war, in meiner Autonomie (Selbstbestimmung) gesehen, ernst genommen und auch so angenommen zu werden. Mir fehlten Anerkennung und Bestätigung. - Eine ganze Reihe von Bedürfnissen waren also hungrig geblieben, waren weder gesehen, noch beachtet worden.
Verständlich, dass (unbewusste) Erinnerungen immer noch heftige Reaktionen bei mir auslösen. 
Der damalige Hunger ist auch heute noch zu spüren.
Doch heute bin ich nicht mehr klein, ausgeliefert und wehrlos. Heute bin ich groß und erwachsen und finde für mich viele Möglichkeiten, mit solchen Situation anders als mit (kindlich) ohnmächtiger Wut zu reagieren. Friedlicher, menschlicher. Und damit besser in Verbindung zu bleiben - mit mir selbst und mit anderen. - Ich kann z.B. erklären und 'bitte' sagen.

Ein großer Schritt zum eigenen und gegenseitigen Sich-besser-kennen-lernen.

Erst jetzt sollte die Antwort auf die Bitte (Nr.4) kommen. 
Und sie darf immer lauten: JA, NEIN oder auch ANDERS.
 

So wird ein ungutes Gefühl nicht nur wichtig genommen und das dahinter versteckte 'eigene' Bedürfnis aufgespürt, so kommt oft auch seine Entstehungsgeschichte ans Tageslicht und einigen Gespenstern der Vergangenheit wird so vielleicht ihre Macht genommen. 

So oder ähnlich könnte die gewonnene Erkenntnis lauten:
"So war es, keine Frage! Aber das ist vorbei! Es schmerzt zwar noch, wenn ich daran denke, aber es wird immer leichter, wie eine heilende Wunde. Im übrigen hat es mein Vater damals so gut gemacht, wie er es eben zu diesem Zeitpunkt konnte! - JETZT bin ICH nicht mehr in der Ohnmacht des Kindes gefangen, sondern habe mit Klarheit und Umsicht viele gute Lösungsmöglichkeiten, besonders diejenige, meine jetzigen Bedürfnisse aufzuspüren und zu benennen und damit zu einem friedlichen Miteinander beizutagen, in dem sich BEIDE wohl fühlen." 
 

Die VIER SCHRITTE der Gewaltfreien Kommunikation passen immer, helfen und führen weiter. 

Vorgenommen haben wir uns, dass jeder für sich und bei passender Gelegenheit (nicht immer und unbedingt) auch zusätzlich den FÜNFTEN SCHRITT probiert. 
So wollen wir herausfinden, wie das dann in der Praxis ausschaut.

 

 

*) Ein weiteres Beispiel der 4 Schritte:

  • Als ich dich gestern Abend am Telefon sagen hörte, du könnest heute nicht, weil du deinem Papa beim Einpacken helfen wollest - und mehr werde dir zu viel - und du würdest dich dann nächste Woche wieder melden,
     

  • fühlte ich mich enttäuscht, beiseite geschoben, nicht wertgeschätzt und schmerzlich sehr berührt.
     

  • Dahinter steht wohl u.a. mein Bedürfnis, dass, wenn etwas gemeinsam festgelegt wurde, auch eine Veränderung "gemeinsam" ausgehandelt werden soll - zur Zufriedenheit beider. 
     

  • Deshalb meine Bitte an dich, künftig gemeinsam Vereinbartes, wenn Veränderungen nötig sind, diese auch gemeinsam zu verhandeln, so dass wir beide gleich-berechtigt beteiligt sind.

Der  5. Schritt:   

  • Kenne ich diese Gefühle "enttäuscht, beiseite geschoben, nicht wertgeschätzt und schmerzlich sehr berührt"? Wo und wann sind sie mir erstmals begegnet? Wo führen sie mich in der Vergangenheit hin? Welche Bedeutung und Geschichte haben für mich die Bedürfnisse "Gleichberechtigung, Achtung, Zuverlässigkeit und Vertrauen"?
    Erzählen - bzw. aufschreiben. 

 

 

Zt3                 
Ärger,                 
Angst,                 
Schmerzen,                 
Krankheiten                 
und andere                 
unguten Gefühle
:                 

Du empfindest immer wieder unangenehme Gefühle,
auch dass es mit anderen immer wieder 
zu Konflikten kommt?
*
MIR sagen solche Gefühle etwas ÜBER MICH, 
nämlich dass ICH in MIR Defizite habe 
und SELBST Neues dazu-lernen und 
neue Erfahrungen machen sollte, 
vor allem SELBST FÜR mehr Freude zu sorgen, 
wenn ich will, dass es mir wieder besser geht.
*
Könnte ja sein, dass es bei dir ähnlich ist.
 

 

 

Gefühle  3 

Ungute Gefühle sagen "Achtung!" 

 

"Weißt du,"   erklärte mir eine Bekannte, "da habe ich so ein ungutes Gefühl! Eigentlich ist mir das, was ich da vorhatte, sowieso un-angenehm. Ich weiß nicht, ob ich da jetzt überhaupt noch was unternehmen soll! - - ."  

Bei einer anderen Gelegenheit erwähnte sie dann: "Ich habe mir das gründlich überlegt, Licht und Schattenseiten abgewogen und nach langem Hin und Her mich dann entschieden, aus meiner Partnerschaft auszusteigen. Es ist viel einfacher so, auch wenn es momentan weht tut! - Doch - dann hatte ich wieder < so ein Gefühl > ! Tiefdrinnen habe ich gewusst, dass das nicht stimmt. - Eigentlich wollte ich nichts davon hören und es wegschieben. Schließlich habe ich es doch beachtet und wichtig genommen! 
Gott sei Dank! - - Wir sind immer noch zusammen. Allerdings haben wir auch viel dazu gelernt und uns weiter-entwickelt!"

 

Ungute Gefühle
(z.B. Schrecken, Angst, Schmerz, Druck, Krankheiten, usw.) sind etwas ungemein Wertvolles und Wichtiges. Es sind die inneren Sensoren des Gefühls, die sich melden um "aufmerksam zu machen".

z.B. Jetzt kommt ein schwierigeres Wegstück - Schlaglöcher - anseilen, der Weg ist schmal und rutschig, daneben ein tiefer Abgrund, Hindernisse liegen auf dem Weg, sie wollen überstiegen oder umgangen werden - usw. usw.

Es ist ähnlich wie mit den Eiswarnern am Auto. 
Man fährt. Es ist alles scheinbar in Ordnung, scheinbar so wie immer. Im Fahrzeuginneren ist es wohlig warm. Der Motor summt gleichmäßig. Die Stimmung ist eher monoton, einschläfernd. - Doch draußen haben sich in der Zwischenzeit die Verhältnisse verändert. Es ist kälter geworden und ein dünner Eisfilm hat sich auf die Straße gelegt. Die Eissensoren lösen "Alarm!" aus, rütteln wach. Nun ist die schläfrige Stimmung wie weggeblasen. Hellwach ist das eigene Verhalten auf die neuen Verhältnisse abzustimmen. - Die Geschwindigkeit wird zurückgenommen und sehr aufmerksam und umsichtig (Abstand zu anderen Fahrzeugen / nötiger Bremsweg / mögliche Überraschungen usw.) weitergefahren. - So erreicht der Fahrer - zwar etwas langsamer, aber sicher und wohlbehalten sein Ziel.
 

Ungute Gefühle melden also äußere und innere Gefahrenstellen, "warnen", wie eine Blinklichtanlage an einem unbeschrankten Bahnübergang.

Sie "selbst" sind weder gut, noch schlecht. - Sie sagen auch nichts darüber aus, ob das, was sich da ankündigt nun "gut für mich" oder "schlecht für mich" ist.

Es sind körpereigene Sensoren, die sich eben melden und darauf hinweisen, dass das  eigene  Verhalten sehr wach und umsichtig überprüft und verbessert, also verändert, weiter-entwickelt und auf die neuen Verhältnisse eingestellt werden muss, um weitergehen und die  eigenen  (Lebens-) Ziele sicher erreichen zu können.

Umsicht, Fantasie, Einfallsreichtum und waches Engagement sind nun besonders gefragt, nicht verniedlichen, den anderen (z.B. dem Arzt, dem Partner, den besonderen Umständen usw.) die Schuld in die Schuhe schieben und mit angeblich Nichts-ändern-können davonlaufen (und so weiter machen).
 

Eine Gefahr ist, wenn ungute Gefühle oder ihre Erscheinungsbilder "selbst" als ein Übel interpretiert werden, dem man schnellstmöglich entkommen oder das man bekämpfen muss. 
z.B. Herzbeschwerden werden mit Tropfen wegbehandelt - fertig.(?) - 
Oder, ein Magengeschwür wird operiert - und dann geht es wieder weiter wie bisher.(?) -
Oder, eine Ehe wird geschieden - und schon bald kommt wieder mit 1000 neuen Hoffnungen und Erwartungen die nächste. (?) - usw.

Das wäre dann so, wie wenn der Autofahrer im vorherigen Beispiel, wenn sich die Eissensoren melden, in die Werkstätte fährt und die Sensoren ausbauen lässt. Jetzt hat er Ruhe - und fährt ohne eigene Verhaltensänderung weiter. Allerdings "nur" bis zur nächsten Ruhe-Störung, die dann vermutlich "bedeutend schmerzhafter" wird.
 

Kommt ein Signal (ungutes Gefühl, in welcher Form auch immer), geht es
ums Heilen  (das unmittelbare Erscheinungsbild des unguten Gefühls [Symptom] muss behandelt werden)
und gleichzeitig auch 
ums Heil-werden  (da ist der < ganze > Mensch  mit seinem momentanen 
< Denken, Handeln und Fühlen >, also seiner momentanen Lebens-Führung und seinen Lebens-Inhalten gemeint).

 

Ungute Gefühle fordern mich also auf, das nun besonders zu sein, was ich eigentlich immer sein sollte, nämlich
umsichtiger und fürsorglicher Chef
im  eigenen  Körper und im  eigenen  Leben!

 

Derjenige also, der wach und bewusst immer wieder fragt
     Was mache ich da gerade? 
     Wo will ich eigentlich hin?
     Was will ich jetzt dazu tun?

 

Und danach aktuell entscheidet und handelt.

 

Ungute Gefühle dürfen nicht verwechselt werden mit dem Gefühl, das auch als Antwort der Inneren Stimme auf neue Überlegungen und Entscheidungen kommt. Diesem Gefühl, das gleichzeitig auch ein Inneres Wissen ist:
"Ja, so stimmt es für mich!"
  oder
"Nein, das stimmt einfach nicht für mich! - In dieses Richtung weiterzugehen tut  mir  insgesamt nicht gut!"

Das ist ein ganzheitlicher innerer Kommentar.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang übrigens, eigene neue Überlegen und Entscheidungen "immer" so oft und so lange zu verändern, bis sie die "volle innere Zustimmung" finden.

 

Ungute Gefühle geben also - im Rahmen bisheriger Erfahrungen - Signale.

 

"Aufpassen  -  wach-sein  -  dazu-lernen  -  aktuell und neu entscheiden!"

 

Je nachdem, wie viele solcher "spürbaren" Signale schon übersehen oder beiseite geschoben worden sind, können die unguten Gefühle immer schmerzhafter und nachhaltiger werden (z.B. Niederlagen und Krankheiten kommen öfters und werden länger und schwerer).

 

Solche Wegstücke, die mit "unguten Gefühlen" beginnen, und in der Folge die höchste Konzentration und alle Kräfte fordern, bergen in sich die Chance intensivsten Erlebens und von Glücksgewinn!

z.B. Beim Bergwandern erlebte ich es einmal, dass im Frühherbst ein Wegstück von mehreren Metern spiegelblank vereist war. Auf der einen Seite ging es steil nach oben, auf der anderen etwa 50 m steil nach unten. Erschwerend kam dazu, dass ich einen Bergneuling als Begleiter dabei hatte. Da spürte ich gehörige Angst. Nun stellten sich die Fragen: "Zurück - und die Tour an dieser Stelle abbrechen?" oder "Weitergehen - über diese Eisstelle - aber dann wie?" Schließlich haben wir mit den Händen Steinchen und Split aufgesammelt und "aufgestreut". Wie zuhause, wenn ein Gehweg vereist ist - nur eben ein bisschen sorgfältiger. Das dauerte ein Weilchen. Und dann querten wir diese kritische Stelle sehr vorsichtig. Schließlich war es geschafft. Siegesgeheule - und weiter ging's!
Alle sonstigen Einzelheiten habe ich vergessen. Die Überwindung dieser gefährlichen Stelle und wie wir es im Einzelnen gemacht haben, verbunden mit dem tollen Gefühl danach, das ist heute noch glasklar in meiner Erinnerung. Seitdem sind auch ständig kleine und ganz leichte Steigeisen in meinem Rucksack mit dabei.
 

Das gilt auch für Innen,
also für kritische Lebens-Stellen, die von unguten Gefühlen begleitet werden.

 

 

Zt4          

Frage:      Hast du schon mal nachgeforscht, 
was DIR DEINE un-guten Gefühle sagen und 
wozu sie DICH auffordern wollen?

Ich frage deshalb, weil FÜR MICH un-gute Gefühle, 
egal, welchen Namen ich ihnen gebe, 
MICH schmerzlich spürbar darauf hinweisen wollen, 
zu erkennen, wo ich gerade BEI MIR Defizite habe
und MICH auffordern, 
zu entscheiden, ob ICH zu MEINEN Gunsten 
Notwendiges dazu-lernen / verbessern / erweitern will oder nicht. 
Wenn ich nicht will, dann, habe ich die Erfahrung gemacht, 
kommen die
Löcher (zu anderer Zeit und in anderer Verkleidung) wieder. 
Das sind dann zwar neue Chancen, 
aber es tut halt wieder weh, obwohl es vermeidbar gewesen wäre.

 

 

Zt5          

 Gefühle arbeiten wie Sensoren.
Positive Gefühle (z.B. Freude, Wohlfühlen, Lachen, Entspannung, Leichtigkeit usw.) bestätigen.
Negative (un-gute) Gefühle warnen
(z.B. Spannungen, Ärger, Angst, Hektik, Schlaflosigkeit, Unruhe, Schmerzen, Krankheiten usw.),
auch davor, sie einfach zu ignorieren, zu rationalisieren oder zu bagatellisieren.
Sie mahnen * eigene *, positive Weiterentwicklung an (Verbesserungen / Erweiterungen / Vielfalt).

 

 

Zt6           
Auszug aus           
dem 'Beispiel'          
in RoterFaden8         

...... Jeder sollte also so entscheiden, wie es "auch" für ihn stimmt.
Außen, wie Innen! Dann ist ein gutes Gefühl zu SPÜREN.

Macht der Soldat es dagegen anders, entscheidet also, sich nur nach Außen (Befehl) zu richten und seine Innen-Signale nicht zu beachten, weil das zu lange dauert, jetzt eben nicht geht, oder weil er sich gar nicht darum kümmern mag, dann gibt es zwischen äußerem Tun und den inneren Wirkungen einen Konflikt. Der Soldat spürt ungute Gefühle, beachtet sie aber nicht. Er tut also etwas, was ihm nicht gut tut, ja ihm sogar schadet.
Es entstehen innere Spannungen, die nach und nach immer mehr werden. So entwickeln sich Schmerzen und Krankheiten (z.B. Soldaten, die aus Krisengebieten zurückkommen, haben häufig, abgesehen von körperlichen Beeinträchtigungen, massive psychische Probleme).

Das BEWUSSTE SICH SELBST SPÜREN und BEACHTEN ist also ungemein wichtig!

Sich selbst spüren und beachten ist auch der Ausgangspunkt für BEWUSSTE Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung, für SELBST-BEWUSSTE Menschen! ...... 

 

 

 Bild2  (Mutter)

 

                                                                   Unbekannt

 

 

X X X X X

Einfügung: Bewusster oder Zeitverschwendung?

           
Bewusster werden!          

 Was immer du machst,
mache es mit Hingabe,
also mit ganzer Aufmerksamkeit und Beteiligung,
mit Leib und Seele,
mit Freude und Begeisterung.
Ob es so für dich stimmt, spürst du.
Das ist immer ein Gewinn für dich selbst und alle anderen Beteiligten.
Sonst?
Wäre es für dich fad, langweilig und letztlich Zeitverschwendung.
Spüren würdest du dann wohl ungute Gefühle, Anspannung und Druck.

von machen,Zt1 auch an:> Aufmerksamkeit > Bewusster(mit Übungsmögl.) > Freude (nicht:nur fun!) > Gefühle(auch 'ungute') > Langeweile > Spannungen > Spüren > Zeit(Verschwendung?)   (10.16) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Beziehungs-Checks + Ich-Checks! Immer wieder prüfen und vorbeugen!

        

Beziehungs-Checks    

in Partnerschaft,          
Ehe und           
Familie           

Auch:  ICH-Checks!      
 

Immer wieder           
prüfen und           
vorbeugen!           

 Immer wieder überprüfen Piloten ihr Flugzeug vor dem nächsten Flug - selbst und mit großer Sorgfalt - auch, wenn sie das schon gestern getan haben, auch, wenn es gerade aus der Werkstatt gekommen ist. Sie tun es mit Umsicht, Vorsicht und Engagement und setzen auch ihre ganze Erfahrung und
ihren Instinkt ein. Um nichts zu übersehen oder zu vergessen, bedienen sie sich einer Check-Liste.
Ein beruhigendes und sehr erfolgreiches Verfahren!

Die Piloten einer Beziehung, einer Ehe, einer Familie, sind die beiden Partner. Wie gut, wie tragfähig und wie beglückend ist diese Lebens-Beziehung derzeit wirklich? Darf es in den kommenden 2, 5 oder 10 Jahren so weiter gehen? Tut das BEIDEN gut? Ist das also FÜR BEIDE rund und schön?
Oder wären Kurskorrekturen wichtig, um Ermüdungserscheinungen und Absturzgefahren vorzubeugen? 

Als achtsame/r Pilot/in der Beziehung von MIR zu MIR (gelebte Verbindung von Außen und Innen)
spüre und beachte ich auch ständig MEINEN eigenen Gesamt-Zustand (Lebensgefühl).

 von Beziehung,Zt3/1  auch an  Achtsamkeit > Familie > Gefühle(auch 'ungute') > Ich > Leben > Partnerschaft > Probieren > Spüren  (06.17)                    
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung:  Chancen:> "Du darfst!" > Mehr Freude, trotz Druck u. Erwartungen - Liebe deinen Nächsten ... !

           
Chancen (2)           

"Du darfst!"           
jetzt vorrangig            
 AUCH            
an DICH denken!"
           

Zusammenfassung           
des Anliegens:          

 

(Liebe           
deinen Nächsten           
wie dich selbst!")           

 

 - zum einen auszudrücken “So kann man es ‘auch’ sehen bzw. machen!” und
 - zum anderen anzuregen, “Forderungen und Erwartungen anderer (von außen) und auch die eigenen,
   inneren Forderungen und Erwartungen (irgendwann mal geglaubt und verinnerlicht), die oft
   Druckgefühle und ein schlechtes Gewissen machen, beiseite zu schieben und
   JETZT SELBST und immer bewusster
     . den eigenen Körper zu spüren,
     . den Inneren Einsager (Intuition, Gefühl, Bedürfnis) zu beachten,
     . den ‘auch’ wichtig zu nehmen,
     . ihm zu vertrauen und
     . nun ‘auch’ für sich SELBST ausgewogen zu sorgen bzw. neu und aktuell zu entscheiden
      
(Lernmöglichkeiten: z.B. MOSAIK / Bewegungstraining
        
> http://mosaik.homepage.t-online.de/koerp.htm + http://mosaik.homepage.t-online.de/medgl.htm).
Wenn sich also z.B. der innere Impuls bemerkbar macht ‘Das würde ich jetzt gerne machen, das würde mir jetzt Freude bereiten, da hätte ich jetzt richtig Lust dazu!’, das dann ‘auch’ sorgfältig zu prüfen, zu berück- sichtigen und sich das dann, wenn irgend möglich und vertretbar (Mitmenschen und Umfeld?), auch zu
erlauben und zu gönnen, es also zu tun.
Ggf. Erzählen, Gespräch, Verhandeln und Sich-einigen mit dem Ziel win + win / jeder muss immer auch etwas davon haben.” - Bestmöglich! - So ist die eigene Freude (positives Gefühl) immer 'auch' dabei!

Das eine tun UND das andere AUCH!

    Bearbeitungsvermerk/e:   von Chancen(2/letzter Absatz) auch an   > Bedürfnisse > Bestmöglich > Bewusster > Bewegungstraining > Einigen > Entscheiden > Erwartungen > Freude (nicht:nur fun!) > Gefühle(auch 'ungute') > Gespräche > Gewalt (Druck) > Glauben > Ich > Inhalte > Körper > Machen > Selbst > Spüren > Ziele > Zuversicht    (12/16/07.17+erl)     
   

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Einstellung / Haltung (eigene)?

         
Einstellung / Haltung           
zum 'eigenen' Leben?           

          
Richtung Freude oder           
Belastung (= eher schwer)?           

In welche Richtung schaue ich bevorzugt? 
Wovon rede (spreche) ich viel? 
Worüber denke ich viel nach?  
Sind es Inhalte, die mir viel Freude bringen, 
mache ich sie gerne und mit Begeisterung - 
oder sind es eher Inhalte, wo ich das Gefühl habe, 
sie machen zu müssen, 
die mich eher belasten und müde machen, 
bei denen mir wenig nach Lachen zu Mute ist?
Will ICH es so lassen?

 von Haltung,Zt1  auch an  > Entscheiden > Freude > Gefühle(auch 'ungute') > Gespräche > Inhalte > Lassen > Leben > Richtung > Spüren > Wirkungen  (02.17) 
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Energie(1) >Bewusste "innere" Einstellung / Haltung!


Auszüge         
Textandeutungen           

 

Energie(1)        

Bewusste        
"innere"        
Haltung / Einstellung!        

      
 

 ....Nur so viel Energie-Einsatz, wie jetzt (für diese Bewegung) unbedingt nötig -  und gleichzeitig - so wenig Energie-Einsatz, wie in
 diesem Zusammenhang nur irgend möglich....
Effektiv! (minimale Bewegung, bei maximaler Entspannung!)....
Sie (die Körper-Energie) ist in der Wirkung ähnlich wie Benzin....(Antriebs-Energie).
...LEBEN   -  ist "Bewegung". ... BEWEGUNG   -  ist ständige Veränderung - mit dem Ziel, jeweils "den" Körperzustand herzustellen,
der jetzt gerade - unter Berücksichtigung der INNEREN BEDÜRFNISSE und der ÄUSSEREN GEGEBENHEITEN - als der  best-
mögliche "gespürt" wird. Und das bewusste Denken übersetzt dann dieses "Spüren" in Worte - z.B. in  "Ich fühle mich richtig wohl,
 voll Freude, voll Tatendrang, voll .....  usw.."....LEBEN   -  ist also SPÜREN.... ...BEWEGUNG, erzeugt durch das  WECHSELSPIEL
 
von SPANNUNG und ENTSPANNUNG. (= Leben).  ENERGIE ist dazu erforderlich - und nur über das "SPÜREN (Fühlen)" kann ich überprüfen,.... Wohl-fühlen, Freude, Leichtigkeit, ... gute Ernährung... fließende Energie.... Spüren = Wegweiser ...
Devise also: "Ich gehe achtsam mit meiner Körper-Energie um und setze sie AUCH zur EIGENEN Freude und für mehr Wohl-fühlen
 ein." Für mich selbst - für dich - für die Welt - egal, wenn ich nur mit meinem Herzen (= meiner Freude) dabei bin.
Körper-Geoemetrie...Kleidung...Schuhe...Verspannungen... Schmerzen... Krankheiten... Stehen, Sitzen, Laufen, Gehen. Loslassen +
immer feiner Spüren lernen und einüben, möglichst an frischer Luft - täglich! Es passt, wenn es MIR letztlich AUCH gut tut!

 Bearbeitungsvermerke:  von Energie(1)  auch an > Aufmerksamkeit > Bewegung > Bewegungsprogramm > Bewusst > Gefühle > Haltung > Krankheit > Leben > Loslassen > Schmerzen > Spüren > Verändern/verbessern > Ziele > Zuversicht   (06.17) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Fesseln und Sonderbare Gefühle?

          
Fesseln
  und           

Sonderbare Gefühle?   

Einhalten und fragen       

NL120+TdW ab 20.10.10        

 Da ergibt sich in der Routine des Alltags ein Moment des Einhaltens und plötzlich wird
ein sonderbares Gefühl spürbar - innere Fragen melden sich: 
"Wie lange soll es unverändert so weitergehen?
Noch 1 Jahr, 5 Jahre, 10 Jahre? Und - war es das dann?"

      ***Der Fluss fließt stetig, doch sein Wasser ist nie dasselbe.   (von Bernhard Jaumann    aus: Duftfallen)*** 

 von Fesseln,Zt1/2,NL120 auch an > Gefühle(auch 'ungute') > Meditation > Selbst > Tun > Verändern/Verbessern (12.16)   > Botschaften/Signale > Fragen > Spüren  (01.17)    
   

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung:  Freude-Gefühle sind Spiritualität!

        NL 116 (Partnerschaft 6)   Das Leben für sich und andere mit "viel Freude + Leichtigkeit + Lachen von Herzen" zu gestalten, ist ein spiritueller Weg. Nur wer nach Innen geht und lernt, sich selbst zu spüren und zu beachten, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen, die eigenen Bedürfnisse jeweils herauszufinden und selbst das Mögliche dafür zu tun - und dann auch die entsprechenden Wirkungen zu beachten - , der kann loslassen, entspannen und sich frei fühlen - und den Impuls des Herzens nach Freude ausdrücken = dem Lachen von Herzen also Raum geben. -  Es ist Arbeit an sich selbst und für sich selbst, die dann auch die Grundlage für ein achtsames und respektvolles Miteinander sein kann. - Nach Innen gehen und sich spüren lernen - das eigene Innen mit dem eigenen Außen VERBINDEN - und so jeweils ein bestmögliches JETZT selbst gestalten bzw. mit-gestalten.
    ***Im Tun und den Dingen die eigenen Worte geben, geschieht Wandlung.*** 

   Bearbeitungsvermerk/e:    von Partnerschat(6),NL116  auch an  > Bedürfnisse  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Entscheiden  >  Freude (nicht:nur fun!)  > Gefühle(auch 'ungute')  > Selbst  > Spiritualität  > Spüren  > Tun  > Verbinden  (11.16)  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 Einfügung: Frieden braucht Verstehen!   Verstehen verlangt: ....

VERSTEHEN verlangt "umdenken und dazu-lernen". Auch wenn ich mich momentan vom anderen verletzt fühle und meinen Schmerz spüre, dann trotzdem nicht zurück-schlagen, sondern, wenn ich neugierig und interessiert bin, zurück-fragen - und damit überprüfen:

"Habe ich es richtig verstanden, so wie du es gemeint hast?" (Inhalte mit EIGENEN Worten / Bildern / Vergleichen wiederholen.)

Es geht also um das Dazuholen des ganz selbstverständlichen und selbstkritischen Wissens:

"Es ist möglich, dass ich im Moment etwas anderes verstehe, als der andere es tatsächlich meint!"

Daraus ergibt sich: NICHT SCHLAGEN - SONDERN FRAGEN! - Sich um 'verstehen' zu bemühen gehört zum Beziehungsalltag - täglich und tätig - mit probieren, viel üben und bewusst anwenden. Gelebter - und dann auch spürbarer - FRIEDEN !

von Frieden(1)  auch an > Beziehung > Bewusst > Fragen > Gefühle(auch 'ungute') > Gespräche > Gewaltfreie Kommunikation  > Hinterfragen > Meinung > Partnerschaft(6) > Sichtweisen > Spüren > Verletzen > Verstehen  (01.17)            Nachtrag: > Missverständnisse  (06.17)

X X X X X

Einfügung: Gefühle im eigenen Körper?

          
Beachtung der Gefühle           
im eigenen Körper!          

 Spüren - braucht die sorgfältige Beachtung des eigenen Körpers!
Der Kopf ist gleichzeitig immer auch wichtig für das Auswerten
(Inhalt, Ich will, bedenken, entscheiden > Ziele > Folgen+Wirkungen).

von Spüren2,Zt6  auch an  >  Gefühle  > Körper (08.16) 

 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung:  Gefühle - ungute    Wieso eigentlich "ungut"?

         

Ungute Gefühle          

Aufforderungen          
zu neuem          
eigenem Tun!          

von LABYRINTH / Antreiber zur               
Freude (Ungute Gefühle)              

 Ungute Gefühle (Angst, Zaudern, Schmerzen usw.), wieso eigentlich "ungut"?
Es sind Gefühle - und das Etikett "gut" oder "böse" kommt von mir selbst, indem ich es so interpretiere.
Das ist nicht nur eine Einschränkung, sondern auch gefährlich, weil so die Versuchung
entstehen kann, diesen "unguten" Gefühlen zu entkommen, sie wegzudrücken oder auch wegzuargumentieren, statt sie wichtig zu nehmen und den Ursachen nachzugehen.
Ungute Gefühle wollen Wegweiser sein dürfen, die anzeigen, dass es da in wichtiges Neuland,
zu neuen Erfahrungen und zu Erweiterungsmöglichkeiten für das eigene Leben geht.
Ungute Gefühle sind also eine Aufforderung, für mehr eigene (neue) Freude zu sorgen.

 von Schmerzen(Zt3)  auch an Krankheiten  (04.16) + > Gefühle(auch 'ungute') (03.17)   Einfügung: Gefühle - ungute
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Geht schon! / Passt schon!

Kennen Sie das auch, liebe Leserinnen und Leser "Das geht schon!" oder "Das passt schon!" - innerlich, leise - oder auch laut ausgesprochen? - Ich spüre also, dass ich in meinem Denken und Handeln etwas verbessern könnte, ja sollte, aber ich bin zu nachlässig, mich darum zu bemühen und das dann auch wirklich zu tun. - Ich kümmere mich also nicht um die Folgen und Wirkungen meines momentanen Denkens und Handelns. Diese sind in der Regel nicht nur weniger intensiv spürbare Lebensfreude, sondern, zumindest langfristig, auch mehr Verspannungen, Schmerzen und Krankheiten. - So schade ich mir also selbst. - Die Frage ist: "Will ich so weitermachen? - Ich für mich?"

         ***Was immer ich mache, ist es "auch" FÜR MICH oder mehr GEGEN MICH?
             FÜR MICH = z.B. mehr Freude, ausgeglichen, mit Entspannung, Wohlfühlen, Leichtigkeit, mehr erfülltes Leben (=eher mit mehr
               Bewusst-sein, Achtsamkeit, Spüren und Offenheit für das Probieren NEUER Möglichkeiten), oder
            GEGEN MICH  = z.B. eher einseitig, mit unguten Gefühlen, offenen, eigenen Bedürfnissen, Schmerzen usw.
siehe auch:  Jetzt(Zt3)***
von Bedürfnisse2,NL154  auch an  >
Bewusster  > Botschaften/Signale  > Freude (nicht:nur fun!)  > Gefühle(auch 'ungute')  >  Hinterfragen  > Jetzt  > Möglichkeiten  > Probieren  > Spüren  > Wer / Wie bin ich?   (11.16)  

X X X X X

Einfügung - Meine Gefühle mache ich SELBST!

          
Ärger -           
mache ICH MIR immer SELBST -           
und das darf ich auch -           
wenn ICH das will!          

 

 

    ICH bewerte dann (für mich)
           richtig,
           falsch,
           gut,
           schlecht,
           Gewinn,
           Nachteil,  usw.
    oder vermute / fantasiere
           negative / belastende Zusammenhänge
           (selten erfreuliche).

 ICH sehe etwas. - Was genau und im Einzelnen? - und
ICH höre etwas. - Was genau und im Einzelnen?
Halt! - Was mache ICH dann?
*
Bewerte und urteile ICH nun in MEINEM Kopf,
dass mir das eher gefällt oder auch nicht und
erwarte und fordere dann von meinem Gegenüber, der Situation (oder auch von mir),
so zu sein oder das zu machen, wie ICH mir das gerade vorstelle?
oder
Nehme ich das, was JETZT eben so ist, wie es ist, wahr,
spüre MEINE Gefühle dazu,
ob sie eher angenehm sind und MEINE Freude mehren,
oder eher unangenehm und MICH belasten und
gestalte dann SELBST und aus eigener Kraft mehr in die Richtung,
die MIR mehr gefällt (gut tut)?
*
Für MEINE Entscheidung und MEIN Handeln / Verhalten,
trage ICH immer SELBST
die Verantwortung und damit die Folgen und Wirkungen.
Je nachdem, was ICH mache und wie ICH es gestalte,
werde ICH mehr Freude oder auch mehr Wehtun (Schmerzen) SPÜREN.

von Ärger,Zt2/1  auch an  >  Gefühle(auch 'ungute')  >  Jetzt  > Selbst  > Verantwortung  (07.16)

 

 

  X X X X X

 Einfügung: Glaube nichts, probiere, spüre u. entscheide dann SELBST!  (mit Erg.)

        

Glaube nichts!           

Prüfe Freude, Gut-tun           
u. vorauss. Wirkungen           
für dich und andere,           
erst dann entscheide           
FÜR DICH!           

 Glaube nichts,
prüfe und hinterfrage bewusst alles,
probiere was DIR interessant erscheint,
entscheide dich für das, was mehr Freude verspricht und AUCH DIR gut tun könnte,
dann spüre und verbessere DEINES SELBST in kleinen Schritten weiter.
Berücksichtige die voraussichtlichen Folgen und Wirkungen für dich und andere.

ergänzende          
Einfügung
          

Wer das mag, darf diesen und alle anderen Texte  als Denkanstöße nehmen und sich anregen lassen, das eigene Verhalten zu überdenken und FÜR SICH Verbesserungsmöglichkeiten ins Auge zu fassen, sich selbst also weiter zu entwickeln. - Was, wann, wie und auf welchem Weg, das weiß und entscheidet jeder SELBST. - Hier werden vor allem Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung in Erinnerung gebracht. Da verdienen Innere Kreativität, der Innere Einsager und der Innere Richter, die jeder in sich SPÜREN kann, besondere Zuwendung und Vertrauen.

 voin Glauben,Zt1/2  auch an > Bewusster > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Entwickeln > Freude (nicht nur fun / Unterh.) > Gefühle(auch 'ungute') > Hinterfragen > Inhalte > Probieren > .Schritte > Selbst > Sichtweisen > Sinn > Spüren > Wirkungen> Verbessern > Vielfalt(Neues) > Wachsen > Ziel       (05.17) 
 

X X X X X

Einfügung: Gleichwertiges Begegnen!

            
Gleichwertiges             
Begegnen!            

 Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen;
dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten;
dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen;
zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen;
dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen;
dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen;
von dir Abschied nehmen, ohne Wesentliches versäumt zu haben;
dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich für sie verantwortlich zu machen;
dich informieren, ohne dich zu belehren; dir helfen, ohne dich zu beleidigen;
mich um dich kümmern, ohne dich ändern zu wollen;
mich an dir freuen, so wie du bist.
Wenn ich von dir das Gleiche bekommen kann,
dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern.
 
Wandspruch in einem englischen Souvenirladen
Übersetzung: Mathias Güldenstein - Quelle unbekannt

von Begegnen,Zt4 auch an  > Besserwisser(Partersch.7)  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Erwartungen1  > Freude (nicht:nur fun!)e > Gefühle(auch 'ungute')  > Geschenke1  > Gleich.. > Glück  > Liebe  > O.k.  > Spüren  > Urteilen    (10.16)      
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Glück auf Rezept?

           
Glück           

auf Rezept?           

Erwartungen           

und andere           
sollen für mich tun           
oder mich wieder           
gesund machen???          

Besserwisser?          

Recht-haben-woller?          

 

Und nun?          

 Wenn ich das das erstmal hören würde,
würde ich mir auch denken, das ginge nicht und kein Mensch würde sich das wünschen.
Aber - ist es wirklich so? - Gehen wir nicht zum Arzt und erwarten von ihm die Heilung?
Wollen wir nicht vom Partner geliebt, von den Kollegen und Mitmenschen geachtet werden?
Wollen wir nicht viel Geld verdienen und teure Objekte
unserer Begierde (Auto, Haus, gesellschaftliche / berufliche Stellung usw.)?
Wollen wir nicht, dass das DU so ist und sich so verhältst, wie ICH das gerade möchte?
Alles von außen. - Andere sollen, müssen....! Weil ich das FÜR MICH so will!
Indem wir von anderen bekommen oder andere für uns machen lassen oder von außen erwarten,
stellen wir uns im Kopf vor, dass wir dann glücklich und zufrieden sind. (?)
 
Aber ist das Glück, sind das Momente des Glücks, spürbare?
Von innen? Erreicht durch SELBST denken und SELBST tun?
Was macht eigentlich der Kopf, wenn wir Momente des Glücks spüren?
 
Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser,
sich das letzte Mal richtig glücklich gefühlt (sich gespürt)??

 von Glück,NL81  auch an  > Erwartungen  > Gefühle(auch 'ungute')  > Mobbing  > Spüren   (10.16)  > Bedürfnisse > Gesundheit > Heilen > Ich will > Selbst > Tun   (06.17)

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Konflikte > ungute Gedanken, Gefühlen, Reaktionen

Es geht schnell, sich in unguten .Gedanken, .Gefühlen und .Reaktionen zu .verwickeln oder gar zu .verlieren. - .Nicht darüber zu sprechen, die Sache einfach zu .übergehen oder .unter den Teppich zu kehren (.wird schon werden) löst und .erlöst nicht die schlechten Gefühle und die auslösenden .Verhaltensweisen. Die .Belastungen kommen dann wieder, wenn auch in anderen .Erscheinungsformen. -  Wichtig ist, eine Konfliktsituation zu .beachten. Da ist irgendetwas .schiefgelaufen. Da gibt es .Missverständnisse oder .Irrtümer oder .Verständigungsschwierigkeiten oder zu kurz gekommene .Bedürfnisse oder .Verletzungen und .Kränkungen. .Heilung ist z.B. durch .Bearbeiten und .Verzeihen möglich. Sich selbst und dem Du gegenüber. - Das .Aufspüren der .Kipp-Punkte ist dazu eine relativ einfache und schnelle .Möglichkeit. - Das .Verzeihen ist ein ungemein wichtiges, aktives Handeln, das .bewusst auf .Hass und .Groll .verzichtet und damit den .Zwang, ständig in Vergangenem zu .wühlen, .loslässt. -  So werden das Sich-öffnen für das .Jetzt und das .Nach-vorne wieder möglich. Bearbeiten und Verzeihen machen die Entfaltung des eigenen .Lebens in all seiner .Fülle wieder zugänglich!
                  
.***Nichts kann existieren ohne .Ordnung. Nichts kann entstehen ohne .Chaos.  (Albert .Einstein)***

 von Konflikte,NL104  auch an  > Bedürfnisse > Bewusster > Gefühle(auch 'ungute') > Gespräche > Haltung > Jetzt > Leben > Loslassen > Missverständnisse > Möglichkeiten > Spüren > Verletzungen > Verstehen  (03.17)   
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Möglichkeiten: > Pessimist u. Optimist   (positiv u. negativ)

          

Pessimist           
und
Optimist           

Positiv und Negativ           

 Der PESSIMIST sieht die Probleme,
kalkuliert ihre belastenden Folgen und fühlt sich schlecht,
der OPTIMIST die Möglichkeiten und Lern-Chancen
(C'est la vie!
 = ca. So spielt das Leben.)
und bleibt freundlich, fröhlich und zugewendet!
Jeder darf sich für den Weg entscheiden, der für IHN stimmt.

  Bearbeitungsvermerk/e:  von Möglichkeiten,Zt1/2  auch an > Entscheiden > Gefühle(auch 'ungute') > Leben > Spüren > Spiele  > Wege  (07.17+)    
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: NEIN zu Muss, Druck, Angst u. Zwang! (positive eigene Entscheidung) + Kurzfassung NEIN>JA

        

.NEIN !         

als .positive          
.eigene          
.Entscheidung!          

.Kein eigenes .Muss,         
kein eigener
.Druck,         
keine eigene
.Angst,         
kein eigener
.Zwang!         
 

Mehr .Freude +        
.Entspannung + .Wohlfühlen        
+
.Lachen + .Leichtigkeit!        
 

.JETZT !        

Ein Bekannter erzählte mir unlängst, dass er sich so wohl und .frei fühle.
"Andere müssen am
.Wochenende in die .Berge fahren, auf .Demonstrationen, .Veranstaltungen
oder auf den
.Fußballplatz gehen," sagte er, "weil das eben so sein MUSS.
Ich dagegen gebe mir selbst die
.Erlaubnis zu sagen:
NEIN kein 'Muss', keinen Druck, keine Angst und kein Zwang,
kein
.Bevormunden anderer, kein .Besserwissen und kein .Recht-haben-wollen mehr.

NEIN - ICH .setze mich nur noch für das ein, was ICH wirklich .will!
Dazu höre ich auf meinen
.Inneren Einsager (.Innere Stimme,  Gewissen, .Gefühl) und .prüfe jeweils,
ob das, was ICH dann
.vorhabe, MICH .lockt und .verspricht, mir spürbar Freude zu machen,
auch wie die Folgen und
.Wirkungen wohl sein werden, ob mir das also dann wirklich .gut tun wird.

Seit ICH mein MUSS .verabschiedet habe, bin ich ein .befreiter .Mensch:
Ich tue also das, wonach mir ist, bin mit einem Minimum
.zufrieden,
spüre mehr Freude und
.lache und .scherze viel! - Was will ich mehr?

Das .Leben ist leicht und schön, wenn ICH es in MEINEM Herzen .zulasse!"

Ja! - Dieses NEIN bereitet also den .Weg zu guten eigenen Entscheidungen, zu mehr .Kreativität
und im eigenen
.Körper .spürbarer .Lebensfreude. - Ein positives NEIN. - .Empfehlenswert!

NEIN und das .JA        
dahinter?        

.
Kurzfassung         

Weil hinter jedem NEIN ein JA zu etwas anderem steht:
”NEIN, kein 'Muss' , Druck, Angst, Zwang etc. mehr - und
JA - ICH setze mich nur noch für das ein, was ICH wirklich will (spüre) und
was dann ‘auch’ MIR Freude macht und gut tut!”
.Frage zum JA: "Wie kann ich "bewusster werden" .lernen, .üben, .verbessern?"

 von Nein,Zt1  auch an:  > Angst > Bedürfnisse > Bewusster > Dagegen > Entscheiden > Fragen > Freude > Gefühle > Ich > Ich will > Jetzt > Körper > Lassen > Lernen > Meditat.Gehen u. Laufen > Mensch > Muss > Nicht > Spüren > Tun > Verändern/verbessern > Vielfalt(Neues) > Wege > Wirkungen > Wohlfühlen   (03.17) 
 

X X X X X

Einfügung: Dein "richtig" kannst du spüren!

     
Dein "richtig"        
kannst du "spüren"!        

Nur du entscheidest         FÜR DICH!                

 Niemand kann DIR sagen, was FÜR DICH richtig ist.
Jeder erzählt ausnahmslos nur die eigene Wahrheit oder zitiert andere
(z.B. Schule, Wissenschaft, Religion, Professoren, Doktoren oder andere, scheinbar kluge Leute).
Von anderen kommen also nur deren Meinungen oder Empfehlungen, vielleicht auch Bitten.

DEIN Denken und Handeln entscheidest immer nur DU FÜR DICH.
Dafür treffen dich auch die Folgen und Wirkungen.
Du kannst es "spüren", ob DU DIR gut tust (Freude, Wohlfühlen, Leichtigkeit, Zufriedenheit) -
oder ob DEIN eigenes Verhalten DIR eher schadet (ungute Gefühle, Druck, schlechtes Gewissen usw.).

von Richtig,Zt2  auch > Bitte > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Erzählen > Freude (nicht:nur fun!) > Gefühle(auch 'ungute') > Gesundheit > Handeln > Heilen > Inhalte > Machen > O.k. > Selbst > Spüren > Wahrheit > Wer / Wie bin ich? > Wirkungen   (10.16)
 

X X X X X

Einfügung: Schmerzen warnen und fordern!

Immer wieder haben wir Schmerzen, klagen über über körperliche Ausfallerscheinungen, Krankheiten, ärgerliches Verhalten von Partner, Kollegen und Freunden oder ganz allgemein ungute Gefühle. - Und schnell kommen die Fantasien: "Wenn die Situation, wenn die anderen anders wären, als sie sind, dann hätte ich keine Schmerzen oder sie wären kleiner."  -  Doch das STIMMT NICHT!  -  MEINE Schmerzen erinnern MICH, dass ICH MICH zu wenig (auch) um MICH und MEINE Bedürfnisse kümmere, dass ICH MICH verändern und MEINE Möglichkeiten erweitern muss, wenn ich will, dass ICH MICH wieder besser, wohler und wieder mit mehr Freude in mir fühle. - Nur ICH entscheide über MEINE Art zu denken und zu handeln. Nur ICH bin also FÜR MICH verantwortlich und nur ICH kann SELBST und NUR BEI MIR etwas verändern bzw. verbessern / erweitern. Andere kann ich nicht verändern. - Und der Schmerz kommt wieder, so lange und so oft, bis ich bereit bin, MICH endlich SELBST weiter zu entwickeln, die Verantwortung FÜR MICH zu übernehmen und das eigene Schicksal endlich in die EIGENEN Hände zu nehmen (und nicht nur auf andere zu warten oder über die Verhältnisse zu klagen).
Der Schmerz will mich also aufrütteln / aufwecken / aufmerksam machen!    
     ***Du bist heute, was du gestern gedacht hast. Das, was du heute denkst, wirst du morgen sein.    (Buddha)*** 

von Schmerzen2,NL137  auch an > Anders > Bedürfnisse > Botschaften/Signale > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Entwickeln > Freude (nicht:nur fun/Unterhaltung!) Gefühle(auch 'ungute') > Körper > Krankheit > Lernen > Möglichkeiten > Selbst > Spüren > Verändern/verbessern  (02/17) 
 

X X X X X

Einfügung: Spüren und beachten!

Schnell möchte man sagen: "Jeder spürt seine Gefühle – das ist doch selbstverständlich – und bedarf keiner besonderen Erörterung!" - Ja, Freude, Lachen, Wohlfühlen, Leichtigkeit und alle anderen gute Gefühle sind immer willkommen. Doch was ist mit den unguten Gefühlen wie Anspannung, Angst, Unsicherheit, Unruhe, Schlaflosigkeit, Nervös- und Bedrückt-fühlen, Schmerzen, Krisen usw.? 
Ein Freund erzählte mir unlängst: "Vor ein paar Tagen war ich richtig gelähmt und niedergeschlagen, habe mich erschöpft und krank gefühlt. Da habe ich mich aufgerafft und bin eine Stunde alleine durch den Park gegangen. Meine Aufmerksamkeit war ganz bei mir (Was ist mit mir los? Wie geht es besser?). Am Ende ging es mir wieder richtig gut. Ich hatte mehr Klarheit gefunden, zu meiner Situation und dem, was ich nun für mich verbessern wollte. Ein ganz neues Lebens-Gefühl hat mich da durchströmt. War toll! – Ich habe mich ganz bewusst neu und aktuell entschieden!"
Das ist es, was uns die eigenen Gefühle, das eigene Spüren, ermöglichen: Achtsam für uns selbst neu zu entscheiden – und ab sofort immer "auch" gut für uns selbst zu sorgen. Sorgfältiger mit der eigenen Lebens-Energie umgehen zu lernen. 
von Spüren,NL155  auch an  >
Bewusster(mit Übungsmögl.)  > Entscheiden  > Gefühle(auch 'ungute')  > Klarheit  > Energie   (10.16)   
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Spüren > Wie geht es dir?

        

Spüren:          

.Praxistest -          

.Wie geht es dir?          

 Wie geht es dir?     Danke – gut – und selbst?

Ja – es ist ein Hin und Her.     Und was bräuchtest du mehr, um dich wieder wohler zu fühlen?

Gute Frage – wahrscheinlich mehr Ruhe und weniger Action.
  Und willst du SELBST etwas zu deinen Gunsten verbessern?

Kurze Pause:      Darüber werde ich nun nachdenken!  -??-

 von Spüren,Zt2/7  auch an  > Bedürfnisse > Fragen > Gefühle(auch 'ungute') > verbessern > Wie geht's    (06.17+) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Immer wieder Standort prüfen!

       
Standort?        
Bei Unwohl-Gefühlen        
"Zeitachse"        

 Um die Zeitachse besser zu erkennen, hilft das Aufschreiben, z.B. in Form eines Tagebucheintrages
Einteilung z.B. pro Tag / Woche / Monat -
von Aufstehzeit bis Schlafengehzeit / stündlich / das zu dieser Zeit Übliche (+ Gefühle) eintragen.
Das ergibt dann einen Überblick.
Jetzt kann geprüft werden, ob Einzelnes ohne Druck zu anderer Zeit gemacht werden könnte -
oder weniger – oder ganz streichen – ersatzlos – oder dafür Wichtigeres hereinnehmen.

Entscheidend sind die Gefühle der Freude, des Wohlfühlens und der Leichtigkeit, die dann solchen Veränderungen / Verbesserungen folgen müssten.
Und das Wissen darum, "nun SELBST besser" für das eigene Gleichgewicht zu sorgen.

von Standort,Zt2  auch an  > Entwickeln  > (Ungute) Gefühle  > Geichgewicht  >  Spüren  > Verändern/Verbessern  (08.16) 

 

 

X X X X X

Einfügung: tägl.Aufgabe
Die tägliche Herausforderung heißt: 

Ständig dazulernen, um die  eigene  Realität  selbst  besser und glücklicher gestalten, leben und genießen zu können. - Und zwar alleine, zusammen mit dem Partner, den anderen Menschen und der Umwelt!
Das bedeutet Erfreuliches und Bewährtes aus der Vergangenheit in die Gegenwart mitnehmen, ständig weiter-entwickeln und mit Fantasie und Einfallsreichtum ergänzen, gleichzeitig immer wieder Neues probieren, um Zusätzliches zu entdecken, das auch noch bereichernd und erweiternd in das eigene Leben herein- und mit dazu geholt werden kann. So die Fülle, Vielfalt und Intensität des Alltags und damit auch der Zukunft ständig erweitern - und zwar nach Innen und nach Außen.

von Beziehung3,Zt2  auch an  > (Lebens-)Gefühl> Verändern/verbessern  > Vielfalt  > Zukunft    (08.16) 
 
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Verstehen, Fragen, Respekt, Miteinander? (Das verstehe ich nicht!)

          

Verstehen           

"Das verstehe           
ich nicht!"           

Trotzdem:        

Gutes und respekt-        
volles Miteinander?        

 Immer wieder fragt K.: "Wie war das genau gemeint? Ich verstehe das nicht!"
Und bekommt schließlich - nach längerem Hin und Her - als Antwort folgende Empfehlungen:
a) Wenn deine Fragen heißen sollen, dass du es für dich anders machen würdest, dann ist das in Ordnung.
b) Wenn deine Fragen heißen sollen, dass du MEINE Art zu denken und zu handeln nicht nachvollziehen
kannst, dann nimm einfach das, was du für dich brauchen kannst und buche den Rest auf ein Konto
Sicherlich gut gemeint" und mache es damit trotzdem zu einem Plus für deine guten Gefühle.
c) Bitte lass einen dann noch verbleibenden nicht verstandenen Rest los und so stehen.
Nicht jeder muss immer alles vom anderen und seiner anderen (verschiedenen) Art verstehen.
Aber jeder darf sich immer um ein gutes und respektvolles Miteinander bemühen.

 von Verstehen,Zt2/1  auch an  > Fragen > Gefühle(auch 'ungute') > Hinterfragen > Klarheit > Loslassen > Miteinander > Respekt > Verschieden  (06.07+)  
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Wahrnehmbarkeit (Skizze) 

Mittlere und schwache Gefühle werden kaum wahrgenommen und wenn, dann meist nicht beachtet..
Das Bewusster-werden, um auch sie mehr und mehr eindeutig zu SPÜREN, muss gelernt und geübt werden.

von Spüren,Bild2  auch an  > Bedürfnisse  > (ungute) Gefühle  > Körper    (08.16) 
 

X X X X X

 Einfügung: Der Wegweiser ist meist zu spüren!

          
Wegweiser           

Fehler, Misserfolge, ungute Gefühle, Schmerzen und Krankheiten.
also Botschaften, Signale und Hinweise, 
enthalten immer auch die Weg-weiser 
zu eigener Weiterentwicklung 
und damit zu mehr persönlichem Glück
(innere Stimme, Intuition, Einfälle, Träume etc.).

 von Wege,Zt3  auch an  > Botschaften/Signale > Entwickeln > Erfolg(Hinterfragen,Zt1) > Fehler > Gefühle(auch 'ungute') > Gleichberechtigt > Glück > Ich > Inhalte > Krankheit > Meditat.Gehen u. Laufen > Schmerzen > Spüren > Träume  (01/17)      
  

X X X X X

Einfügung: Worte > pers. Bedeutungen?

Für jeden sind Worte wie Schubladen in einem persönlichen Worteschrank. Und in jeder Schublade sind persönliche Eindrücke, Gefühle, Erinnerungen und Erlebnisse zu diesem Wort abgelegt. - Wird es erwähnt, dann rücken diese persönlichen Bedeutungen, gute und genauso auch belastende Gefühle, wieder in den Vordergrund. -
Anders, wenn nur die äußere oder dudenmäßige Bedeutung, also die grobe Richtung, in der dieses Wort üblicherweise verwendet wird, gefragt ist. Dann besteht aber wenig persönliche Verbindung. 
Das Persönliche erfahre ich nur,  wenn ich den jeweils eigenen Inhalt nachfrage – und
staune! - So gibt es für mich auch z.B. kein ‘logisch’ (das für alle gültig wäre), sondern nur das “logisch FÜR DICH”  UND  “logisch FÜR MICH”. - Provokativ?    
Damit sind wir wieder beim: “Jeder ist vom anderen verschieden!” und es geht weniger ums äußere definieren, sondern mehr ums persönliche kennen- und verstehen-lernen (also ums fragen bzw. aufmerksam zuhören + so lassen und achten).

von Worte(2)  auch an  > Botschaften/Signale  > Fragenn  > Gefühle(auch 'ungute')  > Kennenlernen  > Lassen  > Verstehen  > Verschieden  > Wertschätzen  (09.16)  
 

X X X X X

 Einfügung: Zauber im Alltag!

          

 Verzaubern           
 

zusätzliche  Freude,          
 Überraschungen,          
 Höhepunkte,          
 Lichtpunkte          

im  Alltag!          
(NL101)            

 
Verzaubern im Sinne von
 
sich selbst
 UND  dem anderen
zusätzliche Freude /
 Überraschungen bereiten, ist etwas  Wunderbares.
So entstehen kleine Höhepunkte (Lichtpunkte) im Alltag.
Doch auch
 ungute Gefühle wie  Ärger,  Angst,  Wut,  Frust,  Schmerzen usw. lassen sich verzaubern,
wenn man sich die
 Mühe macht,
die dahinter
 versteckten eigenen  Wünsche /  Bedürfnisse   herauszufinden und zu  kommunizieren.

***Jede  Entscheidung ist besser, als  keine Entscheidung.   (unbekannt)***   
  

 von Zauber(2)+NL101  auch an > Ärger > Angst > Bedürfnisse > Botschaften/Signale > Entscheiden > Freude (nicht nur fun / Unterh.) > Gefühle(auch 'ungute') > Geschenke > Gespräche > KommunikationKrisen > Schmerzen > Zuversicht       (05.17)
 

X X X X X

 

 

Gefühle                                         - siehe auch: Nein,Zt1  Langeweile(2)  Erzählen(5)
                                                          Spüren,Zt2/7   Verstehen,Zt2/1   Energie(1)
                                                          Fehler,Zt1   Möglichkeiten,Zt.1/2
                                                          Chancen(2/letzter Absatz)  Schmerzen2,NL137

Gefühl (better Gefühl)                     - siehe auch: Weisheit(Bild2)

Gefühl (Hochgefühl / Entsp.)           - siehe auch: Körper(2)-Sp+Entsp

Gefühl (Lebens-)                            - siehe auch: Beziehungen,Zt3/1(Checks)

Gefühle (negative)                          - siehe auch:  Ich will,NL109 

Gefühle (sonderbare)                      - siehe auch: Fesseln,Zt1/2(NL120)

Gefühle (ungute)                             - siehe auch:  Konflikte,NL104   Zauber,Zt2
                                                            Glück,NL81  Schmerzen,Zt3

>  Bis hierher S.1  <                          >  Bis hierher S.1  <

 

 

>> weiter            

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerkt;  erl.= .  
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

______________________________________________________________________________________________________________________  

Juli 06 (1), Sept.06(2), Dez.07 (3), Apr.10 (Zt1), Jan.12(Zt2), April 12(Zt3), Febr./April 14(Zt4), Sept.14(Zt5+TdW06+Lab),
Dez.16(Bild1), Dez.17(Zt6), Aug.19(Bild2)

 *) Gewaltfreie Kommunikation   

ALLTAG / Thema der Woche ab 05.09.06  - Gefühle (2) -  Zur friedlichen Bewältigung von unguten Gefühlen, Konflikten und Streit sind die "4 Schritte" der Gewaltfreien Kommunikation immer hilfreich. Der 5. Schritt bietet nun eine Möglichkeit, ihrem wirklichen Ursprung nachzuspüren und mit diesem Frieden zu schließen, so dass Wiederholungen nicht mehr zwingend sind.

LABYRINTH / Antreiber zur Freude (Ungute Gefühle) > dort:  
Ungute Gefühle (Angst, Zaudern, Schmerzen usw.), wieso eigentlich "ungut"? Es sind Gefühle - und das Etikett "gut" oder "böse" kommt von mir selbst, indem ich es so interpretiere. Das ist nicht nur eine Einschränkung, sondern auch gefährlich, weil so die Versuchung entstehen kann, diesen "unguten" Gefühlen zu entkommen, sie weg zu drücken oder auch weg zu argumentieren, statt sie wichtig zu nehmen und den Ursachen nachzugehen. Ungute Gefühle wollen Wegweiser sein dürfen, die anzeigen, dass es da in wichtiges Neuland, zu neuen Erfahrungen und zu Erweiterungsmöglichkeiten für das eigene Leben geht. Ungute Gefühle sind also eine Aufforderung, für mehr (neue) Freude zu sorgen.
  

siehe auch:         alle Hinweise von:   >>Seite2
  

 

siehe auch:

Ärger (Wut etc.)   Ärger2(Widerstand/dagegen-auch:Zt2/1-selbst machen)     Angst(3)     Augenblicke   Außen    Bedürfnisse      Bedürfnisse(Zt2/1)   Bedürfnisse(4+5/ung.Gef.)     Bestmöglich(auch:2)     Bewusster     Botschaften(Signale,Hinweise)     Chancen(auch:Zt2-Wehtun)   Einigen    Energie   Entscheiden(4)    Entwickeln(5)     Entwickeln(7)     Erwartungen(5)     Erzählen(auch:7-ICH-Sätze)     Fesseln(NL120-sonderbare Gef.)     Freude(auch:3)     Freude(4)    Freude3    Freundschaft     Genießen     Gespräch(auch:(9)/vorbereiten)     Gewaltfreie Kommunikation (auch:2/2)     Glauben (1)   Haltung(auch:Zt5)     Heilen1(auch:NL146+Anm.)     Heilen(3)     Ich(2)     Ich(auch:5+6)    Kinder(7)     Kinder4      Kommunikation    Konflikt-Ritual    Krankheiten    Kummer     Leben(Zt2)     Lernen      Leichtigkeit     Machen   Miteinander(6+7)  Probleme(auchZt3)    Programme(auch:Zt3-GEGEN)   Rituale     Rollen(auch:Bilder!)     Roter Faden3(1-9)   Roter Faden 8(1-9/Signalgeber)    RoterFaden9(1-9)   Schmerzen(auch: ungute Gefühle)     Schönheit      Schuld3     Sehnsucht2     Sensationen     Spiegel-Kabinett     Spüren      Unterwegs   Verändern     Verstehen2(auch:Zt2/1-Plus f.gute Gef.)    Vielfalt   Vorsätze    Weg(-weiser>Zt3)    Wer bin ich    Worte     Ziele2(Fesseln)     Zwei Wölfe (Gesch.) 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Gewaltfreie Kommunikation / 4 Schritte      Haltung    Krisen      Löcher (Neues Denken und neues Handeln)Stehen      
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen) 
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)   

LABYRINTH:
Antreiber zur Freude (Ungute Gefühle)     Helfer (27) 

 

  

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden künftig und nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

AA    BB    C-D    EE    FF    GG    H-I-J    KK    LL    MM    N-O-P    Q-R 

Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
 

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Counter