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Gewohnheiten 

   (bestmöglich)

 

 

 Bild1

                                                                   Angelika Wohlfahrt

 

 

Gewohnheiten 1 

 Automatismen im Denken und im Handeln


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:   H. berichtet erstaunt:  "Unlängst erhielt ich den Hinweis, ich würde automatisch und immer wieder ähnlich reagieren, auch wenn mir das Nachteile brächte. Jetzt ist doch 'automatisch' durchaus positiv zu sehen. Es spart Energie und geht schneller. Warum soll ich mich mit Entscheidungsprozessen herumschlagen, wo ich längst Lösungen gefunden habe, die ich immer wieder so praktiziere. Zugegebenermaßen nicht immer mit positiven Ergebnissen, aber schon oft. Wie siehst jetzt du solche 'automatisierten persönlichen' Handlungsabläufe?"

Antwort:  Nur ganz kurz:  
Für mich sind Automatismen Handlungs- und Denkabläufe, deren ich mir nicht bewusst bin. Ich entscheide also nicht aktuell - jetzt - und damit bewusst, weil es so die bestmögliche Lösung für mich ist, sondern gewohnheitsmäßig, wie irgendwann mal gelernt (aber nicht aktuell überprüft - nicht JETZT). 
Z.B. habe ich als kleiner Mensch was gelernt, was damals gut und richtig war - und wende es als großer Mensch immer noch so an, obwohl es mir jetzt vielleicht sogar schadet. - Automatisch und ohne es bewusst zu bemerken. Dann kann es sein, dass ich über die aktuellen Folgen und Wirkungen für mich geschockt bin.
Oder: Eine Lösung von vor 2 Tagen ist heute nicht automatisch auch das Bestmögliche.
 
Bestmöglich ist eine Lösung dann, 

  • wenn sie von der aktuellen Situation ausgeht, meine Bedürfnisse und Möglichkeiten berücksichtigt, die Bedürfnisse und Möglichkeiten des anderen und der Situation bedenkst und dem Vorsatz folgt, klar und umsichtig so gut handeln und entscheiden zu wollen, dass es letztlich dann für ALLE stimmt und gut ist.
     

  • wenn ich von meinem aktuellen Denken und meinen aktuellen Zielen und Vorsätzen ausgehe (z.B. ich möchte verbindlich, freundlich und auch für den anderen verständlich formulieren - ohne anzugreifen, zu urteilen oder abzuwerten).
     

  • wenn ich mir MEINE verschiedenen Möglichkeiten bewusst mache, die 'auch' meine momentanen Bedürfnisse ausreichend berücksichtigen, sie wäge und die bestmögliche auswähle, die Folgen und Wirkungen für mich, mein Gegenüber und die Situation bedenke, bei mir nochmals prüfe (mit Hinspüren), ob es für mich so gut und rund ist und mich dann für die aktuell bestmögliche Lösung entscheide.
     

  • wenn ich diese dann mit einfachen Worten, freundlich und verbindlich erkläre, so, dass ich vom Gegenüber voraussichtlich auch gut verstanden werden kann.
     

  • Denn: 
    Jede bewusste Entscheidung ist aktuell und damit für mich auch eine gute Entscheidung. Ich rechne also mit positiven Wirkungen für alle Beteiligten.
    Dabei mache ich es immer so gut, wie ich es im jeweiligen Augenblick gerade kann!

 

 

Gewohnheiten 2 

und ihre Weiter-Entwicklung 

 

Über sinnvolle und vielleicht sogar notwendige Verbesserungen nachzudenken und davon zu sprechen, das ist sehr wichtig. Klar! -  Doch sie dann in die Tat umzusetzen und in den eigenen Alltag einzubauen, das verlangt die Veränderung bisheriger Gewohnheiten. Und da wird’s eng. - Auch wenn das noch so wünschenswert ist, es verlangt Neues zu tun - und das verlangt meist Überwindung, Stand- und Durchhaltevermögen.

Nicht nur die Straßenbahn fährt in ihren Schienen, sondern auch das eigene Leben wird durch eingefahrene Gewohnheiten mehr und mehr festgelegt. 

Solange Gewohnheiten angenehme Ergänzungen und Erleichterungen des Alltags bilden und bewusst gelebt werden, sind sie wichtig und wertvoll. Dann wirken sie wie der Freilauf beim Radfahren. Die Beweglichkeit bleibt voll erhalten und gleichzeitig ist es möglich, es sich immer noch angenehmer und praktischer zu machen.

Trägheit und Bequemlichkeit allerdings sind die größten Gegner jeder Veränderung.

So ist es nun mal - und ich bin auch träge und bequem - und ich nehme mir auch immer wieder Veränderungen vor - und scheitere dann, indem ich in altgewohntes Fahrwasser zurückrutsche, weil ich zu schwach bin, das Neue durchzuhalten. Dann ärgere ich mich über mich. - Gibt es Möglichkeiten, die Chancen der Verwirklichung für eigene Vorsätze zu verbessern?

"Ich darf auch schwach sein - und schaffe es trotzdem ‘leichter’, meine Realität zu verbessern und meine Vorhaben zu verwirklichen!" - Geht das?

Ich finde das prima, dass du zugibst, auch schwach zu sein. Die Schwäche, Neues anzugehen oder durchzuhalten, ist ja gleichzeitig auch die Stärke, am bisher Gewohnten, Vertrauten, Bequemen und verhältnismäßig Einfachen festzuhalten. Es ist also Zuverlässigkeit, die jetzt allerdings ins Selbstzerstörende übersteigert ist. 

Denn das Festhalten am Alten ist vielleicht ungesund oder führt immer wieder zu Streit, Auseinandersetzungen und Belastungen. 

Dazu kommt, dass Neues ja, selbst wenn es noch so erwünscht ist, auch Angst machen kann - Und dann kommt alles zusammen, 
     die vertraute Gewohnheit (Na ja, es wird schon gehen!), 
     die Bequemlichkeit (So brauche ich mich nicht groß anzustrengen!) und 
     die Angst (Wer weiß, wie es dann sein wird?).

Alles Bisherige ist Außen - und sicherlich gut nachvollziehbar. Wohl jeder kennt es und wohl jeder macht es - mehr oder minder.

Leicht ist es,          nur darüber zu reden. Eine an sich wünschenswerte  eigene 
                             
 Veränderung zu bedenken, auch zu besprechen und auch 
                               als gut und wünschenswert zu finden.
                               Und aus! - Sonst nichts!
                               Gewissen beruhigt, Zeit und Energie verschwendet, nichts bewirkt.

Schwieriger           wird es schon, 
 
    -bedenken-        eigene Veränderung zu bedenken: 
                               "So ... mag ich es  nicht  mehr!"
 
    -analysieren /    oder den unguten Zustand zu analysieren (warum?):
      behaupten-      "Ich mache das so und zu meinem eigenen Nachteil, weil ich an
                               meinem 14.Geburtstag auf den Kopf gefallen bin! 
                               Die Situation, die Verhältnisse, die Eltern sind schuld! 
                               Ich kann nichts dafür und und ich kann auch nichts ändern."
                           
    -klagen-            oder nur zu klagen und es dann dabei bewenden zu lassen:
                              "Ich muss ...., ich kann eben nicht anders!"

Zur Heraus-
     forderung          wird es, nun weiter zu fragen und zu überlegen:
                                "Wie und wohin möchte ICH MICH und damit mein Leben 
                                verändern / verbessern / erweitern / weiter-entwickeln? 
                                Nicht, weil mein bisheriges schlecht oder verkehrt gewesen wäre, 
                                (ich habe es immer so gut gemacht, wie ich es gerade wusste
                                und konnte), sondern weil ich mich dann künftig entspannter,
                                wohler, zufriedener und ausgeglichener fühlen und mehr 
                                Freude (körperlich spürbar!) haben werde. 
                                Wie könnte das also gehen?
                                Was will ich SELBST dazu und dafür tun?"

Spürbar                  werden die Wirkungen meines Vorhabens, wenn ich damit
                                anfange. - 
                                        z.B. auch mit  Heilen3  oder/und  ALLTAG /
Meditatives Gehen/Laufen

Sicherer                 wird es, wenn zu diesen Vorsätzen, die ja aus eingefahrenen
                                Geleisen und Mustern hinaus und in eine spürbare Verbesserung
                                des eigenen Lebens hinein führen sollen, noch Vorsorge kommt.
                                "Was passiert, wenn ich wieder schwach zu werden, wieder in alte
                                Muster zurückzufallen drohe?
                                Wie kann ich dem vorbeugen? (z.B. erzählen, öffentlich machen,
                                einen Paten/Schutzengel um Unterstützung / Hilfe bitten etc.)"

Vor kurzem habe ich gelesen, dass für eigene Veränderungen vor allem
drei Schritte notwendig sind. 

  1. Erkennen:  
    "So kann es nicht weitergehen!"
     

  2. Entscheiden:
    "Wie gut tut  mir  das Bisherige? - Will ich es so lassen oder etwas zu meinen Gunsten verändern? - Weil  ich  es will? - Weil  ich  mich danach sehne, selbst frei entscheiden und handeln zu können? Nicht "gegen meinen Willen" gebunden und gefesselt zu sein an Sucht, Gewohnheit oder Automatismus?"

    Wenn ich will, dass es mir besser geht (weiter, leichter, heller, mehr Freude, Lachen und Wohl-fühlen), dann geht das nur dadurch, dass
    ich für mich  neue, realistisch Ziele festlege. Vorstellungen also, wie ich es  für mich besser haben, besser machen will. 

    "Ich entscheide mich: ...... "
     

  3. SELBST in die Tat umsetzen:
    Schritt für Schritt mich also auf "meine" Ziele zu-bewegen und so mein "eigenes" Leben immer mehr entfalten durch Dazu-lernen, Ausprobieren und Einüben neuer Inhalte. 
    Ohne das weiß ich nicht, wie das auf mich wirkt und vor allem auch nicht, ob und wie viel das mein Wohl-fühlen und meine Lebensqualität fördert (ob es mir das wert ist).
    "Macht es mir so mehr Freude als bisher und tut es mir so mehr gut?
    Lohnt sich das Weitermachen für mich?"


Das gefällt mir! 
Übrigens: Wie könnten jetzt die neuen Ziele ausschauen?

Erst mal, das persönlich und aktuell wichtigste Ziel (z.B. rauchen aufhören - oder anderes)
 
und dann auch immer 
körperlich mehr Freude spüren mit Sich-entspannter-, wohler-, beweglicher- (gemeint ist nicht Sport und Leistung / im Gegenteil!) und zufriedener-fühlen.
Neues entdecken, Anregungen aufnehmen und selbst probieren
und überhaupt - für ein lebendigeres und intensiveres eigenes Leben im Gleichgewicht sorgen.
Würde ich sagen:

Das könnte schon in die richtige Richtung gehen, würde ich auch sagen.
Bleibt nur noch (einstimmig):
    Es jetzt und selbst zu tun / zu probieren!     Es jetzt und selbst zu tun / zu probieren!   
                    :-)))))                                                                  :-)))))

 

 

 

 

Zt1           


Gewohnheiten      

brauchen, um nicht,         
 eingeschlafene Füße         
zu erzeugen:         

z.B. Neues, Experimente,     
Probieren, Verändern       

usw.                     

Eingefahrene Gewohnheiten bekommen häufig die Qualität von Ritualen.
Man kann sich darauf verlassen! Aber die Wirkungen sind oft auch "eingeschlafene Füße".
Abhilfe:  Mal  das Gegenteil oder besser ganz Anderes probieren.
So bekommen "neue Möglichkeiten" auch eine Chance – und, wenn es klappt, werden
die beteiligten Leben reicher an Abwechslung und spürbarer Freude. Vielfalt kann sich wieder beteiligen.

Nun mag man sagen, dass der bisherige Alltag schon programmiert und ausgelastet sei.
Doch auch dann machen Experimente und Veränderungen Sinn.
Soll es denn die nächsten 2, 5 oder gar 10 Jahre unverändert so weitergehen?
Ohne Neues zu probieren? Ohne frischen Wind?
Dann bliebe die eigene Kreativität wohl auf der Strecke. – Eine massive Einbuße an Lebensqualität!

    Bearb.Hinw. > unten!   
     fürZt1    Bearbeitungsvermerk/e   von Gewohnheiten,Zt1   auch an (+Hinweise)  > Anders > Chancen > Freude (nicht nur fun / Unterh.)
///> Gefühle(auch 'ungute') > Inhalte > Leben > Möglichkeiten
                  > Neues > Probieren > Programme > Rituale >
Sinn > Verändern/verbessern > Vielfalt > Wirkungen > Ziele     EINFÜGUNG:  Gewohnheiten  sollten keine 'eingeschlafenen Füße' erzeugen!
                  Beitr.erl 19.11.17   + diese Hinw.erl.  bis //
             nur Hinweise  Sicherheit, eingeschlafene Füße, Qualität, Abhilfe, Gegenteil, brauchen, Experimente, beteiligt, eingefahren, zuverlässig, Abwechslung, frischer Wind, ausgelastet, weitergehen (unverändert),Kreativität, auf der Strecke bleiben, Einbuße, Lebensqualität

             erl.  > 

 

  - siehe auch: Gewohnheiten,Zt1

 

 

 Bild2  (verschneiter Wetterhahn = blind)

 

                                                    Angelika Wohlfarth

 

 

Assoziationen    

üblich

automatisch

gedankenlos

unkonzentriert

zerstreut

Möglichkeiten

von gestern

nicht bestmöglich

nicht jetzt

Neues

probieren

verändern

erweitern

Vielfalt

bewusst

aufmerksam

beweglich

präsent

kreativ

neugierig

fröhlich

Lachen von Herzen

entwickeln

dazu-lernen

spüren

Bedürfnisse

 

 

X X X X X

  Einfügung: Automatisch ist unbewusst und nicht bestmöglich!

             
Automatisch              
ist "un-bewusst"!              

Wenn mir etwas nicht             
"bewusst" ist, ich dazu             
also keine             
Wahrnehmung habe,            
kann ich für mich            
auch nichts verbessern!            

Es bleibt also weiter so!                  

Für mich sind Automatismen Handlungs- und Denkabläufe,
deren ich mir nicht bewusst bin.
Ich entscheide also nicht jetzt - und damit bewusst,
weil es so "aktuell" die bestmögliche Lösung für mich ist,
sondern gewohnheitsmäßig, wie irgendwann mal gelernt
(aber nicht aktuell / JETZT überprüft).
Z.B. habe ich als kleiner Mensch was gelernt, was damals vielleicht gut bzw. notwendig war -
und wende es als großer Mensch "automatisch" (ohne aktuelle Überprüfung und
bewusste Entscheidung) immer noch so an, obwohl es mir jetzt vielleicht sogar schadet.
Oder: Eine Lösung von vor 2 Tagen ist heute nicht automatisch auch das Bestmögliche.
 

von Automatisch,Zt1  auch an  > Bestmöglich > Bewusster > Entscheiden > Gewohnheiten > Jetzt > Lernen > Lösungen(Einigen) > Meditat.Gehen u. Laufen > Spüren > Verändern/verbessern  (02.17) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Bedürfnisse: Mir fehlt etwas! Aber was?

              

Bedürfnisse              
 

Ungute                   
Zwischenfälle,           

Schmerzen,         

Krankheiten usw.         

 

Mir fehlt etwas!        

 

Wie geht es weiter?      


Wie finde ich         

MEINEN neuen Weg,    

MEINE neue Richtung?        

 Kein Mensch kann sagen, wie es FÜR DICH weitergehen soll.
Das kannst NUR DU FÜR DICH herausfinden / neu festlegen (
> z.B. ALLTAG/Ziel-Sätze).
Empfehlung: Alles bisher Gelernte (zunächst nur “auf Probe”) vergessen und NEU ANFANGEN.

Ungute Zwischenfälle, Schmerzen und Krankheiten zeigen “körperlich”: “Mir fehlt etwas!” 

Aber was?  Ganz grob ist wohl im Leben die helle Seite mit Freude, Wohlfühlen, Entspannung und Leichtigkeit usw. WENIGER geworden – und die dunklere Seite mit Belastungen, Ernst, Sorgen, Angst und vielem Gut-meinen (auch Schmerzen, Krankheiten und ungute Ereignisse) usw. hat eher ZUGENOMMEN.

 Es ist also ein Ungleichgewicht entstand. Das Leben will aber ins GLEICHGEWICHT gebracht sein,
wobei die positive (angenehmere / freudigere) Seite immer überwiegen darf. - Wie geht das?

Immer wieder Neues probieren (dazulernen) + jeweils die persönlich positiven Wirkungen (Freudegehalt) “spüren”:   Entspanntes und vertrauensvolles Loslassen von Altem + Neues lernen >
> mehr Leichtigkeit und Beschwingtheit > mehr Gutgehen spüren.
Also: Das Bisherige auf Eis legen (vorübergehend , später SELBST neu entscheiden). Nun das Jetzt
und die eigene Zukunft BEWUSST neu gestalten. Richtung > wohltuender:
NICHT auf Kosten anderer oder zu deren Lasten.   NEU!   NICHT nach bisherigen, alten Regeln!
FREUDEVOLLER, entspannter, angenehmer und abwechslungsreicher!!

Von zentraler Bedeutung ist da das verfeinerte Spüren = Bewusster-werden.
Denn nur wer “achtsam spürt”, dass etwas nicht stimmt, kann gezielt verbessern. Nur dann. Sonst nicht!
Das lässt sich aber lernen und üben z.B. mit Thai Chi, Qi Gong, Meditativem Gehen / Laufen usw.

    Bearbeitungsvermerk/e:  von  Bedürfnisse,Zt3/3  auch an  > Achtsamkeit > Bewusster > Botschaften/Signale > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Freude (nicht nur fun / Unterh.> Gewohnheiten 
      > Glauben  > Gleichgewicht >
Ich  > Inhalte > Jetzt > Krankheit > Lernen > Mobbing  > Regeln > Richtung > Schmerzen > Seiten(zwei Seiten) > Spüren > Verändern/verbessern > Vielfalt(Neues) > Wege
      > Wer/Wie bin ich?   > Wirkungen > Zuversicht  > Zwischenbilanz  (09.17+erl)      

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 Einfügung: Erwartungen  sind wichtige Botschaften!

           
Erwartungen           enthalten wichtige,          
persönliche           
Botschaften!           

 Erwartungen zeigen, dass gerade eigene Bedürfnisse, Wünsche, Sehnsüchte etc. unerfüllt sind.
Sie empfehlen gewohnheitsmäßig, lieber andere bevormunden und fremdbestimmen,
lieber auf deren Kosten oder zu deren Lasten (ihnen oder der Umgebung Gewalt antun),
lieber bequem, nur fordern und sonst möglichst nichts tun,
um sich nicht besonders anstrengen und FÜR gute, realistische und JETZT SELBST machbare Lösungen
sich einsetzen / sich engagieren / dafür sorgen zu müssen.
Soll es wirklich so sein bzw. bleiben?
Ist das ein erwünschter Weg, die Erfüllung eigener Bedürfnisse von anderen abhängig zu machen?
Oder doch lieber Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung für sich selbst
und Respekt vor den (verschiedenen) anderen Sichtweisen?

 von Erwartungen,Zt2/2  auch an > Bedürfnisse > Botschaften/Signale > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Gewalt (Druck) > Gewohnheiten > Ich > Jetzt > Machen > Möglichkeiten > Nicht > Respekt  > Selbst > Sichtweisen > Verschieden > Wege > Wer/Wie bin ich?   (01/17)  
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Fesseln wollen fesseln (einschränken)!

        

Fesseln wollen         

fesseln (einschränken)!         

 Fesseln wünschen sich immer ein programmgemäßes Funktionieren und
NICHT
ein bewusstes, aktuelles und eigenständiges Entscheiden mit Nachspüren, 
ob das Freude macht und so auch gut tut.

 von Fesseln,Zt1/1  auch an > Bewusst > Entscheiden > Freude > Gewohnheiten > Programme > Spüren  (06.17) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Fragen - Zentrale Fragen

        Zentrale Fragen:

Wie kann ICH in der gegenwärtigen Situation SELBST besser dafür sorgen,
dass ich mich auch weiterhin wohl und zufrieden fühlen kann,
ohne vor den Belastungen der Welt ständig davonzulaufen oder sie wegargumentieren zu wollen?
 
Will ich das überhaupt? - Wie (und wann) fange ich an?
(z.B. mit bewusster-werden, mehr und genauer "neugierig hinterfragen”, bewusst SELBST entscheiden,
Gewohnheiten und Behauptungen überprüfen usw.?)

Fragen sagen:                DU 'persönlich' interessierst mich!

Und:   Ich interessiere mich auch immer für MICH SELBST!

     Bearbeitungsvermerk/e   vonFragen,Zt0    auch an (+Hinweise)  > Anfang > Argumentieren > Bestmöglich > Bewusster(mit Übungsmögl.) > Entscheiden > Gewohnheiten  > Hinterfragen > Ich will  >
             
Jetzt(Gegenwart) > Neugierde > Selbst > Wohlfühlen > Zufrieden   11.18             

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

  EINFÜGUNG: Fragen > Was und wie will ICH es - und will ich mich SELBST dafür einsetzen?

          


Fragen         



( > glauben          

> werden          

> sein )         

 

und          

SELBST         

ENTSCHEIDEN!         

         

Letztlich geht es immer um eigene Entscheidungen und die Grundsatzfragen: 
.
    "Will ICH, dass es MIR künftig besser geht, dass ICH MICH also wohler fühle, mehr Leichtigkeit
            und Freude spüre und viel von Herzen lachen kann?  Bin ICH bereit, MICH "dafür" einzusetzen
            und auch SELBST anzustrengen, auch neue Inhalte zu lernen / zu probieren und – wenn in den
            Wirkungen positiv – in mein Leben zu integrieren?"  -   oder 

"Will ICH es so hinnehmen und so lassen, vielleicht sogar verteidigen oder gar gut-reden, wie es gerade ist? - Wie fühle / spüre ICH MICH derzeit?  Darf / Soll es so bleiben und auch so weitergehen? (Das wird es dann wohl: Weil, wenn ICH nichts zu meinen Gunsten verbessere, dann wird sich auch nichts verändern – und Bisheriges mit Leid, Schmerz, Krankheiten,
gedrückter Stimmung usw. wird sich wieder einstellen, wenn auch vielleicht in anderen
Erscheinungsformen.)  -  Was sind dann wohl die Folgen und Wirkungen FÜR MICH?
(Zumindest brauche ICH MICH nicht mit Neuem zu befassen und auseinanderzusetzen, brauche
nichts verändern, nichts verbessern, nichts Ungewohntes tun. Es ist also (scheinbar) bequemer.
Aber – ist das wirklich gut / der bessere Weg FÜR MICH?)"

Das entscheide NUR ICH!   -  Weil NUR ICH bin alleine FÜR MICH zuständig
und muss Folgen und Wirkungen auch tragen, weil dafür SELBST verantwortlich.

     Bearbeitungsvermerk/e   von Fragen2,Zt8    auch an (+Hinweise)  > Glauben  >  Entscheiden  >  Hinterfragen  >  Leben  > Probieren  > Schmerzen  > Sinn  > Wer/wie bin ich?     (alt:09.16)
      weiter auch an > Gewohnheiten > Ich will >Inhalte >
Lernen > Neues > So-lassen > Verändern > Wege > Wirkungen
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung:  Glück (sich selbst betrügen, beharren, Gewohnheiten)

            
Glück             
.Sich selbst betrügen:            
.Beharren +            
.Gewohnheiten?           

"...Immer wenn wir uns selbst betrügen und davor zurückschrecken, uns in Bewegung zu setzen, wenn wir unsere Ruhe haben und nichts riskieren wollen, dann verzichten wir auf das wirkliche Leben und auf das Glück. Denn das Glück geht nicht und kommt wieder, sondern will ein Leben lang erobert sein, das kostet Mühe und Schweiß und deshalb ersetzen wir es durch Gewohnheit. - Ja, die Gewohnheit. ...."
                                                                 (Luigi Guicciardi / aus: 'Ein Wiegenlied für Commissario Cataldo') 
 Erg.des Verf.:  Gewohnheiten > nicht bestmöglich, sondern z,B. so einfach wie möglich, angenehm, bequem, bereits bekannt, faul.

   Bearbeitungsvermerk/e   vonGlück,Zt1    auch an (+Hinweise)  Bestmöglich > Bewegung > Gewohnheiten  (02.17+)  > Entwickeln > Verändern/verbessern    08.18.    

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 EINFÜGUNG: Spüren  > und dann verbessern. In dieser Reihenfolge!

          

Spüren        


Sich selbst         

spüren         

und          

wichtig nehmen!         

Dann,         
 wenn gewünscht,         
in kleinen Schritten         
verbessern!         

Erfolgskontrolle!         

 Wichtig ist, zu lernen, sich selbst besser zu spüren und wichtig zu nehmen - in guten und auch in schlechten Zeiten.
Schlechte Zeiten: z.B. ungute Gefühle, Spannungen, Schmerzen, Krankheiten usw. Sie wollen auch wahr- und wichtig-
genommen werden. Erst dann kann ICH, wenn ich das will,  bessere und freudemachende Inhalte in mein Leben
herein- / dazu-holen und Belastendes transformieren / eliminieren .

Solange ich die aktuelle Situation, wenn im Minus, aber nicht spüre bzw. beachte, tue ich nichts SELBST, bleibe also
insofern auf der eher belastenden Seite meines Lebens, mit allen krankmachenden und zerstörerisch wirkenden Folgen,
Erwartungen, Forderungen oder Hoffnungen.
Dass sich die äußere Situation oder auch Andere entsprechend verändern, sind Illusionen,
auch wenn ich das nicht wahr haben will. - Bequemlichkeit und Gewohnheiten tun ihr übriges.
 

Die Ärzte haben heute viele erfolgreiche Möglichkeiten. Doch bieten sie immer nur Symptom-und nicht Ursachenbehandlung.
Um die Ursachen kann ich mich nur selbst kümmern, indem ich meine Lebensinhalte SELBST so verbessere, dass sie mir
überwiegend und spürbar Freude bereiten (= mehr Lachen / Leichtigkeit / Entspannung / Wohlfühlen / Verbindung /
dafür sogen, das spüren u. genießen).

Der Ausspruch "Das Leben ist schön!" sollte mit Überzeugung möglich sein.

               ***Wer nicht in die Tiefe geht, wird an der Oberfläche ertrinken.  Jean Claude Junker*** 

     Bearbeitungsvermerk/e   von Spüren(RoFa5/NL142)    auch an (+Hinweise)  > Genießen > Gewohnheiten > Inhalte > LernenSchritte (kleine) > Spannungen > Verändern/verbessern > Wichtig(Klarheit) 
    > Zwischenbilanz

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Tipps und Tricks > Miteinander reden, verhandeln und einigen! Sex? Gewohnheiten?

          

Tipps und Tricks     

Miteinander reden       
probieren, üben,         
experimentieren.         
Sex? Gewohnheiten?          

Gutes Gemeinsames 
  
herausfinden (lernen)          
und einüben!          
(miteinander und/          
oder jeder für sich)          

 Jeder von uns hat seine eigene Art, die Welt zu begreifen und für sich zu ordnen!

Miteinander reden, die eigene Situation und die eigenen Ziele mit ICH-Botschaften erzählen,
erklären, ggf. verhandeln, so "gemeinsame" Ergebnisse suchen und finden, die dann
FÜR BEIDE passen (win+win), berücksichtigt, dass wir alle voneinander verschieden sind
und in der Regel immer auch verschiedene Bedürfnisse haben.

Doch Gemeinschaft bracht Zuverlässigkeit, das Gefühl der Sicherheit
und ständig vertrauensvolles Besser-Kennen- und Verstehen-lernen.

Als Voraussetzung guter Verhandlungen, jeweils "Nur"-Zuhören und einfühlen +
aufmerksames und zugewendetes Verstehen (zum besseren Verstehen ggf. zurückfragen).
Dann respektvolles und gleichberechtigtes miteinander reden, immer auch mit der Bereitschaft
zur eigenen Bewegung, also zum Kompromiss (Toleranz).
Letztlich entscheidet jeder selbst und nur für sich und gibt dabei immer sein Bestes.

Wichtig zu bedenken: Sex ist kein Ersatz, auch nicht Gewohnheiten!

    Bearbeitungsvermerk/e   von Tipps und Tricks,Zt1   auch an (+Hinweise)  Anders > Anfang > Aufmerksamkeit(Bewusster) > Bedürfnisse > Bestmöglich > Bewegung > Botschaften/Signale
        > Einigen(Lösungen)  > Empathie (Einfühlung) > Entscheiden >
FragenGespräche > Gefühle(auch 'ungute') > Gleichberechtigt etc.. > Gewohnheiten > Kennenlernen > Konsens(Syst.Konsensieren)
        >
LernenMiteinander reden > Partnerschaft  > Partnerschaft(6) > Probieren > Respekt > Selbst > Sexualität > Verhandeln > Verschieden > Verstehen > Wertschätzung > Wer/Wie bin ich? > Ziele       (01.18)   

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

 

- siehe auch: Vielfalt(3)   Spüren(RoFa5/NL142)
    Körper(2)-Sp+Entsp  Fragen,Zt0
   Glück,Zt1   Fesseln,Zt1/2(NL120)

   Bedürfnisse,Zt3/3

Bis hierher > S.1 >Gewohnh. 

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt
(>)A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!              
    
Bearb.Hinw. > unten!   
     für    Bearbeitungsvermerk/e   von    auch an (+Hinweise)  >   
             EINFÜGUNG:
             Beitr.erl + diese Hinw.erl.
             nur Hinweise 

             erl.  > 

______________________________________________________________________________________________________________________

April 13(1), Sept.13(2), April 15(Bild1), Dez.15(Ass), Aug.21(Zt1), Aug.22(Bild2)
 

 

siehe auch:

Achtsamkeit    Autonomie(2)      Bedürfnisse     Bestmöglich    Bewusster(mit Übungsmögl.)  Chancen   Erkennen     Entscheiden     Entscheiden4    Fragen     Freude    Glücklichsein(Zt1)      Heilen3     Körper    Leben   Mensch(Zt1)     Programme(auch:Zt3-Handeln GEGEN sich selbst)    Regeln    Rituale   Roter Faden4,2,6(1-9)     Schwarz&Weiß     Selbst    Tun      Verändern(verbessern)     Vielfalt     Vielfalt(auch:3>Angst)   Ziele        Was tun1 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Gewohnheiten     Haltung      Verändern     Verändern für dich - oder ...? (W-Fugru)           Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

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