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Gewaltfreie
  Kommunikation 
     - GfK1 -

   ergänzende
   Erläuterungen,
   Infos,
   Allgemeines 
  
  
 

    >>Seite 2

 

 

 Bild1

 

                                                                         Angelika Wohlfarth

 

 

 Mit Giraffenohren hören

 
In einer Sonderveröffentlichung der Zeitschrift Publik-Form (www.publik-forum.de) wurde die Gewaltfreie Kommunikation als einer von 20 vorgeschlagenen Schritten zu einer besseren Zukunft angesehen (Titel des Dossiers: "Einfach die Welt verändern"). 
Hier der entsprechende Textauszug:

"Stell dir vor, es ist Streit und keiner verliert. ... Geht das? Die eigenen Interessen durchsetzen, ohne andere zu verletzen? Die eigenen Bedürfnisse befriedigen, ohne andere zu schädigen? Grenzen setzen, ohne Gewalt anzuwenden? 
Immer mehr Menschen glauben, dass das möglich ist, und trainieren deshalb »Gewaltfreie Kommunikation« (GfK). Der Begründer dieser Kommunikationsmethode, Marshall Rosenberg, arbeitet seit Jahrzehnten erfolgreich als Mediator in vielen Krisenregionen – mit Kindern und Erwachsenen, Schülern und Lehrern, Polizisten und Gangstern.

Schon Kinder können den Unterschied zwischen »Giraffensprache« und »Wolfssprache« lernen, denn das Prinzip ist einfach. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, Situationen nicht wertend zu beschreiben, Gefühle auszudrücken und Bitten zu formulieren.

Das Geheimnis dieser Methode liegt im Erkennen von Bedürfnissen – der eigenen wie der anderer. Denn im Innersten sind wir gar nicht so verschieden, wie wir oft meinen: Jeder Mensch braucht Nahrung, körperliches Wohlbefinden, Unterkunft, Sicherheit, Empathie, Kreativität, Liebe, Spiel, Erholung, Autonomie und Sinn. Der Unterschied zwischen »Wölfen« und »Giraffen« besteht darin, dass Giraffen es wagen, sich verletzlich zu zeigen. Statt andere zu kritisieren, ihnen Vorwürfe zu machen, sie herumzukommandieren oder zu manipulieren, haben sie den Mut, Bitten zu äußern.

In der Praxis ist GfK ein lebenslanger Übungsweg, der Beziehungen intensiver machen, Partnerschaften bereichern, Kindererziehung erleichtern und die Schule revolutionieren kann. Wer sich auf den Weg macht, die »Giraffensprache« zu lernen, wird entdecken, um wie viel reicher das Leben sein kann – für ihn und die Anderen."    n at  Okt.06  

 

 

Wichtige 4 Schritte 

 

... In der GfK gibt es keine TU-Anleitung, sondern immer, immer und immer wieder:

Was ist jetzt gerade in diesem Moment los?

1. Was ist genau passiert?
    Wobei getrennt wird zwischen Beobachtung und Bewertung.
    Wenn ich Bewertungen habe, dann beobachte ich eben meine eigene Bewertung.

2. Was fühle ich? Und zwar JETZT. *)

3. Wenn ich das fühle, was brauche ich dann wohl? Und zwar JETZT.

4. Was könnte ich oder jemand anders tun, damit ich bekomme, was ich brauche? 
    Und zwar JETZT.

Mit der GfK können wir keine Prognose treffen, was passieren wird, wenn ich .. so und so rede oder wenn ich das und das tue.

Es ist vielmehr so, dass wir mit dem Üben und Leben der GfK uns öffnen für etwas Neues, was passieren kann.
Für mich ist es ein Entkommen aus Kausalitätsbegriffen.
Ein Entkommen von Fragen, was kann ich tun, damit z.B. mein Kind das und das tut.

GfK hat als Ziel, Menschen in Verbindung zu bringen.
Was dann passiert, entzieht sich unserem Einflussbereich.
In diesem Sinne hat es auch etwas mit Vertrauen und Loslassen zu tun. ....

                                                       von  Isabell Peters - 01.05.06 

*) MEIN Spüren, das aus MEINEM Körper kommt, sagt und signalisiert MIR etwas, was für MICH wichtig ist und was MICH (nicht die andern oder die Welt oder die Umstände) betrifft.  (Anmerkung: Gerhard Salger)

Weitere Informationen:        Bedürfnisse sind z.B. (Liste)      Gefühle sind z.B. (Liste) 

siehe auch:   Gefühle (2) Vier Schritte + 1  

 

 

Grundannahmen  und  Begleitsätze 


Grundannahmen:

Annahmen, die der Geisteshaltung in der Gewaltfreien Kommunikation zugrunde liegen:

         Universalität der menschlichen Bedürfnisse: Wir alle haben die gleichen Bedürfnisse. Worin wir uns voneinander unterscheiden ist in unseren Strategien, Bedürfnisse zu erfüllen. Konflikte tauchen auf der Ebene der Strategien auf – nicht der Bedürfnisse. 

        Gefühle habe ihre Wurzeln in unerfüllten oder erfüllten Bedürfnissen: Unsere Gefühle sind direkt mit unseren Bedürfnissen verbunden. Wenn unsere Bedürfnisse erfüllt sind, fühlen wir uns glücklich, erfüllt, erregt, etc. Wenn unsere Bedürfnisse nicht erfüllt sind, fühlen wir uns traurig, ängstlich, wütend, etc. (Anmerkung: Unsere Einschätzung ob unsere Bedürfnisse erfüllt sind oder nicht schließt fast immer eine Interpretation oder einen Glauben mit ein.)

        Alles was Menschen tun sind Versuche, Bedürfnisse zu erfüllen: Unsere Motivation zu handeln entsteht aus dem Wunsch, Bedürfnisse zu erfüllen. Wir ziehen es vor, unsere Bedürfnisse so zu erfüllen, dass Andere dadurch nicht verletzt werden, wenn wir einen Weg finden, der auch unsere Bedürfnisse beachtet. 

        Mitgefühl:  Wir haben eine angeborene Fähigkeit zum Mitgefühl. Wenn diese Fähigkeit genährt wird, sind wir in der Lage einfühlsam zu handeln, und die Wahrscheinlichkeit wächst, dass Bedürfnisse (unsere eigenen und die Anderer) auf friedliche Weise erfüllt werden. 

        Natürliches Geben: Wir haben eine uns innewohnende Freude daran, etwas für andere zu tun, wenn wir unser Geben als freiwillig erfahren.

        Verbindung: Verbindung taucht auf, wenn wir mitfühlend gegenseitig unsere Bedürfnisse verstehen. In Konfliktsituationen ist es nötig diese Tiefe der Verbindung zu erreichen, um sicherzustellen, dass alle Bedürfnisse erfüllt werden können.

        Es ist genug für alle da: In dieser Welt gibt es genug Ressourcen und Strategien, um jedermanns/ jederfraus Bedürfnisse zu erfüllen - wenn die Systeme und sozialen Strukturen daran ausgerichtet wären, Bedürfnisse zu befriedigen. Die meisten Menschen erfahren keine Fülle, weil die  heutigen sozialen Strukturen nicht dafür geschaffen sind. Wir glauben, dass jeder offensichtliche Mangel ein Anzeichen sowohl für die Grenzen des heutigen Systems sind, wie auch für eine Krise der Vorstellungskraft und einem Fehlen von Kenntnissen, die Verbindung zu fördern.

        Frieden schaffen: „Richtig/Falsch“-Urteile führen zu Trennung und Streit, während Urteile auf Basis von Bedürfnissen zu Verbindung und Frieden führen. Frieden schaffen  schließt die Schaffung größeren Selbstverstehens und tieferen Mitgefühls für alle Menschen mit ein, ob ich mit ihnen übereinstimme oder nicht.

 

Begleitsätze beim Üben 

Wir glauben, dass die folgenden Vorsätze uns helfen können, die Gewaltfreie Kommunikation in unseren Alltag zu bringen, um zu einer Atmosphäre beizutragen, in der jederfraus und jedermanns Bedürfnisse in friedlicher Weise Beachtung und Erfüllung finden.

1.      Selbst-Einfühlung: Unser Ziel ist es, alle Selbstvorwürfe, Selbstverurteilungen und Forderungen an uns selbst loszulassen. Wir wollen uns selbst mit Mitgefühl behandeln und Verständnis haben für die Bedürfnisse, die wir uns mit all unserem Tun zu erfüllen versuchen.

2.      Verantwortung für unsere eigenen Gefühle: Unser Ziel ist es, unsere Gefühle mit unseren eigenen Bedürfnissen zu verbinden. Wir erkennen, dass andere nicht die Macht haben, uns irgendwelche Gefühle zu machen. Diese Erkenntnis befähigt uns, aktiv etwas für die Erfüllung unserer Bedürfnisse zu tun, anstatt darauf zu warten, dass die anderen sich ändern.

3.      Verantwortung für unser Tun: Unser Ziel ist es, unsere freie Wahl in jedem Moment zu erkennen , und so zu handeln, wie wir glauben, dass es die Erfüllung unserer Bedürfnisse am wahrscheinlichsten macht. Wir vermeiden es, motiviert durch Angst, Schuld, Scham, Wunsch nach Belohnung oder aus dem Pflichtgefühl heraus zu handeln.

4.      Von Herzen sprechen: Wenn wir uns selbst ausdrücken, ist es unser Ziel, von Herzen zu sprechen, unsere Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken und klare, durchführbare Bitten zu formulieren. 

5.      Mit Mitgefühl aufnehmen: Wenn wir andere hören, dann ist es unser Ziel, die Gefühle und Bedürfnisse hinter dem Gesagten und dem Handeln zu hören, unabhängig davon, wie sie sich ausdrücken, sogar wenn ihr Ausdruck oder Handeln nicht unsere Bedürfnisse erfüllt (z.B. Urteile, Forderungen, körperliche Gewalt).

6.      Zuerst die Verbindung: Unser Ziel ist es, eher  eine offenherzige Verbindung mit jedermanns/jederfraus Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen, als schnelle Lösungen zu finden. Dies gilt besonders in herausfordernden Situationen.

7.      Gleichberechtigt für alle Bedürfnisse Sorge tragen: Wir wollen bitten anstatt zu fordern. Wenn wir ein "Nein“ auf unsere Bitte hören, oder ein “Nein“ auf jemandes Bitte aussprechen, dann wollen wir Lösungen suchen, die alle Bedürfnisse erfüllen, nicht nur unsere oder die der/des anderen.

8.      Jenseits von Richtig und Falsch: Unser Ziel ist es, unsere Gewohnheit, Einschätzungen in „Richtig“ und „Falsch“ zu machen (moralische Urteile) zu verwandeln. Stattdessen wollen wir fragen, ob menschliche Bedürfnisse erfüllt sind oder nicht. 

9.      Schützender Gebrauch von Macht: Wir wollen  minimale Macht gebrauchen in Verbindung mit dem Wunsch  zu beschützen, nicht mit dem Wunsch zu erziehen, zu bestrafen oder unseren Willen gegen das Einverständnis anderer durchzusetzen, und nur in Situationen, wenn der Dialog kein  sinnvoller Weg ist, um dringende Bedürfnisse nach physischer Sicherheit zu erfüllen.

Unsere Absicht ist es, sobald die physische Sicherheit wiederhergestellt ist, zum Dialog zurückzukehren.

                      von Inhal und Miki Kashtan, 2005, nvc@baynvc.org, www.cnvc.org   
                                  aus dem Amerikanischen frei übersetzt von Isabell Peters

 

 

mit Kindern (ein Gedicht

 

                 Gehorch mir nicht, mein Kind 
 
 

Hör mir zu und öffne dein Herz,
wenn ich mein Herz öffne,
wenn ich mich dir zeige.

Belehre ich dich,
so sag mir, wenn du genervt bist.

Sage ich  "Du musst!"
so glaube mir nicht, mein Kind -
hab Nachsicht mit mir,
wo ich andere Wege noch nicht kenne.

Wenn ich meine, ich wüsste besser, was dir gut tut,
so glaube mir nicht -
hab Nachsicht mit mir,
wo ich noch kein Vertrauen habe.

Höre mir zu und öffne dein Herz,
wenn ich mein Herz öffne,
wenn ich mich dir zeige,
mit meinem mangelnden Vertrauen,
mit meinem Schmerz,
mit meiner Orientierungslosigkeit.

Niemals, mein Kind,
gehorche mir!

Folge mir, wenn es dein Herz erlaubt.

                                         von  Isabell Peters - 2005

siehe auch:  ich will (?) 

 

 

im Internet  (Gesprächsplattformen)

Eine kinderorientierte (bevorzugt, aber nicht nur!) Gesprächsplattform für Alle, weil alle Themen zur Sprache kommen, die so auftauchen - besonders für Partner, Eltern, Lehrer, Erziehende, Großeltern und an einem sehr lebendigen und warmherzigen Austausch Interessierte: 

http://de.groups.yahoo.com/group/GFK-Eltern-sein/
 
                  Moderator/in:     Isabell Peters       
isabell.peters@web.de 
                                      bzw. nun:   Till Hodja <leuzsqnpiosj@yahoo.de>
  

Eine Gesprächsplattform mehr allgemeiner Art - für alle an der Gewaltfreien Kommunikation Interessierten:

http://de.groups.yahoo.com/group/ngfk/
 
                   Moderator:       Klaus Karstädt       
klaus.karstaedt@t-online.de 
                              bzw. nun auch:     Dr. Gerhard Lorenz" <dr.gerhard.lorenz@t-online.de>
  

Die Teilnahme bedarf der persönlichen Anmeldung. Das geht aber schnell und einfach!

Ich nehme an beiden Gruppen teil und finde den Austausch ungemein bereichernd!

 

 

Erfahrungen 


... Durch die GfK habe ich gelernt, dass hinter jedem unguten Gefühl und auch jeder unguten Reaktion (Ärger, Enttäuschung usw.) ein 'eigenes' Bedürfnis steckt, das hungrig ist. Weil, wenn ich das habe und bekomme, was ich brauche, dann geht es mir ja rund und gut. Seit ich das so sehen kann, ist vieles viel spannender geworden. Weil, zu sehen, was die anderen verkehrt machen, damit war ich schnell bei der Hand (und auch heute passiert mir das immer wieder - nicht mehr so oft). Aber nun jeweils herauszufinden, was ICH gerade brauche (z.B. Anerkennung, Wertschätzung, Gesehenwerden, Verbindung, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Abwechslung, Alleinsein, Aufrichtigkeit, Austausch usw. usw.), das ist ganz schön schwierig. Aber auch beglückend und befreiend, denn jetzt kann ICH selbst etwas dafür tun, dass ICH das mehr bekomme, was ich mir gerade wünsche, z.B. auch darum bitten. ...

Die Gewaltfreie Kommunikation bietet einen Weg an, zu einer achtsameren und  respektvolleren inneren Einstellung und damit zu einem intensiveren Leben. 
Und es beginnt mit dem Anwenden und Einüben einer äußeren Methode.
Isabell Peters (Dierkes), die Moderatorin der Internet-Gesprächsplattform 'GFK-Eltern-sein', erzählt dazu: "Wenn wir dies im Wunsch, unser Leben zu verändern, konsequent tun, dann kommen wir nicht umhin, unsere Haltung zu verändern, weil wir die Wahrnehmung auf etwas anderes fokussieren als bisher. - Unsere Haltung ändert sich also automatisch mit dem Üben der vier Schritte. - .. Wenn wir die Methode üben, dann kommen wir an der Haltung nicht vorbei."

Noch etwas: Ich habe in meinem Leben wirklich Wichtiges dann am ehesten verändert, wenn ich die größten Schwierigkeiten / Schmerzen hatte. Ich begreife heute Schwierigkeiten und Schmerzen als Helfer, die mir wohl wollen. Solange ich Schwierigkeiten oder auch Schmerzen habe, mache ich etwas in meinem Leben, das mir schadet. Wenn ich es schmerzlich spüre, merke ich, dass ich dringend dafür sorgen sollte, dass ich mich wieder wohler fühle - alleine, mit dem Partner und mit anderen zusammen. Also Veränderungen in Richtung wohler fühlen und mehr Freude - und zwar in kleinen, vielleicht auch nur in Mini-Schritten, wie es eben gerade möglich ist. 

 

 

Listen / Übersichten / Beispiele 


Liste "Bedürfnisse" 

Liste "Bedürfnisse in Kindersprache" 

Liste "Gefühle" 

 

 

 

Das Geheimnis
mit allen Menschen in Frieden zu leben, 
besteht in der Kunst, 
jeden seiner Individualität nach zu verstehen. 
  
Friedrich Ludwig Jahn (1778 - 1852)

 

 

X X X X X

 Einfügung: Frieden braucht Verstehen!   Verstehen verlangt: ....

VERSTEHEN verlangt "umdenken und dazu-lernen". Auch wenn ich mich momentan vom anderen verletzt fühle und meinen Schmerz spüre, dann trotzdem nicht zurück-schlagen, sondern, wenn ich neugierig und interessiert bin, zurück-fragen - und damit überprüfen:

"Habe ich es richtig verstanden, so wie du es gemeint hast?" (Inhalte mit EIGENEN Worten / Bildern / Vergleichen wiederholen.)

Es geht also um das Dazuholen des ganz selbstverständlichen und selbstkritischen Wissens:

"Es ist möglich, dass ich im Moment etwas anderes verstehe, als der andere es tatsächlich meint!"

Daraus ergibt sich: NICHT SCHLAGEN - SONDERN FRAGEN! - Sich um 'verstehen' zu bemühen gehört zum Beziehungsalltag - täglich und tätig - mit probieren, viel üben und bewusst anwenden. Gelebter - und dann auch spürbarer - FRIEDEN !

von Frieden(1)  auch an > Beziehung > Bewusst > Fragen > Gefühle(auch 'ungute') > Gespräche > Gewaltfreie Kommunikation  > Hinterfragen > Meinung > Partnerschaft(6) > Sichtweisen > Spüren > Verletzen > Verstehen  (01.17)            Nachtrag: > Missverständnisse  (06.17)

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Kennenlernen>"besseres" + Verständnis-Fragen, statt Besserwisserei, Rechthaberei usw

          
Kennenlernen           

"besseres!"                

 

und Verständnis-Fragen,            

statt                        
kritisieren, argumentieren,           
besserwissen-, rechthaben-         
bevormunden- oder               
fremdbestimmen-wollen!           

 

 “Kritisieren und argumentieren”
haben im Hintergrund immer die Überzeugung:
“Ich weiß besser, was für dich gerade gut und richtig ist
und erwarte / fordere von dir ... !”
(Gedanken des anderen lesen = unmöglich!)

Da fehlen in der Regel
das ehrliche Bemühen, den anderen JETZT "so anzunehmen", wie er gerade ist
(Frage: Wie ist er denn?
z.B. Tun, Anliegen, Wünsche, Bedürfnisse, Erleben, Sehnsüchte, Träume, Ziele usw.)
und “der Respekt vor der anderen, von mir verschiedenen Gesamt-Persönlichkeit”.

Das bräuchte immer besseres Kennenlernen und Einlassen auf die wirkliche Wirklichkeit
des anderen - auch in Form von (Verständnis-) Fragen
und keine Besserwisserei oder Rechthaberei oder Bevormunden- oder Fremdbestimmen-wollen.

Noch mal:  Interessierte Fragen und dann So-lassen und So-annehmen!. > RESPEKT!
Und nicht nur vermuten, interpretieren, behaupten etc. und beim anderen hineinregieren wollen.*)
 *) Kinder entscheiden und handeln! nur eigenständig in der Verantwortung der Eltern!

   Bearbeitungsvermerk/e:   von Kennenlernen,Zt2/2  auch an: > Annehmen > Argumentieren > Bedürfnisse > Besserwisser(Partnersch.2) > Eltern > Ein-lassen > Erlebnisse und Ereignisse >

   Erwartungen+ fordern) > Fragen //> Gewaltfreie Kommunikation   >   Jetzt > Kinder > Kritik  > Lassen > Partnerschaft(6)  > Recht haben wollen=Partnerschaft (7) > Respekt  > Sehnsucht > Sichtweisen >
   Träume   > Tun > Verstehen > Wahrheit > Zauber   > Ziele     (09.17) 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

- siehe auch: Wie geht's?,Zt1   Warum,Zt1

   Kennenlernen,Zt2/2

Bis hierher > S.1 >GfK

 

>>weiter         

 

ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
A&L erl.

______________________________________________________________________________________________________________________
  
Dez.06 / Jan.07,  Febr.07(Gedicht), Okt.09(Geheimnis), Apr.18(Bild1)

siehe auch:   alle Hinweise von:    >>Seite2
  

 

siehe auch:

Anders      Ärger     Ärger(auch:Zt2/1-selbst machen)     Austauschen     Bedürfnisse     Bedürfnisse4     Beziehung (4)/Neuorientierung     Bitte(1)>4 Schritte(auch:Zt2-GfK-Bitte)     Einigen(auch:Zt1)     Erwartungen     Empathie     Familie / Schwieger/Mutter     Fragen4    Frieden      Gefühle (2) Vier Schritte + 1     Gespräche    Gesundheit(1)    Gewalt(2)     Gleichberechtigt usw.     Ich     Ich will (gut für mich sorgen)      Kinder    Kinder4     Kommunikation        Konsens(Syst.Konsensieren)     Liebe2     Miteinander      Miteinander reden     Nein     Respekt(m.Beisp.)     Roter Faden1-9    RoterFaden9(1-9)    Schule6/7     Verletzungen    Verstehen     Vielfalt(auch:3>Angst)     Wer / Wie bin ich? (auch NL136:Ich bin schon recht - UND...)     Wer / wie bin ich?(2)      Wiederkäuen     Worte    Zauber (2)     Ziele (1)    Zuhören     Zuversicht(Rühren&Spüren)      Sondertexte 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

 

ALLTAG:
Autor      Gewaltfreie Kommunikation(GfK)     Schulen, Kindergärten, Mediation usw. - Sonderseite      Sehnsucht      Sinn (praktizierender 'Mensch')     
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)   
 
LABYRINTH
Das Schweige-Spiel     Sehnsucht (wie ist dein Name?)     Streit - Schrei nach Klarheit

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
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(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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