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Glauben 2 

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 Bild2/1

 

                                                        Angelika Wohlfarth

 

 

 Glauben  3 

 Gedanken dazu vor Weihnachten 

 

Die Vorweihnachtszeit und auch der dann bevorstehende Jahreswechsel sind Einschnitte, die nachdenklich machen:

Vorweihnachtszeit! Eine Zeit, die auch den persönlichen Glauben wieder anrührt. Eine Zeit, die erinnert, dass der Glaube nach außen und nach innen wirkt. Dass die persönliche Anerkennung der Glaubensinhalte auch bedeuten und bewirken will, die eigene Lebensausrichtung achtsam in diese Richtung zu steuern - mit dazulernen, probieren, einüben und immer wieder so denken, verhalten und tun. Immer wieder, unentwegt und unverdrossen, so zu sein, wie man selbst es für sich im Glauben festgelegt hat. Zu spüren, ob's so stimmt und so weitergehen kann, oder ob Korrekturen / Ergänzungen wichtig wären.

Fragen helfen, die eigene Richtung immer wieder und immer mehr zu finden.
Z.B.       "Was kann ich lernen / üben / tun, um  …. (z.B. achtsamer / ruhiger / gelassener / ausgeglichener)
                 zu werden und zu sein?
              Was ist für mich vorrangig?
              Und wie im Einzelnen will ich es anpacken, trainieren, laufend anwenden?
              Was wird sich für mich und andere verändern?
              Wie werde ich das wohl spüren? usw."

           (Begleittext zum Newsletter 122 vom Dez.10 - pps-Datei: 'Interview mit Gott' - siehe: Gott (1)

  

  

Zt2/1 

Jeder hat die Verantwortung für seine eigenen
Gedanken, Gefühle und Handlungen.
Wie andere Menschen reagieren, liegt in deren
Ermessen und Verantwortung.  (Monika Gruhl)

Trotzdem: Was will ich (Verbindung?)
und was tue ich dafür?

 

 

Glauben  4 

 Glaubenslehren / Religionen  (Wer hat Recht?)


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:   K schreibt: "Immer wieder empfinde ich große Unsicherheit, wenn ich mit 'dem Glauben' konfrontiert werde. Die verschiedensten Glaubenslehren (z.B. christlich, jüdisch, islamisch) ringen um Anhänger. Und ich weiß nicht, was das ganze soll, wozu mir das dient - und was richtig ist. Jetzt, hier und heute, nicht erst, wenn ich gestorben bin. Was soll ich also tun? Was meinst du?"
 

Antwort:  Ich will versuchen, möglichst knapp einen Überblick zu geben, wie ich hier die Zusammenhänge sehe:

Das Göttliche, der göttliche Kern
lebt dich und damit in dir. Durch dich auch im Ganzen.
Was immer du tust oder auch nicht tust, wenn du auf dich achtest, auf deine Innere Stimme, deine Intuition, die Botschaften aus deinem Unbewussten (Ereignisse, Träume, gute und belastende Gefühle, auch Schmerzen und Krankheiten), dann weißt und spürst du, ob du für dich auf einem guten Weg bist und ob es so für dich stimmt. - Der Volksmund sagt treffend: "Du trägst deinen Richter in der Brust!"
Stimmen tut es nur dann, wenn es für dich und deine Umgebung / Mitmenschen wohltuend ist und gut tut. Entscheidend ist immer eine lebendige und gute Verbindung, die dann möglichst alle Beteiligten einschließt.

Die Heiligen Bücher / Schriften
wollen Halt und Orientierung geben. Ihnen geht es nicht um allgemeingültiges "So ist es richtig (und nicht anders)!", sondern sie wollen jeden Interessierten, so auch dich, erreichen und anregen, persönlich herauszufinden und zu entscheiden, was für ihn richtig ist und damit Leitlinie sein. - Denn jeder bestimmt selbst, wie er denken, handeln und sich verhalten will. In eigener Verantwortung - also eingeschlossen die zu erwartenden Folgen und Wirkungen.

Der Glaube ist
nicht Selbstzweck: Also so dahin gesagt "Ich glaube …!" und an den Ritualen (Kirchgang, Beichte, Feste usw.) teilnehmen - fertig. Nein! Der Glaube ist wie eine Landkarte. Er gibt Orientierung für die eigene weitere Wegstrecke. Er stellt fortwährend die Frage: 

"Was kann ich bei mir und für mich
verändern / verbessern / erweitern / lernen und einüben,
um immer mehr und authentisch so leben und handeln zu können, wie ich das will;
weil ich es glaube und es so für mich richtig halte?
Nicht nur zu reden, sondern immer mehr es auch zu tun und damit so zu sein!"

Der Glaube ist also immer Aufforderung und Herausforderung zur eigenen Weiterentwicklung.

Die eigene Entscheidung - jetzt?
Nur darum geht es - und das in jedem Augenblick neu: 

"Ich entscheide für mich - niemand sonst!"
und
"Macht mir das Freude (stimmt es so für mich) - und tut mir das so auch gut?"

Das gilt gleichermaßen für mich selbst und mein Gegenüber / meine Mitmenschen.

Es braucht also immer wieder das eigene Spüren, Achtsamkeit und die Bereitschaft, den jetzt fälligen nächsten (kleinen) Schritt herauszufinden und dann auch ihn zu wagen / zu tun.

Glauben will also helfen
das eigene Leben bewusster, besser, intensiver, freundlicher, fröhlicher und friedlicher leben zu lernen. Zu tun! - In guter Verbindung zu mir (innen und außen) und meiner Umgebung.

Die verschiedenen Religionen vertreten ihre jeweiligen Lehren. So ist es richtig "für sie".
Doch welche Anregungen und Grundsätze du dann in dein Leben hereinnimmst, um es für dich reicher und schöner gestalten zu lernen, das entscheidest immer nur du.

Die anderen dürfen denken und handeln, wie "sie" das wollen.
Du darfst das für dich auch. Wenn du klar sein willst, heißt das für dich, herauszufinden, was im Einzelnen du für dich willst, dich dann entsprechend zu entscheiden - und dann auch so zu handeln.
Der Glaube will unterstützen und immer wieder die Richtung erinnern (Landkarte).

 

 

Zt2/2          

Glauben verlangt,
nicht nur zu reden,
sondern das auch zu tun und in den eigenen Lebens-Alltag aufzunehmen.
Schritt für Schritt SELBST immer mehr so zu werden und zu sein.

 

 

Zt2/3         

 Wer glaubt, redet meist nur "über" oder "von",
ohne das selbst auch zu tun, so zu handeln oder sich so zu verhalten,
es sei denn,
er setzt sich persönlich mit den Glaubensinhalten im Einzelnen auseinander
und bemüht sich dann ständig, das eigene Leben entsprechend auszurichten,
so also immer mehr zu werden und schließlich selbst zu sein.

Es gibt die verschiedensten Wege, doch das Ziel
für jeden einzelnen Menschen ist meist eines:
Ein gelebtes friedliches, freundliches und respektvolles Miteinander,
gewaltfrei, gleich-berechtigt und im Gleichgewicht.

Nach Innen und nach Außen (für sich selbst)
und auch anderen und der Welt gegenüber!

 

 

 

 

Glauben & Sein
siehe auch:  Zt2/3    Meinung(Skizze)   Probleme(Zt3-Sex u.Probl.)    Respekt(NL158)
                   Vielfalt

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zt2/1+Zt2/2)
A&L erl.

______________________________________________________________________________________________________________________

Dez.10(3+Zt2/1), Febr.11(4), Apr.15(Zt2/2), Dez.15(4-Wdh), Aug.21(Zt2/3), Apr.23(Bild2/1)
 

siehe auch:  alle Hinweise unter Glauben1 
 

 

siehe auch:

Eigen-Kompetenz/-Verantwortung    Entscheiden   Gott    Meinung(Skizze)   Religionen   Probieren     Rückbindung   RoterFaden8(1-9)   RoterFaden9(1-9)   Spüren      Weihnachten     Tun     Verletzen(auch:Bild2)     Wachsen     Ziele(2)   Was tun1

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Erweitern     Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Religionen     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')     
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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