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Ich will 2

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     bestimmen

     festlegen

     erwarten?

     'auch' gut für mich sorgen!

 

 

 Bild2/1

 

                                                                             Angelika Wohlfarth

 

 

Ich will  5 

 oder Herdenverhalten ?

 

Eine Schafsherde rennt blind dem Leithammel nach, auch der Fischschwarm entsteht so.
Nun sagt man so leicht, das seien Tiere. 
Doch auch beim Menschen ist dieses automatisierte und damit unbewusste Rudel- oder Gruppenverhalten in allen Lebensbereichen vorhanden:

Bestimmte Marken als Kleidung (z.B. in der Schule),
bestimmte Sprache (z.B. cool),
bestimmte Gruppen in der Freizeit (z.B. Sport, Fitness, Disco usw.),
bestimmte Mode- und Kosmetiktrends (z.B. Schuhe, Modemarken, Haare),
bestimmte Körperformen (z.B. dünn, schlank, dick),
bestimmte Gesundheitstrends (z.B. Bio, Diäten),
bestimmte Glaubensrichtungen
             (z.B. religiös / Kirchen oder weltanschaulich / Parteien, Gruppen),
bestimmtes Suchtverhalten 
             (z.B. Computer, Spiele, Fernsehen, Handy, Drogen, Ärzte, Medikamente),
oder - oder - oder -
gleichgültig, ob Zustimmung (Dafür-sein) oder Ablehnung (Dagegen-sein).

Das, was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist die Fähigkeit, für sich selbst bewusst zu entscheiden, also sich zu fragen: 

"Was und wie will ICH es für mich genau -
tut mir das so auch gut bzw.
bringt es mich in meiner Entwicklung weiter?

Wie wirkt es auf andere und das Ganze?

Will ich mich  also trauen, MEINES
zu finden, zu leben und auszudrücken?

Oder will ich nicht auffallen und 
mir meine
Bedürfnisse bewusst machen,
mich für mich also weder einsetzen, noch anstrengen
und folge deshalb ganz einfach (und harmonisch??)
der Richtung der (Schafs-) Herde?"

Das ist keine Sache von richtig oder falsch, von gut oder schlecht, sondern von bewusstmachen und zunehmend bewusster herausfinden, welches gerade die persönlichen Bedürfnisse und Anliegen, wie die Situation und die Gegebenheiten sind - und dann von bewusster und "eigen"-verantwortlicher Entscheidung.

Wohl bedenkend:

"Ich entscheide für mich, niemand sonst - und für niemanden sonst,
als freies, eigenverantwortliches und friedliebendes 
Mitglied der Beziehung / Familie / Gesellschaft!"

Jede BEWUSSTE Entscheidung,
ist eine persönlich gute Entscheidung!

Denn sie ist bewusst so gewollt.
Und wenn ICH etwas (für mich) will,
dann sollte es mir auch Freude machen und gut tun.

Doch auch ein schlechtes bzw. nachlässiges
           für sich und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sorgen     *)
ist eine persönliche Entscheidung,
über deren Folgen und Wirkungen dann nicht geklagt werden muss.

 

* Anmerkung:   (Zt4)         

   
Ich will (zT4)       

    Gut sorgen,      
AUCH für mich!      

MICH SELBST      
nicht       
vernachlässigen!       

Auch "für mich gut zu sorgen" ist  .vielschichtig.
Z.B. Für mich
 .alleine,  .innen und außen,
für mich in der Beziehung
 .zu dir (dass es MIR auch in dieser Beziehung gut geht),
für dich in der Beziehung
 .zu mir (weil, wenn es nicht auch DIR gut geht, dann geht es ja auch mir 
nicht gut =
 .Ungleichgewicht und  .Missstimmungen machen sich breit
und nicht
 .Freude,  .Vertrauen und  .gelebte Liebe, die eigentlich der tragende Boden sein sollten).
Ebenfalls zu meiner
 .Umgebung ( .Arbeit,  .Freunde usw.) - und das alles in guter  .Balance.-
Dem DU, also dem anderen,
 .Gutes tun und dabei MICH  .SELBST  .nicht  .vernachlässigen. -

      von Ich will(5), *Anmerkung (Zt4)  auch an >  Gewaltfreie Kommunikation2  >  Wer / Wie bin ich?  (06.16)  Einfügung: Ich will AUCH gut FÜR MICH sorgen!     auch noch an > Bedürfnisse > Beziehung
            >
Freude > Gleichgewicht > Liebe > Roter Faden9(Basis) > Wohlfühlen > Zuversicht
  (03.17)

 

 

Zt5      

Spüren - und dann entscheiden. 
Ersetze deine "Ich muss ...!" durch "Ich will ...!"
und spüre, ob es jeweils gut ist und dir so auch gut tut -
oder ob Verbesserungen / Erweiterungen 
DEINES Denkens und Handelns angesagt sind.

 

 

 Ich will 6

 und das Haus der Einigung

 

Ich will!
             
Alleine und nur für mich?
                                                          
Oder miteinander?
 
                                    
Mit voraussichtlich jeweils welchen Folgen und Wirkungen???
 

Doris erzählt ärgerlich über ihren Freund Erich:

Gestern haben wir beide vereinbart, am nächsten Mittwoch meine Mutter zu besuchen. Wir haben gleich ausgemacht, uns nachmittags um 14 Uhr am Marienplatz zu treffen. Danach ist mir eingefallen, dass ich da ja schon etwas vorhabe. Also habe ich Erich zwei Tage später angerufen und ihm gesagt, dass ich den Termin nicht einhalten will, weil ich da schon anderes vorhabe. Wir können den Besuch aber später nachholen. - Jetzt ist er sauer!
Der hat sie doch nicht mehr alle. Schließlich ist es meine Mutter - und außerdem habe ich ja wirklich triftige Gründe. Ich habe es nicht "einfach so" verschoben.

Du hast ein prächtiges Auto - und plötzlich sind die Reifen platt. - Du willst wohin fahren, wo du gerne hin möchtest, aber - mit platten Reifen macht es auch keinen Spaß - oder?

So kann man es auch sagen. - Auf jeden Fall ist er ein blöder Kerl!
Wieso ist er eigentlich sauer?
Weil ich ihn nicht gefragt habe, sagt er. - Als wenn ich ihn da erst fragen müsste, wenn ich etwas anderes vorhabe!

Ich glaube, ich verstehe, wo der Wurm sitzt:
Erst habt ihr  gemeinsam  einen Termin ausgemacht.
Dann hast du festgestellt, dass du einen anderen Termin hast und nun doch nicht mehr willst / kannst. -  Einseitig!

Ja klar, was soll ich denn sonst machen?

<Ich will!> ist immer erst der Anfang! - Und du hast den Anfang auch gleichzeitig zum Schluss gemacht, indem du gesagt hast <Ich will! - und das geht nicht anders - und aus!>

"Na klar! - Wie soll ich denn auch anders?

Da ist mir die Tafel wieder eingefallen, die ich mal in der Eingangshalle eines Begegnungszentrums gesehen habe:

 

 

Gemeinsamkeit

und auch

bestmögliche Lösungen

finden sich im Haus der Einigung.

     Es ist ein von viel Licht durchflutetes Haus mit weiten Räumen, großen Fenstern, angenehmen Farben
und einem guten Geruch, wenn man hineingeht. Rund herum ist allerdings ein etwas verwilderter Garten.
Die Haustüre ist nur über drei Stufen erreichbar.

     Die Stufen haben Namen und symbolisieren innere und äußere Schritte.

     Überspringen oder Auslassen von Stufen kann zum Stolpern und zu bösen Stürzen führen.

           

 

siehe auch: Einigen(Bild1)

Es geht also um "Bedürfnisse".
     "Was bräuchte ich gerade (mehr), damit ich mich wieder / noch wohler fühlen könnte?"
     "Was bräuchtest du gerade (mehr), damit auch du dich wieder / noch wohler fühlen könntest?"
     "Gleich-berechtigt, gleich-richtig und gleich-wichtig - auf Augenhöhe !"
Jeder hat meist jeweils "andere" (verschiedene) Bedürfnisse.
 
Und die Kunst des Miteinanders ist,
    - das zu wissen und zu berücksichtigen,
    - zunächst also SELBST und bei SICH die eigenen, momentanen Wichtigkeiten (Bedürfnisse)
      herauszufinden und zu erkennen,
    - dann das wichtigste Bedürfnis auszuwählen und mit einfachen und verständlichen Worten zu erklären,
    - das Gegenüber nach dem zu fragen, was für ihn gerade besonders wichtig wäre (seinem momentan
      wichtigsten Bedürfnis), aufmerksam zuzuhören und zu verstehen,
    - das so zu lassen und anzunehmen und
    - schließlich ein gutes Gespräch zu suchen,
      zu VERHANDELN und einfühlsam aufeinander zu zu gehen und
    - sich auf eine GEMEINSAME Lösung zu EINIGEN,
      mit der BEIDE ihre jeweiligen Interessen (Bedürfnisse) "auch noch" gewahrt sehen,
      also einen Kompromiss zu finden und zu VEREINBAREN.
    - Am Schluss müssen sich BEIDE wohl und zufrieden fühlen, dann stimmt's!
 
Wenn BEIDE eine Vereinbarung aushandeln, dann kann diese Vereinbarung später auch nur VON BEIDEN geändert oder aufgehoben werden.
Dazu braucht es ein neues VERHANDELN, mit einem neuen ERGEBNIS, das dann wieder BEIDE zufrieden stellt.
So bleiben der gemeinsame Friede und die gute Stimmung erhalten.
 
Nur EINSEITIGE Veränderungen würden ganz sicher jeden Betroffenen ärgern und die Botschaft "unzuverlässig" = "nicht vertrauenswürdig" abgeben. Der Übergangene fühlt sich mit SEINEM missachtet und nicht gewertschätzt (denn jeder plant die einmal getroffenen Ergebnisse in seinen Lebensalltag ein, fühlt sich dem anderen verpflichtet und schränkt insofern zugunsten des Miteinanders den eigenen Handlungs-Freiraum ein).

 

 

Zt6            

Ich will -          

SELBST            
bestimmen?         

 ICH bestimme SELBST und FÜR MICH, was ICH machen will und was nicht.
Über dich kann und will ich nicht bestimmen!
DU bestimmst SELBST und FÜR DICH, was DU machen willst und was nicht.
Über mich kannst und willst du hoffentlich auch nicht bestimmen!

 

 

 Bid2/2  (Schneekatze)

 

                                                          Angelika Wohlfarth
     Bearb.Hinw. > unten!   
    
     fürBild2/2    Bearbeitungsvermerk/e        Hinweise(allg. ,ggf.+K)     Schneekatze (Bild), Katze  ??

 

 

 

Zt7           

ICH (!) will ?          

trotz anderer, äußerer      
Regeln                   
Vorgaben,              
Erwartungen etc.   
 

trotz anderer                   wissenschaftlicher           
 Behauptungen usw.?       

 ICH will > verlangt die aktuelle und bewusste EIGENE Entscheidung!

Die dazu vorhandenen äußeren Regeln, Vorgaben und Erwartungen sollte ich kennen und können.
Mich danach zu richten, ohne auf die EIGENEN Bedürfnisse einzugehen, ist sicherlich bequem.
Aber macht es MIR Freude und tut MIR das dann so auch wirklich gut, fördert es MEINE weitere Entwicklung?

Das kann nur ICH FÜR MICH SELBST entscheiden. Weil ICH entscheide FÜR MICH, niemand sonst!

Oder schiebe ich alle äußeren Vorgaben vorübergehend beiseite und finde heraus, was eigentlich
ICH gerade WIRKLICH wollen oder brauchen würde, was MEIN aktuelles Bedürfnis wäre

und  entscheide DANACH (zwei Seiten!), wie ICH MICH in der momentanen Situation verhalten will?

Will ICH mich anpassen und das tun, was ANDERE / Vorschriften (ohne Rücksicht auf MEINE Bedürfnisse)
von mir erwarten, oder will ICH
AUCH für MEINE Bedürfnisse gut sorgen und dafür eintreten?

Wie lautet MEINE aktuelle, bewusste Entscheidung?    "ICH will FÜR MICH > JETZT?"

     Bearb.Hinw. > unten!   

 

 

 

 

     fürZt7    Bearbeitungsvermerk/e   vonIch will,Zt7    auch an (+Hinweise)  > Bedürfnisseb(rauchen) > Bewusst > Eigen/es > Entscheiden > Entwickeln > Erwartungen > Freude (nicht nur fun / Unterh.) > Gut tun
       > Jetzt(aktuell) >
Kennen > Lernen  > Regeln > RoterFaden1 > Selbst > Tun(Verhalten > Ziele > Zwei Seiten   (02.18)   Einfügung: :ICH(!) will? - trotz anderer, äußerer Regeln, Vorgaben, Erwartungen etc. (Zt7)          Beitr.erl    06.02.18  + diese Hinw.erl.   08.02.18           Hinweise(allg. ,ggf.+K)      Vorgaben, verlangen, aktuell, danach richten, beiseite schieben, für mich, wissenschaftl. Behauptung, Behauptung, //
          ohne, bequem, außen, innen, vorübergehend, herausfinden, anpassen, ohne Rücksicht, Rücksicht, auch, gut sorgen, sorgen, eintreten  erl.. 08.02.18

F-o.k.
Zt=Zwischntext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zt4+5)
(>)A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!              
     Bearb.Hinw. > unten!   
     für    Bearbeitungsvermerk/e   von    auch an (+Hinweise)  >   
             Einfügung: :                Beitr.erl          + diese Hinw.erl.              Hinweise(allg. ,ggf.+K)     

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März 10(5+Zt4), Sept.13(Zt5), Aug.16(6), Dez.18(5/*Anmerkung), Aug.19(Zt6), Dez.19(Bild2/1), Aug.22(Zt7)  Aug.23(Bild2/2)

siehe auch:     alle Hinweise unter   Ich will  -  < Teil 1 
 

 

siehe auch:

Ärger      Bedürfnisse     Bestmöglich     Beziehung     Eigen-Kompetenz/-Verantwortung     Einigen    Entscheiden      Familienkonferenz     Gespräche     Gewaltfreie Kommunikation (wichtige 4 Schritte)     Ich (2)     Konsens/ Kompromiss(Syst.Konsensieren)     Miteinander     Muss     Quellen     Realität(Wünsche u.Bedürfnisse)     Roter Faden7(1-9)   Spüren      Verhandeln      Vertrauen    Wer / Wie bin ich?     Wirkungen     Zuversicht

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Botschaften (Signale)       Haltung     Ich..      Mensch-werden (A-Fugru)      Mensch-sein (C-Fugru)       Sichtweisen (Weltbild)        Sinn (praktizierender 'Mensch')      Sorgen für  (B-Fugru)       Stehen     Wünsche u. Bed. (B-Fugru) Zauberbogen (Grund-Entspannung?)     
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)  
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Joker     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)

 

   

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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