Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
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Kinder 1

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Bild1

 

                                          Unbekannt 

 

 

Kinder  1 

 Behandle Freunde und Kinder gleich ... (?) 

 

Kürzlich hörte ich im Fernsehen einen bekannten Kinderpsychologen sagen,
Eltern sollten ihre Kinder so behandeln, wie sie mit ihren besten Freunden umgehen würden ... zuvorkommend ...mit Höflichkeit, Achtung und Diplomatie.

„Mach ich doch", dachte ich. "Ich habe meine Kinder nie anders behandelt“. Abends kam mir der Gedanke noch einmal in den Sinn und ich fragte mich: „Spreche ich wirklich so mit meinen besten Freunden wie ich mit meinen Kindern spreche?“
Nur mal angenommen, unsere guten Freunde, Frank und Christina, kommen abends zum Essen......

„Also, es wird wirklich Zeit, dass ihr da seid! Was habt ihr eigentlich so lange gemacht? Getrödelt? Lass deine Schuhe draußen, Frank. Die sind doch total dreckig. Und mach die Tür hinter dir zu. Habt ihr denn zuhause Säcke vor den Türen?“

„Und ...... Christina wie ist es dir ergangen? Eigentlich habe ich gedacht, du kommst schon früher mal vorbei. … Frank! Stopf doch jetzt nicht so viele Oliven in dich rein, sonst hast du den Bauch schon vor dem Essen voll. Ich steh’ doch nicht den ganzen Tag am Herd, um dich dann gleich im Essen herumstochern zu sehen.“

„Habt ihr etwas von den anderen gehört? Wir haben eine Karte von den Martins bekommen. Ja, die sind schon wieder auf Kreta. Jedes Jahr derselbe Ort. Was ist los mit dir, Frank? Du machst mich ganz verrückt mit Deinem Rumgezappel! Wie ? Du musst mal? Dann geh’ sofort zur Toilette! Treppe runter, erste Tür links. Und ich will nachher nicht das Handtuch auf dem Boden finden, verstanden?“

„Hast du dein Gesicht gewaschen, bevor du kamst, Christina? Ich sehe noch immer dunkle Ränder um deinen Mund. Na ja, vielleicht ein Schatten.... Aber sagt mal, wie geht es euren Kindern? Wenn ihr mich fragt, es wird heute viel gefordert in der Schule, aber das hat noch keinem geschadet, oder? Seid ihr alle hungrig? Gut. Dann setzen wir uns. Ich habe gekocht und ihr wascht nachher ab. Das ist doch nur fair, oder?
Erzähl mir nicht, deine Hände seien sauber, Christina. Ich habe genau gesehen, dass du gerade den Hund angefasst hast. Du gehst erst noch einmal Hände waschen, bevor wir anfangen.“

„Frank, du sitzt hier und Christina, du kannst bei dem halbvollen Weinglas sitzen. Es vergeht ja keine Mahlzeit, ohne dass du etwas umstößt … So, jetzt aber: Guten Appetit.“

„Frank , warum hast du keinen Blumenkohl auf deinem Teller? Hast du den überhaupt schon mal probiert, hm? Also, ein Löffel voll wird gegessen! Wenn du ihn wirklich nicht magst, bin ich die letzte, die dich zum Aufessen zwingt. Aber ohne Probieren kein Nachtisch! Klar? Und sitz’ grade, sonst wächst deine Wirbelsäule schief. Nun – worüber haben wir gerade gesprochen? Oh ja, ich wollte von den Gerbers erzählen. Die haben ihr Haus verkauft. Ich denke, sie ......

„Christina, sprich’ nicht mit vollem Mund! Ich verstehe kein Wort, wenn du so redest. Und benutz doch deine Serviette!“

In diesem Moment betritt in meiner Phantasie mein Sohn den Raum.
„Wie schön, dass du kommst“, sage ich freundlich.
„Was hab ich denn nun schon wieder gemacht?“, seufzt er.

von Erma Bombeck   übersetzt von Hilde Fritz und Hannah Hartenberg 

 

 

Kinder  2 

 mein 6-jähriger Sohn schlägt einfach zu
(Grenzen)


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  R. klagt: "Mein knapp 6-jähriger Sohn schlägt immer wieder seine 3-jährige Schwester, wenn sie nicht gleich das macht, was er gerade möchte. Teilweise gerät er dann so in Wut, dass er nichts anderes mehr hört und sieht. Er ist dann nicht mehr ansprechbar. Ich möchte dieses Schlagen in der Familie nicht mehr hinnehmen, weiß aber nicht, wie ich da vorgehen könnte, ohne Gewalt gegen ihn anzuwenden. Hast du da Ideen?"

Antwort:   Dein 6-jähriger Sohn schlägt also immer wieder seine kleinere Schwester und gerät dabei auch immer wieder außer sich (er ist dann nicht mehr ansprechbar).
 
"Schlagen", also Körpereinsatz gegen ein Du, hat für mich zwei Gesichter:
      Zum einen den Mut und das Sich-trauen, sich gegen Angriffe und damit Gewalt von außen zur Wehr zu setzen und die eigenen Grenzen zu schützen bzw. zu verteidigen.
      Zum anderen, aus Wut, Zorn, "Eifersucht" (??) oder auch überschießender Energie dem Gegenüber schlagend Gewalt anzutun bzw. es zu verletzen, so wie dein Sohn.
 
Ich glaube, dass es bei Kindern und auch bei Erwachsenen verlockend ist, eine einmal erfolgreich angewandte Strategie immer wieder anzuwenden - und sie so zur Gewohnheit werden zu lassen.
Wenn ich mir die Situation mit deinem Sohn vorstelle, meine ich, dass es, wenn so eine Schlagerei wieder mal passiert, dringend einer klaren Unterbrechung bedarf (möglichst schon vorher ein entsprechendes Informationsgespräch): 

"STOPP! - Bitte hör' sofort mit dem Schlagen auf. "ICH" will das nicht.  
Geh' bitte zum Abkühlen für 10 Minuten in dein Zimmer. Danach können wir zusammen reden."

Sobald er dann wieder ansprechbar ist, würde ich versuchen, eine Gesprächsrunde zu machen und zu klären, was eigentlich los war, was er mit seinem Schlägern erreichen wollte, ob er seine Schwester vielleicht bestrafen wollte (für was?) und dass "Gewalt gegen" einen anderen kein akzeptabler Weg ist.
Sollte es ihn einfach so überkommen (?) wäre ein Erlernen von Selbstverteidigung, z.B. im Sportverein (Judo etc.) durchaus eine Möglichkeit, sich körperlich auszuagieren und gleichzeitig auch noch bewusstes und beherrschtes Anwenden zur Selbstverteidigung (niemals zum Angriff) zu lernen.
 
Für besonders wichtig halte ich klare ICH-Botschaften (was du (R.) für dich brauchst, willst, nicht duldest). Und möglichst nicht:  "DU (Kind) sollst .. , DU musst…, DU darfst nicht … usw.
Du-Botschaften vermitteln oftmals Forderungen und Erwartungen, machen Druck und erzeugen möglicherweise Schuldgefühle.
Dagegen machen freundliche Ich-Botschaften klar, auch wenn sie nachdrücklich geäußert werden, was du dir wünschst, welche Vorstellungen und Bedürfnisse du hast und ob du gesprächs- oder verhandlungsbereit bist.
 
Zusätzlich würde ich den Jungen natürlich auch immer wieder in den Arm nehmen und ihm versichern, dass ich ihn lieb habe - genau so lieb wie seine Schwester.
 
Grenzen - und um die geht es hier ja auch - sind im Zusammenleben mit Kindern immer wieder eine Herausforderung. Die Kinder müssen mühsam den “eigenen” Raum in dieser Welt und damit die “eigenen” Grenzen ertasten und teilweise auch erstreiten, die Wichtigkeit und Unantastbarkeit eines höchst-persönlichen Raumes erst kennenlernen, indem sie an klare Grenzen anderer stoßen und sich daran reiben. So die eigenen Grenzen - und damit Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung - achtsam und Stück für Stück handhaben und erweitern lernen. Und das eben nicht auf Kosten oder zu Lasten anderer. Grenzen verlangen Achtsamkeit und Respekt. Ein Lern- und Entwicklungsfeld.

 

 

Kinder  3 

 Mein Sohn, eine mittlere Katastrophe (?)


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  M. klagt: "Immer wieder schlägt mein kleiner Sohn nach mir und beschuldigt mich, wenn ihm etwas misslungen ist. - Und ich fühle mich schuldig, mache mir Gedanken, komme immer wieder wegen dieser Erscheinungen in große Unruhe. Meine Gedanken kreisen darum, wie ich es für meinen Sohn besser machen könnte, obwohl ich weiß, dass ich es jeweils so gut mache, wie ich es gerade kann. - Hast du da noch Ideen?"

Antwort: Vor allen Dingen fallen mir Fragen ein:

"Wie geht es DIR in den jeweiligen Situationen?"
"Was ist jeweils dein eigenes Bedürfnis FÜR DICH?" und
"Was tust du SELBST dafür, dass es insgesamt, also auch für dich und
  mit deinem Bedürfnis, immer mehr so wird, wie du dir das wünschst?"

Ich erlebe dich fortwährend im Außen, in Vermutungen deinem Sohn gegenüber, was er jetzt wohl gerade bräuchte, in Vermutungen, was du für ihn tun solltest oder bisher unterlassen hast, in Überlegungen, ob das dann auch richtig ist? 

"Was willst DU FÜR DICH?" (jetzt geht es mal NICHT erst um deinen Sohn!)
  Konkret?
  Und was tust du SELBST DAFÜR?
  Bist du erfolgreich (Folgen und Wirkungen)?
  Oder: Was bist du bereit ab sofort, SELBST FÜR DICH zu tun?"

Was würde passieren, wenn du dir erlauben würdest, mal vorrangig in nächster Zeit besser FÜR DICH SELBST zu sorgen (z.B. Kurse in der VHS, Entspannung, Selbsterfahrung, einfach Inhalte, die dir Freude bereiten und dich auch in deiner Entwicklung weiterbringen / vielleicht auch solche, die dir Angst / Unbehagen machen [weil da geht es ja in Richtung Neuland - und vielleicht will gerade davon jetzt ein Stückchen entdeckt werden] )? 
Hast du schon mal an einen Kuraufenthalt gedacht? Der bringt nicht nur Erholung, sondern auch viele neue Anregungen und auch Abstand von Zuhause. 
 
Alles andere ergibt sich, weil, wenn du "auch" für deine Freude und dein Wohlfühlen gut sorgst, dann wirkt das ansteckend. Und dann können sich sogar Wunder einstellen. .....

 

 

Ruhe-Erfahrung für Kinder
Aus Roter Faden 4 / Auszug
............ 
Bereits für Kinder
ist die Begegnung mit dem eigenen Spüren, das Wichtignehmen und Verbessern des eigenen Denkens und Tuns hin zu mehr eigenem Wohlfühlen und zu mehr Freude sehr wichtig. Im Erwachsenenalter können diese Kinder auf ihre hoffentlich positiven Grunderfahrungen zurückblicken und daran dann leichter anknüpfen. 
 
Kontakt-Übungen können z.B. sein:

     Eine Minute Konzentration  auf den Atem + Spüren:
Lass jetzt deine Augen zufallen und schaue dir selbst "innerlich" zu: Du siehst und spürst, dass deine Arme ganz entspannt an den Seiten hängen. Bewege sie nun beide ganz langsam (Zeitlupe) auf deinen Bauch zu und lege sie weich und übereinander dort ab. Schaue dieser Bewegung "innerlich" zu und begleite sie mit deinem Spüren.
Und jetzt schaue "innerlich" deinem Atem zu, wie er ganz von alleine ein- und ausströmt, wie sich dein Bauch unter deinen Händen leicht hebt und dann wieder senkt. Misch dich beim Atmen nicht ein (z.B. durch pressen oder aktiv atmen),
sondern lass den Atem ganz von alleine fließen, so wie dein Atem selbst das gerade machen möchte. 
Nur "innerlich" zuschauen und spüren (Augen bleiben geschlossen!). 
Wenn es für dich schwierig ist, mit deiner Aufmerksamkeit beim Atem zu bleiben, kannst du deine Atemzüge auch zählen,
jeweils von 1 - 10 und dann wieder von vorne anfangen.
Nach einer Minute:
Lasse deine Augen immer noch geschlossen und gehe mit deiner Aufmerksamkeit nun wieder zu deinen Händen,
die übereinander auf deinem Bauch liegen. Lasse sie nun los und ganz langsam wieder nach unten sinken.
Mach jetzt noch 3 Atemzüge (Atem von alleine strömen lassen!) - und dann öffne langsam wieder deine Augen.
Wie war das?

Hilfreich ist es, wenn die Kinder danach und einer nach dem anderen kurz erzählen dürfen, wie es für sie war. Zumindest ab und zu.
Diese Übung kann täglich gemacht werden. Sie beansprucht nur wenige Minuten. - Sie vermittelt einen ersten und "bewussten" Zugang zum "inneren" Zuschauen und Spüren und fördert zudem Ruhe, Kraft und spürbar Entspannung und Konzentrationsbereitschaft. 
............

X X X X X

Einfügung: Erwarten - oder mit Respekt bitten?

         
Erwarten und           
fordern - oder           
lieber 'Bitte!' sagen           
und begründen?           

 Erwarte oder fordere nichts,
auch nicht von deinem Partner, Kindern, Eltern, Freunden, Kollegen, dem Chef oder anderen.
Sonst wäre das eine versuchte Manipulation / Bevormundung / Fremdbestimmung,
vielleicht auch ein Besser-wissen- oder ein Recht-haben-wollen.
Bist du der Hilfe bedürftig, darfst du das verständlich machen und immer wieder darum bitten.
Denn nur DU kannst FÜR DICH SELBST bestimmen, niemanden sonst.
Jeder entscheidet ausnahmslos NUR für sich selbst.
Kinder allerdings bis zur Volljährigkeit in der Verantwortung der Eltern.

von Erwartungen,Zt2/1  auch an  > Bedürfnisse(bedürftig) > Bitte > Eltern > Entscheiden > Kinder > Nicht > Partnerschaft(6) > Partnerschaft(7-Besserwissen+Recht-haben-wollen) > Respekt > Selbst  (12.16)    siehe auch:  Bestmöglich(3),Schritt1        
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Erwartungen - für Erwachsene NEIN > SELBST!

          

Erwartungen           

für Erwachsene           

NEIN !           

SELBST TUN           
bzw.          
SELBST gut sorgen          
AUCH für die eigenen          
Bedürfnisse.         

 Kleine Kinder "erwarten",
weil Eltern, Großeltern und Umgebung ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen.
 
Als Erwachsene sollten wir uns das abgewöhnen, sonst verlieren wir uns in Illusionen und Untätigkeit,
streiten mitunter sogar die Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung ab.

 
Stattdessen alles, was persönlich sinnvoll und möglich ist SELBST machen oder
 SELBST AUCH gut dafür sorgen, dass es sich immer mehr so entwickelt, wie persönlich gewünscht.

    
Erwartungen unter Erwachsenen sind Gift für jede Beziehung!

  Bearbeitungsvermerk/e:    von Erwartungen,Zt4/1  auch an  > Bedürfnisse(auch:Wünsche) > Beziehung > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entwickeln > Kinder > Machen > Nein > Rituale > Selbst  //  
    (+erl08.17)

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Gleichgewicht bzw. Un-Gleichgewicht nehmen jeweils immer zu!

Gleichgewicht        
bzw.       
Un-Gleichgewicht        
generalisieren sich!        

Es breitet sich im       
 Menschen / Körper /       
Lebens-Alltag aus        
und nimmt jeweils zu!       

z.B. aktiv/passiv, ich/du,       
 innen/außen, vorne/hinten,      
 links/rechts,  Spannung/Ent-     
 spannung, usw. (Polaritäten)     

 Un-Gleichgewicht ist ein schädliches Phänomen, das üblicherweise im Kindesalter beginnt und uns auch im
Erwachsenenalter häufig begleitet, ja dominiert. Meist wird es nicht bewusst wahrgenommen, bis es dann mit
heftiger werdenden Signalen, z.B. Beziehungsproblemen, Schmerzen, Verspannungen, Krankheiten, Krisen
usw. auf sich aufmerksam zu machen beginnt. - Im Ursprung beginnt es mit der Entwicklungs-Herausforderung,
'spürend' das eigene Außen gut mit dem eigenen Innen zu verbinden bzw. zu verbünden.
Für mehr Gleichgewicht zu sorgen, ist überall und bei jeder Gelegenheit möglich und hilfreich,
denn Gleichgewicht in irgendeinem Bereich zu lernen und möglichst täglich zu üben, das bedeutet,
dass es sich nach und nach generalisiert, so im eigenen Leben zunimmt und mehr wird und damit
ein intensiveres und dichter spürbares Leben ermöglicht.
Das Unbewusste erhält so einen höchst wirkungsvollen und nachhaltigen Arbeitsauftrag!

           ***Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
  
                                                                                                                                Galileo Galilei*** 

 von Schule(6,NL130)  auch an > Aufmerksamkeit > Bewegungsprogramm > Bewusster >Beziehung > Botschaften/Signale > Entwickeln  > Gleichgewicht > Kinder > Körper > Krankheit > Krisen > Leben > Lernen > Probleme > Schmerzen > Spannungen > Spüren > Verbinden  (04.17)  
  

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 Einfügung: Kennenlernen>"besseres" + Verständnis-Fragen, statt Besserwisserei, Rechthaberei usw

          
Kennenlernen           

"besseres!"                

 

und Verständnis-Fragen,            

statt                        
kritisieren, argumentieren,           
besserwissen-, rechthaben-         
bevormunden- oder               
fremdbestimmen-wollen!           

 

 “Kritisieren und argumentieren”
haben im Hintergrund immer die Überzeugung:
“Ich weiß besser, was für dich gerade gut und richtig ist
und erwarte / fordere von dir ... !”
(Gedanken des anderen lesen = unmöglich!)

Da fehlen in der Regel
das ehrliche Bemühen, den anderen JETZT "so anzunehmen", wie er gerade ist
(Frage: Wie ist er denn?
z.B. Tun, Anliegen, Wünsche, Bedürfnisse, Erleben, Sehnsüchte, Träume, Ziele usw.)
und “der Respekt vor der anderen, von mir verschiedenen Gesamt-Persönlichkeit”.

Das bräuchte immer besseres Kennenlernen und Einlassen auf die wirkliche Wirklichkeit
des anderen - auch in Form von (Verständnis-) Fragen
und keine Besserwisserei oder Rechthaberei oder Bevormunden- oder Fremdbestimmen-wollen.

Noch mal:  Interessierte Fragen und dann So-lassen und So-annehmen!. > RESPEKT!
Und nicht nur vermuten, interpretieren, behaupten etc. und beim anderen hineinregieren wollen.*)
 *) Minderjährige Kinder entscheiden und handeln! nur eigenständig in der Verantwortung der Eltern!

   Bearbeitungsvermerk/e:   von Kennenlernen,Zt2/2  auch an: > Annehmen > Argumentieren > Bedürfnisse > Besserwisser(Partnersch.2) > Eltern > Ein-lassen > Erlebnisse und Ereignisse >

   Erwartungen+ fordern) > Fragen //> Gewaltfreie Kommunikation   >   Jetzt > Kinder > Kritik  > Lassen > Partnerschaft(6)  > Recht haben wollen=Partnerschaft (7) > Respekt  > Sehnsucht > Sichtweisen >
   Träume   > Tun > Verstehen > Wahrheit > Zauber   > Ziele     (09.17) 

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Einfügung: Kurz-Entspannung

           

Kurz-Meditation           
Besinnung           
Zur-Ruhe-kommen
           

         

Kurz-Entspannung           

 

SELBST-          
Wahrnehmung          


 

Innen-Wahrnehmung           
und Spüren          

 

auch für Kinder           
Heranwachsende           
und Schulen!           

          

Im Sitzen - Ca. eine Minute Konzentration auf den Atem  + Spüren

Lass deine Augen zufallen und schaue dir selbst "innerlich" zu: Du siehst innerlich und spürst, dass deine Arme ganz entspannt an den Seiten hängen. Bewege sie nun beide ganz langsam (Zeitlupe) auf deinen Bauch zu und lege sie weich und übereinander dort ab. Schaue dieser Bewegung "innerlich" zu und begleite sie mit deinem Spüren.
Jetzt schaue "innerlich" deinem Atem zu, wie er ganz von alleine ein- und ausströmt,  wie sich dein Bauch  unter deinen Händen leicht hebt und dann wieder senkt. (Spüre, wie der Atem durch die Nase ein- und ausströmt. Konzentriere dich auf eines, das reicht.) - Misch dich beim Atmen nicht ein (z.B. durch pressen oder aktiv atmen), sondern lass den Atem ganz von alleine fließen, so wie dein Atem selbst das gerade machen möchte. 
Bitte denke daran: Nur "innerlich" zuschauen und spüren (Augen bleiben geschlossen!). 
Wenn es für dich schwierig ist, mit deiner Aufmerksamkeit beim Atem zu bleiben, kannst du deine Atemzüge auch innerlich mitzählen, jeweils von 1 - 10 und dann wieder bei 1 anfangen.
Nach etwa einer Minute: Lasse deine Augen noch geschlossen und gehe mit deiner Aufmerksamkeit nun wieder zu deinen Händen, die übereinander auf dem Bauch liegen. 
Lasse sie los und ganz langsam wieder nach unten sinken. Mach jetzt noch 3 Atemzüge (Atem von alleine strömen lassen!) - und dann öffne langsam wieder deine Augen. - Wie war das?
Hilfreich ist es, die Wirkungen und Besonderheiten, zumindest ab und zu, kurz zu notieren (>Tagebuch?).

Diese Übung kann zwischendurch immer wieder gemacht werden. Sie beansprucht nur wenige Minuten. Sie vermittelt einen "bewussteren" Zugang zum "inneren" Zuschauen und Spüren und fördert zudem Ruhe, Kraft, Entspannung und Konzentration. 

von Meditation,Zt2/1  auch an  > Bewusster  >  Kinder  > Körper  > (Ent-)Spannung  >  SchulenSelbst  > Spüren  (08.16) 

 

X X X X X

Einfügung:  Regeln vereinbart oder Bla - bla?

              
Wirkungsvolle, gemeinsam              beschlossene (Familien-) Regeln -              
oder nur Bla-bla?             


Familien-Grundgesetz?             

 Regeln  -  sollten gemeinsam besprochen,
klar und eindeutig formuliert  und beschlossen,
aufge-(unter-?)schrieben und - besonders im Familienverband -
mit auch gemeinsam beschlossenen Konsequenzen bewehrt werden
(z.B. für Kinder und Jugendliche: Fernsehverbot, Handyverbot, kein Pudding,
keine Zimmerreinigung etc. - für Erwachsene:  ??).
Vereinbarungen wollen dann auch durchgesetzt werden, sonst
bleiben sie Bla-bla und wirkungslos (Wer Rechte hat - hat auch Pflichten!).

von Regeln,Zt3  auch an  Bedürfnisse  > Einigen  >  Familie  > Gespräche  > Kinder  > Klarheit   > Partnerschaft(7)  > Verhandeln  > Wirkungen  (09.16) 
 

 X X X X X

  Einfügung:  Schule mit Freude (Spaß)!

 Zt2         

Eine Schule, die keinen Spaß macht,
ist eine spaßige Schule. 

 von  Schule(Zt2) auch an  > Freude (nicht:nur fun!)  > Kinder(12)  (02.17)  
 

X X X X X

 Einfügung. Selbst entdecken!

Zt1           
Selbst entdecken           
lassen / fördern!           

Man kann einen Menschen nichts lehren,
man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
                           
Galileo Galilei

 von Lernen,Zt1  auch an  > Kinder(12) > Lassen  > Selbst   (02.17) 
 

X X X X X

Einfügung: Sich selbst so annehmen?

           
Sich selbst            
so annehmen?          

 Nimmst du dich eigentlich selbst so an (O.k.?), so wie du bist?
Du musst ja nicht so bleiben, darfst dich weiterentwickeln, wenn du es FÜR DICH willst
und wie du es FÜR DICH willst.
Wichtig ist allerdings, dass es DIR spürbar Freude macht UND so auch gut tut!
Nur DU entscheidest FÜR DICH! (Als Eltern [ = zwei! ] natürlich bis zur Volljährigkeit letztlich
auch für deine Kinder (gemeinsam beschlossene Familien-Regeln = Grundgesetz der Familie?)

von Annehmen,Zt2  auch an  > Eltern  > Entwickeln  > Familie  > Freude (nicht:nur fun!)  > Kinder  > O.k.  > Regeln  > Spüren  > Verändern/Verbessern  > Vielfalt  (09.16)
 

X X X X X

 

 

Kinder                                                   - siehe auch: Meinung(2)
                                                                     Kennenlernen,Zt2/2

Kinder                                                   - siehe auch: Erwartungen,Zt4/1

Kindesalter (Beginn v. Ungleichgew.)       - siehe auch: Schule(6,NL130)
Kindheit                                                 - siehe auch: Verletzungen(1)

>  Bis hierher S.1  Kinder                                 >  Bis hierher S.1  <Kinder

 

 

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F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerkt;  erl.= .  Bearbeitungsvermerk/e: 
[(>)  =erl 
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

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Juni 10(1), April 12(2), Febr.13(3), Dez.14(Bild), Aug.18(Ruhe-Erf.) 
 

siehe auch:   alle Hinweise von:  >> Seite2  +  >>Seite3  +  >>Seite4
 

 

siehe auch:

Angst    Ausbrennen    Begegnen     Belohnung      Brainstorming   Eigen-Kompetenz/-Verantwortung(Zt6)     Eltern(2/Höflichkeiten-lehren u.lernen)     Empathische Kultur (m.Kindern)     Entscheiden(4)   Entscheiden(5-für sich selbst-loben u. anerkennen)     Entwickeln   Erkenntnis     Erwartungen(4)     Erwartungen4     Erziehen   Familie   Familie(4)     Familienkonferenz(n.Soziokratie)     Geschenke4(Geld)    Geschichten   Gesundheit    Gewalt    Gewaltfreie Kommunikation    GfK(2/1)     Grenzen   Hilflos     Kleidung   Kritik5    Konsens(Syst.Konsensieren)     Langeweile    Lernen     Loben    Mobbing(Zt1)     Muss    Muss(3)     Probleme(auchZt3)   Repekt(2)    Roter Faden5,7(1-9)    Schuld     Schule   Schule6(Leistung)      Spiegel1     Spüren    Spüren(3-gemeins.m.Kindern)   Staunen(Zt1-lassen+annehmen)     Strafe    Vielfalt     Wahrheit     Warum     Warum(auch:3-verzaubert)     Wie geht's     Zukunft       Was tun1 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Erziehen     Gewohnheiten     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)

 

                   

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
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(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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