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Kinder3 

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 Bild3 (Steinfiguren)

 

                                                     Angelika Wohlfarth

 

 

 Kinder  7

 oder (auch) Eltern? - Wer hat da die Probleme?


Markante Textstellen:   Muss      Bedürfnisse      Gesundheit      Umstellen (sich selbst!)


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  T. berichtet: "Mir geht es zur Zeit gesundheitlich ganz schlecht. Ich fühle mich unwohl und kraftlos. Da wirken die Schwierigkeiten mit meinem Sohn verstärkend. Vor kurzem habe ich ihm erklärt, dass ausnahmslos alles, was er will, er auch selbst entscheidet. Bedenken sollte er immer auch die Folgen und Wirkungen für ihn selbst und seine Umgebung. - Nun tritt er z.B. in der Schule, den Großeltern und auch Eltern von Freunden gegenüber auf, mit der Erklärung "Ich muss überhaupt nichts, wenn ich es nicht will!" – Das bringt jetzt laufend Probleme. - Was sagst du dazu?"
 

Antwort:  Ich lese, dass dich zurzeit viele Probleme belasten, die du verbessern möchtest.
Es fällt schwer, in einer solchen Situation die Ruhe und einen klaren Kopf zu bewahren.
 
Das (verflixte) "muss" für deinen Sohn
(wenn + dann  -  Wer Rechte hat, hat auch Pflichten!):

Eine Erklärung wie “Du musst nichts machen, was du nicht willst!” ist zwar korrekt, aber in dieser Form sicherlich eine Empfehlung, die den Kern verschleiert und bei einem Kind zum Missbrauch verleitet.
 
Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung sind sehr wertvoll und wichtig. Aber die volle Tragweite kann dein Sohn vermutlich noch nicht überschauen. Hilfreich wäre es da, wenn du “kurz” mit ihm zusammen mehrere Beispiele durchspielen würdest, wie er handeln könnte und was das dann für ihn und andere voraussichtlich bedeuten würde.
 
Die Erfahrung, dass er schmerzhafte Folgen und Wirkungen seines Verhaltens/Handelns tragen muss, wird er sicherlich noch öfters machen müssen.

Übrigens: Wenn dein Sohn anderen gegenüber prahlt, du habest gesagt, er müsse nichts machen, was er selbst nicht will, das ist feige. Dein Sohn versucht sich da hinter dir zu verstecken.
Was will ER denn in diesem Augenblick FÜR SICH????
Wenn er für sich etwas will und sich dafür entscheidet, dann MUSS er auch die nun notwendigen Schritte machen. Nicht weil andere das wollen, sondern weil ER das FÜR SICH aus freien Stücken so entschieden hat.

Will ER z.B. bei den Großeltern sein, so MUSS er sich an deren Regeln halten. Will ER in der Schule Neues lernen, so MUSS er sich nach den Regeln der Schule richten. Usw.

von Kinder(7-"muss")  auch an  >  Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Entscheiden  > Muss  > Regeln  > Schule  > Wirkungen    (09.16) 
Einfügung: Wo Rechte, da auch Pflichten!

 

Eigene Bedürfnisse:

Die Regeln oder auch die Wünsche der anderen zeigen deinem Sohn die Bedürfnisse im Außen, der Großeltern oder Freunde, der Eltern der Freunde, der Schule usw.. - Wichtig ist, dass er diese Wünsche und Bedürfnisse hört und bedenkt - und nun auch bei sich selbst nachspürt, was gerade “seine” Bedürfnisse wären.
Fragen an sich selbst helfen da: z.B. Was bräuchte ich JETZT und in dieser Situation - für mich (mehr)? Was würde ich mir wünschen? Was bräuchte ich, damit es 'für mich' besser wäre? Was würde mir also helfen? - Und wie ist das dann für die anderen Beteiligten? Was will ICH also nun SELBST tun? - Gewaltfrei?
 
Im Eigeninteresse sollte er prüfen,
              - will ich mein Bedürfnis erklären und dann darum bitten, also SELBST etwas "dafür"
                 tun, dass es immer mehr so wird, wie ICH es MIR wünsche?
              - will ich verhandeln und auch auf die Bedürfnisse der anderen eingehen
                 (dann muss ich von meiner Idealposition, was ich genau will, ein wenig abrücken und
                 mich auf einen Kompromiss einlassen) oder
              - will ich die Wünsche der anderen unverändert auch für mich akzeptieren?

Immer sollte er die Folgen und Wirkungen jeweils für sich selbst und die anderen Beteiligten bedenken.

Eigene Bedürfnisse sind zu spüren.
Und jeder sollte und müsste möglichst gut "auch" dafür sorgen, damit er sich dann wieder wohl und fröhlich fühlen kann. Das geht mit "Bitte sagen" und "Verhandeln", möglichst nicht mit Schreien, Schmollen (erwarten?) oder Nichts-sagen. Denn auch die anderen haben gleichzeitig ihre (anderen) Bedürfnisse. Und gehen tut es darum, sich nicht auf ideale, sondern auf eine für alle gute Lösung zu einigen, mit der dann jeder zufrieden ist (Gefühl: So stimmt es "auch" für mich!). Jeder muss etwas davon haben!  Win + win!

  Bearbeitungsvermerk/e:   von Kinder (7-Bedürfnisse)  auch an  > Bedürfnisse  > Eltern  > Fragen  > Regeln  > Schule  > Selbst  > Spüren  > Verschieden    (09.16)          Einfügung:Bedürfnisse

 

Deine Gesundheit (noch Bedürfnisse):

Du schreibst, dass dich immer wieder Ängste, Selbstbeschuldigungen und Unsicherheiten, also viele unguten Gefühle, belasten. -  Ich frage: “Was ist damit? Was sagen die dir? Was möchtest du mit diesen machen?” –
Es sind ja Signale, die DICH auf DICH aufmerksam machen und auffordern wollen, etwas zu verbessern und "auch" für DEINE Bedürfnisse gut (besser!) zu sorgen. – Du machst es bestmöglich, indem du nachhaltiger auch auf deine Bedürfnisse eingehst (sie fallen dir auf, wenn du aufmerksam bist, z.B. in Träumen, Bemerkungen anderer, Hinweisen in Büchern, Angeboten z.B. der Volkshochschule usw.) UND auch besser für NEUE Freudeinhalte und MEHR Vielfalt sorgst. - Fragen an dich selbst helfen immer, mehr Klarheit zu erlangen (vgl. oben).
Was hast DU also FÜR DICH nun vor? - Trau dich und probiere es!

 von Kinder(7/Gesundheit)  auch an:  > Bedürfnisse  > Bestmöglich  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Freude  > Gesundheit  > Klarheit  > Schmerzen  > Vielfalt  (08.16)
Einfügung: Spürbare Beeinträchtigungen?

 

Umstellen (sich selbst!):

Ich glaube, dass dein Sohn nicht von heute auf morgen “umgestellt (??)” werden kann.
Aber sicher könntest du dich umstellen, wenn du magst. Dahin, dass wenn dein Sohn dir wieder auf der Nase rumzutanzen versucht, du es mal anders machst und  ihm nicht viel erklärst (was er falsch gemacht hat oder was er besser machen sollte), sondern nur DEINEM aktuellen Bedürfnis nachspürst, dieses benennst, erklärst und dafür sorgst (Gespräch, verhandeln, einigen).  – Klar und konsequent (anders wird er nur über dich lachen)! - So entstehen für deinen Sohn wichtige neue Eindrücke und Erfahrungen. Auch, dass jeder vom anderen verschieden, FÜR SICH aber richtig ist, weil er sich bestmöglich verhält, so gut es für ihn also im Moment nur irgend möglich ist. Auch zu Gleichgewicht, Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aller Menschen, wie also Miteinander friedlich und damit gewaltfrei gehen könnte - mit sich selbst (innen) und mit anderen (aussen).

von Kinder (7-Umstellen=verändern)  auch an  >  Bedürfnis  >  Bestmöglich  >  Klarheit  > MiteinanderSpüren  > Verändern/verbessern  (09.16)   Einfügung:Umstellen (verändern/verbessern)

 

 

Zt3/1          
Kinder werden angesprochen,           
ein Passwort hilft           

"In Amerika gab es einen 8-jährigen Jungen, der von einem fremden Mann angesprochen wurde, er solle sofort mitkommen. Es sei was passiert und seine Mutter hätte gesagt, er solle ihn holen. Darauf fragte der Junge nach dem PASSWORT! - Die Verwirrung nutzte der Junge, um wegzurennen, da er mit seiner Mutter ein Passwort ausgemacht hatte, falls sie jemals jemanden schicken würde. - Vielleicht hat das dem Jungen das Leben gerettet. ...
Ein PASSWORT hilft, die Welt der Kinder ein bisschen sicherer zu machen."
                    (frei nach einer Veröffentlichung auf Facebook, Verfasser unbekannt)

 

 

Kinder 8

 und ADHS?  Infos

Diese Zusammenstellung wurde mir - aus aktuellem Anlass - zugeschickt.
Ich gebe sie hiermit zu Information kommentarlos weiter - übernehme dafür allerdings keine Gewähr.
 

Freie Medien

"In Deutschland AD(H)S, in Russland Genies? Die Kinder von heute könnten die Genies von morgen sein.

-> https://www.youtube.com/watch?v=KYxkjvS0DPA

Die Diagnose AD(H)S bei Kindern ist in den letzten Jahrzehnten inflationär gestiegen.
Es ist gängige Praxis, die Betroffenen mit Ritalin ruhig zu stellen - das hilft nicht nur den Eltern, sondern auch der Pharma-Industrie.
Hierbei stellt sich die Frage, ob es sich dabei tatsächlich um eine psychische Störung bzw. Krankheit handelt.

-> https://youtu.be/A6vtFS_CwkA

Kreativität und das Potenzial des Kindes wird durch das Ruhigstellen, sowohl medikamentös, als auch durch die Medien und das Schulsystem, komplett eingeschränkt.
Der Prozess der stattfindet ist eine reine Konditionierung zum Wirtschaftssklaven, der den Mund hält und die Autorität nicht in Frage stellt.
Auswendig lernen, stiller Gehorsam, Wettbewerb und Ellenbogen-Mentalität anstatt Empathie, Team-Geist und Selbständigkeit.

-> https://youtu.be/QAOaUiOsw6U

Liegt es an den Lehrern? Oder liegt es an den maßlos überfüllten Lehrplänen, die rein auf die Wirtschaft ausgerichtet sind... Oder etwa am gesamten Schul-System?
Ist die Schulpflicht, wie sie aktuell gesetzlich bestimmt ist eine Chance oder ein Gefängnis?

-> https://youtu.be/TJJAkVPkrPs

Hast du schon mal von der Schetininschule in Tekos, Russland gehört? Diese ist von der UNESCO als die weltbeste Schule anerkannt.
Die Schule basiert auf dem Prinzip "Schetinin", das heißt angstfreies und natürliches Lernen.
Das Interesse der Kinder wird geweckt, sodass diese auf freiwilliger Basis systematische Lernprozesse entwickeln.
Schüler und Lehrer sind auf Augenhöhe. Die überschüssige Energie und das Potenzial wird komplett ausgeschöpft. Es entsteht keine Langeweile die als AD(H)S umgedeutet werden kann.
Kein Druck von außen und die Kinder haben sogar Spaß beim Lernen. Die Kreativität wird nicht von irgendwelchen Systemen oder Ideologien eingeschränkt - es kann eine individuelle, natürliche Entwicklung stattfinden.
Theoretisch ist es da sogar möglich den Lernstoff von elf Jahren in nur einem sich zu verinnerlichen.

-> https://youtu.be/xLnz_kJXd98"

Es gibt bereits Schüler, die das Konzept im deutschsprachigen Raum realisieren wollen.
Das wäre eine Revolution des Bildungssystems!

-> https://www.youtube.com/watch?v=q-mVMaIYg4k

Literatur:
-> https://www.sein.de/die-tekos-schule-11-jahre-schule-in-ei…/

Quelle: Energiewohlstand FÜR ALLE 
Seiten Link:https://www.facebook.com/EnergiewohlstandFurAlle/videos/785657458186108/?__mref=message_bubble

Danke für das Nutzungsrecht, Freie Medien hilft Bewusstsein zu schaffen!

 

 

Zt3/2           

Sein-Kind und Tun-Kind          

 Es gibt den Unterschied zwischen dem Sein-Kind und dem Tun-Kind.
Das Sein-Kind wurde geliebt um seiner selbst,
das Tun-Kind, wenn es etwas getan hat, was Zustimmung gefunden hat.
 Das wirkt entsprechend in das Erwachsenenleben hinein!

 

 

 Bild4 (Vorbild / Ratschläge)

 

                                                                  Unbekannt

 

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F-ok
Zt = Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zt3/1)
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerkt;  erl.= .  
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

_______________________________________________________________________________________________________________________

Aug.15(7), Dez.15(8), April 16(Bild3), Dez.16(Zt3/1),  Apr.18(Zt3/2), Aug.18(Bild4)     
    

siehe auch:    alle Hinweise von  <<Seite1  +  <<Seite2  +  >>Seite4
 

 

siehe auch:

Achtsamkeit   Bedürfnisse   Bitten(3)    Eigen-Kompetenz/-Verantwortung    Einigen   Eltern   Entscheiden     Erwarten    Erzählen     Gefühle(auch ungute)   Ich will      Konsens(Syst.Konsensieren)   Krankheit      Miteinander     Muss     Probleme     Quellen   Ratschläge    Regeln   RoterFaden6(1-9)   Roter Faden 8,9(1-9)   Schmerzen    Selbst     Vielfalt   Verändern       Was tun1   

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Aufmerksamkeit     Autor(Vielfalt)     Fragespiel     Haltung    Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')    Spiegel(Krisen-)    Stehen     Wie bin ich? / Ich-Wie bin ich? ..(P-Fugru)     Worte  
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)       
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Ärger und Transformation ../ Bereinigendes Gespräch    
Freude-Quellen     Gespräch u. Missverständnisse       Helfer (27)         Joker      "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Visionen / Tägl. Visionen (auch Krafttiere) 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
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