Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
[ Inhalt ]         
Zurück ] Home ] Weiter ]          [ Autor ]

 

  
    

Klarheit 

 

 

Klarheit  1 

bewusste Wahl der eigenen Richtung 

 

Was will ICH ?
Was ist möglich ?
Was ist es MIR wert ?

Klarheit
macht freie Sicht und
bietet die Voraussetzungen
zum Entfalten
der EIGENEN Möglichkeiten, der EIGENEN Vielfalt!

Klarheit entsteht,
wenn ICH inneren Durcheinander
- spiegelt sich auch im Körperzustand und im Außen -
sortiert und geklärt habe.

Klarheit:
Jetzt bin ich in der Lage,
alle Faktoren aktuell zu überprüfen und dann
FÜR MICH eindeutig
- bezogen auf mich selbst, meinen Partner,
meine Mit-Menschen und mein Umfeld -
neu zu entscheiden.

JETZT kann ich MEINE Ziele
wieder erkennen und darauf zu-steuern!
So meine Energie
wirkungsvoll und BESTMÖGLICH einsetzen!

Mit Klarheit
MEINEM Leben "MEINE" RICHTUNG geben!

 

 

Zt1           
.Fasse dich .kurz!          


Das
.Wichtigste           
.in 10 Sätzen!           

.Sorge für Klarheit!           

Das Wichtigste in 10 Sätzen!
Wenn du einen
.Zusammenhang nicht in 10 Sätzen .erklären kannst,
dann
.versuche es zumindest - und .werde immer besser.
                                              
(frei nach Unbekannt)

FÜR MICH ist das eine .Aufforderung, mich kurz zu fassen, mich also auf das .Wesentliche
zu
.beschränken, in der .Gegenwart und nur bei einem .ausgewählten Punkt
(dem mir
.
wichtigsten) zu bleiben. 

 von Klarheit,Zt1  auch an  > Gespräche > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Inhalte > Jetzt  (03.17)   Einfügung: Fasse dich kurz! (10 Sätze)

 

 

Klarheit  2 

 innerlich klären + äußerlich er-klären + verhandeln + einigen 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  T. erzählt: "Ich verdiene als Selbständiger etwas über 2.000 Euro im Monat. Meine Frau ist Ausländerin. Wir haben zusammen ein Kind. Bisher zeigt meine Frau kein Interesse daran, zum gemeinsamen Familienunterhalt durch Mitarbeiten beizutragen. Auch an der Verbesserung der Deutschkenntnisse besteht kein besonderes Interesse. Mit der Mehrzahl ihrer Freunde spricht meine Frau spanisch.
Wenn wir bescheiden leben, kommen wir ganz gut durch. Was mir allerdings wirklich Sorgen macht, ist die Altersvorsorge, die ohne finanzielle Mithilfe meiner Frau nur unzureichend möglich ist.
In letzter Zeit gab es zu diesem Thema immer öfter Ärger und Streitereien, ohne dass sich eine Veränderung zum Positiven abzeichnet. - Ich würde mich freuen, deine Gedanken zu dieser Situation zu erfahren! (?)"
 

Antwort:  Gerne erzähle ich dir sowohl meine eigenen Erfahrungen, als auch meine Überlegungen zu deiner Situation:

Wenn ich zurückschaue, dann erinnere ich mich, dass ich in vielen Fällen mit meinen Partnerinnen Zoff hatte, der dann früher oder später zum Bruch führte. Nicht weil mein jeweiliges Gegenüber verkehrt gewesen wäre - das habe ich natürlich erst später für mich herausgefunden -, sondern weil ich randvoll war mit Erwartungen, dass meine Partnerin das machen würde/sollte, was ich mir gerade wünschte und dieses zudem nur undeutlich und nebulös angedeutet hatte. Außerdem hatte ich viel Angst, dass ich die Beziehung gefährden würde, wenn ich meine Wünsche deutlicher vertreten würde.
Ich war also unklar, unklar, unklar - nach Innen - und, nur folgerichtig, auch nach Außen.

Doch ich habe dazu-gelernt. - Heute bin ich der Überzeugung, dass in einer Beziehung in erster Linie Offenheit und Klarheit wichtig sind.

Das innere Klarwerden:
Wenn ich unangenehme, fordernde oder erwartende Gefühle in mir spüre, dann sagen mir die Gefühle etwas über mich. Nämlich: Ich brauche etwas für mich, damit ich mich wieder entspannter, wohler und fröhlicher fühlen kann.
Ich kläre also in mir, was ich für mich bräuchte (nicht, was der Partner tun soll).
Dann prüfe ich, ob das realistisch und machbar ist oder welche Möglichkeiten sich anbieten.
Dann entscheide ich mich für die gerade bestmöglich erscheinende Möglichkeit.
Ich weiß also dann: "Ich will es 'für mich' mehr so …. !"
Das ist ein innerer Prozess.


Das äußere Erzählen  und Verständlich-machen:
Dieses innere "Ich will!" braucht nun das äußere Er-klären und Verständlich-machen und zwar in verbindlicher Form und mit solchen Worten, die das Gegenüber gut nachvollziehen kann.
Das verlangt Behutsamkeit und Einfühlung, bei gleichzeitig unmissverständlicher Klarheit.
Wichtig ist: Keine Forderungen, keine Erwartungen, sondern Achtung und Respekt vor dem So-sein des Anderen - und der ist immer von mir verschieden - in seinen Sichtweisen und auch in seinen Bedürfnissen.
Wieder geht es also um Klarheit, jetzt aber in Form einer verständlichen Bitte. "Ich bräuchte bitte für mich …, damit ich mich in unserer Beziehung wieder wohler und entspannter fühlen kann. Habe ich da dein Verständnis und deine Mitwirkung? Wärest du also bereit, meine Bitte zu erfüllen oder auf mich einzugehen und mir entgegen zu kommen?"


Verhandeln und einigen
Nun kommt die Position des Gegenübers und seine Einstellung zu den vorgebrachten Bedürfnissen.
Sehr wichtig ist immer die Ich-Form (Ich bräuchte, weil …, ich wünsche mir, weil … usw.).
Die Du-Form (Du sollst …, du kannst doch … usw.) fordert und zerstört den Frieden, drückt Missachtung, Abwertung des Gegenübers bzw. seiner Inhalte und Gewalt aus.
Im Hin und Her der Argumente und Überlegungen sollte Schritt für Schritt ein Ergebnis gefunden werden, das dann 'für beide' gut ist und jeweils von guten und angenehmen Gefühlen begleitet wird.
Wenn sich beide für diese Lösung entscheiden, dann bedeutet das - auch jeweils für beide:
"Ich will diese Lösung für mich und die Beziehung. Ich bin damit einverstanden und fühle mich damit wohl!" - Also 2 x JA zu dieser Lösung.

Verwirklichen (tun)
Was ist der nächste Schritt und wann machen wir - mache ich - machst du ihn.
Erfolgskontrolle innerhalb welcher Zeit?


Verweigerung - keine gemeinsame Lösung
Kann keine gemeinsame Lösung gefunden werden und kann auch anderweitig keine Unterstützung in Anspruch genommen werden (z.B. Mediator, Therapeut, kompetente Freunde), dann verbleibt wieder nur die eigene Entscheidung, also: Ich muss klären und entscheiden - und zwar für mich - nun allerdings alleine:
"Wie fühle ich mich jetzt?
Will ich unverändert so weitermachen - die nächsten 2, 5 oder 10 Jahre - oder will ich - für mich - etwas verändern / verbessern, z.B. neue Kommunikationsmöglichkeiten dazu-lernen, entsprechende Gruppen, Kurse oder Ausbildungen bei VHS oder anderen Anbietern besuchen?"
Denn ich kann nie den anderen verändern - sondern nur mich selbst. Und  es ergeben sich immer wieder ungeahnte Entwicklungschancen, wenn man sie sucht.
Die Beziehung muss deshalb nicht automatisch in Frage gestellt werden - und auch der Partner muss nicht unbedingt mitmachen. Denn: Wenn einer sich verändert und weiter-entwickelt, verändert sich zwangsläufig auch die Beziehung.

Soweit also meine Erkenntnisse!

Dein spezieller Fall:
Da kann ich nur andeuten, wie ich es wohl versuchen würde:
Ich würde das Familienbudget neu und ehrlich berechnen - und zwar mit Bedarf und Wirklichkeit.
Beim Bedarf würde ich die aktuell bekannten Ausgaben (Miete, Lebenshaltung, Urlaub, Schule usw.) kalkulieren, dazu einen notwendigen Spargroschen und den realistischen Betrag für eine ausreichende Altersvorsorge.
Dem wäre dann die wirkliche Einkommens-Situation gegenüberzustellen.
Aus dem Ergebnis leitet sich dann vermutlich ein neuerlicher Gesprächsbedarf ab - und zwar respektvoll, friedlich und vor allem klar.
Dann deine Fragen an dich selbst: 
"Was bedeutet es für mich, wenn ich mich mit meinem/r Partner/in einigen kann?
Was bedeutet es für mich, wenn ich mich mit meinem/r Partner/in nicht einigen kann?
Was nun?"

 

 

Zt2          

Was - wann - wie - wo - sind Fragen nach Vorne,
im Gegensatz zu: Warum-Fragen. - Diese blicken zurück - oft im Zorn.

 

 

 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Argumentieren, wenn Menschen begegnen (Wünsche / Bedürfnisse)

         

Argumentieren?           

       Wenn Menschen           
Menschen           
begegnen,          
wünsche ich mir:         

o  Kreative und mutige Fragen, weil niemand weiß, was andere Menschen glücklich und zufrieden macht.
o  Freude am Abenteuer Sprache und Lust auf neue, lebendige Erfahrungen, die das Leben schreibt.
o  Respekt und Wertschätzung für Differenzen und Unterschiede, damit Vielfalt zur Bereicherung wird.
o   Einfühlungsvermögen und Achtsamkeit, damit jede Begegnung
zum inspirierenden und spannenden Austausch wird. 
o  Neugier und Klarheit, so dass gemachte Erfahrungen
(Vergangens *)
nicht auf gegenwärtige Erlebnisse übertragen werden.

*) Einfügung des Autors                                                                            Verfasserin:  Angela Dietz

    Bearbeitungsvermerk/e:   von Argumentieren,Zt2  auch an  > Achtsamkeit > Austauschen (teilen/Dialog) > Bedürfnisse > Begegnen > Empathie (Einfühlung) > Erlebnisse und Ereignisse > Fragen > Freude (nicht nur fun / Unterh.) > Glück  > Klarheit > Mensch > Neugierde  > Respekt > vereinbaren > Vielfalt(Neues) > Wertschätzung                               
   

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Bedürfnisse, Klarheit, Freude(Win+win!)

           

 

Bedürfnisse             
             
.Selbst-.Fürsorge             
und
.Beziehung            

 Du bist dafür zuständig, SELBST und eigen-verantwortlich (Folgen und Wirkungen)
für deine eigenen Bedürfnisse zu
.sorgen, vor allem, dass du so viel .Freude spürst,
wie gerade irgend möglich (z.B.
.nächster Schritt?).

Und du bist natürlich .mit-verantwortlich für das Gelingen der gemeinsamen Beziehung,
dass also auch die Bedürfnisse anderer ausreichend Berücksichtigung finden (
.win + win).

Wenn die Bedürfnisse anderer nicht eindeutig .erkennbar sind,
ist es wohl am einfachsten, sie nachzufragen (danach verhandeln + einigen).
.Ziel?   .Klarheit und .gemeinsame .Zufriedenheit / Freude.

 von Bedürfnisse,Zt3/2  auch an > Beziehung > Freude (nicht nur fun + Unterhaltung / win+win) > Klarheit > Selbst > Verantwortung > Ziele  (04.17)  
 

X X X X X

Einfügung: Erfolgreich verhandeln und einigen (win+win)!


            Erfolgreich            
verhandeln            
und einigen            
(win + win)           
 

    (Klarheit und            
keine Gewalt!)           

 Wer sich erfolgreich mit einem anderen (oder auch mit sich selbst) "einigen" will,
"muss" immer die Bedürfnisse und Interessen BEIDER Seiten berücksichtigen.
Nur dann ist ein gleichberechtigtes Ergebnis auf Augenhöhe (win + win) zu erzielen.
BEIDE müssen das Ergebnis mit Überzeugung gut heißen bzw.
sich mit den JE EIGENEN Anliegen darin wieder finden
(z.B. JA + JA, Du + Ich  - oder auch -  Ich/außen + Ich/innen).

Nur Streit, nur Dagegen, nur Gegeneinander, nur Nein, Nur-Du oder Nur-Ich,
nur Schweigen, nur Krieg - oder auch nur Rückzug und Verweigerung - sind Gewalt
gegen andere und auch gegen sich selbst - mit meist schlimmen eigenen Folgen und Wirkungen.

von Einigen,Zt1  auch an  > Dagegen  > Eigen  > Gewalt  > Gleichberechtigt  > Klarheit  > Nein  > Nicht  > Muss  > Selbst  > Streit  > Verhandeln  (11.16)
  

X X X X X

Einfügung: Fragen helfen immer!

          

Fragen          
helfen immer!
          

An das           
Gegenüber           
oder auch an           
SICH SELBST!           

"Das habe ich nicht verstanden!"  (Für MICH war das geringfügig!)
"Ich verstehe dich da nicht!" (ICH würde es ganz anders machen.)

Klar, weil wir alle "verschieden" sind - verschieden denken, verschieden handeln,
verschieden reagieren und verschieden richtig sind (jeder eben in seiner Art).

Fragen helfen da, besseres Verstehen und mehr Klarheit zu finden!
Es geht primär nicht um das Denken, Folgern, Interpretieren oder Beurteilen
des Zuhörenden, sondern um das, was der Absender auszudrücken versucht.
Da gilt es aufmerksam und offen zuzuhören - und im Zweifel zu fragen.
z.B. Wie hast du das gemeint?  oder  Wie ist das für dich?  oder
       Wie sind da die Zusammenhänge bei dir? oder Wie ist das bei dir passiert?   usw. - usw.

   Bearbeitungsvermerk/e:  von Fragen3,Zt10 auch an  > Anders  > Gespräch  > Klarheit  > Kommunikation  > Missverständnisse  >  O.k. > Verschieden > Verstehen  > Zuhören (08.16) 
   

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung:  Regeln vereinbart oder Bla - bla?

              
Wirkungsvolle, gemeinsam              beschlossene (Familien-) Regeln -              
oder nur Bla-bla?             


Familien-Grundgesetz?             

 Regeln  -  sollten gemeinsam besprochen,
klar und eindeutig formuliert  und beschlossen,
aufge-(unter-?)schrieben und - besonders im Familienverband -
mit auch gemeinsam beschlossenen Konsequenzen bewehrt werden
(z.B. für Kinder und Jugendliche: Fernsehverbot, Handyverbot, kein Pudding,
keine Zimmerreinigung etc. - für Erwachsene:  ??).
Vereinbarungen wollen dann auch durchgesetzt werden, sonst
bleiben sie Bla-bla und wirkungslos (Wer Rechte hat - hat auch Pflichten!).

von Regeln,Zt3  auch an  Bedürfnisse  > Einigen  >  Familie  > Gespräche  > Kinder  > Klarheit   > Partnerschaft(7)  > Verhandeln  > Wirkungen  (09.16) 
 

X X X X X

 Einfügung: Spürbare Beeinträchtigungen?

Deine Gesundheit (noch Bedürfnisse):

Du schreibst, dass dich immer wieder Ängste, Selbstbeschuldigungen und Unsicherheiten, also viele unguten Gefühle, belasten. -  Ich frage: “Was ist damit? Was sagen die dir? Was möchtest du mit diesen machen?” –
Es sind ja Signale, die DICH auf DICH aufmerksam machen und auffordern wollen, etwas zu verbessern und "auch" für DEINE Bedürfnisse
gut (besser!) zu sorgen. – Du machst es bestmöglich, indem du nachhaltiger auch auf deine Bedürfnisse eingehst (sie fallen dir auf, wenn du aufmerksam bist, z.B. in Träumen, Bemerkungen anderer, Hinweisen in Büchern, Angeboten z.B. der Volkshochschule usw.) UND auch besser für NEUE Freudeinhalte und MEHR Vielfalt sorgst. - Fragen an dich selbst helfen immer, mehr Klarheit zu erlangen (vgl. oben).
Was hast DU also FÜR DICH nun vor? - Trau dich und probiere es!

 von Kinder(7/Gesundheit)  auch an:  > Bedürfnisse  > Bestmöglich  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Freude  > Gesundheit  > Klarheit  > Schmerzen  > Vielfalt  (08.16)
 

X X X X X

Einfügung: Überblick (Piloten-Check-Liste)

Immer wieder überprüfen Piloten ihr Flugzeug vor dem nächsten Flug - selbst und mit großer Sorgfalt - auch, wenn sie das schon gestern getan haben, auch, wenn es gerade aus der Werkstatt gekommen ist. Sie tun es mit Umsicht, Vorsicht und Engagement und setzen auch ihre ganze Erfahrung und ihren Instinkt ein. Um nichts zu übersehen oder zu vergessen, bedienen sie sich einer Check-Liste. - Ein beruhigendes und sehr erfolgreiches Verfahren!
Die Piloten einer Beziehung, einer Ehe, einer Familie, sind die beiden Partner. Wie gut, wie tragfähig und wie beglückend ist diese Lebens-Beziehung derzeit wirklich? Darf es in den kommenden 2, 5 oder 10 Jahren so weiter gehen? Tut das beiden gut? Ist das für beide rund und schön? - Oder wären Kurskorrekturen wichtig, um Ermüdungserscheinungen und Absturzgefahren vorzubeugen? 

     Bearbeitungsvermerk/e:  von Beziehungen,TdW04.06  auch an: > Bewusster > Entscheiden > Familie > Klarheit > Leben > Partnerschaft(6) > Quellen > Spüren > Tun > Wer/Wie bin ich?  (11.16)  
   korr.08.17/erl

 

X X X X X

Einfügung: Spüren und beachten!

Schnell möchte man sagen: "Jeder spürt seine Gefühle – das ist doch selbstverständlich – und bedarf keiner besonderen Erörterung!" - Ja, Freude, Lachen, Wohlfühlen, Leichtigkeit und alle anderen gute Gefühle sind immer willkommen. Doch was ist mit den unguten Gefühlen wie Anspannung, Angst, Unsicherheit, Unruhe, Schlaflosigkeit, Nervös- und Bedrückt-fühlen, Schmerzen, Krisen usw.? 
Ein Freund erzählte mir unlängst: "Vor ein paar Tagen war ich richtig gelähmt und niedergeschlagen, habe mich erschöpft und krank gefühlt. Da habe ich mich aufgerafft und bin eine Stunde alleine durch den Park gegangen. Meine Aufmerksamkeit war ganz bei mir (Was ist mit mir los? Wie geht es besser?). Am Ende ging es mir wieder richtig gut. Ich hatte mehr Klarheit gefunden, zu meiner Situation und dem, was ich nun für mich verbessern wollte. Ein ganz neues Lebens-Gefühl hat mich da durchströmt. War toll! – Ich habe mich ganz bewusst neu und aktuell entschieden!"
Das ist es, was uns die eigenen Gefühle, das eigene Spüren, ermöglichen: Achtsam für uns selbst neu zu entscheiden – und ab sofort immer "auch" gut für uns selbst zu sorgen. Sorgfältiger mit der eigenen Lebens-Energie umgehen zu lernen. 
von Spüren,NL155  auch an  >
Bewusster(mit Übungsmögl.)  > Entscheiden  > Gefühle(auch 'ungute')  > Klarheit  > Energie   (10.16)   
  

X X X X X

Einfügung:Umstellen (verändern/verbessern)

Umstellen (sich selbst!):  Ich glaube, dass dein Sohn nicht von heute auf morgen “umgestellt (??)” werden kann. - Aber sicher könntest du dich umstellen, wenn du magst. Dahin, dass wenn dein Sohn dir wieder auf der Nase rumzutanzen versucht, du es mal anders machst und  ihm nicht viel erklärst (was er falsch gemacht hat oder was er besser machen sollte), sondern nur DEINEM aktuellen Bedürfnis nachspürst, dieses benennst, erklärst und dafür sorgst (Gespräch, verhandeln, einigen).  – Klar und konsequent (anders wird er nur über dich lachen)! - So entstehen für deinen Sohn wichtige neue Eindrücke und Erfahrungen. Auch, dass jeder vom anderen verschieden, FÜR SICH aber richtig ist, weil er sich bestmöglich verhält, so gut es für ihn also im Moment nur irgend möglich ist. Auch zu Gleichgewicht, Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aller Menschen, wie also Miteinander friedlich und damit gewaltfrei gehen könnte - mit sich selbst (innen) und mit anderen (aussen).

von Kinder (7-Umstellen=verändern)  auch an  >  Bedürfnis  >  Bestmöglich  >  Klarheit  > Miteinander   >  Spüren  > Verändern/verbessern  (09.16)  
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Verstehen, Fragen, Respekt, Miteinander? (Das verstehe ich nicht!)

          

Verstehen           

"Das verstehe           
ich nicht!"           

Trotzdem:        

Gutes und respekt-        
volles Miteinander?        

 Immer wieder fragt K.: "Wie war das genau gemeint? Ich verstehe das nicht!"
Und bekommt schließlich - nach längerem Hin und Her - als Antwort folgende Empfehlungen:
a) Wenn deine Fragen heißen sollen, dass du es für dich anders machen würdest, dann ist das in Ordnung.
b) Wenn deine Fragen heißen sollen, dass du MEINE Art zu denken und zu handeln nicht nachvollziehen
kannst, dann nimm einfach das, was du für dich brauchen kannst und buche den Rest auf ein Konto
Sicherlich gut gemeint" und mache es damit trotzdem zu einem Plus für deine guten Gefühle.
c) Bitte lass einen dann noch verbleibenden nicht verstandenen Rest los und so stehen.
Nicht jeder muss immer alles vom anderen und seiner anderen (verschiedenen) Art verstehen.
Aber jeder darf sich immer um ein gutes und respektvolles Miteinander bemühen.

 von Verstehen,Zt2/1  auch an  > Fragen > Gefühle(auch 'ungute') > Hinterfragen > Klarheit > Loslassen > Miteinander > Respekt > Verschieden  (06.07+)  
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Wege? / Ich will? / Wo ein Wille..?

          

Wege?           

Ich will?           

Was will ich denn?         


Wo ein Wille,            
da ein Weg?            

Es gibt immer           
einen Weg ... ?           
 

Klarheit +           

Überblick?           
           

 "Wo ein Wille, da ein Weg!" Diese Behauptung begegnet mir immer wieder, oft ein wenig hochmütig und so dahin gesagt. Sie hat sicherlich auch ihr Richtiges. Aber der eigene Weg, den man schaffen und - zumindest ein Stück weit - auch durchhalten kann, muss, indem Neues ausprobiert wird, Stück für Stück immer wieder gesucht werden. Das bringt neue Erkenntnisse und damit in irgendeiner Form immer auch Gewinn, aber natürlich auch Rückschläge und Niederlagen. Entscheidend ist, sich nicht entmutigen zu lassen und nie aufzugeben. Sich selbst, auch für kleinste Fortschritte zu loben und weiter ‘gut’ zuzureden!
Plötzlich kommt dieser Ausspruch in etwas abgewandelter Form wieder, doch nun als Ermutigung:
"Es gibt immer einen Weg, auf dem es vorwärts und weiter geht!"
Vielleicht in kleineren Schritten, mit mehr Geduld und Ausdauer, vielleicht in eine andere Richtung,
vielleicht mit neuen und realistischeren Zielen. Vielleicht ist es erst mal auch nur wichtig,
eine Nacht darüber zu schlafen. Morgen sieht alles wieder anders aus.
Klarheit und Überblick brauchen immer wieder auch Abstand! 
Und noch etwas: Jeder bisherige Schritt war wichtig, auch wenn er scheinbar daneben gegangen ist.
Aus allem kann ja etwas gelernt werden, was für das eigene Weitergehen von Bedeutung ist und
schließlich auch zum Erreichen weiterer Ziele beitragen wird. Jedes Sich-bemühen ist also wertvoll! 
Dagegen die Hände nur in den Schoß zu legen und alles einfach so zu lasse - ist letztlich tödlich!

 von Wege,Zt4  auch an > Eigen > Ermutigung > Ich will > ErkenntnisKlarheit > Körper  > Lassen > Leben  > Lernen > Loben > Richtig > Richtung > Wer/Wie bin ich? > Ziele  (04.17)  

X X X X X

 

  

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zt1+Zt2)
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerkt;  erl.= .  
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

_____________________________________________________________________________________________________________________

Febr.10(1), Okt.11(2), März 13(Zt1), Dez.15(Zt2), Dez.19(3)
  

 

siehe auch:

Angst    Argumentieren   Austauschen(teilen/Dialog)   Bedürfnisse4     Bestmöglich     Bewusster(mit Übungsmögl.)   Bitte   Einigen(auch:Zt1)     Einladen     Entscheiden4   Erwartungen    Fragen     Fragen(Zt5)     Fragen3     Gefühle(4-auch ungute + Illusionen)     Grenzen3     Hinterfragen     Ich(auch:5+6)     Leben2     Loben     Mobbing     Muss     Nein     Nicht     Probleme     RoterFaden6(1-9 / auch Warum-Fragen)      RoterFaden9(1-9)     Spiegel (-Kabinett / Klarheit!)     Spiritualität      Spüren      Verhandeln     Wer/wie bin ich?    Ziele     Was tun1 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Aufmerksamkeit     Autor(Vielfalt)     Erleuchtung     Fragespiel     Haltung     Klarheit (Startseite/Grafik "ICH bin / sorge für")     Klären1 / Klarheit (Drei Positionen)     Sichtweisen (Weltbild)     Spiegel(Krisen-)    Stehen     Wie bin ich? / Ich-Wie bin ich? ..(P-Fugru)     Wichtig     Worte  
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)       
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Ärger und Transformation ../ Bereinigendes Gespräch     Gespräch u. Missverständnisse       Helfer (27)         Joker      "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Visionen / Tägl. Visionen (auch Krafttiere)  

 

  

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden künftig und nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

AA    BB    C-D    EE    FF    GG    H-I-J    KK    LL    MM    N-O-P    Q-R 

Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
 

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Counter