Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
[ Inhalt ]         
Zurück ] Home ] Weiter ]          [ Autor ]

 

  
    

Kritik1 

   >> Seite2

               Seite2

 

 

Bild1/1

                                                       (Unbekannt)

 

 

Kritik  1

 ab-werten    

 

"Ab-werten"

den Partner,

einen Kollegen, 

Freunde, Eltern, 

Fremde oder andere, 

geht recht gut, auch nur innerlich und ohne ein Wort zu sagen! - Doch der andere 'spürt es'! Die Stimmung und die Qualität der Beziehung entwickelt sich entsprechend.

Trefflich verletzen und den anderen niedermachen lässt es sich mit Worten, Mimik und Gesten, z.B. 

"Du bist -       der ist -       die ist -       du machst das -

- neurotisch, 

- verkehrt,  dumm,  ungeschickt,

- altmodisch,  kitschig,

- mit einem unmöglichen Verhalten, 

- rückständig in den Ansichten,

- richtig,  falsch,  faul,  verrückt,  vertrottelt,

- ein Betrüger,  Lügner,  Verbrecher,

- ein Arbeitsscheuer, 

- ein stinkender Ausländer 

- usw. - usw."

 

Auch mit der Behauptung: 

"Ich muss  dich  beurteilen und bewerten!" 

"Ich  sage dir und anderen, wer  du  bist und wie  du  bist!"

 

 

Was soll das?

Der andere ist so, wie er eben jetzt gerade ist!

Wer ist in der Lage, einen  anderen  MENSCHEN  zu bewerten ?

 

 

 

Wie würde ich mich fühlen, wenn ich in ähnlicher Weise 'abgewertet' werden würde? 

 

Wie viel davon wäre dann zutreffend?

 

Welche Wirkungen hätte das wohl auf mich?

 

Könnte das die Situation für mich 'noch schwerer' machen, weil es entmutigend wirkt (noch mehr Druck und Angst) und ich damit noch mehr Mühe bräuchte, um innerlich wieder auf die Beine (in eine gute und ausgeglichene Stimmung) zu kommen?


z.B. Ich persönlich habe vor diesem Druck von allen Seiten kapituliert und ein Jahr vor dem Abitur total demoralisiert die Schule verlassen, weil  ich mich selbst  (aufgrund des ständigen Verurteilt-werdens von Eltern, Schule im allgemeinen und Lehrern im besonderen) für total  unfähig  hielt. Heute kann ich natürlich locker die Frage stellen "unfähig für was"? Was sollen diese Maßstäbe? Was wird da eigentlich gemessen? 

 

Eine gute Lösung ist eine Frage - und die Antwort ist ein  eigenes  Verhalten:

Will  ich 

mit 'genau diesem' Menschen 

eine Beziehung miteinander und zueinander haben?

Mit welcher Dichte und Qualität?

Und was will  ich  'dazu' beitragen?

 

Sollte  mir  (im Zusammenhang mit dem anderen)  was nicht passen oder weh tun: 

Was will oder was brauche  ich  denn gerade  für mich  vom ihm? 

Was könnte schlimmstenfalls geschehen, wenn ich darum bitte? 

 

Wenn der andere 'nein' sagt, dann ist es nicht besser, aber auch nicht schlechter als jetzt. - Aber er könnte tatsächlich doch auch 'ja' sagen - oder ganz was anderes vorschlagen!   Ich kann also nur gewinnen, wenn ich frage!

Will ich es probieren? Wann fange ich damit an - und gibt es Zeiten oder Umstände (z.B. Blumenstrauß, Essen-gehen, Circusbesuch usw.), die sich unterstützend auf mein Vorhaben auswirken könnten? 

 

Mir persönlich hat es immer 'besonders' geholfen, 

wenn ein anderer für sich etwas von mir wollte, wenn er mir das ehrlich und offen gesagt hat, z.B. "Du, ich schrecke immer zusammen, wenn die Haustüre so knallt. Sei doch bitte so gut und mache sie leiser zu. Und weil ich mir denke, dass du auf meine Bitte eingehen wirst, sage ich dir jetzt schon 'Danke!' für all die Male, wo du mir so wirklich eine Gefälligkeit erweist!"

und wenn ich noch nicht so gut war, wie ich eigentlich schon gerne gewesen wäre, Fehler gemacht habe oder über das Ziel hinausgeschossen bin, da war ich auf Wohlwollen, Nachsicht und Ermutigung geradezu angewiesen. z.B. "Das wird schon! - Nur weiter so! - Ich schätze dich und deine Fähigkeiten! - Ich mag dich! - Ich halte zu dir!" 
Auch wenn der Einbruch und die Angst vorher noch so groß waren, 'dann' ging es wieder viel leichter vorwärts und aufwärts. 

 

Eigentlich will das ja auch in vielen Fällen die 'Kritik'. Aber Kritik hat den Inhalt "So, wie du bist, bist du verkehrt!" - und damit demontiert und zerstört sie.

Ermutigung sagt "Du bist schon recht so, wie du bist! - Mach' weiter! - Mal sehen, was da bei dir noch alles für Schätze und Fähigkeiten zutage treten! - Ich bin neugierig!"


z.B. Besonders intensiv habe ich das erlebt, als ich vor vielen Jahren zu schreiben anfing. 
In einer 4-monatigen Tag- und Nachtarbeit hatte ich mein Erstlings-Werk abgeschlossen. Meine NLP-Lehrerin, die ich um ein Vorwort dazu gebeten habe, sagte: "Ich fühle mich geehrt, wenn du von mir ein Vorwort willst - du bekommst es!" Und sie schrieb mir eines - und zu mir sagte sie: "Nur weiter so!" - Was war das doch wichtig für mich!
Ich habe es erst viel später in Labyrinth veröffentlicht.*) - Aber zu diesem Zeitpunkt war es für mich ein erster, wichtiger Schritt in Richtung Schreiben. Auf diesem Weg bin ich dann auch zuversichtlich weitergegangen. 

Wie wäre es wohl für mich gewesen, wenn ich da an einen Rechthaber, Besserwisser oder Gut-meiner gekommen wäre? Anlässe bot ich da mit Sicherheit in Menge, zu sagen: "Das ist nicht gut! - Das gehört klarer! - Das versteht kein Mensch! - usw. usw."

Ich hatte das Glück, dass mir solche Typen erspart geblieben sind - und bin zuversichtlich und von meiner Lehrerin ermutigt  meinen  Weg weitergegangen. Einen beschwerlichen und gleichzeitig immer wieder unendlich beglückenden Weg des Gehens, Stolperns, Fallens, wieder Aufstehens und Weitergehens - mit  für mich deutlich 'spürbarem' Vorwärtskommen!

Ich habe immer mehr  über mich selbst  und  für mich selbst  herausgefunden, konnte es immer besser und klarer beschreiben und so nach und nach  mich  mit  meinen  Anliegen immer besser verständlich machen. Sprechend, schreibend und handelnd!

Glück gehabt, im rechten Augenblick die notwendige Ermutigung bekommen zu haben!

 

 

 Zt1        

Kritik wertet ab und 
lässt das vorhandene Schöne unbeachtet.

 

 

Kritik  2

ist Gewalt gegen das Du 

 

Kritisieren bedeutet, in das Handeln, Tun, Verhalten des Du einzugreifen und zu behaupten, dass es anders besser und richtiger ist - generell. Kritisieren ist bevormunden, besser-wissen- und recht-haben-wollen. In den höchst-persönlichen Bereich des anderen eindringen und versuchen, das Du so zu berichtigen und zu verändern, wie ich  mit vorstelle, dass es sein sollte. 

Ich wende also  meine  Lebenserfahrungen, das was  ich  bisher gelernt und  mir  angeeignet habe an und versuche Teile davon dem Du überzustülpen.

Die Art und Weise ist brutal: Ich versuche, den anderen zunächst schlecht und klein zu machen (so, wie du das bisher machst oder so, wie du gerade bist, das ist nicht gut genug - das ist verkehrt). Der andere wird gedemütigt, seine Abwehrkraft damit gemindert.

Und dann sage ich ihm, wie es zu gehen hat.

Ich lege dem anderen insofern  meine  Fesseln an. Dahinter stehen Druck, Zwang und Gewalt. Das schadet dem Du immer!  Hier werden Wurzeln gelegt für Gegen-"Gewalt" - früher oder später! Es entsteht eine Spirale der Un-Menschlichkeit.

Verändern braucht  eigene  Erkenntnis,  eigenes  Lernen und Einüben,   eigenes   Herausfinden der Anteile, die persönlich gut tun und weiterführen und  eigenes  Integrieren, also Einfügen dieser Anteile mit Lust und Freude in den  eigenen  Lebens-Alltag.

Jetzt verändert sich etwas zum  persönlich Positiven !

Das ist im Regelfall 'anders', als ich mir das als Außenstehender vorstelle!

Doch 'Du' bist ein anderer Mensch - mit anderen Bedürfnissen, Werten und Wichtigkeiten!

Kritik wirkt hemmend, wenn es darum geht, dass  du  als Mensch  dich  weiterentwickeln kannst. 

Doch, wenn es darum geht, das Du möglichst fremd zu bestimmen, so zu biegen, zu manipulieren und zu erziehen, wie ich es gerade brauche oder möchte, dann mag Kritik sehr hilfreich sein. (-?-)

Um Kritik als Grenz-Verletzung - und nichts anderes ist sie - zurückweisen zu können, ohne zurückschlagen zu müssen, braucht es ein gutes Selbstwertgefühl und guten Kontakt zum  eigenen  Wert, also zu bereits entwickelten und vorhandenen eigenen Fähigkeiten und Stärken bzw. Vertrauen in das eigene So-sein - und dazu Nachsicht und Wohlwollen dem Kritisierenden gegenüber (denn im Moment weiß und kann er es nicht anders - er ist so, wie er im Moment gerade ist).

Wer behauptet, Kritik sei unentbehrlich, übersieht, dass ich, wenn ich respektvoll mit dem Du umgehen will, alles und jedes gewaltfrei ausdrücken und dem Du ganz bewusst Auswahl und Entscheidung überlassen kann. **)

Da gibt es die Bitte - in welcher Form auch immer, dazu auch das Danke.

Da gibt es die Frage, ob eine Stellungnahme aus eigener Sicht und mit eigenen Vorstellungen erwünscht ist. Wenn JA, kann ich alles losbringen, was ich sehe oder mir vorstelle oder in ähnlichen Situationen erlebt habe z.B. "Ich würde es so machen, weil ..., ich habe das auch schon so versucht, mir ging es dann ...., eine andere Möglichkeit es anzugehen geht so ... oder so .... - usw. usw."

 

 

Zt2         

Die Lösung:         See the beauty!

 

 

Kritik  3

 an Ergebnissen oder an Menschen 

 

Kritik - an einer Sache oder einem Ergebnis, einer Folge oder Wirkung - mag in Ordnung sein. Sie bedeutet nichts anderes, als, dass das Ergebnis nicht so ausgefallen ist, wie es eigentlich erwartet oder gewünscht wurde. Nun kann die Frage gestellt werden: "Wie soll es denn sein? - oder Wie soll es denn werden?" Diese Art von Kritik hat also durchaus ihre Berechtigung und kann weiter führen.

Kritik - an einem Menschen, seiner Art, etwas zu machen, etwas zu sehen, seinen Handgriffen und Fertigkeiten usw. - ist eine Frechheit und ein Eingriff in den höchst-persönlichen Bereich des einzelnen.

Dahinter steht die Behauptung: "Ich weiß, wie du es machen musst! - Ich weiß, wie es für dich richtig ist. - Ich weiß, was im einzelnen du machen musst, damit du gut und richtig bis."

Welche Überheblichkeit!

Welcher Mensch vermag einem anderen Menschen zu sagen, wie dieser zu sein hat?

Es wäre, wie wenn z.B. ein Löwe einer Kuh sagt, sie müsse Fleisch fressen, dann würde sie sich ordentlich verhalten und dann würde etwas aus ihr werden

Nun mag der abwehrende Hinweis kommen, dass ja Löwe und Kuh ganz verschiedene Tiere mit ganz verschiedenen Lebensgewohnheiten sind. Doch letztlich sind sie nicht anders verschieden - oder genau so verschieden - wie ein Mensch zum anderen Menschen, wie ein Afrikaner zu einem Eskimo, wie ich zu dir.

Jeder isst, handelt, gestaltet, freut sich und ist traurig in  seiner  Art. So wie  er  es kann und so, wie es für ihn eben gerade aus seiner Sicht richtig ist.


Nun ist Verhalten und Teilnehmen immer auf gute Verbindungen zueinander herstellen gerichtet.

Es mag ein Ergebnis nicht so sein, wie ein anderer sich dies wünscht, es mag zu umständlich und zu lange gedauert haben, es mag der Mensch ein Verhalten und ein Auftreten praktizieren, das erschreckt oder abstoßend wirkt.

Eine gute Möglichkeit der Auflösung sind die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation:
Beobachtung (ohne Bewertung!)
Beschreibung der eigenen Gefühle 
Beschreibung des dahinter stehenden eigenen Bedürfnisses 
und anschließend eine Bitte.   **)

Jetzt sage ich etwas über mich und von mir selbst! - Das ist wichtig und so auch völlig in Ordnung.
Ich behauptet nicht mehr: "Du bist verkehrt, weil mich das kränkt!"
Jetzt bleibt dem Du die Möglichkeit, für sich selbst frei zu entscheiden.


Genau dieser "Du bist-"Eingriff, bezogen auf die eigenen Wertmaßstäbe und Vorstellungen - oder auch bezogen auf gesellschaftliche oder kirchliche oder institutionelle Regeln oder Gebote, verletzt die Menschen-Würde des Du. Seine Grenzen werden nicht beachtet. Von ihm wird verlangt, in einer bestimmten Richtung zu funktionieren, wie andere das sagen, dass es richtig ist. Ihm wird vorgemacht, dass das so richtig sei. Er wird zum Werkzeug degradiert, sein Eigenes unterdrückt.

Einer setzt sich auf Kosten und zu Lasten des anderen durch.

Das gilt auch, wenn er dabei behauptet, es dem anderen gut zu meinen (wie z.B. Eltern mit Du-musst-Forderungen, Schulen mit "wenn du das nicht kannst und so machst, bist du unfähig" usw.).

Irgendwann kommt die Gegenreaktion in Form von Abwehr und Kämpfen gegen. Kriege im großen und im kleinen, Zurückschlagen - Rache - blinde Wut werde so gezüchtet. Den Preis zahlen meist Unschuldige. Und Leid und Schmerz werden ausgebreitet.

Ich kann dem Du sagen, was ich brauche, was ich will und wie und mit welchen Ergebnissen ich es will oder mir wünsche.
Und es mögen leichte oder ärgerliche Entscheidungen werden, aber sie bleiben dann wenigstens ohne den beschuldigenden höchst-persönlichen Duck  wie gut/böse, gut/schlecht, richtig/falsch.

Außerdem will immer bedacht und berücksichtig sein, ob es in dieser Art und Weise wirklich fördert und motiviert.

Das Schlechte und noch nicht Erreichte beklagen - oder das Gute und schon Erreichte und Schon-Mögliche loben?

Das eine ist so wichtig, wie das andere. Es kommt auf die Situation und die Einzelheiten an.

Kritik will also, wenn überhaupt, sehr sorgfältig und bedacht - und niemals auf einen Menschen gerichtet - formuliert werden!

 

 

Zt3        

"Da bist du ja! - Du hast uns gefehlt!"
Glücklich Menschen, die solch anerkennenden Worte immer wieder zu hören bekommen -  von den Eltern, vom Partner, vom Chef, von Kollegen, Freunden oder anderen. - Das ist Balsam und Nahrung für die Seele.

 

 

Kritik  4

 hilfreich? (Gesprächsausschnitt)

 

"...aber Kritik ist auf Dauer hilfreicher"

"Das sehe ich nicht so! Ich ziehe es vor, mit Begeisterung, auch ob des kleinsten Fortschrittes, in die gewünschte Richtung zu schauen und Freude zu spüren und zu genießen, als Unzufriedenheit zu hören oder auch zu demonstrieren. 
Und was ist Kritik anderes?
Natürlich braucht jeder von uns immer wieder auch die 'Herausforderung', den 'Ansporn und die Anregung', auch die 'Hilfe' z.B. beim Sport. Auch immer wieder auf dem eigenen Weg. 
 
Doch wer hat das Recht mich zu kritisieren?
Wer weiß, wie ICH sein kann und sein will?
Niemand - außer ICH SELBST.
Ich 'spüre' es, wenn ich in der FÜR MICH richtigen Richtung unterwegs bin!
Und ich bekomme dazu auch die Kommentare aus meinem Inneren (Intuition und Innere Stimme).
Gehen - und nicht stehen bleiben! Das ist wohl das Wesentliche.
 
Wenn ich meine, dass eine Anregung oder ein Denkanstoß günstig wären, dann bitte ich darum oder ich biete ihn auch an: Anerkennung für das Erreichte, nicht Kritik. Und vielleicht auch Anregungen für den nächsten Schritt. So sollte es für alle Freude machen."

 

 

 Bild1/2  (Das Beste zum Schluss!)

   ;-)

                                                                Unbekant

 

 

Zt4            

Das Zaubermittel            
auf Kritik / Angriff          

 heißt:  J A - und dann eine Bemerkung,
die der Kritik die Spitze nimmt und das Ganze in Lachen auflöst.
z.B. Kritik: "Sie sind der Letzte!" -
Antwort: "JA, der Letzte kommt eben am Schluss!" oder "JA; Gleich und Gleich gesellen sich gerne!"
oder "JA, + Zitat / Bemerkung mit ähnlichen Wirkungen".
Das JA nimmt einem Angriff zunächst die Spitze und das Lachen verbindet zu Gemeinsamem.
Danach kann es wieder konstruktiv weiter gehen.

 

 

X X X X X

 Einfügung; Fehler od. andere Sichtweisen?

           
Fehler kritisieren           
oder eher das Schöne           
suchen und anerkennen?           


Positiv Denken!           

”Fehler” sind dann wertvoll,
wenn ich selbst daraus lernen will,
nicht jedoch dann, wenn andere sie
zu instrumentalisieren versuchen.

Mit 'Fehler' behaupte ich auf der Beziehungsebene,
dass bei dir etwas fehlt. Wieso eigentlich?
Du siehst / machst es so.
Ich nehme dazu Stellung: "Vieles von dir habe ich auch, sehe ich auch so,
doch bei mir gibt es auch ein paar Abweichungen, nämlich …."
Plötzlich stehen zwei verschiedene Sichtweisen gleichberechtigt nebeneinander. - 
Zwei verschieden denkende, erlebende, handelnde Menschen.
So macht es Spaß.

Indem einer 'beim' anderen Fehler oder Defizite sucht, wertet er den anderen insofern ab,
geht hinüber zum du, dringt in sein höchst-persönliches Hoheitsgebiet ein
und behauptet (vielleicht auch nur innerlich, also ohne es auszusprechen):
"So, wie du gerade bist, bist du verkehrt!"

Das ist eine Grenzverletzung, Respektlosigkeit, Rechthaberei und Besserwisserei.
Dem anderen soll damit 'Zwang' (Gewalt) angetan, er soll bevormundet werden.
 Das fördert Unfrieden und Streit.

Wie wäre es, bevorzugt das immer auch vorhandene Schöne zu beachten und anzuerkennen?

von Fehler,Zt2  auch an  > Anders > Gewalt > Gleichberechtigt > Grenzen > Ich will > Kritik > Lernen > Loben und anerkennen > Mensch > Partnerschaft(7-Besserwisser, Rechthaber) > Respekt > Sichtweisen > Streit > Verschieden  (12.16)  
 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Kennenlernen>"besseres" + Verständnis-Fragen, statt Besserwisserei, Rechthaberei usw

          
Kennenlernen           

"besseres!"                

 

und Verständnis-Fragen,            

statt                        
kritisieren, argumentieren,           
besserwissen-, rechthaben-         
bevormunden- oder               
fremdbestimmen-wollen!           

 

 “Kritisieren und argumentieren”
haben im Hintergrund immer die Überzeugung:
“Ich weiß besser, was für dich gerade gut und richtig ist
und erwarte / fordere von dir ... !”
(Gedanken des anderen lesen = unmöglich!)

Da fehlen in der Regel
das ehrliche Bemühen, den anderen JETZT "so anzunehmen", wie er gerade ist
(Frage: Wie ist er denn?
z.B. Tun, Anliegen, Wünsche, Bedürfnisse, Erleben, Sehnsüchte, Träume, Ziele usw.)
und “der Respekt vor der anderen, von mir verschiedenen Gesamt-Persönlichkeit”.

Das bräuchte immer besseres Kennenlernen und Einlassen auf die wirkliche Wirklichkeit
des anderen - auch in Form von (Verständnis-) Fragen
und keine Besserwisserei oder Rechthaberei oder Bevormunden- oder Fremdbestimmen-wollen.

Noch mal:  Interessierte Fragen und dann So-lassen und So-annehmen!. > RESPEKT!
Und nicht nur vermuten, interpretieren, behaupten etc. und beim anderen hineinregieren wollen.*)
 *) Minderjährige Kinder entscheiden und handeln! nur eigenständig in der Verantwortung der Eltern!

   Bearbeitungsvermerk/e:   von Kennenlernen,Zt2/2  auch an: > Annehmen > Argumentieren > Bedürfnisse > Besserwisser(Partnersch.2) > Eltern > Ein-lassen > Erlebnisse und Ereignisse >

   Erwartungen+ fordern) > Fragen //> Gewaltfreie Kommunikation   >   Jetzt > Kinder > Kritik  > Lassen > Partnerschaft(6)  > Recht haben wollen=Partnerschaft (7) > Respekt  > Sehnsucht > Sichtweisen >
   Träume   > Tun > Verstehen > Wahrheit > Zauber   > Ziele     (09.17) 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Probieren - und nicht nur fantasieren!

           
Probieren!        Zt2 
und nicht nur           
fantasieren!           
(z.B. klagen, kritisieren, Negatives prognostizieren)   

Nicht klagen und kritisieren, über das, was momentan 'so' noch nicht geht,
sondern herausfinden und tun / machen / probieren,
was jetzt als nächster Schritt schon möglich ist,
vor allem, SELBST für mehr spürbare Freude zu sorgen.
(z.B. Tanz, Bewegung, kreatives Tun, Volkshochschule, Kurse,
Seminare, Informationen usw. usw.)

     Bearbeitungsvermerk/e   vonProbieren,Zt2    auch an (+Hinweise)   > Bewegung > Freude > Inhalte > Kritik > Möglichkeiten > Schritte (kleine) > Selbst > Spüren > Tanzen >Tun(handeln)

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

Kritik                                    - siehe auch: Verstehen(3)  Schimpfen (1)
                                               Kennenlernen,Zt2/2  Probieren,Zt2

kritisieren (ohne)                  - siehe auch: Meinung,Zt3

Bis hierher > S.1 >Kritik      Bis hierher > S.1 >Kritik

 

>> weiter                   

  

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.=   Bearbeitungsvermerk/e: 
[(>)  =erl  ]  
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

______________________________________________________________________________________________________________________

Dez.06 / Jan.07 / April 07(1-4, Zt1-2), Sept.14(Zt3, Bild1), Aug.16(Bild2), Apr.19(Zt4)

 

siehe auch:   alle Hinweise von  >>Seite2
 

 

siehe auch:

Argumentieren (1)     **)  Gewaltfreie Kommunikation (GfK)     Haltung(Zt3-lösungsorient.Gespr.)       Kommunikation     Loben     Meinung    Miteinander4+5   Nicht  Probieren   Richtig und falsch(3)   Roter Faden7(1-9)   RoterFaden9(1-9)    Schimpfen(1)   Verschieden(jeder vom anderen)   Verstehen2   Wahrheit(besonders:Zt5)     Warum

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Botschaften (Signale)     **)Gewaltfreie Kommunikation / 4 Schritte     Haltung     Kritik (M-Fugru)     Kritik (P-Fugru)     Mensch-werden (A-Fugru)      Mensch-sein (C-Fugru)     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')       Stehen     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)  
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Joker     *)Partnerschaft-Vorwort     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

            Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
  

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Counter