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Kritik2 

       << Seite1

 

 

 Bild2/1

 

                                                                  Angelika Wohlfarth

 

 

Zt2/1           

Kritik           
von
.scheinbaren .Defiziten           
oder           
.wachstumsförderndes           
.Wertschätzen,           
.Anerkennen           
und
.Loben?          

Es ist schon .seltsam, dass wir (scheinbare!) Defizite beim anderen sofort .sehen -
     und sie
.ansprechen bzw. .kritisieren.
Doch es ist auch ungemein viel
.Schönes, .Bemerkenswertes, .Anerkennenswertes da.
     Was geschieht damit? -      In den meisten Fällen rutscht das einfach nur
.unter den Tisch.
     Ein anerkennendes
.Wort tut doch so gut - und beflügelt.
Probieren wir es doch einmal: "Was sehe ich gerade bei dir, was mir besonders gut
.gefällt?"
     - und das auch aussprechen. Was passiert? 
Wichtig und wertvoll ist natürlich auch
.konstruktive und .anregende Kritik (ICH-.Meinung) -
     wie das Salz in der Suppe. -  Aber sie braucht als wachstums-fördernden Boden das
     Anerkennen, Loben und Wertschätzen des Mitmenschen so, wie er gerade ist.
Dann ist es allerdings keine echte Kritik mehr - sondern ... ?  (z.B. zum nächsten,
     positiven
.Schritt anregend - so, dass es der andere auch .nehmen und selbst .tun
     kann, wenn er das für sich will)

 von Kritik,Zt2/1   auch an > Aufmerksamkeit > Bewusst > Kennenlernen > Lernen > Loben > Probieren > Worte > Ziele > Zuversicht  (04.17)  Einfügung:  Kritisieren und .klein machen - oder .fördern und .aufbauen?   erl

 

 

 Kritik 5

 KEINE > anerkennen (loben) - Meinung - anregen


 1) Wer       2) Wie       3) Gefühle       4) Soll bewirken        5) Bewirkt tatsächlich       6) Besser       7) K.überspielt 
8) Friedlicher + menschlicher        9) Ergebnis        10) Wie-und-was-nun-SELBST-tun?

 

1) Wer übt bevorzugt Kritik?

-        der/die Besser-wissen-woller/in,

-        der/die Recht-haben-woller/in,

-        der-/diejenige der/die es "besonders" gut und richtig machen will (Perfektionist/in??),

-        der-/diejenige die "erwartet"- von anderen und auch von sich selbst,

-        der/die Ungeduldige,

-        der-/diejenige, der/die sich verpflichtet fühlt (Getriebene/r)
    und möglicherweise selbst von einem schlechten Gewissen geplagt wird,

-        der/die angepasste Leistungsträger/in,

-        andere (?).

 

2) Kritik – wie?

-        Das hast du wieder mal verkehrt gemacht!

-        Was bist du für ein Tollpatsch, das kann man doch auch viel einfacher machen!

-        Fehler!

-        Unvollständig!

-        Nicht gut genug!

-        Unkonzentriert!

-        Unmöglich!

-        Da bist du auf dem Holzweg!

-        Falsche Einstellung!

-        Ich weiß es besser!

-        So .. muss das gemacht werden!

-        So .. musst du sein, dich verhalten, vorgehen ….!

-        Ich muss so … sein!

-        Ich muss mich so .. verhalten!

-        und – und – und

 

3) Welche Gefühle hat derjenige wohl, dem diese Kritik gilt?

 

4) Was SOLL Kritik bewirken?

Eine Verbesserung!
Also: ICH wünsche MIR eine Verbesserung – und mache DICH dafür klein, werte dich ab, dafür, dass du es nach DEINEN EIGENEN Vorstellungen und eben so, wie es DIR gerade möglich ist, denkst und machst.

 

5) Was bewirkt Kritik tatsächlich (überwiegend)?

Kritik wirkt kleinmachend, lähmend und zerstörend.
Der Angesprochene wird ängstlicher und unsicherer.
Er verliert Lust (Begeisterung) und Energie, zweifelt an den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten.

 

6) Wie geht es besser?

Jede Sache, deren negativen Anteile mit Kritik belegt werden sollen (weil, sonst geht ja nichts vorwärts! -??-), hat immer auch positive Anteile. Auch sie sind jetzt schon vorhanden.

Es gilt zu lernen, die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu verbreitern und

-        auch die positiven und guten Anteile zu sehen und zu würdigen,

-        den Menschen / Inhalt anzuerkennen, dass er es "schon" so gut macht.

 

7) Was überspielt / versteckt Kritik?

ICH wünsche MIR den Ablauf in einer Art und Weise, die MIR angemessener erscheint.
ICH möchte es anders!
ICH habe also ein Bedürfnis!

 

8) Friedlichere und menschlichere Lösungsmöglichkeit?

-        Mir bewusst machen, dass ICH ein Bedürfnis habe.

-        Mich erinnern, dass ICH FÜR MICH entscheide – und für niemanden sonst.

-        Mir klar machen, dass NUR ICH für MEINE Bedürfnisse sorgen kann
    und entscheiden, was ICH SELBST und in eigener Zuständigkeit "dafür"
    tun will, dass es immer mehr so wird, wie ICH MIR das wünsche.

-        z.B. das bereits vorhandene Schöne loben und anerkennen und
.   um die den eigenen Vorstellungen entsprechenden Ergänzungen BITTEN,
.   oder um Verbesserungen bitten, die dann mit Brainstorming gesucht
    und herausgefunden werden können (alle Beteiligen)
.   oder – oder – oder -

 

9) Das Ergebnis?

Kritik bringt die schlechtesten Ergebnisse

-        Sie fördert Unsicherheit und Selbstzweifel.

-        Schmälert Zuversicht und Einsatzfreude.

-        Sie fordert buchstäblich den 'Widerstand' heraus.

-        Die Ergebnisse sind dann entsprechend!
 

Lob, Anerkennung, Wertschätzung und friedliches Gut-für-die-eigenen-Bedürfnisse sorgen

-        bringt freudige Gefühle und entsprechenden Schwung für alle,

-        Zuversicht,

-        Einfallsreichtum und Kreativität,

-        Probier- und Experimentierfreude,

-        stärkt das Selbstwertgefühl und eine aufrechte Haltung,

-        wirkt als Ansporn und Ermutigung,

-        würdigt die Schönheit und Vielfalt eines jeden Beteiligten,

-        fördert die Gesprächs- und Beteiligungs-(Verhandlungs-)bereitschaft
    (z.B. auch Anregungen, Meinungen, Sichtweisen, Lust zum Probieren von Neuem),
    insgesamt das menschliche Wachstum,

-        fördert das Miteinander - mit anderen - und sich selbst.

 

10) Das WIE-UND-WAS-NUN-SELBST-TUN (dazu-lernen, Möglichkeiten erweitern etc.?)
                         ist jetzt eine Frage der EIGENEN Entscheidung
(Eigen-Kompetenz/-Verantwortung)!

-        Bewusster und achtsamer werden und ein respektvolles und gleich-berechtigtes Miteinander
    einüben (mein Vorteil nie zu deinen Lasten oder auf deine Kosten! - vielleicht sogar Beginn
    von echter Liebe? [das ist viel mehr als Sexualität oder/und Gewohnheiten - vielleicht Respekt
    vor dem Leben in seiner Einmaligkeit?]),

-        oder es bei der bisherigen Übung belassen (?) und weiter kritisieren - mit allen daraus
    sich ergebenden Folgen und Wirkungen,

-        oder ... ?

 

Anregung: Wie wäre es, wenn du dies oder jenes mal probieren würdest?
Dann kannst du spüren, wie das für dich ist und dich neu entscheiden, wie du es weiter machen möchtest. So gewinnst du neue Einsichten und verbreiterst DEINE Möglichkeiten (Vielfalt!).

 

 

Zt2/2          

Kritik blickt zurück, oft in Erregung und im Zorn.
Die Vergangenheit aber ist bereits unwiderruflich vorbei.

Verbesserungen dagegen tun immer gut.
Sie blicken und wirken nach Vorne -
und sie haben – im Sinne des Wortes - Zukunft!

 

 

 

 

 

F-ok
Zt = Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zt2/1+2/2)
(>)
= unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

_______________________________________________________________________________________________________________________

Dez.14(5), Aug15(Zt2/1), Dez.15(Bild2/1), Apr.16(Zt2/2) 
 

siehe auch:   alle Hinweise von  <<Seite1
 

 

siehe auch:

Brainstorming    Eigen-Kompetenz/-Verantwortung(TdW.12.14)    Eltern    Entscheiden     Haltung(Zt5)     Kinder    Liebe    Loben   Loslassen(auch:Zt3)    Meinung    Möglichkeiten    Respekt   Roter Faden8(1-9)     Schule6(Leistung)     Selbst   Sichtweisen      Spüren   Tun   Veränden/verbessern   Verhandeln     Vielfalt     Zukunft

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
A-Fugru (Zit.11 - Selbst tun - nicht erwarten ...)     Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)     
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Möglichkeiten / 1-2-3-4-5-6-7 Möglichkeiten      Respekt     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Vielleicht / Begegnungen,Bild19     Vielleicht ginge es auch so (Miteinander/Partnerschaft /Liebe/Loben: Das Schöne anerkennen und fördern)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen) 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
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