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Liebe 2

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 Einfügung: Liebe ist Wertschätzung  - Bild2/1

 

 von Wertschätzung  auch an Liebe  +  Respekt

 

 Liebe  5 

Die Schale der Liebe 

Zitat:

 

Wenn du vernünftig bist,
erweise dich als Schale,
die wartet, bis sie gefüllt ist. 

Statt ein Kanal zu sein,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt. 

Die Schale gibt das, was bei ihr überfließt
ohne eigenen Schaden weiter.

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen,
und habe nicht den Wunsch,
freigiebiger zu sein als Gott.

Die Schale ahmt die Quelle nach.
Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist,
strömt sie zum Fluss, wird sie zum See.

Du tue das Gleiche!
Zuerst anfüllen und dann ausgießen.

Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen,
nicht auszuströmen.

Ich werde nicht reich werden,
wenn du dabei leer wirst.

Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst,
wem bist du dann gut?

Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle;
wenn nicht, schone dich.

Bernhard von Clairvaux (1090-1153)    

 

 

 

Zt2/5      

Die Kurzfassung könnte sein: 
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. - Fange bei dir an und sorge dafür, dass immer "auch" du Freude hast an deinen Inhalten und dich wohl und entspannt spürst (sonst fehlt dir vielleicht das Lachen von Herzen!)."  =
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - und fange bei DIR an!"

 

 

Liebe 6 

 "Ich liebe dich!" - das sind Tun-Worte!

 

"Ich liebe dich!" ist zu sehen und zu spüren!
Vor allem mit zugewendetem Hinschauen und Hinspüren, mit Anteilnahme und Zuhören, mit eigenem Erzählen und Mit-dabei-sein, mit tätiger Zuneigung.

Es sind 3 Worte, die wohl (auch) bedeuten sollten: "Ich begegne dir mit Respekt!"

In Wirklichkeit werden sie allzu oft benützt und ihre Bedeutung ist nur: "Du bist mir sympathisch! Aber ich weiß nichts von dir und deinem Leben."

Achte und wertschätze ich dich?
Pflege ich mit dir intensive, persönliche Gespräche? 
Erzähle ich: "Ich über mich?" 
Erzählst du: "Du über dich?"
Natürlich "auch" über andere Dinge, dass wieder eine neue Straße gebaut werden soll, was die Politik so anbietet und wer morgen einkaufen gehen soll.

Die Verbindung entsteht durch den Austausch dessen, was jeder spürt, was ihn bewegt, welche Gefühle, Bedürfnisse und Sehnsüchte aufsteigen, wie wichtig diese sind und gegenseitigem mitfühlenden Zuhören und Darauf-eingehen usw.

Indem ein Miteinander entsteht, das von BEIDEN gestaltet wird und in dem sich BEIDE nicht nur bequem sondern auch zu Hause fühlen. -  Auch wenn das immer wieder anstrengend ist. 

Kann ich in gleicher Weise auch sagen "Ich liebe mich!" ?
Das ist die Voraussetzung für ein ehrlich gelebtes "Ich liebe dich!".
Und es beginnt mit "Bewusster-werden".

"Ich liebe dich!" ist NICHT: "Du solltest so handeln!  Du musst so denken! Du kannst das doch nicht so machen! usw." (so wie ICH meine, denke, es mir vorstelle, es machen würde ..)
 
"Ich liebe dich!" bedeutet auch fragen: "Wie ist das genau für dich?" "Was machst du da?" "Wer ist da mit dabei - mit welchen Aufgaben?" und interessiertem Zuhören und Darauf-eingehen.
Das ist ungewohnt und ungewöhnlich, aber das genau bedeutet auch "Respekt" vor der Einmaligkeit und Einzigartigkeit des Anderen - Engagement für dieses Miteinander.
 
"Ich liebe dich!" bedeutet auch, mich selbst zu fragen:
"Was verbindet mich mit dir? - Nur Leidenschaft und der Trieb? - Oder nur Gewohnheit?
Oder mehr? - Was - zum Beispiel?"

  

 

Zt2/6         

Liebes-Beziehung  =  Wachstums-Beziehung:
Jeder darf alleine, miteinander und  voneinander
dazu-lernen und sich wachsend weiter-entwickeln.
Dann heißt es nicht mehr:
„DU sollst …!“ oder „DU kannst doch …!“ etc.
sondern:
„ICH will SELBST und FÜR MICH Neues lernen und TUN!
Das wirkt befruchtend "auch" für UNS ZWEI - und allgemein!"

Also: Statt Du-(Ich-)Beschuldigungen,
Du-(Ich-)Forderungen und/oder Du-(Ich-)Erwartungen >
Autonomie, Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung,
offene Gespräche und aufmerksames Zuhören,
 interessierte, einfühlsame Fragen und viel eigenes Erzählen.

 

 

Zt2/7          

Verliebt  -  und Sympathie?
Sympathie ist eine gute Voraussetzung sich einem Menschen zuzuwenden.
Und es gibt viele Menschen des anderen Geschlechts, die sympathisch sind -
und damit alle Voraussetzungen eines schnellen Sich-nahe-kommens erfüllen.
Doch kann das Bestand haben?
Das hängt in erster Linie davon ab, ob ICH bereit bin
   den dominierenden Trieb (zur Vereinigung) zur Seite zu schieben *,
     um DICH als eigenständigen Menschen (und dabei auch mich)
     besser kennen-zu-lernen.
   Also zu fragen,
   interessiert zuzuhören und
   selbst offen zu erzählen und das Eigene zu erklären:
   "Wer bist du (bin ich)? – Wie bist du (bin ich)? –
    Wie geht es dir (mir) überwiegend damit? -
    Wo willst du - für dich (will ich - für mich) nach und nach
      immer mehr hin? –
    Was sind deine (meine) Schwerpunkte? -
    Gibt es gemeinsame Neigungen und Vorlieben?
    Wollen WIR Nützliches, Notwendiges und Hilfreiches dazu-lernen 
       und einüben - gemeinsam und auch jeder für sich? usw., usw."

* Der Sexualtrieb dominiert alles,  z.B. das Verhalten, die Sehnsucht nach Nähe,
die Art der Selbstdarstellung usw..   (Sexy = anziehend - attraktiv)

>>     Link “Sexualität”                                               

 

 

Liebe 7

 und ihre Wurzeln

Stoffsammlung - wird noch endbearbeitet 

Liebe - wie kann dieses besondere Gefühl der Verbundenheit zu sich selbst, zum Partner, zu den Kindern und Eltern, zum Du, zu Freunden und zu Anderen entstehen und wachsen, also lebendig und bereichernd für alle erhalten und - in kleinen, machbaren Schritten - gesteigert und vertieft werden?

Sie hat Wurzeln, aus denen - schier unerschöpflich - die Kraft strömen kann - z.B.

  Fürsorge, Klarheit und
spürendes Vorausschauen

 
- für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse,
- für das Du und dessen Bedürfnisse,
- für Andere und die Situation und
   deren Bedürfnisse.

 

 
  Verschieden und
 gerade deswegen
 gleich- 
 
 
 
 
 
  besonders
 
 
 
- berechtigt,
- richtig,
- wichtig,
- verpflichtet,
- verantwortlich (für das Miteinander)
 
- auch für die Beziehung zwischen eigenem Innen
   und eigenem Außen.

 

 
  Respekt - Selbstachtung und
- Wertschätzung auch des Du,
- Beachtung der Tatsache, dass wir alle verschieden sind,
- Beachtung der Tatsache, dass wir alle jeweils eigene
   Bedürfnisse haben und uns wohl, zufrieden und auch
   friedlich fühlen, wenn diese erfüllt sind / werden,
   oder zumindest die Entwicklung in diese Richtung
   erkennbar wird.

 

 
  Authentizität /
 Eigenständigkeit
 
- Denken, Handeln und Spüren sollten einen Dreiklang bilden.
   Wenn außen JA, dann auch innerlich (spürbar) JA,
   wenn außen NEIN, dann auch innerlich (spürbar) NEIN -
   nicht Jein oder interesselos,
- lernen und ständig üben, immer bewusster zu werden.

 

 
  Zuneigung / Sympathie  
 
 
 
  Interessen  - verschiedene - jeder die eigenen,
- gemeinsame, auch Ziele,
- neue (nach erfolgreichem Probieren). 

 

 
  Bereitschaft und Tun - ständig dazuzulernen und sich
   FÜR SICH SELBST weiter zu entwickeln,
   also auch (körper-)bewusster zu werden,
   alleine und auch gemeinsam,
- das hat immer auch Auswirkungen auf alle Beziehungen!

 

 
  Geduld und
   Ausdauer

 

- Steter Tropfen höhlt den Stein - immer!   
  Gute, offene, ehrliche,
interessierte und gewaltfreie
Kommunikation
- mit sich selbst (nach Innen und nach Außen) und mit Anderen,
- mit Erzählen und Erklären des Eigenen,
- mit Einfühlen, Zuhören, Verstehen (Anerkennen) des Anderen,
- für Verhandeln und Einigen, so dass immer möglichst alle
   Beteiligten etwas von dem Kontakt haben (win + win).

 

 
  Gesprächsoffene
   Sexualität
mit immer wieder Probieren und die Wirkungen (Vorlieben)
   von jedem klären, erklären, erkennen und berücksichtigen
   (win + win!)  - behutsam - .

 

 
  - Wohlwollen und
   Nachsicht 
- mit eigenen Schwächen und Fehlern,
- mit Fehlern und Schwächen des Du,
- Sie sind menschlich und ohne wäre es ja langweilig,
   weil keine Lern- und Wachstums-Herausforderungen. 

 

 
  Streben nach
Freude und Positivem,
nach Lachen von Herzen,
auch nach Höhepunkten
im Alltag 

 

- alleine, also jeder für sich,
- aber auch gemeinsam,
- möglichst immer win+win-Situationen,die BEIDEN gut tun 
 
       

Es ist immer eine Entwicklung! Deshalb immer "reden + reden + wieder reden", auch wenn das mitunter mühsam erscheint. Der Erfolg (Wirkungen) wird "spürbar" werden!

 

 

Zt2/8          

 Vergebung ist befeuert durch Liebe.
Gewalt ist befeuert durch Angst. Liebe ist das Gegenmittel für Angst.
                        James Craig  in  Letzte Rache

 

 

Zt2/9           
Liebe - besitzen           
oder wertschätzen          

 Bei der Liebe geht es nicht um Besitz, sondern um Wertschätzung.  
                  Osho

 

 

 

Zt2/10           

Liebe,          
ein großes Wort!          

Was ist das?          

Zu dir?          

Zu mir?          

Liebe ist auch und besonders:  DICH immer wieder mit Interesse und Respekt aktuell und
neu kennenlernen wollen.  Also: Fragen, einfühlsam fragen und wieder fragen + zuhören +
verstehen + anerkennen + so lassen + so annehmen + wertschätzen + auch zum Eigenen ermutigen.

Das gilt natürlich auch für MICH, mit den Ergänzungen (hinterfragen!):
Ich sorge SELBST auch immer gut für mich, meine Freude und meine entspannte Fröhlichkeit
(Lachen von Herzen). Nur ich entscheide für mich, niemand sonst. Auch ich versuche für niemanden
 sonst zu entscheiden [z.B. mit bevormunden-, fremdbestimmen- oder besserwissen-wollen].

   Bearbeitungsvermerk/e:  von Liebe,Zt2/10  auch an > Annehmen > Eigen/es > Entscheiden > Ermutigung > Fragen > Freude > Hinterfragen > Kennenlernen > Lächeln > Neues > Partnerschaft(6) >
    Respekt  > Wertschätzung  (08.17+erl)         Einfügung: Liebe - ein großes Wort. Was ist das? Zu dir? Zu mir? - erl
    [Wort (großes)+Was ist das (Liebe)+Interesse+zuhören+anerkennen+so lassen+so annehmen+verstehen+selbst+bevormunden, frembestimmen+besserwissen+sorgen+entscheiden)  (>)=. erl 08.17]

 

 

 

 

F-ok
Zt=Zwischentext 
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  Bearbeitungsvermerk/e: 
(>)=. erl ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

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Febr.13(5, Zt15), Febr./April 14(6), Mai 14(Zt6), Sept14(Zt7), Aug.15(Zt2/8), Aug.17(7), Apr.18(Zt2/9), Apr.19(Bild2/1), Aug.21(Zt2/10)
  

siehe auch:   alle Hinweise auf   <<  Seite 1  
 

 

siehe auch:

Angst    Aufmerksamkeit    Authentizität    Autonomie       Beziehung    Bewusst-sein     Eigen-Verantwortung    (Ent-)Spannung     Entwickeln5     Erwartungen      Erzählen    Fragen     Gespräche    Gewalt   Gewaltfreie Kommunikation    Kennen-lernen   Konsens(Syst.Konsensieren)   Krankheit     Lernen     Partnerschaft6    Probieren   Respekt   Rituale     Roter Faden8,4,7(1-9)      RoterFaden9(1-9/verlieben)   Schmerzen    Sehnsucht2    Sexualität     Spiegel-Spiel (Resourcentransfer)      Tun   Versöhnung      Wachsen   Wirkungen    Worte   Zuversicht

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Erweitern     Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')     Verliebt
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH.
Verliebt / Die verliebten Autos

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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  ©  Copyright: Gerhard Salger
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