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Miteinander reden 

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                                        (Unbekannt)

 

 

Miteinander reden  1 

 nach einem Streit

Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  H erzählt, dass zwei Freunde von ihm einen Streit haben. Darüber droht die Freundschaft zu zerbrechen. Freund A hat nun B um ein Gespräch gebeten. Freund B hat sich damit einverstanden erklärt, allerdings unter der Voraussetzung, dass über Vergangenes nicht mehr gesprochen wird. 
H. ist nun ratlos und fragt, was er beiden sagen, wie er die Situation unterstützen könne.

Antwort:  ... die von dir geschilderte Situation deiner Freunde finde ich sehr interessant - auch allgemein.

A möchte also ein Gespräch, möchte auch (meine starke Vermutung) über "alten" Groll und "gestrige" empfundene Ungerechtigkeiten sprechen. Sich also diesen alten Frust von der Seele reden (beschuldigen?). Ich vermute, dass er mit seiner Aufmerksamkeit und dem, wie er sich Gegenwart und Zukunft vorstellt und was er selbst dazu beitragen möchte, eher weniger Gedanken gemacht hat. 

B verstehe ich so, dass er ganz klar bereit ist, einen Trennungsstrich unter das Bisherige zu ziehen. Egal, welche Missverständnisse nun wie genau und warum in der Vergangenheit entstanden sind, sie sind unwiderruflich vorbei und im Gestern verschwunden.
Ein Zurückgehen und Wieder-aufwärmen des alten Geschehens würde nur dafür Sinn machen, daraus unmittelbar zu lernen, wie es künftig besser gemacht werden könnte. Die große Gefahr solcher Frustreisen in die Vergangenheit ist aber, dass damit all die schlechten und belastenden Gefühle von damals ins Hier und Jetzt geholt werden und das Klima wieder nachhaltig vergiften können.
B setzt also, so verstehe ich die Situation, auf eine hohe Eigenverantwortung eines jeden, nämlich mit allen eigenen, aus der Vergangenheit resultierenden, schlechten Gefühlen selbst fertig zu werden, sie loszulassen und "selbst" für einen guten eigenen inneren Zustand, bezogen auf die gemeinsame Freundschaft, zu sorgen.
B plädiert also dafür, im Guten (!!) wieder aufeinander zuzugehen und den Blick auf das Jetzt und Morgen auszurichten.

Ich sehe hier eine vorausschauende und positive Fürsorge (von B) für eine gute Zukunft dieser gemeinsamen Freundschaft.

Beide sollten sich über die jeweiligen Folgen und Wirkungen ihres Tuns im klaren sein. - Dann kann jeder für sich entscheiden, was genau ihm nun wirklich wichtig ist (über Vergangenes zu sprechen und damit die Freundschaft vermutlich zu beenden - oder über Gegenwart und Zukunft zu verhandeln und damit gemeinsam die Freundschaft zu festigen und ihr positive Perspektiven zu geben).

Vielleicht gibt es aber auch einen gemeinsamen Mittelweg. Wenn einer unbedingt auf ein Ereignis der Vergangenheit eingehen möchte, dass sie ausmachen, dass einer Seines erzählt (vielleicht 10 Minuten lang), der andere nur zuhört, ohne etwas dazu zu sagen - und dass sie dann beide (nach einer kurzen Pause) in der Gegenwart und mit dem Blick nach Vorne fortfahren. (?)
Aaaaber - wird das gut gehen, wenn einer das Gift der Vergangenheit auf den Weg der Gegenwart gestreut hat??? 

Gute Themen wären sicherlich für beide: 

Was gibt es alles, was sie beide erfreut und verbindet (da muss eine Menge da sein, sonst würden sie sich auf die Wiederaufnahme des Kontaktes nicht einlassen)? Und was alles kann die Zukunft da noch bringen? ... 

Und besonders: 

Welche Bedürfnisse spürt jeder von beiden "für sich", wenn er auf die gemeinsame Freundschaft blickt und welche Bitte / n richtet er in diesem Zusammenhang für Gegenwart und Zukunft an sich selbst (eigens Wachsen und Entwickeln) bzw. an den Freund (Antwort von diesem: ja / nein / oder anders = verhandeln).
Besonders hier lassen sich alte Schmerzen auflösen, ohne nochmals ausdrücklich in die Vergangenheit zurückgehen zu müssen, denn hinter Unwohlgefühlen und Schmerzen stecken ja "aktuelle, eigene Bedürfnisse", die jetzt angesprochen und zu denen nun Vereinbarungen / Lösungen gefunden werden können.
Eine gute persönlich Vorbereitung (innere Bestandaufnahme) wäre also wertvoll!

 

 

 

 

X X X X X

Einfügung: Annehmen und lieben lernen!

         
Auch sich selbst           
so annehmen           
und lieben lernen!           

 

 

 

Liebe deinen Nächsten
wie dich selbst-
Fange bei dir an
und bleib dran!

Zu dick, zu dünn, krumme Nase, zu kleiner, zu großer, zu schlapper Busen,
kein sportlich durchtrainierter Körper, altmodisch, behindert usw., so meint man schnell,
weil darauf von anderen, also von außen, gerne geschaut und darüber geredet wird.

Dabei wird vielfach übersehen, dass wir alle "verschieden" sind –
und gerade das ist entscheidend dafür, dass jeder etwas "Besonderes" ist.

Jeder, ausnahmslos, ist schön, "in der eigenen Art" -
und zwar ohne vorher von Chirurgen oder anderen
vermeintlichen Helfern verändert (scheinbar verbessert) worden zu sein.

Das zu erkennen und sich SELBST (und andere) so annehmen und
lieben (kennen!) zu lernen, ist deshalb ungemein wichtig.

Dann kann jeder auf die "eigene Art" stolz sein und mit ihr
zufrieden, selbstsicher und rücksichtsvoll begegnen und teilnehmen.

von Annehmen,Zt3  auch an  > Begegnen > Eigene Art (etwas Besonderes) > Erkennen > Kennenlernen > Lernen > Liebe > Miteinander reden > Roter Faden2(1-9) > Schönheit > Selbst > Spiegel > Verändern/Verbessern > Verschieden  (11.16)   
  

X X X X X

Einfügung:  Wege? (Reden u. sonst nichts tun?)

           

Reden           
-gewandt und scheinbar klug-         
und sonst FÜR SICH möglichst          
nichts SELBER tun / verbessern?         

 
Nichts auf der Welt ist dem Menschen
mehr zuwider,
 als den Weg zu gehen, der ihn zu sich selber führt. 
                        
Hermann Hesse

 Bearbeitungsvermerk/e: von Weg2,Zt2/1 auch an  > Dagegen(Widerst.) > Eigen > Gespräche > Mitein.Reden > Möglichk. > Nicht > Selbst > Tun > Verändern/Verbess. > Wer/Wie bin ich?  (11.16+erl/erg.07.17)
  

   --------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: "Zuhören!"

          
Die nochmalige Rückfrage,           
die zum Zuhören einlädt!          

Beim Miteinander-reden ist besonders wichtig, dass einer dem anderen zuhört.
Nun kommt z.B.: "Ah, das kenne ich auch, da habe ich auch meine Erfahrungen gemacht!"  Antwort: "Erzähl!"
Erste Frage: "Interessiert dich das?"  Antwort:  "Ja, natürlich!"
Nochmalige Rückfrage (auf diese kommt es an):

"Was interessiert dich denn besonders?"

Mit diesem "nochmaligen" Nachfragen wird die Aufmerksamkeit des Gegenübers nachhaltig zum Zuhören eingeladen. - Und darum geht's!

von Erzählen2  auch an Miteinander reden  + Gespräch  +  Fragen  +  Aufmerksamkeit + Missverständnisse  07.16

 

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
 A&L erl.

_____________________________________________________________________________________________________________________

Sept.10(1), Okt.13(Bild) 
  

 

siehe auch:

Argumentieren(Reden, zu was?)    Austauschen(teilen)   Bedürfnisse      Bitte    Erzählen(3)     Erzählen(auch: Zt2/1-nochmalige Rückfrage)   Gespräch     Gewaltfreie Kommunikation    Konflikt    Meinung     Partnerschaft2     RoterFaden3(1-9)     Roter Faden4(1-9)        Streit     Streit(5/Respekt+Klären)    Tun     Verhandeln    Verstehen   Wahrheit     Wiederkäuen(!)    Zuversicht(Rühren&Spüren)       Was tun2 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)      Reden - Miteinander     Reden - miteinander / Aufpassen (Konfl.u.Spannungen - Loben u. Anerkennen - Miteinander reden)       Stehen      
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen) 
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)   

LABYRINTH:
Helfer (27) 

 

 

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