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Muss1 

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   Einstellung

   Haltung

 

 

 Bild1

 

                                                            Angelika Wohlfarth

 

 

 

Muss 1 

bedeutet? 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  L. erzählt: "In meiner Familie habe ich mir vorgenommen, das 'muss' auszumerzen, weil ich dem Fordern, Zwingen, Bevormunden und Erwarten den Boden entziehen möchte. Unlängst sagte mir mein kleiner Sohn: 'Mama, bei uns <muss> überhaupt nichts.' Ich selbst bin da noch nicht so weit - ich bin auch nicht ganz so sicher, ob ich das in dieser Radikalität überhaupt will. Was meinst jetzt du dazu?"
 

Antwort:  Ich lese deine Zeilen so, dass du dich mit dem Wörtchen "muss" bzw. dessen Bedeutungen beschäftigst und merkst, dass du radikalen Lösungen gegenüber Bedenken hast.
 
Ich fange mal mit den "radikalen" Lösungen an. Für mich führen die vielfach von einem Gefängnis ins andere Gefängnis, nämlich 'entweder - oder'. Da ist es eng und bleibt bedrängend.
Dagegen öffnet 'sowohl - als auch' das ganze Spektrum der verschiedenen Möglichkeiten. Da wird es weit und leicht. - Aber das nur nebenbei.
 
 

Welche Bedeutungen hat nun das "muss" für dich?

  Musst DU, weil sich das so gehört,

weil du glaubst, dass andere das von dir erwarten,
 
weil du einen inneren Antreiber spürst, dass das so notwendig ist und  du dich sonst nicht wohl fühlst (verinnerlichte Vorschriften und Erwartungen),
 
weil äußere Regeln und Vorschriften das verlangen (z.B. Anstandsregeln, Gesetze, Schulen, Vereine, Gruppen, Religionen. Arbeitgeber usw.),
 
also weil ANDERE (Menschen, Regeln oder auch dein schlechtes Gewissen) das von dir so wollen?

 

 
  oder  

 

 
  Musst DU, weil DU SELBST es FÜR DICH jetzt so willst?
 
- Du hast also gespürt, dass du zu deinem
   eigenen Wohlergehen etwas brauchst
   (Bedürfnis) - JETZT,
 
- du hast das bedacht (geklärt und deine eigenen,
   realistischen Möglichkeiten, Folgen und
   Wirkungen [für dich] geprüft) und
 
- dich dann dafür "entschieden".
   Du hast das also zu deinem Ziel gemacht
   und dir gesagt: "ICH WILL!".
 
Jetzt ist die ganz natürliche Folge, dass DU DEIN Denken und Handeln auf dein Ziel ausrichten MUSST,
sonst wirst du es nicht erreichen und etwas tun, was gegen dich wirkt, dir Nachteile bringt und dir dein Leben schwerer macht. Das wäre selbst-schädigend.
 

Beispiele:

Du hast dich entschieden am Sonntag auf den Berg X zu wandern. Dann MUSST du früh aufstehen und tatsächlich losgehen, sonst wirst du den Gipfel nicht erreichen. 
Du MUSST, weil du SELBST es so FÜR DICH WILLST.

Du hast dich entschieden einen Arbeitsvertrag (Schulausbildung) abzuschließen, um deinen Lebensunterhalt verdienen zu können, nicht untätig sein zu müssen und auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Dann MUSST du pünktlich zu Arbeitsbeginn (Schulbeginn) erscheinen und deine versprochenen Pflichten erfüllten (sonst verlierst du die Stelle / Ausbildung und erleidest Nachteile). 
Du MUSST also, weil du SELBST es FÜR DICH so WILLST.
 

 
Daraus wird deutlich:
 
Mit welcher inneren EINSTELLUNG gestaltetest du DEIN Leben?

   -  Für andere (dazu gehört auch dein eigenes schlechtes Gewissen), weil die das 
      (meinst oder glaubst du) von dir wollen oder erwarten oder dir einsagen oder 
      irgendwann eingesagt haben, dass es sich so gehört und nicht anders - oder

   -  für DICH SELBST, weil DU das aktuell und bewusst FÜR DICH tun WILLST, weil es 
      DEIN Leben reicher, bunter, vielfältiger und intensiver macht und letztlich dein 
      Lachen, deine Freude und dein Wohlfühlen mehrt - oder

   -  mal so und mal anders?
      Im letzteren Fall kommt es darauf an, wo du für dich immer mehr hin WILLST,
      was also DEIN Entwicklungs-Ziel FÜR DICH sein soll.
      Da ist [schon wieder! ;-) ] DEINE eigene Entscheidung gefragt!

Mit der Einstellung, mit der du DIR SELBST gegenüber umgehst, wirst du auch anderen (Partner, Kinder, Mitmenschen) begegnen.

Und wenn andere mit z.B. "Da 'musst' du das so machen! usw." auf dich zukommen, darfst du, wenn dir das möglich ist, davon ausgehen, dass sie es dir gut meinen und dich so auf diese Möglichkeiten aufmerksam machen wollen, die dir "auch" zur Verfügung stehen. Das erweitert vielleicht sogar deinen Entscheidungs-Spielraum.(?)
 
Ja, das sind meine Gedanken zum Thema "muss".
Danke für deine Frage. Sie hat mich herausgefordert, mich eingehender mit diesem Thema zu befassen und MEINE Vorstellungen dazu zu klären. Ich habe für dich geschrieben und selbst eine Menge dazu gelernt. So macht es Freude! Uns beiden!

 

 

Zt1          

 Es gibt kein "Ich muss!",
es sei denn ICH WILL den Inhalt FÜR MICH
und befehle (sage) es mir dann selbst! - Probieren!

 

 

Muss 2

 hat zwei Gesichter!

           Briefwechsel      DU-musst-Gesicht      ICH-muss(will)-Gesicht      ICH muss also?      Hoffentlich NUR

 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  R. berichtet: "Ich bin in meiner Kindheit mit so vielen "muss" aufgewachsen, dass ich mir fest vorgenommen habe, meinem Sohn ein "muss" zu ersparen. Er darf selbst entscheiden, was ihm jeweils wichtig ist und Freude macht. Unlängst ist er in die Schule gekommen und eckt dort ständig an. Es wurde mir sogar nahe gelegt, ihn auf eine Förderschule zu schicken. Was ist denn da los? Ich bin entsetzt. Was meinst jetzt du dazu?"
 

Antwort:  ich lese bei dir, dass das "muss" Horrorvorstellungen auslöst.
 
Wenn du dich für eine Sache entscheidest, dann "musst" du entsprechend handeln, sonst wirst du sie nicht erreichen. Weil DU es FÜR DICH so willst!
 
Wenn sich ein Schüler dafür entscheidet, mehr Wissen lernen und deshalb in die Schule gehen zu wollen, dann "muss" er morgens aufstehen und sich auf den Weg machen - auch am Unterricht teilnehmen, weil ER das FÜR SICH so entschieden hat. Dann wird er das auch mit Freude und Überzeugung machen.
 
Das "muss" als Folge der eigenen Entscheidung, ist unerlässlich.
Ich vermute, dass in vielen Fällen überhaupt keine klare eigene Entscheidung nachgefragt wird. Dann folgt natürlich Unklarheit.
"ICH will" ist eine klare Entscheidung.
Und "ICH muss jetzt" tun /handeln ist die logische Folge / Wirkung meiner Entscheidung

Das "muss" als Folge, weil ANDERE das wollen / entscheiden, tut weh und lockt Widerstand.
 
Sowohl das eine (eigene Entscheidung: ich will), als auch das andere (Übernahme der Folgen und Wirkungen: dann muss ich) ist wichtig, wertvoll und sinnvoll.
Sonst entsteht ein Wetterfahnen-Handeln (Ich mache es halt so, wie es mir gerade in den Kram passt bzw. wie es mir gerade am angenehmsten / bequemsten ist. Ein solcher Mensch ist, weil er es nicht anders gelernt hat, unberechenbar / unzuverlässig - meine ICH. Er kennt keine KLAREN EIGENEN Entscheidungen / Ziele / Konsequenzen / Verantwortung.
 
Um eine gute, eigene Entscheidung finden zu können, sollte auch die Tragweite von Plus und Minus (Folgen und Wirkungen) immer bedacht sein.
Für einen Schüler z.B. auch: "Welche Pflichten habe ich bzw. was tue ich dann, wenn ich nichts lernen darf?"
 

"Muss" hat also zwei Gesichter.

Du-musst-Gesicht (Ich-muss-Gesicht):

Ein verspanntes (anderes) Gesicht
mit zusammengebissenen Zähnen /
zusammengepressten Lippen,
(z.B. von Eltern, Erwachsenen,
Vorgesetzten, Kollegen usw.)
  das fordert,
  erwartet,
  Druck macht,
  Gewalt ausstrahlt,
  Respekt nicht achtet und sagt:
 

"Du musst / sollst das so machen!"
"Du darfst keine Änderungen vornehmen!"
"Genau so ist es richtig, anders falsch!"
"Nur so!"
"Ich weiß, was du jetzt brauchst / 
    machen musst!" 
"Du …, DU…, DU…  usw."

(Aber auch:
ICH muss …., ICH kann nicht anders,
ICH sehe keine anderen Möglichkeiten usw.)


 

Das bevormundet,
       besser wissen und
       recht haben will.

Das geringes Vertrauen und
  geringe Risikobereitschaft und
ein großes Bedürfnis nach
  Sicherheit und
  eher Perfektionismus hat.

 

Das es meist
  ungemein gut meint und
  sich oft sogar aufopfert.

Das es bestimmt so gut macht, wie es das
  gerade kann und dabei nicht merkt,
  dass es dem DU (
ICH) schadet,
  das DU (
ICH) in seiner Freiheit beschneidet
  und einengt;
  sein Sich-entfalten behindert,
  mitunter sogar verhindert.

 

 

 

Ich-muss-Gesicht (Ich-will-Gesicht)

Ein freudiges, fröhliches,
lachendes und entspanntes
eigenes Gesicht

Das spürt:
"Ich werde gefördert und ermutigt,
  begleitet von Nachsicht, Verständnis
  und Wohlwollen,

  aber auch KLARHEIT!"
"Ich darf meine Neugierde ausleben,
  lernen und probieren und
  ich darf auch
  MICH SELBST ausprobieren und
  MICH SELBST entscheiden!"
 
 

Weil ICH - für MICH - es so will!

"ICH entscheide FÜR MICH -
niemand sonst und für niemanden sonst!"

 

ICH genieße diese Freiheit,
die neben Rechten
 

immer auch Pflichten hat.
Sie gehören zu den "Folgen und Wirkungen"
meiner Entscheidungs-Freiheit.

 

Wenn ICH mich also z.B.
dafür entscheide,
einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben,
also eine Arbeitsstelle und
das Arbeitsentgelt dafür zu bekommen

dann MUSS ICH zu den festgelegten
  Zeiten antreten und die
  zugesicherten Arbeiten
  bestmöglich erledigen.



 

ICH MUSS also

weil ICH FÜR MICH
  es so will,
  es SELBST so entschieden habe.
 
Ich kann dazu auch sagen:
  ICH DARF,
  ICH FREUE MICH, dass …

 

Nachlässigkeiten
 

wie:
Ich mag nicht aufstehen!
Ich mag meine Pflichten heute nicht machen!
usw. usw.
wären selbstschädigend.
 
Sie bergen die Gefahr, dass ich das,
  was ICH ja FÜR MICH so WILL,
  wieder verliere,
  das mir also wieder weggenommen wird.

 

Auch Nachlässigkeiten
  anderen gegenüber

wie z.B.
  Mein Vorteil zu deinen Lasten!  oder
  Mein Vorteil auf deine Kosten!
  wären nicht nur beziehungsschädlich,
  sondern würden letztlich
  immer auch MICH treffen.

 

ICH MUSS also

weil ICH FÜR MICH es so will.
  Das ist der Unterschied.
  Nicht weil andere (Menschen
  oder auch Regeln, Erwartungen
  und Religionen etc.) es so wollen /
  mir anzuschaffen versuchen.
Andere können mir viel anschaffen,
  ob ich das dann tue,
  entscheide "nur" ICH FÜR MICH!
 
 Hoffentlich NUR:
  Wenn ICH das wirklich
  "auch" FÜR MICH so will!(?)
  Dann macht es MIR "auch"
  spürbar Freude, tut mir gut.
 
 
-Sonst schade ich mir selbst!-

 

 

X X X X X

Einfügung: Erfolgreich verhandeln und einigen (win+win)!


            Erfolgreich            
verhandeln            
und einigen            
(win + win)           
 

    (Klarheit und            
keine Gewalt!)           

 Wer sich erfolgreich mit einem anderen (oder auch mit sich selbst) "einigen" will,
"muss" immer die Bedürfnisse und Interessen BEIDER Seiten berücksichtigen.
Nur dann ist ein gleichberechtigtes Ergebnis auf Augenhöhe (win + win) zu erzielen.
BEIDE müssen das Ergebnis mit Überzeugung gut heißen bzw.
sich mit den JE EIGENEN Anliegen darin wieder finden
(z.B. JA + JA, Du + Ich  - oder auch -  Ich/außen + Ich/innen).

Nur Streit, nur Dagegen, nur Gegeneinander, nur Nein, Nur-Du oder Nur-Ich,
nur Schweigen, nur Krieg - oder auch nur Rückzug und Verweigerung - sind Gewalt
gegen andere und auch gegen sich selbst - mit meist schlimmen eigenen Folgen und Wirkungen.

von Einigen,Zt1  auch an  > Dagegen  > Eigen  > Gewalt  > Gleichberechtigt  > Klarheit  > Nein  > Nicht  > Muss  > Selbst  > Streit  > Verhandeln  (11.16)
  

X X X X X

 Einfügung: NEIN zu Muss, Druck, Angst u. Zwang! (positive eigene Entscheidung) + Kurzfassung NEIN>JA

        

.NEIN !         

als .positive          
.eigene          
.Entscheidung!          

.Kein eigenes .Muss,         
kein eigener
.Druck,         
keine eigene
.Angst,         
kein eigener
.Zwang!         
 

Mehr .Freude +        
.Entspannung + .Wohlfühlen        
+
.Lachen + .Leichtigkeit!        
 

.JETZT !        

Ein Bekannter erzählte mir unlängst, dass er sich so wohl und .frei fühle.
"Andere müssen am
.Wochenende in die .Berge fahren, auf .Demonstrationen, .Veranstaltungen
oder auf den
.Fußballplatz gehen," sagte er, "weil das eben so sein MUSS.
Ich dagegen gebe mir selbst die
.Erlaubnis zu sagen:
NEIN kein 'Muss', keinen Druck, keine Angst und kein Zwang,
kein
.Bevormunden anderer, kein .Besserwissen und kein .Recht-haben-wollen mehr.

NEIN - ICH .setze mich nur noch für das ein, was ICH wirklich .will!
Dazu höre ich auf meinen
.Inneren Einsager (.Innere Stimme,  Gewissen, .Gefühl) und .prüfe jeweils,
ob das, was ICH dann
.vorhabe, MICH .lockt und .verspricht, mir spürbar Freude zu machen,
auch wie die Folgen und
.Wirkungen wohl sein werden, ob mir das also dann wirklich .gut tun wird.

Seit ICH mein MUSS .verabschiedet habe, bin ich ein .befreiter .Mensch:
Ich tue also das, wonach mir ist, bin mit einem Minimum
.zufrieden,
spüre mehr Freude und
.lache und .scherze viel! - Was will ich mehr?

Das .Leben ist leicht und schön, wenn ICH es in MEINEM Herzen .zulasse!"

Ja! - Dieses NEIN bereitet also den .Weg zu guten eigenen Entscheidungen, zu mehr .Kreativität
und im eigenen
.Körper .spürbarer .Lebensfreude. - Ein positives NEIN. - .Empfehlenswert!

NEIN und das .JA        
dahinter?        

.
Kurzfassung         

Weil hinter jedem NEIN ein JA zu etwas anderem steht:
”NEIN, kein 'Muss' , Druck, Angst, Zwang etc. mehr - und
JA - ICH setze mich nur noch für das ein, was ICH wirklich will (spüre) und
was dann ‘auch’ MIR Freude macht und gut tut!”
.Frage zum JA: "Wie kann ich "bewusster werden" .lernen, .üben, .verbessern?"

 von Nein,Zt1  auch an:  > Angst > Bedürfnisse > Bewusster > Dagegen > Entscheiden > Fragen > Freude > Gefühle > Ich > Ich will > Jetzt > Körper > Lassen > Lernen > Meditat.Gehen u. Laufen > Mensch > Muss > Nicht > Spüren > Tun > Verändern/verbessern > Vielfalt(Neues) > Wege > Wirkungen > Wohlfühlen   (03.17) 
 

X X X X X

 Einfügung:  Leistung? Niemand treibt dich an!  (das auch noch, besser, schneller, weiter, höher)

       

Leistung?         

Niemand steht           
hinter dir,           
um dich           
anzutreiben!          

Nur / Einseitig!           

Niemand steht hinter dir, um dir zu sagen:
"Du musst…, du sollst …., das … auch noch, besser, schneller, weiter, höher!"
NEIN – nur du kannst DICH SELBST antreiben. - Und das machst du ja auch!  Oder?

Willst du das auch weiterhin (die nächsten  2, 5, 10 Jahre) so lassen – oder
es zu DEINEN Gunsten SELBST verändern / verbessern?
Nur mit Vorsätzen, die üblicherweise schnell wieder vergessen werden?
Oder mit wirklichem neuem Tun? - Was genau - und ab wann?

    von Leistung,Zt1/2    auch an: > Muss   > Selbst  > Tun  > Verändern/Verbessern  > Vorsätze > Zeit > Ziele   (07.16/05.17) 
  

X X X X X

Einfügung: Wo Rechte, da auch Pflichten!

Das (verflixte) "muss" ...  (wenn + dann  -  Wer Rechte hat, hat auch Pflichten!):
Eine Erklärung wie “Du musst nichts machen, was du nicht willst!” ist zwar korrekt, aber in dieser Form sicherlich eine Empfehlung, die den Kern verschleiert und bei einem Kind zum Missbrauch verleitet. -  Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung sind sehr wertvoll und wichtig. Aber die volle Tragweite kann dein Sohn vermutlich noch nicht überschauen. Hilfreich wäre es da, wenn du “kurz” mit ihm zusammen mehrere Beispiele durchspielen würdest, wie er handeln könnte und was das dann für ihn und andere voraussichtlich bedeuten würde.- Die Erfahrung, dass er schmerzhafte Folgen und Wirkungen seines Verhaltens/Handelns tragen muss, wird er sicherlich noch öfters machen müssen.
Übrigens: Wenn dein Sohn anderen gegenüber prahlt, du habest gesagt, er müsse nichts machen, was er selbst nicht will, das ist feige. Dein Sohn versucht sich da hinter dir zu verstecken. - Was will ER denn in diesem Augenblick FÜR SICH????
Wenn er für sich etwas will und sich dafür entscheidet, dann MUSS er auch die nun notwendigen Schritte machen. Nicht weil andere das wollen, sondern weil ER das FÜR SICH aus freien Stücken so entschieden hat. - Will ER z.B. bei den Großeltern sein, so MUSS er sich an deren Regeln halten. Will ER in der Schule Neues lernen, so MUSS er sich nach den Regeln der Schule richten. Usw.

von Kinder(7-"muss")  auch an  >  Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Entscheiden  > Muss  > Regeln  > Schule  > Wirkungen    (09.16) 
 

X X X X X

 

weiter           

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zt1)
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

______________________________________________________________________________________________________________________

Juni 13(1), Mai 14(2), April 15(Zt1), Aug.16(Bild1)  

siehe auch:     alle Hinweise von  >> Seite2
 

 

siehe auch:

Authentisch      Autonomie   Bewusster     Danke(auch2)    Eigen-Kompetenz/-Verantwortung     Eltern(2/Höflichkeiten-lehren u.lernen)     Energie(Haltung)      Erwartungen6     Entscheiden     Freude(nicht:nur fun!-auch:3)       Freude4    Glauben    Haltung     Ich will      Ich will(auch:Zt5)       Klarheit       Kinder   Kinder7    Konflikte2     Lebens-Einstellung   Leistung(Zt2/Niemand steht hinter dir...)    Probieren    Programme(auch:Zt3-GEGEN sich selbst)     Roter Faden5,6(aufrecht)+(1-9)        Schönheit (auch:2)    Schuld2         Schule    Schule(8)     Spannungs-Sperren     Tun(Zt2)       Was tun2 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Aufmerksamkeit     Autor(Vielfalt)     Fragespiel     Haltung    Klarheit (Startseite/Grafik "ICH bin / sorge für")     Sichtweisen (Weltbild)     Spiegel(Krisen-)    Stehen     Wie bin ich? / Ich-Wie bin ich? ..(P-Fugru)     Worte  
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)       
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Ärger und Transformation ../ Bereinigendes Gespräch     Gespräch u. Missverständnisse       Helfer (27)         Joker      "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Visionen / Tägl. Visionen (auch Krafttiere) 

 

 

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