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Muss2 

  << Muss1 

 

 

 Bild2

 

                                         Angelöika Wohlfarth

 

 

 Muss 3

 Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung für Kinder (und Erwachsene)?


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:     L. schreibt: "Natürlich habe ich meinem Sohn viele Freiheiten gelassen. Jetzt hat er mich mit der Feststellung überrascht, dass "er gar nichts müsse". In der Schule schockt er seine Lehrer und in der Umgebung seine Freunde und deren Eltern. - So stimmt das natürlich nicht, aber wie korrigiere ich jetzt dieses Missverständnis wieder? – Wie denkst du darüber?"
 

Antwort:  Zunächst gefällt es mir, dass bei euch das Thema Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung schon eine Rolle spielt.
 
Wenn dein Sohn sich dafür entscheidet, dass er z.B. ein Musikinstrument lernen WILL, dann MUSS er auch die Folgen und Wirkungen übernehmen.

ER muss, weil ER es für sich SELBST so entschieden hat, weil er es für sich SO (und nicht anders) WILL.

Er muss dann also lernen und üben. Das ist ein anderes ‘muss’, als wenn andere es von ihm fordern.
 
Geht er z.B. bei Kälte ohne Anorak auf die Straße, dann wird er voraussichtlich frieren und möglicherweise stellt sich dann auch noch eine Erkältung ein. Die Folgen und Wirkungen sind sicherlich mitunter noch erklärungsbedürftig und das Tragen der Verantwortung ist nicht ganz einfach, besonders wenn die voraussichtlichen Folgen unangenehm sind. - Dieses ‘muss’ weil ER es SELBST so will, verlangt auch Disziplin. Doch so geht es leichter und spielerisch.
 
Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung gelten also auch für Kinder.
Bis zur Volljährigkeit in der Verantwortung der Eltern.
 
Doch hin und wieder wird es ohne ein klärendes und bestimmendes Machtwort wohl nicht gehen.
 
Die Verantwortung der Eltern liegt, meine ich, mit dem Heranwachsen mehr und mehr beim Abklären der Frage, ob die Kinder die voraussichtlichen und möglichen Folgen und Wirkungen richtig einschätzen. - So werden Kinder nach und nach in Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung eingeführt. Klarheit und Umsicht (vorausschauendes Handeln) werden eingeübt und trainiert.
 
Solange keine tragischen Folgen zu erwarten sind, sind auch Minus-Erfahrungen für die Kinder notwendig und hilfreich.
Eigene Fehler regen zwar zu Verbesserungen und zum Dazulernen an, sind aber oft schmerzlich. - Dann ist es gut für die Kinder, anteilnehmend von den Eltern oder Großeltern aufgefangen zu werden (z.B. verständnisvoll in den Arm nehmen und trösten).
 
Und für die Eltern ist es oft auch interessant, wenn es ganz anders ausgeht, als befürchtet (auch das wird immer wieder vorkommen – und das ist gut so).
 
Nach und nach wird dein Sohn also lernen müssen, dass auch für ihn gilt:

"Wer Rechte hat, hat auch Pflichten!"

Drei Schritte wären möglichst immer angesagt:

  1.Schritt Klarheit

Was will ICH jetzt genau FÜR MICH?

  2.Schritt Folgen und
Wirkungen
Was bringt MIR das?
Was habe ICH also davon?
Macht mir das Freude?
Tut es mir so auch gut?
Gäbe es bessere Möglichkeiten?

Und wie wirkt sich das aus
  auf meine Umgebung (Eltern, Freunde, Lehrer usw.) und
  auf die Situation (Streit, Ärger, Spätfolgen usw.)?

  3.Schritt Frage:
Selbst-Korrektur?
Will ICH es also FÜR MICH
  wirklich so -  oder besser anders? Wie genau?
  (Ist es dann besser FÜR MICH?)

 

 

 Bild3

   ... weil:  ICH entscheide FÜR MICH,
                                                      
Hannes Jaenicke                                              niemand sonst!
                                                                                        (Und für niemanden sonst!)

 Bearbeitungsvermerk/e:  [wichtig+Scheiss+müssen+entscheiden+für mich+niemand sonst+für niemanden sonst (>)=. erl 07.17]

 

 

 

 

Muss gehen - siehe auch:  Heilen,NL146

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Rechte & Pflichten+Bild3)
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  Bearbeitungsvermerk/e:  [ (>)=. erl ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

_______________________________________________________________________________________________________________________

Aug.15(3), Dez.16(Bild2), Aug.17(Bild3) 

siehe auch:    alle Hinweise von  <<Seite1
  

 

siehe auch:

Eigen-Kompetenz/-Verantwortung     Entscheiden(4-EigenKomp./Verantw.)    Ich will   Kinder     Familie    RoterFaden4(1-9)    Spüren   Verantwortung     Verändern/Verbessern      Was tun2

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung    Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sinn (praktizierender Mensch)     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

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