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O.k.  

 

 

 Bild1

 

                                                           Angelika Wohlfarth

 

 

O.k.  1 

Ich bin o.k. (für mich) - und du bist o.k. (für dich) 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  R. schreibt: "Immer wieder lese ich von dir und höre dich auch sagen: <Ich bin o.k. (für mich) - und du bist o.k. (für dich)!> Zu mir hast du noch nie gesagt, ich sei o.k. für dich. Wieso eigentlich nicht - oder habe ich da was falsch verstanden? Magst du dazu etwas sagen?"

Antwort:  Du bist - scheint mir - erstaunt und verunsichert, dass du von mir bisher noch nicht gehört hast: "DU bist o.k. FÜR MICH!" 
Du würdest das gerne hören, weil du wohl vermutest, das wäre dann ein anerkennendes Lob. Und solches tut natürlich immer gut. 
Aber - du wirst genau das von mir NICHT hören (auch dann nicht, wenn ich dich mag und/oder momentan genau derselben Meinung bin wie du) - und du bekommst trotzdem von mir viel  Achtung, Zuwendung und  Wertschätzung, wenn ich erwähne: "Du bist o.k. (für dich)!"
Einzelheiten werde ich natürlich immer wieder loben und anerkennen, z.B. "Deine Jacke gefällt mir, sie steht dir gut! - oder Diese Ideen finde ich nachahmenswert! usw." - dabei aber kein Pauschal-Urteil äußern.
 
Erklärung: 
Für mich ist "Ich bin o.k. (für mich) - und du bist o.k. (für dich)!" nicht nur Teil meiner Lebenseinstellung, sondern auch ein mir wichtiger Ziel-Satz. Den Inhalt möchte ich noch durchgängiger leben können. Darum bemühe ich mich auch ständig.
 
Dahinter steht für mich die Überzeugung, dass es jeder in jedem Augenblick so gut macht, wie er es gerade kann. Daraus ergibt sich die Herausforderung, mir selbst und anderen immer mit Wertschätzung und Respekt, aber auch mit Wohlwollen zu begegnen.
 
Ich wäre nicht bereit, zu sagen "Du bist für mich o.k.", denn da würde ich dich vorher nach MEINEN (Wert-)Maßstäben bewerten müssen. Genau das will ich nicht.
Ich will nicht beurteilen, aufwerten oder abwerten oder gar bewundern oder ablehnen, sondern dich wahrnehmen, dir zuhören und versuchen DICH in deiner Welt zu verstehen und dich so anzunehmen und zu lassen. 
Auch dann, wenn du für mich unverständlich oder gar unlogisch bist oder handelst. Weil, das habe ich in der Zwischenzeit gelernt: Es gibt nicht 'die Logik', sondern nur deine Logik und meine Logik, nur dein Richtig (für dich) und mein Richtig (für mich).
Und wenn Gemeinsames gefunden werden soll, dann gibt es die Möglichkeit miteinander zu reden, zu verhandeln und sich dann zu einigen, so dass es dann für beide stimmt.
 
So wird dieser Leitsatz lebendig und fruchtbar:

Du bist o.k. und richtig - für dich
und du kannst und darfst dich verändern und weiter-entwickeln, 
wenn du es willst und wie du es willst. 
Weil du entscheidest für dich, niemand sonst.

Das gilt natürlich auch für mich (und jeden anderen):

Ich bin o.k. und richtig - für mich
und ich kann und darf mich verändern und weiter-entwickeln,
wenn ich es will und wie ich es will.
Weil ich entscheide für mich, niemand sonst.

Je mehr ich  diese Erkenntnis für mich verinnerlicht habe, desto bewusster wurde mir, dass ich mich erst dann wirklich weiter-entwickeln kann, wenn ich mich vorher so angenommen habe, wie ich eben gerade bin - mit all meinem Schönen und meinen Fähigkeiten, aber auch mit all meinen Fehlern, Defiziten und Unzulänglichkeiten. So bin ich dann eben gerade, aber ich muss - Gott sei Dank - nicht so bleiben.


Ich bin o.k. - kommt aus der Transaktionsanalyse und beschreibt vier mögliche Grundeinstellungen, mit denen ich mir selbst, dem Du und auch dem Leben begegnen kann: 

Ich bin nicht o.k. - und du bist nicht o.k.
Das spiegelt eine durchgehend negative und pessimistische Lebenseinstellung. Immer und überall gibt es negative Anteile. Auch wenn sie im Verhältnis klein sind, hier werden sie gesehen, betont und genau darauf wird dann reagiert.
Devise: Die Welt ist schlecht, alle sind schlecht, alle wollen mir Böses / mir schaden.
 
Ich bin nicht o.k. - und du bist o.k.
Sich selbst gegenüber ist dieser Mensch negativ eingestellt, kritisch, sieht und bezweifelt den eigenen Wert und verurteilt die eigene Fehlerhaftigkeit, strebt nach Perfektion. Das Gegenüber wird dagegen glorifiziert und überhöht gewertet und gesehen. - Hier ist bevorzugt auch das Opfer zuhause.
Devise: Ich bin klein und unbedeutend - und du bist groß und machst alles richtig.
 
Ich bin o.k. - und du bist nicht o.k. 
Ein Mensch, der sich selbst überhöht und überschätzt und das Du fortwährend verbessert und bevormundet. Der meint, es besser und richtiger zu wissen - und zwar für alles und jeden. - Der Besserwisser oder Recht-haben-woller. 
Devise: Ich weiß wie's richtig ist, auch für dich und alle anderen. Du solltest auf mich und meinen Ratschlag hören. 
 
Ich bin o.k. - und du bist o.k.
Mit dieser Einstellung versucht der Mensch aufmerksam und gleichzeitig wohlwollend und nachsichtig mit sich selbst umzugehen, eigene Fehler zu  beachten und ständig daraus zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Gleichzeitig dem Du auf Augenhöhe zu begegnen. Gleich-berechtigt, gleich-wichtig, gleich-richtig, gleich-zuständig, auch wenn verschieden bzw. anders. 
Hier geht es nicht um beurteilen, bewerten, analysieren und argumentieren, sondern um hin-schauen, hin-hören (zuhören), verstehen (nachvollziehen können), teilen bzw. Anteil nehmen (Empathie) - und respektvoll das Andere begrüssen.
Zentral ist "nicht werten und urteilen", sondern das Verschiedene begreifen, anerkennen und bestaunen.

Mit den Klammerhinweisen "Ich bin o.k. (FÜR MICH) - und du bist o.k. (FÜR DICH)" wird erinnert, dass es sich um zwei gleichwertige, aber verschiedene Menschen handelt. 
Mir hilft das, mich selbst und auch den anderen immer wieder als einmalige und einzigartige "verschiedene" Wesen zu begreifen.
Und wer, wie so oft, im Brustton der Überzeugung z.B. verkündet: "So ist es!", dem höre ich aufmerksam zu und ergänze das dann innerlich zu: "So ist es FÜR DICH! - Wie es für mich ist, kann nur ich sagen!" - So sorge ich für meinen inneren Frieden.
  
Dabei kann es durchaus sein, dass ich einem Menschen begegne, dessen Verhalten mir überhaupt nicht gefällt. - Hilfreich kann es da sein, zu unterscheiden zwischen dem Menschen und seinem göttlichen Kern auf der einen Seite und dessen Verhalten (Denken und Handeln) auf der anderen Seite. 

 

 

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Einfügung: Austauschen/Teilen/Dialog

          
Austauschen           
Teilen           
Dialog          

"Wenn Sie einen Apfel haben und ich einen Apfel habe und wir diese Äpfel dann austauschen, dann haben Sie und ich immer noch einen Apfel. Aber wenn Sie eine Idee haben und ich eine Idee habe und wir diese Ideen austauschen, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben."  (George Bernard Shaw)

Ergänzungen des Autors:          

Das braucht allerdings Neugierde und Offenheit und die Bereitschaft sich selbst und das Du so anzunehmen und so zu lassen, wie es für jeden JETZT eben gerade ist - und vielleicht sogar zu staunen. Und  - jeder darf sich verändern und weiterentwickeln wann und wie er es für sich will!

Und wenn der Austausch         
schriftlich ist         
(z.B. über eine Liste         
im Internet):        

Wer sich anregen lassen mag, der möge das zum Anlass für höchst-persönliches Tun nehmen.
Wer etwas von sich beitragen (teilen) mag, der möge auch dieses tun. Anregungen sind immer willkommen - sicherlich auch noch für ein paar andere.
Und wer die Stirne runzeln und sich verweigern will, der möge auch dieses mit Genuss tun.
Ob das jeweilige Tun zu mehr Freude beiträgt, kann jeder spüren, wenn er aufmerksam sein mag.

von  Brainstorming  auch an  > Austauschen  > Gespräche  > Meinung  > Sichtweise     Erg.  > Annehmen  > Aufmerksam  > Entscheiden  > Entwickeln  > Freude (nicht:nur fun!)  > Genießen  > Jetzt  > Lassen  > Miteinander  > Neugierde  > Offenheit  > O.k.  > Selbst  > Spüren  > Staunen  > Tun  > Verändern/Verbessern  (11.16)     
 

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Einfügung: Charlie Chaplin erzählt:

Charlie Chaplin erzählt anlässlich seines 70. Geburtstages, was ihm alles klar und möglich geworden ist, als er begonnen hat, sich selbst anzunehmen und zu lieben, z.B. mit (Einfügung des Autors): "Ich bin o.k., so wie ich gerade bin - und ich kann und ich darf mich verändern und weiterentwickeln, wenn ich es will und wie ich es will. - Ich entscheide für mich - niemand sonst - und für niemanden sonst!" 
von Liebe,TdW.12.11  auch an:  > Annehmen  > Entscheiden  > Entwickeln  > Ich will  > O.k. > Verändern/Verbessern  (10.16)  
   

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Einfügung: Fragen helfen immer!

 

Fragen helfen immer!         

 Fragen helfen immer!  (an das Gegenüber oder auch an mich selbst!)
"Das habe ich nicht verstanden!"  (Für mich war das geringfügig!)
"Ich verstehe dich da nicht!" (Ich würde es ganz anders machen.)

Klar, weil wir alle "verschieden" sind - verschieden denken, verschieden handeln,
verschieden reagieren und verschieden richtig sind (jeder eben in seiner Art).

Fragen helfen da, besseres Verstehen und mehr Klarheit zu finden!
Es geht primär nicht um das Denken, Folgern, Interpretieren oder Beurteilen
des Zuhörenden, sondern um das, was der Absender auszudrücken versucht.
Da gilt es aufmerksam und offen zuzuhören - und im Zweifel zu fragen.
z.B. Wie hast du das gemeint?  oder
       Wie ist das für dich?  oder
       Wie sind da die Zusammenhänge bei dir? oder
       Wie ist das bei dir passiert?   usw. - usw.

vom Fragen3,Zt10   auch an  > Anders  > Gespräch  > Klarheit  > Kommunikation  > Missverständnisse  >  O.k. > Verschieden > Verstehen  (08.16)
  

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Einfügung: Gleichwertiges Begegnen!

            
Gleichwertiges             
Begegnen!            

 Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen;
dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten;
dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen;
zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen;
dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen;
dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen;
von dir Abschied nehmen, ohne Wesentliches versäumt zu haben;
dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich für sie verantwortlich zu machen;
dich informieren, ohne dich zu belehren; dir helfen, ohne dich zu beleidigen;
mich um dich kümmern, ohne dich ändern zu wollen;
mich an dir freuen, so wie du bist.
Wenn ich von dir das Gleiche bekommen kann,
dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern.
 
Wandspruch in einem englischen Souvenirladen
Übersetzung: Mathias Güldenstein - Quelle unbekannt

von Begegnen,Zt4 auch an  > Besserwisser(Partersch.7)  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Erwartungen1  > Freude (nicht:nur fun!)e > Gefühle(auch 'ungute')  > Geschenke1  > Gleich.. > Glück  > Liebe  > O.k.  > Spüren  > Urteilen    (10.16)      
 

 

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 Einfügung: Kennenlernen=sehen+hören+spüren+fragen!

           

Kennenlernen =         
zugewendet                    
hinsehen,          
hinhören,          
spüren und fragen!          

+ Offenes und neugieriges          
Interesse!          

+ Respekt!          
 

+ IMMER WIEDER!          

 Genaueres Kennen-lernen-wollen verlangt
'Fragen nach Einzelheiten'.
Zum Beispiel:
Was machst du alles?
Was macht dir am meisten Freude?
Wie geht das im Einzelnen?
Was würdest du noch gerne machen (Ziele)?
Tut dir das alles gut?
Fördert es dein Wohlfühlen, deine Entspannung und deine Leichtigkeit?
Was hältst du davon, dass Deines FÜR DICH momentan völlig o.k. ist,
du aber trotzdem dich und deine Sichtweisen, dein Denken und dein Handeln
durch Dazulernen von Neuem weiterentwickeln darfst?
Möchtest du das?

von Kennenlernen,Zt2/1  auch an  > Beziehung > Entwickeln > Fragen > Freude > Lernen > O.k. > Respekt > Sichtweisen > Spüren > Vielfalt > Zuversicht (02.17) 
  

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Einfügung:  Respekt, Entscheiden, Gleichberechtigung

           
Respekt,           
eigene Entscheidungen           
         und           
Gleichberechtigung           

 “Respekt”, also aufmerksam und zugewendet zuhören, fragen, kennenlernen, verstehen,
so annehmen, achten und wertschätzen von sich selbst und von anderen, ist ein zentraler Wert.
Ein Entwicklungsweg, der nur Schritt für Schritt möglich ist.
Jede eigene Veränderung / Entwicklung hat immer Einfluss auf die nähere und weitere Umgebung.
Entsprechend verändert sich auch die Welt.

Die Entwicklungsschritte hat jeder - soweit sie ihn betreffen - SELBST in der Hand,
weil NUR er für sich zuständig ist und SELBST entscheidet, niemand sonst.
Alles andere kann er nur mit-bestimmen oder mit-gestalten.

Da verstecken sich dann auch gefährliche Versuchungen, sich einmischen,
andere fremd-bestimmen und es besser wissen, bevormunden und recht haben zu wollen.

Auch das andere bestimmen-wollende Erwarten und Fordern.

Tödlich für jede aufrichtige und gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe.

Jeder ist (FÜR SICH) so o.k., wie er gerade ist - eben in der jeweils eigenen Art.
Da gibt es keine Ausnahmen (auch wenn die angebotenen Inhalte nicht immer gefallen).
Jeder macht es außerdem immer so gut, wie er es gerade kann
z.B. man selbst, der Partner, Eltern, Kinder, Freunde, Kollegen usw.!
Gleichberechtigung verlangt eigenes Bewusster-werden und ist anstrengender als Nichts-tun
(z.B. Bedürfnisse erzählen, verhandeln und einigen / win + win). Aber der Einsatz lohnt sich!

von Respekt,Zt2/1  auch an > Achten > Annehmen > Aufmerksam  > Bedürfnis > Bewusster > Beziehung > Eigen > Einigen > Entwickeln > Erwarten > Erzählen > Fragen  > Gleichberechtigung > Kennenlernen > O.k. > Partnerschaft(6) > Selbst > Spüren > Verändern/Verbessern > Verhandeln > Verstehen > Weg > Wertschätzen > Wirkungen > Zuversicht  (11.16)
 

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Einfügung: Dein "richtig" kannst du spüren!

     
Dein "richtig"        
kannst du "spüren"!        

Nur du entscheidest         FÜR DICH!                

 Niemand kann DIR sagen, was FÜR DICH richtig ist.
Jeder erzählt ausnahmslos nur die eigene Wahrheit oder zitiert andere
(z.B. Schule, Wissenschaft, Religion, Professoren, Doktoren oder andere, scheinbar kluge Leute).
Von anderen kommen also nur deren Meinungen oder Empfehlungen, vielleicht auch Bitten.

DEIN Denken und Handeln entscheidest immer nur DU FÜR DICH.
Dafür treffen dich auch die Folgen und Wirkungen.
Du kannst es "spüren", ob DU DIR gut tust (Freude, Wohlfühlen, Leichtigkeit, Zufriedenheit) -
oder ob DEIN eigenes Verhalten DIR eher schadet (ungute Gefühle, Druck, schlechtes Gewissen usw.).

von Richtig,Zt2  auch > Bitte > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Erzählen > Freude (nicht:nur fun!) > Gefühle(auch 'ungute') > Gesundheit > Handeln > Heilen > Inhalte > Machen > O.k. > Selbst > Spüren > Wahrheit > Wer / Wie bin ich? > Wirkungen   (10.16)
 

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Einfügung: Sich selbst so annehmen?

          
Sich selbst            
so annehmen?          

 Nimmst du dich eigentlich selbst so an (O.k.?), so wie du bist?
Du musst ja nicht so bleiben, darfst dich weiterentwickeln, wenn du es FÜR DICH willst
und wie du es FÜR DICH willst.
Wichtig ist allerdings, dass es DIR spürbar Freude macht UND so auch gut tut!
Nur DU entscheidest FÜR DICH! (Als Eltern [ = zwei! ] natürlich bis zur Volljährigkeit letztlich
auch für deine Kinder (gemeinsam beschlossene Familien-Regeln = Grundgesetz der Familie?)

von Annehmen,Zt2  auch an  > Eltern  > Entwickeln  > Familie  > Freude (nicht:nur fun!)  > Kinder  > O.k.  > Regeln  > Spüren  > Verändern/Verbessern  > Vielfalt  (09.16)
 

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Einfügung: Verschieden!

Ergänzung: Jeder ist vom anderen VERSCHIEDEN – in seinem Äußeren, in seiner inneren Einstellung und Entwicklung, in seinem Denken, Handeln und Verhalten. Ich, du und jeder ist FÜR SICH so, wie er gerade ist, richtig und wertvoll – UND kann, darf und soll sich in der eigenen Art (und Weise) + Zeit weiterentwickeln. - Jeder ist für sich also o.k. – und braucht für sich UND die anderen “Respekt” – Achtung, Anerkennung und Wertschätzung – ständig!
Jeder darf und sollte immer auch ein gutes VORBILD sein (für die eigenen Sichtweisen > Wie sind die?). z.B. extravagantes Erscheinungsbild, Löcher in den Hosen, linke / rechte / braune Ansichten, sexuelle Orientierung, Religion, Tätowierung, Grundsätze wie 'keine Gewalt, nicht auf deine Kosten oder zu deinen Lasten, also SELBST' usw. usw. Also nicht nur 'darüber' (klug) reden, sondern SELBST so gut es schon geht tun (handeln / vormachen)!

von Gfk2/2,Ergänzung  auch an > Verschieden  +  >
Entwickeln > Gespräche > O.k. > Respekt > Sichtweisen > Tun u.entspr.handeln > Vorbilder > Wertschätzung  (02.17)
  

X X X X X

 

 

 

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung (Zitat,NL136)
A&L erl.

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April 12(1), Dez.16(NL136), Dez.18(Bild1)

ALLTAG / Thema der Woche ab 20.03.12       ALLTAG / Newsletter Nr. 136 vom 21.03.12:   (Wdh.unter "Wer/wie bin ich?")
NL136 -
Ich bin schon recht, wie ich bin! -
UND - ICH kann und darf mich verändern / verbessern / weiterentwickeln, wenn ICH das will und wie ICH das will! -  UND - Nur ICH entscheide für mich, niemand sonst - und für niemanden sonst! - UND  -  Wer nicht in der Einseitigkeit verkümmern will, braucht, um im Gleichgewicht zu bleiben, immer auch sein UND.
 (Einfgng:08.16)

Zwischendurch höre ich immer wieder Äußerung wie: "Ich bin schon recht, so wie ich bin - oder vielleicht nicht?" - Gemeint ist damit dann meist: "Ich bin so - und so kann ich auch bleiben! - Ich muss mein Denken und Verhalten nicht verbessern, mich nicht weiter-entwickeln, nicht vor meiner eigenen Türe kehren. - Aaaber die anderen, z.B. Partner / Eltern / Kinder / Kollegen usw., die sollen …. !"
Doch genau das ist ein fataler Irrtum. Keiner kann den anderen verändern, sondern immer nur sich selbst bzw. die eigene Art, auf andere zu- bzw. einzugehen. - Wir Menschen sind auf Veränderung und Wachstum angelegt. Wir verändern die eigene Sicht von einem Tag auf den nächsten, wenn wir z.B. eine Nacht über neuen Gedanken schlafen oder sogar von einer Minute auf die nächste, wenn sich neue Erkenntnisse einstellen.
Ein witziger und zugleich sehr wichtiger und zutreffender Ausspruch von Adenauer wird immer wieder gerne zitiert (hier sinngemäß): "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?" Er hat also über Nacht neue Erkenntnisse gesammelt und mutig seine bisherige Einstellung revidiert. Auch Politiker sind also (mitunter ;-) ) lernfähig.
Wer sich nicht verändert und weiter-entwickelt, ja sich vielleicht sogar dagegen wehrt, bleibt stehen, wird unbeweglich und letztlich starr, wie ein Ast, der abstirbt, dürr wird und irgendwann bricht.

O.k. meint also den respektvollen Beginn jeder Weiter-entwicklung, jedes Kennenlernens, jeder menschlichen Begegnung:
Ich nehme mich und auch dich so an, wie ich / du gerade bin / bist.
     "Wie bin ich denn?"  und  
     "Wie bist du denn?"
Jetzt können sich neue Türen öffnen!
     "In welche Richtung will ich (für mich) immer mehr streben?"  und 
     "In welche Richtung willst du (für dich) immer mehr streben?"

Übrigens: Meine persönliche Richtung, um die ich mich besonders bemühe, ist eine dreifache:
    - Neugierde und Offenheit, Respekt und Wertschätzung,
    - Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung,
    - mehr Freude spüren (die so auch gut tut), Lachen von Herzen und Leichtigkeit (Entspannung).
               ***Was wir ablehnen, hält uns fest. Was wir lieben, gibt uns frei.   Bert Hellinger***  

von O.k.,NL136+Einfgng  auch an  > Entwickeln  > Gleichgewicht  > Kennenlernen  > Partnerschaft(6)  > Respekt  > Wer / Wie bin ich?  (08.16)  Einfügung: Ich bin schon recht!

 

 

 

siehe auch:

Begegnen    Beschwerden     Chancen(auch:2-Du darfst)    Entscheiden(4)   Entwickeln     Erwartngen6     Gefühle(ungute/auch:Zt2/1)     Geschichte11   Gewalt(2)     Gleichberechtigt usw.     Haltung      Ich     Kennenlernen   Kennen-lernen5     Kinder5    Kommunikation3(+Lösungen)     Lernen    Liebe(Charlie Chaplin)  Loslassen    Mensch2      Partnerschaft2(o.k.)      Respekt(m.Beisp.)     Richtig(Zt1)      Roter Faden8(1-8)     Schmerzen2      Spiegel-Kabinett     Standort(2 "!)   Streit3      Verändern     Verändern(auch:9-Meinungsäußerung)      Verschieden(jeder vom anderen)   Verstehen2    Vielfalt     Wachsen(Wähle d. Vielfalt!)      Was tun2   Wer / Wie bin ich?

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Opfer      Respekt(2)-o.k.(Transaktionsanalyse)      Verhalten     
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)

 

 

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  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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