Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
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Partnerschaft 1 

        >> Teil 2 

        >> Teil 3 

  •       Bild 

  • Partnerschaft (1)  -  Sehnsucht

  • Partnerschaft (2)  -  Ich o.k., du o.k. - und  trotzdem .... ?

  • Partnerschaft (3)  -  teilen und mit-gestalten 

  • Partnerschaft (4)  -  braucht wenig und viel ...

  • Partnerschaft (5)  -  braucht auch klare Ziele und
                                       Bereitschaft zum Engagement 

  •        Wie wäre es so?  (Zt1) 

  •        Partnerschafts-Kompass (Zt2)  (je 3 Grundentscheidungen) 
      
      
    Einfügung: Beziehungs-Checks + Ich-Checks! Immer wieder prüfen und vorbeugen!
    Einfügung: Miteinander braucht BEIDE und WIN+WIN!
       
      

    Einfügung: Anders - gegenseitig 'gut tun'!                     =  Seite2
    Einfügung: Erwarten - oder mit Respekt bitten?            =  Seite2

    Einfügung; Fehler od. andere Sichtweisen?                 =  Seite2
    Einfügung: Frieden braucht Verstehen!  Verstehen verlangt: ....      =  Seite2
    Einfügung: Gleichwertiges Begegnen!                         =  Seite2
    Einfügung: Gute Ergebnisse / Lösungen (win + win)     =  Seite2
    Einfügung: Ich bin schon recht!  zu Partnerschaft(6)     =  Seite2
    Einfügung: Kennenlernen>"besseres" + Verständnis-Fragen, statt Besserwisserei, Rechthaberei usw. = Seite2
    Einfügung: Liebe - ein großes Wort! Was ist das? Zu dir? Zu mir?   =  Seite2
    Einfügung:  Regeln vereinbart oder Bla - bla?               = Seite2

    Einfügung:  Respekt, Entscheiden, Gleichberechtigung                  = Seite2
    Einfügung: Überblick (Piloten-Check-Liste)                  =  Seite2
     

                   Seite 2:

                   Seite 3:

  •          Partnerschaft (8)  -  Hilfe! Ich weiß 
                            mir nicht mehr zu helfen!  (Was tun?)  >> 

  •          Partnerschaft (9)  -  "Liebe machen!" _
                             und dann?  (Was tun?)  >>

  •          Partnerschaft (10)  -  Besonders wichtig sind ... !

 

 

Bild

 

               (Angelika Wohlfarth) 

 

 

Zt1      

Wie wäre es so?
Eine neugierige, wachstumsbereite, bewusste Partnerschaft, die zwar auf Sympathie gründet, vielleicht auch Verliebtheit auslöst und dennoch immer weiß, dass da zwei 'verschiedene' Menschen einander begegnen - und jeder ist, wie er ist, für sich selbst so völlig o.k..
Doch wenn diese zwei 'Verschiedenen' nun respektvoll miteinander wollen, dann können sie das im Guten nur, wenn sie einander achtsam kennen-lernen (jeden Tag neu), ständig die je eigenen Möglichkeiten nutzen und erweitern und verbindende Brücken bauen.
Außerdem, sich auch - gerade in guten Zeiten - auf Lösungsrituale für Konflikte und Missverständnisse einigen. Zu einer offenen und tiefergehenden Kommunikation und eigener Veränderung und Weiter-entwicklung also bereit sind. 
So der Liebe einen Boden bereiten.
Freude, Humor, Scherzen und Lachen von Herzen sollten mehr und mehr dazu gehören, vor allem spürbare Freude für jeden und für beide.

 

 

 Partnerschaft  1

Sehnsucht

 

Eine Partnerschaft, in der ich mich wohl fühlen kann - in der ich mich in Freiheit entfalten und gleichzeitig ein freudiges Zusammengehörigkeitsgefühl spüren kann - wo ich angenommen bin, wie ich bin - wo ich mich anlehnen und zurückkehren kann - wo ich Zärtlichkeit und Nähe, Unterstützung und Förderung bekomme - die abwechslungsreich und unterhaltsam ist - in der ich reden kann und in der mir zugehört wird - in der ich verstanden werde - in der ich meine Sexualität lustvoll auslebe kann! - Eine glückliche Partnerschaft 'einfach(!)' - danach sehne ich mich, davon träume ich.

Wenn ich die vielfach resignierten und oft auch spöttischen (?) Bemerkungen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis höre, wenn ich die anderen, mir bekannten Ehen und Partnerschaften sehe, wenn ich  meine eigene  Situation betrachte, dann frage  ich mich :

Ist das, was ich möchte, was mich bewegt und wovon ich träume
                        realistisch -       oder ist es Illusion ?
 
Und -                wie genau -       soll es eigentlich sein,
                        wie genau -       soll das gehen ?

Was genau  will ich  und was genau  will ich  dazu beitragen?

 

Fragen!

Unbequem ! - Aber doch auch wichtig !
Sie fordern zur 'Auseinandersetzung' und verhelfen zu  eigener  Klarheit und  eigenem Überblick.

Wie wünsche ich mir meine Partnerschaft ? 
Welche Inhalte müssen (müssten) für mich dabei sein ?
Welche Säulen sind es für mich, die Partnerschaft tragen,
   lebendig erhalten und Wachstum ermöglichen ?
Was kann und will ich dazu beitragen ?
   Was kann und will  ich mich  trauen ?
Was will 'ich' für mich und bei mir dazu-lernend
   und wachsend, verändern und weiter-entwickeln,
   um meine Ziele und mein Wohl-fühlen
   in 'diesem' Zusammenhang zu fördern ?

Gibt es eigentlich einen Menschen 'der' (oder eine Situation 'die') mich glücklich 'machen' kann ? Oder gibt es viele Menschen, mit denen zusammen ich 'mein Glücklich-sein' intensiver leben, spüren und genießen kann?  Die mir auch immer wieder Stütze und Ermutigung sind, die mich immer wieder auch mit Nachsicht und auch Forderungen konfrontieren?
'Menschen ' - ' Menschen + Kameraden ' - und vielleicht einen (wer wünscht sich das nicht ?)  ' Menschen + Kameraden + Partner (Mann/Frau) ' ?

Stimmt das, dass ich das, worauf es ankommt, nur im eigenen Inneren finde ?
Wer bin ich? - Wie bin ich? - Wie will ich immer mehr sein ?
Was will ich - für mich - von dir - von anderen - von der Welt - vom Leben ?

Es ist schon lange her, da bin ich zufällig auf einer Parkbank mit einer zusammengesunken dasitzenden alten Frau, sie kam mir wie eine Zauber-Hexe vor, ins Gespräch gekommen. Ganz nebenbei sagte sie unter anderem, als wenn es das Selbstverständlichste der Welt wäre:

"Neugierig und interessiert Fragen an sich selbst stellen - 
eigene  Antworten dazu finden -
und damit sich selbst, anderen und der Welt  begegnen !
Es ist spannend! - Jeder Tag neu und voller Überraschungen! - 
Und es darf Spaß machen!"

Also: Fragen und nach Einzelheiten und neuen Möglichkeiten suchen. Auch wenn Unsicherheit, Angst und natürlich auch die Herausforderung, 'dafür' dann was zu tun, immer wieder dabei sind! 

 

 

Partnerschaft  2

 Ich o.k., du o.k. - und trotzdem verändern?




Also - ich verstehe das nicht: Wenn in einer Partnerschaft wirklich dieses "Ich bin o.k., so wie ich jetzt eben bin! - Und du bist o.k., so wie du jetzt bist!" gelebt wird, dann heißt das doch, dass jeder so angenommen ist, wie er ist. Da braucht es doch dann keine Streitereien oder gar Veränderungen zu geben?


Ja, diesen Standpunkt habe ich schon öfters gehört: "Ich will im Miteinander so angenommen werden, wie ich bin - und fertig!"

Ja genau, das meine ich!

"Ich bin o.k. - und du bist o.k.!" hat nichts mit verändern, dazulernen und weiter-entwickeln zu tun.

Wieso nicht? Der andere kritisiert also nicht an mir rum, sondern nimmt mich so - und lässt mich auch so, wie ich bin. Ich darf alles sagen, so wie ich es eben sagen will - und ich darf alles machen, so wie ich es eben machen will - ich darf sein, wie ich eben bin. Da sollte doch dann 'verändern' kein Thema sein. 

Wir sprechen hier von 'Partnerschaft'! Zwei Menschen haben sich zusammengefunden, weil sie miteinander leben wollen.

Genau! - Und irgendwann geht das Gezänke los, von wegen verändern - oder anders machen  - oder so nicht - oder das ärgert mich - oder da fühle ich mich gekränkt - oder - oder - oder -.
Wenn mir so was passiert, dann fühle ich mich nicht angenommen, nicht so akzeptiert, wie ich bin! Mein Gegenüber signalisiert mir ja deutlich, dass ich so, wie ich bin, nicht o.k. bin. - Das hat doch mit Gleichberechtigung nichts zu tun. - Dann gibt es Streit. Ich lass mir doch nicht von meinem Partner sagen,
dass ich was verändern soll. So weit kommt's noch!

Diesen Ärger verstehe ich gut. Doch er entsteht durch einen Irrtum.

Das ist kein Irrtum! Das sind absolut handfeste Streitereien mit dicker Luft und Beleidigt-sein. Zum Kotzen!

Völlig richtig. Das sind die Folgen des Irrtums.
Der Irrtum entsteht dadurch, dass zwei verschiedene Inhalte kunterbunt durcheinander gemischt werden, nämlich 
1) Ich bin o.k.  und  du bist o.k.!  und 
2) Wir haben uns entschieden, miteinander in einer Partnerschaft zu leben.

Das verstehe ich nicht, wo liegt denn da der Unterschied?

"Ich bin o.k., so wie ich bin!  und  Du bist o.k., so wie du bist!" ist eine höchst-persönliche innere Einstellung, eine Haltung, mit der ich mir selbst und dir begegne. Mit Respekt, Achtung und Neugierde, mit dem Wissen, dass wir 'verschieden' sind und Gleiches durchaus auf verschiedene Art und Weise erledigen, vielleicht dann auch zu verschiedenen Ergebnissen kommen. 

"Ich bin o.k. und du bist o.k.!" ist also meine innere Einstellung. Sie erwartet NICHT vom anderen "Lass mich so, wie ich bin!" Eine derartige Erwartung wäre schlimm, weil sie den 'gemeinsamen' Entwicklungsprozess verweigern und damit Stillstand im Miteinander verlangen würde.
Ich stelle mir gerade zwei Autos
vor: Ich bin ein Opel und du ein VW. Wir sind verschieden, keine Frage. Aber dann geht es weiter mit Fragen: "Wer bist du denn - und wie bist du denn - und wie machst du das - und wie gelingt dir jenes - usw.?"

Die gleichen Fragen natürlich auch an dich selbst.

Und so beginnt ein Austausch und ein Sich-kennenlernen.

Soviel und so weit, wie beide das eben wollen. Mit Stärken und Schwächen. Ohne zu behaupten oder überhaupt zu denken: "Ich bin der Bessere, der Stärkere, der Schnellere!" Nein: "Ich bin 'anders' als du und du bist 'anders' als ich!"
"Ich bin so in Ordnung, wie ich bin - und du bist so in Ordnung, wie du bist!"

Und was ist nun mit der 'Partnerschaft'?

Ich komme gleich darauf zu sprechen. Lass mich bitte nur nochmals zusammenfassen:
"Ich bin o.k. und du bist o.k.!" ist eine respektvolle Grundhaltung jedem Menschen gegenüber. Meine! Sie bestimmt mein Verhalten und Handeln. Und sie ist natürlich auch sehr wichtig für eine Partnerschaft.

Eine Partnerschaft ist das kleinste Team der Welt.

Team, also gleichberechtigt den gemeinsamen Erfolg gestaltend!
Partnerschaft ist die Entscheidung von zwei Menschen, miteinander und aufeinander bezogen zu leben - und zu gestalten, ein ständiger Entwicklungs-Prozess.

Also "Ich bin o.k. und du bist o.k.!" ist eine innere Einstellung, die vom Verschieden- und Wertvoll- und Wichtig-sein eines jeden Menschen ausgeht. Da bin ich nicht besser oder schlechter oder mehr Wert oder auch weniger Wert als ein anderer. Ich bin ein Mensch - und du bist ein 'anderer' Mensch. Das ist die Basis der Begegnung.
Eine gute Partnerschaft baut genau darauf auf, ist aber nichts fest Gefügtes, sondern etwas Zerbrechliches, das von zwei 'verschiedenen' Menschen ständig geformt, ständig den neuesten Entwicklungen angepasst und damit in Bewegung gehalten w
ird.

Was du sagst, ist goldrichtig!
Dieses In-Bewegung-sein in der Partnerschaft hat wieder zwei wesentliche Ursachen:

1) Zwei 'verschiedene' Menschen, von denen jeder FÜR SICH so völlig in Ordnung ist, wollen gemeinsam ein Miteinander leben. Das geht nur, indem sie sich aufeinander zu bewegen, aufeinander eingehen und damit von der je eigenen Idealvorstellung zugunsten des Miteinanders abrücken. Nicht weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen. Weil es auch so gut sein kann, aber dadurch das Miteinander erst möglich wird und so spürbar mehr Fülle und Lebensqualität entsteht. Beide gewinnen!

2) Jeder Mensch entwickelt sich ständig weiter, täglich. Jede neue Erfahrung, jede neue Begegnung verändert, erweitert, macht reicher und im Laufe des Lebens, wie man so schön sagt, reifer.
In einer Partnerschaft will nun ein sich selbst weiter-entwickelnder Mensch mit einem anderen, verschiedenen, ebenfalls sich selbst weiter-entwickelnden Menschen ein gutes Miteinander leben. Die höchst-persönlichen Prozesse werden also zwangsläufig auch den Miteinander-Prozess zusätzlich bewegen.

Da liegt vielleicht eine Erklärung für die Trennung von Paaren, wo sich im Laufe der Zeit der eine weiter-entwickelt, der andere sich dem verschließt und davon nichts wissen will.

Das sehe ich auch so!

Partner gestalten also 'ihr' Miteinander zusammen. Und wenn sie das jeweils mit der respektvollen Grundeinstellung "Ich bin o.k. und du bist o.k.!" tun, dann sind gute Voraussetzungen für ein freudevolles Gelingen gegeben. - Oder?

Genau! - Und das hat überhaupt nichts mit 'anpassen' zu tun. 'Anpassen' heißt ja, ich gebe Meines auf, um es so zu machen, wie du es möchtest. Das hat nichts mit 'beide gestalten' zu tun.
Kleines Beispiel aus dem Alltag: Wenn beide je alleine gehen, dann hat jeder 'seinen' Rhythmus. Schneller oder auch langsamer, mit größeren oder auch kleineren Schritten. - Wenn beide zusammen einen Spaziergang machen, ist es schön, einen gemeinsamen Geh-Rhythmus zu haben. - Wie entsteht der nun? 

Wohl in vielen Fällen dadurch, dass sich die Frau beim Mann einhängt und an seinen Rhythmus anpasst. Ohne lange nachzudenken bzw. nachzuspüren, wie das nun für sie ist.

Das vermute ich auch. Doch wenn beide das Miteinander auch wirklich gemeinsam gestalten wollen, auch beim Spazierengehen, wie wäre das dann in der Praxis?

Ich denke, dass zunächst mal jeder seinen eigenen Wunsch-Rhythmus kennen muss. Und von dem aus bewegen sie sich aufeinander zu. Der eine wird also ein wenig schneller, der andere ein wenig langsamer. Jedoch nur so weit, dass es für jeden immer noch schön ist. Und jetzt entsteht, wenn es klappt, ein 'neuer, gemeinsam gestalteter' Rhythmus. Gelebtes Miteinander.

Das ist anstrengender, als sich einfach anzupassen, aber so macht es dann auch mehr und spürbar Freude.

Und hin und wieder kann man ja auch mit dem anderen nur mitgehen, ohne sich selbst groß gestaltend zu beteiligen.

Natürlich! - Entscheidend ist immer, dass es beiden gut tut - und dass sich beide im Miteinander wohl fühlen! 

Noch etwas: Müssen sich immer beide gleichzeitig aufeinander zu bewegen?

Nein! Mal bewegt sich der eine mehr auf den anderen, mal sich der andere mehr auf den einen zu und mal machen sie es auch zu gleichen Teilen. Das hängt vom Einzelfall ab. 

Interessant! Jetzt habe ich es verstanden, dass es sich um zwei verschiedene Paar Stiefel handelt ("Ich bin o.k. und du bist o.k.!"  und "Verändern in der Partnerschaft"), die man nicht durcheinander werfen darf. Sonst entsteht ein Kuddlmuddl. - Danke!

Dir auch "Danke!" für die gemeinsame Spurensuche!

 

 

Partnerschaft  3

 teilen und mit-gestalten

 

Ich war Teilnehmer eines Wochen-Seminars. 
Es ging darum, in Gesprächen - spielerisch - herauszufinden, was eigentlich Partnerschaft zwischen Mann und Frau bzw. einem ICH und einem DU ist.

Lächelnd schaute sich Ralf - unser Gruppen-Leiter - um und sagte langsam und betont: 

"Eine gute Beziehung zum Partner - mit viel Freude miteinander und aneinander!
Geht das? Und wenn JA, wie geht es besser? 
Sammeln wir doch mal weitere Fragen dazu!" 
 

Das taten wir dann auch. Die wichtigsten haben wir aufgeschrieben:

Was ist Partnerschaft - und wozu eigentlich Partnerschaft?

Was hat jeder für sich davon? 

Ist der Gewinn mehr als ein Abenteuer - mal hier, mal dort?

Welchen Preis hat eine Partnerschaft?

Auf was gilt es zu verzichten? 

Sind das wirkliche Verzichte - oder hat sich da vieles überholt, weil jetzt Besseres möglich wird?

Passiert Partnerschaft einfach und geht gut oder schlecht - oder wie kommt sie zustande?

Wird uns die Fähigkeit, ein guter Partner zu sein, in die Wiege gelegt - oder woher kommt sie?

Welche Komponenten verhelfen zu einer besseren Partnerschaft (ähnlich der Fächer-Vielfalt in der Schule)?

Gibt es da Ähnlichkeiten mit einem 'guten Schüler'? Der wird das ja nur, wenn er eine Menge Neues lernt, sich damit intensiv auseinandersetzt, das Gelernte irgendwann versteht, es anwendet und ständig aktualisiert und weiter-entwickelt.

Welchen Einsatz (Engagement 'dafür') verlangt eine gute Partnerschaft? 

Ständig? - Oder nur bis zur gesellschaftlichen oder kirchlichen Dokumentation (Eheschließung)?

Welche Feinde hat eine gute Partnerschaft (z.B. Nachlässigkeit, Illusionen, un-realistische Vorstellungen, Un-Klarheiten, vermeintliche Selbstverständlichkeiten und Erwartungen, Einseitigkeit/nur Außen usw.)?

Wie ist das, wenn zwei sich gut 'ergänzen'? Die Defizite und Schwächen des einen, kann der andere ausgleichen. Passt das so? 

Oder ist das Aufforderung und Hilfe, sich selbst weiter zu entwickeln, dazuzulernen und zu wachsen (mit Erkenntnissen, Fertigkeiten und deren Anwendung)?

Wie ist das, wenn Partner wirklich gleich-wertig, gleich-wichtig und gleich-zuständig sind? - Wirkliche Partner? - Beide?

Wie geht es leichter, spielerischer, mit mehr Spaß?

 

PARTNERSCHAFT, 
sagte Ralf am Schluss dieser Vorrunde, ist 

- Beziehung zu einem Menschen, mit dem ich zusammen  

- körperlich und seelisch, in innerer und äußerer Nähe zu leben versuche - 
  so gut es eben geht - und möglichst immer besser. 

Mit dem zusammen ich im gegenseitigen Vertrauen und auf der Grundlage von Liebe / Zuneigung z.B. vereinbart habe:

- die Bereitschaft zu  unserem  'Miteinander' (mit allen daraus entstehenden
  Freuden und allen dafür notwendigen und machbaren Anstrengungen) und

- bestimmte Inhalte als 'exklusiv'  (z.B. Nähe, Zärtlichkeiten, Sexualität, Intimität
 
usw. = nur wir beide und miteinander).

NÄHE heißt: 
Weniger Abstand. - Durch das innere Aufmachen werde ich empfindsamer und verletzlicher. Freuden und Schmerzen werden intensiver spürbar. Es gibt höhere Höhen und tiefere Tiefen, das Leben wird dichter und reicher. Ich bin beteiligt und von allem betroffen. 
Zum 'ICH + DU' geht mich alles etwas an! 

Wir können Beziehungen gestalten, indem wir das Abstand-/Nähe-Verhältnis verändern. 
"Dann gehe ich eben mehr auf Abstand!"  - Wer kennt das nicht? Das kann schmerzlich sein.

Das Gefühl von 'Nähe und Zusammengehörigkeit' muss gepflegt werden, um erhalten zu bleiben. Das geht wohl nur, wenn auch für die Möglichkeit von BEWEGUNG gesorgt wird. 
Jetzt allerdings weniger Richtung vor + zurück (Nähe + Abstand / das gehört auch dazu), sondern mehr in Richtung  Oberfläche + Tiefe,  Außen + Innen,  Sich-öffnen + mit-teilen / zeigen + Anteil nehmen / verstehen + miteinander gestalten.
 

Es würde zu weit führen, alle, wenn auch spannenden Einzelheiten dieser Woche zu erzählen. - Doch die Ergebnisse hier in Kurzform:
 

PARTNER

Partner ist derjenige, der sich gleich-berechtigt, gleich-wichtig, gleich-kompetent, gleich-zuständig und gleich-verantwortlich fühlt für
sich selbst
 -  die gemeinsame Beziehung  -  und den anderen.

Der sich dabei aber bewusst ist, dass nur er für sich selbst entscheidet.

Anteilnahme, Mittun und Unterstützung durch den Partner lässt sich erbitten, dafür kann man sich einsetzen und darum kann man werben. Darüber lässt sich auch verhandeln.
Versuchte Fremd-Bestimmung (Du sollst .., du musst .., du kannst doch .. usw.) ist nicht nur respektlos, sondern trennt und zerstört, auch wenn sie momentan einfacher ist und vielleicht sogar das gewünschte Ergebnis bringt. 
Das dient nur einem! - Da fehlt das Gleich-Gewicht!
 

TEILEN

Außen:

- das Bett   (Sexualität, Zärtlichkeiten usw.),

- gemeinsame Interessen  (Neigungen, Urlaub usw.),

- gemeinsames Erleben  (Essen, Besuche, Veranstaltungen, 
  Tanzen, Gruppen usw.),

- gemeinsame Anschaffungen und Abmachungen  
 
(Wohnen, Geld verdienen, Kochen, Fenster und Klo putzen, 
  Betten machen, Sauberhalten von Wäsche und Wohnung 
  usw.), 

- Zeit, freie Zeit, Lebens-Zeit,

- usw.

Innen:

Gespräche - erzählen - er-klären:
Ich von mir und über mich !     Du von dir und über dich !

- Freude,

- Leid,

- Erlebnisse, Eindrücke, Gelungenes und Misslungenes,

- Gedanken, Vorstellungen, Vermutungen, Spekulationen,

- Befürchtungen, ungute Gefühle, Ängste, Widerstände, 
  Schmerzen,

- Wünsche, Bedürfnisse, Hoffnungen, Sehnsüchte, 
  Träume, Ziele,

- usw.

Das innere Teilen eröffnet den Weg zum gegenseitigen Verstehen, Anteil-nehmen und Sich-einigen über 'verschiedene' Bedürfnisse und Wichtigkeiten.

Zwei Menschen sind 'zwei verschiedene Menschen', auch wenn sie Partner sind und sich sehr lieb haben! - Geteilte Freude bringt doppelte Freude, geteiltes Leid halbiert das Leid und bringt große Erleichterung (ganz abgesehen von neuen und eigenen Lösungs-Ideen, die im Zuge des Erzählens einfallen oder über Fragen oder die Stellungnahme des Du erkennbar werden).
 

GESTALTEN

Teilen ist die Voraussetzung für jeden, um gemäß  

- seinen eigenen Anliegen,

- der momentanen Situation und den erkennbaren Möglichkeiten und

- den für die Partnerschaft gemeinsam vereinbarten Zielen 

nun in der eigenen Art mit-gestalten zu können.
 

'Mit-gestalten' hat immer die  drei Faktoren: 

    ICH 

+  unsere Beziehung 

+  DU !
 

Alles, was eine Partnerschaft und damit das Miteinander fördert, wächst aus dem

- "Ich gestalte mit!"  +  "Du gestaltest mit!"

-  im Sinne 'unserer Beziehung' =

-  wir besprechen es miteinander und einigen uns auf ein Ergebnis, 
   das "mein ja"  und  "dein ja"  findet  (Konsens).
 

Diese Zusammenstellung ist eine allgemeine Orientierung. 
Es ist wichtig, dass jeder für sich selbst und zusammen mit dem Partner überprüft, ob  persönliche Ergänzungen notwendig sind.
 

Am Schluss fassten wir alles in wenigen Kern-Sätzen zusammen. - Einstimmig! 

Das war schwer, weil wir teilweise um einzelne Worte ringen mussten. 
Doch schließlich haben wir es geschafft:

Ich lebe eine Partnerschaft nicht, um  dich  glücklich zu machen!

Ich selbst kann dich auch gar nicht glücklich machen !  

Ich kann nur, so gut es eben gerade geht, dazu beitragen, dass  du dich  in dieser Beziehung zwischen MIR + DIR glücklicher fühlst !

Das ist ein gewaltiger Unterschied in Ziel und Richtung des  eigenen  Verhaltens und Tuns!

 

Ich lebe eine Partnerschaft, um  durch  die Beziehung  zu dir  und  in  der Beziehung zwischen  MIR + DIR  selbst  mehr Freude, Intensität und Lebens-Glück zu verwirklichen, zu spüren und zu genießen!  (Mit und ohne Kinder - und gleichgültig, in welcher äußeren Rechtsform!)
 

Das geht nur, wenn

ich  alles  mir  mögliche tue, um in der Partnerschaft zwischen MIR + DIR meine Wünsche und Bedürfnisse zu beachten und zu vertreten, um mich wohl, zufrieden und glücklich zu fühlen, so gut es gerade geht

und auch

du alles dir mögliche tust, um in der Partnerschaft zwischen DIR + MIR deine Wünsche und Bedürfnisse zu beachten und zu vertreten, um dich wohl, zufrieden und glücklich zu fühlen, so gut es eben geht

und

ICH und DU zusammen-wirken und zusammen-helfen, das zu verbinden und daraus immer wieder gemeinsame und  gute Lösungen für beide zu entwickeln.
 

Also:

ICH  bemühe mich nicht nur um 'mich und die Beziehung zu dir' sondern auch um 'dich'

und

DU  bemühst dich nicht nur um 'dich und die Beziehung zu mir' sondern auch um 'mich'! 

Das geht nur, wenn wir beide, ICH + DU, uns bemühen,  in jedem Augenblick wach und bewusst zu sein!  -  So gut es gerade geht! - JETZT!
 

Keine leichte Aufgabe!

Doch - auf der Grundlage der Liebe zueinander wird es zur erstrebenswerten Aufgabe und im Ergebnis zu einem erfüllteren Leben -  für beide !
 

Es war eine heiße Woche! 
 

Umwälzende, unbequeme und gleichzeitig hoffnungsvolle neue Erkenntnisse hat sie gebracht,
vor allem die Überzeugung und die Zuversicht:

"Es lohnt sich, eine liebevolle und lebendige Partnerschaft ein-zu-üben!"

Das geht, wenn beide das wollen und es zum gemeinsamen Anliegen machen! 
 

Nach der Devise: 

Wir drei - ICH + DU + unsere Beziehung zueinander - haben Vorrang!



Ob vollständig oder unvollständig, ob richtig oder falsch - in jedem Fall haben sich in diesem Seminar viele Möglichkeiten und Anregungen ergeben, 
  die eigenen Vorstellungen zur Partnerschaft zu klären, 
  diese mit dem eigenen Partner zu besprechen, 
  gemeinsame Ziele zu beschließen und 
  gemeinsame Wege der Verwirklichung zu suchen.

Nun gilt, wie überhaupt:  Es tun! - JETZT!

 

 

Partnerschaft  4 

braucht wenig und viel ... 

 

Sich mögen und 

aneinander Gefallen empfinden,

sich vertrauen und sich gegenseitig - jetzt - 

wahrnehmen und so (be-) achten,

sich aufeinander ein-lassen (zwei verschiedene Welten!).

 

Die je eigenen Gefühle und Bedürfnisse 

spüren und (be-) achten, 

sie ausdrücken und einander erzählen, 

sich verständlich machen 

und für das Eigene eintreten.

Zuhören und Fragen stellen, 

zueinander Stellung nehmen.

 

Sich einigen !

So, dass es dann BEIDEN immer wieder gut geht,

jedem für sich alleine und beiden miteinander.

 

Sich dafür entscheiden, nun

"gemeinsam" dieses Schiff  Partnerschaft  zu "führen",

das nur mit zwei eigenständigen, je voneinander 

"unabhängigen" Steuer-Rudern auf Kurs 

gebracht und gehalten werden kann.

Es verlangt ZWEI achtsame und umsichtige Steuerleute,

gleich-wichtig, gleich-berechtigt, gleich-zuständig und 

gleich-verantwortlich!  -  GLEICH-ZEITIG!

 

Um für Unvorhergesehenes und Belastendes 

"bessere" Lösungs-Strategien zu entwickeln - 

und natürlich auch, 

um das schon vorhandene Schöne und Mögliche 

zu erhalten, zu erweitern und zu verbessern,

ständige neugierige Bereitschaft zum Engagement, 

Verändern, Neues einbeziehen, Ausprobieren und 

Dazu-lernen - jeder FÜR SICH - und beide miteinander.

 

Es MITEINANDER sich schöner und angenehmer machen,

als alleine - für BEIDE!

 

Freude spüren und sich wohl fühlen!

Spüren, dass es so schöner, reicher und lebendiger ist, 

als alleine oder mit einem anderen!

 

 

 

Partnerschaft  5 

braucht auch klare Ziele und Bereitschaft zum Engagement 

 

Zwei  verschiedene  Menschen, die innerlich von ganz verschiedenen Welt-Bildern und Sichtweisen ausgehen (sie haben bis jetzt ja auch in ihren Herkunfts-Familien und im bisherigen Lebenslauf ganz Verschiedenes erfahren und erlebt) - auch mit je verschiedene Wünschen, Träumen, Hoffnungen und höchst-persönlichen Sehnsüchten - begegnen sich  - als Mann und Frau und in verschiedenen Interessen (z.B. Sport, Politik. Beruf usw.), die jeder von beiden auch mag - und verlieben sich.

Sie entscheiden sich dafür, gemeinsam weiterzugehen.

Nun beginnt notwendiges Dazu-lernen für jeden! 
Sich gegenseitig genauer kennen-lernen, sowohl der verschiedenen Lebens- und Entwicklungsgeschichten, der verschiedenen momentanen Weltbilder, der höchst-persönlichen Neigungen, Träume und Ziele, 
um dann  miteinander 

durch je  eigenes  Verändern und Dazu-lernen,

durch Aufeinander-zugehen, 

durch Entwickeln und Verwirklichen gemeinsamer Ziele und Anliegen

nach und nach 

eine dritte Welt (Partnerschaft) 

zu erschaffen (gemeinsam neu zu erfinden), 

in der sich dann  beide  wohl und zufrieden fühlen, die dann auch ständig von  beiden  getragen, genährt und weiter-entwickelt wird.

In der Wirkung ist es ähnlich, wie wenn beide zusammen mit den Spitzen der Zeigefinger eine runde Weltkugel zwischen sich halten, sie rotieren lassen, gemeinsam für ihr Gleichgewicht sorgen und sie gleichzeitig durch An- und Umbauten ständig schöner zu machen versuchen, jeder aus seiner Sicht. 

Je besser sie zusammen-spielen, also lernen, miteinander zu reden, einander zu beachten und gute gemeinsame Lösungen zu entwickeln und zu verwirklichen, desto leichter und vergnügter wird es mit und in dieser gemeinsamen Welt werden.

Jeder tanzt sich selbst und gleichzeitig tanzen auch beide miteinander das Gemeinsame.

Es bleiben also  Ich  (als eigene Welt) und  Du  (als eigene Welt) - und wir entwickeln und erschaffen  BEIDE eine weitere gemeinsame Welt, unsere  Partnerschaft, in der wir zusammen sein und uns begegnen können - als Mensch - Kamerad - Geliebte/r (Mann/Frau) - Eltern usw.

Um die Kräfte bündeln und so einsetzen zu können, dass es dem Miteinander dient und damit  beiden zugute kommt, ist das Herausfinden  GEMEINSAMER ZIELE , sowohl innerer, wie äußerer, hilfreich und wichtig!
 

In einem gemütlichen Gespräch entwickelte mir ein Freund seine Ziele für eine Partnerschaft: 

" Gemeinsam ab und zu was anstellen, miteinander reden (mehr voneinander kennen- und verstehen-lernen, Anteil nehmen), kuscheln, Freude miteinander und aneinander gestalten und spüren, Zusammengehörigkeits-Gefühl. - 

Staunen können, sich überraschen lassen, sich auf Neues und bisher Unbekanntes einlassen, lachen, genießen!   Power und Stille!   Unfug und bedachte Tiefe!   Humor, List und Teufelei! 

Na ja, da steckt eine ganze Menge drin!

 

Immer "bewusster" werden, immer achtsamer für den Augenblick. 

Lehrling des Lebens sein (und Leben ist Lachen!)! 

Damit verbindet sich auch die Neugierde "innen" zu beobachten und herauszufinden wie ich im Einzelfall Situationen angehe, zu beobachten, wie andere das machen - jeweils mit welchem Erfolg. Dazu dann neue, einfache, praktische und attraktive (spielerische) Verbesserungs- und Dazu-lern-Möglichkeiten (als Erweiterung und Ergänzung bisheriger Praktiken) zu (er-) finden. 

Das dann alleine oder mit dem Partner zusammen zu probieren und, wenn erfolgreich, einzuüben.

Damit das gegenseitige Sich-zerfleischen in der Beziehung durch weiterführende und kreative Ideen zu ersetzen. Nicht dass damit die Probleme weniger werden. Im Gegenteil!. Es wird anstrengender, weil weniger unter den Teppich gekehrt wird. 

Damit zeichnen sich dann aber auch Lösungen im Sinne beider  ab! 

Es wird "menschlicher"! 

Und jetzt wächst das Gefühl der Zufriedenheit und innerer Verbundenheit. - Denke ich mir! 

Ziel (noch ein Ziel):      Zwei Menschen - mit Respekt - je vor sich selbst und vor dem anderen!

 

Ich bin sicherlich nicht bequem. Ich fordere mich selbst - und damit auch das Du!

Ich spüre immer wieder meine Angst - und auch meine Bequemlichkeit.

Trotzdem strebe ich weiter, so gut es halt gerade geht!

Und am schönsten kann es sein - denke ich mir - wenn das Miteinander immer mehr zu einem spielerischen gemeinsamen Entdecken und Neues finden (und erfinden) wird.

Wer hat nicht Bammel vor einer Expedition ins Unbekannte. Und doch lockt sie!

All das Schöne und Schwierige probierend, spielend und mit Hingabe zu packen - ich denke, je mehr das gelingt, desto tiefere innere Zufriedenheit schöpft jeder für sich.

 

Partnerschaft in das eigene Leben mit-einzubeziehen ist ein grundlegender Umbruch im eigenen Leben!  Partnerschaft beschenkt und fordert: Viele zusätzliche und tiefere Freuden und Genüsse! Veränderung und Erweiterung des Eigenen! Ständige Herausforderung zum  eigenen  Weiter-entwickeln und zu neugieriger Achtsamkeit jeden Tag!     Denn  nichts  ist selbstverständlich!

 

So vieles gehört dazu - gemischt - und gut dosiert - beide Polaritäten - dann passt es! "

Dem habe ich im Augenblick nichts hinzuzufügen!

 

 

Zt2      

                 Partnerschafts-Kompass 


Und jeder macht es so gut, wie er es im
jeweiligen Augenblick gerade kann!

Eine partnerschaftliche Beziehung braucht 
      (Sex und)   "sechs" Entscheidungen - ... :

Drei vom ICH:
    Ich mag dich sehr (mit allem Drum und Dran)!
    Ich will mit DIR (mit allem Drum und Dran)! 
    Ich rede mit dir, höre zu und beteilige mich! 
                             und
drei vom DU:
    Ich mag dich sehr (mit allem Drum und Dran)!
    Ich will mit DIR (mit allem Drum und Dran)! 
    Ich rede mit dir, höre zu und beteilige mich! 
                              und
das täglich - im Tun, im Sein, laut oder leise!

Weil  -  was morgen oder in der Zukunft ist, weiß keiner!

Bearbeitungsvermerk/e:  [(>)Partnerschafts-Kompass+Kompass  =erl 09.17 ] 

 

 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Beziehungs-Checks + Ich-Checks! Immer wieder prüfen und vorbeugen!

        

Beziehungs-Checks    

in Partnerschaft,          
Ehe und           
Familie           

Auch:  ICH-Checks!      
 

Immer wieder           
prüfen und           
vorbeugen!           

 Immer wieder überprüfen Piloten ihr Flugzeug vor dem nächsten Flug - selbst und mit großer Sorgfalt - auch, wenn sie das schon gestern getan haben, auch, wenn es gerade aus der Werkstatt gekommen ist. Sie tun es mit Umsicht, Vorsicht und Engagement und setzen auch ihre ganze Erfahrung und
ihren Instinkt ein. Um nichts zu übersehen oder zu vergessen, bedienen sie sich einer Check-Liste.
Ein beruhigendes und sehr erfolgreiches Verfahren!

Die Piloten einer Beziehung, einer Ehe, einer Familie, sind die beiden Partner. Wie gut, wie tragfähig und wie beglückend ist diese Lebens-Beziehung derzeit wirklich? Darf es in den kommenden 2, 5 oder 10 Jahren so weiter gehen? Tut das BEIDEN gut? Ist das also FÜR BEIDE rund und schön?
Oder wären Kurskorrekturen wichtig, um Ermüdungserscheinungen und Absturzgefahren vorzubeugen? 

Als achtsame/r Pilot/in der Beziehung von MIR zu MIR (gelebte Verbindung von Außen und Innen)
spüre und beachte ich auch ständig MEINEN eigenen Gesamt-Zustand (Lebensgefühl).

 von Beziehung,Zt3/1  auch an  Achtsamkeit > Familie > Gefühle(auch 'ungute') > Ich > Leben > Partnerschaft > Probieren > Spüren  (06.17)                    
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Miteinander braucht BEIDE und WIN+WIN!

          

Miteinander           

braucht BEIDE          
und möglichst          
WIN + WIN!          

  

Miteinander braucht, wenn es denn entstehen soll, immer BEIDE,
je bereit, neugierig, interessiert und aufmerksam aufeinander einzugehen und mit zu gestalten.
= erzählen + zuhören + verstehen + ggf. ergänzende Fragen zum Inhalt (Verständnis-Fragen) +
annehmen / so lassen / so wertschätzen.
Danach Frage: Wollen wir gemeinsam oder jeder für sich und alleine?
Wenn ein gemeinsamer Weg gefunden werden soll: + verhandeln + einigen + Ziel: WIN+WIN.
Jeder Beteiligte sollte bei gemeinsamen Lösungen einen Zugewinn haben,
sonst bleibt einer auf der Strecke (wird also vielleicht benachteiligt).

 von Miteinander,Zt2  auch an > Annehmen > Aufmerksam > Einigen > Erzählen > Familie > Fragen > Gespräch > Konsens > Lassen > Lösungen(einigen)

 > Partnerschaft  > Verhandeln > Verstehen > Weg > Wertschätzen > Ziel  (06.17+) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 >> weiter           

 

 

Partnerschafts-Kompass                                    - siehe auch: Partnerschaft,Zt2

Partner                                                             - siehe auch: Meinung(2)

Partnerschaft                                                   - siehe auch: Beziehungen,Zt3/1(Checks)
                                                                            Miteinander,Zt2   Liebe,Zt2/10

                                                                            Kennenlernen,Zt2/2  O.k.,NL136

Partner                                                            - siehe auch: Kummer(1)   Glück,NL81

Partnerschaften-Hinweis                                   - siehe auch: RoFa9, Basis für ...

Bis hierher > S.1 >Partnerschaft                      Bis hierher > S.1 >Partnerschaft

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
  
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.=   Bearbeitungsvermerk/e: 
[(>)  =erl  ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

______________________________________________________________________________________________________________________

Juni 06 (1+2), Juli 06 (3), Okt.07 (4+5), Mai 09 (Zt2-Kompass), Febr.10(Zt1), Dez.13(Bild) 

siehe auch:    alle Hinweise von   >> Seite2  +  >> Seite 3 
  

 

siehe auch:

Anders      Ärger     Anfang(1,Beziehung/Partnerschaft-auch:Zt1,spielerisch))     Austauschen(teilen/Dialog)     Beziehung (Check, auch:TdW04.06)     Beziehung5(trennen/verbinden)     Beziehung6(Herausforderung!)     Erzählen3     Familie (1)-SchwiegerMutter     Familienkonferenz(n.Soziokratie)     Einigen     Fehler     Fragen(Knack-Fragen für eine Beziehung/Zt6)   Geschenke     Kleidung     Kinder4(Scheid/Trennung>Groß-,Schwiegerelt, Verwandtsch.)    Krisen     Kommunikation     Lebens-Ziele    Meinung     Miteinander4+5     Möglichkeiten     O.k.  Probleme(auchZt3)     Programme     Ratschläge     Regeln2     Respekt(m.Beisp.)     Roter Faden7(selbst tun/1-9)     RoterFaden9(1-9)   Scheibchenweise     Sehnsucht    Standort2(o.k.)    Streit      Spiegel-Kabinett     Tipp d.Tages   Träume(auch:Bild2)   Verändern     Versprechen      Visionen   Wie geht's     Zugänge

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Botschaften (Signale)       Haltung      Mensch-werden (A-Fugru)      Mensch-sein (C-Fugru)     Partnerschaft      Partnerschaft - Dialog und     Partnersch.7 (Zwei Wege, zwei Wirklichkeiten)     Respekt (1-Krieg)     Respekt(2)-o.k.(Transaktionsanalyse)     Sichtweisen (Weltbild)        Sinn (praktizierender 'Mensch')       Stehen     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)  
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Joker      Partnerschaft     Partnerschaft-Stimmungseinbrüche und Verantwortlichkeit     Partnerschaft1 (schaukeln)      PartnerschaftsGrundGesetz     Partnerschaft / Vielleicht ginge es auch so (Miteinander /Partnerschaft /Liebe /Loben /Das Schöne anerkennen u. fördern?)      "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)

 

  

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