Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
[ Inhalt ]         
Zurück ] Home ] Weiter ]          [ Autor ]

 

    

Partnerschaft 3 

    << Teil 1 

    << Teil 2 

  •      << vorher 

  •  Partnerschaft (8)  -  Hilfe! Ich weiß mir
                                       nicht mehr zu helfen!  (Was tun?)  

  •  Partnerschaft (9)  -  "Liebe machen!"  -  
                                        und dann?    (Was tun?)  

  •  Partnerschaft (10)  -  Besonders wichtig sind ... !

  •    

 

 

Partnerschaft 8 

 Hilfe! Ich weiß mir nicht mehr zu helfen!


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  W. schreibt: "In meiner Partnerschaft erlebe ich nur noch Streit. Ich liebe meinen Mann, sonst wäre ich längst davon gelaufen. Gestern z.B. bin ich ganz glücklich von einer Veranstaltung nach Hause gekommen, habe mich ins Bett gelegt und an ihn angekuschelt. Er hat nichts gesagt, sondern sich weggedreht. Das war schlimm. Heute Morgen war er dann schon weg. Nun habe ich die Absicht, ihm meinen Kummer in einem Brief zu schreiben (Entwurf lege ich bei). Auch möchte ich selbst dazulernen, wie ich meine Bedürfnisse besser erklären kann. Auch anderes, was mir hilft, z.B. ruhig und zugewendet zu bleiben. Was meinst du dazu?"

Antwort:  Du steckst im Moment ganz schön in Not. Ich fühle mit dir und ich bin der Überzeugung, dass jedes Paar seinen eigenen Weg suchen und gehen muss. Die Situation, die du beschreibst, kenne ich auch (ähnlich).

Ganz großartig finde ich es, dass du die Herausforderung annimmst und für deine Liebe eintrittst. Auch dein Ansatz, bei dir selbst etwas zu verändern und dich weiter zu entwickeln finde ich goldrichtig.

Zu dem Text, den du geschickt hast:
Der Text ist prima, doch mein Gefühl sagt NEIN. Ich glaube nicht, dass mit Schreiben viel auszurichten ist. Es ist ausgezeichnet, dass du "für dich" schreibst (z.B. Tagebuch / hilft dir, deine Eindrücke zu sortieren und zu klären), nicht aber an deinen Partner.

Wie würde ich wohl an deiner Stelle eine solche Situation angehen?

  • Das Gespräch suchen. Vielleicht nach einem guten Essen.
    "Ich würde dir gerne ein bisschen was von mir erzählen - wärest du bereit, mir zuzuhören?"
    Wenn er ja sagt, erzähle Deines. Bitte nur ICH! Kein Angriffe, kein Vorwürfe, keine Erwartungen! Kein "Du hast...   Du musst...! usw.", also keine Du-Formulierungen.
     
    Bleib bei dir selbst (das ist schwer genug ;-) ): 
       Wie du es siehst,                                                                   (ICH .... )
       wie du es erlebst,                                                                   (ICH .... )
       wie du dich dabei fühlst (spürst),                                          (ICH .... )
       ob du bestimmte Bedürfnisse hast (welche), die dir wichtig sind,
         alleine und auch gemeinsam, die im Moment unerfüllt sind,     (ICH .... )
       wie du es gerne mehr möchtest (DU für DICH!!) und                   (ICH .... )
       was du SELBST (und ohne ihn auch dazu drängen zu wollen / einladen JA, 
         drängen NEIN) dafür tun willst, dass es sich immer mehr in die von dir 
         gewünschte Richtung entwickelt.                                        (ICH .... )
     
  • Vielleicht magst du ihm am Schluss deines Erzählens sagen, dass du ihn magst und was du besonders schön an und mit ihm findest.                               (ICH .... )
    Schließlich dich auch dafür bedanken, dass er dir bis hierher zugehört hat.
     
  • Ich würde ihn dann auch fragen / einladen, ob er erzählen mag, wie er das alles sieht bzw. erlebt (vielleicht auch ein andermal, wenn sich das Heutige gesetzt hat und eigene Überlegungen geklärt werden konnten).
      
  • Schließt beide diese schmerzliche Situation ab mit einem Friedens- / Versöhnungsritual. Es wird dir / euch sicher was einfallen. Es darf auch  lustig sein.
      
  • Sorge für deine / auch euere Freude, Inhalte die gut tun und Freude machen. Höhepunkte! Z.B. nach diesem Gespräch eine gemeinsame Spazierengehrunde.
     
  • Schenke ihm das, was du dir von ihm wünschst! 
     
  • Sorge sehr gut für dich, deine Freude und einen entspannten, fröhlichen inneren Zustand. Achte und übe möglichst täglich achtsames Gehen und Laufen (an frischer Luft), Gleichgewicht und deine Haltung! - Entdecke auch für dich NEUE Inhalte, die dir gut tun und dich weiter bringen (Kurse, Seminare, einschlägige Ausbildungen, Themen die dich anspringen, auch Kommunikation).
     
  • Beachte dein Spüren!. 
     
  • Probiere - und beobachte jeweils die Wirkungen.

Trau dich!!  :-)))

Ich schicke dir viele gute Gedanken und einen Arm voll Sonnenschein!

 

 

Partnerschaft 9 

 "Liebe machen!" - und dann?


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage: L. erzählt: "Wenn ich mir die Tierwelt und die Menschenwelt anschaue, dann sehe ich viele Parallelen: Tiere zeigen ihr Balzverhalten um Nachkommen zu zeugen und sie kümmern sich ums Futter. Bei den Menschen ist das ähnlich, auch sie machen sich (angeblich) schön und interessant, um zu imponieren und das zu erreichen, was sie treibt: "Liebe machen!" Manchmal entstehen dann auch Nachkommen, manchmal auch Krankheiten als Andenken. Und dann bleiben viele Menschen zusammen und wundern sich, dass die Beziehung irgendwann auseinander bricht, obwohl sie doch eine ganze Menge gemeinsam machen. - Wie siehst jetzt du diese Situation?"
 

Antwort:  Ja, du beschreibst es sehr treffend: Die Partner machen einiges gemeinsam, aber sie kümmern sich meist nicht (oder zu wenig) um die eigene Weiter-Entwicklung, um die eigenen und kreativen Seiten, darum, was gerade ihre eigenen Bedürfnisse sind und was sie wann für sich wirklich wollen.
 
"Man macht das so - und alle machen das so - und das ist auch ganz nett - und so wird es auch erwartet".
So werden das eigene Leben und die eigene Lebenszeit mehr oder minder todgeschlagen,
ohne für sich die Frage zu stellen und die eigenen Antworten zu suchen und zu finden:  
"Und wie ist das gerade FÜR MICH?"
Nur aus der Beantwortung genau dieser Frage wachsen aber Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung, die auch die Folgen und Wirkungen für einen selbst, den anderen und die Situation bedenken, die Möglichkeiten "bewusst" wägen und dann jeweils im Sinne aller entscheiden.
 
Das auch miteinander durch Erzählen und Erklären gegenseitig teilen.
So gegenseitig Neues austauschen und auch miteinander und voneinander lernen.
Nach und nach verständnisvoll und respektvoll immer mehr zusammenwachsen -
obwohl oder gerade weil jeder "verschieden" ist vom anderen.
Es bleibt immer spannend.
Und es gibt ständig und immer wieder Neues zu entdecken und zu lernen.
 
So entsteht tragfähige und belastbare "echte Liebe". In ihr hat auch "Liebe machen" einen offenen und bereichernden Platz.
 
Über alles darf und soll (!) offen und respektvoll geredet werden.
Auch wenn jeder für sich (und verschieden), in manchem vielleicht auch gemeinsam, unterwegs ist - sein darf.
 
Dann finden sich auch die persönlichen Antworten auf die Frage: "Was ist MEIN Geschenk an die Welt?" Denn jeder hat ja bisher auch von der Welt viel geschenkt bekommen, bekommt es noch.
 
Es bleibt aufregend und ist immer wieder zum Staunen.
Auch in Phasen der Ruhe und des Schweigens.
 
Lebendig! - Sicherlich nicht öde, wie heute in vielen Fällen.
Meine ICH.

 

 

 Partnerschaft 10

 Besonders wichtig sind ... !

 

Es ist eine Sache, sich sympathisch zu finden und einander sehr nahe zu kommen – und es ist eine andere, sich wirklich kennen zu lernen, also einander voneinander zu erzählen, von der eigenen Situation, bisher und jetzt, den eigenen Bedürfnissen, jeweils den eigenen Gefühlen und den eigenen Träumen.

Sich gegenseitig mit Interesse und Respekt zuzuhören und Verständnisfragen zu formulieren.

Und immer wieder bereit zu sein, zu verhandeln, also zwei (immer) verschiedene Bedürfnisse zu GEMEINSAMEN Lösungen zusammenzuführen, die dann für BEIDE gut sind, in denen sich dann jeder auch wieder findet und zufrieden fühlt.
Win-win-
Situation (Jeder muss etwas davon haben!).

Es ist so schon schwierig.
Doch wenn zwei verschiedene Kulturen, Sprachen und/oder Altersbereiche aufeinander treffen, wird es noch schwieriger.
 
In erster Linie geht es wohl um die
Beziehung (Partnerschaft6), um GEMEINSAME Ziele und die Entscheidung, ob ein Zusammenbleiben gewollt ist.
Dann darum, ob die Bereitschaft besteht, viel dazu zu lernen. Von BEIDEN. Gemeinsam und auch jeder für sich.

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 

______________________________________________________________________________________________________________________

März 13(8). Juni 13(9), Mai 14(10)  

siehe auch:   alle Hinweise von   << Seite 1   +   << Seite 2 
 

 

siehe auch:

Eigen-Verantwortung    Entwickeln     Kennen-lernen(Zt3)     Liebe     Meinung     Roter Faden4(1-9)     Sexualität    Vielfalt     Wirkungen      Was tun2 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG / Haltung      ALLTAG / Meditatives Gehen / Laufen      ALLTAG / Sichtweisen     ALLTAG / Stehen       ALLTAG / Ziel-Sätze       

LABYRINTH  / Joker      LABYRINTH / "Shake hands" - mit den Augen     LABYRINTH / Tägl. Visionen 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Zu den  Stichwortverzeichnissen  ( Suchbegriffe )

AA    BB    C-D    EE    FF    GG    H-I-J    KK    LL    MM    N-O-P    Q-R 

Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
 

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Counter