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Roter Faden - 2
 um menschlicher
  leben zu lernen

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Roter Faden  2 

 um "menschlicher" leben zu lernen

 

2.Teil:  Die Außenwelt

 

Außenwelt ist alles, was einen Menschen umgibt und was der Einzelne davon bruchstückhaft im eigenen Kopf (bzw. Unterbewusstsein) abbildet und als Denk- und Handlungsanweisungen verinnerlicht. 

Zum Beispiel alle/s 

- Länder,
- Landschaften,
- Staaten,
- Städte,
- Gemeinden,
- Straßen,
- Häuser,
- Wohnungen,
- Gebrauchsgegenstände,
- Religionen,
- Vereine,
- Kulturen,
- Universitäten,
- Schulen,
- Kindergärten,
- Arbeitsstätten
- Wissen aller Art,
- handwerkliche und sonstige Fertigkeiten,
- Sprachen und Dialekte,
- Schriften und Bücher,
- andere Menschen,
- Tiere,
- Pflanzen und anderen Lebewesen,
- Gesetze und Vorschriften,

- die Vorgaben der Mode,
- wie "man" es macht,
- wie "man" sich verhält,
- wie "es" richtig / falsch ist,
- Benimm-Regeln,
- Worte und ihre festgelegten
    Bedeutungen (z.B. im Duden)
- Sichtweisen und Arten der
    Inhaltsvermittlung in Schulen
- Wissenschaft und Forschung
- gesellschaftliche Definitionen, z.B.
   was Kunst,
   was Geschichte,
   was Zahlungsmittel
   was wichtig, schön, gut, richtig ist,
   was Kunst oder Kultur ist,
- Vorgaben, Rituale, 
   Regelungen und Regeln
- äußere Urteile,  Wertungen,
   Behauptungen, 
- Werbung und ihre Inhalte
- usw. - usw. - usw.
- einfach alles also, 
    außerhalb der eigenen Haut.

 


Wird der Mensch geboren, beginnt er zu lernen. Vor allem durch Sehen, Hören und Spüren.

Beim Kleinkind ist der ganze Mensch mit Kopf und Körper, mit Denken und Spüren noch voll anwesend (verbunden). Die Wärme des In-den-Arm-genommen-werdens, die Zärtlichkeiten von Mutter und Vater und  eventuell der Geschwistern lassen das Geborgen- und Angenommen-sein (von Außen) spürbar werden und Vertrauen ins Leben wachsen. 
"Alles ist gut und alles wird gut!" (Ich werde von Außen beschützt.)

Diese "spürbare" Zuwendung (von außen) wird zunehmend weniger, dafür nehmen Lernforderungen wie "du musst.., du sollst.., so .. macht 'man' das, so .. ist es richtig, so .. ist es falsch usw." zu.

Das Kind lernt sowieso ständig durch sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Dabei sind ihm die Eltern, Kindergarten, Schule und seine gesamte Umgebung, auch Rundfunk, Fernsehen und Computer, wichtige Vorbilder und Informationsquellen. Die Inhalte werden unkritisch übernommen (auch z.B. Gewalt in Filmen oder Spielen!!).

Für sein daraus resultierendes Handeln hat das Kind nur zwei Wahlmöglichkeiten: 
entweder es so, wie vorgegeben zu machen - oder dagegen zu sein (Bereitschaft oder Widerstand, ja oder nein). Für alles andere fehlen ihm noch eigene Erfahrungen und Entscheidungsmöglichkeiten.
 
Nach und nach steigt der Lerndruck, sowohl durch die Eltern, als auch durch Kindergarten und dann die Schule. Das Spüren (von außen) wird immer weniger, die Forderungen für das Denken und den Kopf werden immer mehr. Der Druck nach Leistung nimmt zu.

Mit den von Außen aufgenommenen Inhalten und Forderungen (so ist es und nicht anders, du musst, du sollst, du darfst nicht usw.) wird der Mensch angehalten, diese zu übernehmen bzw. zu glauben und so auch anzuwenden. Das funktioniert. Die Aufträge werden im Unterbewusstsein gespeichert und wirken von da aus dann "automatisch".

Gleichzeitig meldet sich immer stärker die Sehnsucht nach dem (äußeren - wie früher schon erlebt und im Unbewussten gespeichert) Angenommen-sein, dem Dazu-gehören und dem wohltuenden Berührt-werden. 
Aus Sehnsüchten und den verschiedensten Trieben (vor allem dem Sexualtrieb), aus Gewohnheiten und verinnerlichten Glaubenssätzen, wächst so ein unklarer und verwirrender Gefühle-Durcheinander.

Es ist ungemein wichtig und wertvoll, dass jedes Kind möglichst viele, verschiedene Inhalte der äußeren Welt lernt: Die Sicht und die Rituale der Eltern und der Umgebung, die Sicht der Schule in all ihren Erscheinungsformen (lesen, schreiben, rechnen usw.), die Gepflogenheiten der Gesellschaft, die Sprache mit ihren Worten und deren Bedeutungen, die magischen Wirkungen der Werbung, der Mode, des Auch-haben-wollens und des Computers, von Gruppenzwängen und Massenveranstaltungen usw. usw.
Den äußeren Horizont also ständig zu erweitert, um so am Zusammenleben in der äußeren Welt gut teilnehmen und mitwirken, sich gut in ihr bewegen und mit ihr verbinden zu können. - Dabei ist auch Leistung wichtig und wertvoll - aber natürlich nicht nur - sondern nur in ausgewogenem Maß. 

Die Außenwelt kennen zu lernen, kann sein wie
- einen Computer bedienen und nutzen zu lernen. Je umfassender die Möglichkeiten ausgelotet werden, mit desto mehr Freude kann er genutzt, mit umso mehr Vielfalt kann die eigene Beteiligung am Internet betrieben werden - oder
- Autofahren zu lernen. Übung und Umsicht im Außen (Verkehrssituation +Verkehrsregeln) und technische Möglichkeiten und Fertigkeiten machen die verantwortungsbewusste Beteiligung am Straßenverkehr zu einer Freude und eröffnen vielfältige Möglichkeiten ohne die eigene Sicherheit und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer zu beeinträchtigen oder zu gefährden. 
- Immer wieder locken Neues, Bisher-noch-unbekanntes und Vielfalt der Möglichkeiten. 

Doch wenn es nur beim Außen bleibt, wird das Kind mehr und mehr zum außen- orientierten Anwender, zu einem Menschen, der mehr oder minder gut im Sinne der äußeren Vorgaben funktioniert, ja der sogar vielleicht versucht, den äußeren Vorgaben immer "perfekter" (?) zu entsprechen.

Ein Mensch vielleicht, der seinen Leidenschaften frönt, der Geld, Besitz und Ansehen sucht, der das, was Wissenschaft, Ärzte, Religionen und  vermeintlich kompetente andere Menschen sagen an- und  nach-betet, der sich engagiert und von außen Beifall / Anerkennung bekommen will / muss.

Ein Mensch vielleicht, der also Leistung erbringt und Sport treibt, Freizeit verbringt, sich selbst dabei jedoch kaum (be-)achtet und die eigenen Bedürfnisse kaum kennt, wichtig nimmt bzw. spürt. Dementsprechend auch die Bedürfnisse anderer kaum wahrnimmt bzw. beachtet. 

Ein Mensch also, der früher oder später Verspannungen, Schmerzen und Krankheiten haben wird, um die sich dann Ärzte und Spezialisten, wieder das Außen, wieder Andere (das Gesundheitssystem), kümmern sollen.

Ein überwiegend außen-orientierter Weg, der zwar verbreitet, aber menschlich keineswegs wünschenswert ist.

Was fehlt, ist ein weiteres Stück Lernen, nämlich, dass jeder Mensch auch seine eigene Innere Welt hat. Dort sitzt auch das Herz (Mitgefühl für sich selbst und andere).
Es fehlt also das Immer-bewusster-werden von: 
"Letztlich entscheide immer ich selbst / sorge ich selbst für mich und mein spürbares Wohlbefinden und übernehme dann auch für Folgen und Wirkungen selbst die Verantwortung (Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung)."

Sowohl die Äußere Welt, mit ihrer momentanen Realität und ihren vielen Möglichkeiten,
als auch die eigene Innere Welt, mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, eigenen Neigungen und Fähigkeiten, eigenen Werten, Vorstellungen und bewussten Entscheidungen, die das aufmerksame Hin-'spüren' braucht, wollen miteinander verbunden (verbündet!) und im jeweils bestmöglichen Gleichgewicht gelebt werden. 

Dann lässt sich das EIGENE Leben entfalten und es wird ein wohltuendes Teilnehmen und Mitwirken an und in dieser Welt möglich. Erfreulich für alle.
Eine win + win - Situation für den Einzelnen, für das Gegenüber (z.B. Partner, Eltern, Freunde, Arbeitskollegen) und auch für das Ganze (die Welt).

 

 

X X X X X

Einfügung: Annehmen und lieben lernen!

         
Auch sich selbst           
so annehmen           
und lieben lernen!           

 

 

 

Liebe deinen Nächsten
wie dich selbst-
Fange bei dir an
und bleib dran!

Zu dick, zu dünn, krumme Nase, zu kleiner, zu großer, zu schlapper Busen,
kein sportlich durchtrainierter Körper, altmodisch, behindert usw., so meint man schnell,
weil darauf von anderen, also von außen, gerne geschaut und darüber geredet wird.

Dabei wird vielfach übersehen, dass wir alle "verschieden" sind –
und gerade das ist entscheidend dafür, dass jeder etwas "Besonderes" ist.

Jeder, ausnahmslos, ist schön, "in der eigenen Art" -
und zwar ohne vorher von Chirurgen oder anderen
vermeintlichen Helfern verändert (scheinbar verbessert) worden zu sein.

Das zu erkennen und sich SELBST (und andere) so annehmen und
lieben (kennen!) zu lernen, ist deshalb ungemein wichtig.

Dann kann jeder auf die "eigene Art" stolz sein und mit ihr
zufrieden, selbstsicher und rücksichtsvoll begegnen und teilnehmen.

von Annehmen,Zt3  auch an  > Begegnen > Eigene Art (etwas Besonderes) > Erkennen > Kennenlernen > Lernen > Liebe > Miteinander reden > Roter Faden2(1-9) > Schönheit > Selbst > Spiegel > Verändern/Verbessern > Verschieden  (11.16)   
  

X X X X X

 

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F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
A&L erl. 
Das Meditative Gehen  und Laufen bietet einen bunten Strauß an Möglichkeiten zum SELBERMACHEN - z.B. leichtes Ausdauertraining an frischer Luft, den eigenen Körper bewusster wahrnehmen und auch kleinere und feinere Einzelheiten spüren, beachten und verbessern lernen, so gut es im Moment eben geht, nur so wenig Energieeinsatz, wie unbedingt nötig und gleichzeitig so viel Entspannung und Loslassen, wie irgend möglich. Gleichgewicht und Spielen. Verbesserung der eigenen Haltung. Mehr Klarheit bei Entscheidungen und Zielen. Mehr Freude, Wohlfühlen, Leichtigkeit und Lachen (!) - weniger Druck, Angst, Belastungen und Schmerzen. - Probieren lohnt sich!
siehe auch:  Spannungs-Sperren / Hallo du ....
Oder  -  Dem Zufall lauschen: Welchen Hinweis bekomme ich gerade geschenkt? Wozu fordert MICH dieser auf (SELBST und FÜR MICH etwas zu verändern / verbessern / tun / lernen / üben / probieren)? - Und so geht's auch:  Inhalt >öffnen, mit "geschlossenen Augen" Buchstabe auswählen und >öffnen, dort "mit geschlossenen Augen" einen Begriff auswählen und die entsprechende Seite >öffnen.   Neugierig und offen sich überraschen lassen!    -   Und jetzt?
Oder  -  Was Neues TUN  (dafür sorgen>Quellen)   >>  für mehr Beweglichkeit  UND  mehr Entspannung (Spannungen "loslassen")  
                                                                               +   für mehr Aufmerksamkeit  UND  mehr Bewusstheit JETZT   (z.B. mit Meditation) sorgen.

Entsprechende Hinweise auch unter:  Außen + Bewegung + Bewusster-werden(mit Übungsmögl.) + Botschaften(Signale,Hinweise) + Eigen-Kompetenz/-Verantwortung + Gefühle2Gesundheit Hinterfragen + Ich2Körper + Medit.Gehen u. Laufen + Programme + RoterFaden1-9 + Sensationen + Spannungen2 + Spielen + Spüren + Tanzen + VielfaltWer/Wie bin ich?Wertschätzung + Wie geht's(2) + Zauber + Zuversicht

 

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Aug./Sept.12(Teil2)  

siehe auch:   alle Hinweise von << Seite1  +  >> Seite3   +  >> Seite4   +  >> Seite5   +   >> Seite6   +   >> Seite7  +  >> Seite8  +  >> Seite9 
  

 

siehe auch:

Außen    Gewohnheiten     Entwickeln5     Möglichkeiten2    Regeln     Erwartung8    Wahrheit

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Löcher (Neues Denken und neues Handeln)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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