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Roter Faden - 6
 um menschlicher
  leben zu lernen 

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  •   Roter Faden  -  Teil 6   Fragen 
                                       und Kern-Anliegen  -  
                                       Wie will ich immer mehr 
                                        werden / sein?
       

  •    Meditatives Gehen und Laufen

  •    Dem Zufall lauschen

  •    Was Neues TUN! !

 

 

Roter Faden  6 

 um "menschlicher" leben zu lernen

 

6.Teil:   Fragen und Kern-Anliegen
              Wie will ich immer mehr werden / sein?

   Markante Textstellen:        Skizze     Fragen helfen      Fragen helfen auch       Fragen mich selbst betreffend     
            Wie würde ich es gerne haben    Rückblick    Vorschau     Ziele    Vorbilder    Glauben     Paarungstrieb / Liebe    
            Freude      Eigenentwicklung      Neigungen - Fähigkeiten- Talente     Vielfalt     Neues / Dazulernen / Probieren / Verändern  
            Fragen, den Partner / andere betreffend     Du-Fragen    Warum-Fragen    Kern-Anliegen     Ich lebe zuversichtlich ...  

 

Skizze

 

 

Gehen soll es hier nicht um Äußerlichkeiten wie Besitz, Ansehen, Macht, Geld usw. sondern zentral um die "persönlichen und damit inneren Folgen und Wirkungen".
 

Fragen sollen helfen, von

                      Forderungen,
                      Erwartungen,
                      Behauptungen 
                      Bewertungen und
                      Urteilen

mehr und mehr wegzukommen, hin zu

                      mehr "verstehen"

     - sich selbst und
     - auch andere, um dann aktuell

                  herausfinden und 
                  selbst
                  entscheiden zu können:
 
                           "Was will ich jetzt für mich?
                             Was will ich "selbst" dafür tun, damit es mehr so wird,
                                 wie ich mir das wünsche?
                              Wie fühle ich mich gerade?  und
                              Wie würde ich das wohl spüren, wenn mein Vorhaben
                                  auf einem guten Weg wäre?
                              Mache ich es gerne?
                              Macht es mir Freude und tut es mir so auch gut?
                              Welche Folgen und Wirkungen wird das wohl haben
                                   für mich,
                                   für mein Gegenüber,
                                   für die Situation und das Ganze?

                              Wann und wie genau fange ich an?"

Fragen sollen auch helfen,

           Automatismen,
           Gewohnheiten und
           vom Unterbewusstsein eingespielte Aufträge

überprüfen und erforderlichenfalls verändern und verbessern zu können:
 
                                 "Will ich das WIRKLICH so?"

Denn wir verfügen mit dem Unterbewusstsein über einen riesigen Speicher (ähnlich, wie der Computer über eine Festplatte), in dem Vorschriften, Regeln, Vorgaben und Wissen angehäuft sind, die auf unser Denken und Handeln "einwirken". Doch wir haben dazu kein übersichtliches Inhaltsverzeichnis und die wenigsten Inhalte sind bewusst.
Nur das aktuelle Überprüfen des eigenen Denkens und Handelns in Form des begleitenden SPÜRENS und das bewusste Erteilen neuer und eigener Aufträge an das Unterbewusstsein helfen weiter und können aus der Gefangenschaft des Funktionierens heraushelfen.

 

Fragen - mich selbst betreffend:

Fragen wie "Wer bin ich?" oder "Wie bin ich?" sind sehr groß und deshalb schwer zu beantworten. 

Doch Fragen, die das Jetzt betreffen, vielleicht auch verbunden mit einer Vor- bzw. Rückschau, helfen weiter. z.B.

Wie ist das jetzt FÜR MICH? 
   Die Außenregelungen, - forderungen oder -erwartungen sind da. 
   Auch weiß ich, wie ich bisher damit umgegangen bin. Doch nun möchte 
   ich überprüfen, wie das FÜR MICH (mit Verbindung nach Innen) wirklich ist -
   inhaltlich, in den voraussichtlichen weiteren Folgen und Wirkungen und im
   Spüren. Dazu lasse ich bewusst alle äußeren Vorgaben (Regeln, Gesetze, 
   Erwartungen usw.) außer acht, und frage nur MICH:
  
Will ich es so auch FÜR MICH
   bzw. wie will ich es denn FÜR MICH genau?
 
Was ist mir FÜR MEIN Leben wichtig?

Macht MIR das Freude, fördert es MEIN Wohlfühlen, meine
   Entspannung und Leichtigkeit? - Tut es mir so auch gut?
 
Will ICH MICH zu MEINEN Gunsten verändern und weiter-entwickeln,
   so dass ICH in MEINEM Leben mehr Freude, Lachen, Helligkeit und
   Heiterkeit spüren kann?
   Dann werde ich dies auch an meine Umgebung weitergeben und von dort  
   entsprechend überraschte / erfreuliche Reaktionen zurück-bekommen.
   Wenn es stimmt, geht es dann allen, mir, den anderen und der Situation
   besser.

 

Wie würde ich es gerne haben?
Was wäre dann der Vorteil / Gewinn für mich, für dich und die Situation?
Wie werde ich mich fühlen, wenn mir ein Schritt auf mein Ziel zu, gelungen ist?
Lohnt sich mein Einsatz?
Spüre ich meine Freude / Vorfreude dazu?
Ist mein Vorhaben realistisch / machbar  und
   schaffe ich das in eigener Zuständigkeit und in eigener Verantwortung?
Was lerne ich damit alles dazu?
Was bin ICH also bereit, SELBST dafür zu tun, dass es immer mehr so wird,
    wie ich mir das wünsche?
Was ist mein nächster, kleiner Schritt in diese Richtung?
Wann fange ich damit an?

Rückblick
Was wollte ich erreichen? 
Welche Absicht hat mich angetrieben,  es so zu machen, wie ich es 
    dann gemacht habe?
Habe ich mein Ziel erreicht?
Bin ich damit zufrieden?
Welches Gefühl spüre ich, wenn ich mir das jetzt anschaue?
Will ich das Ergebnis so lassen - oder für mich verbessern
      (auch in künftigen, vergleichbaren Situationen)?
Was soll dazu mein nächster Schritt sein?
Wo soll er hinführen - wozu soll er beitragen?
Was werden die voraussichtlichen Folgen und Wirkungen sein?
Mit was und wann fange ich a
n?

Vorschau
Welche Folgen und Wirkungen werden sich voraussichtlich einstellen, wenn ich es so mache, wie ich es mir überlegt habe? 
Welche, wenn ich einfach nichts verändere / verbessere und so weiter mache, wie bisher?   
Für mich? - Für andere? - Für die gesamte Situation?

Ziele:
Welche aktuellen Ziele habe ich, die realistisch und für mich wichtig und erreichbar sind?
Welches ist mir das wichtigste?
Was ist da der nächste, kleine Schritt darauf zu?
Wann mache ich den?

Vorbilder:
Ein Vorbild oder Vorbilder zu haben ist schön. Da sieht man erst, was alles möglich ist und wie leicht das gehen kann. Natürlich kann ich nicht werden wie meine Vorbilder. Sonst müsste ich ja meine Individualität aufgeben. Aber ich kann mir bestimmte Eigenschaften abschauen, die mich besonders ansprechen (z.B. Durchsetzungskraft, Geduld, Ausdauer, Offenheit, Neugierde, Achtsamkeit, Originalität, Humor usw.) und diese dann in meiner Art in meinen Lebensalltag bereichernd einfügen.
Welche Eigenschaften meiner Vorbilder will ich bei mir auch mehr entwickeln?
Wie will ich das machen? 
Durch praktisches Training  oder
indem ich mein Unterbewusstsein zusätzlich um entsprechende Unterstützung bitte (z.B. ALLTAG >
Ziel-Sätze)  oder
beides, praktisches Training und Unterstützung durch das Unbewusste?

Glauben
Wie will ich es mit dem Glauben halten?
Habe ich einen Glauben?
Was glaube ich?
Will ich den Glauben im Außen behalten, also indem ich 
   die Regeln und Überlieferungen kenne / darüber spreche oder 
will ich ihn zum Bestandteil meines Lebens machen, 
   indem ich Inhalte / Eigenschaften übernehme und
   in meiner Art durch entsprechendes Denken und Handeln (eigenes Tun!)
   in mein Leben einfüge?
von RoterFaden6  auch an Glauben

Paarungstrieb und Liebe 
Der Paarungstrieb ist elementar. Gesellschaften und Religionen versuchen ihn mit Regeln und Traditionen zu bändigen, Wirtschaft und Medien ihn mit Verherrlichungen wie "erotisch" und "sexy" zu benützen. Wichtig ist, die aus dem Paarungstrieb resultierende - ganz natürliche - (Sehn-) Sucht nicht mit Liebe zu verwechseln. 

Was ist für mich Liebe? 
Wie spüre ich es, dass ich mich bzw. 
        dass ich einen anderen Menschen wirklich lieb habe? 
Was ist da anders als sonst?
Unterscheidet sich das vom Paarungstrieb
        oder was ändert sich, wenn Liebe dazu kommt?
Wie spüre ich es, wenn mich ein anderer Mensch 
        (z.B. Eltern, Partner, andere) wirklich lieb hat?
Wie spüre ich es, wenn ich einen anderen Menschen 
        wirklich lieb habe? 
Verändere ich da mein Denken und Handeln? Dauerhaft?

Freude:

Macht MIR das, was ich gerade mache oder machen will - 
        im Denken und Tun - richtig Freude?    
       
Nicht nur im Kopf, sondern spürbar auch im Körper?
Fühle ICH MICH damit wohl und tut es mir so auch gut?
Darf es so weitergehen, die nächsten 6 Monate, 2 Jahre, 5 Jahre?
Oder will ICH FÜR MICH etwas verändern?
Was will ICH verändern (bei MIR und FÜR MICH)?
Wie will ICH das machen (kann ich es SELBST und ist das
         realistisch)?   - Eigen-Kompetenz -
Welche Folgen und Wirkungen (Konsequenzen) hätte das dann
        voraussichtlich
          für MICH SELBST,
          meinen Partner,
          meine Familie und
          meine Umgebung?   - Eigen-Verantwortung -
Wann fange ICH an?
Und wie mache ich es bis dahin?

Eigenentwicklung:
Wie möchte ich gerne mehr sein?
Welche Eigenschaften möchte ich mehr haben / üben / trainieren
          (z.B. Zuversicht, Ausdauer, Aufmerksamkeit, selbst mehr für
          Verbesserungen / Gleichgewicht sorgen, Spüren, Überblick,
          Schönes beachten und suchen, Vielfalt suchen, Kommunikation
          und Einigen lernen, mehr für spürbare Freude sorgen, die mir
          so dann auch gut tut - auch meiner Umgebung, denn wenn ich
          Positives ausstrahle, werde ich auch Positives zurück bekommen usw.)?
Wie will ich es im einzelnen anpacken / probieren? (z.B. ALLTAG >
Ziel-Sätze

Neigungen - Fähigkeiten - Talente:
Was reizt mich immer wieder?
Welche Themen kommen mir immer wieder in den Sinn?

Ich bedenke, dass ein immer wieder sich meldendes Gefühl / Thema, signalisiert: Mit dieser Qualität gibt es auch in mir einen Teil. Vielleicht ist der noch winzig klein, noch nicht entwickelt - aber er ist da, sonst würde ich nichts wahrnehmen und das, was mich gerade interessiert, würde mich kalt lassen (nicht berühren). Dieses Gefühl signalisiert also: “Das bin ich auch! - Das kann ich auch!” Es geht nicht darum, nun gleich aktiv zu werden, sondern nur zu merken, dass dazu in mir Neigungen, Anlagen und Fertigkeiten schlummern. Wenn ich mag, kann ich mich darum kümmern und in dieser Richtung lernen, üben und mich weiter entwickeln. Dann kann ich herausfinden, wie wichtig mir das wirklich ist - und inwieweit es mein Leben reicher, bunter und angenehmer machen würde.

Vielfalt:
Ich stelle mir vor, völlig unabhängig von irgendwelchen Verpflichtungen, sowohl Personen, als auch von Regeln und Vorschriften zu sein. Ich darf also meiner Fantasie freien Lauf lassen und mir drei für mich neue Tun-Inhalte wünschen, die ich "auch" gerne lernen bzw. machen würde (z.B. selbst ein Instrument bauen, trommeln, singen, schreiben, handwerkern, Beruf wechseln, mal anders tanzen, Theater spielen usw.).
Welche wären das (nur für mich!)? (der Wichtigste, der 2-Wichtigste, der 3-Wichtigste)
Was hindert mich, diese neuen Tun-Inhalte zu probieren?
Oder: Will ich mir diese zusätzlichen Freuden gönnen?
Wie spüre ich meine jetzige Entscheidung?
Will ich es so lassen?

Neues / Dazulernen / Probieren / Verändern:
    
Ich will etwas Neues anpacken und frage mich:
Ist es für mich praktischer / einfacher als bisher?
Verbessert es meine Lebensqualität?
Macht es mich (spürbar!) reicher?
Macht es mir Freude? Vermehrt es meine Freude?
Dient es meiner Unterhaltung und tut es mir einfach gut?
Ist es für mich eher eine Belastung?
Welche weiteren Folgen und Wirkungen ergeben sich für mich /  für andere?
Will ich das so?
Welche anderen Möglichkeiten sehe ich für mich (mind. drei gibt es immer!!!)?

 

Fragen - den Partner / andere
              die Arbeit / das Außen betreffend:

Wie komme ich mit anderen aus?
Bewerte und / oder beurteile ich sie (laut oder auch nur innerlich)?
Meine ich zu wissen, was sie tun müssten, um es richtig zu machen?
Meine ich oft, es besser zu wissen?
Sind mir bevormunden und besser wissen vertraut?
Kenne ich das, innerlich zu spekulieren / zu vermuten / zu befürchten
  äußerlich aber nichts zu sagen (für das Gegenüber ist das zwar nicht
  zu hören, aber zu spüren!)?
usw. usw. 
 
Mit welchen Folgen und Wirkungen für mich / die Anderen / die Situation?
Wie geht es mir damit - wie spüre ich mich da (eher wohl, freudig, fröhlich 
  und leicht - oder eher angespannt und verbissen)?
 
Will ich es so lassen oder MICH (wie?) verändern und weiter-entwickeln?

 

Du-Fragen - also Fragen an andere:

Im Kontakt mit anderen sollte ich vor allem "das Zuhören" (ohne den eigenen Senf dazugeben zu müssen) wichtiger nehmen.
Fragen will ich nur behutsam formulieren und stellen - und darauf achten, den Gefragten nicht zu bedrängen. Der Gefragte ist ein eigenständiger Mensch, der immer für sich selbst entscheidet. -  z.B.

Wie geht es dir?
Was hast du gemacht?
Wie war das für dich?
Magst du auch auf tiefergehende Fragen eingehen?
Macht dir das Freude?
Tut es dir so auch gut?
Magst du mehr davon / darüber erzählen?
Magst du hören, welche Erfahrungen ich dazu gemacht habe?
Brauchst du Unterstützung / Hilfe? 
Magst du es so fortsetzen oder willst du neue Möglichkeiten probieren?
Was ist dein Anliegen (Bedürfnis)? 
Was wünschst DU DIR für DICH? Jetzt?
Wie sollte es mehr sein?
Was willst du  selbst dazu beitragen, dass es immer mehr so wird,
     wie du es dir wünschst?
usw. usw. 

 

Warum-Fragen - an mich selbst und andere:

Warum-Fragen sind in den seltensten Fällen hilfreich. 
Sie führen den Gefragten schnell in die Vergangenheit und zudem oft in eine Verteidigungsposition und damit in eine Art Inneren Notstand (verbunden mit schlechten Gefühlen / Angst / Druck zur Rechtfertigung) und rauben ihm damit wertvolle Lebens-Energie.  

Warum-Fragen wollen meist im Außen bewerten, beweisen und (ver-)urteilen (besser-wissen / bevormunden / nieder-machen).

Was ist es, für das sich der Fragende anteilnehmend interessiert - für die Befindlichkeit des Gefragten (Empathie), für sein Tun (Einzelheiten) oder sein Ziel (wer, was, wie, wann)?
 
Einen Menschen persönlich - auch mit seiner Innenwelt  - zu verstehen und zu achten, fragt z.B. "was im Einzelnen ..., wie genau ..., welche Wünsche und Bedürfnisse stehen dahinter / werden erfüllt? usw." (Respekt / anerkennen / wertschätzen / Empathie).
 
Damit wird die zur Rechtfertigung und Verteidigung auffordernde Warum-Frage zu einer freundlichen, Verständnis und Anteilnahme (Respekt) signalisierenden Frage: "Magst du mir mehr und Einzelheiten dazu erzählen?"
(siehe auch:
Klarheit (auch:Zt2) )

 

Kern-Anliegen

Davon sollte jeder zumindest mal gehört und ihre Bedeutung geprüft, bedacht, gespürt und FÜR SICH entschieden haben, ob er auch diesen Inhalten im EIGENEN Leben eine Bedeutung geben will (bzw. welchen Inhalten sonst?). 

Nicht nur
Was sagen die anderen?
sondern auch
Was sage ICH? Wie ist das FÜR MICH?
Fühle auch ich mich damit wohl und stimmt es so auch FÜR MICH?
 
Nicht nur
Ist es so FÜR MICH o.k.?
sondern auch
Ist es so auch FÜR DICH o.k.?
Wie sind die voraussichtlichen Wirkungen - für mich selbst - für dich (Gegenüber) - für die Situation (das Ganze)?
Will ich es so?
 
Nicht nur 
Was sage ICH dazu?
sondern auch 
Was sagen die anderen?
Wie würde eine bestmögliche Lösung, die dann  für alle passt, wohl aussehen?
 
Nicht nur:  
"Da bin ich dagegen!" 
sondern auch: 
"Für was genau bin ich und was bin ich bereit, selbst dazu beizutragen, damit es dann immer mehr so wird, wie ich mir das wünsche?"
 
Nicht nur:  
"Es geht schon!" 
sondern auch:  
"Geht es für mich besser? 
Will ich es verbessern?
Wie geht es für mich besser?" 
 
Nicht nur:  
"Man macht das so! (weil andere oder äußere Regeln das so vorgeben)" 
sondern auch:  
"Wie stimmt es FÜR MICH, so, dass es mir damit dann "auch" spürbar gut geht?"
 
Nicht nur:  
"Das kann ich nicht!"
"Das schaffe ich nicht!"
"Das will ich nicht!"
usw. 
sondern auch: 
"Was will ich jetzt - FÜR MICH?"
"Was bin ich SELBST bereit dazu beizutragen / zu probieren / zu lernen / zu üben / zu tun, damit es FÜR  MICH immer mehr so wird, wie ich mir das wünsche?"
 
Nicht nur 
klagen / kritisieren,
über das, was momentan 'so' noch nicht geht,
sondern auch 
herausfinden und tun / machen / probieren, was jetzt als nächster Schritt "schon" möglich ist, vor allem, für mehr spürbare Freude / Entlastung / Ausgleich / Abwechslung / Entspannung sorgen (z.B. Tanz, Bewegung, Meditation, kreatives Tun, Dazulernen, Volkshochschule, Kurse, Seminare, Informationen usw. usw.).
 
Nicht nur
gestern,
damals,
Vergangenheit,
sondern auch
jetzt,
aktuell,
Gegenwart und
Richtung nach vorne, Zukunft.
 
Nicht nur
reden über andere / anderes,
man,
Außen,
un-persönlich,
sondern auch
reden von mir,
ich,
Außen + Innen,
persönlich.
 
Nicht nur
Gier nach
Geld,
Macht,
Besitz und 
Ansehen etc.,
 
sondern auch
achtsam sorgen für das,
was mir "persönlich"
lieb, wichtig und wertvoll ist
und "spürbar" gut tut.
Nicht nur
Leistung und
"keine Zeit", 
sondern auch
Zeit nehmen und Zeit lassen,
für Ruhe,
Ausgleich und 
die eigenen Neigungen.
 
Nicht nur
ich "muss", 
sondern auch
will ich das auch bzw. was will ich FÜR MICH,
Folgen und Wirkungen bedenken,
aktuell neu entscheiden,
nach-SPÜREN und 
bestätigen: Will ich es wirklich so?
Ist das die momentan "bestmögliche" Lösung? 
oder:  Will ich es FÜR MICH nochmals prüfen?
 
Nicht
(be-/ver-) urteilen, (be-/ab-) werten,
behaupten, beschuldigen:
"Das hast DU falsch gemacht!",
"Das hättest DU so und so 
 machen sollen / müssen!"  
"So ist es gut, anders schlecht!" etc.
sondern
freundlich / verbindlich erklären,
was momentan die EIGENEN
Vorstellungen / Bedürfnisse sind - und
ob ICH MICH durch das Verhalten / So-sein
des  DU (nicht) behindert oder 
(nicht) eingeschränkt sehe / fühle 
(Ggf.: im Einzelnen ...... ).

 

Vergrößert das, was ich gerade mache oder zu machen vorhabe, auch MEINE Freude?
Kann ich das dann auch körperlich spüren, z.B. mit Wohl- und Entspannt-fühlen?
Dient es also auch MIR - und macht es auch mein Leben reicher, bunter und erfreulicher?
Wenn nicht:
Weswegen mache ich es - und wem dient das dann (Wirklich nur anderen?
Von wem kommen die Forderungen / Erwartungen?)?
Will ich das so lassen?

Ich entscheide immer und ausnahmslos FÜR MICH, niemand sonst.
       Ich entscheide nicht für andere, will sie also nicht bevormunden
       und es auch nicht besser wissen.

Ich begegne anderen mit Wertschätzung und Respekt, auch wenn sie es ganz
       anders machen, als ich - auch wenn sie ganz anders denken, als  ich.
       Es sind Menschen - wie ich - nur eben anders.

Ich achte darauf: Mein Vorteil niemals auf deine Kosten oder zu deinen Lasten!

Du bist genau so wichtig und richtig, wie ich und
       ich bin genau so richtig und wichtig, wie du.
Wir sind zwei "verschiedene" Menschen - und denken und handeln "verschieden"!
       Wie bist du denn gerade - wie siehst du das für dich (deine Sichtweise)? 
       Wie fühlst (spürst) du dich in der Regel damit?  und
       Wie bin ich denn gerade - wie sehe ich das für mich (meine Sichtweise)?
       Welche Erfahrungen mache ich und wie spüre ich mich meist damit?

Ich begegne mir und dir aufrecht (Haltung), fröhlich, freundlich, verbindlich und
       mit Respekt (Achtung / Wertschätzung).

Ich probiere, lerne und übe viel und entscheide dann, was ich zusätzlich und 
       bereichernd in meiner Art in meinen Alltag aufnehmen mag.

Wenn ich spüre, dass in mir ein Hin und Her der Möglichkeiten entsteht (innere
       Zerrissenheit), dann will ich rasch und klar FÜR MICH entscheiden, wie es jetzt
       weitergehen soll.
Ähnlich im Kontakt mit Außen: Wenn du und ich verschiedene Sichtweisen haben, 
       was völlig normal ist, will ich zu einer Einigung beitragen, die so dann auch 
       für mich, für dich und die Situation stimmt und für jeden gut ist. 

Wenn ich etwas Neues lerne, lerne ich es so, wie es mir in dieser Situation 
             angeboten wird z.B. 
       aus Sicht der Schule, 
       aus Sicht der Lehrkraft,
       aus Sicht der Universität, 
       aus Sicht der Eltern, 
       aus Sicht der Religion / Kirche, 
       aus Sicht des Sportvereins, 
       aus Sicht der Wissenschaft / eines Wissenschaftlers, 
       aus Sicht eine Buches (seines Autors),
       aus Sicht eines Vortragenden,
       aus Sicht der Arbeit,
       aus Sicht des Partners (? ;-) ) -  usw.

       Ob ich die Inhalte dann ganz oder auch nur zum Teil FÜR MICH persönlich 
       so behalten / übernehmen und verinnerlichen will, entscheide ich nach
       ausgiebigem Probieren / Erproben gesondert - bewusst - und unter Beteiligung 
       meines Spürens.
       Wenn ja, wenn mir das also gefällt, mein Leben erleichtert und so auch gut tut,
       will ich es in meiner Art und so, wie es für mich passt, übernehmen. 
       Ich werde es dann einüben und zu einem Bestandteil meines Alltags machen.
       Ich entscheide selbst, wie ich immer mehr werden / sein / leben will.
       Für Folgen und Wirkungen - für mich - trage ich immer selbst die Verantwortung.

Was immer ich mache, ich mache es FÜR MICH - und nicht gegen dich oder andere. 
       Auch dann, wenn ich äußerlich für andere tätig bin oder mich einsetze.
       (Es muss "auch für mich" Freude und Zugewinn sein.)

Was immer ICH tue oder auch nicht tue, alleine und mit anderen zusammen, 
       wichtig ist, dass es MIR so "auch" Freude macht und mich "spürbar" bereichert.
       Nur Beifall / Anerkennung / Zustimmung von Außen reichen nicht. Über längere
       Zeit erzeugt das sonst Verspannungen, Schmerzen und Krankheiten, also 
       dringende Botschaften meines Körpers an MICH, für mehr Ausgleich, 
       Gleichgewicht und vor allem "spürbare" Freude zu sorgen.

Ich behandle andere so, wie ich selbst von ihnen behandelt werden möchte - und 
       denke immer daran, dass es jeder in jedem Augenblick so gut macht, wie er
       es gerade kann.

Ich denke daran, dass, wenn du (oder andere) zu mir etwas sagst, auch Unschönes
       oder Unfreundliches (z.B. auch: Du bist blöd!), das immer eine Mitteilung VON
       DIR und ÜBER DICH (deine Sicht, dein Erleben, dein Ärger usw.) ist.
       Das BIN NICHT ICH! Trotzdem werde ich deine Hinweise bedenken.
       Wie ich bin / handle / werden möchte, beurteile und entscheide ich SELBST.

Es ist im Augenblick so, wie es JETZT ist! 
       Was bin ich bereit selbst "dafür" zu tun, dass es immer mehr so wird, wie ich 
       mir das wünsche? (oben:  Wie würde ich es gerne haben?)
       Ich tue mein Bestes dafür, doch letztlich gilt: "Dein Wille geschehe!"
       Mit Demut versuche ich es dann eben so zu nehmen, wie es ist / wird - 
       und zuversichtlich weiter nach Vorne zu schauen und zu gehen.

Ich lebe zuversichtlich, vertrauensvoll, aufrecht und mit Freude 
       und gehe weich und in kleinen Schritten nach Vorne. - Jetzt!

usw. usw.

 

>> weiter                

 

 
Das Meditative Gehen  und Laufen bietet einen bunten Strauß an Möglichkeiten zum SELBERMACHEN - z.B. leichtes Ausdauertraining an frischer Luft, den eigenen Körper bewusster wahrnehmen und auch kleinere und feinere Einzelheiten spüren, beachten und verbessern lernen, so gut es im Moment eben geht, nur so wenig Energieeinsatz, wie unbedingt nötig und gleichzeitig so viel Entspannung und Loslassen, wie irgend möglich. Gleichgewicht und Spielen. Verbesserung der eigenen Haltung. Mehr Klarheit bei Entscheidungen und Zielen. Mehr Freude, Wohlfühlen, Leichtigkeit und Lachen (!) - weniger Druck, Angst, Belastungen und Schmerzen. - Probieren lohnt sich!
siehe auch:  Spannungs-Sperren / Hallo du ....
Oder  -  Dem Zufall lauschen: Welchen Hinweis bekomme ich gerade geschenkt? Wozu fordert MICH dieser auf (SELBST und FÜR MICH etwas zu verändern / verbessern / tun / lernen / üben / probieren)? - Und so geht's auch:  Inhalt >öffnen, mit "geschlossenen Augen" Buchstabe auswählen und >öffnen, dort "mit geschlossenen Augen" einen Begriff auswählen und die entsprechende Seite >öffnen.   Neugierig und offen sich überraschen lassen!    -   Und jetzt?
Oder  -  Was Neues TUN  (dafür sorgen>Quellen)   >>  für mehr Beweglichkeit  UND  mehr Entspannung (Spannungen "loslassen")  
                                                                               +   für mehr Aufmerksamkeit  UND  mehr Bewusstheit JETZT   (z.B. mit Meditation) sorgen.

Entsprechende Hinweise auch unter:  Außen + Bewegung + Bewusster-werden(mit Übungsmögl.) + Botschaften(Signale,Hinweise) + Eigen-Kompetenz/-Verantwortung + Gefühle2Gesundheit Hinterfragen + Ich2Körper + Medit.Gehen u. Laufen + Programme + RoterFaden1-9 + Sensationen + Spannungen2 + Spielen + Spüren + Tanzen + VielfaltWer/Wie bin ich?Wertschätzung + Wie geht's(2) + Zauber + Zuversicht
 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
(>) = Hinweis unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte) angebracht  erl.= .  
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

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Dez.12(6), ergänzt:.Febr.13, März 13, Juli 13 
   

siehe auch:   alle Hinweise von   << Seite1  +  << Seite2   +  << Seite3  +  << Seite4   +   << Seite5   +  >> Seite7  +  >> Seite8  +  >> Seite9 
    

 

siehe auch:

Achtsamkeit     Bedürfnisse     Einigen    Entwickeln     Erzählen(Zt1,Fragemögl.)    Erwartungen5(>Fragen)     Fragen    Freude     Geschichten3   Gewalt(2)   Gewohnheiten     Gleichberechtigt usw.    Ich(Zt2)     Kennen-lernen   Klarheit (auch:Zt2)    Kinder(7)    Krisen     Langeweile    Macht     Meditation3    Meinung      Muss     Nein    Sexualität   Schönheit(auch:Zt4)   Spiegel     Spiegel2      Sichtweisen     So tun, als ob     Spannungen2(*Wer und wie bin ich?)       Standort-Bestimmung/Fragen       Verändern    Verhandeln     Vielfalt   Warum   Wirkungen   Ziele   Zwei Seiten

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Aufmerksamkeit     Autor(Vielfalt)     Fragespiel     Haltung     Sichtweisen (Weltbild)     Spiegel(Krisen-)    Stehen     Wie bin ich? / Ich-Wie bin ich? ..(P-Fugru)     Worte  
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)       
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Ärger und Transformation ../ Bereinigendes Gespräch     Gespräch u. Missverständnisse       Helfer (27)         Joker      "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Visionen / Tägl. Visionen (auch Krafttiere) 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden künftig und nach und nach abgeschaltet
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