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Schuld 1

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                                                       (Unbekannt)

 

 

 Schuld  1

  oder Signal ?

 

Beispiele:
Ein Kind hat sich losgerissen, ist über die Straße gelaufen und wurde verletzt.
Unaufmerksam habe ich eine nachlässige Antwort gegeben und daraus ist ein schlimmer Streit entstanden.
Ich bin nachlässig mit meiner Gesundheit (meinem Wohlbefinden) umgegangen, nun habe ich mir eine schlimme Krankheit zugezogen. - usw. usw.
 

Schuld?
Bin ich jetzt schuld? Habe ich Schuld auf mich geladen?

Was ist mit dieser Frage gemeint?
Hätte ich es anders, besser machen können, so dass die negativen Auswirkungen nicht eingetreten wären?

Antwort: Eindeutig NEIN!  *)
               Denn ich habe es so gut gemacht, wie ich es in diesem Augenblick konnte.
               Ich war auch von der Richtigkeit überzeugt, habe die Möglichkeit negativer
               Wirkungen nicht bedacht oder erkannt.

Die Frage nach der Schuld ist ein Blick in Richtung Vergangenheit.
Die Vergangenheit ist vorbei, welche Folgen und Wirkungen da im Einzelnen auch immer entstanden sein mögen.

Ich stelle mir die Frage nach meiner Schuld in der Gegenwart.

Wenn ich die Blickrichtung nun verändere von "zurück" in "nach vorne", Richtung Zukunft, dann verändert sich die Frage:
Will ich auch künftig in Kauf nehmen, dass es so negativ ausgeht?
Oder möchte ich künftig meinen Anteil, mein Mitwirken so verändern (weiter-entwickeln), dass aller Voraussicht nach ein gutes und freundliches Ergebnis entstehen wird?

Wenn ich ein gleich belastendes Ergebnis wie in der Vergangenheit in der Zukunft NICHT MEHR möchte - im Gegenteil, mir eine POSITIVE Entwicklung wünsche, dann verändert sich das Ergebnis, das die Frage nach meiner Schuld ausgelöst hat, in ein Signal für mich.
Es zeigt mir und macht mich aufmerksam, dass eine Veränderung der (Aus-) Wirkungen nur dann eintreten wird, wenn ICH MEIN Verhalten entsprechend verändere und erweitere.

Was kann ICH also dazu-lernen (z.B. Entspannung, Achtsamkeit, Vertrauen, neue Möglichkeiten), damit eine vergleichbare Situation künftig eine voraussichtlich positive und freundliche Entwicklung nehmen wird?

Der Blick zurück in die Vergangenheit und dort zur vermeintlichen eigenen Schuld wirkt bedrückend und lähmend.

Der Blick nach vorne in die Zukunft und dort zu den eigenen neuen und zusätzlichen Möglichkeiten wirkt anregend, stärkend und führt zur Erweiterung der eigenen Möglichkeiten.
Das Signal ist dann auf wachsen und weiter-entwickeln gestellt und wirkt ermutigend und lebensfördernd.

Es ist häufig wichtig, zurück zu schauen, um dann ganz bewusst den Blick nach vorne zu richten und selbst verändernde Schritte zu beginnen.

Indem ich mich wieder der Richtung "nach vorne" zuwende, verzeihe ich mir auch selbst, z.B. meine Nachlässigkeit, meine Schusseligkeit, meine Flüchtigkeit, meine Blindheit oder auch meine Gefühllosigkeit. - Ich hätte es ja wirklich besser machen können, wenn ich den Entwicklungsschritt schon gemacht hätte, den ich nun machen will.

Gott sei Dank ist niemand vollkommen. So darf mit Freude ein Entwicklungsschritt nach dem anderen gemacht werden.

*) Es sei denn, hinter dem eigenen Tun stand die Absicht und das klare Wissen um die schlimmen Folgen. 

 

 

Schuld  2 

 Ich werden ständig beschuldigt ...


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  T. berichtet ganz fasziniert: "Es ist, wie in meiner Kindheit. Ich soll an jedem und allem Schuld haben: Dass der Kochtopf ein Loch bekommen hat, mein Ehemann ins Ausland gegangen ist, das Waschbecken einen Sprung hat usw., usw. Seit einigen Jahren fällt mir das auf und ich beobachte das. Auch wenn mich diese ständigen Beschuldigungen manchmal mehr und manchmal auch weniger belasten, sie sind doch unangenehm und es kostet Lebensfreude, mich dagegen zu wehren. - Wie ist deine Meinung dazu?"

Antwort:  Wie wär's damit, dass du anderen zugestehst, so denken und reden zu dürfen, wie es ihnen gemäß ist?
 
Du darfst lächelnd zuhören und leise für dich (innerlich) sagen: "So ist es FÜR DICH!"
 
Dann deine eigene Position innerlich klären und freundlich und bestimmt verkünden. Und dazu, also zu dir, dann auch stehen. (OHNE das Gegenüber für "seine andere" Sichtweise anzugreifen, dagegen zu argumentieren oder gar zu verletzen.)
 
Hilfreich ist es immer, dabei eine
aufrechte Haltung einzunehmen und schon vorher einzuüben.
 
So würde ich es probieren - und jeweils genau beobachten, was passiert. Dementsprechend dann mein Vorgehen von Mal zu Mal verbessern.
 
Ich schicke dir die Ermutigung, es zu probieren, ein "Ich trau mich!" und ein Lächeln.

 

 

X X X X X

Einfügung: Licht und Schatten

          
Licht und Schatten           

(Folgen und Wirkungen?           
Mit wenig Freude                   
oder überwiegend              
fröhlich und zufrieden?)          

 Licht und Schatten gehören - ganz selbstverständlich - zum Leben.
Doch in den Folgen und Wirkungen macht es einen großen Unterschied, ob das einfach
so hingenommen wird, ob ich schlampig und nachlässig mit mir und meinem Leben umgehe oder
ob ich mein Schicksal aktiv in die eigenen Hände nehme und diesem "bewusst" immer mehr
die selbst gewünschte Richtung gebe.
Für mich ist das "mehr Lebens-Freude" - und "dafür" lässt sich eine Menge tun.
Wenn ich mich entscheide: "Ich will!" - UND dann mich auch entsprechend verhalte (tue, handle).

   z.B. mit   Ziel-Sätzen   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)

von Freude,Zt5  auch an > Bewusster > Eigen-Kompet/-Verantw > Entscheiden > Glauben > Ich willLeben > Mobbing > Schuld  > Selbstverständlich > Tun > Wirkungen > Zuversicht  (10.16)
  

X X X X X

Einfügung: Schuld oder SELBST handeln?  -  Selbstfürsorge / Eigen-Kompetenz / Eigen-Verantwortung

           
 

Schmerzen            
und andere            
Beeinträchtigungen            
            

Schuld /
beschuldigen              
  (eigene / sich selbst / von anderen)              
oder           
SELBST handeln? 
          

(Um die spürbare           
Freude zu mehren!)           

 

Mobbing,Teil1

Immer geht es nur um DICH!
Die anderen kannst DU nicht verändern, das können sie sich nur selbst.
Auch die Situation / die Verhältnisse / die Welt kannst du nicht umkrempeln,
sondern nur in DEINER ART mitwirken und sie mitgestalten, so dass sie
möglichst ein bisschen mehr so werden, wie DU DIR das wünschst.
Aber FÜR DICH SELBST bist DU Chef / Chefin.
Nur DU! - Niemand sonst!

Dafür trägst aber auch NUR DU die Verantwortung.
Also: Nimm dein Schicksal in DEINE EIGENEN Hände
und tue SELBST das Nötige und dir Mögliche - JETZT.
Lerne und übe zu deinem Vergnügen (VHS, Kurse, Seminare usw.)
und verlasse dich nicht nur auf Ärzte, Professoren und andere Fachleute!
(Verlange, erwarte und fordere von anderen nichts,
erbitte nur das Nötigste, tue SELBST und lerne viel Neues dazu! +
Liebe deinen Nächsten wie DICH SELBST, fange bei DIR an und bleibe SELBST dran!)
 

Bearbeitungsvermerk:  von Mobbing,Text,Teil1  auch an  > Bitte  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Entscheiden > Erwartungen  > Freude (nicht:nur fun!)  >  Lernen  > Liebe  > Schuld  > Selbst  > Spüren  > Tun  > Verändern/Verbessen(Zt4/1)  > Vielfalt  > Wer / Wie bin ich?  > Wirkungen  > Ziele(2)  > Zuversicht      (10.16)
  

X X X X X

 

>> weiter                    

 

F-ok
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
A&L erl.

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Mai 10(1), Febr.13(2),  Febr./März 14(Bild) 

siehe auch:    alle Hinweise von  >> Seite2
 

 

siehe auch:

Argumentieren     Botschaften(Signale,Hinweise)    Eigen-Kompetenz/-Verantwortung(auch:TdW.12.14)   Entschuldigen(Schuld?)      Fehler     Interpretationen      Kinder     Krankheit      Mobbing    Muss     Richtung(1) u. Richtungswechsel/Zt1)    Roter Faden4(1-9)     Was tun2  

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Beschuldigen     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Haltung     Schuld (G-Fugru)     Sichtweisen (Weltbild)      Zauberbogen (Grund-Entspannung?) - Der   
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

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