Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
[ Inhalt ]         
Zurück ] Home ] Weiter ]          [ Autor ]

 

  
    

Schmerzen 2 

     <<  Schmerzen 1

 

 

 Schmerzen  3 

 und Unwohl-Gefühle


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  T. klagt: "Ständig zwickt und zwackt es mich irgendwo. Mal ist es mir schwindelig, mal meldet sich mein Herz, mal hab ich Schmerzen in den Knien oder sonst was. Gestern war ich wieder in den Bergen, ganz normal, heute tun mir die Füße weh. Ich habe schon eine Schmerztablette genommen. Wahrscheinlich sind es die Schuhe, da habe ich ein bisschen viel Luft. - Oder wie siehst du das?"

Antwort:  Wenn du jetzt mal alle (kopfmäßigen) Erklärungsversuche für deine Füße beiseite schiebst und nur offen und interessiert innerlich zu dem Organ schaust (mit geschlossenen Augen), das sich meldet, dann könntest du deine Füße fragen, was sie dir sagen und worauf sie dich hinweisen wollen. Du könntest also mit ihnen ins Gespräch kommen.
 
Du könntest auch dem nachspüren, welche deiner Bedürfnisse gerade nicht oder zu wenig von dir selbst beachtet werden und deshalb unerfüllt und hungrig sind.
 
Da können sich durchaus unerwartete und überraschende, vielleicht auch momentan unbequeme Erkenntnisse einstellen.
 
Ich meine, dass dann klare "Entscheidungen" von dir wichtig wären, 
   - ob du die nächsten Jahre unverändert so weitermachen und 
     immer wieder leiden möchtest,
   - oder ob du nach einem inneren Gespräch mit dem betroffenen Körperteil
     etwas zu deinen Gunsten verbessern willst.
   - Was und ab wann?

 

 

Schmerzen  4 

Was hilft "gegen" meine Schmerzen?? 


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  G. fragt kurz und bündig: "Was hilft mir gegen meine Schmerzen?"
 

Antwort:  Du fragst, was "gegen" Schmerzen hilft.

Ich vermute, dass du fragen möchtest:

Was hilft mir, um meine auftretenden Schmerzen 
           zu lindern oder sogar zu beheben, damit ich mich dann
                     >  wieder wohler / gesund / frei / entspannt fühlen und bewegen kann,
                     >  wieder Schwung und Unternehmungsgeist spüre?

Du möchtest also nicht "gegen" den Schmerz etwas tun, denn das hieße, dich gegen ihn zu stemmen, ihn zu unterdrücken oder gar wegzudrücken, sondern für eine Verbesserung deiner Befindlichkeit selbst das dir Mögliche tun. - Oder?
 
Gut so, denn für dich und deine Befindlichkeit bist alleine du zuständig und verantwortlich.
 
Andere, z.B. Ärzte, können dir zwar helfen, dich auch beraten und unterstützen, aber, ob du dich darauf einlassen und dann auch die notwendigen Veränderungen in deinem Leben vornehmen willst, das kannst nur du entscheiden und auch tun.

Welche Möglichkeiten zur Verbesserung deiner Befindlichkeit bieten sich also an?

 

1. 

Als erstes und wichtigstes die unmittelbare Linderung des Schmerzes durch Aufsuchen des Arztes bzw. kompetenter Fachleute, die dann auch feststellen können, ob es zu bleibenden Körper-/Organschädigungen gekommen ist - und anschließende Behandlung.  
 

 

 2. 

Überprüfen welche Inhalte derzeit zu deinem täglichen Leben gehören.
Sind Arbeit / Belastung / Anspannung / Aktion im Gleichgewicht mit
    Ruhe / Entspannung / Ausgleich / Besinnung / Schlaf? 
Bist du bereit, nach und nach für Veränderungen / Verbesserungen zu sorgen, so dass du dann auch wieder erkennen kannst, dass das, was du tust und wie du es tust, dir Freude macht und so auch gut tut?
Natürlich in kleinen Schritten - und erforderlichenfalls auch mit Hilfe / Unterstützung eines Therapeuten.
Sehr wohltuend, besonders Entspannung, Aufmerksamkeit und Konzentration fördernd, kann sich das Meditative Gehen / Laufen auswirken (soweit du Freude daran gewinnst / probieren!).
 

 

3. 

Schmerzen (auch Erkrankungen oder andere ungute Gefühle) haben tiefere Ursachen. Es sind Signale, die so weh tun, dass du sie (dich) nun endlich spüren und beachten musst. Sie weisen darauf hin, dass du bisher dich und deine Bedürfnisse zu wenig beachtet, zu wenig "auch dafür" gesorgt hast.
Schmerzen und Erkrankungen sind die Folgen. Wurden sie behandelt und (hoffentlich) gelindert oder gar behoben, so sind damit die Ursachen noch nicht beseitigt. 
Beispiel: Ist der Absatz eines Schuhes abgetreten, so kann er vom Schuster repariert werden. Er wird wieder kommen, es sei denn, die Haltung und die Art des Gehens werden verbessert. 

Auch wenn die eigentlichen Ursachen erst in einer längerfristigen Behandlung / Therapie gefunden werden können, gehen tut es darum, dich   
 >  wohler / gesund / frei / entspannt fühlen und bewegen zu können, 
 >  Schwung und Unternehmungsgeist zu spüre und 
 >  wieder mehr  Lebens-freude zu haben.

Da hilft immer, im eigenen Alltag für mehr Freude, Leichtigkeit und Lachen von Herzen, Wohlfühlen und Entspannung zu sorgen. 
Indem schon bekannte Freudequellen (wieder) genutzt - und neue Freudequellen durch Ausprobieren (Kurse, Seminare, neue Inhalte) erschlossen werden.

"Suche die Vielfalt, die gut tut!", 
sagte mal ein Bekannter zu mir. Das war ein guter Fingerzeig!
 
Augustinus, ein bekannter Kirchenlehrer, empfiehlt unter anderem das Tanzen (in allen nur möglichen Variationen): 

.....
Der Tanz fordert den befreiten, 
den schwingenden Menschen
im Gleichgewicht aller Kräfte.

Ich lobe den Tanz !
Oh Mensch lerne tanzen,
sonst wissen die Engel im Himmel 
mit dir nichts anzufangen.
  

Suche also besonders die Vielfalt, die dir gut tut (neben den Ärzten und anderen Helfern)!
Das hilft - spürbar!

Ich habe es probiert, tue es immer noch - und für mich ist das zu einer Erfolgsstory geworden.

 

 

Schmerzen 5

 und Fragen


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:    G. klagt: "Ich komme zur Zeit aus meinen Schmerzen nicht mehr heraus, kann kaum schlafen, werde von meinen Kollegen schlecht behandelt, von meinem Chef misstrauisch beäugt und in meiner Freizeit geht mir auch vieles daneben. Ich weiß nicht, wie ich meine Schmerzen losbringen könnte. Meinem Arzt fällt auch nichts anders ein, als mir Tabletten zu verschreiben oder eine Therapie zu empfehlen. Ich brauche aber keine Therapie, weil das alles mit meiner Seele nichts zu tun hat. Viele Operationen haben mich schier fertig gemacht. Ich bin okay so wie ich bin - oder etwa nicht? - Jeder unterstellt mir, dass ich zu wenig für mich tue. -
Du auch?
"
 

Antwort:  Ich lese deine Mails und mir kommen Schmerz, Wut, Enttäuschung - auch Verzweiflung - entgegen.
 
Was wünschst du  dir denn - jetzt mal im positiven Sinne?
Wofür du auch selbst und in eigener Zuständigkeit sorgen kannst?
Kann es sein, dass das weniger Schmerzen und Schmerzerinnerungen wären und dafür mehr Wohlfühlen, Freude und Lachen - spüren?
 
Willst du genau dafür auch selbst und bei dir etwas verändern und weiterentwickeln - in deinem Denken und deinem Tun? - Also in die 'andere' Richtung, nach Vorne, Richtung 'mehr Freude, Lachen und Wohlfühlen' denken und handeln? - Zumindest es mal probieren? 
 
Glaubst du, das nicht zu können?
Möchtest du es denn können?
Und wenn JA, möchtest du es mal probieren (mit irgendwas Lustigem, wo du vielleicht für 2 Stunden mal wieder erlebst, dass du das Schmerzhafte kurzfristig loslassen und dich selbst - auch wenn nur innerlich und gaaanz leise - wieder lachen hören kannst  -  z.B. Kino - Clown-Kurs - oder - oder -.)?
Willst du das  (können bzw. probieren)??
Und wenn JA, würdest du dann auch erzählen, was du gemacht hast und wie es dir ergangen ist?
 
Ich bitte dich zu bedenken, dass ich schreibe und frage, weil du mich interessierst, weil ich dir wohl gesonnen bin und weil ich mehr von dir wissen und verstehen können möchte. Ich stelle Fragen, weil ich da keine Antworten kenne. Ich kann nämlich nicht Gedanken lesen, also frage ich. Und ich gehe auch immer davon aus, dass nichts selbstverständlich ist, was ich mir gerade vorstelle, also frage ich.
Es ist dann deine Entscheidung, ob du eine Frage beantworten (und damit zum Verstehen und zur Klarheit - auch dir selbst gegenüber - beitragen) magst - oder nicht.
 
Interessant finde ich, dass du nicht sicher bist, ob du dich mehr dem Wohlfühlen, der Freude und dem Lachen zuwenden, also die Richtung 'nach Vorne' einschlagen - und  damit deine Schmerzen eher hinter dir lassen möchtest (= Vergangenheit).
 
Ich hatte 30 Jahre lang zunehmend körperliche Schmerzen. Die körperlichen Schmerzen waren, was mir damals nicht klar war, Ausdruck meiner seelischen Schmerzen.
Und, nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte, vor allem für mehr Freude, Wohlfühlen und Lachen - und achtsames Spüren zu sorgen (es mehr und mehr gelernt habe), sind meine Schmerzen immer weniger geworden und nach zwei Jahren ganz verschwunden. Heute fühle ich mich so wohl, wie nie zuvor. ICH vermisse meine Schmerzen keineswegs.
Besonders geholfen haben mir dabei das tägliche Meditative Gehen / Laufen, eine NLP-Ausbildung (ersetzt nach meiner Meinung mindestens 5 Jahre Therapie) und Zen-Meditation (Links = unten).
 
Aber, wie jeder persönlich mit dem eigenen Päckchen umgeht - und jeder hat seines - das verlangt immer wieder die eigenen Entscheidungen!
 
Aufgefallen ist mir auch dein Schluss-Satz " ..Ich bin okay so wie ich bin - oder etwa nicht?.."
Ich  finde es sehr interessant, herauszufinden: "Was bedeutet dieses 'Ich bin o.k. (für mich) - und du bist o.k. (für dich)?" (z.B. Keine Entwicklung erwünscht! - oder - Entwicklung wann und wie ich das selbst entscheide! - oder -)
Wenn du wissen möchtest, was das FÜR MICH bedeutet, findest du dazu meine Gedanken unter "O.k."
(Link = unten)
.
 
Nochmals:
Ich weiß dich nicht, deshalb frage ich, weil ich verstehen möchte und weil ich (an dir) interessiert bin. Dann bin ich aber auch darauf angewiesen, so angenommen (akzeptiert) zu werden, ohne abwehrende Unterstellungen oder entsprechende Vermutungen.

 

 

Zt2/1           
Starke Signale -           
helle und dunkle Seiten..          

Schmerzen und Krankheiten sind starke Signale dafür,
dass im eigenen Leben die Freude (helle Seite des Lebens) immer weniger
und damit die dunklere Seite immer mehr wird.
Beide Seiten sind wichtig, aber die hellere Seite sollte immer überwiegen.
Ein Verhältnis von 70% Licht und 30% Schatten ist schon recht gut 

 

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
A&L erl.

_____________________________________________________________________________________________________________________

Mai 12(4), Juli 13(3), Dez.14(5), Aug.15(NL137), Dez.18(Zt2/1)

(4) ALLTAG / Newsletter Nr. 137 vom 23.04.12      ALLTAG / Thema der Woche vom 20.04.12    Immer wieder haben wir Schmerzen, klagen über über körperliche Ausfallerscheinungen, Krankheiten, ärgerliches Verhalten von Partner, Kollegen und Freunden oder ganz allgemein ungute Gefühle. - Und schnell kommen die Fantasien: "Wenn die Situation, wenn die anderen anders wären, als sie sind, dann hätte ich keine Schmerzen oder sie wären kleiner."  -  Doch das STIMMT NICHT!  -  MEINE Schmerzen erinnern MICH, dass ICH MICH zu wenig (auch) um MICH und MEINE Bedürfnisse kümmere, dass ICH MICH verändern und MEINE Möglichkeiten erweitern muss, wenn ich will, dass ICH MICH wieder besser, wohler und wieder mit mehr Freude in mir fühle. - Nur ICH entscheide über MEINE Art zu denken und zu handeln. Nur ICH bin also FÜR MICH verantwortlich und nur ICH kann SELBST und NUR BEI MIR etwas verändern bzw. verbessern / erweitern. Andere kann ich nicht verändern. - Und der Schmerz kommt wieder, so lange und so oft, bis ich bereit bin, MICH endlich SELBST weiter zu entwickeln, die Verantwortung FÜR MICH zu übernehmen und das eigene Schicksal endlich in die EIGENEN Hände zu nehmen (und nicht nur auf andere zu warten oder über die Verhältnisse zu klagen).
Der Schmerz will mich also aufrütteln / aufwecken / aufmerksam machen!    
     ***Du bist heute, was du gestern gedacht hast. Das, was du heute denkst, wirst du morgen sein.    (Buddha)*** 

von Schmerzen2,NL137  auch an > Anders > Bedürfnisse > Botschaften/Signale > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Entwickeln > Freude (nicht:nur fun/Unterhaltung!) Gefühle(auch 'ungute') > Körper
> Krankheit >
Lernen > Möglichkeiten > Selbst > Spüren > Verändern/verbessern  (02/17)  Einfügung: Schmerzen warnen und fordern!  (+erl08.17)

   

 

siehe auch:    alle Hinweise von << Seite 1 
 

 

siehe auch:

Ärger      Angst     Botschaften     Entscheiden2     Entwickeln5     Erkennen     Fragen    Freude     Gefühle(ungute)    Heilen3    Ich    Krankheiten     Meditation    Nicht    O.k.     Probieren     RoterFaden8(1-9)      Selbst...     Tanzen      Tun     Verändern/verbessern/erweitern     Vielfalt     Zuversicht (Rühren und Spüren)     Was tun2 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Augustinus (z.B.Tanzen)     Autor(Schmerzen/Vielflalt/eigene Hände)     Gegeneinander schadet     Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)    Nicht    Realität - und Zukunft (Start)    Schmerzen    Sichtweisen (Weltbild)    Sinn (praktizierender 'Mensch')     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)     
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Wilde Blumen (Ver-Spannungen) 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

    FF    GG    H-I-J    KK    LL    MM    N-O-P    Q-R   Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
  

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Counter