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Spannungen 1

    >> Teil 2

 

 

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                                               Angelika Wohlfarth 

 

 

 Spannungen  1

Lust und Frust

 

Lebenskraft und Lebensfreude entfalten sich in dem Maße, wie ich immer mehr lerne, bewusst wahrzunehmen, bewusst zu gestalten und bewusst zu genießen! 

Also - ich finde Spannungen toll!
Wenn ich meine Muskeln anspannen kann, dann kann ich mich bewegen, ich kann tanzen, springen und hüpfen - ich kann mit meinem Körper, mit meiner Beweglichkeit, auch mit meinen Gesten und meiner Mimik
, mich sichtbar machen und mich mit meiner Lust und Freude, mit meinen Gefühlen ausdrücken. - Da habe ich viele Möglichkeiten! - Und das kann ich spüren! -!!-

Klar! - Und Spannungen erlauben es dir auch, zusammen mit anderen zu spielen! - Miteinander Spaß zu haben - zur eigenen und zur gemeinsamen Freude! 

Ja - und Spannungen sind auch dabei, wenn ich den anderen etwas vormache, was ich so eigentlich gar nicht bin oder was so gar nicht wirklich zu mir gehört. 
Z.B. wenn ich 'So tue, als ob!' - ich sehr stark wäre, indem ich mit finsterer Miene, angespanntem und zusammengepresstem Mund, krause gezogener Stirne, vielleicht auch noch mit zackigem und abgehacktem Gang (steif) herumlaufe. 

Oder bei den 1.000 scheinbaren Selbstverständlichkeiten des Alltags, wo du einfach 'So tust, als ob!' du es jetzt so machst, wie sich das eben gehört - weil du es angeblich gerade so machen möchtest!?
Und dich selbst - und deine eigenen, inneren Bedürfnisse - wonach es dir wirklich wäre, wenn du nach Innen horchen würdest - kaum beachtest! - Oder schon?

Mich beachten? Ich habe das Gefühl, dass ich weiß, wie es zu sein hat. Und darum bemühe ich mich dann einfach. - (nachdenklich) - Wer stellt eigentlich die Regeln auf, denen ich da hinterherlaufe? 

Wer sagt da eigentlich, was für dich oder auch für mich gerade gut ist? - Gute Frage!
Na ja, es einfach zu machen, so wie immer oder wie man das eben tut oder wie du es gewöhnt bist, so ist es meist einfacher und leichter, scheinbar, weil sonst müsstest du ja auch deine Gefühle spüren, dann sie beachten und dann sie mit einbeziehen. 
Sonst müsstest du auch zu deinen Bedürfnissen stehen und dich dafür einsetzen. - Und die weichen immer wieder vom Üblichen ab - mal nur ein bisschen - und dann auch wieder mehr. 

'So tun, als ob!' - und die eigene innere Wirklichkeit überspielen.
'So tun, als ob!' mir das alles nichts ausmacht, ich damit ganz locker fertig werde! - 
'So tun, als ob!' - Unsicherheit, Ängstlichkeit, Schwäche, das Bedürfnis nach 'So-angenommen-sein, wie ich eben gerade bin' nicht auch und ganz selbstverständlich zu mir gehören würde! -
'So tun, als ob!' - ich da darüber stehen würde! - - -

Dieses 'So tun, als ob!' kann ja auch etwas ungemein Positives und Hilfreiches sein, wenn du etwas willst, dich genau dafür entschieden hast, und noch nicht ganz sicher bist, ob du das nun auch wirklich schaffst. Wenn du dir nun sagst "Jetzt tue ich einfach mal so, als ob ich das schon gut könnte!", dann hilft dir das deine Ängstlichkeit und dein Zaudern zu überwinden - und dich zu trauen.

Klar, das ist die positive Form des 'So tun, als ob!'. Dahinter steht eine bewusste Entscheidung - und so vermehrt es auch Wohlfühlen und Freude.
In der negativen Form jedoch, von der wir hier sprechen, ist das 'So tun, als ob!' ja nichts, was ich von Innen heraus will, sondern etwas, von dem ich glaube es sein oder machen zu müssen, um gut dazustehen. Weil alle das so machen, alle das so erwarten. Was würden die anderen sonst von mir denken? - Meine ich zum Beispiel!

Genau! Dieses negative 'So tun, als ob!' kann schlimme Spannungsherde erzeugen.

Z.B. wenn du 'So tust, als ob!' - indem du dich in Kleidungsstücke zwängst, die dir selbst zwar nicht gut tun, mit denen du aber Eindruck schinden willst, oder mit denen du dich an andere anzupassen glaubst.

Z.B. auch, wenn du 'So tust, also ob!' - du massig Geld hättest (dicker Schlitten vor der Türe, große Wohnung, kostspielig essen, aufwändige Geräte, großtuerische Lebenshaltung usw.), - obwohl du das eigentlich gar nicht bräuchtest, es dir nicht wirklich Spaß macht und du dir das zudem gar nicht gut leisten kannst. - Das heißt Eindruck schinden! - Den anderen was vormachen! 

Das macht - - - schon auch Spass!-?-!  (nachdenklich, zwiespältig) - Dieses 'So tun, als ob!'.

Sicherlich - es ist sehr verbreitet!
Je mehr 'So tun, als ob!', desto unsichtbarer wird der Einzelne als individueller und einzigartiger, 'eigener' Mensch. Egal, ob aus Angst und Unsicherheit - oder weil er glaubt, sich anpassen zu müssen - oder .... - - Wenn du 'So tust, als ob!', obwohl du es für dich gar nicht so willst, - was hast du - für dich - davon? Wie fühlst du dich, wenn du mit dir alleine bist?

Lästige Fragerei! - Ist doch eigentlich klar - oder?
Was habe ich davon?
Es drückt und zwickt mich, weil, wenn ich alleine bin, die Sorgen in voller Schwere spürbar werden! Z.B. die Zwänge, viel Geld verdienen zu müssen. der Druck, immer weniger Zeit für das Wesentliche zu haben, die Defizite, mich viel zu wenig um das zu kümmern, was mir persönlich auch gut tut, alleine und mit anderen zusammen.

Du spürst, dass du etwas machst, was dir so nicht gut tut - ungute Gefühle!
'So' sind es ja auch keine 'echten' Spiele mehr (zur eigenen Freude - und mit lachendem Herzen), sondern Versuche, die anderen zu täuschen.

Und mich selbst dazu! 
Und das ist so ziemlich das Übelste an der ganzen Sache: "Ich mache mir selbst auch was vor!" - Zu meinem eigenen Schaden! - Zu meinem eigenen Nachteil!
Ich mache mir damit massenhaft zusätzliche und sinnlose Spannungen!

Tja - und nun kannst du dich ins Tun (z.B. Sport) - oder das Beschäftigen (z.B. Arbeit, Freizeitstress) - oder ins 'Immer noch mehr vom Gleichen' stürzen, um nicht daran denken zu müssen - um möglichst keine Zeit zu haben, dich zu besinnen! - Die Frage stellt sich dann irgendwann: "Was hast du wirklich davon? Du für dich? Was spürst du?"

Letztlich: Druck, Ärger, Sorgen, Schmerzen!

Spannungen!  -  Diese Wirkungen kommen, wenn negatives 'So tun, als ob!' am Werk ist.
Das muss natürlich nicht absichtlich sein. Im Gegenteil, in den meisten Fällen passiert das aus Unachtsamkeit, Gleichgültigkeit und Gewohnheit. 

Ganz richtig: Früher oder später spüre ich sie dann schon, die Unruhe, die Hektik - ich muss immer mehr rennen und tun - und ich tue es dann auch, weil ich mir vorsage, dass das jetzt eben nicht anders geht (ich bin dann plötzlich zum Opfer der Umstände und Verhältnisse geworden - das bilde ich mir zumindest ein) - und letztlich führt es zu Unglück und Katastrophen - finanziell, gesundheitlich, in der Partnerschaft - ja eigentlich an allen Ecken und Enden!
Der Regelfall ist wohl, dass ich mich immer unwohler fühle, immer weniger gesund und rund - wenn ich nichts Gravierendes zu 'meinen Gunsten' verändere.
Oder ich werde krank - und mache das Schicksal, die Welt, die Ansteckung mit Viren oder weiß Gott noch was dafür verantwortlich - nur nicht mich selbst. 

Spannungen können also auch krank machen, das eigene Leben - langsam, aber sicher - zerstören!

Ich sehe das jetzt schon so.
Ich weiß ja auch, dass ich etwas für mein mehr Zur-Ruhe-kommen, mich mehr Ent-spannen-können, mir mehr Zeit-lassen, mir mehr Zeit-nehmen für mich, für mein Langsamer- und Bewusster-werden usw. tun müsste! 
Aber soo wichtig habe ich das bisher nicht genommen! 
Die äußeren Wirkungen verstehe ich nun ein Stück besser.
Doch - wie sind eigentlich die inneren Zusammenhänge - ich meine im Körper?
Du sagst: Spannungen - Lust und Frust!   - Was ist Lust? - Und was ist Frust?

Im Körper steht Energie zur Verfügung, die aus Nahrung gewonnen wird. 
Je besser und vollwertiger die Ernährung - und je mehr fördernde und stimulierende Faktoren dazukommen (z.B. Freude - gute, eigene, lohnende Ziele - Anerkennung - Lob - Fortschritte - Lachen usw.), je mehr bewusst darauf geachtet wird, dass nur so wenig Energie eingesetzt wird, wie unbedingt nötig und die gesamte Muskulatur so weit entspannt bleibt, wie nur irgend möglich, desto besser ist die Eigen-Energie-Versorgungslage! Dann wird keine Energie in sinnlose, ja oft selbstschädigende (Ver-) Spannungen gesteckt.

Und diese Energie kann ich nun umsetzen in freudvolle Aktion, z.B. in Bewegung, Tanzen, in konstruktive Arbeit, in Kreativität, in bewusste Konzentration auf etwas, was mir wichtig ist usw. - also das, wonach mir eben gerade ist - und zwar so intensiv, wie ich es gerade möchte - vorausgesetzt: ich habe genug verfügbare Energie.

'Spannungen' sind eine Lust, wenn ich sie bewusst und zu meiner Freude, also für Inhalte und Ziele einsetzte, die für mich lebensfreundlich sind, zu meinem echten (!) Wohlfühlen beitragen - und wenn sie anschließend wieder in die echte (!) Entspannung führen - in das Wieder-loslassen.

'Spannungen' sind ein Frust, wenn ich sie für Inhalte und Ziele einsetze, die für mich lebensfeindlich wirken  - und 'Spannungen' sind ein Frust, wenn sie festgehalten werden und nicht in der 'Entspannung' ihre Auflösung finden.

Das ist mir etwas zu theoretisch. -
Wenn ich z.B. 'So tue, als ob!', mit der Folge, dass ich letztlich Angst, Druck, Ärger usw. spüre, dann heißt das, ich erzeuge durch mein Verhalten für mich nicht nur lebensfeindliche Spannungen, sondern auch Spannungen, die nicht mehr abfließen können? 

Völlig zutreffend! - Denn die Spannungen bleiben stehen. - Du spürst die 'einschränkenden Wirkungen' solange, bis du etwas 'zu deinen Gunsten' veränderst!

Wenn du dich z.B. mit deiner Angeberei oder deinem 'So tun, als ob!' in Schwierigkeiten gebracht hast - egal, ob körperlich (z.B. Schmerzen, Haltungsveränderungen) oder seelisch (z.B. ungute Gefühle, Druck, Angst), - geht's dir wieder besser, wenn du dich darauf besinnst, was du 'wirklich' brauchst, was dir 'wirklich' gut tut, was du jetzt 'wirklich' willst! - Und wenn du dich dann nach deinen realistischen Verhältnissen, Möglichkeiten und Bedürfnissen richtest, dein Verhalten entsprechend veränderst und dich auch um dein 'Dich-wieder-wohler-fühlen', 'Dich-wieder-mehr-rund-fühlen' kümmerst.

Und welche Wirkungen haben 'Spannungen, die bleiben'?

Spannungen, die nicht abfließen können

-

verbrauchen, um aufrecht erhalten werden zu können, ständig Körper-Energie! Sie rauben also Energie, die dann für anderes, jetzt z.B. Notwendiges oder Freude-machendes, nicht mehr oder nicht mehr in der erforderlichen Menge zur Verfügung steht.

-

schränken die freie und ungehinderte eigene Bewegungsfähigkeit ein, weil ja ständig bestimmte Muskeln in einer bestimmten Weise angespannt sind. Andere Möglichkeiten der Bewegung gibt es für diese Muskeln im Moment nicht. Hier können die Ursachen massiver Schmerzen und von Krankheiten liegen!

-

können zu Muskelverhärtungen führen. Das macht zwar dann in diesen Muskeln im Regelfall keine unmittelbaren Schmerzen mehr, weil sich dort, solange die Spannung andauert, nichts mehr bewegt. - Genau dies macht diese versteckten und unbewussten Spannungen aber auch so heimtückisch und damit gefährlich!

 

Die Auswirkungen auf den geistigen, körperlichen und seelischen Gesamtzustand sind schmerzlich und immer mehr einengend (Haltungsveränderungen, teilweise Bewegungsunfähigkeit usw. usw.). Und dann sagt man oft so einfach dahin: 'Das' kann ich nicht mehr (wenn man's überhaupt merkt). - oder 'Das' mache ich nicht (das ist mir zu unbequem, zu anstrengend, dafür habe ich keine Zeit). - oder 'Davor' habe ich Angst, das macht mir Schmerzen, deshalb so nicht. - oder ... .

-

mindern das Maß der eigenen Lebensfreude, den eigenen Antrieb und Auftrieb, das Wohlfühlen. 

-

können in einen entsprechenden Teufelskreis führen, in dem das Negative und Belastende gleich bleibt, sich ständig wiederholt oder immer größer wird.

Spannungen, die nicht abfließen können, wirken lebensverhindernd und letztendlich lebenszerstörend!

Und wie entstehen Spannungen, die nicht wieder abfließen können?

-

Entweder durch dein aktuelles Verhalten - und/oder

-

durch deine momentane Art, deine Leben zu gestalten - und/oder

- dadurch, dass du sie mitbringst - aus der Vergangenheit, egal, ob aus der Kindheit oder  früherem Verhalten, mit dem solche Spannungen aufgebaut wurden, die dann nicht abfließen konnten (z.B. Angst/Zittern/Unsicherheit/Gefühle von 'jetzt unbedingt so müssen/nicht anders können' - usw.!). 

Das sind also 'Spannungen als Frust'!
Spannungen, denen die Entspannung fehlt, die also nicht abfließen dürfen, - sie sind (langfristig) Lebenszerstörer!
Ja - und ist das dann 'Schicksal' - muss man damit leben - 'so', immer mehr eingeschränkt - und immer enger werdend?
Muss ich mich mit der Feststellung zufrieden geben: "Ja - jetzt ist es eben so!"  - und es dann so hinnehmen und so lassen ??

Nein! - Gott sei Dank - nein! 

Jeder Mensch schleppt ja mehr oder weniger Spannungen mit - aus der Vergangenheit und aus aktuellem, schädlichem Verhalten - und merkt es vielfach gar nicht (z.B. Stirne kraus, Mund zusammengepresst, Schultern/Becken/Po angespannt + viele versteckte Muskelverhärtungen). 

Was 'aufgebaut' wurde - irgendwann - kann auch wieder 'abgebaut' werden!  

Da braucht es den Weg in das 'Loslassen-können der Spannungen' zu finden, Entspannung zu lernen, wieder dazuzulernen. - Das geht! - Das braucht natürlich den Willen dazu und die Ausdauer, Geduld und seine Zeit! 

Ein möglicher Weg ist auch Bewegung in Balance (z.B. Meditatives Gehen / Laufen)! 

In dem Maß, wie Spannung und Entspannung wieder ins Gleichgewicht, in Balance kommen, im gleichen Maß verändert sich alles wieder in Richtung Wohlfühlen, Freude, Lachen, Leichtigkeit und Vielfalt der Beweglichkeit. 

Und wenn die Spannungen, nachdem sie für das eingesetzt wurden, was ich jetzt wirklich will (z.B. zum lustvollen Tanzen und Toben, zum konzentrierten und erfolgreichen Arbeiten usw.), sich wieder entspannen dürfen, wieder abfließen dürfen, - was ist dann?

Dann spürst du ein Zunehmen deiner Lebensfreude! - Du spürst das!

Wieso denn das?

Es ist der Zusammenklang von Spannung (weil ich es will) und anschließendem Loslassen in die Entspannung (es ist gut so, es ist getan). Die Zufriedenheit eines natürlichen Verlaufes.
Und gleichzeitig das Spüren der Energie, die aus der Entspannung wieder zuwächst. 

Wechsel zwischen Spannung und Entspannung und sie ist um so intensiver, je höher die Spannung und je tiefer die Entspannung gelebt und verwirklicht werden - geistig und körperlich. - Oder?

Genau!  Und es läuft in folgender Reihenfolge ab:
Entspannter Zustand 
>  Energie, die in Spannung verwandelt wird 
>  Spannung, die zur eigenen Freude eingesetzt wird, bewusst und wirklich so gewollt
>  Spannungsnachschub wird unterbrochen und vorhandene Spannung darf 
    wieder abfließen 
>  entspannter Zustand  >  usw.

Die nicht für 'unnötige Spannungen' gebundene Körperenergie ist dann wieder frei verfügbar, frei einsetzbar - und somit wieder zusätzliche Quelle von Lebensfreude.

Jetzt im Augenblick also nicht unbedingt notwendige Spannungen (z.B. entbehrliche Spannungen in den Schultern, im Becken/Po, Mund/Kiefern [die Zähne zusammenbeißen - zu was?], angespannte Stirne usw.), und
jetzt im Augenblick sinnlose und zusätzliche Spannungen erzeugendes Verhalten (Hetze, Hektik, schnell/schnell, keine Zeit usw.) loszulassen bzw. zu verändern bewirkt also unmittelbar mehr Lebensfreude, weil mehr freie Lebensenergie verfügbar ist! - Spürbar?

Und ob! - Das ist spürbar! - Und wie!

Gegenüber vorher fühlst du dich ganz anders! - Gut und wohl! - Und das strahlst du auch 
aus - zu deinen Mitmenschen und in deine Umgebung! - Und zwar völlig unabhängig von sonstigen alltäglichen Belastungen und Herausforderungen!
Du lebst deine Power! Das ist spürbar - für dich und andere! Und das ist dann auch eine echte Freude - für dich und andere!

Dann kann ich also Spannungen als Lust leben - zu meiner Freude - mit 'Spannung + Entspannung'! - Dann ist es ein ständiger Fluss, eine ständige Bewegung von einem Extrem zum anderen (Aktivität/Tun/Gestalten + Ruhe/Stille/Lassen,  Außen-Kontakt + Innen-Kontakt  usw.)!
Beides! - Sowohl - als auch! - Gleichzeitig, total und in Balance! 

Genau! - So wird Leben zur Freude!

Ich denke, dass ich das schon alles verstanden habe, trotzdem würde mir ein Beispiel zu  Energie > Spannung > Entspannung > Lebensfreuden noch gut tun!

Stell dir vor:

Du hast eine Wohnung mit Wohnzimmer, Diele, Bad, Küche und Schlafzimmer - und diese Wohnung wird mit einem Kabel versorgt, das eine Stromstärke von 2.000 Watt verträgt. Belastungen von mehr als 2.000 Watt führen zu Kabelbrand und Stromausfall.
Und nun gehst du sorgfältig und bewusst mit deinen Gegebenheiten um: Wenn du das Bad verlässt, machst du dort das Licht und Geräte aus. Wenn du ins Wohnzimmer gehst, schaltest du nur so viele Geräte und Lampen ein, wie du gerade brauchst und wie eben möglich sind. - Du nützt den Strom so weit er für dich nötig und sinnvoll ist und beachtest die gegebenen Belastungsgrenzen. - Es gibt keine Probleme!

Und nun kommt Besuch. - Und der passt nicht auf, lässt die Lichter und Geräte im Bad, im Gang, in der Küche brennen, auch wenn keiner dort ist. - Jetzt ergeben sich Auswirkungen!
Im Wohnzimmer steht nicht mehr so viel Strom zur Verfügung, wie früher, auch wenn du ihn gerade brauchen würdest. - Es kommt zu Schäden wie Brand, Stromausfall usw.

Die Energie nur für das einzusetzen, was du jetzt wirklich willst, bedeutet, übersetzt auf den Körper: Unnötige Spannungen loslassen und das, was jetzt gerade Freude macht, was jetzt gemacht werden will, so intensiv wie möglich leben und erleben. Und auch dafür nur so viel Spannung / Energie einsetzen, wie unbedingt nötig. Kein Quäntchen mehr!

 Z.B. Lustvoll und vielfältig tanzen, so wie mir jetzt gerade ist - bis zum Umfallen - dabei Schultern, Mund und Stirne entspannt lassen - also mit der eigenen Beweglichkeit nach Musik hingegeben spielen - und dann Sich-auf-einen-Stuhl-fallen-lassen! - Gefühl:   Wau! - Herrlich!

Spürbare, geballte Lebensfreude! Alleine und mit anderen zusammen. Das wär's!
Das ist ein Entwicklungsweg und geht sicherlich nicht von heute auf morgen.

Das verlangt das Erlernen dieses Wechselspiels und dann auch das ständige Üben!
Und das Ermutigende:  Es ist möglich!

Für jeden!

Entspannung heißt also - alle Lebensenergie sammeln, die im Körper gerade nicht unbedingt z.B. für Bewegung oder aufrechte Haltung usw. gebraucht wird - und sie so zur eigenen Freude, zum eigenen mehr Wohlfühlen, zur eigenen Ekstase bereitstellen.

Entspannung und Ruhe ist der eine Pol  -  Ekstase und Bewegung der andere.
Beide wollen sie da sein dürfen - gleichzeitig, in Verbindung und im Gleichgewicht. 
Sowohl - als auch!
 

(zögernd)  Wie komme ich denn zu mehr Bewusstsein?

Durch ständiges aufmerksames Tun (z.B. bei möglichst jeder Bewegung im Denken und im Handeln) - und durch 'Es immer mehr sein!' (es spüren).

 

 

Zt1     

Der eigene Weg braucht einen Boden, 
auf dem sich's gut gehen lässt. 
Also nicht nur 
Spannung, Power, 
Leistungswille und Leistungsstreben, 
sondern auch - genau so wichtig -, 
Entspannung, Loslassen, 
Freude, Nichtstun und Genießen (spüren!). 
Fehlt eine der beiden Seiten 
oder auch der achtsame Ausgleich, 
führt dies zwangsläufig zu
schmerzhaften Entgleisungen
(z.B. Kummer, Schmerz, Krankheit usw.).

 

 

Spannungen  2 

Spannungsfelder   


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:  R. erzählt: "Wo ich auch hinschaue, es gibt kaum Beziehungen zwischen Menschen - Firmen - Gemeinden - Staaten usw., wo sich nicht Spannungen auftun. Vor allem natürlich zwischen Partnern. Sicherlich kommt mir da oft über die Lippen: 'Da müsste man …! - Die sollten halt einfach …!'  Meine klugen Reden bewirken natürlich nichts. Warme Luft! Doch dann frage ich mich auch immer wieder zweifelnd: 'Ist es wirklich so einfach?' Was meinst jetzt du zu diesen Spannungsfeldern?"

Antwort:    Du greifst einen sehr interessanten und an allen Ecken und Enden aktuellen Punkt auf: Spannungsfelder. z.B.

von ich

  zu du,

von Mensch

  zu Mensch,

von einem Partner 

  zum anderen Partner

von Mann

  zu Frau

von Einzelmensch

  zu seiner Gemeinde

von einer Gemeinde

  zum Land

von einem Land

zum Staat

von Staaten

untereinander

 

aber auch - ganz wichtig: 

 von mir

  zu mir, 

 also z.B.

von meinem Denken

  zu meinem Tun / Fühlen,

von meiner Eigenverantwortung für mich und mein Wohlbefinden

  zu meiner Nachlässigkeit mir selbst gegenüber,

von meiner rechten Seite

  zu meiner linken Seite,

von Anspannung und Aktion

  zu Entspannung, Ruhe und Erholungsphasen,

von meinen Gewohnheiten und Automatismen

  zu meinem bewussteren Handeln, das mir Freude macht und so dann auch gut tut,

usw.

  usw.

  

Eigentlich überall, wo wir hinschauen, sind Spannungsfelder, also 'Unterschiedlichkeiten'.

Wenn ich mir vorstelle, dass es keine Spannungsfelder gäbe, sondern alle würden es gleich machen wollen, gleich denken, alles wäre also immer in einem stabilen Gleichgewicht, dann wäre das ziemlich unattraktiv, langweilig und fad.

Die Spannungsfelder bestätigen, dass letztlich alle Menschen verschieden sind und es nicht darum gehen kann, dass einer wie der andere zu denken und zu handeln hat. Und wenn eine gemeinsame Linie nicht sofort erreicht werden kann,  dann mit Gewalt oder Krieg zu antworten und die eigenen Vorstellungen erzwingen zu wollen.

Nein, das ist kein guter Weg.
Wo liegt dann die Herausforderung?  Zu erkennen, dass wir alle verschieden sind, auch wenn wir zum gleichen Verein, zur gleichen Kirche oder zur gleichen Arbeitsstelle gehören.
Entscheidend ist nicht die Zugehörigkeit, sondern: "Wer bist du? und Wie bist du?  -  und  Wer bin ich? und Wie bin ich?" Das herauszufinden und gegenseitig auszutauschen. Sich das also zu erzählen und zu erklären. *)  

Und danach stellen die Spannungsfelder die Aufgabe, eine gute und lebensfähige Verbindung zwischen den verschiedenen Polen zu finden. Sich also so zu einigen, dass beide Seiten gut mit den 'gemeinsamen Lösungen' leben können.
Aneinander Anteil zu nehmen - Miteinander zu gestalten - und auch voneinander sich anregen zu lassen und dazu zu lernen.

Wenn ich - mit mir - z.B. auf dem Bauch liege, dann sollte der Kopf gut auf der rechten und ebenso gut auf der linken Seite liegen können. Doch eine Seite geht meist schlechter. Da braucht es dann viel Üben, um ein mögliches Gleichgewicht zu finden.

Wenn ich mit meiner Partnerin Streit bekomme, dann gilt es, einvernehmlich aus diesem auszusteigen und zu vereinbaren, dass jeder die momentanen, eigenen Bedürfnisse herausfindet - und dann sich diese gegenseitig zu erzählen. Diese Bedürfnisse sind in der Regel verschieden. Die Herausforderung ist nun, nach Möglichkeiten der Einigung zu suchen, die beiden gut tun - und diese gemeinsame Lösung dann zu praktizieren.

Niemand behauptet, dass das leicht ist. Im Gegenteil: Es verlangt Achtsamkeit und Kompromissbereitschaft, also die Bereitschaft, die eigenen (Ideal-) Vorstellungen zu verlassen und in kleinen Schritten auf das Gegenüber zuzugehen und einzugehen. Gegenseitig!

Gewalt, Krieg, Besserwisserei und Rechthaberei sind natürlich einfach, da brauche ich mich nicht selbst zu bewegen und selbst dazu zu lernen. Deshalb sind diese Untugenden auch so weit verbreitet.

Doch wir dürfen die Möglichkeiten des friedlichen und freundlichen 'Verbindens und Verbündens' suchen und immer wieder probieren. So gut es eben gerade geht. 
Damit die Welt ein (klein) wenig heller und freundlicher - menschlicher - wird.


*) Eine Möglichkeit, herauszufinden, wer ich bin und wie ich bin, ist, alle gesellschaftlichen, kirchlichen, wissenschaftlichen usw. Regeln und Festlegungen beiseite zu schieben und zu fragen: "Wie ist das nun genau FÜR MICH?" Die Antwort wird häufig von den äußeren Regelungen abweichen.
Und nun ist das eigene Abwägen und Entscheiden gefragt: "Wonach will ICH MICH künftig möglichst richten - mehr nach dem gültigen äußeren Reglement - oder mehr nach meinen inneren Gesetzmäßigkeiten?
Alltag als Chance, Labyrinth und Mosaik sind genau so entstanden bzw. entstehen so. Es sind die inneren Gesetzmäßigkeiten bzw. Sichtweisen des Autors, die immer wieder von scheinbar allgemein gültigen äußeren Regelungen abweichen. Das ist möglich.
Wie fühlt sich das an? Lassen sich so vielleicht sogar bessere Verbindungen zwischen dem einzelnen Menschen und seinen Mitmenschen herstellen und mitgestalten?
Das kann nur persönlich und individuell beantwortet (erlebt und gespürt) werden.
Und worum geht es sonst: Um (immer perfekteren) Regelvollzug oder um individuelles Leben mit sich selbst und der Gemeinschaft? 

 

 

Zt2     

Freude macht satt, wohl, angenehm und zufrieden.

Unnötige Spannungen dagegen fressen und binden Lebens-Energie - die damit für Freude nicht mehr zur Verfügung steht - und machen krank.

Abgekürzt:  Unnötige Spannungen verhindern mehr Lebens-Freude.

 

 

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Einfügung:  Achtsamkeit(Zt2/1>Zusammenfassung) - mehren und möglichst ständig üben!

          
Zusammen-           
fassung:           

Wie werde ich           
achtsamer?          

 

 Achtsamkeit ist ein Entwicklungsprozess,
der Lernen und möglichst ständiges Üben braucht (z.B. mit dem
Bewegungsprogramm).
Ziel ist das feinere Aufspüren von Verspannungen und, wenn gerade nicht notwendig,
deren Loslassen (Entspannen) und damit Verbessern von Wohlfühlen und Energieeinsparung.
Wichtig ist auch die Nachsicht mit sich selbst
und die fortwährende Bereitschaft zu  probieren und zu experimentieren.
Entscheidend dabei: Die Freude am eigenen Tun, dass es so gut tut und möglichst persönlich weiterführt.

  Bearbeitungsvermerk/e: von Achtsamkeit(Zt2/1>Zusammenfassung)  auch an > Entwickeln > Fragen > Loslassen > Meditat.Gehen u. Laufen > Probieren > Spannungen > Spüren > Tun > Wirkungen > Ziele   
    (08.17+erl)   

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 Einfügung: Bewegung > Bewusst braucht Üben und Verbessern! 

          
"Bewusst"           
braucht ständiges          
Üben und Verbessern!           

Ein weicher und entspannter Körper  ist warm. 
Ein weiches und entspanntes Gesicht  ist schön.
Ein weicher und entspannter Mensch  ist eine Freude! 

Jede "bewusste Bewegung" ist ein Geschenk für den eigenen Körper und
ein wichtiger Beitrag fürs Wohlfühlen und ein gelingendes Leben!

 von Bewegung,Zt1  auch an > Bewusst > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Freude > Geschenk > Körper > Leben > Mensch > Schönheit > Spannung(Ent-) > verbessern > Wohlfühlen  (05.17)        

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 Einfügung: Bewegungsprogramm (Med.Gehen+Laufen+Ergänzungen)

           
Bewegungs-         
programm
           

Information           

Beste eigene           
Erfahrungen!           

          Meditatives            Gehen           
+           
Laufen           
+           
Ergänzungen!           

Was du nicht selbst und im eigenen Körper spürst, kannst du auch nicht für dich verbessern.
Solange du nicht selbst zusätzlich
Neues in dein Leben herein und mit dazu holst, wird sich
das Bisherige wiederholen! Vielleicht in anderen Erscheinungsformen und an anderen Stellen,
aber es wird immer wieder weh tun. Hin bis zu echten körperlichen Schädigungen (z.B. Herzinfarkt).
Symptombehandlung (Tabletten, Operationen etc.)
ist zwar sicherlich wichtig, aber wohl meist zu wenig!
Spüren: >
http://mosaik.homepage.t-online.de/spuer.htm#Bild

Ein Bewegungsprogramm, auch um das Wahrnehmen des eigenen Körpers (Gleichgewicht, unnötige Spannungen immer mehr loslassen, bewusster und langsamer werden, Konzentration auf das Jetzt, Spüren, Vertrauen usw.)
zu verbessern, ist hier zu finden > http://www.alltagalschance.de/medgl.htm + http://www.alltagalschance.de/medla.htm
und hat mir geholfen, mich von jahrzehntelangen Schmerzen, wo die Schulmedizin nicht helfen konnte, SELBST zu befreien.
Ich praktiziere es erfolgreich seit nunmehr mehr als 30 Jahren. -
Merksätze sollten zu täglichen Begleitern werden:
z.B. ICH entscheide FÜR MICH - niemand sonst - und für niemanden sonst! -

ICH kann und darf mich verbessern und weiterentwickeln, wenn (Zeitpunkt) ICH das will und wie (Inhalt und Richtung) ICH das will!
Jeder Energieeinsatz immer so praktisch und energiesparend wie gerade möglich UND gleichzeitig
mit so viel Loslassen dabei entbehrlicher Anspannungen (= Entspannung) wie schon möglich.
Die Wirkungen mit dem Spüren begleiten und "bewusst" bedenken!

  Bearbeitungsvermerk/e  von Bewegungsrogramm(Med.Gehen+Laufen+Erg.)   auch an  > Achtsamkeit(Konzentration) > Bewegung > Bewusster > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Energie > Entscheiden >
   Entwickeln > Gleichgewicht > Inhalte > Jetzt > Körper > Krankheit >
Lernen > Loslassen > Meditation > Programme > Richtung > Schmerzen > Selbst > Sichtweisen > Spannungen > Spüren > Tun >
   Verändern/verbessern > Vielfalt(Neues) > Wirkungen > Zuversicht  (03.17) 

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Einfügung: eig. Bewegung u. Entwicklung

          
Die eigene BEWEGUNG und ENTWICKLUNG          
 mit inneren Vorsätzen und entsprechenden          
  inneren Bildern begleiten und unterstützen!         

 AUFRECHT + SCHWINGEND + IM GLEICHGEWICHT!

Aufrecht = "aufgerichtet". Vorstellung: Ein starker, elastischer Stab geht von Oben (Kopfmitte), durch die Mitte des eigenen Körpers (vor der Wirbelsäule und hinter der Bauchdecke) bis Unten (Mitte zwischen den Fußmitten) und hilft und erinnert (spürbar!) immer wieder an das eigene Aufrichten (Haltung). Das generalisiert sich mehr und mehr im eigenen Leben!!- Mehr Freude wird "spürbar"!
Schwingend ist nur möglich, wenn entspannt, braucht also mehr und mehr das Loslassen gerade entbehrlicher Anspannungen. Auch das hilft, erinnert und schenkt immer mehr Leichtigkeit und Wohlfühlen.
Im Gleichgewicht: Das verlangt "bewussteres" Hinschauen, Hinspüren und SELBST die Richtung vorgeben (lenken / entscheiden), links und rechts, oben und unten, Anspannung und Entspannung / Ruhe usw.

von  Bewegung,Zt.8  auch: > Gleichgewicht > Vorsätze  (08.16)  > Bewusster > Freude > Haltung > Lassen > Richtung > Selbst > Spannungen > Spüren     Zuversicht (02.17)
  

X X X X X

Einfügung: ständige Bewegung

Leben heißt 'bewegen'. Die ständige Bewegung von Herz, Lunge und der inneren Organe zeigt es uns. Und auch außen bewegen wir unseren Körper ständig, indem wir gehen, sitzen, die Hände benützen, den Kopf neigen, den Mund anspannen, die Stirne in Falten legen, Sport betreiben usw. usw. Aber meistens beachten wir unsere Bewegungen nicht und spüren unser Tun bzw. ein selbstschädigendes Verhalten erst dann, wenn es weh zu tun beginnt. Dann muss der Doktor her. - Kann das wirklich die alleinige Lösung sein? 
von Bewegung  auch an:  > Chancen  > Leben  > Körper  > Spannung(Ent-)  > Verändern/verbessern  > Zuversicht   (08.16)

 

X X X X X

Einfügung: Bewusster oder Zeitverschwendung?

           
Bewusster werden!          

 Was immer du machst,
mache es mit Hingabe,
also mit ganzer Aufmerksamkeit und Beteiligung,
mit Leib und Seele,
mit Freude und Begeisterung.
Ob es so für dich stimmt, spürst du.
Das ist immer ein Gewinn für dich selbst und alle anderen Beteiligten.
Sonst?
Wäre es für dich fad, langweilig und letztlich Zeitverschwendung.
Spüren würdest du dann wohl ungute Gefühle, Anspannung und Druck.

von machen,Zt1 auch an:> Aufmerksamkeit > Bewusster(mit Übungsmögl.) > Freude (nicht:nur fun!) > Gefühle(auch 'ungute') > Langeweile > Spannungen > Spüren > Zeit(Verschwendung?)   (10.16) 
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

  Einfügung:  Bewusster-werden - verlangt: Immer wieder Dazulernen, Anwenden und Üben.

          

Bewusster-          
werden
           
 

braucht fortlaufendes           
Verbessern           
 durch immer wieder           
Dazulernen,           
Anwenden und Üben.          

 

 Mich mit dem Messer nicht in den Finger zu schneiden, verlangt JETZT achtsames Bedenken:
1) Wann ist es wahrscheinlicher, dass ich mich verletze, mir selbst also schade?  +  
2) Wie geht es besser, also mit voraussichtlich geringerer Verletzungsgefahr?  +
3) Mich "bewusst" für Nr.2 zu entscheiden und das dann auch zu machen.
In der Regel geschieht dies automatisch und un-aufmerksam (geht schon, wird schon so gehen.).

Das gilt für Außen und Innen - also für alle Lebenssituationen:
Handeln mit nur so wenig Energieeinsatz, wie gerade notwendig (einfach, praktisch, verständlich) und
gleichzeitig so viel Entspannung und Loslassen, wie gerade nur irgend möglich.
Dann ist das bestmögliche und überwiegend freudige Gestalten des eigenen Lebens am ehesten möglich.

Bewusster zu werden schult die eigenen Fähigkeiten der Erkenntnis für den jeweiligen Augenblick.
Die Entscheidung, was dann wie und wann wirklich gemacht werden soll,
also das eigene “Ich will JETZT ...”, muss gesondert kommen.

   Bearbeitungsvermerk/e:  von Bewusster,Zt4  auch an  > Achtsamkeit  > Energie > Entscheiden > Erkenntnis > Ich will > Jetzt > Leben > Lernen > Loslassen > Machen > Regeln > Spannungen > Verletzungen
    (09.17+erl)       
   

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 Einfügung: Friedlich > zufrieden?  +  Zufrieden > friedlich?

            
Friedlich >             
zufrieden?            

        Zufrieden >            
friedlich?            

Friedlicher Mensch? "Zufriedener" Mensch?
Ein Mensch also, der 
nach  Innen (zu sich selbst) und
nach Außen (
auch zu sich selbst, zu anderen und zur Welt) 
gute (positive / erfreuliche) Verbindungen sucht, 
der seine eigenen Bedürfnisse spürt und dafür sorgt,
gleichzeitig die anderen wahr- und wichtig-nimmt, versucht sie zu verstehen.
Ein entspannter Mensch im Gleichgewicht - 
oder zumindest auf dem Weg zu Entspannung und Gleichgewicht.
 

 von Frieden,Zt2  auch an > Bedürfnisse > Freude (nicht:nur fun!) > Gewalt (Druck) > Gleichgewicht > Mensch > Selbst > (Ent-)Spannungen > Spüren > Verbinden > Verstehen > Wege  (01.17)   
 

X X X X X

Einfügung: Genießen (Vielfalt)

          

Genießen ist auch           
Hingabe und Zulassen           

Loslassen von Erwartungen          
und Illusionen!          

 Genießen ist

für mich auch

Hingabe und

Wohlgefühl spüren.

Sehen und Spüren,

Hören und Spüren,

Schmecken und Spüren

und dass es zum Genuss wird,

ist immer wieder

auch ein Geschenk.

Ich öffne mich

und lasse es zu -

und wenn mir die Gnade zugedacht ist,

spüre ich,

es geschieht.

Und weiter verbessern,
soweit gerade sinnvoll und notwendig.

 von Genießen,Zt2  auch an  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Erwarten  > (Los-)Lassen  >  Spannung(Ent-)  > Spüren  > Verändern/verbessern  > Vielfalt  (09.16)
 

 X X X X X

 Einfügung: Gleichgewicht bzw. Un-Gleichgewicht nehmen jeweils immer zu!

Gleichgewicht        
bzw.       
Un-Gleichgewicht        
generalisieren sich!        

Es breitet sich im       
 Menschen / Körper /       
Lebens-Alltag aus        
und nimmt jeweils zu!       

z.B. aktiv/passiv, ich/du,       
 innen/außen, vorne/hinten,      
 links/rechts,  Spannung/Ent-     
 spannung, usw. (Polaritäten)     

 Un-Gleichgewicht ist ein schädliches Phänomen, das üblicherweise im Kindesalter beginnt und uns auch im
Erwachsenenalter häufig begleitet, ja dominiert. Meist wird es nicht bewusst wahrgenommen, bis es dann mit
heftiger werdenden Signalen, z.B. Beziehungsproblemen, Schmerzen, Verspannungen, Krankheiten, Krisen
usw. auf sich aufmerksam zu machen beginnt. - Im Ursprung beginnt es mit der Entwicklungs-Herausforderung,
'spürend' das eigene Außen gut mit dem eigenen Innen zu verbinden bzw. zu verbünden.
Für mehr Gleichgewicht zu sorgen, ist überall und bei jeder Gelegenheit möglich und hilfreich,
denn Gleichgewicht in irgendeinem Bereich zu lernen und möglichst täglich zu üben, das bedeutet,
dass es sich nach und nach generalisiert, so im eigenen Leben zunimmt und mehr wird und damit
ein intensiveres und dichter spürbares Leben ermöglicht.
Das Unbewusste erhält so einen höchst wirkungsvollen und nachhaltigen Arbeitsauftrag!

           ***Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
  
                                                                                                                                Galileo Galilei*** 

 von Schule(6,NL130)  auch an > Aufmerksamkeit > Bewegungsprogramm > Bewusster >Beziehung > Botschaften/Signale > Entwickeln  > Gleichgewicht > Kinder > Körper > Krankheit > Krisen > Leben > Lernen > Probleme > Schmerzen > Spannungen > Spüren > Verbinden  (04.17)  
  

 X X X X X

Einfügung: IMMER zwei Fragen bedenken!

           
IMMER           
zwei Fragen           
bedenken!          

Grundsatz: Alles mit so wenig eigenem Energieaufwand, wie gerade notwendig
(einfach, praktisch, effektiv) und GLEICHZEITIG
mit so viel Entspannung (Loslassen), wie gerade möglich!

1) Macht es MIR so Freude?
Fördert es also meine Zufriedenheit, mein Wohlfühlen, meine Leichtigkeit und Entspannung?
Macht es mich reicher an Erfahrungen und Bewusster-werden?
Bedient es mein Bedürfnis nach Vielfalt und meine Neugierde nach Dazulernen von Neuem?
2) Tut es MIR so auch gut?
Unterstützt es also meine Lebens-Qualität (Ausgleich + Gleichgewicht)?
Oder bin ich eher auf dem Weg der Einseitigkeit, des Un-Gleichgewichts
und damit letztlich des Starrwerdens (vom Gleichen mehr = krankmachend)?

Denn wenn ich keine Freude spüre bzw. mir etwas so nicht gut tut,
z.B. Angst, Druck, Hektik, nur Leistung, nur Action, nur auf Erwartungen/Forderungen eingehen usw.,
dann schädigt es MICH und bringt MIR letztlich Nachteile.

Nur ICH entscheide FÜR MICH, wie's weitergehen soll!
Folgen und Wirkungen (positive und negative)  treffen immer auch MICH SELBST!

von Freude,Zt3/10  auch an  > Angst  > Bedürfnisse  > Bewusster  > Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  > Energie  > Entscheiden  >  (Ent-)Spannung  > Fragen  > Gleich-gewicht  >  KörperLassen > Leben  > Leichtigkeit  > Lernen  > Schmerzen  > Selbst  >  Spüren  > Vielfalt  >  Wer / Wie bin ich?  >  Wirkungen  > Wohlfühlen    (09.16)

  

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 Einfügung: Körper > zur totalen Entspannung (Hochgefühl)

          
Körper          

Spannung,        
Entspannung,        
Alltag,        
Sport,        
Reflex         

Reduzierung         
der Vorspannung?         

    

 Bearbeitungsvermerk/e:    von Körper(2)/Auszug  auch an  > Alltag > Bewegungsprogramm > Gesundheit > Meditation > Spannungen > Spüren   (07.17)  
  

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 Einfügung: Krisen wollen EIGENES Dazulernen anstoßen!

Krisen           
wollen EIGENES           
.Dazulernen         .
.anregen!           

 Was sind Krisen im .Leben? - .Stolpersteine, die weh tun und zum .Einhalten auffordern. .Niederlagen,
da ist etwas nicht so gelaufen, wie es eigentlich hätte laufen sollen,
.Schmerzen, .Krankheiten, .Streit,
.An-/Verspannungen, .Frustrationen usw.). - Krisen fordern auf, sich der "eigenen" .Realität  .bewusst
zu werden und nun eigen-verantwortlich für sich selbst
.neu zu entscheiden (dazuzulernen).
              ***Ein NEIN ist das JA zu etwas anderem. 
(unbekannt)***  

 von Krisen,NL126  auch an: > Bewusster >Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Krankheit > Leben > Lernen > Realität > Schmerzen > Selbst > Spannungen > Streit > Verändern/verbessern > Zuversicht    (04.17)  
  

X X X X X

Einfügung: Kurz-Entspannung

           

Kurz-Meditation           
Besinnung           
Zur-Ruhe-kommen
           

         

Kurz-Entspannung           

 

SELBST-          
Wahrnehmung          


 

Innen-Wahrnehmung           
und Spüren          

 

auch für Kinder           
Heranwachsende           
und Schulen!           

Im Sitzen - Ca. eine Minute Konzentration auf den Atem  + Spüren

Lass deine Augen zufallen und schaue dir selbst "innerlich" zu: Du siehst innerlich und spürst, dass deine Arme ganz entspannt an den Seiten hängen. Bewege sie nun beide ganz langsam (Zeitlupe) auf deinen Bauch zu und lege sie weich und übereinander dort ab. Schaue dieser Bewegung "innerlich" zu und begleite sie mit deinem Spüren.
Jetzt schaue "innerlich" deinem Atem zu, wie er ganz von alleine ein- und ausströmt,  wie sich dein Bauch  unter deinen Händen leicht hebt und dann wieder senkt. (Spüre, wie der Atem durch die Nase ein- und ausströmt. Konzentriere dich auf eines, das reicht.) - Misch dich beim Atmen nicht ein (z.B. durch pressen oder aktiv atmen), sondern lass den Atem ganz von alleine fließen, so wie dein Atem selbst das gerade machen möchte. 
Bitte denke daran: Nur "innerlich" zuschauen und spüren (Augen bleiben geschlossen!). 
Wenn es für dich schwierig ist, mit deiner Aufmerksamkeit beim Atem zu bleiben, kannst du deine Atemzüge auch innerlich mitzählen, jeweils von 1 - 10 und dann wieder bei 1 anfangen.
Nach etwa einer Minute: Lasse deine Augen noch geschlossen und gehe mit deiner Aufmerksamkeit nun wieder zu deinen Händen, die übereinander auf dem Bauch liegen. 
Lasse sie los und ganz langsam wieder nach unten sinken. Mach jetzt noch 3 Atemzüge (Atem von alleine strömen lassen!) - und dann öffne langsam wieder deine Augen. - Wie war das?
Hilfreich ist es, die Wirkungen und Besonderheiten, zumindest ab und zu, kurz zu notieren (>Tagebuch?).

Diese Übung kann zwischendurch immer wieder gemacht werden. Sie beansprucht nur wenige Minuten. Sie vermittelt einen "bewussteren" Zugang zum "inneren" Zuschauen und Spüren und fördert zudem Ruhe, Kraft, Entspannung und Konzentration. 

von Meditation,Zt2/1  auch an  > Bewusster  >  Kinder  > Körper  > (Ent-)Spannung  >  SchulenSelbst  > Spüren  (08.16) 

 

 X X X X X

 Einfügung: Leben und seine Gleichzeitigkeiten

       

"Gleichzeitigkeiten"        

im eigenen Leben           

 Das Leben ist zweifellos anstrengend Es verlangt vieles gleichzeitig,
z.B. nur so wenig Anspannung wie gerade nötig - und gleichzeitig -
so viel Entspannung, wie nur irgend möglich.
Mir hilft dabei das Achten auf mein Spüren. Doch auch das braucht ständiges Üben.
Ich mache das mit Meditation bzw. Meditativem Gehen + Laufen
(eine Schule der Achtsamkeit und der Konzentration auf das Jetzt).

 von Leben,Zt2/3  auch an > Achtsamkeit > Bewegungsprogramm > Gleich.... > Jetzt > Spannung&Entspannung > Spüren > Zuversicht   (05.17)       
 

X X X X X

 

 

Spannungen                                       - siehe auch: Bewusster,Zt4

Spannungen                                       - siehe auch:  Achtsamkeit(Zt2/1
                                                             >Zusammenfassung)

Spannungen (entstandene)                  - siehe auch:  Jetzt(6)   Leben(3)
                                                              Körper(2)>Entspannung

Spannungen                                       - siehe auch: Kosmetik(2)   Krisen,NL126
    (entbehrl.,An-,Ver-,Ent-)                       Bewegungsprogramm (z.B. Med.Gehen+Laufen+Erg.)

Spannung/Entspannung (Gleichg.)         - siehe auch: Schule(6,NL130)

Spannungsgleichgewicht                        - siehe auch: Körper(2)-Sp+Entsp

>  Bis hierher S.1  <                              >  Bis hierher S.1  <

 

Entspannung - siehe auch: Heilen,Zt2/2   Spüren(Zt1)     Nein,Zt1

 

>> weiter          

 

F-ok
Zt=Zwischentext 
ZL = in der Zentrale Linkliste vorgemerkt 
A&L erl.

______________________________________________________________________________________________________________________

April 06(1), Febr.12(2), März 12(Zt1), Dez.12(Zt2), Febr./März 14(Bild)

siehe auch:      alle Hinweise von:  >> Seite 2
  

 

siehe auch:

Ärger2     Chancen(auch:Zt2-Wehtun)   Empathie     Entscheiden4     Freude     Gleichgewicht      Ich      Ich2    Jetzt    Kennenlernen    Kleidung(Zt1/Entspannung)     Kommunikation3(+Lösungen)      Liebe5    Programme    Respekt(*Kurz-Entspannung)     Rollen(auch:Bilder!)     Roter Faden4,5,6(1-9)     RoterFaden9(1-9)   Schönheit    Selbst..     So tun, als ob      Spiritualität(Zt2/Entspannung)    Tanzen     Tun    Verändern(6)    Verschieden(jeder vom anderen)    Weg    Wer/wie bin ich   Wie geht's     Was tun2 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Boden (mag.SIEBEN-Energiespirale)     Haltung     Partnersch.7 (Zwei Wege,zwei Wirklichkeiten)     Spannungen     Weg-e-weiser     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)   
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Ernst     Helfer (28)     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden künftig und nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

AA    BB    C-D    EE    FF    GG    H-I-J    KK    LL    MM    N-O-P    Q-R 

Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
 

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

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