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Spüren2 

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Bild3

                                                                                     Angelika Wohlfarth

  

 

Zt5              
Wer spürt und              
das beachtet...            

 Wer spürt - und das beachtet,
kann bewusst die eigene (Lebens-) Situation überprüfen und in kleinen Schritten verbessern.
Der Volksmund sagt da sehr treffend: "Ein wenig ist immer möglich - und das ist bedeutend besser,
als nichts zu verbessern!" oder im Dialekt: "A bissl was geht immer!"
Wer spüren könnte, aber das nicht wahrnimmt und beachtet,
sieht auch keinen Grund, SELBST und FÜR SICH etwas zu verändern.
Solange dies andauert, schadet er sich selbst
(zunehmend Konflikte, Spannungen, Schmerzen und Krankheiten).

von Spüren,Zt2/5  auch an  > Bewusster  > Verändern/verbessern   07.16  > Med.Gehen und Laufen   (12.16)

 

 

 Spüren 2

"Wie geht's?" - eine wichtige Frage!


Briefwechsel (Was tun?): 

Situation und Frage:     Unlängst fragte mich ein Bekannter: "Wenn mir die Frage gestellt wird 'Wie geht's?', ob ich mir dann wohl die Zeit nehmen sollte, in mir nachzuspüren, wie es mir geht und ob ich mich wirklich wohl fühle? Weil oft ist mir das ja gar nicht bewusst. Und ob ich das Ergebnis dann mitteilen oder für mich behalten will, das ist dann eine ganz andere Sache." 
 

Antwort:  "Ich lese deine Zeilen so, dass du mitunter keine Wahrnehmung zu deiner momentanen Befindlichkeit hast, also nicht weißt, was du jetzt gerade für dich bräuchtest, das mit dem äußeren Anforderungen in Verbindung bringst und dann dein Handeln neu und so entscheidest, dass es  > auch <  für dich und deine Befindlichkeit gut ist. Die tatsächliche Orientierung liegt dann wohl schwerpunktmäßig bei den äußeren Gegebenheiten und scheinbaren Erfordernissen (=funktionieren).

Da meine ich, wäre jedes “Wie geht’s?” ein willkommener Anlass, achtsam und kritisch nachzuspüren, ob du dich wohl fühlst oder ob und was dir fehlt (eigene, im Moment unberücksichtigte oder nur zum Teil berücksichtigte Bedürfnisse?), ganz gleich, ob du das dann mitteilen oder für dich behalten magst.

Unabhängig davon meine ich, dass gerade das Sich-selbst-spüren und –wichtig-nehmen ständig und ohne besonderen zusätzlichen Aufwand mit dabei sein sollte.
Denn nur dann ist kongruentes Handeln möglich (=deckungsgleich / was und wie ich es außen mache, das will ich jetzt und in dieser Form auch innerlich für mich / außen JA + innen JA).
Nur dann kann ich auch nach sinnvollen, nötigen und möglichen eigenen Verbesserungs- bzw. Erweiterungs-möglichkeiten Ausschau halten.
Andernfalls “strudle” ich - wie gewohnt - einfach so weiter (= letztlich krankmachend).

Die Ergebnisse sind zu spüren, entweder mit einem angenehmen, guten, freudigen Gefühl oder mit einem unguten oder mulmigen Gefühl, Wichtig ist auch auf die Intuition, Innere Stimme oder Innerer Einsager zu lauschen. Und wer achtsam mit sich selbst umgeht, kann dies alles wichtig nehmen und für sich dann weiterforschen.

Nach meiner Erfahrung muss dieses Körper-spüren (=bewusster werden) gelernt und eingeübt werden. Ein moderater, erfreulicher und immer wieder mit Überraschungen gepflasterter Weg ist das Meditative Gehen und Meditative Laufen.
Unterstützend wirkt dabei, dass auch Bewusster-werden, das auf der körperlichen Ebene eingeübt wird, sich im ganzen Menschen generalisiert. Es hat also eine bleibende und immer deutlicher spürbare Wirkung!
(Das gilt natürlich auch für negative Gedanken und Gewohnheiten und negatives Verhalten. Negativ ist es dann, wenn ICH MICH damit NICHT rund und wohl fühle.)

Jeder darf, wenn er es denn möchte, probieren, wie es für ihn am besten ist (wie es für ihn stimmt), jenseits aller Meinungen und Behauptungen anderer. Jeder ist für das eigene Leben und seine Inhalte, Folgen und Wirkungen selbst zuständig und verantwortlich. -  In dieser Freiheit stecken viele Überraschungen und Herausforderungen (Wachstumspotential!).

 

 

Zt6           
Beachtung            
der Gefühle           
im eigenen Körper!          

 Spüren - braucht die sorgfältige Beachtung des eigenen Körpers!
Der Kopf ist gleichzeitig immer auch wichtig für das Auswerten
(Inhalt, Ich will, bedenken, entscheiden > Ziele > Folgen+Wirkungen).

von Spüren2,Zt6  auch an  >  Gefühle  > Körper (08.16)  Einfügung: Gefühle im eigenen Körper?

 

 

Spüren 3

eigene Grenzen und Kinder 


Briefwechsel (Was tun?): 

Ein Bericht:  

D. schreibt
über sein Unwohl-Gefühl, das er heute spürt, wenn er an Familientreffen (Erwachsene + Kinder) denkt und erzählt von einem letzten Treffen:

Ich beginne mit einem Rückblick: 

Als Kind wurde ich vollgestopft mit "äußeren" Regeln und Vorschriften, mit 'So-ist-es-richtig' und 'So-ist-es-verkehrt', mit 'Man-macht' und 'Man-tut'. Viele davon habe ich unkritisch verinnerlicht und im Unterbewusstsein gespeichert. - Sehr prägend waren auch Vorbilder (z.B. meine Eltern).
Wenn ich dann irgendwann selbst entscheiden sollte oder durfte, habe ich gemeint, frei zu entscheiden.
In Wirklichkeit habe ich aber nach den verinnerlichten (äußeren) Regeln gehandelt.
Ich habe also prächtig "funktioniert" und wie erwartet "Leistungen" erbracht.

Das hat mir schon auch Freude gemacht, weil ich gute Leistungen abliefern konnte, aber es hat mir in dieser Einseitigkeit nicht gut getan. Das habe ich allerdings nicht bemerkt. Es hat mich auch überhaupt nicht interessiert.

Bis ich nach und nach herausgefunden habe:

  • Ich kann es spüren, ob etwas gut ist FÜR MICH
    bzw. ob MIR etwas gut tut, wenn ich die Achtsamkeit und das Bewusstsein
    dafür lerne und übe - z.B. mit
     Meditativem Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

  • Es sind 2 Quellen in mir:
    Das Bewusstwerden der Regeln oder von Ich-sollte…  UND dazu MEIN Spüren.

  • Letztlich entscheidend ist immer das Gefühl, also MEIN Spüren
    (gutes Gefühl, Freude, Wohlfühlen, Leichtigkeit, inneres JA -  oder un-gutes Gefühl (inneres NEIN) > Verbesserung in Richtung gutes Gefühl / Freude ist angesagt).

  • Ich bin für MICH zuständig (Eigen-Kompetenz), SELBST dafür zu sorgen, dass ICH MICH wohl und zufrieden fühle. - Wobei ich bedenken sollte, dass, wenn es meinem Gegenüber mit mir schlecht geht, das ja auf mich zurückfällt. Dann geht es mir auch nicht mehr gut.

  • Ich bin auch FÜR MICH, MEIN Denken, MEINE Entscheidungen und MEIN Handeln SELBST verantwortlich (Eigen-Verantwortung), also gehalten, voraussichtliche Folgen zu bedenken und dann auch eintretende Wirkungen zu tragen / zu akzeptieren.

  • Wenn ich das habe, was ich jetzt gerade brauche, fühle ich mich wohl und zufrieden.
    Wenn ich ein Un-wohl-Gefühl spüre, dann habe ich ein Defizit (offenes Bedürfnis), mir fehlt also etwas zu meinem Wohl-fühlen - und darum muss ich mich SELBST kümmern. - Deshalb auch diese Beschreibung.

Natürlich habe ich noch viel, viel mehr dazu-gelernt. Aber das sind entscheidende Fundamente.

Interessant finde ich immer wieder das Beispiel in Roter Faden8
 

Und nun erzählt D., wie er das Kind, den Jungen K, beobachtet habe, wie der lustlos reagierte, wenn es nicht nach seinem Kopf lief.

Ich habe das laufen lassen. Leider.
Künftig werde ich in solcher Situation das Bedürfnis von K. nachfragen. Denn wenn er sich nicht wohl fühlt, dann fehlt ihm was. Was könnte das sein? Will er den Bestimmer spielen? Und wie geht es dann den anderen?
Wenn sich letztlich alle gut fühlen und mit Freude mitmachen, dann werde ich auch dabei bleiben. Wenn einseitiges Bestimmen in Erscheinung tritt (fehlende Gleichberechtigung aller), werde ICH aussteigen.
Ich kann und will nicht K. bestimmen. Aber für mich bin eben ICH zuständig. Und so zeige und schütze ich auch MEINE Grenzen.
 

D erzählt weiter, dass der kleine K, der ein Instrument lernt, vorspielen sollte. Erst mit Drängen und Verhandeln war er schließlich widerwillig dazu bereit.

Ich habe mich da auch beteiligt. Leider.
Künftig möchte ich das nicht mehr machen, weil ich meine, dass K. vorspielen soll, wenn er das möchte - und wenn er nicht möchte, auch gut. Er entscheidet für sich (denke ich!).
 

Noch etwas habe ich beobachtet, schreibt D:
Das war die Begeisterung, mit der K. ein Buch über Technische Entwicklungen gezeigt hat. Da war er spürbar Feuer und Flamme. Seine Freude hat auch mich sehr gefreut! Wirkte ansteckend!
 

Schließlich bittet D
um Verständnis, dass er künftig in ähnlichen Situationen versuchen werde, so zu reagieren, wie er sich das vorgenommen hat (einfühlsam, gewaltfrei, die Gleichberechtigung der verschiedenen Bedürfnisse fördernd).

 

Antwort:  Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass uns Aufmerksamkeit, Lob, Anerkennung und geschenkte Zuwendung gut tun und außerdem zum Dazulernen verführen.
Und das ist gut so. > Immer wieder Neues und Anders probieren!

 

 

 

 

Zt2/7          

Spüren:          

.Praxistest -          

.Wie geht es dir?          

 Wie geht es dir?     Danke – gut – und selbst?

Ja – es ist ein Hin und Her.     Und was bräuchtest du mehr, um dich wieder wohler zu fühlen?

Gute Frage – wahrscheinlich mehr Ruhe und weniger Action.
  Und willst du SELBST etwas zu deinen Gunsten verbessern?

Kurze Pause:      Darüber werde ich nun nachdenken!  -??-

 von Spüren,Zt2/7  auch an  > Bedürfnisse > Fragen > Gefühle(auch 'ungute') > verbessern > Wie geht's    (06.17+erl)  Einfügung: Spüren > Wie geht es dir?
 [Ü+Hin u.Her+brauchen+Ruhe+Action+nachdenken+probieren (>)=. erl 06.17]

 

  

F-ok
Zt = Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung   NL157+Zt5+Zt6    (Nt.08.16)
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  [ (>)=. erl ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

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Apr.15(2), Aug.15(Bild3), Dez.15(3), April 16(NL157), Aug.16(Zt5), Dez.16(Zt6), Aug.17(Zt7)  
 

NL157 vom 18.12.14  ***Die endlose Fähigkeit der Leute, sich selbst etwas .vorzumachen, hört niemals auf ….  James Craig  in Letzte Rache***
 

siehe auch:    alle Hinweise von << Seite1

 

siehe auch:

Ärger(Widerstand/dagegen)    Aufmerksamkeit    Bedürfnisse      Bewusst   Eigen-Kompetenz/-Verantwortung  Eltern   Entscheiden     Familie   Ich    Ich will       Kinder    Körper(Zt1-Signale)     Konflikte   Krankheiten    Leben2   Leistung     Lernen    Probieren    Roter Faden8(1-9)     Spüren   Schmerzen    Schönheit     So tun, als ob     Spiegel2     Verändern     Vielfalt    Wachsen(Wähle d. Vielfalt!)     Wer/wie bin ich?      Wie geht's?   Wirkung    Ziele2     Was tun2(Texte 2+3)

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)     
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Wilde Blumen (Ver-Spannungen) 

 

 

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