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Streit1

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 Bild1/1

 

                                                                                   Angelika Wohlfarth

 

 

 Streit heilen

durch Wiederholen

 

Wieder waren wir am vergangenen Freitag zu unserem vierwöchigen Erzähl-Stammtisch zusammen gekommen.

Das ist kein Stammtisch im üblichen Sinne, mit Bier und Brotzeit, sondern eine Runde von um die fünfzehn Menschen, die sich einmal im Monat für zwei bis drei Stunden treffen, um zu erzählen, was bei jedem so passiert ist oder auch aktuell ansteht. Das Eigene erzählen - und das mit den anderen teilen. Manchmal auch die anderen fragen, welche Erfahrungen, Meinungen oder Ideen sie haben. - Und eben zuhören und innerlich mitgehen und sich berühren und anregen lassen.
Da gibt es keinen Gruppenleiter, sondern jeder ist sein eigener Leiter - und erzählt nur von sich selbst.

Letztes Mal waren wir fünf Personen: Zilla, Herta, Hans, Alexandra und ich. Wir saßen auf Stühlen in einer Runde. Zunächst haben wir kreuz und quer ein wenig geplaudert. - Dann war es 15 Uhr - und wir haben begonnen:

Was bringt jeder mit? - Das ist immer die erste Frage.
Danach legen wir fest, was wir in die Runde hereinnehmen wollen, vielleicht zwei oder drei Themen, damit die vorgesehene Zeit von zwei bis drei Stunden nicht überschritten wird. 

Am letzten Freitag machten sich nur Alexandra und Hans bemerkbar. Die beiden sind seit Jahren ein Paar. Mittelalter, nicht verheiratet, keine gemeinsamen Kinder, jeder hat noch seine eigene Wohnung.
Beide sind, obwohl nicht mehr die Jüngsten, impulsiv und leidenschaftlich, mögen sich sehr und kommen schnell und unversehens in einen hitzigen Streit, auch über belangloseste Nebensächlichkeiten. Sie haben schon viel versucht, die unnötigen Streitereien einzudämmen. Paarberatung, Streitschlichtung, Mediation usw., usw. - nichts hatte den erhofften, durchschlagenden Erfolg, wie sie erzählten.

Diesmal brachten sie Neues mit und brannten sichtlich darauf, es zu erzählen.

Wir waren bereit - und gespannt.

Also, sagte Hans und schaute dabei Alexandra fragend an. Sie nickte: "Erzähl ruhig du!"
Also, fuhr Hans fort, wir haben für unsere Streitereien ein neues Friedens-Rezept entdeckt. Das scheint tatsächlich zu funktionieren. Schon drei Wochen lang klappt das ganz gut.

Dass wir 'Streithansl' sind, das kennt ihr ja. Wohlgemerkt: Streithansl wider Willen! Weil wir finden das gar nicht gut - und es belastet ja auch unser Miteinander. Die wenige Zeit, die wir zusammen sind, verstreiten wir natürlich nicht immer, aber doch viel zu oft! Und dabei geht es nie um Großes, sondern immer um Kleinigkeiten, meist Belanglosigkeiten.

Von einem unserer Freunde haben wir vor einigen Monaten nun einen Tipp bekommen, dass er am Steinbeißerberg einen interessanten alten Mann kennen gelernt habe.
Der befasse sich mit Kräuter sammeln und mit Menschen, die er so trifft oder die ihn auch in seiner Hütte besuchen. So eine Art moderne Hexe, die für alle Lebenslagen ein echtes oder auch ein symbolisches Kräutlein zur Hand hat. Auch über das Streiten sind sie da ins Gespräch gekommen. 

Nachdenklich und lächelnd sagte da der alte Mann, so ganz nebenbei:

In den allermeisten Fällen sind ungewollte Missverständnisse die Ursachen. Und in den allermeisten Fällen werden die Missverständnisse nicht erkannt und sofort ausgeräumt, sondern als Bosheiten und mutwillige, persönliche Verletzungen aufgenommen. Das tut weh - und es wirkt zerstörend.

Ein Ausflug auf den Steinbeißerberg, meinte dieser Freund, lohnt sich immer - und vielleicht, wenn ihr Glück habt, trefft ihr auch den alten Mann. Und vielleicht hat der dann auch für euere Streitereien ein Kräutlein, wer weiß.

Das hörte sich interessant an, aber doch nicht so interessant, dass wir gleich dorthin losgetigert wären. Dieses Gespräch geriet also zunächst in Vergessenheit. Bis zu einem Sonntag vor etwa vier Wochen: Schon in aller Früh lachte die Sonne und kündigte einen herrlichen Tag an. Ein Bergwanderwetter!
"Wie wär's mit diesem, wie hieß er doch wieder, Steinberg oder so?", fragte Alexandra.
Ich wusste schon, was gemeint war: "Steinbeißerberg und alter Mann!"
"Genau!", lachte Alexandra.

Gesagt, getan! Wir fuhren also los - und wir machten noch etwas, was sich im Nachhinein als recht schlau herausgestellt hat, wir erkundigten uns in dem Dorf am Fuß des Steinbeißerberges nach dem alten Mann. So erfuhren wir ein bisschen mehr über ihn - und vor allen Dingen, wo er seine Hütte hatte - auf einer Almwiese unterhalb des Gipfels.

Der Weg war sehr schön, anfangs durch Wiesen und lichten Wald, dann über Felsen und Latschenkiefern. Ein strahlend blauer Himmel, ohne ein Wölkchen. Kein Mensch begegnete uns. - Schließlich, wir waren schon mehr als zwei Stunden unterwegs, öffnete sich der Weg hinein in eine weite Mulde, auf deren Grund ein kleiner See schimmerte. Auf der gegenüberliegenden, leicht ansteigenden Wiese, übersäht mit bunten Blütentupfen, eine einfache Holzhütte. - Das konnte sie sein! - Wir gingen darauf zu.

Beim Näherkommen sahen wir, dass vor der Hütte, an der Wand eine Bank angebracht war, davor auf Pflöcken ein grau verwitterter, buckeliger Tisch und davor nochmals ein Sitzbrett. Gemütlich! Einladend!
Aus der offen stehenden Türe kam ein alter Mann, vielleicht fünfundsiebzig, sehr schlank, sehr aufrecht, mit verstruwelten, grau melierten Haaren, einem Schnauzbart unter der Nase, einem freundlichen Lächeln im zerknitterten Gesicht und einer geraden, kleinen Pfeife zwischen den Zähnen.
Er winkte uns einladend, Platz zu nehmen. Das taten wir gerne.

Kleine Brotzeit gefällig?

Gerne, wenn wir eine bekommen können!

Er brachte ein abgewetztes Holzbrett, einen Wecken Brot, ein großes Stück Käse und ein Messer, dazu 3 Gläser und einen Tonkrug. Most, sagte er schmunzelnd, tut gut und schmeckt gut!
Wir aßen und plauderten. Über unsere kleine Bergwanderung, über sein Wohnen, hier am Berg, über das wunderbare Wetter, die Blumen, die Bienen und die vielen Kräuter, die es hier gab.

Ja, sagte ich lachend, so ein Kräutlein bräuchten wir auch für unsere vielen Streitereien. Sozusagen ein Streit-Kräutlein. Er lachte nicht, der alte Mann, sondern betrachtete uns nachdenklich, nickte dabei ganz leicht mit dem Kopf.

Wie macht ihr das denn so, mit dem Streiten? fragte der alte Mann.

Wir erzählten ihm abwechselnd einige Situation.

Und ihr wollt wirklich weniger streiten, also mehr in Frieden zusammen sein? Auch wenn ihr dann vielleicht verschiedene Meinungen oder auch verschiedene Bedürfnisse habt, über die ihr euch einigen könnt oder auch nicht?

Ja natürlich, antworteten wir im Chor!

Dann rate ich euch, jeden erkennbar werdenden Streit sofort durch Wiederholen zu heilen.

Wie soll das denn gehen? Wir kommen in Streit, also ein Wortwechsel, oder ein Wort hin, eine Beschuldigung zurück - und dann sollen wir Wiederholen und damit heilen. Was denn wiederholen? Und was wird damit geheilt?

Wenn man es weiß, ist es einfach, sagte der alte Mann:
Die Ursachen für Streitereien zwischen Menschen, die sich lieben, sind immer Missverständnisse. Wenn einer dem anderen also nicht wirklich absichtlich Böses will, sondern im Gegenteil etwas sagen oder ausdrücken will - und beim anderen kommt genau das ganz anders an.
Alltäglich, so ist das eben, zwischen uns Menschen - weil wir verschieden sind.
Aber es tut weh - und wenn man nicht entschieden was dafür tut, dass die Verständigung besser und damit die Missverständnisse weniger werden, dann zermürbt und zerstört das.

Und was soll man denn nun machen?

Sofort unterbrechen - entschuldigen - wenn die Entschuldigung angenommen wurde, dann einen neuen Anlauf nehmen und das eigene Anliegen neu darstellen.
Damit wird der aufkeimende Streit sofort geheilt. 

Können wir das auf ein aktuelles Beispiel anwenden?

Selbstverständlich - nur so wird es wirklich nachvollziehbar!

Zurzeit bin ich im Geschäft ziemlich angespannt. Termine jagen sich und ich komme öfters nicht pünktlich raus. - In der vergangenen Woche haben wir, Alexandra und ich, für Mittwoch, unserem Jahrestag des Kennen-lernens, für Zuhause eine kleine Feier mit Festessen ausgemacht. Alexandra hatte spezielle Fleischstückchen mit verschiedenen Beilagen vor. Ganz wichtig war ein pünktliches Erscheinen, das ich fest versprochen habe. - Und dann klappte es doch wieder nicht. Unvorhergesehen kam mir ein Kunde dazwischen. Ich habe in der Eile nicht mal daran gedacht, kurz zuhause anzurufen. Ich kam also etwas mehr als eine halbe Stunde später nach Hause.
Alexandra war stinksauer. "Das schöne Fleisch ist total verschmort! - Du hast es versprochen! - Du immer, mit deinem ewigen Späterkommen! - Du kannst ab sofort gleich im Büro übernachten!"
Jetzt war ich natürlich auch sauer und ging - volle Kanne - dagegen. Die Folge war ein übler Streit, ein zerstörter Abend und ein stinkiges Auseinandergehen. Schlimm!

Nach solchen Streitereien haben wir schon oft probiert, die schlechte Stimmung wieder aufzulösen, aber so richtig geklappt hat das nie. Im Laufe der Zeit ist dann zwar Gras darüber gewachsen, aber die wahre Lösung war das auch nicht, weil sich das Prinzip - mit anderen Einzelheiten - ja immer wieder wiederholte.

Während meines Erzählens nickte der alte Mann immer wieder verständnisvoll.

Und welches Rezept gibt es jetzt dafür?

Ich sagte es schon: Sofort unterbrechen - entschuldigen - wenn die Entschuldigung angenommen wurde, dann einen neuen Anlauf nehmen und das eigene Anliegen neu darstellen, möglichst ICH-bezogen und bewusst mit ganz 'anderen' Worten, Vergleichen und Bildern. Sonst würden sich Missverständnis und Streit wie gehabt erneut einstellen.

Das könnte in dem geschilderten Fall so laufen:

Wer es zuerst merkt UNTERBRECHEN
z.B. Alexandra "Du, ich merke gerade, dass wir beginnen, uns zu verstricken. Wenn ich dich geärgert oder gekränkt habe, bitte ich dich dafür um ENTSCHULDIGUNG. Nimmst du diese Entschuldigung an?"
(Normalerweise kommt jetzt ein JA, gleichzeitig ist der dicke Stimmungsmief, der sich schlagartig über die Beziehung gelegt hat, nun ebenso schlagartig wieder verschwunden.)

Jetzt könnte Alexandra FORTFAHREN:
1. Mit einem "Es freut mich an dir ….. !" beginnen (Was ist jetzt schön?),
2. ICH-bezogen das Eigene neu erzählen bzw. beschreiben.
    Beispiel:
              Zu 1. Schön dass du da bist, ich hatte schon Sorge, dass was passiert 
                        ist.
  Deine lachenden Augen gefallen mir immer wieder!
              Zu 2. Ich bin schon ein bisschen am Boden zerstört, weil das Fleisch
                        verbrutzelt, na ja und die ganze schöne Planung den Bach
                        runtergegangen ist. 
                        Am liebsten würde ich meine Traurigkeit rausweinen.

 

Ist die Dusche von Alexandra schon passiert und Hans hat begonnen dagegen zu gehen, merkt aber den Teufelskreis, dann gilt für ihn UNTERBRECHEN z.B. mit
"Du, ich merke gerade, dass wir uns in Streiterei verstricken. Sollte ich dich geärgert oder gekränkt haben, bitte ich dich dafür um ENTSCHULDIGUNG. Nimmst du diese Entschuldigung an?"
(Normalerweise kommt jetzt auch ein JA, gleichzeitig verzieht sich der dicke Stimmungsmief, der sich vorher über die Beziehung gelegt hat.)

Jetzt könnte Hans FORTFAHREN:
1. Mit einem "Es freut mich an dir ….. !" beginnen (Was ist jetzt schön?),
2. ICH-bezogen das Eigene neu erzählen bzw. beschreiben - und zwar 
    zu Beginn der Streitsituation.
    Beispiel:
              Zu 1. Du hast ganz gerötete Wangen, die stehen dir auch gut!
                        Ich freue mich, dass ich wieder mit dir zusammen sein kann!
              Zu 2. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil es mir wieder nicht
                        gelungen ist, pünktlich zu sein. Gerade wollte ich gehen, da kam
                        noch ein wichtiger Kunde. Ich habe mich so beeilt, ihn wieder
                        loszuwerden, dass ich darüber vergessen habe, dich kurz
                        anzurufen. - Bitte retten wir, was noch zu retten ist und lass uns
                        'unseren' Abend feiern!

Wer es also als erster merkt, dass ein Streit beginnt oder schon kräftig am Laufen ist, unterbricht, entschuldigt sich und danach kommt das heilende Wiederholen dessen, was eigentlich am Anfang der Streitsituation gesagt werden wollte (und nicht mehr gesagt werden konnte - oder beim Gegenüber ganz anders angekommen ist) beginnend mit "Was ist jetzt schön?" und dann mit "einem ICH-bezogenen neuen Erzählen des Eigenen".

Genau! - Es ist einen Versuch wert!
Es wird nicht gleich - und wohl auch nicht immer gelingen: Aber immer öfter!
Und es lohnt sich, den Frieden zu fördern!
Übrigens: Das "Was ist jetzt schön?" ist nicht unbedingt notwendig, aber es trägt zu einer Verbesserung der Stimmung bei. Es kann natürlich auch durch ein schweigendes In-den-Arm-nehmen des Anderen oder andere wohltuende Gesten ersetzt werden.

 

Das haben wir also am Berg gelernt!
Wir haben uns vorgenommen, einfach so zu tun, als würden wir das alles können.
Vor allem dieses Unterbrechen - und nicht weiter zurückfetzen, auch das Entschuldigen und nicht auf dem Eigenen beharren. - Die ersten Male war es schon sehr schwer. Aber, weil es für uns beide schwer war, war es auch für uns beide wieder leichter. Und wir haben begonnen, dabei zu lachen.
Erlösend fanden wir mehr und mehr die Wiederholung mit dem jetzt Erfreulichen und dem ICH-bezogenen "Was ich eigentlich VON MIR zu Beginn der Streitsituation sagen wollte!"

Bis jetzt hat es uns sehr geholfen. - Und das wollten wir mit euch teilen. - Auch einmal was Schönes!

Alexandra lachte und nickte in die Runde.

Eine lange und intensive Runde. - 
Danke an die beiden - und dann wieder bis in vier Wochen!

 

 

Zt1/1           

Streit-Erkenntnis  -  für beide !
Wenn wir beide den Karren in den Sand gesetzt haben, dann sind wir auch beide verantwortlich und aufgerufen, den Karren wieder rauszuziehen. *)
Danach, beide neue Möglichkeiten für die gleiche Situation zu finden, wie ein erfreulicheres Miteinander hätte gestaltet werden können - und somit auch in der Zukunft gestaltet werden könnte. **)
Sonst verändert sich nichts und es entwickelt sich fürs Miteinander 
auch nichts im positiven Sinne weiter.

 *) z.B. nach einer Abstands- und Beruhigungszeit 
    im Wechsel 2 x 10 Min. - jeder erzählt - ohne Unterbrechung
    und ohne Gespräch dazu - sein bisheriges Erleben. Der andere hört
    aufmerksam zu und bedankt sich für das ehrliche Erzählen.

**) z.B. im Wechsel 2 x 5 Min. - jeder stellt seine Ideen vor, wie es
    hätte freundlicher, fröhlicher und wohltuender ablaufen können.
    Danach:  Einigung auf eine gemeinsame Möglichkeit oder so, 
    als zwei mögliche Varianten (ohne Gespräche dazu), stehen lassen?
    Gegenseitiges Bedanken und Umarmen! 
    Friede und Wieder-Gutsein müssen nun spürbar sein!

 

 

Streit-Chancen 

zum besseren Kennenlernen von sich selbst und vom Partner

           Vorgeschichte       Entdeckungen      Brief      Skizze 

 

Wieder findet ein Gesprächs-Monatstreffen von Interessierten statt, diesmal allerdings mit einer Minirunde. Wir sind zu dritt. Ralf, seine Freundin Selma und ich.
Ralf und Selma sind seit mehr als einem Jahr befreundet und wohnen nicht zusammen. Das Thema Streit und Konflikte ist bei ihnen immer wieder wichtig. Auch heute wieder.
Nach kurzem Plaudern schaut Ralf seine Freundin fragend an. Sie nickt. Er schnauft kurz durch und beginnt:

Also zu unserem Lieblingsthema, dem Streit, bringe ich heute für uns wichtige Erkenntnisse mit. Schade, dass wir nur zu dritt sind. Trotzdem, wenn ich darf, würde ich sie dir gerne erzählen.

Aber gerne, ich freue mich!

Wir haben ja in der letzten Runde über den kurzen Text "Streit-Erkenntnis  -  für beide !", gesprochen, den Hannes in einer Kommunikationszeitschrift gefunden und mitgebracht hat. Du hast ihn auch hier als Kurztext mit aufgenommen.

Genau! 
Interessant, weil da etwas ganz Selbstverständliches hervorgehoben und plötzlich spürbar wird. Es entsteht ein ganz anderes Gefühl zu einer Streiterei zwischen zweien. 
Allzu leicht verliert sich in einem Streit oder auch danach das Denken in Vorwürfen und Beschuldigungen gegenüber dem anderen. Das führt nicht weiter - meist nur noch tiefer ins Unglück. 
Hier wird jetzt plötzlich betont, dass einer alleine nicht streiten kann. 'Beide' sind also beteiligt und  'beide'  haben sich ganz sicher bemüht, jeder in seiner Art. Sie haben es so gut gemacht, wie sie es eben gerade konnten. Und trotzdem ist der Streit entstanden. 
Da gibt es keinen bösen Willen! - Beide streiten ja, weil sie einander wichtig sind, sonst könnten sie die Zeit bequemer verbringen. - - - 

Das genau hat uns auch überzeugt. Davon möchte ich nämlich erzählen. - Wir haben das ausprobiert - und in der Zwischenzeit weiterentwickelt.

Erzähl'! - Ich bin schon ganz gespannt!

Also: Wir haben das ausprobiert. - Es war schon besser, als bisher. Allerdings sind wir beim Erzählen, wie es jeder erlebt hat und auch danach, bei der Suche nach gemeinsamen neuen Möglichkeiten wieder in die angespannte Stimmung der Streitsituation gerutscht. 
Das hat uns beiden nicht gut getan und die gemeinsame Suche nach Versöhnung, Frieden und Dazulernen erschwert.

Wir haben uns danach zusammengesetzt und überlegt, was wir verbessern könnten, worauf es eigentlich ankommt.
Folgendes haben wir zusammengetragen:
   - dass wir uns lieb haben und wieder gut miteinander sein wollen,
   - dass wir uns beide bemüht haben,
   - dass es schräg gelaufen ist, nicht weil einer von uns Schuld hat, sondern
      weil uns der Streit die Augen öffnen möchte, dass ganz persönliche 
      Wichtigkeiten, Wünsche oder Bedürfnisse von mir oder auch von Selma
      zu kurz gekommen oder aus Unwissenheit oder auch Unachtsamkeit 
      nicht beachtet worden sind.

Ausgezeichnet!

Das ist noch nicht alles! 

Mach' weiter! (lächelnd)

Der Streit ist, mit allem was darin schief gelaufen ist, unwiderruflich Vergangenheit. - Vorbei! 

Was wollen wir? 
Altes nachtragen und damit Gegenwart und Zukunft belasten, vielleicht sogar zerstören - oder die Gegenwart bestmöglich gestalten und damit der gemeinsamen Zukunft einen guten und tragfähigen Boden bereiten? 

Da bekam plötzlich ein Sprüchlein, das bei Selma im Badezimmer an die Wand gepinnt ist, eine ganz neue Tragweite. 

Vergangenheit ist Geschichte,
   Zukunft ist ein Geheimnis,
      aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.

Sehr schön! - Das gefällt mir sehr! 

Wir brauchen in unserer Beziehung 
- eine gute und freundliche Stimmung, also mehr Freude, 
  das ist das eine - und 
- wir wollen nach vorne schauen und nach vorne handeln, um beide für ein 
  gutes und wohltuendes Miteinander sorgen zu können.

So weit, so gut!
Was brauchen wir noch? - haben wir uns gefragt.
- Abkühlung!
  Denn wenn ein Streit läuft, dann sind wir ja nicht ruhig, sondern erregt und ich 
  bin dann auch oft 'außer mir'. Ich verliere dann den Kontakt zu meinem Körper,
  zu meinem Denken und Spüren. Ich muss dann erst wieder 'zu mir' kommen. Bei
  Selma ist es nicht ganz so schlimm, aber doch auch irgendwie ähnlich.
  Wir brauchen also, wenn wir einen Streit mit 'Bitte Stopp!' oder wie auch immer
  abgeschlossen haben, eine Beruhigungs- und Bedenkzeit. - Jeder für sich!

Zu was Bedenkzeit? 

Ist doch klar! Der Streit zeigt an, dass persönliche Wichtigkeiten nicht beachtet worden sind. Jetzt ist Zeit notwendig, nicht nur um wieder ruhiger zu werden, sondern den ganzen Verlauf innerlich nochmals anzuschauen und (jeder für sich) herauszufinden, welche wichtigen persönlichen Bedürfnisse nicht erfüllt, also hungrig geblieben sind.

Welche persönlichen Bedürfnisse meinst du? Kannst du ein paar Beispiele nennen?

Ja, gerne! Z.B. wenn Selma sagt: "...und jetzt gehen wir ins Kino!", werde ich stocksauer, weil mein Bedürfnis nach Autonomie, nach Selbstbestimmung und gleich-berechtigter Beteiligung (Ich entscheide für mich! Niemand sonst!) nicht beachtet worden ist. Ich will ja ein Miteinander mit Selma, aber wenn wir gemeinsam etwas machen wollen, dann ist es mir wichtig 'selbst' zu entscheiden und dann, wenn nötig, mit Selma über einen gemeinsamen Weg zu verhandeln. Also z.B. wenn sie ins Kino - und ich ins Café möchte. - Aber auch wenn wir beide ins Kino wollen, will ich meine Beteiligung selbst entscheiden, also gefragt werden.

Das hab' ich verstanden. Da gehören dann sicherlich auch dazu Respekt, Verlässlichkeit, Achtsamkeit, gegenseitige Rücksichtnahme usw. 

Genau!

Und wie geht's dann weiter?

Vor 14 Tagen musste Selma ins Krankenhaus. Ich habe sie natürlich besucht. Und da hat es mal wieder richtig gekracht. Ich bin ziemlich angefressen nach Hause gefahren.
Doch - nachdem ich mich wieder eingesammelt (abgekühlt) habe, wurde mir klar, dass wir doch mit Streit anders umgehen wollten, nämlich als Chance. Was alles dazu gehört, darüber hatten wir ja bereits gesprochen.
Also habe ich Selma einen Brief ins Krankenhaus geschickt, zur Versöhnung und als Vorschlag mit Perspektiven nach vorne.

Hast du ihn dabei?

Hab' ich!

Magst du vorlesen? 

Hier ist er (nachdem Selma zustimmend genickt hat):

Liebe Selma,
am vergangenen Freitag haben wir beide den Karren in den Sand gesetzt.
In diesem Augenblick konnte ich es nicht besser und du konntest es auch nicht besser, sonst hätten wir es schon besser gemacht. Also - wir haben es so gut gemacht, wie wir beide es in diesem Zeitpunkt konnten. Auch wenn es für ein gutes Miteinander leider nicht gereicht hat.

Nun gilt es also, gemeinsam den Karren möglichst schnell wieder rauszuholen.

Ich wünsche mir dazu,

  • wenn die notwendige Beruhigungs- und Besinnungszeit zu der Streitsituation verstrichen ist (bei mir ist das bereits der Fall)
  • keine Gespräche zu Inhalten der vergangenen Streitsituation.
    Das ist Vergangenheit und damit vorbei!
    Wichtig ist die Gegenwart: Was ist JETZT? z.B. Interesse, Zuneigung, Liebe, Verbundenheit, Wohlwollen, Nachsicht, Verzeihen, Freude, Lachen, Bereitschaft usw.
  • dass wir erst mal gemeinsam etwas für und zu unserer Freude tun (z.B. Spaziergang, Kino, schmusen, miteinander schlafen etc.) und damit unsere guten Gefühle füttern und stärken
  • und dass wir uns danach (in guter Stimmung!) zusammensetzen und uns gegenseitig kurz das Wichtigste erzählen, was jeder in dieser Streitsituation gebraucht oder mehr gebraucht hätte ("Ich brauche für mich, weil ...! - Ich bin bedürftig, zu bekommen …, weil ... ! - Ich wünsche mir .., weil ...! usw.").
    Außer den Reaktionen 'möglich / nicht möglich / o.k. usw.'  - kein weiteres und tiefergehendes Gespräch darüber!
    Beim Herausfinden meiner Bedürfnisse hat mir eine Selbstanalyse der Streitsituation geholfen.
    Kleinere und nicht soo wichtige Bedürfnisse / Unebenheiten können wir, wenn du damit einverstanden bist, ja weglassen und mit Wohlwollen, Nachsicht und Verzeihen trösten.
  • Damit sollten die Streitsituation abgehakt und ausgestanden und gemeinsames Lachen und Fröhlichkeit wieder möglich sein,
    sicherlich auch ein herzliches gegenseitiges "Danke für das Mitmachen", dass wir es geschafft haben, die Situation schnell zu klären und wieder ein gutes Miteinander herzustellen.


So werden vergleichbare Situationen in der Zukunft leichter, weil wir uns selbst und auch gegenseitig besser kennen lernen und die jeweiligen Bedürfnisse besser achten und beachten können.

Alles Liebe
Ralf

Und - wie war das dann? - Wie ging es weiter?

Eine Woche danach ist sie aus dem Krankenhaus gekommen. Sie war mit meinem Vorschlag einverstanden - und dann haben wir es so gemacht.  
Erstmals wirklich mit guten Gefühlen - von Anfang bis Ende - und mit guten Erfolgen (vielen neuen, wertvollen Erkenntnissen) für uns beide.

Und nun mischt sich auch Selma ein und verkündet den Schluss-Satz:
"Und so werden wir das auch künftig probieren!"

Ralf: "Und ich bin einverstanden und mit Begeisterung dabei!" - - - 

Prima! Der Auslöser war ein kleiner Zeitungsausschnitt. 
    Fortschritte entstanden durch das 
          "Dich hab' ich lieb!  und  Mit dir zusammen!" 
                 und die Bereitschaft, nach vorne zu probieren, 
                      zu experimentieren und dazu zu lernen
                           (neue, zusätzliche Möglichkeiten zu <er-> finden,
                            jeder für sich, aber auch beide zusammen)!

Skizze

siehe auch Streit (5) auf Seite3!

 

 

Zt1/2         
Das nochmalige         
Bedenken!:        

Streit signalisiert für jeden der Beteiligten: 
"ICH möchte mit meinen Anliegen und Bedürfnissen gesehen, gehört, verstanden,
so angenommen und wertgeschätzt (wichtig genommen) werden." 
Nun stellen sich Fragen:                                                                                
Habe ICH einen guten Zeitpunkt/Ort gewählt 
und MEINE Inhalte und Bedürfnisse
zugewendet, freundlich, klar und verständlich ausgedrückt?
Könnte ich es auch besser?
Will ich mich überwinden und es noch mal anders probieren
(z.B. mit ICH ... und ohne  DU musst.., DU sollst .., DU kannst doch .. usw.,
also ohne Anklagen [Urteilen], Vorwürfe, Forderungen und Erwartungen)?

Für wann genau nehme ich es mir vor?
Wann lade ich das Du zu dem neuen Termin ein - bzw. vereinbare mich mit ihm?

 

 

 

Zt1/3           
.DEINES + .MEINES         
.Erleben, .Bedürfnisse,          
.Sichtweisen           

.VERHANDELN           
mit dem
.Ziel           
.win+win-.Ergebnisse?         

 Was du auch .erzählst: So ist es .FÜR DICH. Das ist also derzeit .DEINE Sichtweise.
Wenn du
.interessiert und bereit bist MIR .zuzuhören, dann erzähle ich dir dazu auch MEIN Erleben.


Wenn WIR dann .GEMEINSAME .Lösungen "wollen", können wir verhandeln.
Jeder
.vertritt dabei die je .eigenen Interessen, geht aber auch .auf den anderen ein und auf ihn zu,
um neue
.Wege zu finden, die dann für "jeden" von uns .gut und ein .Gewinn sind.
WIN + WIN
Jeder muss
.etwas von neuen, "gemeinsamen" Lösungen haben,
sonst bleibt einer auf der
.Strecke - und es wird letztlich .schwerer für alle.

 Bearbeitungsvermerk:  von Streit,Zt1/3  auch an > Bedürfnisse  > .Einigen > Erlebnisse > Erzählen > Gleichberechtigt etc. > Gleichgewicht > Konflikte > Leichtigkeit > Lösungen > Möglichkeiten > Respekt > Sichtweisen > Spüren > Verhandeln > vereinbaren > Wege > Wirkungen  > Ziele      (05/17)     erl      Einfügung: Deines+Meines - Erleben, Bedürfnis, Sichtweise - Verhandeln+einigen? (win+win)       [(>)=. erl 05.17]     (2 Ergänzungen!)

 

 

Assoziationen    

Streit

Konflikt

Signal

Botschaft

Anliegen

Bedürfnis

Respekt

wertschätzen

aufmerksam

innerlich klären

erklären

verständlich machen

fragen

eigene Möglichkeiten

ohne Anklagen

ohne Urteilen

ohne Vorwürfe

ohne Forderungen

ohne Erwartungen

zugewendet

freundlich

klar

verständlich

irren

Fehler

menschlich

verhandeln

einigen

win + win

 

 

X X X X X

Einfügung: Erfolgreich verhandeln und einigen (win+win)!


            Erfolgreich            
verhandeln            
und einigen            
(win + win)           
 

    (Klarheit und            
keine Gewalt!)           

 Wer sich erfolgreich mit einem anderen (oder auch mit sich selbst) "einigen" will,
"muss" immer die Bedürfnisse und Interessen BEIDER Seiten berücksichtigen.
Nur dann ist ein gleichberechtigtes Ergebnis auf Augenhöhe (win + win) zu erzielen.
BEIDE müssen das Ergebnis mit Überzeugung gut heißen bzw.
sich mit den JE EIGENEN Anliegen darin wieder finden
(z.B. JA + JA, Du + Ich  - oder auch -  Ich/außen + Ich/innen).

Nur Streit, nur Dagegen, nur Gegeneinander, nur Nein, Nur-Du oder Nur-Ich,
nur Schweigen, nur Krieg - oder auch nur Rückzug und Verweigerung - sind Gewalt
gegen andere und auch gegen sich selbst - mit meist schlimmen eigenen Folgen und Wirkungen.

von Einigen,Zt1  auch an  > Dagegen  > Eigen  > Gewalt  > Gleichberechtigt  > Klarheit  > Nein  > Nicht  > Muss  > Selbst  > Streit  > Verhandeln  (11.16)
  

X X X X X

 Einfügung; Fehler od. andere Sichtweisen?

           
Fehler kritisieren           
oder eher das Schöne           
suchen und anerkennen?           


Positiv Denken!           

”Fehler” sind dann wertvoll,
wenn ich selbst daraus lernen will,
nicht jedoch dann, wenn andere sie
zu instrumentalisieren versuchen.

Mit 'Fehler' behaupte ich auf der Beziehungsebene,
dass bei dir etwas fehlt. Wieso eigentlich?
Du siehst / machst es so.
Ich nehme dazu Stellung: "Vieles von dir habe ich auch, sehe ich auch so,
doch bei mir gibt es auch ein paar Abweichungen, nämlich …."
Plötzlich stehen zwei verschiedene Sichtweisen gleichberechtigt nebeneinander. - 
Zwei verschieden denkende, erlebende, handelnde Menschen.
So macht es Spaß.

Indem einer 'beim' anderen Fehler oder Defizite sucht, wertet er den anderen insofern ab,
geht hinüber zum du, dringt in sein höchst-persönliches Hoheitsgebiet ein
und behauptet (vielleicht auch nur innerlich, also ohne es auszusprechen):
"So, wie du gerade bist, bist du verkehrt!"

Das ist eine Grenzverletzung, Respektlosigkeit, Rechthaberei und Besserwisserei.
Dem anderen soll damit 'Zwang' (Gewalt) angetan, er soll bevormundet werden.
 Das fördert Unfrieden und Streit.

Wie wäre es, bevorzugt das immer auch vorhandene Schöne zu beachten und anzuerkennen?

von Fehler,Zt2  auch an  > Anders > Gewalt > Gleichberechtigt > Grenzen > Ich will X > Kritik > Lernen X > Loben und anerkennen > Mensch > Partnerschaft(7-Besserwisser, Rechthaber) > Respekt > Sichtweisen > Streit > Verschieden  (12.16)  
 

X X X X X

 Einfügung: Krisen wollen EIGENES Dazulernen anstoßen!

Krisen           
wollen EIGENES           
.Dazulernen         .
.anregen!           

 Was sind Krisen im .Leben? - .Stolpersteine, die weh tun und zum .Einhalten auffordern. .Niederlagen,
da ist etwas nicht so gelaufen, wie es eigentlich hätte laufen sollen,
.Schmerzen, .Krankheiten, .Streit,
.An-/Verspannungen, .Frustrationen usw.). - Krisen fordern auf, sich der "eigenen" .Realität  .bewusst
zu werden und nun eigen-verantwortlich für sich selbst
.neu zu entscheiden (dazuzulernen).
              ***Ein NEIN ist das JA zu etwas anderem. 
(unbekannt)***  

 von Krisen,NL126  auch an: > Bewusster >Eigen-Kompetenz/-Verantwortung > Entscheiden > Krankheit > Leben > Lernen > Realität > Schmerzen > Selbst > Spannungen > Streit > Verändern/verbessern > Zuversicht    (04.17)  
  

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

Einfügung: Warum? Motiv + Inhalt + Warum-Fragen

      
Warum?          

  
Motiv und Inhalt -         
und -          
Warum-Fragen         

 Eine Unterscheidung zwischen Motiv und Inhalt ist in der Regel weder notwendig, noch besonders hilfreich.
Das Motiv (Warum?) kann nur vermutet oder, wenn (ausnahmsweise) von Bedeutung, erfragt werden.

Dagegen ist meist wohl der Inhalt entscheidend:  "Bin ich dafür offen?
Erreicht er mich also? Spricht er mich an? Regt er MICH an? Zu was? Wie? Ab wann?"

Die Frage “Warum?” ist also einem verbindenden Miteinander eher NICHT zuträglich.
Sie weist zurück in die Vergangenheit und sie verlangt vom angesprochenen Gegenüber oft scheinbar
Rechtfertigung und Verteidigung (fühlt sich dann eher angegriffen und in Frage gestellt).
Dann entsteht leicht ein angespanntes Gegeneinander, statt ein gemeinsames, fruchtbares, lachendes und verstehendes Miteinander.

Weil zwei “verschiedene” Menschen haben in der Regel
zwei gleich-berechtigte und gleich-wichtige, jedoch “verschiedene” Inhalte / Sichtweisen / Anliegen / Bedürfnisse.

  Bearbeitungsvermerk/e: von  Warum,Zt1  auch an > Bedürfnisse  > Empathie  > Fragen  > Gewaltfr. Kommunikation2  > Gleich... >  Inhalt  > Miteinander  > Sichtweisen > Streit1  > Verschieden  > Ziele  (09.16) 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

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F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung Bild1, Zt1/1, Zt1/2
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  [(>)=. erl]   
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

______________________________________________________________________________________________________________________

Jan.06 (heilen), Mai 09 (Chancen+Zt1/1), Feb.11(Zt1/2), Dez.15(Zt1/2-überarb.+Bild1/1), Dez.17(Ass), Apr.21(Zt1/3)

siehe auch:   alle Hinweise von  >> Seite2  und  >>Seite3
 

 

siehe auch:

Bedürfnisse     Botschaften(Signale,Hinweise)     Chancen    Eigen-Kompetenz/-Verantwortung(TdW.12.14)    Entwickeln4      Erkenntnis     Erleben     Erwartungen     Familienkonferenz(n.Soziokratie)     Gespräch(auch:(9)/vorbereiten)    Hilflos   Kennen-lernen     Kommunikation      Konflikte      Krisen     Meinung      Missverständnisse      Miteinander reden     Partnerschaft     Probleme(auchZt3)      Rituale (2)    RoterFaden8(1-9)    Spiegel    Wahrheit     Warum   Wer/wie bin ich?      Wie geht's?(auch:2/Arzt)    Zauber (2)   Zuversich

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Aufpassen (Konfl.u.Spannungen - Loben u. Anerkennen - Miteinander reden)     Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Missverständnisse     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')     Streit     Streit (3) - u. Ärger ...     Versöhnen u. heilen (T-Fugru)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)     
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Gespräche u. Missverständnisse      Wilde Blumen (Ver-Spannungen) 

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
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