Partnerschaft, Beziehung, Ehe, Familie - Schule und Erziehung - Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen - Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung - Beruf und Freizeit -  Sinn, Suche, Wege und Spiritualitaet 
 

 
[ Inhalt ]         
Zurück ] Home ] Weiter ]          [ Autor ]

 

    

Wer / wie bin ich2

  Wer / wie bin ich1

  •        Bild2/1  (.. lädt zum Nachdenken ein.) 

  •        Bild2/2  (Da staunt der Vogel.) 

  •        Bild2/3  (Ausreden - oder Ziel-Sätze?  >  Stufen) 

  •  Wer / wie bin ich (2)  - 
               Wie will ich immer mehr werden - und dann auch sein?

  •         

 

 

 Bild2/1    (Die Bank lädt zum Nachdenken ein.)                                                                             Bild2/2   (Darüber staunt der Vogel.)

  

                                                            Angelika Wohlfarth                                                                                   Angelika Wohlfarth

 

 

 

 Wer bin ich?  und  Wie bin ich? 2

 Wie will ich immer mehr werden - und dann auch sein?

 
Markante Textstellen:   Vorspann   Wer/wie bin ich WIRKLICH?   Hilfreich   Zwei Fragen   Ich bin   Die Äußere Welt     unbeschriebenes Blatt > funktionieren (dafür/dagegen) Diskrepanz   Wendepunkt   belastende Gefühle   Glauben   Beide Seiten   Ich muss (Du ...)   Helfer (Leistung)   Weitere Helfer   Zurückgebliebene   Wegweisend
Visionen / Zielsätze   Ergebnis   Nachdenkliches (Denk-u.Handungs-Richtung)   innere Sicherheit

 

Vorspann:       
Wer bin ich?  und   Wie bin ich?
Ungewöhnliche Fragen?
Da sind die äußerlich sichtbaren und hörbaren Anteile, wie Name, Wohnsitz, Besitz, Beruf, Freizeitaktivitäten, Partner und Familie, Freundeskreis  usw. usw.
Gemeint ist mit diesen Fragen aber der GANZE Mensch.

 

Wer bin ich?  Wie bin ich  WIRKLICH ?
Wir begnügen uns meist mit Äußerlichkeiten.
Doch diese sind oft geschönt, vorgetäuscht oder antrainiert, weil 'man es so macht' oder weil 'man so ist'.

Doch jeder Mensch bringt Verschiedenstes mit, so auch seine inneren Anlagen, Neigungen und Talente.
Ob und wie er sie nutzt und welche Einstellung er lebt, das weist seine Haltung aus.
Im Einzelnen ist jeder Mensch ein Mosaikbaukasten mit 1000 Teilen oder mehr - und jedes Teil will entdeckt und erforscht werden.

 

Hilfreich
ist da die Frage an sich SELBST:

Wie ist das FÜR MICH?

Die Antwort sollte jenseits aller äußern Vorgaben, Vorschriften und Erwartungen gefunden werden.
Das eigene Gefühl bestätigt die gefundenen Inhalte mit einem guten Gefühl
oder lehnt die gefunden Inhalte als unzutreffend ab (ungutes, mulmiges Gefühl).
 
Gehen tut es um die EIGENE Position: Ich als Einzelmensch.
 
Gleich in welcher Sache, nun kann die persönliche (innere) Position den äußeren Gegebenheiten begegnen, also Vorgaben und Erwartungen, Forderungen anderer oder der Verhältnisse und jetzt den "bestmöglichen" eigenen Weg durch  das Verbinden und Abwägen beider Positionen finden.
Letztlich entscheidet auch hier immer wieder das "gute Gefühl".
 
Doch es kann nicht darum gehen, nur das Eigene auszudrücken und zu leben.
Genauso wie jeder sich selbst braucht, braucht er auch die äußere Umwelt / Umgebung, seine Mitmenschen.
 
Die Entscheidung sollte also 2 x eine gute Verbindung spürbar werden lassen, nämlich
 - nach Innen (eigenes, gutes Gefühl) und
 - nach Außen zu sich selbst, den Mitmenschen, zur Umgebung und zu den Aufgaben.
   Das Gelingen wird auch hier wieder durch das "eigene Gefühl" bewertet (+ oder -).
  

Zwei Fragen:

 Zwei Fragen sind es, die immer wieder auftauchen und EIGENE Antworten fordern:

Für "Wer bin ich?"
hilft die weitere Frage "Wie ist das für mich?" nacheinander, für alle auftretenden Einzelsituationen gestellt

und für "Wie bin ich?"
hilft die Ergänzungsfrage: "Wie will ich im Einzelnen immer mehr werden bzw. sein?"

 

Ich bin

            Laura Schön,
            43 Jahre alt,
            wohne in einer Großstadt,
            habe Abitur,
            eine mietgünstige Zwei-Zimmer-Wohnung,
            einen grünen Mittelklassewagen,
            Arbeit, die mir einigermaßen gefällt,
            einen durchschnittlichen Verdienst,
            bin  befreundet mit einem netten Mann, den ich mir durchaus
              als Ehemann und Vater vorstellen kann,
            habe noch keine Kinder, wünsche mir aber welche,
            mache 1 x pro Woche Yoga und zusätzlich
              gelegentlich Jogging im Wald
            und fühle mich meist ganz zufrieden.
 
Trotzdem: "Ist das alles?" 
                "Ist das Inhalt und Sinn meines ganzen Lebens?"
"Ich überlege - zweifle – und suche!"

  

Die Äußere Welt
wird im Wesentlichen gelenkt und bestimmt durch äußere Regeln, Erkenntnisse von Forschung und Wissenschaft, von der Meinung einzelner Personen, die populär sind, von Medien, Gruppenmeinungen, Religionen, gesellschaftlichen Ritualen, von Moden und den Behauptungen "So muss man es machen!" "So muss man sein (dann ist man in den Augen der anderen gut, beliebt, anerkannt und richtig – man gehört also dazu)".
Vorrangig scheint zu sein, was andere sagen, denken und erwarten (könnten ?).

 
Aber, was habe ICH davon, wenn ICH das glaube? Nichts, außer Kummer und Beklemmungen.

 
Es ist wertvoll, diese äußeren Regeln zu kennen und zu beherrschen, je mehr, desto  besser. Denn dann kann man sich in der äußeren Welt gut bewegen und zurechtfinden (ohne häufiges, schmerzliches Anecken).
Beispiele: Alles, was außen begegnet, z.B. auch
Sitten und Bräuche, Kunst, Wertvolles, Gesetze und Vorschriften, Benimmregeln, Parteien, Gruppierungen, Glauben und Religionsgemeinschaften, Wissenschaft, Schulen, Forschung, Bücher, Behauptungen, Vorträge usw. usw.
(siehe auch: Roter Faden, Teil 2 – Die Außenwelt).


Das Lernen all dieser Äußerlichkeiten fällt in der Regel leichter, denn je mehr ich kann, desto mehr Möglichkeiten habe ich.
Ich werde damit immer flexibler und kreativer.
Und im Einzelfall entscheide sowieso immer nur ICH, ob ich etwas, so wie gelernt, tun mag – oder nicht – oder anders.
Das ist auch gut so und stärkt mich!  -  Ich habe die Freiheit (aber auch Verantwortung für mich und Mit-Verantwortung
auch für andere und die Welt)!

  

 
Zunächst wird der Mensch, der als "unbeschriebenes Blatt" zur Welt kommt, über die Eltern, das Umfeld, die Schule und die weiteren Ausbildungen, später dann vom Beruf, in dieses Außen eingefügt und eingepasst.
Er lernt, sich in diesem Außen zu bewegen und auch zu behaupten, durch seine Arbeit auch den eigenen Lebensunterhalt zu sichern, sich regelangepasst zu verhalten (zu funktionieren), sich zu vergnügen und auch die äußeren Angebote (Kunst, Kultur, Lernen, vielfältige Kurse und Seminare usw.) zu nützen.


Weil: "So macht man das!"
An was sonst sollte ich auch Interesse entwickeln? Ich kenne ja sonst nichts, kann also nur für das Bekannte eher "dafür" oder "dagegen" sein. Vielfach bin ich aus Prinzip oder weil's einfach mehr Spaß macht (zunächst) "dagegen".

 
Doch zunehmend treten Spannungen und Konflikte auf, Schmerzen und Krankheiten machen sich bemerkbar. Scheinbar ohne erkennbare, besondere Ursachen.

Doch das ist ein Trugschluss:
Spannungen, Konflikte, Schmerzen und Krankheiten mögen "auch" andere Ursachen haben, sie haben aber immer auch Wurzeln im Inneren des betroffenen Menschen.
 
Die äußeren Regeln und Handhabungen entsprechen dann häufig nicht den jeweiligen Bedürfnissen des einzelnen Menschen. Sie tun so nicht gut und schaden vielfach sogar.

 
Klar, ich handle so, auch weil die anderen es von mir 'erwarten'.
Da sich hinzustellen und zu sagen, "Mir gefällt das nicht – ICH mag es anders!", das wäre schon eine Herausforderung.
Dazu müsste ich mich erst mal trauen und das notwendige Standvermögen haben (Selbstwert?).
Auch für Kinder gilt, dass Schmerzen und Krankheiten signalisieren, dass Wichtiges fehlt. Bei ihnen ist es in unserer Zeit besonders schwierig, auch das zu bedenken. Wobei die gründliche ärztliche Untersuchung selbstverständlich sein sollte und dann das Forschen danach: "Was könnte ihnen noch gut tun und Freude bereiten (nicht nur Spaß und Unterhaltung)?".

 
 

Die Diskrepanz
also das Nicht-übereinstimmen innerer Bedürfnisse und äußerer Gegebenheiten, ist zu spüren, vielleicht anfangs nur schwach. Sie wird meist aber nicht beachtet. - Vielmehr wird oft versucht, scheinbare Erfordernisse noch nachhaltiger und intensiver zu verfolgen (z.B. Perfektionismus). Noch mehr vom Gleichen! Also noch mehr krankmachende Einseitigkeit.
 
Dies geht so lange, bis der Einzelne zu begreifen beginnt, dass

  • er ein Einzelwesen ist,

  • von anderen verschieden,

  • für sich selbst zuständig (kompetent) und verantwortlich ist (Folgen und
          Wirkungen des eigenen Verhaltens und Handelns),

  • nur er SELBST (der betroffene Mensch) für Verbesserungen seiner Lebensqualität
          sorgen kann (mehr echte Freude, Wohlfühlen und Leichtigkeit spüren und leben),
          er also lernen darf, dass Schuldzuweisungen oder Erwartungen an andere nur
          Versuche sind, den Kopf in den Sand zu stecken, um sich so z.B. die eigene
          Zuständigkeit und Verantwortlichkeit nicht eingestehen zu müssen und mit
          scheinbar gutem Gewissen (?) weiterhin untätig bleiben zu können.

 
Leichter gesagt, als getan!
Da wird an den Ergebnissen rumgenörgelt und ich versuche dann - ganz natürlich - es noch genauer zu nehmen – und schaffe das natürlich kaum. – Anschließend rutsche ich vielleicht in eine Depression.
Es ist doch wirklich deprimierend, auch wenn ich mir den Mist selbst eingebrockt habe.

 

 
Der Wendepunkt
wird von der Erkenntnis markiert, dass es nicht nur ein Außen, sondern individuell in jedem Menschen auch ein Innen gibt. - Außen, das ist nur die "eine" Seite.
Und jetzt melden sich die Fragen:

Wer bin ich?
und
Wie bin ich?
und
Wie möchte ICH immer mehr werden – und dann auch sein?

 

oder: "Soll das die nächsten 2, 5, 10 oder auch 20 Jahre unverändert so weitergehen?"
Schon diese Fragen alleine rauben Lebensfreude und machen oft schwermütig.
Nein – stimmt natürlich nicht:
Ich bereite mir SELBST schwere und belastende Gefühle, indem ich so denke – und am Schluss auch noch an mein mir SELBST Vorgestelltes glaube.
Dazu gibt es dann auch noch genug (liebevolle?) Mitmenschen, die mich in meinen Ideen bestärken.
So werde ich negativ immer erfolgreicher und mache mich SELBST krank!

 
 

Glauben
Hintergrund eigenen Unbehagens oder auch von Krisen ist meist die wenig sorgfältige Auswahl von Glaubens-(Lebens-)inhalten.
Die äußeren Regeln und Forderungen "glauben" wir, halten die Inhalte also für wahr.
Wir übernehmen sie sorglos (leichtfertig) für uns als richtig und orientieren daran unser Verhalten.
 
Vielfach sind sie ja wirklich wichtig und gut (z.B. Straßenverkehrsordnung zur Sicherung eines geordneten Verkehrs und zur Vermeidung von Unfällen usw.) – aber eben bei weitem nicht alle.
 
Der Auftrag  z.B., einem anderen Schaden zuzufügen oder der Befehl an einen Soldaten, seinen Mitmenschen als Feind zu betrachten und ihm das Leben zu nehmen, dürfte innere Zweifel und Konflikte auslösen.
Doch normalerweise werden sie von einem Betroffenen überhaupt nicht bemerkt und wenn, dann nicht wichtig genommen (als "ungute" Gefühle / innere Wegweiser). Es wird z.B. berichtet, dass amerikanische Soldaten aus Krisengebieten oft als psychische Krüppel nach Hause kommen.(?)
 
Das hängt auch damit zusammen, dass

  • wir in der Regel nicht lernen, unser Verhalten und Handeln mit dem
          eigenen Bewusstsein zu begleiten,
          Folgen und Wirkungen auf uns selbst und die Umgebung zu
          beziehen
          und das auch zu spüren (uns so vorzustellen und zu empfinden).

  • wir oft Glauben gemacht werden sollen, dass, wenn jemand sagt "Du musst…..!",
          dies für uns jeweils ein unumstößlicher und bindender Auftrag sei.

  • wir in der Regel Glauben gemacht werden sollen,
           dass Lehren an Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten,
           dass Forschungsergebnisse oder die Inhalte von Vorträgen und Büchern,
           dass die Meinungen anerkannter Personen bindend
           und auch persönlich verbindlich (richtungweisend) seien.

  • Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung und auch der Grundsatz
           "Ich entscheide für mich – niemand sonst – und für niemanden sonst!"
            ganz häufig NICHT gelebt und angewendet, ja häufig nicht einmal erinnert werden.

 
Das trifft schon zu:
Die äußeren Inhalte gelten auch für mich und ich bewerte sie dann als richtig oder falsch, bin dann also
eher dafür oder vielfach auch dagegen.
Aber, das sind nur äußere Vorgaben. Wenn ich das bedenke, merke ich, dass "entweder – oder" nicht stimmen kann.
Beide Seiten (sowohl – als auch) haben FÜR MICH wertvolle Anteile – und ICH darf wählen und für mich frei entscheiden,
wenn ich dazu nicht zu bequem bin.
Z.B. Weder für das eine, noch für das andere, sondern für irgendeine Position dazwischen (= ANDERS).
Natürlich muss ich die Folgen und Wirkungen tragen. Ich "muss", weil ich es für mich so will.
Ich muss nicht, weil andere das wollen. Das ist der feine Unterschied für Freiheit und Eigen-Verantwortlichkeit.
Und ich darf auch so wollen, wie andere das gerade meinen, wenn es FÜR MICH (spürbar!) stimmt.

 
 

Ich muss (Du musst)

ist ein Täuschungsversuch. Ich soll dem also auf den Leim gehen.
In Wirklichkeit hat dieses "Muss" nur den Charakter eines Hinweises oder einer Bitte wie:
"So wäre es erwünscht, dass du es machst!" oder
"So wäre erwünscht, dass ich es mache!"
Die Entscheidungen treffe immer ICH SELBST. Und für Folgen und Wirkungen trage
ICH auch SELBST immer die Verantwortung. -  Ich habe mir die Suppe auch selbst eingebrockt.

 
 

Helfer
in all diesem Durcheinander sind das Bewusster- und Achtsamer-werden.
Das körperliche Spüren des "Wie geht es mir gerade?"
Dann das SELBST-verbessern, so gut es schon möglich ist - und wieder Spüren - usw.
Für das Lernen, das Üben und Vertiefen haben sich das Meditative Gehen und Laufen besonders bewährt.
Ziel: Gleichzeitig und im Gleichgewicht so viel Entspannung, wie gerade möglich und dabei nur so wenig Anspannung (Energieeinsatz), wie gerade unbedingt nötig.
Das klingt einfach, muss aber mit Geduld und Ausdauer gelernt und geübt werden.

 

Das ist spannendes Neuland.
Zunächst dachte ich, es sei langweiliger Quark. Aber ich habe es trotzdem probiert. Z.B. das entspannte Hängenlassen der Arme und Hände beim Laufen. Das habe ich zunächst kaum hinbekommen. Immer wieder wanderten meine Arme ganz automatisch in die angespannte, abgewinkelte Position. Erst nach einigen Übungseinheiten hat sich das gebessert.
So war es mit vielen Details. Man möchte es gar nicht glauben.
Und interessant ist, dass ich da erst richtig begriffen habe, wie wichtig das innerliche Zuschauen + Spüren sind.
Denn erst dann konnte ich "bewusst" in meinem Körper etwas zum Positiven verändern / verbessern.
Bis dahin bin ich mit meinen Spannungen und Schmerzen herumgelaufen und habe darüber zwar gesprochen, auch geklagt und nach äußeren Ursachen gefragt. Aber ich habe bis zum Beginn der Übungseinheiten nicht gewusst, dass NUR ICH SELBST viel verbessern könnte und sollte.
Mehr Leistung, höher, weiter und schneller habe ich probiert, das hat mir aber nicht geholfen – im Gegenteil.

 

 
Weitere Helfer
sind das Entdecken und Erforschen der eigenen Innenwelt mit der Frage:

"Wie ist das FÜR MICH?"

(OHNE Berücksichtigung vorhandener äußerer Regeln, Vorgaben, Behauptungen oder Erwartungen etc.!)


Wertvoll ist es, das aufzuschreiben!

Denn die Themen werden wiederkommen. Und nach und nach können so EIGENEN Einzelheiten ausgeleuchtet und besser verstanden werden.
Ich beginne mich also selbst besser kennen- und verstehen zu lernen.
Es ist ein Prozess – und für mich dauert er lebenslang!


Die Frage "Wie ist das für dich (also mich)?" habe ich früher beantwortet,
indem ich äußere Regeln oder
das erzählt habe, was Hans und Erna unlängst am Stammtisch gesagt hatten oder
indem ich mich an einen Vortrag irgendeines Professors (der muss es ja wissen, habe ich  gedacht) erinnerte und mich
ganz oder teilweise auf dessen Meinung gestützt
oder den Inhalt eines  (schlauen?) Buches zitiert habe usw. - usw.
Ich habe also Außeneindrücke verwendet, nicht aber MEINE höchstpersönlichen MEINUNGEN oder SICHTWEISEN,
weil ich die auch gar nicht wirklich kannte.
Aber mit Fragen und Mir-selbst-vertrauen, also den ersten Gedanken und Impulsen, die mir dazu jeweils gekommen sind –
und das im Abstand von Tagen mehrmals -
habe ich nach und nach herausgefunden, wie zu einzelnen Situationen MEINE stimmige und von einem guten Gefühl bestätigte Sichtweise ist.
So habe ich gelernt, nach und nach authentischer, bewusster und konzentrierter zu werden – und immer öfter SELBST "auch" gut für mich selbst zu sorgen. – Ein enormer Gewinn!

 
 

Zurückgebliebene Anlagen, Fähigkeiten und Neigungen:

Jeder kommt zur Welt und bringt eine ganz persönliche Ausstattung mit Anlagen, Fähigkeiten und Neigungen mit. Die Entwicklung ist in aller Regel nicht darauf ausgerichtet, die persönlichen Anlagen und Neigungen zu entdecken und zu fördern (entwickeln). Im Gegenteil!
Meist werden aus gesellschaftlicher und beruflicher Sicht notwendige Fähigkeiten vermittelt und antrainiert, häufig Gleichmacherei. -  Sonst wenig. -  Leider!

Jeder ist also herausgefordert, SELBST dafür zu sorgen, die eigenen Anlagen, Neigungen und besonderen Fähigkeiten nach und nach durch Probieren, Lernen und Üben von Neuem und Zusätzlichem herauszufinden und ins eigene Leben bereichernd mit dazuzuholen.
Die Vielfalt zu pflegen ist dazu ein guter Weg. (siehe auch: Ziel-Sätze > ALLTAG).

 


Wie wahr, wie wahr!
Herauszufinden "Was steckt alles in mir – und was macht mir spürbar viel Freude – und fördert damit mein Lebensglück?" ist wichtig. – Es geht also nicht nur darum, was Wirtschaft und Industrie verlangen (das ist auch wichtig, um meine Brötchen zu verdienen). -  Der Weg meldet sich mit dem eigenen Gefühl, nämlich durch das "spürbare" Interesse.
Wenn ich halbjährlich den Katalog der Volkshochschule in den Bereichen, die mir interessant erscheinen, durchblättere, dann finde ich immer mindestens 30 Kurse und Seminare, die mich anspringen. Und da musste ich dann eben im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten auswählen. - Neues gelernt habe ich in jedem Kurs!
Wirklich geblieben ist auch Einiges (das also, was mich "besonders" erfreut und angeregt hat).
Heute gehe, laufe und tanze ich oft. - Tanzen in verschiedensten Formen (Paartanz ist damit nicht gemeint, aber auch möglich) habe ich als wohltuend entdeckt, mit den vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten meines Körpers zu spielen. - Macht richtig Spaß!

 
 

Wegweisendes Lebensanliegen ist immer
 
                           "mehr Freude, Wohlfühlen und Leichtigkeit SPÜREN!"

Entscheidend ist dabei das körperlich spürbare Gefühl!


Stimmt! Zumindest für mich!
Vorher dachte ich immer, dass Kopfwissen und Leistung entscheidend seien.

Doch heute weiß ich, dass ICH FÜR MEINE Lebensqualität, für MEIN erfülltes Leben, "BEIDES" brauche:
Kopf + Bauch. Gleich-zeitig,
 gleich-berechtigt und im Gleich-gewicht!
Und die letzte Entscheidung hat immer das Gefühl! Das ist im Körper zu spüren!

Ausschlaggebend ist also, ob ich zu meinen Gedanken und Überlegungen ein positives (gutes) Gefühl bekomme
oder ein negatives (ungutes) Gefühl.

Positiv weist darauf hin: "Da geht's lang, wenn ICH will,
dass es 'AUCH'  MIR dabei gut gehen bzw. meine Entscheidung 'AUCH' MIR gut tut soll.

Auch kleinere und feinere Gefühle zu SPÜREN und zu beachten, ist eine Lernaufgabe!


 

Visionen / Ziel-Sätze

"Jeder Mensch ist das bzw. wird das, was er SELBST aus sich macht!"

Dabei helfen Visionen und Ziel-Sätze (selbst-gestaltende Visionen).
Wichtig sind der feste Wille und der unentwegte Einsatz für das eigene
"Wie will ICH immer mehr werden bzw. sein?"


Dass ich SELBST Richtung und Inhalt bestimme, wie ich immer mehr sein will, das wusste ich früher auch nicht.
Ich dachte immer, dass Gesellschaft, Kultur, Religion und das "So muss man es machen bzw. sein! (= letztlich die Vorgabe anderer)" entscheidend wären.
Dieses Denken führte mich in Krankheit und Krisen.
Bis ich dann endlich bereit war, dazu zu lernen,  dass mein Leben schön, erfreulich, entspannt und gut sein kann,
wenn ich es in meinem Herzen zulasse und auch MEINEN Teil dazu beitrage.
Weil – umsonst ist der Tod – sagt der Volksmund – und  der kostet das Leben. ;-)

 
 

Ergebnis:
Zunehmend wird spürbar, ob zu einer Sache eine Innere Zustimmung (gutes Gefühl) oder eine Innere Ablehnung (ungutes Gefühl) körperlich gemeldet wird.
Der Mensch wird sensibler, aufmerksamer und konzentrierter – ohne besondere Anstrengung, jedoch mit den Wirkungen, jeden Augenblick immer mehr und intensiver wahrnehmen, gestalten und genießen zu können, so wie es nicht nur andere wollen, sondern so, wie es "AUCH" SELBST erwünscht ist und gut tut.
 
Nur wenn ein Mensch seine Gefühle spürt (wahrnimmt), kann er sie beachten,
für sich also die Situation innen und außen (wenn er das will) neue überprüfen, die Ergebnisse abwägen und dann FÜR SICH neu entscheiden. Zunächst "auch" bis zur Übereinstimmung mit SICH SELBST
(= äußere Gegebenheiten ./. innere Signale > erstes win + win > authentisch > ich mit mir).
 
Wenn ein gemeinsames Ergebnis erwünscht ist,
dann geht es weiter mit Erklären und Verständlich-machen der je eigenen Sichtweise (mit möglichst einfachen Worten, Bildern und Vergleichen), dann ums Verhandeln und schließlich ums Einigen und dann Tun.

Wichtig zu beachten:    Win + win kann nur dann entstehen,
wenn jeder von der eigenen Idealvorstellung abrückt, um eine gemeinsame Lösung möglich zu machen, die dann für BEIDE stimmt. Jeder muss also etwas davon haben.
Die Entscheidung sollte dann für alle Beteiligten gut sein und gut tun (> zweites win + win > ich und du).
 
 

Nachdenkliches:

In welche Richtung denke und handle ich überwiegend  /  viel  /  immer wieder?
In welche Richtung  WILL  ICH  mich ab sofort mehr orientieren?
 

Mit dem Blick,
überwiegend zurück, ins Gestern und Damals, in die Vergangenheit,
das Bisher und "So habe ich es damals gemacht!",
die Geschichte (z.B. Kriege, Tötungen, menschliche Entgleisungen,
    religiöse Behauptungen usw.),
mit Vorwürfen, Beweisbehauptungen und/oder Erwartungen an
    andere und / oder an mich selbst,  - usw. – usw.?
 

Mit dem Blick
überwiegend nach Vorne und die Zukunft –
auf die eigenen Ziele und neue Möglichkeiten,
Richtung "So will ich es machen! – So will ich werden und immer mehr sein!
Dazu will ich dieses und jenes lernen und einüben!"

Mit dem Blick
weniger "gegen" Menschen oder Inhalte (dagegen),
sondern mehr und intensiver dem "für" Menschen und Inhalte
(damit es immer mehr so wird, wie ICH es MIR wünsche).

Mit dem Streben nach
friedlichem Miteinander, Respekt für andere und auch für mich selbst,
mehr eigener, körperlich spürbarer Freude, Wohlfühlen und Leichtigkeit,
mehr bewusster und achtsamer Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung,
mehr "Ich entscheide für mich – niemand sonst – und für niemanden sonst!",

mehr Lachen von Herzen,

mehr von dem, was mir wirklich gut tut (und anderen nicht schadet oder zu
deren Lasten geht), was mein Leben schöner, intensiver, leichter und bunter,
einfach lebenswerter macht,  usw. usw.?
  

Mit Konzentration, Achtsamkeit und Zuversicht.

Auch mit dem Blick auf das JETZT, also die Gegenwart.

 

Mit dem Wissen und der inneren Sicherheit:

"Ich bin für mich SELBST zuständig und mache das
mir Mögliche und Notwendige, soweit irgend möglich, immer SELBST!"

"Mir fällt im jeweiligen Augenblick immer etwas ein!"

"Ich beachte mein Spüren, vertraue und verbessere mich ständig
hin zu immer mehr Freude, Wohlfühlen und Leichtigkeit!"

"Ich mache es immer so gut, wie ich es gerade kann!"

-----------------------------------------

 ……. ?
(persönlich weitermachen und das möglichst auch aufschreiben!)
 

     

ICH kann nur sagen: MEIN Zugewinn an Lebensqualität ist enorm,
vor allem, seit ich gelernt habe und ständig übe, meinem Tun innerlich zuzuschauen, auf MEIN Spüren zu achten und,
wenn ich kann und mag, zu verbessern.
Ich meine, dass sich das Ausprobieren für Jeden lohnt!

Übrigens habe ich herausgefunden, dass in allen Lebenslagen Fragen von MIR an MICH hilfreich sind und zu mehr
Klarheit und Überblick beitragen.
Z.B.
 - Wie halte ICH es mit dem Respekt mir selbst, anderen und anderem gegenüber?
 - Was bräuchte ich jetzt, um wieder mehr Freude, Wohlfühlen, Leichtigkeit und Vielfalt
       in mein Leben hereinzuholen und das damit bunter und schöner zu gestalten?
- Was bin ich bereit SELBST "dafür" zu tun, damit es immer mehr so wird, wie ich
       es gerne hätte?  usw.

(siehe besonders auch: Roter Faden, Teil 7, Fragen
und Gewaltfreie Kommunikation, GfK)

  

 Bearb.Hinw. > unten!

 

 

 

 Bild2/3  (Ausreden - oder Ziel-Sätze?  >  Stufen)

 

                                                                         Unbekannt

 Hinweise: Ausreden Stufen 11.17 (vorläufig)  auch an:Ziele,Entscheiden,Zwei Seiten,Machen usw.  auch an alle Stufen

 - siehe auch: Wer/wie bin ich,Bild2/3

 

 

Zt           

 

 

 

  

  Bearbeitungsvermerk/e: für (2)  (>) Datei: 12.10.17  wer bin ich, wie bin ich, wie will ich immer mehr werden, wie will ich immer mehr sein, ungewoehnlich, frage, name, wohnsitz, besitz, freizeit, partner, familie, freunde, ganzer mensch, aeusserlichkeiten, schoenen, vortaeuschen, antrainieren, so machen, so sein, innen, anlage, neigung, talent, einstellung, haltung, entdecken, erforschen, hilfreich, frage, wie ist das fuer mich, jeneseits, vorgabe, vorschrift, erwartung, bestaetigen, gutes gefuehl,. ungut, mulmig, eigen, position, gegebenheit, begegnen, brauchen ,andere, umgebung, mitmensch,, beschreibung, zufrieden, sinn, aussen, welt, regel, erkenntnis, forschung, wissenschaft, medien, gruppe, religion, rituale, behauptung, mode, erwartung, was habe ich davon, glauben, kennen, beherrschen, bewegen, zurechtfinden, lernen, flexibel, kreativ, verantwortung, mitverantwortung, unbeschrieben, blatt, funktionieren, dafuer, dagegen, diskepanz, beduerfnis, einseitig, verschieden, depression, wendepunkt, glaube, entweder oder, sowohl als auch
HINWEISE WÄREN MÖGLICH; PLATZ REICHT NICHT!  > WEITERE > sorgfaeltig, auswahl, fuer wahr halten, leichtfertig, sorglos, konflikt, innerer wegweiser, handeln, bewusst, begleiten, muessen, bindend, eigenkompetenz, eigenverantwortung, waehlen, frei  > WEITERE  entscheiden, bequem, ich muss, taeuschen, helfer, bewusster, achtsamer, leistung, wie ist das für mich, anlage, faehigkeit, neigung, entwickeln, trainieren, gleichmachen, wirtschaft, industrie, interesse, spielen, bewegen, kopfwissen, leistung, erfuelltes Leben, gleichzeitig, kopf und bauch, visionen, zielsaetze, volksmund, innere Zustimmung (gutes  gefuehl), innere Ablehnung  (ungutes gefuehl), sensibel, aufmerksam, konzentriert, intensiv wahrnehmen, gestalten, geniessen, ueberprüfen, abwaegen, erklaeren, verhandeln, einigen, tun, win+win, denken, handeln, richtung, ueberwiegend, ich will, orientieren, blick, zurueck, vorwurf, behauptung, erwartung, vorne, Ziel, moeglichkeit, nicht, dagegen, dafuer, streben, friedliches miteinander, respekt, freude, wohlfuehlen, leichtigkeit, eigen-kompetenz, eigen-verantwortung, entscheiden, lachen, lebenswerter, jetzt, gegenwart, selbst zustaendig, einfallen, beachten, verbessern, bestmoeglich, zugewinn, zuschauen, spueren, probieren, fragen, klarheit, ueberblick         für HINWEISE kann Auswahl getroffen werden  12.10.17  
 (>)Hinweise: wie bin ich, wie will ich immer mehr werden, wie will ich immer mehr sein, frage, schoenen, vortaeuschen, antrainieren, wie ist das fuer mich, eigen, position, unbeschrieben, blatt, funktionieren, dafuer, dagegen, diskepanz, beduerfnis, einseitig, verschieden, depression, entweder oder, sowohl als auch, leichtfertig, sorglos, gleichzeitig, kopf und bauch, ueberprüfen, win+win,  klarheit, ueberblick entdecken, gewinn   = erl  10.17

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte bzw. HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.=   Bearbeitungsvermerk/e: für ... [ (>) Datei:   Hinweise:    = erl  ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!                Bearb.Hinw. > unten!

_______________________________________________________________________________________________________________________

Dez.17(2), Apr.22(Bild2/1), Aug.22(Bild2/2), Dez.22(Bild2/3)
  

- siehe auch:  alle Hinweise von  <<Seite1
  

 

siehe auch:

Authentisch     Bedürfnisse     Bewusster     Eigen-Kompetenz/-Verantwortung     Einstellung     Entscheiden     Erwartungen     Glauben     Gefühle(auch 'ungute')     Gewaltfreie Kommunikation(GfK)    Haltung     Ich will     Inhalte     Körper     Konflikte     Krankheit     Leben     Meinung     Möglichkeiten      Muss     Neues    Probieren     Quellen     Regeln      Richtung    Roter Faden1-9     Roter Faden2,4,7(1-9)     Schmerzen     Seiten(eine/zwei Seiten)      Selbst...    Sinn     Spannungen     Spüren      Staunen    Verhalten/Tun     Vielfalt      Wahrheit     Wegweiser     Wirkungen     Ziele

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Anfang     Aufmerksamkeit      Autor(Vielfalt)     Bewusster3-und mehr im Gleichgewicht/Sammlung/Im Einzelnen     Botschaften (Signale)       Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Mensch-werden (A-Fugru)      Mensch-sein (C-Fugru)     Sinn (praktizierender 'Mensch')      Stehen     Zauberbogen (Grund-Entspannung?)
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Helfer (28)     Joker     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Wilde Blumen (Ver-Spannungen)

 

 

Stand:   siehe Home                [ Inhalt ]             Zurück ] Home ] Weiter ]        

   
 
   |- - - - >  Zu den  Buchstaben ( erste Seite eines Buchstaben )


Vorwort     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     I I     JJ     KK     LL     MM 

NN     OO     PP-QQ     RR     SS     TT     UU     VV     WW     XY- ZZ

 
 

   |- - - - >  Stichwortverzeichnisse werden nach und nach abgeschaltet
                                                                                           Ersatz:  Hinweise unter "Buchstaben"

    FF    GG    H-I-J    KK    LL    MM    N-O-P    Q-R   Sa-Sh    Si-Sz    T-U    VV    WW    X-Z 
  
  

  ©  Copyright: Gerhard Salger
email:
  g_salger[ät]alltagalschance.de       internet:  www.abcgs.de  
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Counter