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Zärtlichkeiten 

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  •   Zärtlichkeiten (1)  -  'Spiele für ZWEI' -
                                 streicheln und einander gut tun 

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                            (Angelika Wohlfarth) 

 

 

 Zärtlichkeiten 1 

'Spiele für ZWEI'
streicheln und einander gut tun 

 

Zärtlichkeiten!

Körperliches Berühren -
schenken,  streicheln,  zu-strömen,  zu-strahlen,  sie (die Zärtlichkeiten) innerlich begleiten,
sie auch annehmen,  sich ihnen hingeben,  sich ihnen überlassen,
ganz bewusst,  ohne Worte,  langsam, achtsam,
mit den Berührungen ausdrücken:  "ICH MEINE DICH!"  "ICH LIEBE DICH!" 
spüren:  "ICH BIN GEMEINT!"  "ICH BIN GELIEBT!" 
Wie fühle ich mich - wie spüre ich mich - jetzt, in diesem Augenblick?
Genießen! Atmen! Sein!

Schon etwas Wunderbares - "ZÄRTLICHKEITEN!"
"ZEIT FÜR ZÄRTLICHKEITEN!"
"Spüren, dass ich lebe und geliebt bin!"
"Spüren, dass ich für meinen Partner wichtig bin!"
"Spüren, dass er MICH meint!"

Berühren und Spüren!

Es gibt ja viele Möglichkeiten,
sich gegenseitig liebevoll und respektvoll zu berühren z.B.
Liebkosungen und Zärtlichkeiten mit Worten,
Liebkosungen und Zärtlichkeiten mit Gesten,
Liebkosungen, Zärtlichkeiten und lustvolle Leidenschaft in der sexuellen Begegnung - und     Liebkosungen und Zärtlichkeiten - mit ZARTEN BERÜHRUNGEN.

"ZARTE BERÜHRUNGEN!" - "Die Seele berühren und liebkosen!"

Alle Teile sind wichtig und wertvoll - lustvoll - wundervoll - doch, glaube ich, brauchen sie alle, damit jeder seine ihm eigene volle Strahlkraft entfalten kann, den gemeinsamen Boden des
"ZARTEN, LIEBEVOLLEN UND RESPEKTVOLLEN BERÜHRENS!"

Dieses von tief Innen kommende und jetzt ohne Worte ausgedrückte
"Ich liebe dich - und ich achte dich - und deshalb berühre ich dich - JETZT!"

Genau!
Dazu also jetzt einige Anregungen:


ZÄRTLICHKEITEN
brauchen ZEIT, also freien Raum, in dem sie sich entfalten können.
Dann brauchen sie besonders Zuwendung, wache Aufmerksamkeit und Hingabe!
Und - sie sollten im Regelfall nicht unmittelbar in eine sexuelle Begegnung übergehen. - Sonst kann "diese besondere Qualität" in Tiefe und Dichte für sich nicht mehr so intensiv gespürt werden und auch nachklingen.

Zeit, sich gegenseitig zu verwöhnen!


z.B. die Füße
(sie tragen nicht nur von Ort zu Ort, 
sondern auch durch's Leben und
stellen die Verbindung her zum Boden, der uns alle trägt)

  1. Sorgt für Ruhe und störungsfreie Zeit (keine Klingel, kein Telefon, keine Termine) von etwa einem halben Tag. - Es ist wichtig, es gemütlich anzugehen und auch gemütlich ausklingen zu lassen!
    Günstig ist es, wenn ihr - auch nach der gemeinsamen Zeit - noch Zeit habt, um diese gemeinsam zu verbringen, vielleicht euch auch gegenseitig zu "beschenken (?  :-) )".
     
  2. Vereinbart, wer als erster verwöhnt wird (A). Der andere ist dann B.
      
  3. Wertvoll ist es, mit einem Einstimmungs-Ritual (ca. 10 Min.) zu beginnen (z.B. bewusst miteinander gehen - oder tanzen - oder sitzen und atmen - oder - - - ).
     
  4. Nun sorgt B dafür, dass A einen bequemen und gemütlichen Platz findet - am besten im Liegen - jedoch so, dass die Füße gut zugänglich sind. - Kopfkissen! - Mit einer leichten Decke zudecken - auch wenn es im Moment noch nicht als kalt empfunden wird. - Und A lässt sich das gefallen - und genießt das, umsorgt und betuttelt zu werden. - Frage: "Gibt es noch etwas, was es dir (A) jetzt noch ein bisschen angenehmer machen könnte?"
     
  5. Streichel-Zeit, die jetzt ganz A zugewendet ist, ca.  1 Stunde
    Danach Zeit des Nachklingen-lassens              ca. 1/4 Stunde.
     
  6. Zeiteinteilung:
       ca. 20 Minuten  -  rechter Fuß,
       ca. 20 Minuten  -  linker Fuß,
       ca. 20 Minuten  -  Lieblings-Stellen (satt streicheln)
     
  7. A liegt zugedeckt und gemütlich eingekuschelt, auch die (nackten) Füße, lässt allmählich die Augen zufallen und spürt, wie er immer mehr in sein Lager einsinkt. Alle im Moment unnötigen Spannungen in den Beinen, im Becken und Po, in den Schultern, Armen und Händen, im Nacken und Gesicht usw. fließen über die Unterlage in den Boden ab - immer mehr.
    A ist ganz entspannt - und gleichzeitig WACH und AUFMERKSAM, also nicht schläfrig oder dösig - sonst ist der ganze Genuss nicht mehr spürbar.
    Die Füße von A sollen rund rum gut zugänglich sein (Unterlage unter den Unterschenkeln, sodass die Füße etwas höher und frei zugänglich sind - auch in einer Höhe, die für B gut ist).
     
  8. B wählt einen Platz, auf dem er gut und entspannt sitzen kann, zu Füßen von A - kommt selbst langsam auf seinem Platz an - spürt den eigenen Atem - schaut dann A an, nimmt dessen Atem auch wahr. - Vielleicht will auch ein gleicher Atem-Rhythmus entstehen, dann zulassen.
     
  9. Dann nimmt B behutsam KONTAKT auf - mit beiden Händen - zu beiden Füßen von A. Eine kurze Weile so lassen - und spüren. -
    Und von jetzt an den Hautkontakt bis zum Schluss "immer aufrecht erhalten" - mit der einen Hand, oder der anderen, oder beiden.
    B behält möglichst während der ganzen Zeit Gesicht/Gesichtsausdruck und Atem von A im Auge.
     
  10. A spürt und schaut INNERLICH zu - entspannt, wach und aufmerksam - und genießt.
     
  11. Dann löst sich B behutsam von einem Fuß, deckt diesen sorgfältig zu und beginnt den anderen Fuß zu streicheln -
            LANGSAM! - je langsamer, desto intensiver ist es zu spüren!
            mit der ganzen Hand,
            mit den Fingern,
            mit den Fingerspitzen.
            Den ganzen Fuß,
            rund rum,
            auch die Zehen und Zehenzwischenräume,
            auch die Nagelränder,
            auch die verdickten Stellen - darüber und rund herum.
            Gerade oder in Spiralen -  usw. usw.
            LANGSAM!
    Ca. 20 Minuten. - Die Zeit vergeht sehr schnell.
    Jeder Teil des Fußes sollte in dieser Zeit was bekommen habe - alle Teile möglichst gleichmäßig - und alle "nacheinander" - eine Hand hält immer den KONTAKT, die andere streichelt.
    NICHT beide Hände streicheln gleichzeitig (das würde verwirren - und könnte von A innerlich nur schlecht / unscharf wahrgenommen werden).
    Zum Schluss umschließen beide Hände sanft den Behandlungs-Fuß. Dieser wird nun sorgfältig in die Decke eingehüllt, damit er warm und gemütlich bleibt.
     
    Dann ca. 20 Minuten - der andere Fuß - entsprechend. - Umschließen - streicheln - einhüllen - Kontakt halten.
     
    Danach fragt B, welche "Lieblingsstellen" (oder noch hungrigen Stellen) A nun noch - und in welcher Art gestreichelt haben möchte.
    A führt B nur mit Worten - die Augen bleiben geschlossen - die Lage unverändert wohlig und entspannt.
    Nun diese Stellen "satt-streicheln", d.h. so lange - in der gewünschten Art, bis A signalisiert "Jetzt ist es gut! - Jetzt jene Stelle! - oder  -  Jetzt insgesamt noch ein bisschen!"
    LANGSAM! - BEHUTSAM! - AUFMERKSAM!
     
    Zum Schluss - mit den Händen "behutsam" verabschieden.
    Beide Füße warm einhüllen. - Und den unmittelbaren Kontakt langsam lösen.
     
    B - möglichst den Platz behalten - Gesichts- und Atemkontakt zu A halten.
    A - nachspüren! - GENIESSEN!  >  Wie spüre ich mich - meine Füße - einzeln - beide - mich insgesamt - jetzt - wie fühle ich mich? - Das, was jetzt "wirklich" da ist!
     
  12. B -warten, bis A von sich aus "auftaucht" (die Augen öffnet) - und damit auch wieder in das AUSSEN kommt.
    A - Zeit lassen!!
     
  13. Wenn A mag, kann er B erzählen, wie's für ihn war (Einzelheiten, Gefühle usw.).
     
  14. Und dann das "DANKE!" nicht vergessen. - Gegenseitig!
     
  15. Nun "Wechsel". - Jetzt wird der bisher aktive B zu A (und A zu B).

 

Wenn nun auch B dieses wunderbare VERWÖHNT-WERDEN erfahren hat - dann - - ?

Und es gibt auch viele andere Möglichkeiten:
Hände - Hals, Nacken und Gesicht - Rücken - Bauch, Brust und Geschlecht - insgesamt - usw. - usw. 

Immer wieder:
BERÜHREN und SPÜREN!

 

Besonderer Buchhinweis in diesem Zusammenhang:
"Das Tantra der Liebe"  von Ashley Thirleby - Ullstein 20221

 

 

 

 

F-ok
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Okt.13(1) 

 

 

siehe auch:

Sexualität      Spiele(!)    Spiele-Sammlung     Staunen 

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Spiele-Sammlung
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)  
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Fuß-Massage  

 

  

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