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Zauber 

 

 

 Bild1 (plötzlich!)

 

                                                              Angelika Wohlfarth

 

 

Zauber  1 

Alexander und seine Visionen 

 

Das stand als Leittext auf einem Plakat, vor dem wir Halt gemacht hatten:

Wahr machen:   Mein Ziel,
                            meinen Traum,
                            mein Anliegen,
                            wie ICH sein oder MICH entfalten will,
                            meine Visionen:
- Gestaltende Vorstellungen - 

 

Wenn ich so was höre, klingt das in meinen Ohren ein bisschen wie Zauberei. - Da reden Leute von etwas, was es eigentlich gar nicht gibt.

Und - was machst du dann - wie ist das dann für dich?

"Ich?" - Ich mache gar nichts. -
Weil ich von Zauberei nichts verstehe. - Insgeheim bin ich schon ein bisschen neugierig und denk' mir manchmal:  "Vielleicht ist ja doch was dran!" - Und meist schiebe ich's zur Seite und sage mir: "Das gibt's ja alles gar nicht! - Und außerdem habe ich wirklich keine Zeit für solche Spinnereien!"

Schade! - Du sagst Zauberei dazu, denkst Spinnerei, und wendest dich ab. - Und dabei verschenkst du "Das Mögliche!" - Das Mögliche ist nämlich möglich, auch wenn es zunächst sehr unwahrscheinlich ausschaut. Und wenn es dann da ist, wenn es Wirklichkeit geworden ist, dann ist das so schön, so beeindruckend, dass es bewundernd als Zauberei bezeichnet wird. 

Das, wovon ich spreche, ist Zauberei, die Das Mögliche meint.
      "Sei dein eigener Zauberer!
      Nütze deine Möglichkeiten!"
Das ist der Zauber.

Und - - - -  ich habe "nichts" verstanden.

Darf ich dir eine kleine Geschichte dazu erzählen?

Gerne! - Vielleicht wird dann einiges klarer. 

 

Also: Hier ist sie, die Geschichte vom Zauberer Alexander:

Alexander - er hat vor Jahren in meiner Nähe gewohnt. - Und wir haben uns kennen gelernt, weil wir beide im Wald ähnliches machten und damit experimentierten, nämlich "Meditatives Laufen (entspannt, weich und aufmerksam)". Hin und wieder blieben wir zusammen stehen, auch das versuchten wir entspannt, weich und aufmerksam zu machen, und erzählten uns von gemachten Erfahrungen und Möglichkeiten und Vorstellungen (inneren Bildern). - Wir waren wie zwei Entdecker. - Jeder reiste für sich - beide hatten wir ein ähnliches Ziel - und beide machten wir ganz verschiedene und doch auch wieder ähnliche Erfahrungen: Mehr Freude spüren.

Im Laufe der Zeit begannen wir uns auch gegenseitig zu besuchen - und machten uns miteinander vertraut. - Und so erzählte mir Alexander auch von sich - und seinem Traum - und ließ mich so teilhaben an seinem Leben.

Er war damals Anfang Dreißig. - Schlank, etwa 1,80 m groß , dunkelblond, mit schon etwas schütterem Haar. Haut und Gesicht waren vom Wetter und wohl auch vom Leben gegerbt, schon mit Falten und Schrunden übersäht, die Hände schwielig, der Rücken etwas nach vorne gebeugt. -
Er verdiente als Hilfsarbeiter sein Geld.
Eine harte Kindheit und Jugend lagen hinter ihm. Schläge, Not und Sehnsucht nach Wärme, Geborgenheit und Angenommen-sein waren ihm vertraute Begleiter geworden. Doch - so erzählte er mir: 

"Ich bin geführt von meinem Inneren Licht! - Und von meinem Traum!
< Ich bin ein selbständiger Bauer! >"

Ich weiß es noch, wie ich mir, als ich das von ihm das erstemal hörte, verwundert die Augen gerieben habe. Denn Alexander hatte ja keinen erlernten Beruf, keine Ersparnisse, keine Erbschaft, keinen Lottogewinn. 
Und da sagt er: 

"Ich bin ein selbständiger Bauer!"

Ganz einfach - so? - Ganz ruhig und sicher, leise schmunzelnd, wie wenn's jetzt bereits schon so wäre. - Und dann fügte er noch hinzu, während ein Lächeln um seinen Mund spielte und seine Augen glitzerten:

"Ich habe mich dazu entschlossen!
Ich will - und ich bin überzeugt, dass ich kann.
Schritt für Schritt gehe ich auf mein Ziel zu.
Innerlich habe ich es bereits - ein klares Bild, eine klare Vorstellung.
Innerlich bin ich es bereits:  < Ich bin ein selbständiger Bauer! >"

Und interessiert und neugierig nahm ich Anteil an seinem weiteren Weg. -
Ich erzähle jetzt zusammengefasst, sonst wird die Geschichte zu lange.
Er hatte gesagt: 

"Schritt für Schritt gehe ich auf mein Ziel zu!"

Doch, mir schien, er habe sein Ziel in die Mitte eines Kreises gestellt. - Und dann erlebte ich ihn, wie er außen sein Ziel umrundete, anhielt, diesen Punkt ein bisschen auf die Mitte zuschob - dann auf der Kreisbahn weiterging, bis zum nächsten Punkt und diesen auch ein bisschen auf die Mitte zuschob usw. - usw.. Er umkreiste sein Ziel ständig - und schob seine Kreisbahn immer mehr auf die Mitte, auf das Ziel zu. Bis - irgendwann - die Kreisbahn mit der Mitte verschmolz: 

"Ich bin ein selbständiger Bauer! - Ich sagte es doch!!" 

Das war dann sein Kommentar.
Und seine Kreisbahn: - 

"Immer das Ziel im Auge!",

das war klar zu erkennen.
Alexander begann zweimal wöchentlich eine Abendschule zu besuchen. Weil, so sagte er:

"Wissen ist nicht alles, aber sehr hilfreich!"

Er überprüfte, in welcher Gegend er "seinen" Bauernhof gerne haben wollte, wobei gleichzeitig die Bodenpreise eher an der unteren Grenze liegen sollten.
Er sagte: 

"Gut und preisgünstig will ich es haben - 
ich will ja schließlich auch noch leben - und meinen Hof  genießen!"

Dann begann er Rad-Ausflüge in diese Gegend zu machen, suchte das Gespräch mit dort tätigen Bauern, Bürgermeistern und Menschen, die dort lebten und arbeiteten.
Gleichzeitig suchte er sich einen Bauernhof, auf dem er zwei Wochenenden im Monat und die Hälfte seines Jahresurlaubs arbeiten, lernen und üben konnte.

"Lauter Möglichkeiten, neue Erfahrungen einzusammeln!",

sagte er fröhlich.
Gleichzeitig begann er zu schreiben - und zwar an die entsprechenden Landratsämter in seiner Wunschgegend - an den Bauernverband - an das Landwirtschaftsministerium - an das entsprechende Bundesministerium. Jedem, der irgendetwas mit Landwirtschaft zu tun hatte und seinem Vorhaben nützlich sein konnte, teilte er sein Anliegen in allen Einzelheiten mit - und auch, was und wo er zurzeit lernte. 
Zunächst bekam er nur freundliche Absagen. Doch Alexander lächelte und sagte: 

"Ich bin ein selbständiger Bauer!"

und blieb am Ball. - Schrieb immer wieder - meldete sich immer wieder - berichtete immer wieder - bat immer wieder um Hilfe und Unterstützung.
Gleichzeitig begann er zu sparen. Seine Anschaffungen und Ausgaben kritisch daraufhin zu überprüfen: 

"Brauche ich das jetzt wirklich?
Macht es mir wirklich viel Freude - dann o.k. -
oder mag ich lieber im Hinblick auf meinen Bauernhof darauf verzichten?"

Und, obwohl er eigentlich wenig verdiente, gestaltete er sein Leben zufrieden und voll Freude - und sammelte im Laufe der Zeit ein schönes Sümmchen an.

"Mir geht's gut - und mein Bauernhof wächst!",

sagte er gelegentlich.
Gleichzeitig begann er mit "Zusätzliche Lebensfreuden einsammeln!", so sagte er zu seinem Anliegen, das er mit Meditativem Laufen, mit T'ai chi, Qi Gong, Natürlichem Tanz, Bewusstem Bewegungs-Spiel, Zen-Meditation usw. verfolgte.

"Lebensfreude ist fließende Lebensenergie.
Die kann ich für mich und meine Ziele einsetzen."

Seine Sicht war: 

"Jede Spannung, die im Körper ist, an einer Stelle,
wo sie jetzt gerade nicht wirklich gebraucht wird (z.B. das Stirnrunzeln),
ist ein Energie-Räuber!"

Und so begann er zu lernen, in allem den Einsatz auf des wirklich Notwendige zu beschränken und zu erkennen, dass Mehr oft nicht nur sinnlos, sondern buchstäblich "schädlich" ist. 

"Es bindet Energie und raubt mir damit Energie!
Und diese Energie fehlt mir dann zum Leben.
Je mehr Energie ich in mir frei verfügbar habe, 
desto mehr Lebensfreude spüre ich.
Ja - und desto mehr kann ich wirkungsvoll für mich - 
und wenn ich will auch für andere - tun! " 

sagte er immer wieder.

"Und das braucht ständiges Üben!
Aufmerksamkeit! - Bewussteres Wahrnehmen!
Langsamer werden!
Der Balance zustreben
und mit neugieriger Verspieltheit 
viele neue Möglichkeiten entdecken und ausprobieren.
So das eigene Repertoire
ständig vergrößern und wirkungsvoller machen! "

Und das tat er auch. Er probierte viele Möglichkeiten aus - und verfolgte diejenigen weiter, bei denen er spürte, dass sie ihm gut taten. 

"Entspannt und gleichzeitig hellwach und aufmerksam - jetzt!"

das war seine Devise.
Auch veränderte er nach und nach seine Haltung. 

"Aufgerichtet und weich (auch in den Knien), 
das bringt einen guten und sicheren Stand!"

erklärte er mir.

"So habe ich Kontakt mit meiner Energie - 
und unnötige Spannungen können nach unten abfließen."

Und zwischendurch startete er auch noch kleinere Aktionen, die mir im Einzelnen jetzt entfallen sind, um sein Vorhaben zu verwirklichen.
Daneben, so erzählte er mir, vergegenwärtigte er sich jeden Tag sein Ziel:

"Ich bin ein selbständiger Bauer!"

Innerlich - in allen Einzelheiten. Er sah sich selbst weich, beweglich und fröhlich leben  -  auf seinem Hof - arbeiten - und ernten - und gestalten - und mit seiner Partnerin - und mit seiner Familie - und der Dorfgemeinschaft - usw.  - Sonne und Regen, Sommer und Winter - alles hatte hier seinen Platz und war 'so' wichtig und in Ordnung.

Ja - so war er - so ist er - Alexander.
Seit drei Jahren bewirtschaftet er jetzt seinen eigenen Hof. - Er sagt dazu:

"Mein Schloss LEBENSLUST!"

Vom zuständigen Bundesministerium war ein Pilotprojekt "Besonderer Bauernhof" entwickelt worden. Ein/e geeignete/r Mann/Frau wurde gesucht. - Und er wurde ausgewählt.
Zauberei?
Alexander hatte für sich entschieden: 

"Ich entdecke und nütze meine Möglichkeiten!
Ich lebe meinen Traum!"

Wir sind gute Freunde geblieben. Ich besuche ihn hin und wieder. Und ich fühle mich wohl - mit ihm - und seiner Frau - und seinen Kindern - zusammen - auf seinem Bauernhof.
Da spüre ich, dass auch diese Menschen sich wohl fühlen.

Ja - das war sie, meine Geschichte, die ich dir erzählen wollte - und die mich immer wieder sehr bewegt und froh macht.

Zauberei? - Ist es das? - Oder die eigenen Möglichkeiten bewusst einsetzen und nutzen?

 

 

Zt1         

  Sei dein eigener Zauberer!
 Nütze deine Möglichkeiten!

 

 - siehe auch: Zauber(2)+NL101

   Zauber 

 .Verzaubern
(
.mich - .dich - und auch .Ärger, .Angst, .Wut, .Frust usw.)

 

Wenn ich "Zauber" oder "Zauberer" oder "verzaubern" höre, dann weckt das freudige Gefühle in mir und ich denke an Staunen und Überraschung und bin neugierig. - Auch der Zirkus-Clown ist für mich ein Zauberer, der meist das Lachen herzaubert. - Wunderbar!

Ja, du sprichst von äußeren Zauberern, also von Mitmenschen, die eine wohltuende Wirkung auf dich haben, die dich zum Lachen oder auf andere, freudige Gedanken bringen.

Ja, genau! - Da kann ich z.B. auch meinen Partner durch eine liebevolle Geste, durch ein kleines Geschenk, durch ein freundliches Wort verzaubern, in ihm eine freudige Hochstimmung auslösen. Natürlich auch meine Mitmenschen. Das ist auch verzaubern!
Welche anderen Zauberer oder Möglichkeiten des Verzauberns gibt es noch?

Du und auch ich, jeder von uns kann sich auch selbst verzaubern!

Hm, wie soll das gehen? Da kann ich mir jetzt nichts darunter vorstellen.

Ich tue etwas, wovon ich weiß, dass es mir viel Freude macht.

Du bist also bereits in einer positiven Grundstimmung - und die verstärkst du jetzt, indem du dir etwas ganz Dolles gönnst?

Auch, das ist eine Möglichkeit. - Doch auch ungute Gefühle wie Ärger, Wut, Frust, Enttäuschung etc. lassen sich verzaubern.

Du meinst wegdrücken und irgendwie unter den Teppich kehren?

Nein - im Gegenteil - auch die unguten Gefühle dürfen selbstverständlich da bleiben, denn wirklich alle Gefühle sind wichtig - und sie sollten immer willkommen geheißen werden.

Na, wenn ich Ärger, oder Wut, oder Enttäuschung spüre, oder frustriert bin, na, da diese Gefühle innerlich anzunehmen, sie sozusagen innerlich zu umarmen - das stelle ich mir ganz schön schwierig vor, wenn das überhaupt geht. - - -

Es ist bestimmt nicht einfach, aber es ist möglich, weil's wirklich von mir abhängt, was ich mit diesen Gefühlen mache.
- Zerstöre ich mich und meine gute Stimmung - und dazu vielleicht auch noch die gute
   Stimmung des Partners, indem ich ihn angreife, vielleicht auch beschuldige, mich an
   einem Streit beteilige, nur noch klage und miese Stimmung verbreite -
   oder
- baue ich auf, erschaffe, erfinde ich also neue, zusätzliche Möglichkeiten 
   des Verstehens und des Miteinander - zu mir (und zu meinen Bedürfnissen) - und 
   zu meinem Partner (und seiner Befindlichkeit bzw. seinen Bedürfnissen)?

Also: - Dieses "zerstören!" - das ist mir geläufig! -
Aber da "bin" ich eben dann ärgerlich - oder zornig - oder wütend - oder außer Kontrolle - wie man so schön sagt: Außer Rand und Band. - Und das muss raus! - Sonst krieg' ich Bauchweh - oder Magenschmerzen - oder es zerreißt mich irgendwie. - Verstehst du das?

Ja! - Du schädigst also mit deinem Groll
- entweder - außen, wenn du's rauslässt 'andere' (und dich)
- oder - innen, wenn du's reinfrisst, 'dich selbst' (und dein Gegenüber, denn 
   das ist spürbar - es verschlechtert das gemeinsame Klima!).

Stimmt schon! - - - 
Aber - diese "andere Möglichkeit", von der du gesprochen hast - "aufbauen"? -
Ärger                  und in der Wirkung    
  "Miteinander weiter aufbauen" ?
Zorn                   und in der Wirkung      "Miteinander weiter aufbauen" ?
Wut                   und in der Wirkung      "Miteinander weiter aufbauen" ?
Enttäuschung    und in der Wirkung      "Miteinander weiter aufbauen" ? - usw. -
Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen! -
Für mich klingt das  irgendwie absurd - unmöglich!

Das verstehe ich gut! - Ich habe diese Möglichkeiten auch erst vor kurzem entdeckt - und plötzlich waren viele "neue, zusätzliche Möglichkeiten" da, die mir und meinem Partner helfen, besser miteinander auszukommen - und die gut tun!

Magst du erzählen? - Das interessiert mich sehr!

Also:   Es ist Sonntag. - Wir haben lange geschlafen und gemütlich die Zeit vertan - gegen Mittag erst gefrühstückt - und nun ist es bereits mitten am Nachmittag und wir wollen gemeinsam etwas unternehmen.
Ich gehe ins Schlafzimmer, um mich umzuziehen - und: Die Betten liegen noch kreuz und quer, so wie wir rausgestiegen sind.
Da spüre ich Ärger und Zorn in mir hochsteigen. - "Mein Partner hätte sie ja auch längst machen können" - sage ich mir innerlich. - Und äußerlich knurre ich vor mich hin: "Diese Scheiß-ungemachten-Betten! - Zum Kotzen!" - Wütend mache ich die Betten (eine Sache von 2 Minuten). - Ich spüre in mir Ärger und Zorn kochen!

Zwischenfrage: War das das erstemal, dass du dich über die ungemachten Betten geärgert hast?

Nein! - Gestört und geärgert hat mich das auch in der Vergangenheit schon öfters.

Und - hast du es dann deinem Partner gesagt?

Nein - - nicht so direkt. - Nur vorsichtig angedeutet (umschrieben), in der Hoffnung, dass ich es nicht direkt sagen muss, dass mein Partner es von selbst merkt - und es dann von sich aus so macht, wie ich es jetzt gerade gerne hätte!

Warum hast du nicht direkt gesagt, was dich drückt?

Ja - weil ich Angst hatte, meinen Partner zu vergraulen. Dass mir mein Partner dann böse ist und mir das krumm nimmt - und letztlich mich dann vielleicht auch nicht mehr lieb hat. Dass Streit und schlechte Stimmung entstehen.

Ein ganz schöner Hammer! - Deine Fantasien! - Ganz schön beschissen! - Du spürst deine schlechte Stimmung und hast gleichzeitig Angst vor schlechter Stimmung im Miteinander.

Aber - das hat sich verändert! - Ich habe mich verändert - und neue Möglichkeiten dazugelernt! - Darum erzähle ich dir doch meine Geschichte!

O.k. - erzähl' weiter! - Du bist also im Schlafzimmer, hast die Betten gemacht und spürst nach wie vor Zorn und Ärger in dir kochen. - - -

Ja. - Dann gehe ich ins Wohnzimmer, setze mich zu meinem Partner an den Tisch - und - ringe innerlich mit mir! - Der Ärger muss raus, das spüre ich - und gleichzeitig spüre ich, dass es mir ein Anliegen ist, meinen Partner nicht zu verletzen.
Da steigt als Innerer Helfer die Frage auf: "Was ärgert mich?"
Ich stoße grollend hervor: "Diese Scheiß-ungemachten-Betten ärgern mich! - Die finde ich zum Kotzen!"
Mein Partner fragt verwundert, ob ich sie denn früher hätte machen wollen (bisher habe ja nur ich die Betten gemacht). -
Wieder steigt in mir ein helfender Satz auf: "Jeder Ärger, jeder Zorn, jede innere Not hat seinen / ihren Wunsch."
Ich frage mich: "Was wünsche ich mir in diesem Zusammenhang?"
Nachdem ich mir die Situation innerlich nochmals angeschaut habe, erzähle ich meinem Partner, was ich mir wünsche: "Ich wünsche mir von dir, dass du dich auch am Machen unserer gemeinsam benutzten Betten beteiligst."
So - und jetzt ist's heraußen!
Einerseits fühle ich mich erleichtert, andererseits fürchte ich eine negative Reaktion.

Wie nimmt es dein Partner auf?

Zunächst als Vorwurf - und geht sofort in Angriffs- und Verteidigungsposition:    "Ja - wann hätte ich's denn machen sollen? - Kannst du mir das mal sagen? ... "

Puh - das habe ich mir gedacht.
Dein Partner hat also in deinen Worten eine Forderung / Erwartung gehört.
Das passiert häufig! - Und, was hast du jetzt gemacht? - Zurückgebissen?

Nein! - Eben nicht! - Mit der Möglichkeit einer solch abwehrenden Reaktion habe ich schon gerechnet. - Ich atme tief durch und erinnere mich:
- Ich kann  "UNMÖGLICHKEITEN der Begegnung"  erschaffen, z.B. indem ich mein
   Gegenüber verletze, wegstoße, ihm schlechte Absichten unterstelle, mich abkapsle, 
   mich zurückziehe, den Kontakt abbreche, bewusst verletze (tut's mir weh, dann soll's 
   dir erst recht weh tun) usw. - 
   oder
- ich kann  "MÖGLICHKEITEN  der Begegnung"  erschaffen, 
   z.B. indem ich mit dem Gegenüber - auch in Krisensituationen - in Kontakt bleibe, 
   auch wenn ich mich verletzt, ärgerlich, wütend, zornig, enttäuscht etc. fühle.
   Ich kann mich vorübergehend nach Innen zurückziehen (und das zum besseren
   Verständnis auch sagen) - um mein inneres Gleichgewicht wieder zu finden. -
   'Schweigen' (und in Kontakt bleiben!) ist ein guter Weg, innerlich die Situation 
   sich klären zu lassen - und dann neue, gute und fruchtbare Möglichkeiten zu finden.

Ich frage mich also: "Wie mache ich jetzt weiter?"
Ich kann - und das tut sicherlich unserer Beziehung gut - z.B. Angebote machen: werben, locken, bitten, wünschen, einladen, die Hand hinhalten usw. usw. usw. - also:
"Ich sorge für mich - und erschaffe gleichzeitig Möglichkeiten der Begegnung für uns - so, dass es mir und dir, also uns beiden, damit gut geht!"

Und - wofür entscheidest du dich?

Dafür: "Möglichkeiten der Begegnung" zu fördern.
Ich habe mir nämlich etwas von meinem Partner "gewünscht". Und ich höre mich sagen:
"Ich 'wünsche' mir etwas von dir - und damit kannst du mir eine Freude machen!
Es ist ein ' Wunsch'! -
Du kannst ihn erfüllen - oder zum Teil erfüllen - oder ablehnen und vielleicht etwas anderes anbieten - oder - oder - oder -  -
Ich habe mir 'das' von dir gewünscht, wo ich im Augenblick ein Bedürfnis habe, mich also deiner Hilfe und Unterstützung bedürftig fühle.
Ich habe gesagt und gezeigt, was und wie ich's gern hätte!
Jetzt bin ich offen und neugierig, was du mit meinem Wunsch machst!"

Und wie geht's weiter?

Ich merke, dass mich der Ärger und der Zorn angeschoben haben, meinen Wunsch zu spüren, ihn zu formulieren (also mir innerlich klar zu werden) und ihn dann auch meinem Partner zu erzählen.
"Jeder Ärger (etc.) hat also seinen Wunsch!"  -   Das ist die eine wichtige Erkenntnis!

Künftig schaue ich also nach, wenn ich Ärger, Wut, Zorn etc. spüre, was dahinter "mein" Wunsch ist - und erzähle und erkläre ihn dann auch meinem Partner. - 

Dabei respektiere ich selbstverständlich, dass mein Partner für sich selbst entscheidet, was er jetzt mit meinem Wunsch machen kann und will - darauf eingehen - ganz - oder zum Teil - oder nicht - oder anders.

Ist ja toll!
Jetzt verstehe ich dich! - Und das ist es also: "Ärger etc. verzaubern!" - oder?

Genau! - Meinen Wunsch, der sich "dahinter" verbirgt - herausfinden und ihn aussprechen! -  Doch - noch etwas habe ich entdeckt!

Erzähl, was?

Stell' dir vor: 
Es geht noch einfacher - und ganz leicht! - Ich muss den Ärger und Zorn erst gar nicht aufstauen, um dazu gezwungen zu werden, meinen Wunsch herauszufinden und dann auch zu sagen. -
"Ich darf ein Bedürfnis (einen mir wichtigen Wunsch) auch unmittelbar spüren, ohne es zunächst wegzudrücken und hinter Angst, Ärger oder sonstigen unguten Gefühlen zu verstecken. Dann kann ich mich gleich darum kümmern und selbst etwas dafür tun."
In diesem Fall also  - es gleich mit dem Partner besprechen.
So geht es mir noch besser - und dem Partner mit mir! - Wie findest du das?

Beide Möglichkeiten finde ich bemerkenswert!

Jeder Ärger hat seinen Wunsch - und jedes andere ungute Gefühl hat seinen Wunsch - und wenn ich den herausfinde und mich darum kümmere, es z.B. ausspreche, dann wird es leichter und die Chancen steigen, dass ich mehr in dieser Richtung bekomme. 
Wenn du / mein Gegenüber meinen Wunsch beachtest und wichtig nimmst, mit "ja", "nein" oder "anders" und für dich dann entscheidest, machst du mir und uns eine Freude.

Toll! - Das gefällt mir! - Werde ich auch probieren!
Na ja, es wird nicht von heute auf morgen gehen, doch ich werde versuchen zu lernen und zu probieren, bis ich Verbesserungen merke. Vor allem will ich mit meinem Partner in guten Zeiten darüber sprechen. Dann können wir, wenn es so weit ist, zusammen helfen.
Danke! 

 

GEDANKEN, die mir dazu noch durch den Kopf gehen:

Die Frage ist: "Was will ich und was tut mir gut?" - Denn ich bin der/die Steuermann/freu für mich!

Ich spüre ein Bedürfnis:      "ICH WILL . .:"
Wie kann ich es anstellen, mein Bedürfnis zu decken, das oder mehr von dem zu kriegen, was ich will, auf einem Weg, wo es mir und dir gut geht (bitten - werben - locken - verführen - anregen usw.)?

Jeder ist in der Partnerschaft dafür verantwortlich, dass es ihm gut geht - so gut, wie nur irgend möglich - und dem Partner mit ihm.
Das Interessante ist: Wenn es uns beiden gut geht - mir - und dir - und mir mit dir - und dir mit mir - das ist toll !
Damit es "so" passieren kann - ist mein Beitrag genau so wichtig, wie der Beitrag meines Partners! - Wenn jeder sein Bestmögliches einsetzt, dann schaffen wir es - zusammen!

Ich erinnere mich, dass immer wieder innere Widerstände und Bremser wirksam werden, wenn ich mir sage: "Ich traue mich nicht, weil 'du' könntest ..... !"
Da will ich künftig probieren, im gleichen Text statt "du" ein "ich" zu setzen. Dann kann es heißen: "Ich traue mich nicht, weil 'ich' …….!" - z.B.: "Ich traue mich nicht, weil 'ich' Angst spüre! - Doch wenn ich mich traue, kann es nur klarer und besser werden! Also traue ich mich und erzähle 'Meines' so, dass es das Gegenüber nicht verletzt und möglichst nicht als Angriff aufgefasst werden kann!"
Das ist hilfreich, denn mich und mein Erleben kann ich verändern - selbst, weil für mich bin nur ich zuständig. Wenn ich vom Gegenüber etwas behaupte, kann ich selbst nichts verändern. Ich werde aber unter 'meiner' Behauptung / Beschuldigung leiden. Das tut mir - und dir - und uns nicht gut!

Wenn ich mit meinem Wunsch beim anderen nicht durchkomme, ist es nicht der andere - sondern es ergibt sich eine neue Chance für mich, bessere und wirkungsvollere Strategien und Möglichkeiten zu suchen und auszuprobieren! - Vielleicht bin ich ja missverstanden worden oder habe zu viel oder gar Unmögliches gewünscht oder kann es verständlicher und attraktiver ausdrücken.

Und - bei all meinen Überlegungen habe ich im Auge: "Der andere ist immer dabei!"
'Wir' wollen eine 'Partner-schaft', also miteinander und aufeinander bezogen leben - mit Freude miteinander und aneinander. Wenn jeder sich darum bemüht, jeder jeweils so gut, wie er es gerade kann, jeder zu 100%, dann wird es gelingen und unsere Herzen fröhlich stimmen!

Ich merke mir:
- Ich verzaubere "mich", indem ich …….. !
- Ich verzaubere "dich", indem ich ……. !
- Ich bringe meinen Beitrag, damit "wir" zwei uns von diesem Augenblick verzaubern 
   lassen können!

 

 

 

Zt2           

.Verzaubern           
 

zusätzliche .Freude,          
.Überraschungen,          
.Höhepunkte,          
.Lichtpunkte          

im .Alltag!          
(NL101)            

 
Verzaubern im Sinne von
.sich selbst .UND .dem anderen
zusätzliche Freude /
.Überraschungen bereiten, ist etwas .Wunderbares.
So entstehen kleine Höhepunkte (Lichtpunkte) im Alltag.
Doch auch
.ungute Gefühle wie .Ärger, .Angst, .Wut, .Frust, .Schmerzen usw. lassen sich verzaubern,
wenn man sich die
.
Mühe macht,
die dahinter
.
versteckten eigenen .Wünsche / .Bedürfnisse ..herauszufinden und zu .kommunizieren.

***Jede .Entscheidung ist besser, als .keine Entscheidung.   (unbekannt)***   
  

 von Zauber(2)+NL101  auch an > Ärger > Angst > Bedürfnisse > Botschaften/Signale > Entscheiden > Freude (nicht nur fun / Unterh.) > Gefühle(auch 'ungute') > Geschenke > Gespräche > KommunikationKrisen > Schmerzen > Zuversicht     (05.17)        Einfügung: Zauber im Alltag!    erl                                                         [(>)=. erl 05.17] 

 

 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 Einfügung: Kennenlernen>"besseres" + Verständnis-Fragen, statt Besserwisserei, Rechthaberei usw

          
Kennenlernen           

"besseres!"                

 

und Verständnis-Fragen,            

statt                        
kritisieren, argumentieren,           
besserwissen-, rechthaben-         
bevormunden- oder               
fremdbestimmen-wollen!           

 

 “Kritisieren und argumentieren”
haben im Hintergrund immer die Überzeugung:
“Ich weiß besser, was für dich gerade gut und richtig ist
und erwarte / fordere von dir ... !”
(Gedanken des anderen lesen = unmöglich!)

Da fehlen in der Regel
das ehrliche Bemühen, den anderen JETZT "so anzunehmen", wie er gerade ist
(Frage: Wie ist er denn?
z.B. Tun, Anliegen, Wünsche, Bedürfnisse, Erleben, Sehnsüchte, Träume, Ziele usw.)
und “der Respekt vor der anderen, von mir verschiedenen Gesamt-Persönlichkeit”.

Das bräuchte immer besseres Kennenlernen und Einlassen auf die wirkliche Wirklichkeit
des anderen - auch in Form von (Verständnis-) Fragen
und keine Besserwisserei oder Rechthaberei oder Bevormunden- oder Fremdbestimmen-wollen.

Noch mal:  Interessierte Fragen und dann So-lassen und So-annehmen!. > RESPEKT!
Und nicht nur vermuten, interpretieren, behaupten etc. und beim anderen hineinregieren wollen.*)
 *) Minderjährige Kinder entscheiden und handeln! nur eigenständig in der Verantwortung der Eltern!

   Bearbeitungsvermerk/e:   von Kennenlernen,Zt2/2  auch an: > Annehmen > Argumentieren > Bedürfnisse > Besserwisser(Partnersch.2) > Eltern > Ein-lassen > Erlebnisse und Ereignisse >

   Erwartungen+ fordern) > Fragen //> Gewaltfreie Kommunikation   >   Jetzt > Kinder > Kritik  > Lassen > Partnerschaft(6)  > Recht haben wollen=Partnerschaft (7) > Respekt  > Sehnsucht > Sichtweisen >
   Träume   > Tun > Verstehen > Wahrheit > Zauber   > Ziele     (09.17) 

--------------------------------------------------X X X X X--------------------------------------------------

 

 

- siehe auch:  Vielleicht !?
  Kennenlernen,Zt2/2
 Bis hierher > S.1 >Zauber

 

Das Meditative Gehen  und Laufen bietet einen bunten Strauß an Möglichkeiten zum SELBERMACHEN - z.B. leichtes Ausdauertraining an frischer Luft, den eigenen Körper bewusster wahrnehmen und auch kleinere und feinere Einzelheiten spüren, beachten und verbessern lernen, so gut es im Moment eben geht, nur so wenig Energieeinsatz, wie unbedingt nötig und gleichzeitig so viel Entspannung und Loslassen, wie irgend möglich. Gleichgewicht und Spielen. Verbesserung der eigenen Haltung. Mehr Klarheit bei Entscheidungen und Zielen. Mehr Freude, Wohlfühlen, Leichtigkeit und Lachen (!) - weniger Druck, Angst, Belastungen und Schmerzen. - Probieren lohnt sich!
siehe auch:  Spannungs-Sperren / Hallo du ....
Oder  -  Dem Zufall lauschen: Welchen Hinweis bekomme ich gerade geschenkt? Wozu fordert MICH dieser auf (SELBST und FÜR MICH etwas zu verändern / verbessern / tun / lernen / üben / probieren)? - Und so geht's auch:  Inhalt >öffnen, mit "geschlossenen Augen" Buchstabe auswählen und >öffnen, dort "mit geschlossenen Augen" einen Begriff auswählen und die entsprechende Seite >öffnen.   Neugierig und offen sich überraschen lassen!    -   Und jetzt?
Oder  -  Was Neues TUN  (dafür sorgen>Quellen)   >>  für mehr Beweglichkeit  UND  mehr Entspannung (Spannungen "loslassen")  
                                                                               +   für mehr Aufmerksamkeit  UND  mehr Bewusstheit JETZT   (z.B. mit Meditation) sorgen.

Entsprechende Hinweise auch unter:  Außen + Bewegung + Bewusster-werden(mit Übungsmögl.) + Botschaften(Signale,Hinweise) + Eigen-Kompetenz/-Verantwortung + Gefühle2Gesundheit Hinterfragen + Ich2Körper + Medit.Gehen u. Laufen + Programme + RoterFaden1-9 + Sensationen + Spannungen2 + Spielen + Spüren + Tanzen + VielfaltWer/Wie bin ich?Wertschätzung + Wie geht's(2) + Zauber + Zuversicht

 

F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  [(>)=. erl]    
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

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März 08(1), März 09(2), Dez.19(Bild1)

 

 

siehe auch:

Ärger    Geschenke     Gewaltfreie Kommunikation     Nicht(auch:2)     Roter Faden7(1-9)    Streit     Vielleicht   Visionen     Warum(auch:3-verzaubert)

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

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ALLTAG:
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Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)  
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)
 
LABYRINTH:
Geschenke     Joker     "Shake hands" - mit den Augen (das Schöne beachten, wertschätzen und loben!)     Zauberformel Lassen

 

 

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