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Zt1 |
Zeit
hat man nicht,
die nimmt man sich!
(unbekannt) |
Tut sie mir 'so'
auch wirklich gut?
Sich Zeit zu LASSEN
verlangt,
ES ZU RISKIEREN
und
ES STÄNDIG ZU ÜBEN.
Zeit?
Ich habe keine Zeit!
- Die Zeit drängt! - Wenn
ich einmal Zeit habe!
Was ist eigentlich Zeit? - Wann ist Zeit? - Für was Zeit?
Zeit -
um mir selbst eine
Freude zu machen, um dir eine
Freude zu machen, um mich zu
beteiligen - um zu leben?
Leben?
Gestern, morgen, später, übermorgen? - Wenn ich mal
Zeit habe?
Wann ist Leben? -
Jetzt - in diesem Augenblick!
Zeit haben -
sich Zeit lassen - sich Zeit nehmen - wahrnehmen - spüren - genießen
- ist jetzt
leben!
Zeit?
Ich habe immer
Zeit! - Denn Zeit ist jetzt!
- Jetzt!
Zeit -
ist nicht morgen - auch nicht gestern - auch nicht irgendwann! - Zeit ist jetzt!
Zeit?
Wenn ich sie jetzt nicht beachte, schenke ich sie her, vertue ich
sie.
Ich funktioniere - erfolgreich - automatisch und mit Routine. - Ich nehme
kaum Einzelheiten wahr, ich spüre kaum etwas, ich nehme kaum gestaltend,
verbessernd für mich und andere, teil.
Aber - für was sonst lebe ich?
Jetzt am Leben teilzunehmen, mit welchen Inhalten auch immer (1)
ist Zeit haben, ist die wache Aufmerksamkeit dem Jetzt zuwenden.

ZEIT
ist also Leben - jetzt.
Mit Freude wahrnehmen (2): Wach, bewusst, aufmerksam,
neugierig, offen und beweglich, Anteil nehmend, mit-gestaltend und
mit-spielend.
ZEIT?
DAS
BIN “ICH” -
JETZT!
Mehr wahrnehmen
braucht, ES ÜBEN.
Üben, WENIGER
und das LANGSAMER
zu machen.
z.B. das Sich-hinsetzen auf einen Stuhl. Gibt es dazu jetzt überhaupt
eine Wahrnehmung? Normalerweise nicht. -
Und doch gibt es so viel wahrzunehmen!
Den Stand der Füße, wie stehen sie, wie sind sie zu spüren, die Knie,
die Anstrengung, wenn dieses Absenken des Körpers langsamer (und nicht,
wie üblich, mit “Platsch” gemacht wird), das Zurechtrücken und die
jetzt bestmögliche Sitzposition finden.
usw. - usw.
WAHRNEHMEN
braucht - BEWUSST LANGSAMER WERDEN, sonst verwischen die einzelnen Teile
und sind für sich nicht mehr zu trennen. - Bewusst die einzelnen
Teil-Bewegungen wieder beachten und spüren (genießen!).
Ist das BEWUSSTSEIN dafür geweckt und geübt, dann können diese
Bewegungen auch wieder schneller werden. Dann bleiben das BEWUSSTSEIN und
die Wahrnehmung auch für die feineren und kleineren Teil-Inhalte
erhalten.
Das Leben mit seinen “spürbaren” Inhalten wird so REICHER.
Für das Wieder- und Besser-in-Kontakt-kommen mit dem eigenen Bewusstsein,
der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit 2) für
das JETZT, empfiehlt sich:
“MACH
JEDE BEWEGUNG
ZU EINEM GESCHENK
FÜR DICH UND DEINEN KÖRPER! -
MACH SIE LANGSAMER UND BEWUSST!”3)
Die WIRKUNGEN sind nicht nur für die eigene Wahrnehmungsfähigkeit phänomenal.
Im Sport sagen wir gerne: z.B. 10 Knie-Beugen - also “Menge” - ist
wichtig für die Wirkung (= reine Außen-Wirkung).
Doch eine einzige Knie-Beuge MIT BEWUSSTSEIN und so langsam und
aufmerksam wie nur irgend möglich gemacht - ist unendlich WIRKUNGSVOLLER
als die vorherigen (mechanischen) 10 Massen-Knie-Beugen.
Warum?
Sie bewirkt EIGENE KÖRPER-WAHRNEHMUNG und damit SENSIBILISIERUNG
“und”
auch noch ganz nebenbei den Muskel-Trainings-Effekt.
Die Bewegung ist “VON INNEN GEFÜLLT” (mit Bewusstsein,
Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Spüren).
Zusammenhang mit der Zeit?
ZEIT
die VON INNEN GEFÜLLT
ist,
mit bewusster WAHRNEHMUNG,
ist
BEWUSST GELEBTES LEBEN!
Dieses Training der WAHRNEHMUNG
sollte im Alltag und “möglichst STÄNDIG” erfolgen.4)
Es bewirkt,
dass ICH in MEINER GANZHEIT (indem ICH MEIN Außen und MEIN Innen
gleichzeitig wahrnehme “und” berücksichtige) besser und intensiver
DABEI SEIN KANN! 5)
Das Leben wird DICHTER!
Es lohnt sich!
ZEIT
ist
JETZT!
LEBEN
ist
JETZT!
IN DIESEM
AUGENBLICK!
1)
z.B. Arbeit, Gespräch, Sport, Hobby, Berühren eines anderen
Menschen - usw.
2)
sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken (innen + außen)
3)
Mit Energie und Spannung “nur”
dort, wo sie gerade gebraucht wird (z.B. Füße, Unterschenkel,
Oberschenkel, Wirbelsäule, Hals und Kopf) - und zwar “nur so viel”,
wie gerade unbedingt notwendig ist und
gleichzeitig all die Körperteile, die jetzt nicht beteiligt sind,
also keine Spannung brauchen, los-lassen, entspannen (z.B. Becken, Po,
Schultern, Arme, Hände, Finger, Mund, Lippen, Stirne). - Innerlich die
Erlaubnis geben - und LASSEN! - Es kommt! - Alles braucht “seine”
Zeit!
4)
z.B. mit Meditativem Gehen und Meditativem Laufen
(So wenig Anspannung erzeugen, wie jetzt gerade notwendig - und so
viel Entspannung ZU--LASSEN, wie gerade möglich. = Effektiver Einsatz der
eigenen Lebensenergie. - Freie Lebensenergie ist potentielle LEBENSFREUDE,
denn sie steht unmittelbar zur Verfügung und kann für das eingesetzt
werden, was Freude macht und gut tut.)
5)
Das EIGENE INNEN (Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse, innere
Prioritäten / Wichtigkeiten, innere Entscheidungen, eigenes ICH WILL)
wird besser und intensiver registriert, und berücksichtigt, verbunden mit
einem besseren und genaueren Erkennen des AUSSEN und seiner Möglichkeiten
und dann in der FOLGE einem entsprechend erfolgreicheren Teilnehmen,
Mitgestalten, Spüren- und Genießen-können.
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Assoziationen:
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Zeit
bewusst
achtsam
Druck
Spannung
lassen,
loslassen
spüren
menschlich
gesund
krankmachend
Angst
planen
Prioritäten
lebensfreundlich
Freude
langsamer
Wirkungen
gut
tun |
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