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Zuhören 

 

 

Zuhören  1  

das älteste Heilmittel    

 

Zuhören ist das älteste Heilmittel


" Die Fähigkeit des Zuhörens ist das älteste und vielleicht auch das wirkungsvollste Heilmittel, über das wir verfügen können. Wenn wir wirklich zuhören können, bewirken wir oft mehr als durch die klügsten Worte. Indem wir jemandem zuhören, geben wir ihm mit unserer Aufmerksamkeit die Möglichkeit, sich als ganzen Menschen wahrzunehmen. Zuhörend werden wir zu einem Ort der Zuflucht für den anderen Menschen, für alles, was von ihm und anderen verleugnet, abgelehnt und als wertlos erachtet wird und verborgen bleiben musste. In unserer Kultur zählen Seele und Herz sehr oft dazu.
Beim Zuhören entsteht ein Raum der Stille. Wenn wir anderen Menschen bereitwillig zuhören, wird die Stimme der Wahrheit in ihrem Inneren vernehmbar, oft zum ersten Mal. Und in der Stille des Zuhörens erkennen wir uns selbst in einem Anderen. Vielleicht gelingt es uns eines Tages sogar, in allem den sanften Gesang des Unsichtbaren wahrzunehmen.

                                              aus: Rachel Naomi Remen "Kitchen Table Wisdom" S. 255f
 

Anregung

Wirklich zuhören braucht gerade bei Menschen, die uns nah sind, manchmal einen Sprung. Einen Sprung heraus aus dem scheinbar alt gewohnten, oft gehörten, heraus aus unseren Interpretationen, auch aus unseren kleinen und großen Verletzungen. Einen Sprung ins Abenteuer Zuhören, wo wir wirklich noch mal von vorn beginnen, wenigstens für einen Augenblick. Im Zen wird das wohl "Anfängergeist" genannt.
Vielleicht magst du dir in diesen Tagen einmal die Zeit nehmen, einem Menschen, den du lange schon kennst, so zuzuhören, wie du einem neuen interessanten Bekannten, einem verehrten Schriftsteller zuhörst und deine Ohren auf das Neue, das Andere richten. Vielleicht kann dein Zuhören dann sein wie ein sanfter Wind, der auf ein Glutnest trifft und neue Flammen hervorlockt.

                                                                                                         unbekannt 

 

 

 

 

Assoziationen    

Aufmerksamkeit

Zuwendung

zugewendet

Konzentration

menschlich

Respekt

Interesse

hinschauen

hinhören

zuhören

Wirklichkeit

Liebe

Gespräch

verstehen

einfühlen

fragen

bitten

erklären

 

 

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Einfügung: Fragen helfen immer!

          

Fragen          

helfen immer!
          

An das           
Gegenüber           
oder auch an           
SICH SELBST!           

"Das habe ich nicht verstanden!"  (Für MICH war das geringfügig!)
"Ich verstehe dich da nicht!" (ICH würde es ganz anders machen.)

Klar, weil wir alle "verschieden" sind - verschieden denken, verschieden handeln,
verschieden reagieren und verschieden richtig sind (jeder eben in seiner Art).

Fragen helfen da, besseres Verstehen und mehr Klarheit zu finden!
Es geht primär nicht um das Denken, Folgern, Interpretieren oder Beurteilen
des Zuhörenden, sondern um das, was der Absender auszudrücken versucht.
Da gilt es aufmerksam und offen zuzuhören - und im Zweifel zu fragen.
z.B. Wie hast du das gemeint?  oder  Wie ist das für dich?  oder
       Wie sind da die Zusammenhänge bei dir? oder Wie ist das bei dir passiert?   usw. - usw.

   Bearbeitungsvermerk/e:  von Fragen3,Zt10 auch an  > Anders  > Gespräch  > Klarheit  > Kommunikation  > Missverständnisse  >  O.k. > Verschieden > Verstehen  > Zuhören (08.16) 
   

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  Einfügung: Liebe > verlieben - Sympathie - Sexualität?

          


Liebe         
 

Verlieben?         
 

Sympathie?         
 

Sexualität?         


oder            
besseres Kennenlernen            
und Respekt?           

Sympathie ist eine gute Voraussetzung sich einem Menschen zuzuwenden. Und es gibt viele
Menschen des anderen Geschlechts, die sympathisch sind - und damit alle Voraussetzungen
eines schnellen Sich-nahe-kommens erfüllen. - Doch kann das Bestand haben?
Das hängt in erster Linie davon ab,
ob ICH bereit bin, den dominierenden Trieb (zur Vereinigung) zur Seite zu schieben *,
um DICH als eigenständigen Menschen (und dabei auch mich selbst) besser kennen-zu-lernen.
   Also:
zu fragen, interessiert zuzuhören und selbst offen zu erzählen und das Eigene zu erklären:
   "Wer bist du (bin ich)? – Wie bist du (bin ich)? – Wie geht es dir (mir) überwiegend damit? -
    Wo willst du - für dich (will ich - für mich) nach und nach immer mehr hin? –
    Was sind deine (meine) Schwerpunkte? - Gibt es gemeinsame Neigungen und Vorlieben?
    Wollen WIR Nützliches, Notwendiges und Hilfreiches dazu-lernen und
einüben - gemeinsam und auch jeder für sich? usw., usw."

* Der Sexualtrieb dominiert alles, z.B. das Verhalten, die Sehnsucht nach Nähe,
die Art der Selbstdarstellung usw..   (sexy - anziehend - attraktiv)   
>> Sexualität

    Bearbeitungsvermerk/e   von LiebeZt2/7    auch an (+Hinweise)  > Erzählen > Fragen > Kennenlernen > Neugierde > Partnerschaft(6) > Respekt > Sexualität > Träume  > Zuhören > Zuversicht      

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F-ok
Zt=Zwischentext
ZL = in der Zentralen Linkliste vorgemerkt 
Zitate / Kurztexte-Sammlung
(>) = unter "Buchstaben" (je erste Seite / Inhalte oder HINWEISE - z.B. AA) vermerken;  erl.= .  Bearbeitungsvermerk/e: 
(>)= erl ]
A&L erl. =   Links für Alltag und Labyrinth wurden auf die neuen Adressen umgestellt!

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März 12(1+Ass) 
    

 

siehe auch:

Argumentieren   Eigen-Kompetenz/-Verantwortung   Empathie     Fragen     Fragen3     Gespräch5     Gewaltfreie Kommunikation      Heilen3     Roter Faden8(1-9)    Streit3    Verstehen   Verstehen2      Wahrheit    

 

 

 

Die Verweise auf einschlägige Texte in ALLTAG bzw. LABYRINTH sind vor allem bei den o.a. Einzeltexten! 

 

 

>ZL

ALLTAG:
Haltung     Löcher (Neues Denken und neues Handeln)     Sichtweisen (Weltbild)     Sinn (praktizierender 'Mensch')   Zuhören 
Ziel-Sätze   (Unterbewusstsein, Unehrlichkeit [authentisch?] - SELBST-gestaltende Visionen)     
Meditatives Gehen/Laufen (sich genauer spüren + wichtig nehmen + verbessern + genießen lernen)

LABYRINTH:
Schweige-Spiel      Wilde Blumen (Ver-Spannungen) 

 

 

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  ©  Copyright: Gerhard Salger
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